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BSW zur Bildung

Aus dem Programm „Unser Land verdient mehr!“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kooperationsverbot aufheben, bundesweite Bildungsstandards schaffen

Das BSW will das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern in der Bildung beenden und ein bundesweites Bildungsrahmengesetz einführen. Ganztagsschulen und Hortbetreuung sollen ausgebaut werden, Kinder länger gemeinsam lernen. Bildungschancen sollen nicht vom Elternhaus abhängen.

Das BSW will, dass Bund und Länder bei Schulen zusammenarbeiten dürfen. Ein Gesetz soll gleiche Regeln für alle Bundesländer schaffen. Es soll mehr Ganztags-Schulen geben. Kinder sollen länger zusammen lernen.

Das Rahmengesetz soll vergleichbare Bedingungen, Rechtsansprüche und hohe Qualitätsstandards in allen Ländern sichern. Verschiedene Schultypen hält das Programm für sinnvoll, die frühe Aufteilung nach Klasse 4 aber für eine Ursache sozialer Auslese; das Schulsystem soll durchlässig sein. Mehr Ganztags-, Hort- und Hausaufgabenbetreuung soll Kinder unabhängiger von der Hilfe ihrer Eltern machen. Die Grundschule soll sich auf Lesen, Schreiben und Rechnen konzentrieren, „Schreiben nach Gehör“ soll verschwinden. Noten sollen der allgemeine Maßstab für Leistung sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Das Kooperationsverbot im Bildungsbereich zwischen Bund und Ländern muss mit dem Ziel der Bildungsgerechtigkeit in den Ländern aufgehoben werden.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau von Ganztagsschulen und Betreuung sowie eine stärkere Rolle des Bundes erweitern öffentliche Bildungsleistungen.

Handys aus Grundschulen verbannen, Social Media beschränken

Das BSW will Handys und Tablets mindestens in der Grundschule aus dem Unterricht heraushalten. Ein Social-Media-Gesetz nach dem Vorbild Australiens soll Kinder schützen. Der Bund soll allen Kindern das erste Jahr im Sportverein bezahlen.

Das BSW will keine Handys und Tablets in der Grundschule. Ein Gesetz soll Kinder vor sozialen Medien schützen. Australien hat so ein Gesetz. Der Bund soll das erste Jahr im Sport-Verein bezahlen.

Auch nach der Grundschule sollen digitale Geräte möglichst selten im Unterricht vorkommen. Das Programm beruft sich auf Studien, nach denen analoge Lernmittel beim Lesen- und Schreibenlernen besser abschneiden. Die Algorithmen sozialer Medien hält das BSW für gesundheitsschädlich; Kinder bräuchten mehr Bewegung und Freundschaften außerhalb der Schule. Der Zuschuss für den Sportverein beträgt bis zu 150 Euro im Jahr und soll zugleich die Vereine stützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Handys und Tablets wollen wir mindestens bis zum Ende der Grundschule aus den Klassenzimmern verbannen“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Ein Gesetz nach australischem Vorbild würde die Nutzung sozialer Medien durch Kinder mit einem neuen staatlichen Verbot einschränken.

  • Gesellschafteher konservativ

    Die Abkehr von digitalen Geräten zugunsten analogen Lernens und des Vereinslebens betont überlieferte Formen von Bildung und Kindheit.

Recht auf Ausbildungsplatz garantieren

Das BSW will jedem jungen Menschen einen Ausbildungsplatz garantieren und die berufliche Bildung aufwerten. Berufsschulen sollen über einen Berufsbildungspakt modernisiert werden.

Das BSW will: Jeder junge Mensch bekommt einen Ausbildungs-Platz. Berufs-Schulen sollen moderner werden. Schulen sollen besser auf den Beruf vorbereiten. Ausbildungs-Berufe sollen mehr Ansehen bekommen.

Das Programm verlangt ein garantiertes Recht auf einen Ausbildungsplatz. Ein Berufsbildungspakt soll Berufsschulen modernisieren und besser ausstatten. In der Sekundarstufe I soll die Berufsvorbereitung gestärkt werden, mittlere Schulabschlüsse und Ausbildungsberufe sollen aufgewertet werden. Ein bundesweites Praktikumskonzept soll Betriebe und Schulen enger zusammenbringen. Die traditionellen Meisterberufe zählt das BSW zu den Stärken des Landes.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Jedem jungen Menschen ist das Recht auf einen Ausbildungsplatz zu garantieren.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine staatliche Ausbildungsgarantie und mehr öffentliche Mittel für Berufsschulen erweitern die Rolle des Staates.

Bundeswehr-Werbung an Schulen beenden

Das BSW lehnt Auftritte der Bundeswehr an Schulen ab und will stattdessen mehr Friedenspädagogik, politische Bildung und Demokratiebildung. An Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen Zivilklauseln gelten.

Das BSW will keine Werbung der Bundeswehr an Schulen. Schüler sollen mehr über Frieden und Demokratie lernen. Auch Firmen sollen an Schulen nicht werben. Hochschulen sollen nur für zivile Zwecke forschen.

Nach dem Programm sollen Bundeswehr, Konzernlobbyismus und Kommerz an Schulen keinen Platz haben. In allen Bundesländern soll es mehr politische Bildung, friedenspädagogische Angebote und Demokratiebildung geben. Für sämtliche Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen verlangt das BSW Zivilklauseln, also Selbstverpflichtungen, nur für zivile Zwecke zu forschen.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Wir wollen keine Militarisierung von Bildungseinrichtungen und fordern statt Werbung der Bundeswehr in Schulen mehr friedenspädagogische Bildung.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Der Ausschluss der Bundeswehr von Schulen und Zivilklauseln für die Forschung stehen für Zurückhaltung beim Militär.

Lehrkräfte entlasten und mehr ausbilden

Das BSW will Lehrkräfte durch Unterstützungsteams von Aufgaben außerhalb des Unterrichts befreien. Zudem sollen mehr Lehrer und Erzieher ausgebildet und die Lehrerausbildung praxisnäher werden.

Lehrer sollen sich auf den Unterricht konzentrieren können. Andere Fachleute sollen ihnen Aufgaben abnehmen. Zum Beispiel Sozial-Arbeiter und IT-Fachleute. Es soll auch mehr Lehrer und Erzieher geben.

Teams aus Sozialarbeit, Schulpsychologie und IT-Management sollen den Schulalltag unterstützen. Der Bund soll Länder und Kommunen dabei unterstützen, mehr Lehrer und Erzieher auszubilden. Die Lehrerausbildung soll mehr Praxis enthalten, etwa in dualer Form mit Bachelor, Master und Referendariat. Kurzfristig setzt das BSW auf attraktive Bedingungen für Seiteneinsteiger. Kitas und Schulen sollen Schutzräume ohne Mobbing, Diskriminierung und Rassismus sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Die Lehrer müssen von fachfremden Aufgaben entlastet werden und sich wieder auf das Unterrichten konzentrieren können.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliches öffentliches Personal an Schulen und mehr Ausbildungsförderung bedeuten höhere staatliche Ausgaben.

Hochschulen besser finanzieren, Dauerstellen schaffen

Das BSW will, dass der Bund die Grundfinanzierung und den Bau von Hochschulen mitträgt. Dazu kommen eine BAföG-Reform, ein Ende von Kettenbefristungen und der Schutz der Wissenschaftsfreiheit.

Der Bund soll den Hochschulen mehr Geld geben. Studierende sollen genug BAföG bekommen. BAföG ist Geld vom Staat für das Studium. Beschäftigte an Hochschulen sollen feste Stellen bekommen. Sie sollen ihre Meinung frei sagen können.

Die aus Sicht des Programms chronische Unterfinanzierung der Hochschulen soll enden. Eine BAföG-Reform soll das Studium auskömmlich finanzieren, ein Hochschulsozialpakt die soziale Infrastruktur sichern. Für dauerhafte Aufgaben fordert das BSW unbefristete Stellen statt aneinandergereihter Zeitverträge. Professoren und Personal sollen sich kritisch äußern können, ohne Disziplinarverfahren oder Jobverlust zu fürchten. Auch Volkshochschulen sollen mehr Geld erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Zwingend notwendig ist eine Beteiligung des Bundes an der Grundfinanzierung von Hochschulen und mit Investitionsmitteln am Hochschulbau.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Bundesmittel für Hochschulen, höheres BAföG und unbefristete Stellen erweitern öffentliche Leistungen.

Investitionsprogramm „Kinder und Bildung“ auflegen

Das BSW will mit einem Investitionsprogramm Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien in den Kommunen sanieren und ausbauen. Begründet wird das mit einem langjährigen Sanierungs- und Investitionsstau.

Das BSW will viel Geld für Kinder und Bildung ausgeben. Das Geld soll in Städte und Gemeinden gehen. Dort sind viele Gebäude für Kinder kaputt oder alt. Besonders arme Gegenden sollen Geld bekommen.

Das Programm soll „Kinder und Bildung“ heißen. Angebote wie Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche, Bibliotheken, Sportstätten und Musikschulen sollen nah am Wohnort und leicht zugänglich sein. Das Geld soll in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen der Kommunen fließen. Vorrang sollen Orte haben, in denen arme Familien leben.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Die Mittel des Investitionsprogramms sollen in die Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur in Städten und Gemeinden fließen“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein zusätzliches staatliches Investitionsprogramm baut öffentliche Leistungen aus.

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