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Was sagen die Parteien in Sachsen zur Bildung?

7 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 1 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Kita-Pädagogik auf feste Strukturen ausrichten

Die AfD will die frühkindliche Bildung an aus ihrer Sicht bewährten Prinzipien ausrichten und lehnt offene Konzepte in Kitas ab. Kitas sollen frei von Ideologie und Politik sein und Kinder mit festen Regeln auf die Schule vorbereiten. Zudem sollen frühe Angebote zu Naturwissenschaft, Handwerk, Brandschutz und Sprache ausgebaut werden.

Die AfD will feste Abläufe und feste Bezugs-Personen in Kitas. Offene Konzepte lehnt sie ab. Kinder sollen klare Regeln und Grenzen lernen. Sie sollen gut auf die Schule vorbereitet sein. Es soll mehr Angebote zu Technik, Handwerk und Sprache geben.

Gegliedertes Schulsystem mit Technischen Oberschulen

Die AfD will ein nach Begabung gegliedertes, aber durchlässiges Schulsystem. Schüler sollen bis Klasse 8 gemeinsam lernen, die Oberschulen sollen zu Technischen Oberschulen werden. Für den Wechsel aufs Gymnasium sollen feste Notenvorgaben gelten.

Die AfD will verschiedene Schularten behalten. Alle Kinder sollen bis Klasse 8 zusammen lernen. Die Oberschulen sollen Technische Oberschulen werden. Aufs Gymnasium darf nur, wer sehr gute Noten hat.

Berufliche Bildung und Berufsschulen stärken

Die AfD will die duale Ausbildung und die Berufsschulen stärken. Aus ihrer Sicht gefährden das Streben nach mehr Abiturienten und schwache Leistungen von Schulabgängern den Nachwuchs in Ausbildungsberufen. Schulen sollen mehr Wirtschaftswissen und Berufsorientierung vermitteln.

Die AfD will die Berufs-Ausbildung stärken. Sie sagt: Viele Betriebe finden keine guten Lehrlinge. Schulen sollen mehr über Wirtschaft und Berufe lehren. Lehrlinge sollen mehr Wohnheim-Plätze bekommen.

Förderschulen erhalten, Inklusion begrenzen

Die AfD will die Förderschulen erhalten. Kinder mit besonderem Förderbedarf bekommen dort nach ihrer Auffassung eine Unterstützung, die Regelschulen nicht bieten können. Inklusion soll nur mit Augenmaß stattfinden.

Die AfD will Förderschulen behalten. Sie sagt: Dort bekommen Kinder mit Behinderung die beste Hilfe. Gemeinsamer Unterricht soll nur in Maßen stattfinden. Er soll Lehrer und andere Kinder nicht belasten.

Sexualpädagogik der Vielfalt beenden, Elternveto einführen

Die AfD will die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ an Schulen beenden, die sie als Frühsexualisierung bezeichnet. Stattdessen soll es eine altersgerechte Sexualerziehung auf biologischer Grundlage geben. Eltern sollen per Gesetz ein Mitsprache- oder Vetorecht bekommen.

Die AfD lehnt den Unterricht über sexuelle Vielfalt ab. Sie will Sexualkunde nur auf Grundlage der Biologie. Der Staat soll solche Projekte nicht mehr bezahlen. Eltern sollen bei der Sexualkunde mitbestimmen dürfen.

Diplom und Magister wiedereinführen

Die AfD hält die Bologna-Reform für gescheitert und will Diplom- und Magisterstudiengänge zurückbringen. Die Reform habe das Studium verschult, Bürokratie erzeugt und die akademische Freiheit eingeschränkt.

Die AfD will die alten Abschlüsse Diplom und Magister zurück. Sie sagt: Die Bologna-Reform ist gescheitert. Das ist die europaweite Umstellung auf Bachelor und Master. Deutsch soll die Sprache an Hochschulen bleiben.

Grundfinanzierung und Autonomie der Hochschulen erhöhen

Die AfD will den Hochschulen mehr Grundfinanzierung geben, damit sie weniger auf Drittmittel angewiesen sind. Hochschulen sollen ihre Studenten selbst auswählen dürfen. Für bestimmte Studenten aus Nicht-EWR-Staaten sollen Gebühren anfallen.

Hochschulen sollen mehr festes Geld vom Land bekommen. So sollen sie weniger von fremden Geldgebern abhängen. Hochschulen sollen Bewerber mit Tests auswählen dürfen. Manche Studenten aus dem Ausland sollen Gebühren zahlen.

Pädagogische Hochschule Sachsen wieder gründen

Die AfD will Lehrer wieder an einer eigenen Pädagogischen Hochschule ausbilden, ohne Referendariat. Das Studium soll von Anfang an Theorie und Praxis verbinden. Ziel ist eine am Bedarf geplante Lehrerausbildung.

Die AfD will wieder eine eigene Hochschule für Lehrer gründen. Das Referendariat soll wegfallen. Das ist die Praxis-Zeit nach dem Studium. Studenten sollen von Anfang an in Schulen üben.

AfD: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 1 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Bundeswehr-Werbung an Schulen beenden, Zivilklausel unterstützen

Das BSW will keine Nachwuchswerbung der Bundeswehr an Sachsens Schulen und lehnt einen Wehr- oder Zivilverteidigungsunterricht ab. Die Kooperationsvereinbarung des Freistaats mit der Bundeswehr soll enden. An Hochschulen unterstützt die Partei die Zivilklausel-Bewegung, die militärische Forschung öffentlich machen will.

Die Bundeswehr soll an Schulen in Sachsen nicht um Nachwuchs werben. Es soll keinen Wehr-Unterricht geben. Sachsen hat dazu einen Vertrag mit der Bundeswehr. Das BSW will diesen Vertrag beenden. Hochschulen sollen offenlegen, wenn sie für das Militär forschen.

Verpflichtende Sprachtests ab drei Jahren einführen

Das BSW will alle Kinder ab drei Jahren verbindlich auf ihre Sprachkenntnisse testen. Bei Defiziten soll der Besuch einer Kita oder Vorschule Pflicht werden. Die Partei begründet das damit, dass Deutsch die Unterrichtssprache ist und ohne Sprachkenntnisse kein normaler Unterricht möglich sei.

Kinder sollen mit 3 Jahren einen Sprach-Test machen. Wer schlecht Deutsch spricht, muss in die Kita oder Vorschule gehen. Das soll für die Eltern nichts kosten. Im Unterricht soll weiter Deutsch gesprochen werden.

Smartphones und Tablets im Unterricht verbieten

Das BSW will Smartphones und Tablets aus dem Unterricht der unteren Klassen verbannen und die Grundschule auf Lesen, Schreiben und Rechnen ausrichten. Aus Sicht der Partei behindern digitale Lernmittel den Wissenserwerb. In höheren Klassen soll ein Fach Medienkompetenz den Umgang mit digitalen Medien vermitteln.

Das BSW will Handys und Tablets im Unterricht verbieten. Das soll bis Klasse 6 gelten, auf jeden Fall in der Grundschule. Kinder sollen dort vor allem lesen, schreiben und rechnen lernen. Ältere Schüler sollen ein Fach über digitale Medien bekommen.

Lehrkräfte durch Unterstützungsteams entlasten

Das BSW will an den Schulen Teams aus weiteren Fachkräften einrichten, die Lehrerinnen und Lehrern Aufgaben außerhalb des Unterrichts abnehmen. So sollen sich Lehrkräfte auf das Unterrichten konzentrieren können und keine Stunden mehr ausfallen. Die Ausbildung des pädagogischen Personals soll praxisnäher werden.

Lehrer sollen wieder vor allem unterrichten. Dafür sollen andere Fachleute an die Schulen kommen. Das sind zum Beispiel Sozialarbeiter, Psychologen und IT-Fachleute. Jede Schule soll mindestens einen Sozialarbeiter haben.

Oberschulen stärken und länger gemeinsam lernen

Das BSW will Ober- und Gemeinschaftsschulen mit mehr Geld und Personal ausstatten und ihre Abschlüsse aufwerten. Auf mittlere und lange Sicht sollen Kinder länger gemeinsam lernen. Für das Gymnasium sollen klarere Aufnahmekriterien gelten, um Überfüllung zu vermeiden.

Das BSW will Oberschulen und Gemeinschafts-Schulen stärken. Sie sollen mehr Geld und mehr Personal bekommen. Kinder sollen später länger zusammen lernen. Für das Gymnasium soll es klarere Regeln zur Aufnahme geben.

Noten und verbindliche Lehrinhalte festschreiben

Das BSW will Noten an allen Schulen in Sachsen als Maßstab der Leistungsbewertung verankern. Die Lehrpläne sollen sich wieder an klaren, verbindlichen Inhalten ausrichten statt allein an Kompetenzen. Außerdem soll die Berufsorientierung an den Schulen zentral organisiert werden.

Alle Schulen in Sachsen sollen Noten geben. Die Lehrpläne sollen klare Inhalte vorschreiben. Fächer wie Geschichte soll man nicht mehr abwählen können. Schulen sollen Praktika in Betrieben fest organisieren.

Schulen auf dem Land erhalten und sanieren

Das BSW will alle bestehenden Schulen in Sachsen dauerhaft sichern und frühere Standorte bei Bedarf wieder öffnen. Dafür soll das Schulgesetz kleinere Klassen zulassen. Ein eigenes Programm soll Mängel an Gebäuden und Ausstattung beheben.

Das BSW will keine Schule in Sachsen mehr schließen. Alte Schulen sollen wieder öffnen können. Klassen sollen kleiner sein dürfen. Das Land soll Geld für kaputte Schul-Gebäude geben.

Förderschulen erhalten, Inklusion besser ausstatten

Das BSW will Förderschulen und Förderzentren weiterführen. Inklusion an Regelschulen hält die Partei für sinnvoll, aber begrenzt; dafür sollen die Schulen mehr Personal und Material bekommen.

Das BSW will die Förder-Schulen behalten. Manche Kinder brauchen besondere Hilfe beim Lernen. Sie sollen weiter dorthin gehen können. Normale Schulen sollen mehr Personal für diese Kinder bekommen.

Hochschulen besser finanzieren, Wohnheime ausbauen

Das BSW will den sächsischen Hochschulen mehr Geld und Personal geben und die Finanzierung von Studierendenzahlen entkoppeln. Auch Standorte außerhalb von Dresden und Leipzig sollen gestärkt werden. Für Studierende sollen mehr Wohnheimplätze mit niedrigeren Mieten entstehen.

Hochschulen in Sachsen sollen mehr Geld und Personal bekommen. Das Geld soll nicht mehr von der Zahl der Studenten abhängen. Es soll mehr Wohnheime geben. Die Mieten dort sollen sinken.

Arbeitsbedingungen an Hochschulen verbessern

Das BSW will, dass junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Sachsen ihre berufliche Zukunft sicherer planen können. Dazu sollen Verträge nach Tarif, in Vollzeit und mit mindestens einem Jahr Laufzeit dienen, außerdem ein Tarifvertrag für studentische Beschäftigte.

Das BSW will bessere Arbeit an Hochschulen. Junge Forscher sollen Verträge nach Tarif bekommen. Die Verträge sollen mindestens ein Jahr laufen. Auch Studierende mit Job an der Hochschule sollen einen Tarif-Vertrag bekommen.

Hochschulrat auf Beratung beschränken, Senate stärken

Das BSW will den Hochschulrat zu einem Gremium machen, das nur noch berät. Entscheidungsrechte wie die Mitwahl der Hochschulleitung sollen wieder bei den Senaten liegen.

An Hochschulen gibt es einen Hochschulrat. Dort sitzen auch Fachleute von außen. Das BSW will: Der Rat soll nur noch beraten. Entscheiden soll wieder der Senat der Hochschule.

Lehramtsstudium zu dualem Studium umbauen

Das BSW will das Lehramtsstudium grundlegend reformieren und als duales Studium mit Praxis von Anfang an gestalten. Das Programm begründet das mit dem anhaltenden Lehrermangel und einem aus seiner Sicht zu stark auf Spezialwissen ausgerichteten Studium.

Das BSW will das Studium für Lehrer ändern. Studierende sollen von Anfang an auch in der Praxis lernen. Das Studium soll weniger Spezial-Wissen verlangen. Es soll gute Lehrer ausbilden, nicht Forscher.

BSW: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Verpflichtendes, kostenloses Vorschuljahr einführen

Die CDU will das letzte Kita-Jahr beitragsfrei und zur Pflicht machen. Es soll als Vorschuljahr mit Lehrplan auf die Grundschule vorbereiten; die frühkindliche Bildung soll insgesamt verbindlichere Ziele erhalten.

Das letzte Jahr in der Kita soll nichts mehr kosten. Alle Kinder müssen es dann besuchen. Es soll die Kinder gut auf die Schule vorbereiten. Besonders wichtig ist der CDU, dass alle Kinder gut Deutsch lernen.

Gegliedertes Schulsystem und Noten beibehalten

Die CDU hält am gegliederten Schulsystem fest und will die Oberschule als dessen zentrale Säule stärken. Noten einschließlich der Kopfnoten sollen bleiben, weil Abschlüsse nach Ansicht der Partei für nachgewiesene Leistung stehen sollen.

In Sachsen gibt es verschiedene Schul-Arten. Die CDU will das so lassen. Die Oberschule soll gestärkt werden. Noten sollen bleiben, auch die Kopf-Noten. Kopf-Noten bewerten zum Beispiel Fleiß und Betragen.

Lehrkräfte gewinnen und weiter verbeamten

Die CDU nennt die Gewinnung neuer Lehrerinnen und Lehrer als wichtigste Aufgabe der Bildungspolitik in den kommenden fünf Jahren. Die Verbeamtung soll fortgeführt werden, damit Sachsen im Wettbewerb mit anderen Ländern mithalten kann.

Sachsen braucht mehr Lehrerinnen und Lehrer. Das ist für die CDU die wichtigste Aufgabe bei der Bildung. Lehrkräfte sollen weiter Beamte werden können. So soll Sachsen für Lehrkräfte attraktiv bleiben. Alle Regionen sollen genug Lehrkräfte haben.

Förderschulen erhalten, multiprofessionelle Teams ausbauen

Die CDU will Inklusion dort umsetzen, wo sie möglich ist, und zugleich die Förderschulen erhalten und weiterentwickeln. Zusätzliche Fachkräfte wie Schulassistenten und Schulpsychologen sollen Lehrkräfte entlasten.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen, wo das geht. Die Förder-Schulen sollen aber bleiben. An den Schulen sollen mehr Helfer arbeiten. Das sind zum Beispiel Schul-Assistenten und Schul-Psychologen. Sie sollen die Lehrkräfte entlasten.

Schulen mehr Eigenverantwortung und Globalbudget geben

Die CDU will den Schulen pädagogisch und finanziell mehr eigene Entscheidungen überlassen. Jede Schule soll ein Globalbudget erhalten, in dem die bisherigen Geldleistungen zusammengefasst sind.

Schulen sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Jede Schule soll ein eigenes Gesamt-Budget bekommen. Das ist ein Topf mit Geld, über den die Schule selbst bestimmt. Die CDU meint: Vor Ort weiß man am besten, was gebraucht wird.

Digitales Lernen im Unterricht verankern

Die CDU will, dass digitale Lehr- und Lernmittel zum normalen Schulalltag gehören, ergänzt durch analoge Methoden. Schulen sollen Lern-Apps und intelligente Tutorsysteme erhalten, begleitet von Medienbildung.

Im Unterricht sollen digitale Lern-Mittel ganz normal sein. Schulen sollen dafür Lern-Apps bekommen. Es soll auch Programme geben, die sich an jedes Kind anpassen. Die Kinder sollen außerdem lernen, mit Medien gut umzugehen.

Berufsorientierung und Praxisbezug an Schulen ausbauen

Die CDU will die Berufsorientierung an allen Schulformen früher und intensiver gestalten. Schulen sollen enger mit Handwerk, Industrie und der Arbeitsagentur zusammenarbeiten und mehr praktische Bildungsangebote machen.

Schülerinnen und Schüler sollen früh Berufe kennenlernen. Das soll an allen Schul-Arten so sein. Schulen sollen dafür mit Betrieben und der Arbeits-Agentur zusammenarbeiten. Es soll mehr Praxis-Tage in Betrieben geben.

Schulhausbau der Kommunen weiter fördern

Die CDU will Städte und Gemeinden weiterhin mit Fördergeld beim Bau und bei der Modernisierung von Schulen unterstützen. Moderne, gut ausgestattete Gebäude gelten im Programm als Voraussetzung für gute Bildung.

Die CDU will den Gemeinden weiter Geld für Schulgebäude geben. Die Gemeinden sind für die Schulgebäude zuständig. Vor allem Schulen auf dem Land sollen Hilfe bekommen. Auch Berufsschulen sind der CDU dabei wichtig.

Weiterbildung auf Bundesniveau ausbauen

Die CDU will anerkannte Träger der Weiterbildung unterstützen, damit ihre Angebote zum Bedarf passen. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll Sachsen bei der Weiterbildungsdichte den Durchschnitt aller Bundesländer erreichen.

Auch Erwachsene sollen weiter lernen können. Die CDU will die Anbieter von Kursen unterstützen. In Sachsen soll es so viele Kurse geben wie im Rest von Deutschland. Das soll bis zum Jahr 2030 klappen.

Duale Berufsausbildung strategisch stärken

Die CDU will zusammen mit den Unternehmen eine Strategie für die duale Ausbildung erarbeiten und die Berufsschulen besser ausstatten. Die Ausbildung soll sich stärker an den Fähigkeiten der Jugendlichen ausrichten, damit niemand ohne Abschluss bleibt und der Bedarf an Fachkräften gedeckt wird.

Die CDU will die Berufsausbildung stärken. Dafür macht sie einen Plan mit den Firmen. Berufsschulen sollen bessere Ausstattung bekommen. Gute Azubis sollen schneller fertig werden können. Schwächere Azubis sollen eine passende, kürzere Ausbildung machen können.

Lehramtsausbildung steuern und regionalisieren

Die CDU will die Ausbildung von Lehrkräften gezielter am Bedarf der Schularten und Fächer ausrichten. Sie soll stärker in die Regionen verlagert werden, und neue Gruppen sollen Zugang zum Lehramtsstudium bekommen.

Sachsen braucht Lehrer für alle Schulen und Fächer. Die CDU will die Ausbildung besser lenken. Lehrer sollen auch außerhalb der großen Städte ausgebildet werden. Wer die Oberschule besucht hat, soll Oberschul-Lehrer werden können. Dafür kann es einen Vorkurs geben.

Wissenschaftsinnovationsgesetz und Forschungsschwerpunkte schaffen

Die CDU plant ein Wissenschaftsinnovationsgesetz, das den beiden neuen Großforschungszentren DZA und CTC mehr Spielraum gibt. Forschungsergebnisse sollen stärker in sächsische Unternehmen gelangen, und die Mikroelektronik-Forschung wird ein Schwerpunkt.

Die CDU will ein neues Gesetz für die Forschung machen. Zwei große Forschungs-Zentren sollen damit freier arbeiten können. Ideen aus der Forschung sollen in Firmen in Sachsen ankommen. Die CDU will auch Gründungen aus Hochschulen fördern. Forschung zu Computer-Chips ist ihr besonders wichtig.

Studentenvertretung reformieren, Austrittsrecht wieder einführen

Die CDU will das Hochschulgesetz ändern: Aus Studentenräten sollen Studentenparlamente und Allgemeine Studentenausschüsse werden. Studierende sollen außerdem wieder aus der Verfassten Studentenschaft austreten dürfen.

Die CDU will die Vertretung der Studenten umbauen. Es soll Studenten-Parlamente geben. Studenten sollen wieder aus der Studentenschaft austreten können. Die Studentenschaft ist die gemeinsame Vertretung aller Studenten einer Hochschule. Gruppen von Studenten sollen feste Regeln im Gesetz bekommen.

CDU: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,4), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 1 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Bildungsurlaub einführen und Weiterbildung erleichtern

Die Freien Wähler wollen in Sachsen einen Bildungsurlaub einführen. Weiterbildungen und nachgeholte Abschlüsse sollen durch Beratung und Information, auch zur Finanzierung, stärker genutzt werden.

Die Freien Wähler wollen Bildungs-Urlaub in Sachsen einführen. Das ist freie Zeit von der Arbeit zum Lernen. Menschen sollen auch später im Leben Abschlüsse nachholen können. Dafür soll es mehr Beratung geben. Die Beratung soll auch erklären, wie man das bezahlt.

Kitas gebührenfrei machen und besser ausstatten

Die Freien Wähler wollen Krippe und Kindergarten gebührenfrei machen und aus Steuern bezahlen. Alle Kita-Kinder sollen zudem ein kostenloses Mittagessen bekommen. Das Programm begründet dies mit gleichen Startchancen für alle Kinder.

Die Freien Wähler wollen Krippe und Kindergarten kostenlos machen. Das Geld soll aus Steuern kommen. Auch das Mittagessen in der Kita soll nichts kosten. Alle Kinder sollen gleich gute Chancen beim Schulstart haben.

Mehr Lehrer und duales Lehramtsstudium einführen

Die Freien Wähler wollen mehr Lehrer gewinnen und ein duales Lehramtsstudium einführen, das früh Praxis vermittelt. Dazu kommen mehr Schulsozialarbeit, mehr Geld und bessere digitale Ausstattung für die Schulen.

Die Freien Wähler wollen mehr Lehrer an den Schulen. Lehramts-Studenten sollen früh in Schulen mitarbeiten. Es soll mehr Sozialarbeiter und Psychologen an Schulen geben. Die Schulen sollen mehr Geld und bessere Technik bekommen.

Verpflichtende Deutschtests vor der Einschulung einführen

Die Freien Wähler wollen Kinder vor dem Schuleintritt verpflichtend auf ihre Deutschkenntnisse testen und Klassen zur sprachlichen Vorbereitung einrichten. Das Programm sieht im wachsenden Anteil von Kindern mit anderer Muttersprache die Hauptursache für Probleme bei den Grundkompetenzen.

Die Freien Wähler wollen einen Deutsch-Test vor der Schule. Alle Kinder müssen ihn machen. Kinder mit wenig Deutsch kommen zuerst in eine Vorbereitungs-Klasse. Die Partei sagt: Viele Grundschüler lernen schlecht, weil sie zu wenig Deutsch können.

Bildungsempfehlung erst in Klasse 6 geben

Die Freien Wähler wollen die Empfehlung für Gymnasium oder Oberschule von Klasse 4 auf Klasse 6 verschieben. Aus Sicht des Programms kommt die Entscheidung in Klasse 4 für viele Kinder zu früh.

Heute wird in Klasse 4 entschieden: Gymnasium oder Oberschule. Die Freien Wähler finden das zu früh. Die Empfehlung soll erst in Klasse 6 kommen. Kinder haben dann mehr Zeit für ihre Entwicklung.

Berufliche Bildung aufwerten und stärker fördern

Die Freien Wähler wollen die berufliche Ausbildung gegenüber dem Studium aufwerten und stärker fördern. Das Programm nennt die duale Ausbildung bewährt und sieht in ihr eine Grundlage der Wirtschaft.

Die Freien Wähler wollen die Berufs-Ausbildung stärken. Sie soll so wichtig sein wie ein Studium. Berufs-Schulen sollen mehr Geld und bessere Technik bekommen. Jugendliche sollen nah an ihrem Wohnort lernen können.

Lehrpläne umbauen und Zentralabitur anstreben

Die Freien Wähler wollen die Lehrpläne straffen, stärker auf Alltagskompetenzen ausrichten und ein Baukastensystem aus Fächern und Kursen einführen. Außerdem soll Sachsen im Bundesrat auf einheitlichere Regeln der Länder und ein bundesweites Zentralabitur hinwirken.

Die Freien Wähler wollen die Lehrpläne ändern. Schüler sollen mehr für den Alltag lernen. Sie sollen mehr Fächer selbst wählen können. Das Abitur soll in ganz Deutschland gleich sein.

Elternunabhängiges BAföG und solide Hochschulfinanzierung

Die Freien Wähler wollen, dass Sachsen im Bundesrat ein BAföG anstößt, das nicht mehr vom Einkommen der Eltern abhängt. Die Hochschulen sollen eine verlässliche Grundfinanzierung erhalten, auch um unabhängig von der Industrie forschen zu können.

Die Freien Wähler wollen das BAföG ändern. BAföG ist Geld vom Staat für Studenten. Es soll nicht mehr vom Einkommen der Eltern abhängen. Die Hochschulen sollen mehr festes Geld vom Staat bekommen.

Freie Wähler: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 16 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 15 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 8 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 3 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Betreuungsschlüssel in Kitas bis 2035 verbessern

Die Grünen wollen mit einem Stufenplan bis 2035 erreichen, dass eine Fachkraft in der Kita für weniger Kinder zuständig ist. Das soll Kinder besser fördern und das Personal entlasten. Gehen die Kinderzahlen zurück, soll das Personal trotzdem bleiben.

In Kitas soll es mehr Erzieherinnen und Erzieher pro Kind geben. Die Grünen wollen das bis 2035 schrittweise erreichen. Das Personal soll mehr Zeit zum Vorbereiten bekommen. Wenn es weniger Kinder gibt, sollen die Fachkräfte bleiben.

Kita-Sozialarbeit, Sprachbildung und Inklusion ausbauen

Die Grünen wollen Sozialarbeit in Kitas dauerhaft sichern und ausweiten, auch wenn die bisherige EU-Förderung ausläuft. Sprachliche Bildung im Kita-Alltag soll landesweit umgesetzt werden. Für inklusive Kitas sollen mehr Räume, Personal und Geld bereitstehen.

In Kitas soll es dauerhaft Sozialarbeit geben. Bisher zahlt die EU dafür in einem Programm. Kinder sollen im Kita-Alltag besser Sprache lernen. Kinder mit und ohne Behinderung sollen gut zusammen betreut werden.

Kita-Teams für weitere Berufe öffnen

Die Grünen wollen die Regeln ändern, wer in einer Kita arbeiten darf. Künftig sollen Fähigkeiten und Qualifikationen zählen und nicht nur formale Abschlüsse. Berufe wie Logopädie oder Ergotherapie sollen fest zum Team gehören und im Personalschlüssel mitzählen.

In Kitas fehlen Fachkräfte. Die Grünen wollen, dass mehr Berufe in der Kita arbeiten dürfen. Dazu gehören zum Beispiel Sprach-Therapeuten und Theater-Pädagogen. Es soll mehr auf das Können ankommen als auf den Abschluss.

Lehrerberuf attraktiver machen, Schulen modern ausstatten

Die Grünen sehen im Mangel an Lehrkräften die größte Aufgabe der Bildungspolitik. Sie wollen mit besseren Arbeitsbedingungen, Teilzeitmöglichkeiten und einem neuen Arbeitszeitmodell mehr Lehrkräfte gewinnen und halten. Schulgebäude sollen energiesparend, digital und pädagogisch zeitgemäß ausgestattet sein.

In Sachsen fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die Grünen wollen den Beruf schöner machen. Lehrkräfte sollen leichter in Teilzeit arbeiten können. Schulen sollen gute Gebäude, gute Möbel und gute Technik haben.

Schulassistenz bis 2030 an jeder Schule

Die Grünen wollen, dass bis 2030 jede sächsische Schule mindestens eine Schulassistenz hat. Dafür soll der Landeshaushalt eigene Stellen vorsehen. Weitere Fachkräfte wie Schulpsychologinnen und Inklusionsassistenten sollen die Lehrkräfte entlasten.

Lehrkräfte sollen Hilfe im Schulalltag bekommen. Bis 2030 soll jede Schule mindestens eine Assistenz haben. Das Land soll dafür eigene Stellen schaffen. Auch Schul-Psychologen sollen mehr werden.

Lehrerausbildung per Gesetz neu ordnen

Die Grünen wollen ein Lehrkräftebildungsgesetz für Sachsen. Das Studium soll sich nach dem Alter der Schülerinnen und Schüler richten statt nach Schularten und früher sowie häufiger Praxis enthalten. Seiten- und Quereinstieg sollen leichter werden, bestimmte Fortbildungen verpflichtend.

Die Grünen wollen die Ausbildung für Lehrkräfte ändern. Dafür soll es ein neues Gesetz geben. Studierende sollen früher in Schulen üben. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen leichter Lehrkraft werden können.

Gemeinschaftsschulen erleichtern, Ganztagsschulen ausbauen

Die Grünen wollen es einfacher machen, eine Gemeinschaftsschule oder Oberschule+ zu gründen, damit Kinder länger gemeinsam lernen. Vor allem die Vorgaben zur Mindestzahl paralleler Klassen sollen sinken. Außerdem setzen sie sich für gebundene Ganztagsschulen ein, die über mehrjährige Pauschalen finanziert werden.

In Gemeinschafts-Schulen lernen Kinder länger zusammen. Die Grünen wollen, dass solche Schulen leichter entstehen können. Die Regeln dafür sollen weniger streng sein. Es soll auch mehr Ganztags-Schulen geben.

Schulen nach Sozialindex fördern, Eigenständigkeit stärken

Die Grünen wollen einen landesweiten Sozialindex, um Geld und Personal gezielt an Schulen mit besonderen Herausforderungen zu lenken. Schulen sollen zudem mehr selbst über ihr Budget entscheiden. Inklusiver Unterricht soll in Wohnortnähe für alle Förderschwerpunkte gesichert werden.

Manche Schulen haben es schwerer als andere. Die Grünen wollen diesen Schulen mehr helfen. Ein Sozial-Index soll zeigen, welche Schulen das sind. Schulen sollen auch mehr selbst über ihr Geld bestimmen.

Inklusive Schulen pauschal besser ausstatten

Die Grünen wollen Schulen, die inklusiv arbeiten, mit pauschalen Mitteln ausstatten, über deren Verwendung sie selbst entscheiden. Aus Sicht des Programms genügen die bisherigen Instrumente für gelingende Inklusion nicht.

Inklusion heißt: Kinder mit und ohne Behinderung lernen zusammen. Die Grünen wollen diesen Schulen mehr Geld geben. Die Schulen entscheiden selbst, wofür sie es brauchen. Zum Beispiel für Räume oder für mehr Personal.

Sprachförderung für zugewanderte Schüler ausbauen

Die Grünen wollen zugewanderten Kindern und Jugendlichen rasch einen Schulplatz geben und das Fach Deutsch als Zweitsprache stärken. Vielfalt an Schulen bewertet das Programm ausdrücklich als Gewinn.

Manche Kinder kommen neu nach Sachsen und sprechen wenig Deutsch. Die Grünen wollen ihnen schnell einen Schulplatz geben. Es soll mehr Deutsch-Unterricht für sie geben. Dafür braucht es mehr Lehrerinnen und Lehrer.

Schulstandorte im ländlichen Raum sichern

Die Grünen wollen das Schulnetz stabilisieren, damit Bildung nicht vom Wohnort abhängt. Bei sinkenden Schülerzahlen sollen Oberschulen+ Standorte erhalten, und digitaler Unterricht soll Lücken schließen.

Auf dem Land gibt es weniger Schulen als früher. Die Grünen wollen die Schulen dort erhalten. Wo Lehrer fehlen, soll es mehr Unterricht am Computer geben. Schulen sollen dabei zusammenarbeiten.

Alternative Lernangebote für abschlussgefährdete Schüler ausweiten

Die Grünen wollen mehr Jugendliche zu einem Schulabschluss führen und dafür besondere Lernangebote ausbauen. Diese sollen Schülern helfen, die schulmüde sind, die Schule meiden oder psychisch belastet sind.

Manche Jugendliche gehen nicht mehr gern oder gar nicht zur Schule. Die Grünen wollen ihnen mit besonderen Lern-Angeboten helfen. Sie sollen trotzdem einen Abschluss schaffen. Niemand soll diese Angebote nutzen, um die Schulpflicht zu umgehen.

Späteren Unterrichtsbeginn und mehr Gesundheitsbildung einführen

Die Grünen wollen, dass der Unterricht an allen Schulen in Sachsen später und zeitlich gestaffelt beginnt. Außerdem soll Gesundheitsbildung in den Lehrplänen mehr Raum bekommen.

Die Schule soll morgens später anfangen. Das soll gut für die Gesundheit und den Spaß am Lernen sein. Außerdem sollen Schüler mehr über Gesundheit lernen. Zum Beispiel über Stress, Drogen und Krankheiten.

Freie Schulen finanziell gleichstellen

Die Grünen wollen, dass Schulen in freier Trägerschaft ebenso von staatlichen Programmen profitieren wie öffentliche Schulen. Der Abschlag bei den Zuschüssen für Personal soll entfallen.

Es gibt Schulen, die nicht dem Staat gehören. Man nennt sie freie Schulen. Die Grünen wollen, dass sie gleich viel Förderung bekommen. Ein Abzug beim Geld für Lehrer soll wegfallen.

Sorbische Bildungsangebote sichern und erweitern

Die Grünen wollen das sorbische Kita- und Schulnetz erhalten und ausbauen, um Sprache und Kultur der Sorben zu stärken. Ein Aktionsplan soll dem Mangel an Lehrkräften begegnen, den das Programm als existenzielles Problem beschreibt.

Die Sorben sind eine Minderheit in Sachsen mit eigener Sprache. Die Grünen wollen sorbische Kitas und Schulen erhalten. Es sollen mehr Lehrer kommen, die Sorbisch sprechen. Auch Erwachsene sollen Sorbisch lernen können.

Lehrpläne auf Kompetenzen ausrichten

Die Grünen wollen schlankere Rahmenlehrpläne, die Fähigkeiten statt reiner Wissenswiedergabe in den Mittelpunkt stellen. Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses „Bildungsland Sachsen 2030“ sollen dafür tatsächlich genutzt werden.

Die Grünen wollen kürzere Lehrpläne. Schüler sollen vor allem Fähigkeiten lernen und nicht nur Wissen aufsagen. Lesen, Schreiben und Rechnen sollen stärker werden. Der Unterricht soll mehr mit dem Alltag zu tun haben.

Demokratiebildung und Mitbestimmung an Schulen stärken

Die Grünen wollen politische Bildung als fächerübergreifenden Teil des Schullebens verankern und Schüler stärker an Entscheidungen beteiligen. Dazu gehört für die Partei auch, dass sich Schulen gegen Diskriminierung stellen.

Schüler sollen in der Schule mehr mitbestimmen. Zum Beispiel bei Projekten oder beim Schulhof. So sollen sie Demokratie selbst erleben. Schulen sollen sich auch gegen Benachteiligung von Menschen einsetzen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Lehrplänen verankern

Die Grünen wollen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen in sämtliche Lehrpläne und in die Ausbildung pädagogischer Berufe aufnehmen. Wissen über Umwelt- und Klimaschutz gilt im Programm als Grundlage der Bildung, ebenso die Förderung der MINT-Fächer.

Schüler sollen mehr über Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit lernen. Nachhaltigkeit heißt: So leben, dass es auch später noch genug für alle gibt. Das Thema soll in allen Fächern vorkommen. Auch Mathe, Technik und Natur-Wissenschaften sollen gefördert werden.

Kulturelle Bildung und Europabildung ausbauen

Die Grünen wollen kulturelle Bildung fester in der Schule verankern und musische Fächer stärken. Zugleich sollen Schulaustausch, Europabildung und das Lernen von Tschechisch und Polnisch gefördert werden.

Schüler sollen mehr über Kunst, Musik und Kultur lernen. Eine neue Stelle im Land soll alle Beteiligten zusammenbringen. Die Grünen wollen auch mehr Schul-Austausch mit Nachbarländern. Schüler sollen Tschechisch und Polnisch lernen können.

Schulen digital ausstatten und Schulbau fördern

Die Grünen wollen alle Schulen bis 2025 ans Breitbandnetz bringen und sich im Bund für einen DigitalPakt 2.0 einsetzen. Kommunen sollen beim Sanieren und Bauen von Schulen weiter Hilfe vom Land bekommen.

Alle Schulen sollen bis 2025 schnelles Internet haben. Der Bund soll Geld für Geräte, Technik-Betreuung und Fortbildung geben. Schüler sollen lernen, gut mit Medien und KI umzugehen. Das Land soll Städten und Gemeinden beim Schulbau helfen.

Berufsorientierung stärken und Ausbildungsgarantie einführen

Die Grünen wollen die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss deutlich senken und fordern dafür ein Übergangsmanagement sowie eine Ausbildungsgarantie. Berufsorientierung soll an allen weiterführenden Schulen gleichrangig neben der Studienorientierung stehen.

Weniger Jugendliche sollen die Schule ohne Abschluss verlassen. Die Grünen wollen eine Ausbildungs-Garantie. Das heißt: Jeder junge Mensch soll einen Ausbildungs-Platz bekommen können. Schulen sollen besser über Berufe informieren.

Bildungsfreistellung einführen und Weiterbildung ausbauen

Die Grünen wollen ein Gesetz, das Beschäftigten in Sachsen Freistellung für Bildung ermöglicht, und unterstützen den Volksantrag für fünf Bildungstage. Weiterbildung soll in ihrer ganzen Breite wachsen, von beruflichen Angeboten bis zur Grundbildung.

Beschäftigte sollen frei bekommen, um etwas zu lernen. Dafür wollen die Grünen ein neues Gesetz. Es soll mehr Kurse für Erwachsene geben. Menschen sollen auch Hilfe beim Umgang mit Handy und Internet bekommen.

Studienplätze erhalten und Studium flexibler machen

Die Grünen wollen die Zahl der Studierenden langfristig auf dem heutigen Stand halten, um den Fachkräftebedarf zu decken. Das Studium soll in jeder Lebensphase möglich, inklusiv und barrierefrei sein.

In Sachsen sollen weiter so viele Menschen studieren wie heute. Das Studium soll auch in Teilzeit gehen. Menschen mit Behinderung sollen ohne Hindernisse studieren können. Dual Studierende sollen mehr Geld bekommen.

Internationale Studierende und Forschende gewinnen

Die Grünen wollen mehr Studierende und Forschende aus dem Ausland nach Sachsen holen und dort halten. Ohne dauerhaft bleibende internationale Fachkräfte lässt sich der Wohlstand im Land laut Programm nicht sichern.

Mehr Menschen aus anderen Ländern sollen in Sachsen studieren und forschen. Sie sollen danach auch in Sachsen bleiben. Dafür soll es gute Beratung an einer Stelle geben. Die Hochschulen sollen mehr mit Nachbarländern zusammenarbeiten.

Langzeitstudiengebühren abschaffen, Studierende sozial absichern

Die Grünen wollen die Gebühren für Langzeitstudierende streichen, weil sie aus Sicht des Programms dem Studienerfolg schaden. Studierendenwerke, bezahlbares Wohnen und Mensen sollen abgesichert werden.

Wer sehr lange studiert, muss heute Gebühren zahlen. Die Grünen wollen diese Gebühren abschaffen. Es soll mehr günstige Wohnheim-Plätze geben. Den BAföG-Antrag soll man einfach im Internet stellen können.

Hochschulbauten sanieren und klimaneutral machen

Die Grünen wollen den Sanierungsstau an Hochschulgebäuden mit einer Gesamtplanung abbauen, die auf Nachhaltigkeit und Inklusion achtet. Hochschulen sollen auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützt werden.

Viele Gebäude der Hochschulen sind alt und müssen repariert werden. Die Grünen wollen dafür einen großen Plan. Die Gebäude sollen dabei gut für das Klima und ohne Hindernisse sein. Hochschulen sollen eigene Fachleute für Klimaschutz bekommen.

Mitbestimmung an Hochschulen ausbauen

Die Grünen wollen, dass die demokratisch gewählten Gremien der Hochschulen über deren innere Angelegenheiten entscheiden. Senat und Fakultätsräte sollen paritätisch besetzt werden, der Hochschulrat soll nur noch von außen beraten.

Die Grünen wollen mehr Mitsprache an den Hochschulen. In wichtigen Gremien sollen alle Gruppen gleich stark vertreten sein. Der Hochschul-Rat soll nur noch beraten. Auch Studierende im Ehrenamt sollen mehr Hilfe bekommen.

Mehr Dauerstellen und faire Arbeit in der Wissenschaft

Die Grünen wollen wissenschaftliche Laufbahnen planbarer machen und die Zahl unbefristeter Stellen unterhalb der Professur stetig erhöhen. Für studentische Beschäftigte fordern sie einen Tarifvertrag. Außerdem sollen mehr Frauen Professuren und Leitungsposten erhalten.

Die Grünen wollen mehr feste Stellen an Hochschulen. Dauer-Aufgaben sollen fest angestellte Menschen erledigen. Studierende mit Job an der Hochschule sollen einen Tarif-Vertrag bekommen. Mehr Frauen sollen Professorin werden.

Forschung offen gestalten und verlässlich finanzieren

Die Grünen wollen, dass Forschungsergebnisse frei zugänglich sind und Hochschulen bei offener Software und freien Lehrmaterialien vorangehen. Landesfinanzierte Forschungseinrichtungen sollen regelmäßig steigende Mittel erhalten. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sollen in forschungsstarken Bereichen selbst Doktortitel vergeben dürfen.

Die Grünen wollen offene Forschung. Alle sollen Ergebnisse lesen und nutzen können. Forschungs-Einrichtungen des Landes sollen jedes Jahr mehr Geld bekommen. Manche Fach-Hochschulen sollen selbst Doktor-Titel vergeben dürfen.

Muslimischen Religionsunterricht an Schulen einführen

Die Grünen befürworten muslimischen Religionsunterricht an Sachsens Schulen, erteilt von Lehrkräften mit deutscher Ausbildung. Imame, die unter dem Einfluss der Türkei stehen, sollen dafür nicht zugelassen werden. Grundsätzlich soll niemand wegen Glauben oder Nichtglauben benachteiligt oder bevorzugt werden.

Die Grünen wollen Islam-Unterricht an Schulen in Sachsen. Die Lehrkräfte sollen in Deutschland ausgebildet sein. Imame mit Einfluss aus der Türkei sollen dort nicht unterrichten. Alle Menschen sollen ihren Glauben frei leben können.

Duale Ausbildung stärken und Azubi-Werke prüfen

Die Grünen wollen die duale Ausbildung und besonders die Ausbildung im Handwerk stärken, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Das Berufsschulnetz soll erhalten bleiben. Geprüft wird die Gründung von Azubi-Werken nach dem Vorbild der Studierendenwerke.

Die Grünen wollen die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule stärken. Die Berufsschulen sollen bleiben. Auf dem Land soll es Wohnungen und Fahr-Angebote für Azubis geben. Die Grünen prüfen Azubi-Werke. Das sind Einrichtungen wie die Studierenden-Werke, nur für Azubis.

Ausbildungsabbrüche vermeiden, junge Menschen aktivieren

Die Grünen wollen, dass mehr junge Menschen ihre Ausbildung erfolgreich abschließen. Junge Menschen ohne Schule, Ausbildung oder Arbeit sollen gezielt erreicht werden. Die Jugendberufsagenturen sollen weiter Unterstützung erhalten.

Die Grünen wollen, dass weniger junge Menschen ihre Ausbildung abbrechen. Manche junge Menschen haben keine Schule, keine Ausbildung und keine Arbeit. Für sie soll es besondere Angebote geben. Auch die Eltern sollen einbezogen werden.

Meisterausbildung kostenlos machen, Handwerksausbildung stärken

Die Grünen wollen die Ausbildung zur Meisterin oder zum Meister kostenfrei machen, damit sie einem ersten Studium gleichgestellt ist. Außerdem sollen Berufsorientierung und Ausbildungsbedingungen im Handwerk besser werden. Das Programm begründet dies mit dem Bedarf an Fachkräften, auch für die Energiewende.

Die Grünen wollen: Die Meister-Ausbildung soll nichts kosten. Ein erstes Studium kostet auch nichts. Beide Wege sollen gleich viel wert sein. Auch die Ausbildung im Handwerk soll besser werden.

Grüne: alle 33 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,3), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Kitas und Schulen stärken, Mittagessen kostenlos

Die Linke will sinkende Geburtenzahlen nicht für Stellenstreichungen und Kürzungen nutzen. Die frei werdenden Kapazitäten sollen stattdessen die Betreuung und Bildung in Kitas und Schulen verbessern. Kinder sollen dort ein Mittagessen ohne Kosten bekommen.

In Sachsen kommen weniger Kinder zur Welt. Die Linke will deshalb keine Stellen in Kitas und Schulen streichen. Die Betreuung soll stattdessen besser werden. Kinder sollen ein Mittagessen bekommen, das nichts kostet.

Längeres gemeinsames Lernen an Gemeinschaftsschulen

Die Linke will, dass Kinder an Gemeinschaftsschulen länger zusammen lernen, um die soziale Spaltung zu überwinden. Außerdem schlägt sie die Berufsausbildung mit Abitur vor, um den Bedarf an Fachkräften besser zu decken.

Kinder sollen länger zusammen in einer Schule lernen. Diese Schule heißt Gemeinschafts-Schule. Das soll die Gesellschaft gerechter machen. Junge Leute sollen auch Lehre und Abitur zugleich machen können.

Kita-Beiträge abschaffen und Mittagessen kostenlos machen

Die Linke will zuerst das Mittagessen in Kitas und Schulen kostenfrei stellen und dann die Elternbeiträge für Kitas binnen fünf Jahren stufenweise streichen. Bildung soll nach ihrer Auffassung nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.

Die Linke will die Kita kostenlos machen. Zuerst soll das Mittagessen nichts mehr kosten. Dann sollen die Kita-Beiträge in fünf Jahren wegfallen. Das Land soll dafür bezahlen. Alle Kinder sollen gleiche Chancen haben.

Betreuungsschlüssel in Kitas verbessern und Erzieherberuf aufwerten

Die Linke will stufenweise mehr Fachkräfte pro Kind in Krippen, Kindergärten und Horten. Dafür sollen die Ausbildung vergütet, der Zugang erleichtert und die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Kitas sollen zudem inklusiv arbeiten.

Die Linke will mehr Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas. In der Krippe soll eine Fachkraft vier Kinder betreuen. Die Ausbildung soll bezahlt werden. Der Lohn soll steigen. Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen betreut werden.

Noten abschaffen, Lehrpläne öffnen, Schüler mitbestimmen lassen

Die Linke will Schulnoten durch Berichte zur Lernentwicklung ersetzen und Hausaufgaben durch Ganztagsbetreuung überflüssig machen. Lehrpläne sollen schlanker werden, Schüler mehr Mitsprache erhalten und feministische Bildung Teil des Unterrichts werden.

Die Linke will keine Noten mehr in der Schule. Stattdessen soll es Berichte über das Lernen geben. Hausaufgaben sollen nicht mehr nötig sein. Schüler sollen mehr mitentscheiden. Die Klassen sollen kleiner werden.

Gemeinschaftsschule zur Regelschule in Sachsen machen

Die Linke will die Gemeinschaftsschule mit längerem gemeinsamen Lernen überall in Sachsen etablieren und Gründungen erleichtern. Sie sieht darin die Schulform, die alle Kinder gleichermaßen fördert und sozialer Spaltung entgegenwirkt.

Die Linke will mehr Gemeinschafts-Schulen. Dort lernen Kinder länger zusammen. Es soll leichter werden, solche Schulen zu gründen. Jedes Kind in Sachsen soll eine besuchen können. Auf dem Land sollen keine Schulen mehr schließen.

Lernmittel, Technik und Schulessen kostenlos bereitstellen

Die Linke fordert, dass Schüler alle nötigen Lernmittel einschließlich digitaler Geräte kostenlos erhalten und auch Klassenfahrten nichts kosten. Hinzu kommen ein kostenfreies Mittagessen und ein eigenes Budget für jede Schule.

Die Linke will, dass Schule für Familien nichts kostet. Bücher und Geräte sollen kostenlos sein. Auch Klassenfahrten sollen nichts kosten. Es soll ein gesundes Mittagessen ohne Bezahlung geben. Jede Schule soll eigenes Geld bekommen.

Schulfach Medienkunde und Medienbildungsoffensive starten

Die Linke will ein neues Fach Medienkunde einführen und digitale Bildung in den Lehrplänen verankern. Medienpädagogen an Schulen sollen Schüler, Lehrkräfte und Eltern unterstützen. Die Partei setzt auf Kompetenz statt auf Abschirmung.

Die Linke will ein neues Schulfach. Es heißt Medienkunde. Kinder sollen lernen, gut mit Internet und Medien umzugehen. An den Schulen sollen Fachleute für Medien arbeiten. Auch Eltern und Lehrer sollen Hilfe bekommen.

Schulsozialarbeit an jeder Schule verpflichtend einrichten

Die Linke will Schulsozialarbeit an allen Schularten zur Pflicht machen, mit mindestens einer Fachkraft pro Schule. Auch der schulpsychologische Dienst und das Programm gegen Mobbing sollen wachsen.

Die Linke will Sozialarbeiter an jeder Schule. Jede Schule soll mindestens eine solche Fachkraft haben. Sie helfen Kindern bei Problemen. Es soll auch mehr Schul-Psychologen geben. Lehrer sollen Hilfe von anderen Fachleuten bekommen.

Inklusive Schule gesetzlich verankern und Förderschulen zurückbauen

Die Linke will ein Recht auf inklusive Beschulung im Schulgesetz festschreiben und das Förderschulsystem zurückbauen. Kinder mit und ohne Behinderung sollen gemeinsam an Regelschulen lernen; das bestehende System hält die Partei für unvereinbar mit der UN-Behindertenrechtskonvention.

Die Linke will eine Schule für alle Kinder. Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen. Das soll im Gesetz stehen. Es soll weniger Förder-Schulen geben. Schulen sollen ohne Hindernisse gebaut sein.

Staatsvertrag der Länder zur Bildung schließen

Die Linke will, dass die Bundesländer in der Bildung enger zusammenarbeiten und dies in einem Staatsvertrag regeln. Er soll vor allem die Ausbildung von Lehrkräften abstimmen und deren Kosten zwischen den Ländern ausgleichen.

Die Bundesländer sollen bei der Bildung enger zusammenarbeiten. Dafür will die Linke einen Vertrag zwischen den Ländern. Jedes Land soll genug Lehrerinnen und Lehrer ausbilden. Die Kosten dafür sollen die Länder gerecht teilen.

Noten und Hausaufgaben abschaffen

Die Linke will Schulnoten durch Berichte zur Lernentwicklung ersetzen und Hausaufgaben abschaffen. Zudem soll der Fachunterricht zumindest für Ältere nicht vor 9 Uhr beginnen. Das Programm begründet dies mit Leistungsdruck, geringem Nutzen von Hausaufgaben und dem Schlafrhythmus junger Menschen.

Die Linke will keine Noten mehr in der Schule. Stattdessen soll es Berichte über das Lernen geben. Auch Hausaufgaben sollen wegfallen. Der Unterricht soll für ältere Schüler erst um 9 Uhr beginnen.

Lehrkräfte entlasten und Klassen verkleinern

Die Linke will Lehrkräfte entlasten, damit sie sich auf den Unterricht konzentrieren können. Sinkende Schülerzahlen sollen für kleinere Klassen genutzt werden, nicht zum Sparen. Schulschließungen schließt die Partei aus, besonders auf dem Land.

Lehrerinnen und Lehrer sollen weniger Belastung haben. Andere Fachleute sollen ihnen Aufgaben abnehmen. Die Klassen sollen kleiner werden. Keine Schule soll schließen. Mit Stipendien will die Linke mehr Lehrer gewinnen.

Lehramtsausbildung neu strukturieren

Die Linke will die Ausbildung von Lehrkräften umbauen: in Studium, Berufseinstieg und Weiterbildung. Künftig soll nach Schulstufen statt nach Schularten ausgebildet werden, mit früheren Praxisphasen und Unterstützung für Einsätze auf dem Land.

Die Linke will die Ausbildung für Lehrerinnen und Lehrer ändern. Sie sollen für Alters-Stufen lernen, nicht für eine Schulart. Im Studium soll es früher Praxis geben. Wer auf dem Land Praxis macht, soll mehr Geld bekommen.

Bildungsgutscheine einführen und Volkshochschulen sichern

Die Linke will landesweite Bildungsgutscheine für Kurse und Fortbildungen einführen. Volkshochschulen und andere anerkannte Weiterbildungsträger sollen eine gesicherte Grundförderung des Freistaats erhalten, damit alle in Sachsen lebenslang lernen können.

Alle Menschen in Sachsen sollen ihr Leben lang lernen können. Dafür will die Linke Gutscheine für Kurse einführen. Die Volkshochschulen sollen sicher Geld vom Land bekommen. Kursleiter sollen fair bezahlt werden.

Berufsorientierung ausbauen und Ausbildungsqualität sichern

Die Linke will Ausbildungsabbrüche verringern: durch Berufsberatung an allen weiterführenden Schulen, strengere Kontrollen der Ausbildungsbedingungen und mehr Betreuung. Die Berufsausbildung soll zudem inklusiv werden und Rollenklischees abbauen.

Viele junge Menschen brechen ihre Ausbildung ab. Die Linke will deshalb mehr Beratung zur Berufswahl an Schulen. Behörden sollen Betriebe besser kontrollieren. Menschen mit Behinderung sollen eine Ausbildung machen können.

Befristungen an Hochschulen zurückdrängen

Die Linke will befristete und unsichere Arbeitsverhältnisse an Hochschulen deutlich verringern. Für dauerhafte Aufgaben soll es feste Stellen geben, und im Bund soll das Wissenschaftszeitvertragsgesetz durch ein neues Gesetz ersetzt werden.

Viele Beschäftigte an Hochschulen haben nur befristete Verträge. Die Linke will mehr feste Stellen. Studentische Beschäftigte sollen einen Tarif-Vertrag bekommen. Ein Bundes-Gesetz zu Befristungen in der Wissenschaft soll wegfallen.

Studiengebühren und NC abschaffen, Grundsicherung einführen

Die Linke will den Zugang zum Studium erleichtern und Studierende finanziell absichern. Studiengebühren und Numerus Clausus sollen entfallen, eine Grundsicherung für Studierende soll kommen. Bis dahin soll das BAföG ein Zuschuss werden, der nicht vom Einkommen der Eltern abhängt.

Studieren soll leichter werden. Die Linke will alle Studien-Gebühren abschaffen. Auch der Numerus Clausus soll wegfallen. Das ist eine Zulassung nach Noten. Alle Studierenden sollen Geld zum Leben bekommen.

Öffentlich finanzierte Forschung frei zugänglich machen

Die Linke will eine Strategie für Open Access, also freien Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Was in Sachsen mit öffentlichem Geld erforscht wird, soll für alle verfügbar sein. Forschung soll sich zudem nicht nur an wirtschaftlicher Verwertbarkeit messen.

Forschung kostet oft Steuer-Geld. Die Linke will, dass alle die Ergebnisse lesen können. Das soll im Hochschul-Gesetz stehen. Auch Forschung ohne Gewinn-Ziel soll Förderung bekommen. Hochschulen sollen außerdem klimaneutral werden.

Schulsport reformieren und Sportnoten abschaffen

Die Linke will den Sportunterricht zu einem täglichen Angebot für Bewegung und Gesundheit umbauen und die Noten im Fach Sport abschaffen. Statt Wettbewerb soll eine Bewertung nach individuellen Voraussetzungen und Fortschritten gelten. Schulsport soll überall möglich sein.

Die Linke will den Sport-Unterricht ändern. Kinder sollen sich jeden Tag in der Schule bewegen. Im Fach Sport soll es keine Noten mehr geben. Es zählt der eigene Fortschritt.

Linke: alle 20 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 15 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 14 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Schulen und Kitas vor Ort erhalten

Die SPD will trotz sinkender Kinderzahlen keine Schulen und Kitas schließen und das dadurch frei werdende Geld im Bildungssystem belassen. Stattdessen sollen ein dichtes Schulnetz, kleinere Klassen und sanierte Gebäude die Qualität erhöhen.

Es gibt weniger Kinder in Sachsen. Die SPD will trotzdem keine Schule und keine Kita schließen. Das Geld soll in der Bildung bleiben. Die Klassen sollen kleiner werden. Gebäude sollen modernisiert werden.

Berufliche und akademische Bildung gleichstellen

Die SPD betrachtet berufliche und akademische Ausbildung als gleichwertig und will den Wechsel zwischen beiden erleichtern. Dazu soll es neben dem höheren Meisterbonus einen vergleichbaren Bonus für weitere Fortbildungsabschlüsse und einen breiteren Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte geben.

Die SPD findet: Lehre und Studium sind gleich viel wert. Wer Meister wird, bekommt einen höheren Bonus. Auch Techniker und Fachwirte sollen einen Bonus bekommen. Menschen mit Berufs-Ausbildung sollen leichter studieren können.

Lehrermangel mit mehr Personal und neuer Ausbildung begegnen

Die SPD will den Unterricht durch mehr Personal und Entlastung sichern und lehnt größere Klassen oder mehr Pflichtstunden ab. Die Lehrerausbildung soll über ein eigenes Gesetz neu geordnet und praxisnäher werden.

In Sachsen fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die SPD will mehr Personal an Schulen. Die Klassen sollen nicht größer werden. Die Ausbildung für Lehrer soll sich ändern. Studierende sollen früher in Schulen arbeiten.

Zweite Chance auf Schul- und Berufsabschluss sichern

Die SPD will alle Jugendlichen zu einem Schul- und Ausbildungsabschluss führen und das Nachholen von Abschlüssen erleichtern. Wer Ausbildung oder Studium abbricht, soll Beratung und Begleitung für einen neuen Weg bekommen.

Die SPD will, dass alle Jugendlichen einen Abschluss schaffen. Man soll einen Abschluss auch später nachholen können. Zum Beispiel an der Volkshochschule. Wer eine Ausbildung abbricht, soll Beratung bekommen.

Schulgesetz und Lehrpläne grundlegend überarbeiten

Die SPD will das Schulgesetz bald und umfassend ändern sowie Stundentafel und Lehrpläne überarbeiten und entschlacken. Schulen sollen eigenverantwortlicher arbeiten, eigene Budgets erhalten und von Teams aus verschiedenen Berufen unterstützt werden.

Die SPD will das Schul-Gesetz ändern. Die Lehr-Pläne sollen weniger Stoff enthalten. Schulen sollen mehr selbst entscheiden und eigenes Geld bekommen. Neben Lehrern sollen auch andere Fachleute an Schulen arbeiten.

Längeres gemeinsames Lernen und Gemeinschaftsschulen ausbauen

Die SPD setzt auf längeres gemeinsames Lernen und will die Bildungsempfehlung abschaffen. Gemeinschaftsschulen sollen leichter gegründet werden können, auch mit drei Klassen pro Jahrgang.

Kinder sollen länger zusammen in eine Schule gehen. Die SPD will die Bildungs-Empfehlung streichen. Das ist die Empfehlung, auf welche Schule ein Kind nach der Grundschule geht. Gemeinschafts-Schulen sollen leichter entstehen. Alle sollen einen Abschluss schaffen.

Berufliche Bildung stärken, Ausbildungsfonds einführen

Die SPD will berufliche und akademische Bildung gleichstellen und einen durch Umlage finanzierten Ausbildungsfonds schaffen. Er soll kleine Betriebe bei der Ausbildung stützen sowie Verbund- und außerbetriebliche Ausbildung mitbezahlen.

Die SPD will die Berufs-Ausbildung stärken. Betriebe sollen in einen gemeinsamen Topf einzahlen. Aus dem Topf bekommen kleine Betriebe Hilfe beim Ausbilden. Berufs-Schulen sollen moderner werden. Wer Meister werden will, soll mehr Förderung bekommen.

Mehr Personal und Qualität in Kitas

Die SPD will, dass Fachkräfte in Krippen, Kindergärten, Horten und Tagespflege mehr Zeit für die Kinder haben. Dazu soll eine Personalreserve weiter aufgebaut und ein Landesinstitut für frühkindliche Bildung gegründet werden.

Die SPD will bessere Kitas. Erzieherinnen und Erzieher sollen mehr Zeit für die Kinder haben. Dafür soll es mehr Personal geben. Ein neues Institut soll auf die Qualität achten. Kinder sollen in der Kita besser sprechen lernen.

Ganztagsschulen ausbauen, Chancengerechtigkeit erhöhen

Die SPD will die rhythmisierte Ganztagsschule ausbauen, bei der Unterricht, Förderung und Freizeit über den ganzen Tag verteilt sind. Zusammen mit mehr Gemeinschaftsschulen und zusätzlichen Mitteln nach Sozialindex soll der Bildungserfolg weniger von der Herkunft abhängen.

Die SPD will mehr Ganztags-Schulen. Dort wechseln sich Lernen und Pausen über den ganzen Tag ab. Es soll auch mehr Gemeinschafts-Schulen geben. Schulen mit vielen armen Kindern bekommen mehr Geld. So sollen alle Kinder gleiche Chancen haben.

Kita- und Langzeitstudiengebühren abschaffen

Die SPD will, dass Bildung durchgehend gebührenfrei ist – ab der Kita und bis hin zum Meister- oder Masterabschluss. Elternbeiträge für Kitas und Gebühren für Langzeitstudierende sollen entfallen, Lernmittel kostenlos bleiben.

Die SPD will, dass Bildung nichts kostet. Eltern sollen kein Geld mehr für die Kita zahlen. Wer lange studiert, soll auch keine Gebühren zahlen. Schul-Bücher und anderes Lern-Material bleiben kostenlos.

Mehr Dauerstellen und bessere Arbeitsbedingungen an Hochschulen

Die SPD will 450 neue unbefristete Stellen an den Hochschulen schaffen und den Anteil unbefristeter Beschäftigung auf mehr als 45 Prozent bringen. Karrierewege in der Wissenschaft sollen planbarer werden, und studentische Beschäftigte sollen einen Tarifvertrag erhalten.

Viele Beschäftigte an Hochschulen haben nur Verträge auf Zeit. Die SPD will 450 neue feste Stellen schaffen. Mehr als 45 von 100 Stellen sollen ohne Frist sein. Auch studentische Hilfs-Kräfte sollen einen Tarif-Vertrag bekommen.

Verbliebene Studiengebühren abschaffen

Die SPD will die Gebühren für Langzeitstudierende und für Studierende aus Staaten außerhalb der EU streichen. Ein gebührenfreies Studium und eine moderne Ausbildungsförderung sichern aus ihrer Sicht die Chancengleichheit.

Wer sehr lange studiert, muss in Sachsen Gebühren zahlen. Auch Studierende aus Ländern außerhalb der EU können Gebühren zahlen müssen. Die SPD will beide Gebühren abschaffen. Das Studium soll für alle kostenlos sein.

Grundfinanzierung der Hochschulen jährlich erhöhen

Die SPD will den Hochschulen über eine Vereinbarung mit sechs Jahren Laufzeit eine feste Grundfinanzierung zusichern, die jedes Jahr um 3,5 Prozent steigt. Hinzu kommt eine Investitionsstrategie für Gebäude, Flächen und Großgeräte.

Die Hochschulen sollen sicher planen können. Die SPD will ihnen für sechs Jahre festes Geld zusagen. Dieses Geld soll jedes Jahr um 3,5 Prozent wachsen. Auch für Gebäude und große Forschungs-Geräte soll es einen Plan geben.

Studierendenwerke stärken und Wohnheime ausbauen

Die SPD will den Studierendenwerken über eine sechsjährige Vereinbarung höhere Zuschüsse geben, damit die Semesterbeiträge stabil bleiben. Außerdem soll weiter in Wohnheime investiert werden.

Studierenden-Werke kümmern sich um Mensa, Wohnheime und Beratung. Die SPD will ihnen mehr Geld geben. Die Zusage soll für sechs Jahre gelten. So sollen die Beiträge der Studierenden nicht steigen. Es soll auch mehr und bessere Wohnheime geben.

Schulstandorte und Volkshochschulen auf dem Land stärken

Die SPD will Schulen im ländlichen Raum stärker als Mittel der Regionalentwicklung behandeln und Standorte auch bei niedrigen Schülerzahlen erhalten. Die Volkshochschulen sollen als Träger der Erwachsenenbildung gestärkt werden und mehr Aufgaben bekommen.

Die SPD will Schulen in kleinen Orten erhalten. Eine Schule im Ort ist wichtig für die Gemeinde, sagt die SPD. Auch die Volkshochschulen sollen stärker werden. Sie sollen mehr Aufgaben bekommen.

In Schulgebäude und digitale Ausstattung investieren

Die SPD will weiter viel Geld in den Schulhausbau und in die digitale Ausstattung der Schulen stecken. Zugleich will sie die Aufgabenverteilung zwischen Land und Kommunen bei den Schulen neu ordnen.

Die SPD will weiter viel Geld für Schul-Gebäude ausgeben. Schulen sollen auch mehr Computer und Technik bekommen. Fach-Leute sollen die Geräte betreuen. Land und Gemeinden sollen ihre Aufgaben bei den Schulen neu aufteilen.

Herkunftssprachen als zweite Fremdsprache anerkennen

Die SPD will, dass mehrsprachig aufgewachsene Kinder ihre Herkunftssprache anstelle einer zweiten Fremdsprache anrechnen lassen können. Auch die Deutsche Gebärdensprache soll als Fremdsprache anerkannt werden.

Manche Kinder wachsen mit zwei Sprachen auf. Die SPD will: Ihre Familien-Sprache soll in der Schule als zweite Fremd-Sprache zählen. Auch die Deutsche Gebärden-Sprache soll als Fremd-Sprache gelten. Das Konzept für Deutsch als Zweit-Sprache soll besser werden.

Inklusion an Schulen weiterentwickeln

Die SPD will Bildung schrittweise inklusiver gestalten und dafür mehr Personal und Sachmittel bereitstellen. Jede Schule soll Kinder aus ihrer Umgebung aufnehmen und nach ihren Bedürfnissen fördern können.

Alle Kinder sollen in der Schule mitmachen können. Das gilt auch für Kinder mit Behinderung oder besonderem Förder-Bedarf. Die SPD will dafür mehr Personal und Material geben. Jede Schule soll Kinder aus der Nachbarschaft aufnehmen können.

Lehrerausbildung per Gesetz praxisnäher machen

Die SPD will ein Lehrkräftebildungsgesetz schaffen und die Ausbildung stärker auf die Praxis ausrichten. Die 2.400 Lehramtsstudienplätze an den Universitäten sollen erhalten bleiben.

Die SPD will ein neues Gesetz für die Ausbildung von Lehrern. Die Ausbildung soll mehr Praxis haben. Es soll weiter 2.400 Studien-Plätze für das Lehramt geben. Auch Fortbildungen für Lehrer sollen mehr Geld bekommen.

Mehr Lehrerstellen und Unterstützungskräfte an Schulen

Die SPD will so viele Lehrerstellen einplanen, dass der Unterricht zu 104 Prozent abgedeckt ist. Zusätzlich sollen mehr Assistenz- und Unterstützungskräfte die Lehrkräfte entlasten.

Die SPD will mehr Lehrer-Stellen einplanen, als für den Unterricht nötig sind. So gibt es eine Reserve. An Schulen sollen auch mehr andere Fach-Leute arbeiten. Zum Beispiel Sozial-Arbeiter und Assistenten. Das soll die Lehrer entlasten.

Politische Bildung und Mitbestimmung an Schulen stärken

Die SPD will die politische Bildung an Schulen ausbauen und Schüler- und Elternräte besser unterstützen. Mitsprache und Mitbestimmung im Schulalltag sollen nach dem Programm zu einem guten Schulklima beitragen.

Schüler sollen in der Schule mehr über Politik lernen. Sie sollen auch mehr mitbestimmen können. Die SPD will Schüler-Räte und Eltern-Räte besser unterstützen. Fahrten zu Gedenk-Stätten sollen weiter Geld bekommen.

Schulaufsicht reformieren, Landesinstitut für Schulentwicklung gründen

Die SPD will Aufsicht und Schulentwicklung organisatorisch trennen und dafür ein Landesinstitut für Schulentwicklung gründen. Schulen sollen nach dem Programm eigenverantwortlicher arbeiten können.

Die SPD will die Aufsicht über die Schulen neu ordnen. Ein Amt soll die Schulen kontrollieren und Lehrer gewinnen. Ein neues Institut soll die Schulen beraten und begleiten. Schulen sollen mehr selbst entscheiden können.

SPD: alle 22 Punkte mit Zitat und Seitenzahl