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Was sagen die Parteien in Hamburg zur Bildung?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hamburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 7 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Lehrergeleiteten Fachunterricht stärken

Die AfD will, dass Lehrer den Unterricht wieder stärker strukturieren und anleiten und dass Fachinhalte Vorrang vor Kompetenzorientierung haben. Die Lehrerausbildung soll nach Schulabschlüssen getrennt bleiben. Das Programm beruft sich auf Befunde der empirischen Bildungsforschung.

Die AfD will, dass Lehrer den Unterricht wieder stärker lenken. Fach-Wissen soll wichtiger werden. Schüler sollen mehr üben und wiederholen. Lehrer sollen je nach Schulart getrennt ausgebildet werden.

MINT-Fächer stärken, Digitalisierung planvoll gestalten

Die AfD will Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Stundenplan mehr Gewicht geben und dafür ein Förderprogramm mit der Wirtschaft auflegen. Digitale Medien sollen den Präsenzunterricht unterstützen, aber nicht ersetzen. Für die Digitalisierung der Schulen verlangt sie eine Gesamtstrategie.

Die AfD will mehr Unterricht in Mathe, Informatik, Natur-Wissenschaft und Technik. Firmen sollen dabei helfen. Computer sollen im Unterricht helfen. Sie sollen den Unterricht mit Lehrern aber nicht ersetzen.

Noten ab Klasse 2 und Sitzenbleiben

Die AfD will das Leistungsprinzip in der Schule stärken: Noten sollen ab der zweiten Klasse Pflicht sein, und für die Note 4 soll wieder die Hälfte der Punkte nötig sein. Klassenwiederholungen sollen möglich werden, und Kernfächer sollen in Leistungsgruppen unterrichtet werden.

Die AfD will Noten schon ab der 2. Klasse. Für eine 4 sollen Schüler wieder die Hälfte der Punkte brauchen. Schüler sollen eine Klasse wiederholen können. In wichtigen Fächern soll es Gruppen nach Leistung geben.

Disziplin durchsetzen, Schulschwänzen sanktionieren

Die AfD will Gewalt, Zuspätkommen und Schulschwänzen an Schulen konsequent ahnden. Staatliche Transferleistungen sollen davon abhängen, dass Eltern etwa für den regelmäßigen Schulbesuch sorgen, zudem sind Bußgelder vorgesehen. Religiöses Mobbing soll früh erkannt und unterbunden werden.

Die AfD will mehr Disziplin an Schulen. Wer schwänzt oder zu spät kommt, soll Folgen spüren. Eltern sollen weniger Geld vom Staat bekommen, wenn ihr Kind nicht zur Schule geht. Auch Geld-Strafen soll es geben.

Politische Neutralität an Schulen durchsetzen

Die AfD verlangt strikte parteipolitische und weltanschauliche Neutralität an Schulen und will Verstöße von der Schulbehörde ahnden lassen. Aus ihrer Sicht trauen sich an einzelnen Schulen Betroffene nicht mehr, ihre Meinung zu strittigen Themen zu sagen.

Die AfD will, dass Schulen politisch neutral sind. Lehrer sollen Schüler nicht für eine Partei gewinnen. Wer dagegen verstößt, soll Folgen spüren. Werbung für Politik soll an Schulen verboten bleiben.

Elternwahlrecht bei Schulform einschränken

Die AfD will, dass Eltern nicht mehr allein über die weiterführende Schule entscheiden, sondern gemeinsam mit der Schule. Sind sich beide uneinig, sollen schriftliche Prüfungen den Ausschlag geben. Das alleinige Wahlrecht führe oft zu Fehlentscheidungen und sozialer Ungleichheit.

Heute wählen in Hamburg die Eltern allein die Schule nach der Grundschule. Die AfD will das ändern. Schule und Eltern sollen zusammen entscheiden. Bei Streit soll eine schriftliche Prüfung entscheiden.

Gymnasium und Abitur anspruchsvoller machen

Die AfD will die Anforderungen an Gymnasien und beim Abitur anheben und den Trend zu immer höheren Abiturquoten stoppen. Gymnasien sollen wahlweise zu G9 zurückkehren können, und einzelne sollen Leistungszentren für besonders starke Schüler erhalten.

Die AfD will, dass das Abitur wieder schwerer wird. Gymnasien sollen selbst wählen können: Abitur nach 8 oder 9 Jahren. An manchen Gymnasien soll es besondere Zentren für sehr gute Schüler geben.

Kleine und mittelgroße Schulen erhalten

Die AfD will auf steigende Schülerzahlen mit deutlich mehr neuen Schulen reagieren, statt bestehende Schulen immer weiter zu vergrößern. So soll das Modell kleiner und mittelgroßer Schulen erhalten bleiben.

In Hamburg gibt es immer mehr Schüler. Die AfD will deshalb viele neue Schulen gründen. Bestehende Schulen sollen nicht immer größer werden. Schulen sollen überschaubar bleiben.

Förderschulen und Wahlfreiheit der Eltern erhalten

Die AfD lehnt eine „Schule für alle“ ab, die jedes Kind unabhängig von Art und Schwere einer Behinderung aufnimmt. Förderschulen sollen bestehen bleiben, und Eltern von Kindern mit Förderbedarf sollen weiter wählen können. Aus Sicht des Programms muss das Kindeswohl jede Entscheidung leiten.

Manche Kinder brauchen besondere Förderung. Für sie gibt es Förder-Schulen. Die AfD will diese Schulen behalten. Eltern sollen selbst wählen, wo ihr Kind lernt. Vorher sollen sie gut beraten werden.

Vorbereitungsklassen und Deutschtests für Migrantenkinder

Neu eingewanderte Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse sollen zunächst in Vorbereitungsklassen lernen. Erst nach bestandenen Tests in Deutsch und Fachwissen sollen sie in Regelklassen wechseln. Kinder ohne Bleibeperspektive sollen auf die Rückkehr in ihr Herkunftsland vorbereitet werden.

Manche Kinder kommen neu nach Deutschland. Sie können oft kaum Deutsch. Sie sollen zuerst in eigenen Klassen lernen. Erst nach einem Test kommen sie in normale Klassen. Kinder, die nicht bleiben dürfen, sollen auf die Rückkehr vorbereitet werden.

Sexualerziehung an Biologie ausrichten

Die AfD lehnt das Hamburger Konzept zur Sexualerziehung ab, das aus ihrer Sicht Ehe und Familie durch „sexuelle Vielfalt“ ersetzen will. Sie will eine zurückhaltende, an Biologie orientierte Sexualerziehung in Abstimmung mit den Eltern. Gegen eine von ihr so genannte Frühsexualisierung in Kitas und Schulen wendet sie sich.

Die AfD will Sexual-Erziehung in Schulen ändern. Sie soll sich an der Biologie orientieren. Kinder sollen lernen: Es gibt zwei Geschlechter. Eltern und Schule sollen zusammenarbeiten. Drag Queens sollen nicht in Kitas oder Grundschulen auftreten.

Förderung der Gender-Forschung beenden

Die AfD will die Förderung von Lehrveranstaltungen der Gender-Forschung einstellen, die sie als ideologisch und unwissenschaftlich ansieht. Geschlechterforschung soll naturwissenschaftliche Erkenntnisse voll einbeziehen. Allgemein sollen Hochschulen mehr Autonomie und weniger staatliche Bürokratie erhalten.

Die AfD kritisiert Gender-Forschung an Hochschulen. Sie hält manche Kurse für unwissenschaftlich. Dafür soll es kein Geld mehr geben. Forschung zu Geschlecht soll sich an Natur-Wissenschaft halten. Hochschulen sollen weniger Bürokratie haben.

Duales Ausbildungssystem stärken

Die AfD wendet sich gegen eine aus ihrer Sicht übertriebene Akademisierung und will die duale Berufsausbildung staatlich stärken. Versuche der EU, das System oder den Meistertitel zu schwächen, will sie abwehren. Die hohe Abbrecherquote in der Lehre soll durch bessere Berufsorientierung sinken.

Die AfD findet die Ausbildung im Betrieb sehr wichtig. Man lernt dabei im Betrieb und in der Berufs-Schule. Der Staat soll diese Ausbildung mehr fördern. Die EU soll sie nicht schwächen. Junge Menschen sollen mehr Hilfe bei der Berufs-Wahl bekommen.

AfD: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+0,8), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 3 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Hochschulen zu Innovationszentren ausbauen

Die CDU will Hochschulen und Forschungsinstitute enger mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt verzahnen. Die Technische Universität und die Universität Hamburg sollen als Innovationszentren wachsen, MINT-Studiengänge mehr Geld erhalten.

Die CDU will Hamburgs Hochschulen stärker mit der Wirtschaft verbinden. Aus den Hochschulen sollen mehr neue Firmen entstehen. Fächer wie Mathematik, Informatik und Technik sollen mehr Geld bekommen. Die Hochschulen sollen internationaler werden.

Sprachstand früher erheben, Sprachförderung ausbauen

Die CDU will den verpflichtenden Sprachtest für Kinder ein Jahr früher ansetzen, nämlich mit dreieinhalb Jahren. Kitas sollen verlässlich Geld für Sprachförderung erhalten. Das Programm begründet dies damit, dass gutes Deutsch Voraussetzung für Bildung und Integration sei.

Die CDU will Kinder früher auf ihre Sprache testen. Der Test soll schon mit dreieinhalb Jahren kommen. Kitas sollen sicher Geld für Sprach-Förderung bekommen. Auch in der Schule soll Deutsch-Lernen zuerst kommen.

Gendersprache in Bildungseinrichtungen ablehnen

Die CDU lehnt Gendersprache ab, die sie als grammatikalisch falsch bezeichnet. Maßgeblich für den Unterricht an allen Hamburger Bildungseinrichtungen soll das amtliche Regelwerk der Rechtschreibung sein.

Die CDU will keine Gender-Sprache an Schulen und Kitas. Gender-Sprache meint Schreibweisen wie das Gender-Sternchen. Die Partei hält sie für falsch. Es sollen die amtlichen Regeln der Rechtschreibung gelten.

Diagnosegestützte Förderung und adaptive Lernsysteme einführen

Die CDU will jedes Kind vom Vorschulalter bis zum Abschluss der Mittelstufe auf Grundlage von Lerndiagnosen individuell fördern und den Erfolg überprüfen. Digitale Lernsysteme, die sich dem Lernstand anpassen, sollen dabei helfen.

Die CDU will genau prüfen, was jedes Kind schon kann. Danach soll jedes Kind passende Hilfe bekommen. Digitale Lern-Programme sollen helfen. Sie passen sich an das Kind an. Die Schulen sollen prüfen, ob die Hilfe wirkt.

Garantie-Grundschule mit verbindlichen Mindeststandards schaffen

Die CDU will erreichen, dass alle Kinder am Ende der Grundschule die Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben, Sprechen und Rechnen sicher beherrschen. Dafür sollen verbindliche Mindeststandards gelten. Kinder sollen bei Bedarf ein Jahr länger in der Grundschule bleiben können.

Die CDU will feste Ziele für die Grundschule. Alle Kinder sollen am Ende gut lesen, schreiben und rechnen können. Wer mehr Zeit braucht, darf ein Jahr länger bleiben. Wichtig ist der Lern-Erfolg, nicht die Dauer.

Schulaufsicht stärken und Schulen zentral entlasten

Die CDU hält an der selbstverantworteten Schule fest, sieht die Schulbehörde aber in der Pflicht, den Bildungserfolg zu sichern. Die Schulaufsicht soll besser ausgestattet werden, und die Behörde soll Aufgaben zentral übernehmen, die einzelne Schulen überfordern.

Schulen sollen weiter vieles selbst entscheiden. Die Behörde soll aber mehr helfen und besser prüfen. Sie soll Aufgaben übernehmen, die Schulen allein nicht schaffen. Zum Beispiel soll sie Lern-Programme prüfen.

Inklusion über Schwerpunktschulen weiterentwickeln

Die CDU will die UN-Behindertenrechtskonvention in allen schulischen Bereichen umsetzen und dafür mehr Schwerpunktschulen einrichten. Eltern sollen weiterhin zwischen Sonderschule und inklusiver Regelschule wählen können. Die Qualität der Inklusion soll stärker kontrolliert werden.

Kinder mit Behinderung sollen gut lernen können. Die CDU will mehr Schulen mit besonderem Schwerpunkt dafür. Eltern sollen weiter die Schule wählen dürfen. Sonderschulen sollen mehr Betreuer bekommen.

Gegliedertes Schulsystem erhalten und flexibler machen

Die CDU bekennt sich zum gegliederten Hamburger Schulsystem und zum Elternwahlrecht zwischen Gymnasium und Stadtteilschule. Innerhalb dieser Strukturen will sie mehr Leistungsdifferenzierung und individuelle Lernzeit ermöglichen. In der Oberstufe sollen Leistungs- und Grundkurse zurückkehren.

Die CDU will die verschiedenen Schul-Arten in Hamburg behalten. Eltern sollen weiter wählen dürfen. Kinder sollen stärker nach ihrer Leistung lernen. In der Oberstufe soll es wieder Leistungs-Kurse und Grund-Kurse geben. Besonders begabte Schüler sollen mehr Förderung bekommen.

Schulen digitalisieren und auf KI vorbereiten

Die CDU will Schulen rasch, aber altersgerecht digitalisieren und Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll in den Unterricht einbinden. Dazu soll es ein Konzept der Behörde und eine entsprechende Ausbildung der Lehrkräfte geben. Klassische und digitale Lernmethoden sollen nebeneinander bestehen.

Die CDU will Schulen schneller digital machen. Das soll zum Alter der Kinder passen. Lehrer sollen lernen, mit Künstlicher Intelligenz umzugehen. Manche Themen lernen Kinder mit KI, andere wie bisher. Lehrer sollen sich nicht um die Technik kümmern müssen.

Mehr Lehrkräfte gewinnen, entlasten und Unterrichtsausfall senken

Die CDU will gegen den Lehrermangel eine duale Lehrerausbildung als zusätzlichen Weg schaffen und mehr Studien- und Referendariatsplätze anbieten. Lehrkräfte sollen von unterrichtsfremden Aufgaben entlastet werden. Ein Pool mobiler Vertretungskräfte soll längeren Unterrichtsausfall verringern.

Die CDU will mehr Lehrer für Hamburg. Dafür soll es einen neuen Weg in den Beruf geben: Studium und Praxis zugleich. Helfer sollen Lehrern Arbeit abnehmen. Wenn Lehrer fehlen, sollen Ersatz-Lehrer einspringen. So soll weniger Unterricht ausfallen.

Schulgebäude, Schulessen und Ganztag verbessern

Die CDU will Schultoiletten sanieren und häufiger reinigen lassen, weil Schüler mehr Zeit in der Schule verbringen. Das Schulessen soll gesund, regional und saisonal sein, an Grundschulen in sozialen Brennpunkten soll es Frühstück geben. Im Ganztag sollen Hausaufgaben verlässlich erledigt und kontrolliert werden.

Die CDU will die Toiletten an Schulen erneuern. Sie sollen öfter geputzt werden. Das Essen in der Schule soll gesund sein. Manche Grundschulen sollen Frühstück anbieten. Am Nachmittag sollen Kinder ihre Hausaufgaben sicher machen.

Smartphone-Nutzung an Schulen begrenzen

Die CDU will, dass jede Schule verbindlich regelt, wie digitale Endgeräte genutzt werden dürfen, und die Nutzung auf das pädagogisch Nötige beschränkt. An Grundschulen sollen Smartphones grundsätzlich untersagt sein. Zudem soll ein regelmäßiges Schülerfeedback zum Wohlbefinden eingeführt werden.

Jede Schule soll feste Regeln für Handys und Tablets haben. An Grundschulen sollen Handys verboten sein. Die CDU will mehr Angebote zum richtigen Umgang mit Medien. Schüler sollen regelmäßig sagen, wie es ihnen in der Schule geht.

Berufsorientierung praxisnäher machen, Bildungspläne überprüfen

Die CDU will ein Berufsorientierungszentrum einrichten und eine stadtweite Praktikumsbörse aufbauen. Bildungspläne sollen darauf geprüft werden, ob ihre Inhalte für Ausbildung und Studium taugen. So sollen weniger junge Menschen ihr Studium abbrechen und mehr Fachkräfte gewonnen werden.

Die CDU will Schülern bei der Berufs-Wahl mehr helfen. Ein neues Zentrum soll zeigen, welcher Beruf zu wem passt. Es soll eine Börse für Praktikums-Plätze in ganz Hamburg geben. Firmen sollen mehr mit Schulen zusammenarbeiten. Die Lehr-Pläne sollen geprüft werden.

Duale Ausbildung und praktische Lernangebote stärken

Die CDU will die duale Ausbildung stärken, die sie als Standortvorteil Deutschlands sieht. Kaufmännische Ausbildungen sollen durch Modelle mit anschließendem Bachelor attraktiver werden. Für das Handwerk sollen Produktionsschulen, Praxisklassen und Schulwerkstätten gefördert werden.

Die CDU will die Berufs-Ausbildung stärken. Nach manchen Ausbildungen soll ein Bachelor-Abschluss möglich sein. Es soll mehr Klassen mit viel Praxis geben. Schulen sollen Werkstätten bekommen. Mehr Jugendliche sollen eine Ausbildung beginnen.

Hochschulen als Orte freier Debatte sichern

Die CDU will, dass an Hamburgs Hochschulen ein offener, demokratischer Meinungsaustausch möglich ist und Gewalt, Extremismus und Antisemitismus dort keinen Platz haben. An der Universität Hamburg soll eine zentrale Anlaufstelle für Betroffene von Antisemitismus entstehen.

Die CDU will sichere Hochschulen. Dort sollen alle offen ihre Meinung sagen können. Gewalt und Juden-Hass sollen dort keinen Platz haben. Wer Juden-Hass erlebt, soll an der Universität Hamburg Hilfe bekommen.

Grundfinanzierung der Hochschulen erhöhen

Die CDU will den staatlichen Hochschulen mehr und verlässlicheres Geld geben und den Präsidien mehr Entscheidungsfreiheit einräumen. Private Hochschulen sollen stärker eingebunden und mit den öffentlichen vernetzt werden.

Die CDU will den Hochschulen mehr Geld geben. Das Geld soll sicher kommen. Die Leitungen der Hochschulen sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Private und staatliche Hochschulen sollen mehr zusammen-arbeiten.

Wissenschaftsstiftung mit 500 Millionen Euro aufbauen

Die CDU will eine Wissenschaftsstiftung Hamburg mit mindestens 500 Millionen Euro Kapital gründen und die Landesforschungsförderung ausbauen. Die Stiftung soll die Wissenschaft unabhängiger von kurzfristigen Sparzwängen machen.

Die CDU will eine Stiftung für die Wissenschaft gründen. Die Stiftung soll mindestens 500 Millionen Euro bekommen. So soll die Forschung dauerhaft Geld haben. Auch private Spender sollen mitmachen.

Hochschulbauten, IT und Forschungsanlagen sichern

Die CDU will Hochschulgebäude nach einem Prioritätenplan instand setzen und für Neubauten eine eigene Baugesellschaft schaffen. Außerdem sollen ein gemeinsames IT-Sicherheitskonzept der Hochschulen finanziert und Bundesmittel für das Forschungsprojekt PETRA IV am DESY eingeworben werden.

Viele Gebäude der Hochschulen sind in schlechtem Zustand. Die CDU will sie nach einem Plan reparieren. Eine eigene Stelle soll neue Hochschul-Gebäude bauen. Die Computer-Systeme sollen sicherer werden. Die CDU will beim Bund um Geld für die Forschungs-Anlage PETRA IV werben.

Neubau der Staats- und Universitätsbibliothek prüfen

Die CDU hält einen Neubau der Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) für naheliegend, weil das bestehende Gebäude aus ihrer Sicht seit Jahren verfällt. Sie will prüfen, ob Bibliothek, ein „Haus der Technik“ und Räume für die Akademie der Wissenschaften gemeinsam entstehen können.

Die große Bibliothek der Universität ist in schlechtem Zustand. Die CDU findet einen Neubau sinnvoll. Sie will prüfen, ob drei Einrichtungen zusammen in neue Gebäude ziehen können. Das sind die Bibliothek, die Akademie der Wissenschaften und ein Haus der Technik.

Studierende bei Kosten und Wohnen entlasten

Die CDU will Studierende wegen der hohen Lebenshaltungskosten in Hamburg stärker unterstützen. Sie fordert einen Großstadtzuschlag beim Bafög, einen stabilen Preis für das Deutschland-Ticket der Studierenden, mehr Wohnheimplätze und bessere Beratung bei psychischen Belastungen.

Das Leben in Hamburg ist teuer. Die CDU will Studierenden deshalb mehr helfen. Sie sollen beim Bafög einen Zuschlag bekommen. Das Ticket für Bus und Bahn soll nicht teurer werden. Es soll mehr günstige Wohn-Plätze geben. Auch Hilfe bei seelischen Problemen soll besser werden.

Internationale MINT-Studierende anwerben

Die CDU will ein Programm starten, das Studierende aus dem Ausland für technische und naturwissenschaftliche Zukunftsfächer nach Hamburg holt. Hintergrund ist, dass die Zahl der Studienanfänger laut Programm absehbar sinkt.

Die CDU will mehr Studierende aus dem Ausland nach Hamburg holen. Es geht um Fächer wie Mathematik, Informatik, Natur-Wissenschaft und Technik. Ein Programm soll ihnen im ersten Jahr helfen. Zum Beispiel beim Visum, beim Wohnen und beim Deutsch-Lernen.

Bessere Perspektiven für wissenschaftlichen Nachwuchs

Die CDU will dem wissenschaftlichen Nachwuchs und studentischen Beschäftigten verlässlichere Aussichten bieten. Befristungen hält sie grundsätzlich für sinnvoll, kritisiert aber die verbreiteten sehr kurzen Vertragslaufzeiten.

Viele Forscher haben nur sehr kurze Arbeits-Verträge. Die CDU will ihnen klarere Aussichten geben. Das gilt auch für Studierende, die an der Hochschule arbeiten. Hamburg soll für gute Forscher aus aller Welt anziehender werden.

CDU: alle 22 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 16 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 15 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kita-Einstellungsoffensive und bezahlte Ausbildung starten

Die Grünen wollen dem Personalmangel in Hamburgs Kitas mit einer Einstellungsoffensive begegnen. Angehende Fachkräfte sollen in der Ausbildung Geld bekommen, und es soll mehr Ausbildungsplätze geben. Kurzfristig soll das vorhandene Personal bei Aufgaben jenseits der Gruppenarbeit entlastet werden.

In Hamburgs Kitas fehlen Fachkräfte. Die Grünen wollen deshalb mehr Personal einstellen. Wer den Beruf lernt, soll dafür Geld bekommen. Es soll auch mehr Ausbildungs-Plätze geben. Die Fachkräfte von heute sollen weniger Neben-Aufgaben haben.

Kitas mit hohem Förderbedarf besser ausstatten

Die Grünen wollen Kitas mit besonders vielen förderbedürftigen Kindern zusätzliche Mittel geben. Vorbild ist der Sozialindex (Kess-Faktoren), nach dem Hamburg Schulen ausstattet. Das Programm sieht gute frühe Bildung als Frage sozialer Gerechtigkeit.

Manche Kitas haben viele Kinder, die mehr Hilfe brauchen. Diese Kitas sollen mehr Geld und Personal bekommen. Bei Schulen gibt es so eine Regel schon. Die Grünen wollen sie auch für Kitas.

Sprachstand früher prüfen, Sprachförderung verpflichtend machen

Die Grünen wollen die Pflichtvorstellung von Kindern ein Jahr vorziehen, auf das Alter von dreieinhalb Jahren. Wer Förderbedarf hat, soll verpflichtend Sprachförderung erhalten, damit alle Kinder mit gleichen Chancen in die Schule starten. Zugleich soll Mehrsprachigkeit von klein auf gefördert werden.

Kinder müssen sich heute mit viereinhalb Jahren vorstellen. Die Grünen wollen das schon mit dreieinhalb Jahren. So sieht man früher, welches Kind Hilfe braucht. Sprach-Förderung soll dann Pflicht sein. Kinder mit mehreren Sprachen sollen auch gefördert werden.

Mehr Mittel für Schulen in schwieriger sozialer Lage

Die Grünen wollen, dass alle Schulen mit Sozialindex 1 und 2 zusätzliche Ressourcen bekommen. Dafür sollen das Bund-Länder-Programm „Startchancen“ und das Hamburger Programm „D23+ Starke Schulen“ ausgebaut werden. Der Anteil der Kinder ohne grundlegende Kompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen soll deutlich sinken.

Viele Kinder können nicht gut lesen, schreiben oder rechnen. Die Grünen wollen das ändern. Schulen mit vielen armen Kindern sollen mehr Geld bekommen. Keine Schule im Programm soll weniger bekommen als vorher.

Ganztag enger verzahnen und Berufsorientierung stärken

Die Grünen wollen das Lernen am Vormittag und am Nachmittag an den Ganztagsschulen stärker verbinden. Angebote für Bewegung, Kultur und Demokratieprojekte sollen individuelle Förderung ermöglichen, auch gemeinsam mit Vereinen. Außerdem soll die Berufsorientierung im Ganztag ausgebaut werden.

Alle Schulen in Hamburg sind Ganztags-Schulen. Die Grünen wollen Vormittag und Nachmittag besser verbinden. Es soll Angebote für Sport, Kultur und Demokratie geben. Vereine sollen mitmachen. Schüler sollen auch mehr über Berufe lernen.

Schulstruktur des Schulfriedens beibehalten

Die Grünen wollen die im „Schulfrieden“ vereinbarte Schulstruktur mit Stadtteilschulen und Gymnasien fortführen. Schulen sollen sich auf die Qualität des Unterrichts konzentrieren statt auf Strukturdebatten. Eine bloße Verlängerung der Schulzeit an Gymnasien hält die Partei nicht für eine Lösung.

In Hamburg gibt es Stadtteil-Schulen und Gymnasien. Die Grünen wollen das so lassen. Die Schulen sollen sich um guten Unterricht kümmern. Über neue Schul-Formen will die Partei nicht streiten.

Stoffdichte senken, Zukunftskompetenzen in den Mittelpunkt

Die Grünen wollen die Stoffmenge in den Bildungsplänen verringern. Stattdessen sollen Kreativität, Zusammenarbeit, kritisches Denken und Kommunikation zum Leitbild des Unterrichts werden. Besonders wichtig ist der Partei die Urteilsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern in einer digitalen Welt.

Schüler müssen heute sehr viel Stoff lernen. Die Grünen wollen weniger Stoff. Dafür sollen Kinder kreativ sein und im Team arbeiten. Sie sollen kritisch denken und gut miteinander reden. Sie sollen Infos im Internet gut beurteilen können.

Projektlernen und Selbstlernzeiten im Stundenplan verankern

Die Grünen wollen fächerübergreifenden Unterricht, Projektlernzeiten und feste Selbstlernzeiten an den Schulen ermöglichen. Schülerinnen und Schüler sollen im eigenen Tempo lernen und dabei von Lehrkräften begleitet werden. Raum-, Zeit- und Gruppenstrukturen sollen dafür flexibler werden.

Kinder lernen unterschiedlich schnell. Die Grünen wollen feste Zeiten zum Selbst-Lernen im Stundenplan. Dort lernt jedes Kind in seinem Tempo. Lehrer helfen und beraten. Es soll auch mehr Projekte über mehrere Fächer geben.

Prüfungen flexibler und vielfältiger gestalten

Die Grünen wollen, dass Tests und Klausuren zu unterschiedlichen Zeitpunkten geschrieben werden können, vor allem in der Grundschule und in den Klassen 5 und 6. Nachprüfungen und Wiederholungen von Leistungsnachweisen sollen möglich sein. Alternative Prüfungsformate sollen erhalten bleiben.

Heute schreiben alle Kinder einer Klasse die Arbeit am gleichen Tag. Die Grünen wollen das lockern. Kinder sollen Arbeiten zu verschiedenen Zeiten schreiben können. Sie sollen Fehler verbessern und Prüfungen wiederholen dürfen.

Individuell kürzere oder längere Wege zum Abitur

Die Grünen wollen flexiblere Bildungswege für Jugendliche, die das Abitur schneller oder langsamer erreichen. Geplant sind ein Modellversuch für einen achtjährigen Weg an Stadtteilschulen, die Prüfung einer dreijährigen Studienstufe und ein Pilotkonzept für eine Oberstufe mit wählbaren Kursmodulen.

Manche Schüler brauchen weniger Zeit bis zum Abitur, andere mehr. Die Grünen wollen beides möglich machen. An Stadtteil-Schulen soll ein Test mit 8 Jahren laufen. Die letzten 2 Jahre sollen auch 3 Jahre dauern dürfen. Schüler sollen Kurse freier wählen können.

Campus-Schulen mit G8 und G9 weiterentwickeln

Die Grünen unterstützen Campus-Schulen, die einen acht- und einen neunjährigen Weg zum Abitur unter einem Dach anbieten. Das Konzept soll so weiterentwickelt werden, dass neue pädagogische Ansätze entstehen, die auch andere Schulen übernehmen können.

An einer Campus-Schule gibt es zwei Wege zum Abitur. Einer dauert 8 Jahre, einer 9 Jahre. Beide haben eine Leitung und ein Lehrer-Team. Die Grünen finden das gut. Andere Schulen sollen von den Ideen lernen.

Inklusion mit mehr Personal und festen Schulbegleitungen

Die Grünen wollen für inklusive Schulen mehr Personal aufbauen. Lehramtsstudiengänge sollen einen verpflichtenden sonderpädagogischen Anteil bekommen, und Schulen sollen einen festen Pool an Schulbegleitungen erhalten. Hilfe bei Lernauffälligkeiten soll es auch ohne Diagnose geben.

Kinder mit Behinderung dürfen auf eine Regel-Schule gehen. Oft fehlt dafür Personal. Die Grünen wollen mehr Fachleute. Alle künftigen Lehrer sollen Sonder-Pädagogik lernen. Schulen sollen feste Schul-Begleiter haben. Kinder sollen auch ohne Diagnose Hilfe bekommen.

Politische Bildung an Schulen ausbauen

Die Grünen wollen politische Bildung von der Grundschule an fest im Schulalltag verankern. Das Programm begründet dies mit der Verbreitung von Extremismus und dem Einfluss von Plattformen wie TikTok, X und Telegram.

Die Grünen wollen mehr politische Bildung an Schulen. Das soll schon in der Grundschule beginnen. Kinder sollen lernen, wie Demokratie funktioniert. Die Partei findet das wegen der sozialen Medien wichtig.

Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern stärken

Die Grünen wollen Schülerinnen und Schülern mehr Mitsprache beim Lernen und bei der Organisation des Schullebens geben. Dazu soll mit der Schüler*innenkammer Hamburg ein Leitfaden entstehen.

Schülerinnen und Schüler sollen in der Schule mehr mitbestimmen. Die Grünen wollen dafür einen Leitfaden schreiben. Die Schüler-Kammer soll dabei mitarbeiten. So sollen junge Menschen Demokratie selbst erleben.

Internationalen Schüleraustausch fördern

Die Grünen wollen Austauschprogramme weiter fördern und leichter zugänglich machen, besonders für Jugendliche aus ärmeren Familien. Schulen sollen außerdem die Bedeutung der EU und globales Lernen vermitteln.

Die Grünen wollen Austausch mit anderen Ländern fördern. Auch Jugendliche mit wenig Geld sollen mitmachen können. Sie sollen dafür Geld bekommen. Schulen sollen erklären, warum die EU wichtig ist.

Medienbildung ab der Grundschule verankern

Die Grünen wollen, dass Kinder schon in der Grundschule regelmäßig über ihren Umgang mit Handy, sozialen Medien und Online-Spielen nachdenken. Das Programm verweist auf Gefahren wie Falschnachrichten, sexualisierte Gewalt und Sucht.

Kinder nutzen früh Handy und Internet. Dort gibt es auch Gefahren. Die Grünen wollen, dass schon Grundschulen darüber sprechen. Lehrerinnen und Lehrer sollen dafür besser ausgebildet werden.

Schulen mehr Eigenverantwortung geben

Die Grünen wollen Schulen mehr Gestaltungsspielraum und ein eigenes Profil ermöglichen, statt sie zentral zu steuern. Aus Sicht des Programms entsteht daraus Verantwortung und Qualität; wo die Qualität nicht stimmt, soll die Freiheit enden.

Schulen sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Die Behörde soll Ziele vorgeben, aber weniger Einzelheiten regeln. Jede Schule soll ein eigenes Profil haben. Die Qualität soll trotzdem geprüft werden.

Neue Schulbauoffensive starten

Die Grünen wollen Schulen modernisieren und weiter ausbauen und dabei auch bestehende Gebäude einbeziehen. Schulen sollen als Orte für das ganze Quartier geplant und Schulgelände naturnah gestaltet werden.

Die Grünen wollen Schulen neu bauen und alte Schulen modernisieren. Die Schulhöfe sollen grüner werden. Auch Sportvereine und Nachbarn sollen die Schulen nutzen können. Schulen sollen bei der Planung mehr Hilfe bekommen.

Mehr Lehrkräfte ausbilden und gewinnen

Die Grünen wollen dem Lehrkräftemangel mit mehr Studienplätzen, weniger Studienabbrüchen und neuen Zugangswegen begegnen. Auch Quer- und Seiteneinstiege sollen erprobt werden.

Hamburg braucht mehr Lehrerinnen und Lehrer. Die Grünen wollen mehr Studien-Plätze schaffen. Weniger Menschen sollen das Studium abbrechen. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen Lehrkraft werden können.

Lehrkräfte entlasten und gesund halten

Die Grünen wollen Lehrkräfte von Verwaltungs- und IT-Aufgaben befreien und ihre Belastung systematisch erheben. Ziel ist, dass Lehrerinnen und Lehrer ihren Beruf über viele Jahre gesund und mit Motivation ausüben.

Viele Lehrerinnen und Lehrer haben zu viel Arbeit. Die Grünen wollen mehr Personal für die Verwaltung an Schulen. Fachleute sollen sich um die Computer kümmern. Lehrkräfte sollen regelmäßig Beratung bekommen.

Berufsorientierung an Schulen verbessern

Die Grünen wollen, dass alle Jugendlichen die Schule ausbildungsreif verlassen und eine begründete Berufswahl treffen können. Dazu soll die Berufsorientierung praxisnäher werden, auch an Gymnasien.

Jugendliche sollen nach der Schule gut auf eine Ausbildung vorbereitet sein. Die Grünen wollen mehr Einblicke in Betriebe geben. Azubis sollen in Schulen von ihrer Arbeit erzählen. Das soll auch an Gymnasien passieren.

Ausbildungsplatzgarantie mit Umlage einführen

Die Grünen wollen bald eine Garantie auf einen Ausbildungsplatz für alle jungen Menschen einführen. Eine Umlage soll vor allem kleine und mittlere Betriebe beim Ausbilden unterstützen.

Jeder junge Mensch soll einen Ausbildungs-Platz bekommen. Die Grünen wollen das garantieren. Betriebe sollen dafür in einen gemeinsamen Topf zahlen. Das Geld soll vor allem kleinen Betrieben beim Ausbilden helfen.

Berufsausbildung und Meisterabschluss attraktiver machen

Die Grünen wollen die Berufsausbildung als gleichwertige Alternative zum Studium stärken. Dazu sollen Ausbildungsgebühren sinken, Vergütungen in schulischen Mangelberufen geprüft und die Meisterausbildung stärker gefördert werden.

Eine Ausbildung soll attraktiver werden. Die Grünen wollen Gebühren für Ausbildungen senken. Wer Meisterin oder Meister wird, soll mehr Geld bekommen. Die Ausbildung soll so gut sein wie ein Studium.

Übergang in Ausbildung begleiten, Abbrüche senken

Die Grünen wollen junge Menschen beim Wechsel von der Schule in den Beruf enger begleiten und Ausbildungsabbrüche verringern. Die Produktionsschulen für Jugendliche mit hohem Förderbedarf sollen gestärkt werden.

Kein junger Mensch soll nach der Schule ohne Hilfe bleiben. Azubis sollen ihre Rechte kennen und Probleme früh melden können. Es soll mehr Beratung und Begleitung geben. Besondere Schulen für Jugendliche mit großen Problemen sollen mehr Unterstützung bekommen.

Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung entwickeln

Die Grünen wollen Angebote zum Lesen, Schreiben, Rechnen und zu digitalen Fähigkeiten für Erwachsene jeden Alters öffnen und besser bündeln. Dazu soll eine regionale Strategie entstehen.

Viele Erwachsene können nicht gut lesen und schreiben. Die Grünen wollen mehr Kurse dafür anbieten. Eine Stelle soll alle Angebote in Hamburg ordnen. Dafür soll es einen gemeinsamen Plan geben.

Lebenslanges Lernen und digitale Hilfe für Ältere

Die Grünen wollen Aus- und Weiterbildung in jedem Lebensalter ermöglichen. Ältere Menschen sollen kostenlose Schulungen für Tablet und Smartphone erhalten, und digitale Angebote der Stadt sollen stets eine analoge Anlaufstelle haben.

Die Grünen wollen: Menschen sollen ihr ganzes Leben lang lernen können. Ältere Menschen bekommen kostenlose Kurse für Handy und Tablet. Die Stadt soll auch ohne Internet erreichbar bleiben.

Freier Schwimmbad-Eintritt für Kinder, früher Schwimmunterricht

Die Grünen wollen erreichen, dass jedes Kind während der Grundschulzeit sicher schwimmen lernt. Dafür sollen Kinder bis zehn Jahre die Bäder von Bäderland gratis besuchen können. Der Pflicht-Schwimmunterricht soll in die ersten beiden Klassen vorgezogen werden.

Jedes Kind soll in der Grundschule sicher schwimmen lernen. Kinder bis 10 Jahre sollen nichts für das Schwimmbad zahlen. Der Schwimm-Unterricht soll schon in Klasse 1 und 2 beginnen. Bisher findet er in Klasse 3 und 4 statt.

Hochschulen verlässlich finanzieren und Hochschulbau ausbauen

Die Grünen wollen die Investitionen in Wissenschaft und Forschung halten und steigern. Die staatlichen Hochschulen sollen ab 2027 über neue Zukunftsverträge eine wachsende Grundfinanzierung bekommen, und in den Hochschulbau sollen über zwei Jahrzehnte mehr als 6 Milliarden Euro fließen.

Die Grünen wollen mehr Geld für Hochschulen und Forschung ausgeben. Ab 2027 soll es neue Verträge mit den Hochschulen geben. Das feste Geld für die Hochschulen soll weiter steigen. Für Gebäude sind in 20 Jahren mehr als 6 Milliarden Euro geplant.

Studium bezahlbar halten, BAföG reformieren, Wohnheime bauen

Die Grünen lehnen Studiengebühren ab und wollen die Zuschüsse an das Studierendenwerk an die Inflation koppeln. Auf Bundesebene setzen sie sich für eine BAföG-Reform ein, und bis 2030 sollen in Hamburg 2.000 neue Wohnheimplätze entstehen.

Studieren soll nicht vom Geld der Eltern abhängen. Die Grünen wollen keine Gebühren für das Studium. Mehr Studierende sollen BAföG bekommen. Bis 2030 soll es 2.000 neue Plätze in Wohnheimen geben.

Wissenschaftsfreiheit schützen und Diskriminierung entgegentreten

Die Grünen wollen die Bedingungen für freie Wissenschaft sichern und Hochschulen als Orte offener Debatten erhalten. Zugleich sollen die Hochschulen Schutzvorkehrungen gegen Antisemitismus, Rassismus und andere Diskriminierung aufbauen.

Forschende sollen frei entscheiden, woran sie forschen. Die Grünen wollen diese Freiheit schützen. An Hochschulen soll man auch über strittige Themen reden können. Gleichzeitig soll es Schutz vor Judenhass und Rassismus geben.

Hamburgs Hochschulen und das UKE gezielt weiterentwickeln

Die Grünen wollen die einzelnen Hochschulen der Stadt in ihren Schwerpunkten fördern. Die Universität Hamburg soll zusätzliche Mittel für ihren Exzellenzstatus erhalten, und das Universitätsklinikum UKE soll bei Forschung, Lehre und Bau weiter unterstützt werden.

Die Grünen wollen Hamburgs Hochschulen einzeln stärken. Die Universität Hamburg soll besonders gut bleiben und mehr Geld bekommen. Auch die Uni-Klinik UKE soll weiter wachsen. An einer Hochschule sollen mehr Menschen Pflege studieren können.

Forschung zu Klima, Infektionen und Quantentechnik ausbauen

Die Grünen wollen Hamburgs Forschungsschwerpunkte stärken: Klima- und Nachhaltigkeitsforschung, Infektionsforschung, Quantentechnologien und Materialforschung. Erkenntnisse sollen schneller und in größerem Umfang in Wirtschaft und Gesellschaft ankommen.

In Hamburg wird viel zum Klima geforscht. Die Grünen wollen das ausbauen. Auch die Forschung zu Krankheiten und zu neuer Technik soll wachsen. Die Ergebnisse sollen schneller bei Firmen und Menschen ankommen.

Forschungsförderung und Wissenschaftskommunikation ausbauen

Die Grünen wollen die Forschungsförderung des Landes erweitern, vor allem den Teil ohne Themenvorgabe. Außerdem sollen Hochschulen und Forschungseinrichtungen enger vernetzt werden und ihre Arbeit stärker in die Öffentlichkeit tragen. Das Programm sieht in starker Grundlagenforschung eine Basis für den künftigen Wohlstand der Stadt.

Die Grünen wollen mehr Geld für Forschung in Hamburg geben. Forscher sollen ihre Themen auch frei wählen können. Hochschulen sollen besser zusammenarbeiten. Die Wissenschaft soll ihre Ergebnisse den Menschen besser erklären.

Forschungsdaten sicher teilen, Hochschul-IT schützen

Die Grünen wollen den Austausch von Forschungsdaten per Landesgesetz regeln, ohne die Rechte Einzelner an ihren Daten einzuschränken. Zugleich sollen wissenschaftliche Einrichtungen bei ihrer IT enger zusammenarbeiten, um gegen Cyberangriffe gerüstet zu sein.

Forscher sollen Daten sicher miteinander teilen können. Die Rechte der einzelnen Menschen an ihren Daten sollen bleiben. Dafür wollen die Grünen neue Landes-Gesetze machen. Hochschulen sollen ihre Computer besser gegen Angriffe schützen.

Berufliche Bildung und Weiterbildung ausbauen

Die Grünen wollen die Wege in Ausbildung, Weiterbildung und Umschulung erweitern, um Fachkräfte zu gewinnen. Hochschulen sollen kurze Weiterbildungsangebote für Berufstätige anbieten, und Schulen sollen Berufsorientierung in allen Fächern umsetzen.

Hamburg braucht mehr Fachleute. Die Grünen wollen deshalb mehr Angebote zum Lernen im Beruf. Hochschulen sollen kurze Kurse für Berufstätige anbieten. Schulen sollen mehr über Berufe informieren. Auch ein neuer Beruf in der Lebensmitte soll leichter werden.

Religionsunterricht für alle weiter öffnen

Die Grünen wollen den Hamburger „Religionsunterricht für alle“ (RUfa) für weitere Religionen und für nicht-religiöse Weltsichten öffnen. Die Lehrerlaubnis für das Fach soll künftig nicht mehr von der Zustimmung einer Religionsgemeinschaft abhängen. Begründet wird dies damit, dass ein großer Teil der Hamburger Bevölkerung konfessionsfrei ist.

In Hamburg lernen Kinder aller Religionen gemeinsam im Fach Religion. Die Grünen wollen das Fach weiter öffnen. Auch Menschen ohne Religion sollen es unterrichten dürfen. Dafür soll keine Religions-Gemeinschaft mehr zustimmen müssen. Die Sicht von Menschen ohne Religion soll gleich viel zählen.

Juristische Ausbildung reformieren

Die Grünen wollen das Jurastudium und das Referendariat modernisieren und den Prüfungsdruck senken. Dazu gehören ein in das Studium eingebauter Bachelor-Abschluss, mildere Prüfungsregeln und weniger Pflichtstoff. Hamburg soll bei der Reform eine Vorreiterrolle übernehmen und so Nachwuchs für die Justiz gewinnen.

Das Jura-Studium ist sehr anstrengend. Wer die Prüfung nicht besteht, hat keinen Abschluss. Die Grünen wollen deshalb einen Bachelor im Studium einführen. Auch die Prüfungen sollen weniger Druck machen. Der Lernstoff soll kleiner werden.

Grüne: alle 37 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Kostenlose Verpflegung und Geräte an Schulen

Die Linke will, dass Schülerinnen und Schüler den ganzen Tag über kostenlos essen und trinken können. Außerdem soll jedes Schulkind unabhängig vom Elternhaus ein digitales Gerät und einen Internetzugang bekommen, und die Schulen sollen mehr Fachpersonal erhalten.

Die Linke will kostenloses Essen und Trinken an Schulen. Das soll den ganzen Tag gelten. Jedes Schulkind soll ein Gerät zum Lernen und Internet bekommen. Das Geld der Eltern soll dabei keine Rolle spielen. Die Schulen sollen auch mehr Personal bekommen.

Noten und Hausaufgaben an Schulen ersetzen

Die Linke will Schulnoten zugunsten von Gesprächen über die Lernentwicklung und individueller Förderung zurückdrängen. Hausaufgaben sollen durch Aufgaben ersetzt werden, die im Ganztag in der Schule erledigt werden. Gymnasien sollen stärker an Inklusion und Integration mitwirken.

Die Linke will weniger Noten an Schulen. Lehrkräfte sollen stattdessen mit den Kindern über ihr Lernen sprechen. Hausaufgaben soll es nicht mehr geben. Die Kinder machen die Aufgaben in der Schule. Auch Gymnasien sollen Kinder mit Behinderung aufnehmen.

Elternunabhängiges BAföG und besser finanzierte Hochschulen

Die Linke will ein BAföG, das nicht vom Einkommen der Eltern abhängt, nicht zurückgezahlt werden muss und zum Leben reicht. Studentische Beschäftigte sollen einen Tarifvertrag bekommen, und alle Hochschulen sollen eine bessere Grundfinanzierung erhalten.

BAföG ist Geld vom Staat für Studierende. Die Linke will: Alle Studierenden bekommen es. Das Einkommen der Eltern spielt keine Rolle. Niemand muss das Geld zurückzahlen. Die Hochschulen sollen mehr festes Geld bekommen.

Zivilklausel für Wissenschaft und Stadtwirtschaft

Die Linke will alle Hamburger Wissenschaftseinrichtungen per Zivilklausel auf rein zivile Forschung verpflichten und diese Klausel auch durchsetzen. Eine solche Klausel soll auch in die Strategie für die städtischen Unternehmen kommen.

Hamburger Hochschulen sollen nicht für das Militär forschen. Das soll eine Regel festlegen. Sie heißt Zivil-Klausel. Die Regel soll auch für die Firmen der Stadt gelten.

Linke: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 11 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Milliarden in Schulbau und Sportanlagen investieren

Die SPD will bis Anfang der 2030er Jahre mehr als zehn Milliarden Euro in Schulgebäude und rund zwei Milliarden Euro in Sportanlagen gesteckt haben. Öffentliche Gebäude sollen zunehmend in Serie und Systembauweise entstehen, um Kosten und Zeit zu sparen.

Die SPD will viel Geld für Schulen ausgeben. Es sollen mehr als zehn Milliarden Euro sein. Für Sport-Plätze und Sport-Zentren kommen etwa zwei Milliarden dazu. Gebäude sollen nach einem Baukasten entstehen. Das soll Geld und Zeit sparen.

Schulstruktur aus Stadtteilschulen und Gymnasien erhalten

Die SPD will die bestehende Schulstruktur aus Stadtteilschulen und Gymnasien beibehalten. Aus ihrer Sicht ist diese Stabilität die Grundlage dafür, dass Hamburg in Bildungsvergleichen aufgestiegen ist.

In Hamburg gibt es Stadtteilschulen und Gymnasien. Die SPD will das nicht ändern. Sie sagt: Die Schulen konnten sich so auf guten Unterricht konzentrieren. Hamburg steht in Vergleichen heute besser da.

Ermäßigungen beim Schulessen ausbauen

Die SPD will die Preisnachlässe beim Schulessen reformieren und ausweiten, vor allem an weiterführenden Schulen. Kein Kind soll wegen seiner sozialen Lage beim Essen auffallen oder ausgegrenzt werden.

Schulessen soll für alle bezahlbar sein. Mehr Kinder sollen kostenlos oder billiger essen. Das gilt besonders für ältere Schülerinnen und Schüler. Niemand soll sehen, wer weniger bezahlt.

Basiskompetenzen stärken und Lernrückstände halbieren

Die SPD will Lesen, Schreiben und Rechnen gezielt fördern. Der Anteil der Kinder, die in Deutsch und Mathe unter den Mindeststandards bleiben, soll sich auf längere Sicht halbieren.

Alle Kinder sollen gut lesen, schreiben und rechnen lernen. Heute schaffen manche Kinder das Mindest-Ziel nicht. Die SPD will diese Zahl halbieren. Kleine Klassen sollen bleiben. Es soll möglichst wenig Unterricht ausfallen.

Schullaufbahnempfehlung und neue Lernformate einführen

Die SPD will die Empfehlung für eine Schulform durch eine Schullaufbahnempfehlung ablösen. Daneben sollen neue Bewertungsformate, eine flexible Oberstufe im Pilotversuch und die inklusive Bildung weiterentwickelt werden.

Bisher bekommen Kinder eine Empfehlung für eine Schulform. Die SPD will stattdessen eine Empfehlung für die Schul-Laufbahn geben. Schulen sollen neue Arten von Rückmeldung und Noten testen. Einige Schulen sollen eine flexible Oberstufe ausprobieren.

Mehr Lehrkräfte ausbilden und Schulen entlasten

Die SPD will mehr Lehrkräfte ausbilden, neue Wege in den Beruf öffnen und Studienabbrüche im Lehramt verringern. Lehrkräfte und Schulleitungen sollen weniger Verwaltungsarbeit haben.

Hamburg braucht mehr Lehrerinnen und Lehrer. Die Universität soll mehr von ihnen ausbilden. Es soll neue Wege in den Beruf geben. Schulbüros sollen mehr Personal bekommen. So haben Lehrkräfte weniger Büroarbeit.

Schulbauprogramm fortführen und Schulgelände aufwerten

Die SPD will das laufende Schulbauprogramm mit Neubau, Erweiterung und Sanierung fortsetzen, weil die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit der Stadt wächst. Schulen sollen als Ganztagsorte besser ausgestattet und nachhaltig gestaltet werden.

Hamburg wächst. Deshalb braucht die Stadt mehr Platz in Schulen. Die SPD will weiter Schulen bauen und sanieren. Neue Schuldächer bekommen Solaranlagen. Ganztagsschulen sollen bessere Möbel und Ausstattung bekommen.

Mehr volldigitale Schulen mit Tablets schaffen

Die SPD will weitere Schulen vollständig digitalisieren und dort alle Schülerinnen und Schüler mit einem Tablet ausstatten. Hamburg soll zusätzlich zum Digitalpakt eigenes Geld in digitale Schulinfrastruktur und Lehrerfortbildung stecken.

Mehr Schulen sollen ganz digital arbeiten. Dort bekommt jedes Kind ein Tablet. Hamburg gibt dafür eigenes Geld aus. Auch die Lehrkräfte sollen dazu Fortbildungen bekommen.

Schulsozialarbeit an allen Schulen verankern

Die SPD will Schulsozialarbeit an jeder Schule fest einrichten und multiprofessionelle Teams schrittweise ausbauen. Sie begründet das mit wachsender psychischer Belastung und der Bedeutung sozialer Fähigkeiten für das Lernen.

Jede Schule soll Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter haben. Sie helfen Kindern bei Problemen. Viele Kinder fühlen sich heute stark belastet. Auch Kinder mit Behinderung sollen mehr Hilfe bekommen. Es soll mehr Programme gegen Gewalt geben.

Demokratiebildung und Mitsprache an Schulen ausbauen

Die SPD will Schülerinnen und Schülern mehr Mitsprache geben und die politische Bildung stärken. Aus ihrer Sicht lässt sich Demokratie nur glaubhaft vermitteln, wenn sie an Schulen selbst gelebt wird.

Schülerinnen und Schüler sollen an ihrer Schule mehr mitbestimmen. Die SPD will mehr politische Bildung. Schulen sollen öfter Gedenkstätten besuchen. Der gemeinsame Religions-Unterricht für alle soll bleiben.

Berufliche Ausbildung weiterentwickeln

Die SPD will die berufliche Ausbildung zusammen mit den beteiligten Partnern weiterentwickeln. Im Mittelpunkt stehen Erziehungs-, Gesundheits- und Pflegeberufe sowie mehr Studienangebote der Beruflichen Hochschule.

Die SPD will die Berufs-Ausbildung verbessern. Besonders wichtig sind Berufe in Erziehung, Gesundheit und Pflege. Mehr junge Leute sollen diese Berufe lernen wollen. Die Berufliche Hochschule soll mehr Studiengänge anbieten.

Volkshochschule und Jugendmusikschule ausbauen

Die SPD will das Angebot der Hamburger Volkshochschule erweitern, digitale Lernformen fortsetzen und die Räume modernisieren. Auch die Jugendmusikschule soll gestärkt werden.

Die Volkshochschule bietet Kurse für Erwachsene an. Die SPD will mehr Kurse. Es soll neue digitale Lern-Werkstätten geben. Die Kursräume werden modern gestaltet. Auch die Jugend-Musikschule soll mehr anbieten.

Zukunftsfelder wie Informatik und Quantentechnologie stärken

Die SPD will Forschungsfelder wie Informatik, Deep Tech und Quantencomputing ausbauen und die Finanzierung außeruniversitärer Institute sichern. Hamburg soll als Wissenschaftsstandort international bekannter werden.

Hamburg soll in der Forschung stark sein. Die SPD will mehr Professuren für Informatik. Es soll ein Zentrum für Quanten-Technik entstehen. Das ist eine neue Art von Computer-Technik. Forschungs-Institute bekommen weiter Geld von der Stadt.

Eigenen Exzellenzwettbewerb für Spitzenforschung starten

Die SPD plant einen Hamburger Exzellenzwettbewerb, der ausgewählten Spitzenforschenden mit einer Sonderzuwendung besonders unabhängiges Arbeiten ermöglicht. So sollen internationale Spitzenkräfte gewonnen und in der Stadt gehalten werden.

Hamburg soll einen eigenen Wettbewerb für die besten Forscherinnen und Forscher bekommen. Wer gewinnt, bekommt extra Geld. Damit kann man sehr frei forschen. So sollen Fachleute aus aller Welt nach Hamburg kommen.

Studium gebührenfrei halten und Kosten stabilisieren

Die SPD sagt zu, dass das Studium in Hamburg ohne Gebühren bleibt. Mensapreise und der Beitrag zum Studierendenwerk sollen zwischen 2026 und 2030 möglichst nicht steigen.

Studieren kostet in Hamburg keine Gebühren. Die SPD will, dass das so bleibt. Das Essen in der Mensa soll nicht teurer werden. Bibliotheken sollen gut nutzbar sein. Die große Bibliothek der Universität soll neu gebaut werden.

Milliarden in den Hochschulbau investieren

Die SPD will in den kommenden zwei Jahrzehnten Milliarden in Sanierung und Ausbau der Hochschulgebäude stecken und dabei das Modell des Schulbaus übertragen. Bis Anfang der 2040er Jahre soll Hamburg aus ihrer Sicht die besten Hochschulgebäude Deutschlands haben.

Viele Gebäude der Hochschulen sind alt. Die SPD will sie sanieren und neu bauen. Das kostet viele Milliarden Euro. Es soll so laufen wie beim Schulbau. In etwa 20 Jahren sollen die Gebäude die besten im Land sein.

Einzelne Hochschulen und das UKE gezielt weiterentwickeln

Die SPD nennt für die einzelnen Hamburger Hochschulen und das Universitätsklinikum eigene Entwicklungsziele. Dazu gehören der Ausbau der Technischen Universität, ein Zukunftsplan für das UKE und bauliche Erweiterungen an mehreren Standorten.

Die SPD hat Pläne für jede Hochschule in Hamburg. Die Technische Universität soll wachsen. Das Uni-Klinikum bekommt neue Gebäude. Die Universität Hamburg soll sich mehr zum Stadtteil öffnen. Auch die Kunst- und Musik-Hochschulen werden gefördert.

SPD: alle 17 Punkte mit Zitat und Seitenzahl