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parteiprogramm

SPD zur Bildung

Aus dem Programm „Mehr für Dich. Besser für Deutschland.“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 68 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Forschungsförderung und Hochschulen stärken

Die SPD will die Forschungsförderung ausbauen, vor allem für Grundlagenforschung in Schlüsselindustrien und Umwelttechnologien. Hochschulen sollen weiter staatlich finanziert und Karrieren in der Wissenschaft planbarer werden.

Die SPD will mehr Geld für Forschung geben. Forscher sollen leichter an Förder-Geld kommen. Hochschulen bekommen weiter Geld vom Staat. Arbeit in der Wissenschaft soll sicherer werden. Aus Ideen sollen schneller Produkte werden.

Anträge und Abwicklung von Forschungsprogrammen sollen weniger Bürokratie erfordern. Der Weg von der Idee zur Marktreife soll über Inkubatoren, Gründungszentren und regionale Cluster unterstützt werden. Die steuerliche Forschungsförderung soll auch für größere Unternehmen gelten, soweit das Beihilferecht es zulässt. In der EU setzt sich die SPD für ein starkes zehntes Forschungsrahmenprogramm ein. Die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation soll fertig aufgebaut werden; planbare Karrierewege sollen auch der Gleichstellung dienen.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Wir setzen uns für eine Stärkung der Forschungsförderung, insbesondere in der Grundlagenforschung der Schlüsselindustrien und des GreenTech ein.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Mittel für Forschung und Hochschulen bauen staatliche Investitionen schrittweise aus.

Ausbildungsgarantie fortführen, Recht auf Weiterbildung schaffen

Die SPD will die Ausbildungsgarantie fortsetzen und Unternehmen stärker für Ausbildung in die Pflicht nehmen, etwa über Umlagen. Als Ziel nennt sie ein Recht auf Weiterbildung und beruflichen Neuanfang in jeder Lebensphase.

Jeder junge Mensch soll eine Ausbildung bekommen können. Firmen sollen mehr ausbilden. Wo zu wenig ausgebildet wird, sollen Firmen in einen gemeinsamen Topf zahlen. Alle sollen ein Recht auf Weiterbildung haben.

Berufsorientierung soll früher in den Schulen beginnen und mit der Bundesagentur für Arbeit abgestimmt werden. Die Jugendberufsagenturen sollen gestärkt werden. Umlagen oder Fonds, zum Beispiel nach Branchen, befürwortet die SPD dort, wo zu wenig ausgebildet wird. Für Weiterbildung und berufliche Neuorientierung verspricht das Programm Unterstützung und verweist auf Transformationszuschuss und Qualifizierungsgeld. Berufsbilder sollen so angepasst werden, dass Beschäftigte über das ganze Berufsleben mit neuen Entwicklungen mithalten können.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Wir unterstützen das Mittel der Umlagen bzw. Fonds, beispielsweise branchenbezogen, dort, wo unterhalb des Bedarfs ausgebildet wird.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ausbildungsumlagen und ein Rechtsanspruch auf Weiterbildung erweitern staatliche Vorgaben und Förderung.

Kitas und Schulen mit Fachkräften und Förderung stärken

Die SPD will mit allen Ländern eine verbindliche Fachkräfteoffensive für Kitas und Schulen vereinbaren. Dazu kommen verpflichtende Tests des Entwicklungsstands, ein Startchancenprogramm für Kitas, die Fortsetzung des Digitalpakts und der Ganztagsanspruch.

Kitas und Schulen brauchen mehr Personal. Die SPD will das mit allen Bundesländern fest vereinbaren. Kinder sollen früh getestet und gefördert werden. Kitas in ärmeren Gegenden sollen mehr Geld bekommen.

Die Offensive soll mehr Ausbildungsplätze, eine bezahlte Erzieherausbildung, multiprofessionelle Teams, Quereinstieg und mehr vollzeitnahe Arbeit umfassen. Der Entwicklungsstand jedes Kindes soll geprüft werden, und zwar spätestens im Alter von vier Jahren sowie erneut zur Einschulung; bei Bedarf folgt ein verbindliches Förderangebot. Für Kitas in benachteiligten Lagen ist ein Startchancenprogramm mit Bundesgeld geplant, das Programm für Schulen soll wachsen. Der Digitalpakt Schule soll weiterlaufen, der Ganztagsanspruch ab 2026 eingelöst werden. Träger sollen Anreize für zeitgemäße Gebäude erhalten, und Vielfalt soll sich in Bildungsplänen, Schulbüchern und pädagogischen Berufen zeigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Wir wollen daher eine Fachkräfteoffensive für Kitas und Schulen verbindlich zwischen allen Bundesländern vereinbaren“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Zusätzliche öffentliche Investitionen und Bundesprogramme für Kitas und Schulen bauen staatliche Leistungen aus.

  • Gesellschafteher progressiv

    Vielfalt soll in Lehrplänen, Schulbüchern und pädagogischen Berufen stärker sichtbar werden.

BAföG ausweiten, Ausbildungsvergütung anheben

Die SPD will das BAföG regelmäßig an die Lebenshaltungskosten anpassen, mehr Studierenden einen Anspruch geben und es schrittweise wieder zum Vollzuschuss machen. Auch die Mindestvergütung für Auszubildende soll steigen.

BAföG ist Geld vom Staat für Studierende. Die SPD will, dass mehr Studierende es bekommen. Es soll mit den Preisen steigen. Später soll man nichts mehr zurückzahlen müssen. Auszubildende sollen mehr Lohn bekommen.

Als Grund nennt das Programm die gestiegenen Lebenshaltungskosten junger Menschen. Langfristig soll das BAföG weniger vom Einkommen der Eltern abhängen. Anträge sollen durch Digitalisierung und einfachere Regeln schneller bearbeitet werden. Das Bundesprogramm Junges Wohnen soll mehr Geld erhalten, um günstigen Wohnraum für Auszubildende und Studierende zu schaffen. Das duale Studium soll stärker gefördert und unter die Schutzrechte des Berufsbildungsgesetzes gestellt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Langfristig wollen wir das BAföG elternunabhängiger machen. Eine schrittweise Rückkehr zum Vollzuschuss streben wir an.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Punkt baut eine bestehende Sozialleistung schrittweise aus und hebt eine gesetzliche Lohnuntergrenze an.

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