Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Was sagen die Parteien in Bremen zur Bildung?

6 aktuelle Wahlprogramme in Bremen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

BIW

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschaftdeutlich konservativ (+2), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 2 deutlich konservativ

Sprachtests und Pflicht-Kindergarten bei Förderbedarf einführen

Die BIW will alle Kinder ab drei Jahren testen lassen, um Sprach- und Lernrückstände früh zu erkennen. Bei hohem Förderbedarf soll der Besuch eines Kindergartens und gegebenenfalls einer Vorschule Pflicht werden. Geflüchtete Kinder im Schulalter sollen zuerst in Vorbereitungsklassen Deutsch lernen.

Die BIW will alle Kinder mit drei Jahren testen. So sollen Probleme beim Sprechen früh auffallen. Kinder mit großen Problemen müssen dann in den Kindergarten gehen. Geflüchtete Kinder lernen zuerst Deutsch in eigenen Klassen.

Zum gegliederten Schulsystem zurückkehren

Die BIW will die Bremer Oberschulen auflösen und wieder Hauptschule, Realschule und Gymnasium einführen. Der Wechsel auf die weiterführende Schule soll sich nur nach Leistung und Begabung richten. Dazu kommen frühere Noten, Kopfnoten und das Sitzenbleiben.

Die BIW will die Oberschulen abschaffen. Es soll wieder Hauptschule, Realschule und Gymnasium geben. Ein Test am Ende der Grundschule entscheidet über die Schulform. Kinder sollen wieder sitzenbleiben können.

Inklusion im Regelunterricht beenden, Förderschulen stärken

Die BIW lehnt es ab, Kinder mit Förderbedarf in Lernen, Sprache oder Verhalten gemeinsam mit anderen in Regelklassen zu unterrichten. Diese Kinder sollen stattdessen an Förderschulen intensiv betreut werden. Auch Kinder mit körperlichen Behinderungen sollen bevorzugt dort lernen.

Die BIW ist gegen gemeinsamen Unterricht für alle Kinder. Kinder mit Lern-Problemen sollen auf eigene Förder-Schulen gehen. Dort bekommen sie nach Meinung der BIW bessere Hilfe. Das gilt auch für Kinder mit körperlicher Behinderung.

Lehrermangel mit Maßnahmenbündel bekämpfen

Die BIW will mehr Lehrkräfte nach Bremen holen, unter anderem durch höhere Gehälter und Wohnungen für zuziehende Pädagogen. Außerdem sollen Quereinsteiger, Hilfskräfte und pensionierte Lehrkräfte eingesetzt werden. Langfristig sollen die Klassen kleiner werden.

In Bremen fehlen Lehrer. Die BIW will Lehrern mehr Geld zahlen. Lehrer aus anderen Bundesländern sollen Wohnungen bekommen. Auch Menschen ohne Lehrer-Ausbildung sollen unterrichten dürfen. Später sollen die Klassen kleiner sein.

Schulpflicht durchsetzen und Gewalt an Schulen ahnden

Die BIW will Schulschwänzen härter verfolgen, mit höheren Ordnungsgeldern für Eltern und in schweren Fällen dem Entzug des Sorgerechts. Gewalt und Mobbing an Schulen sollen meldepflichtig werden und zu Schulverweisen führen. An Schulen mit wiederholten Gewalttaten soll es Eingangskontrollen geben.

Die BIW will, dass alle Kinder zur Schule gehen. Eltern von Schwänzern sollen mehr Geld zahlen. Schulen sollen Gewalt und Mobbing immer melden. Täter sollen die Schule verlassen müssen. An manchen Schulen soll es Kontrollen am Eingang geben.

Langzeitstudiengebühren und Aufnahmeprüfungen einführen

Die BIW will das Erststudium gebührenfrei halten, aber von Langzeitstudierenden wieder Gebühren verlangen. Auch wer mit über 55 Jahren ein Zweitstudium beginnt, soll zahlen. Zudem sollen alle Fakultäten Aufnahmeprüfungen und einen Test nach dem ersten Semester einführen.

Das erste Studium soll in Bremen kostenlos bleiben. Wer sehr lange studiert, soll wieder Gebühren zahlen. Das gilt auch für ein zweites Studium ab 55 Jahren. Vor dem Studium soll es eine Prüfung geben. Nach dem ersten Halbjahr kommt noch ein Test.

Hochbegabte und lernschwache Schüler gezielt fördern

Die BIW will ein eigenes Gymnasium für Hochbegabte in Bremen schaffen. Zugleich sollen lernschwache Kinder flächendeckend Förderstunden und Hausaufgabenhilfe im Ganztag erhalten. Ein ehrenamtliches Netz von Lern- und Lesepaten soll dies ergänzen.

Die BIW will ein eigenes Gymnasium für sehr begabte Jugendliche. Kinder mit Lern-Problemen sollen extra Förder-Stunden bekommen. Es soll Hilfe bei den Hausaufgaben geben. Freiwillige Paten sollen Kindern beim Lernen und Lesen helfen.

BIW: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 3 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Verpflichtendes Vorschuljahr bei Sprachförderbedarf einführen

Die CDU will ein Pflicht-Vorschuljahr für Kinder einführen, bei denen ein Bedarf an Sprachförderung festgestellt wurde. Das Programm begründet dies damit, dass gleiche Bildungschancen ausreichende Deutschkenntnisse voraussetzen.

Manche Kinder sprechen vor der Schule noch nicht gut Deutsch. Diese Kinder sollen ein Jahr in die Vorschule gehen müssen. Dort sollen sie besser Deutsch lernen. So sollen sie in der Schule besser mitkommen.

Digital-Hausmeister und Informatik an Schulen einführen

Die CDU will IT-Fachleute als „Digital-Hausmeister“ an Schulen einsetzen, damit die Technik funktioniert und Lehrkräfte entlastet werden. Außerdem soll Informatik ab der Sekundarstufe I ein eigenes Fach werden. Digitales Lernen soll den Präsenzunterricht ergänzen, nicht ersetzen.

Die CDU will Technik-Fachleute für Schulen einstellen. Sie kümmern sich um Computer und WLAN. Lehrer haben dann mehr Zeit für den Unterricht. Informatik soll ein eigenes Schulfach werden.

Berufliche Bildung und Berufsschulen stärken

Die CDU will berufliche Schulen mit mehr Personal und Sachmitteln ausstatten und die berufliche Bildung als gleichwertig zur akademischen herausstellen. Die Berufsorientierung soll ausgebaut werden und schon in der 4. Klasse beginnen.

Die CDU will die Berufsschulen besser ausstatten. Sie sollen mehr Personal und mehr Material bekommen. Kinder sollen schon in der 4. Klasse Berufe kennenlernen. Eine Ausbildung soll so viel zählen wie ein Studium.

Alle Grundschulen zu Ganztagsschulen machen

Die CDU will sämtliche Grundschulen im Land in Ganztagsschulen umwandeln und auch an weiterführenden Schulen die Angebote ausbauen. Die Schulen sollen dabei enger mit Sportvereinen und Trägern der Kinder- und Jugendhilfe zusammenarbeiten.

Alle Grundschulen sollen Ganztagsschulen werden. Das heißt: Die Kinder sind auch am Nachmittag in der Schule. Sportvereine sollen dort mitmachen. Es soll eine dritte Sportstunde geben.

Lernstandserhebungen ausweiten und Unterrichtsqualität steigern

Die CDU will die Lernstandserhebung LALE auf weitere Klassenstufen ausdehnen und langfristig alle Schulen daran beteiligen. Solche Tests sollen Lehrkräften aus Sicht des Programms die Grundlage für individuelle Förderung liefern.

Die CDU will öfter prüfen, was Schüler schon können. Der Test heißt LALE. Er soll in mehr Klassen stattfinden. Lehrer sollen damit jedes Kind besser fördern können.

Gymnasien erhalten und neues Gymnasium bauen

Die CDU will die bestehenden Gymnasien in Bremen und Bremerhaven erhalten. Im Bremer Westen, im Bereich Walle und Gröpelingen, soll zudem ein neues Gymnasium entstehen.

Die CDU will alle Gymnasien in Bremen und Bremerhaven behalten. Im Westen von Bremen soll ein neues Gymnasium gebaut werden. Es soll in Walle oder Gröpelingen stehen.

Schulen in benachteiligten Quartieren gezielt fördern

Die CDU will Schulen in sozial belasteten Stadtteilen bessere Infrastruktur und vorrangig mehr Personal geben. Sie begründet das damit, dass der Schulerfolg in Bremen stärker als anderswo in Deutschland vom Einkommen der Eltern abhänge.

Manche Stadtteile haben viele soziale Probleme. Die Schulen dort sollen mehr Hilfe bekommen. Sie sollen bessere Gebäude und mehr Personal erhalten. Alle Kinder sollen die gleichen Chancen haben.

Inklusion besser ausstatten, Förderzentren erhalten

Die CDU will die inklusive Beschulung personell und baulich besser ausstatten und zugleich die Spezialförderzentren erhalten. Anträge für Kinder mit Förderbedarf sollen schneller bearbeitet werden, und der Beruf der Schulassistenz soll attraktiver werden.

Kinder mit und ohne Behinderung lernen in Bremen zusammen. Die CDU will dafür mehr Personal und bessere Räume. Besondere Förder-Schulen sollen bleiben. Hilfe für Kinder soll schneller kommen. Kein Kind soll wegen fehlender Assistenz zu Hause bleiben.

Lehrermangel mit mehr Ausbildung bekämpfen

Die CDU will an allen Schulformen mehr Lehrkräfte bereitstellen, als rechnerisch für den Unterricht nötig sind. Dazu sollen der Zugang zum Beruf erleichtert, Studien- und Referendariatsplätze ausgebaut und die Lehrerausbildung per Staatsvertrag der Länder bundesweit abgestimmt werden.

In Bremen und Bremerhaven fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die CDU will mehr Plätze für Studium und Referendariat. Das Referendariat ist die praktische Ausbildung nach dem Studium. Der Weg in den Beruf soll leichter werden. Die Bundesländer sollen die Ausbildung gemeinsam regeln.

Privatschulen neu und besser finanzieren

Die CDU will Schulen in freier Trägerschaft erhalten und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten geben. Die bisherigen Zuschüsse des Landes nach Schülerkostensätzen hält sie für nachteilig und will sie durch ein neues Finanzierungsmodell ersetzen.

Manche Schulen gehören nicht dem Staat, sondern freien Trägern. Die CDU will diese Schulen erhalten. Das Land soll ihnen auf neue Art Geld geben. Dabei sollen auch Kosten für Material und Gebäude zählen.

Schulen schneller bauen, Toiletten sanieren

Die CDU will zusätzlichen Schulraum schaffen und Neubau wie Sanierung von Schulen deutlich beschleunigen. Bei der Sanierung alter Gebäude sollen die Sanitärbereiche Vorrang haben.

Viele Grundschulen in Bremen sind zu voll. Die CDU will neue Schulräume bauen. Bauen und Reparieren soll schneller gehen. Alte Schul-Toiletten sollen zuerst erneuert werden.

Ziffernnoten ab Klasse 3 einführen

Die CDU will in der Grundschule ab der dritten Klasse zusätzlich zur bisherigen Bewertung Ziffernnoten vergeben. Kinder, die nach Klasse 4 beim Lesen, Schreiben und Rechnen zu schwach sind, sollen verpflichtend zusätzliche Förderung erhalten.

In der Grundschule soll es ab Klasse 3 Noten von 1 bis 6 geben. Die bisherige Bewertung bleibt auch. Schwache Kinder sollen nach Klasse 4 extra Lernzeit bekommen. Diese Förderung soll Pflicht sein.

Wiederholen einer Klasse wieder ermöglichen

Die CDU will, dass Schülerinnen und Schüler, die das Klassenziel verfehlen, eine Jahrgangsstufe wiederholen können und sollen. Vorher sollen die Lernrückstände analysiert und verbindliche Fördermaßnahmen festgelegt werden.

Manche Kinder schaffen das Ziel einer Klasse nicht. Sie sollen die Klasse noch einmal machen können. Vorher prüft die Schule, was dem Kind fehlt. Dann bekommt das Kind feste Hilfe beim Lernen.

Schulfach Lebenskunde mit Glücksunterricht einführen

Die CDU will ab der Grundschule ein Schulfach Lebenskunde mit einem sogenannten Glücksunterricht einführen. Kinder sollen dort lernen, mit Gefühlen wie Sorgen und Ängsten umzugehen; die Partei begründet das mit der steigenden Zahl psychisch erkrankter Kinder und Jugendlicher.

Die CDU will ein neues Schulfach. Es heißt Lebenskunde. Kinder lernen dort, mit Sorgen und Angst umzugehen. Es geht auch um Bewegung, Essen, Geld und Medien. Das Fach soll schon in der Grundschule beginnen.

Am Bremer Schulkonsens festhalten, Gymnasien berücksichtigen

Die CDU bekennt sich zum Bremer Bildungskonsens von 2008 und dessen Verlängerung von 2018. Sie ist mit der Umsetzung aber unzufrieden und verlangt, den Bildungserfolg stärker von der sozialen Herkunft zu lösen und Gymnasien bei Schulneugründungen gleichberechtigt zu berücksichtigen.

Die Parteien in Bremen haben eine gemeinsame Abmachung zur Schule. Die CDU will sich daran halten. Sie findet aber: Die Abmachung wird schlecht umgesetzt. Kinder aus armen Familien sollen bessere Chancen bekommen. Bei neuen Schulen soll es auch neue Gymnasien geben.

Bundeswehr in die politische Bildung an Schulen einbinden

Die CDU will die politische Bildung an Schulen stärken und dafür eine Vereinbarung zwischen dem Land Bremen und der Bundeswehr schließen. Jugendoffiziere sollen sicherheitspolitische Themen im Unterricht erläutern können, ohne dabei Personal zu werben.

Schüler sollen mehr über Politik und Demokratie lernen. Die CDU will dafür mit der Bundeswehr zusammenarbeiten. Fachleute der Bundeswehr sollen in Schulen über Sicherheit sprechen. Sie sollen dort keine Werbung für Jobs machen.

Übergang von Schule in Ausbildung verbessern

Die CDU will Jugendliche besser in Ausbildung bringen und Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt enger zusammenführen. Die Jugendberufsagentur soll den Übergang systematisch steuern und junge Menschen aktiv aufsuchen. Kein Schüler soll die Schule ohne Abschluss verlassen.

Die CDU will, dass mehr junge Menschen eine Ausbildung finden. Die Jugend-Berufs-Agentur soll dabei mehr helfen. Ihre Mitarbeiter sollen auf die Jugendlichen zugehen. Jeder soll die Schule mit einem Abschluss verlassen.

Innenstadt zur Studierendenstadt machen

Die CDU will Hochschulangebote und studentisches Wohnen in die Bremer Innenstadt holen. Bestehende Standorte von Hochschule Bremen und Hochschule für Künste sollen dafür die Grundlage sein.

Die CDU will mehr Studierende in die Bremer Innenstadt bringen. Dort sollen Menschen studieren und auch wohnen. Dafür soll es Wohnheime für Studierende geben. Auch die Stadt-Bibliothek soll einen neuen Platz bekommen.

Fachkräfte für Klimaberufe ausbilden

Die CDU will mehr Aus- und Weiterbildung in Berufen, die für den Klimaschutz wichtig sind, und in Bremen-Nord einen Klima-Campus mit Ausbildungszentrum gründen. Das Programm begründet dies mit einem Mangel an Handwerkern und Spezialisten für die Energiewende.

Für die Energie-Wende fehlen viele Fach-Leute. Die CDU will deshalb mehr Ausbildung in Klima-Berufen. In Bremen-Nord soll ein Klima-Campus entstehen. Dort lernen Menschen diese Berufe.

Klima und Nachhaltigkeit in der Bildung verankern

Die CDU will Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit dauerhaft in der Bildung verankern, vom Kindergarten über Schule und Ausbildung hinaus. Pädagogisches Personal soll dafür regelmäßig fortgebildet werden.

Kinder sollen früh etwas über Klima und Umwelt lernen. Das soll in der Kita beginnen und in der Schule weitergehen. Erzieher und Lehrer sollen dazu regelmäßig Kurse besuchen.

Grundfinanzierung der Hochschulen auf Bundesdurchschnitt anheben

Die CDU will die Grundhaushalte der Universität und der Hochschulen verlässlich finanzieren und dabei mindestens den Bundesdurchschnitt erreichen. Der Wissenschaftsplan 2025 soll vollständig finanziert werden. Das Programm begründet dies damit, dass Bremen bei den Grundmitteln seit Jahren hinten liege.

Die CDU will den Hochschulen mehr Geld geben. Bremen soll mindestens so viel zahlen wie die Bundesländer im Durchschnitt. Auch der Wissenschafts-Plan 2025 soll genug Geld bekommen. Das ist ein Plan des Landes für die Hochschulen.

Zivilklausel an Hochschulen abschaffen

Die CDU will die Zivilklausel streichen, die Hochschulen auf Forschung für zivile Zwecke festlegt. Aus Sicht der Partei behindert sie die Forschung an Technologien, die sich zivil und militärisch nutzen lassen, und schwächt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.

Die CDU will die Zivil-Klausel abschaffen. Diese Regel erlaubt Hochschulen nur Forschung für friedliche Zwecke. Die CDU sagt: Die Regel bremst die Forschung. Die Hochschulen sollen selbst entscheiden.

Spitzenforschung stärken und Forschungsbürokratie abbauen

Die CDU will, dass die Universität Bremen bei der nächsten Bewerbung um Exzellenzcluster wieder Erfolg hat, und sagt dafür Unterstützung zu. Außerdem soll der Verwaltungsaufwand für Forschende sinken, und im akademischen Mittelbau soll es mehr Dauerstellen geben.

Die CDU will, dass Bremen wieder zu den besten Forschungs-Standorten gehört. Die Universität soll wieder Geld für Spitzen-Forschung gewinnen. Forscher sollen weniger Papierkram haben. Mehr Beschäftigte an Hochschulen sollen feste Stellen bekommen.

Mehr Studierende durch gemeinsames Wissenschaftsmarketing gewinnen

Die CDU will eine einheitliche Strategie für das Wissenschaftsmarketing, die mit dem Stadtmarketing beider Städte verknüpft ist. So soll die Zahl der Studierenden deutlich steigen. Außerdem sollen bessere Studienberatung und Talentscouting an Schulen jungen Menschen aus nichtakademischen Familien den Weg ins Studium erleichtern.

Die CDU will für Bremen als Ort der Wissenschaft mehr werben. So sollen mehr junge Menschen in Bremen und Bremerhaven studieren. Schulen sollen begabte Schüler früh entdecken und beraten. Ein Studium soll nicht vom Elternhaus abhängen.

Medizinfakultät und neue Studiengänge einrichten

Die CDU will das Studienangebot erweitern und dabei vor allem Strukturen für die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten aufbauen, mittelfristig mit einer eigenen medizinischen Fakultät. Hinzu kommen Studiengänge für Sportpädagogik, Softwareentwicklung und das Lehramt Informatik. Begründet wird dies mit dem Fachkräftemangel.

Die CDU will neue Studiengänge in Bremen. Man soll in Bremen künftig Medizin studieren können. Auch Sport-Lehrer und Informatik-Lehrer sollen hier ausgebildet werden. So will die CDU mehr Fachkräfte gewinnen.

Hochschulgebäude sanieren und Hörsaalzentrum bauen

Die CDU will den Sanierungsstau an den Hochschulen abbauen und dabei die Atmosphäre auf dem Campus verbessern. Fehlende Räume und Hörsäle sollen durch verlässliche Investitionsplanung und zusätzliche Mittel ausgeglichen werden, unter anderem durch ein neues Hörsaal- und Veranstaltungszentrum an der Universität.

Die CDU will die Gebäude der Hochschulen reparieren. Es soll mehr Räume und Hörsäle geben. An der Universität soll ein neues Zentrum mit Hörsälen entstehen. Gute Gebäude sollen Bremen für Studierende attraktiver machen.

Studentisches Wohnen, BAföG-Bearbeitung und Beratung verbessern

Die CDU will den Bau von Wohnraum für Studierende mit Landesmitteln fördern und dafür neben dem Studierendenwerk weitere Träger gewinnen. BAföG-Anträge sollen schneller bearbeitet werden. Zudem soll die psychosoziale Beratung an den Hochschulen wachsen.

Die CDU will mehr Wohnungen für Studierende. Das Land soll dafür Geld geben. Anträge auf BAföG sollen schneller fertig sein. BAföG ist Geld vom Staat für das Studium. Studierende mit seelischen Problemen sollen mehr Beratung bekommen.

Digitalisierung der Hochschulen ausbauen

Die CDU will mehr Geld für die Digitalisierung der Hochschulen bereitstellen und Lehrräume technisch ausstatten. Digitale und hybride Lehrformate sollen fest zum Studium gehören. Die Partei will daraus ein Vorzeigeprojekt für Bremen und Bremerhaven machen.

Die CDU will die Hochschulen digitaler machen. Dafür soll es mehr Geld geben. Die Räume sollen moderne Technik bekommen. Studierende sollen auch über das Internet lernen können.

Internationalen Austausch und Erasmus stärker fördern

Die CDU will den internationalen Austausch von Lehrenden und Studierenden ausbauen und dafür Erasmus+ sowie die Mobilität von Dozenten stärker unterstützen. Internationale Studiengänge sollen mehr Studierende aus dem Ausland nach Bremen bringen.

Die CDU will mehr Austausch mit anderen Ländern. Studierende und Lehrende sollen leichter ins Ausland gehen können. Dafür gibt es das Programm Erasmus. Auch sollen mehr junge Menschen aus dem Ausland in Bremen studieren.

Praxissemester im öffentlichen Dienst mindestens vergüten

Die CDU will, dass Studierende im Praxissemester beim Land Bremen und seinen Einrichtungen mindestens 400 Euro im Monat erhalten. Dasselbe soll als Aufwandsentschädigung in Unternehmen gelten, die mehrheitlich dem Land oder der Stadt Bremen gehören.

Manche Studierende arbeiten ein Semester lang in einer Behörde. Die CDU will, dass sie dafür Geld bekommen. Es sollen mindestens 400 Euro im Monat sein. Das soll auch in Firmen gelten, die Bremen gehören.

Kosmoskop schaffen und Wissenschaftsorte stärken

Die CDU will Einrichtungen stärken, die Wissenschaft für die Öffentlichkeit erlebbar machen, etwa das Universum Science Center, das Klimahaus und Museen. Neu hinzukommen soll ein Kosmoskop in der Bremer Innenstadt, das auch Touristen anziehen soll.

Die CDU will Orte fördern, an denen alle Wissenschaft erleben können. Dazu gehören Museen und das Klimahaus. In der Innenstadt von Bremen soll ein Kosmoskop entstehen. Dort kann man Sterne und die Tiefsee entdecken.

Klimaschutz in der pädagogischen Ausbildung verankern

Die CDU will Klimaschutz und Nachhaltigkeit stärker zum Ausbildungsinhalt für angehende Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher machen. So sollen diese Themen später besser in Unterricht und Schulalltag einfließen.

Die CDU will: Angehende Lehrer lernen mehr über Klimaschutz. Das gilt auch für Erzieherinnen und Erzieher. Dann können sie das Thema später besser in der Schule behandeln.

Wissenschaft und Wirtschaft enger verzahnen

Die CDU will den Austausch von Wissen und Technologie zwischen Hochschulen, Unternehmen und Gesellschaft fördern. Forschungsergebnisse sollen nach ihrer Vorstellung genutzt werden und Bremen und Bremerhaven innovativer machen.

Die CDU will: Forscher und Firmen arbeiten enger zusammen. Ergebnisse aus der Forschung sollen genutzt werden. Auch Bürger sollen bei der Forschung mitmachen können.

Konfessionellen Religionsunterricht einführen

Die CDU will in Bremen einen Religionsunterricht schaffen, der an eine Konfession gebunden ist. Wissen über die eigene und über andere Religionen sieht sie als Grundlage für Toleranz und Zusammenleben.

Die CDU will einen neuen Religions-Unterricht. Er soll an eine Glaubens-Richtung gebunden sein. Kinder sollen ihre eigene Religion kennen. Sie sollen auch andere Religionen kennen. Das soll nach Ansicht der CDU die Toleranz stärken.

Gesundheitsbildung und Erste Hilfe im Unterricht verankern

Die CDU will gesundheitliche Aufklärung, Prävention sowie Kurse in Erster Hilfe und Wiederbelebung fest in den Schulunterricht aufnehmen und setzt sich dafür für ein Fach „Lebenskunde“ ein. Zudem sollen Angebote für psychische Gesundheit ausgebaut werden, weil solche Erkrankungen laut Programm seit Jahren zunehmen.

Kinder sollen in der Schule mehr über Gesundheit lernen. Ab der ersten Klasse soll es Kurse für Erste Hilfe geben. Die CDU will dafür ein neues Schulfach. Es soll Lebenskunde heißen. Auch für die seelische Gesundheit soll es mehr Hilfe geben.

Verbraucherbildung an Schulen und digital ausbauen

Die CDU will die Verbraucherbildung an den Schulen in Bremen und Bremerhaven ausweiten. Die Verbraucherzentrale soll genug Geld bekommen, um dort Vorträge und Workshops zu halten. Zudem sollen digitale Informationsangebote und Medienkompetenz für alle Altersgruppen gefördert werden.

Schüler sollen mehr über ihre Rechte als Käufer lernen. Die Verbraucher-Zentrale soll dafür in die Schulen kommen. Sie bekommt dafür mehr Geld. Auch im Internet soll es mehr Infos und Beratung geben.

CDU: alle 36 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (-0,2), aus 16 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Krippen- und Kita-Plätze bedarfsgerecht ausbauen

Die FDP will die Zahl der Plätze in Krippen und Kitas so ausbauen, dass sie den Bedarf deckt. Das Programm begründet das damit, dass in der Stadt Bremen mehr als 3.800 Plätze fehlen.

In Bremen fehlen viele Plätze in Kitas. Die FDP will mehr Plätze schaffen. Das gilt auch für Krippen. Krippen sind für Kinder unter drei Jahren. Auch Tagesmütter und Firmen-Kitas sollen helfen.

Personalschlüssel und Qualität in Kitas sichern

Die FDP will in allen Kitas für Drei- bis Sechsjährige zwei Fachkräfte je 20 Kinder durchsetzen und größere Gruppen verhindern. Kitas sollen sich aus Sicht der Partei von einem Aufbewahrungsort zu einem Bildungszentrum entwickeln.

In jeder Kita-Gruppe sollen zwei Fachkräfte für 20 Kinder da sein. Die Gruppen sollen nicht größer werden. Die FDP will die Ausbildung für Erzieher verbessern. Die Arbeit in der Kita soll besser werden. Fachleute von außen sollen die Qualität der Kitas prüfen.

Sprachtests und Sprachförderung früh verpflichtend machen

Die FDP will den Sprachstand von Kindern schon in den frühen Kita-Jahren verpflichtend testen. Kinder mit Defiziten sollen individuell gefördert werden, und die Teilnahme an dieser Förderung soll Pflicht sein.

Die FDP will früh prüfen, wie gut Kinder sprechen. Der Test soll Pflicht sein. Er soll schon in den ersten Kita-Jahren stattfinden. Kinder mit Problemen bekommen dann Hilfe. Auch diese Hilfe soll Pflicht sein.

Private Kita-Träger und Tagespflege stärken

Die FDP will private Träger der frühkindlichen Bildung pro Kind genauso finanzieren wie staatliche Einrichtungen. Die Gründung privater Kitas soll leichter werden, und qualifizierte Tagesmütter und -väter sollen mehr Geld erhalten.

Es gibt private Kitas, zum Beispiel von Firmen oder Eltern-Vereinen. Die FDP will ihnen gleich viel Geld pro Kind geben wie staatlichen Kitas. Neue private Kitas sollen leichter entstehen können. Tagesmütter und Tagesväter sollen besser bezahlt werden.

Medienbildung und Digitalisierung in Kitas voranbringen

Die FDP fordert einen Plan, um binnen fünf Jahren das gesamte pädagogische Kita-Personal für digitale frühkindliche Bildung zu qualifizieren. Alle Kitas sollen ein verbindliches Medienkonzept bekommen, und Verwaltung sowie Kommunikation der Kitas sollen digitaler werden.

Kinder nutzen immer früher digitale Medien. Die FDP will, dass Erzieher dafür geschult werden. Das soll in fünf Jahren geschehen. Jede Kita soll feste Regeln für Medien haben. Kitas sollen auch digital mit Eltern und Ämtern sprechen können.

Ganztagsschulen schnell ausbauen

Die FDP will den Ausbau der Ganztagsschulen beschleunigen. Damit sollen Kinder aus bildungsfernen Familien bessere Chancen erhalten und berufstätige Eltern eine verlässliche Betreuung bekommen.

Die FDP will mehr Ganztags-Schulen. Dort bleiben Kinder auch am Nachmittag. Das soll Kindern beim Lernen helfen. Eltern mit Arbeit können sich auf die Betreuung verlassen. Hort und Ganztags-Grundschule sollen zusammenarbeiten.

Einzugsgrenzen für Grundschulen abschaffen

Die FDP will im Land Bremen die freie Schulwahl auch für Grundschulen einführen und dafür die Schuleinzugsgrenzen streichen. Zugleich sollen Kinder beim Schulstart die sprachlichen, sozialen und körperlichen Voraussetzungen für den Unterricht mitbringen.

Heute bestimmt der Wohnort die Grundschule. Die FDP will das ändern. Eltern sollen die Grundschule frei wählen können. Kinder sollen gut vorbereitet in die Schule kommen. Kita und Grundschule sollen dafür enger zusammenarbeiten.

Noten ab Klasse drei und Sitzenbleiben einführen

Die FDP will Schulnoten ab der dritten Klasse und das Wiederholen von Klassen wieder einführen. Sie begründet das mit dem Leistungsgedanken, mit Rückmeldung für die Kinder und mit besserer Vergleichbarkeit.

Die FDP will wieder Noten ab der dritten Klasse. Kinder sollen auch wieder eine Klasse wiederholen können. Die FDP sagt: Leistung soll in der Schule wichtiger werden. Noten sind leicht zu verstehen. Eltern sollen immer wissen, wie gut ihr Kind lernt.

Sanierungsstau an Schulen in zehn Jahren abbauen

Die FDP will mit einer Investitionsoffensive den Sanierungsstau an den Schulen in Bremen und Bremerhaven binnen zehn Jahren beseitigen. Außerdem sollen die Bildungsausgaben pro Kopf nicht hinter Berlin und Hamburg zurückbleiben.

Viele Schulen in Bremen sind in schlechtem Zustand. Die FDP will sie reparieren und modernisieren. Das soll in zehn Jahren geschafft sein. Neue Schulen sollen für mehr Schüler geplant werden. Bremen soll so viel für Bildung ausgeben wie Berlin und Hamburg.

Schulen mehr Eigenständigkeit und eigenes Budget geben

Die FDP will, dass Schulen selbst entscheiden, wie sie einheitliche Bildungsstandards umsetzen. Dafür sollen sie mehr pädagogische, personelle und finanzielle Freiheit sowie ein eigenes Budget erhalten.

Schulen sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Jede Schule soll ein eigenes Budget bekommen. Ein Budget ist Geld, über das die Schule selbst bestimmt. Damit kann sie Personal und Lehrmittel auswählen. Auch den Stundenplan soll sie freier gestalten.

Schulvergleiche veröffentlichen und freie Schulen absichern

Die FDP will die Vergleichsergebnisse aller einzelnen Schulen veröffentlichen, um Eltern die Schulwahl zu erleichtern und Wettbewerb zwischen Schulen auszulösen. Schulen in freier Trägerschaft sollen durch ein neues Privatschulgesetz besser finanziert werden.

Die FDP will zeigen, wie gut jede Schule abschneidet. Die Ergebnisse sollen öffentlich sein. Das hilft Eltern bei der Wahl der Schule. Schulen sollen sich so gegenseitig anspornen. Private Schulen sollen mehr Geld vom Land bekommen.

Mehr Lehrkräfte gewinnen und Unterrichtsausfall bekämpfen

Die FDP strebt an allen Schulen eine Lehrkräfteversorgung von 106 Prozent an und will dafür mehr Lehrkräfte ausbilden, anwerben und entlasten. Eine Offensive soll den Unterrichtsausfall verringern.

In Bremen fehlen Lehrer. Die FDP will mehr Lehrer ausbilden und anwerben. Jede Schule soll etwas mehr Lehrer haben, als sie braucht. So fällt weniger Unterricht aus. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen unterrichten können. Lehrer sollen weniger Papierkram haben.

Inklusion an Schulen besser ausstatten

Die FDP bekennt sich zur schulischen Inklusion und will sie mit mehr Personal und Geld ausstatten. Zugleich sollen die Förderzentren für Seh-, Hör- und Schwerstmehrfachbehinderte bestehen bleiben. Aus Sicht des Programms ist die Inklusion unterfinanziert, sodass viele Kinder nicht den für sie bestmöglichen Abschluss erreichen.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen gemeinsam lernen. Die FDP will dafür mehr Fachleute und mehr Geld. Besondere Schulen für blinde, taube und schwer behinderte Kinder sollen bleiben. Kein Kind soll ohne Unterricht bleiben.

Unterrichtsmethoden modernisieren, Fortbildung verpflichtend machen

Die FDP will die Unterrichtsgestaltung an den aktuellen Stand der Didaktik anpassen. Fortbildungen sollen ausgeweitet und vor allem für Lehrkräfte mit vielen Dienstjahren zur Pflicht werden. Aus Sicht des Programms sind viele heutige Lehr- und Lernmethoden überholt.

Der Unterricht soll moderner werden. Die FDP findet viele Methoden veraltet. Lehrerinnen und Lehrer sollen deshalb mehr Fortbildungen machen. Für ältere Lehrkräfte sollen diese Fortbildungen Pflicht sein.

Fremdsprachen und europäischen Schüleraustausch ausbauen

Die FDP will das Sprachangebot an allen Schulen erweitern und mehr Fachunterricht auf Englisch anbieten. Europäische Austauschprogramme wie Erasmus+ sollen an den Schulen bekannter werden und häufiger genutzt werden. Das Programm begründet dies mit einer zunehmend internationalen Welt, in der Sprachkenntnisse nötig seien.

Schülerinnen und Schüler sollen mehr Sprachen lernen können. Manche Fächer sollen öfter auf Englisch stattfinden. Die Schulen sollen Austausch-Programme in Europa stärker nutzen. So lernen junge Menschen andere Länder kennen.

Politik und Wirtschaft als eigene Schulfächer

Die FDP will Politik und Wirtschaft ab der Sekundarstufe als eigenständige, wöchentlich unterrichtete Fächer verankern. Außerdem soll der Unterricht stärker auf den Alltag vorbereiten, etwa bei persönlichen Finanzen und Rechtsfragen. Das Programm hält die bisherigen Vorgaben zur ökonomischen Bildung in Bremen für zu unverbindlich.

Politik und Wirtschaft sollen eigene Schulfächer sein. Sie sollen jede Woche auf dem Stundenplan stehen. Die Schule soll auch mehr Wissen für den Alltag vermitteln. Dazu gehören der Umgang mit Geld und rechtliche Fragen.

Jugendoffiziere der Bundeswehr an Schulen zulassen

Die FDP will Jugendoffizieren der Bundeswehr erlauben, an Bremer Schulen über Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu informieren. Nach Darstellung des Programms ist das im Land Bremen bisher nicht gestattet, anders als in vielen anderen Ländern.

Fachleute der Bundeswehr sollen in Bremer Schulen kommen dürfen. Sie sollen dort über Sicherheit und Verteidigung informieren. Laut FDP ist das in Bremen bisher verboten. Die FDP will das ändern.

Gymnasien absichern, ausbauen und Probezeit einführen

Die FDP will bestehende Gymnasien im Schulgesetz absichern und bei Bedarf neue gründen. Mehr Gymnasien sollen das Abitur nach 13 Jahren anbieten, ohne den Weg nach 12 Jahren abzuschaffen. In den Klassen 5 und 6 soll eine Probezeit klären, ob ein Kind am Gymnasium bleibt oder zur Oberschule wechselt.

Die FDP will die Gymnasien erhalten und neue gründen. Mehr Gymnasien sollen das Abitur nach 13 Jahren anbieten. Das schnelle Abitur nach 12 Jahren soll bleiben. In Klasse 5 und 6 soll es eine Probezeit geben. Danach bleibt das Kind oder wechselt zur Oberschule.

Schülerstipendium und Talentschulen einführen

Die FDP will binnen vier Jahren ein Landesstipendium für mindestens 3.000 begabte Schülerinnen und Schüler aus finanziell schwachen Familien schaffen. Zusätzlich soll der Talentschul-Versuch aus Nordrhein-Westfalen auf Bremen und Bremerhaven übertragen werden. Bildungschancen sollen nach dem Programm nicht vom Einkommen der Eltern oder vom Wohnviertel abhängen.

Die FDP will ein Stipendium für Schülerinnen und Schüler. Ein Stipendium ist eine Förderung mit Geld. Mindestens 3.000 begabte Kinder aus armen Familien sollen es bekommen. Außerdem soll es Talent-Schulen geben wie in Nordrhein-Westfalen.

Post-Corona-Programm gegen Lernrückstände

Die FDP fordert ein Programm, das die Lernrückstände aus der Pandemie ausgleicht. Dazu gehören eine breite Erhebung des Lernstands, mehr Förder- und Nachhilfeangebote und freiwillige Sommerschulen. Aus Sicht des Programms haben Schulschließungen und unvorbereiteter Digitalunterricht schwere Defizite verursacht.

In der Corona-Zeit haben viele Kinder weniger gelernt. Die FDP will das ausgleichen. Zuerst soll geprüft werden, was die Kinder können. Dann soll es mehr Nachhilfe geben. In den Sommerferien soll es freiwillige Lern-Angebote geben.

Berufsschulen und Berufsorientierung stärken

Die FDP will, dass alle Berufsschulen eigenständig arbeiten und zeitgemäß ausgestattet sind. Schulen sollen neutral auf Studium und duale Ausbildung vorbereiten, weil die Ausbildung aus Sicht des Programms zuletzt zu wenig beachtet wurde. Berufliche Gymnasien sollen als gleichwertige Alternative zur regulären Oberstufe gelten.

Berufsschulen sollen selbst über vieles entscheiden können. Sie sollen moderne Ausstattung bekommen. Die Schulen sollen fair über Studium und Ausbildung informieren. Die FDP findet: Die Ausbildung im Betrieb kam bisher zu kurz.

Schulgeld für Heil- und Pflegeberufe abschaffen

Die FDP will, dass Ausbildungen an Fachschulen für Heil- und Pflegeberufe kein Schulgeld mehr kosten. Die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern soll dagegen dual organisiert werden. Zudem soll das Aufstiegs-BAföG im Land stärker genutzt und das BAföG-Verfahren vollständig digital werden.

Manche Ausbildungen kosten Schulgeld. Das gilt zum Beispiel für Logopäden oder Ergotherapeuten. Die FDP will dieses Schulgeld abschaffen. Erzieherinnen und Erzieher sollen künftig in Betrieb und Schule lernen.

Schulen digital ausstatten und Digitalkompetenz vermitteln

Die FDP will Bremen und Bremerhaven zu Vorreitern bei der Digitalisierung der Bildung machen. Digitale und hybride Lernangebote sollen dauerhaft zum Schulsystem gehören, Schulen sollen technisch ausgestattet und ihre Verwaltung digitalisiert werden. Schülerinnen und Schüler sollen den verantwortlichen Umgang mit Technik und Daten lernen.

Die Schulen sollen digitaler werden. Jede Klasse soll gutes WLAN haben. Jede Schule soll eine Fachkraft für die Technik bekommen. Kinder sollen lernen, wie man sicher mit dem Internet umgeht. Zettel in der Schul-Verwaltung sollen wegfallen.

Hochschulen mehr Autonomie geben

Die FDP will den Hochschulen mehr Freiheit geben: Sie sollen ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre selbst festlegen und allein über ihr Personal entscheiden. Private Hochschulen und Stiftungsprofessuren von Unternehmen unterstützt die Partei ausdrücklich.

Die Hochschulen sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Sie sollen ihre Themen selbst wählen. Sie sollen auch selbst Personal einstellen und entlassen. Die FDP unterstützt auch private Hochschulen.

Zivilklauseln abschaffen, Militärforschung zulassen

Die FDP lehnt gesetzliche Zivilklauseln ab und will auch hochschulinterne Klauseln abschaffen, besonders an der Universität Bremen. Zivilklauseln verpflichten Hochschulen, nur für zivile Zwecke zu forschen. Forschung und Lehre mit militärischem Bezug sollen nach dem Programm gefördert werden.

Manche Hochschulen dürfen nicht für das Militär forschen. Diese Regel heißt Zivil-Klausel. Die FDP will solche Regeln abschaffen. Hochschulen in Bremen sollen auch für militärische Zwecke forschen dürfen.

Hochschulen besser finanzieren und ausbauen

Die FDP will die Grundfinanzierung der Hochschulen so anheben, dass sie den Bundesdurchschnitt erreichen. Das Programm hält die heutige Ausstattung für unzureichend und sieht dadurch Nachteile bei Stellenbesetzungen und eine starke Abhängigkeit von Drittmitteln. In Bremerhaven soll die Zahl der Studienplätze mittelfristig auf 5.000 steigen.

Die Hochschulen in Bremen sollen mehr Geld bekommen. Das Geld soll langfristig planbar sein. Alte Gebäude sollen saniert werden. In Bremerhaven soll es künftig 5.000 Studienplätze geben.

Orientierungssemester an allen Hochschulen ermöglichen

Die FDP will an allen Hochschulen des Landes ein Orientierungssemester ermöglichen und greift damit einen Vorschlag der Hochschule Bremen auf. Eine bessere Orientierung bei der Studienwahl soll nach dem Programm die Zahl der Studienabbrüche senken.

Die FDP will ein Orientierungs-Semester möglich machen. Dort können junge Menschen verschiedene Fächer kennenlernen. So finden sie das passende Studium. Dann brechen weniger Menschen ihr Studium ab.

Weiterbildung mit Midlife-Bafög und Freiraumkonten fördern

Die FDP will Weiterbildung im Berufsleben mit einem „Midlife-Bafög“ und persönlichen Freiraumkonten unterstützen. Auf diesen Konten sollen Beschäftigte Teile ihres Gehalts ohne Steuern und Sozialabgaben für Fortbildungen ansparen können. Das Programm begründet dies damit, dass der technische Wandel ständiges Lernen verlange.

Die FDP will, dass Menschen auch im Beruf weiter lernen. Dafür soll es ein Freiraum-Konto geben. Darauf können Beschäftigte Geld für Kurse sparen, ohne Steuern zu zahlen. Wer wenig oder mittel verdient, bekommt einen Zuschuss. Dieser Zuschuss heißt Midlife-Bafög.

Juristische Ausbildung in Bremen reformieren

Die FDP will Bremen für angehende Juristen attraktiver machen, weil das Land im Wettbewerb um Nachwuchs mit anderen Bundesländern steht. Dazu sollen Studium, Prüfungen und Referendariat verbessert und Referendare besser bezahlt werden.

Die FDP will die Ausbildung für Juristen in Bremen verbessern. Prüfungen sollen am Computer möglich sein. Es soll mehr Plätze für Referendare geben. Referendare sollen mehr Geld bekommen.

Schwimmunterricht ausbauen, auch in offenen Gewässern

Die FDP will den Schwimmunterricht für Kinder und Jugendliche ausbauen und schon in Kitas die Gewöhnung ans Wasser ermöglichen. Schwimmen in Seen und Flüssen soll Teil der Ausbildung werden, um Badeunfälle zu vermeiden. In Bremerhaven soll am Weserstrandbad wieder gebadet werden dürfen.

Mehr Kinder sollen schwimmen lernen. Schon in der Kita sollen sie Wasser kennenlernen. Kinder sollen auch in Seen und Flüssen üben. So soll es weniger Bade-Unfälle geben. In Bremerhaven soll man an der Weser wieder baden dürfen.

FDP: alle 30 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 17 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 16 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 10 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher offen (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 3 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Verbindliche Qualitätsstandards für KiTas festlegen

Die Grünen wollen die Qualität der frühkindlichen Bildung über verbindliche Standards anheben. Diese sollen in den Verträgen zwischen Kommune und KiTa-Trägern stehen. Auch für die Inklusion in KiTas soll es eine verbindliche Grundlage geben.

Die Grünen wollen bessere KiTas. Dafür soll es feste Regeln für die Qualität geben. Die Regeln sollen in den Verträgen mit den KiTa-Trägern stehen. Träger sind die Organisationen, die KiTas betreiben. Auch für Kinder mit Förder-Bedarf soll es feste Regeln geben.

Letztes KiTa-Jahr und Übergang zur Grundschule stärken

Die Grünen wollen das letzte KiTa-Jahr vor der Einschulung stärken, um die Bildungsgerechtigkeit zu erhöhen. Außerdem sollen KiTas und Grundschulen enger zusammenarbeiten, damit der Wechsel ohne Brüche gelingt.

Die Grünen wollen das letzte Jahr in der KiTa stärken. Mehr Kinder sollen vor der Schule eine KiTa besuchen. KiTas und Grundschulen sollen enger zusammen-arbeiten. So soll der Wechsel in die Schule leichter werden.

Mehr KiTa-Fachkräfte ausbilden und halten

Die Grünen wollen mehr Erzieherinnen und Erzieher ausbilden, gewinnen und im Beruf halten. Die Ausbildung soll attraktiver und häufiger vergütet werden. Das Programm verweist auf die hohe Belastung des Personals durch den Fachkräftemangel.

In den KiTas fehlen Fachkräfte. Die Grünen wollen mehr Menschen für den Beruf gewinnen. Die Ausbildung soll attraktiver werden. Mehr Auszubildende sollen Geld bekommen. Erfahrene Fachkräfte sollen im Beruf bleiben.

Schulentwicklung mit Beratung und mehr Freiheit

Die Grünen wollen jede Schule zu einem Prozess der Qualitätsentwicklung verpflichten und dafür Beraterinnen und Berater bereitstellen. Über Inhalte und Schwerpunkte sollen die Schulen selbst entscheiden. Das Programm begründet dies mit sozialer Ungleichheit und verfehlten Mindeststandards in Deutsch und Mathematik.

Die Grünen wollen die Schulen besser machen. Jede Schule soll an ihrer Qualität arbeiten. Berater sollen die Schulen dabei begleiten. Die Schulen sollen ihre Schwerpunkte selbst wählen. Ein Institut soll dafür Daten sammeln und auswerten.

Herkunftssprachen im Schulunterricht ausbauen

Die Grünen wollen Mehrsprachigkeit an Schulen stärker fördern und Unterricht in mehr Herkunftssprachen im regulären Stundenplan anbieten. Das Programm verweist darauf, dass die Mehrheit der Kinder im Land Bremen mehrsprachig aufwächst.

Viele Kinder in Bremen sprechen mehrere Sprachen. Die Grünen wollen das fördern. Schulen sollen Unterricht in mehr Herkunfts-Sprachen anbieten. Das sind Sprachen, die Kinder von zu Hause kennen. Dafür sollen mehr Lehrkräfte ausgebildet werden.

Inklusion an Schulen weiterentwickeln

Die Grünen wollen den inklusiven Unterricht qualitativ verbessern, mehr Personal dafür bereitstellen und Lehrkräfte besser aus- und fortbilden. Assistenzkräfte sollen zunehmend fest an Schulen angestellt sein. Ziel ist nach dem Programm die bestmögliche Teilhabe aller Kinder mit Beeinträchtigungen.

Kinder mit und ohne Behinderung lernen in Bremen zusammen. Die Grünen wollen das weiter verbessern. Schulen sollen mehr feste Assistenz-Kräfte bekommen. Kinder mit Autismus oder ADHS sollen leichter Hilfe erhalten. Dafür sollen sie ihre Einschränkung nicht allen sagen müssen.

Förderzentrum schließen, intensivpädagogische Angebote ausbauen

Die Grünen wollen das Förderzentrum an der Fritz-Gansberg-Straße wie geplant schließen, wenn 2024 die Bestandsgarantie endet. Stattdessen sollen Regelschulen mehr vorbeugende Unterstützung bekommen, und außerhalb der Schule sollen intensivpädagogische Angebote entstehen.

In Bremen gibt es eine besondere Schule für Kinder mit sozialen und emotionalen Schwierigkeiten. Die Grünen wollen diese Schule 2024 schließen. Die Kinder sollen an normalen Schulen lernen. Dort soll es mehr Hilfe geben. Für schwere Zeiten soll es zusätzliche Angebote außerhalb der Schule geben.

Gebundenen Ganztag flächendeckend einführen

Die Grünen wollen Schulen beim Ausbau des Ganztags unterstützen und mittelfristig überall den gebundenen Ganztag erreichen, bei dem der ganze Schultag verbindlich ist. Hausaufgaben sollen nur noch dem Üben dienen, sodass Kinder dafür keine Hilfe von Eltern brauchen.

Die Grünen wollen mehr Ganztags-Schulen. Später sollen alle Schulen einen festen Ganztag haben. Das heißt: Alle Kinder bleiben bis zum Nachmittag in der Schule. Hausaufgaben sollen nur noch zum Üben da sein. Kinder sollen dafür keine Hilfe von den Eltern brauchen.

Lernmittelbudget anheben und sozial gewichten

Die Grünen wollen den Schulen deutlich mehr Geld für Lehr- und Lernmittel geben und es stärker nach sozialen Kriterien verteilen. Als Gründe nennt das Programm wachsende Schülerzahlen und die hohe Inflation.

Schulen brauchen Geld für Bücher und Material. Die Grünen wollen ihnen mehr Geld dafür geben. Schulen mit vielen armen Familien sollen besonders viel bekommen. Denn dort ist Schulmaterial für viele Eltern zu teuer.

Digitale Ausstattung der Schulen dauerhaft finanzieren

Die Grünen wollen Tablets und digitale Lerninfrastruktur an Schulen dauerhaft finanzieren und technische Betreuung durch Fachpersonal einführen. Digitale und analoge Lernformen sollen besser verbunden werden, ohne dass das Digitale das Analoge ersetzt.

Die Schulen in Bremen haben Tablets. Die Grünen wollen das Geld dafür dauerhaft sichern. Fachleute sollen sich um die Technik kümmern. Lehrerinnen und Lehrer müssen das dann nicht mehr tun. Lernen mit Tablet und Lernen ohne Tablet sollen gut zusammenpassen.

Lehrkräfte an belasteten Schulen entlasten

Die Grünen wollen, dass Lehrkräfte an Schulen mit hohem Sozialindex weniger Stunden unterrichten müssen. Außerdem sollen benachteiligte Stadtteile genügend Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher bekommen, weil sich dort laut Programm deutlich weniger Menschen auf Stellen bewerben.

Manche Schulen liegen in armen Stadtteilen. Dort ist die Arbeit für Lehrerinnen und Lehrer besonders schwer. Die Grünen wollen, dass sie dort weniger Stunden unterrichten müssen. So haben sie mehr Zeit für Gespräche mit Eltern. Außerdem sollen diese Stadtteile genug Lehrkräfte bekommen.

Multiprofessionelle Teams und Schulsozialarbeit ausbauen

Die Grünen wollen an Schulen Teams aus verschiedenen Berufen etablieren und die Schulsozialarbeit schrittweise auf alle Schulen ausdehnen. Aus Sicht des Programms lassen sich die wachsenden Anforderungen an Schulen so am besten bewältigen.

An Schulen sollen nicht nur Lehrerinnen und Lehrer arbeiten. Die Grünen wollen Teams aus vielen Berufen. Dazu gehören zum Beispiel Sozial-Arbeiter und Sprach-Therapeuten. Alle sollen gleichberechtigt zusammenarbeiten. Jede Schule soll nach und nach Schul-Sozialarbeit bekommen.

Quereinstieg in den Schuldienst erleichtern

Die Grünen wollen zugewanderten Lehrkräften sowie Seiten- und Quereinsteigenden den Weg in den Schuldienst erleichtern und beschleunigen. So sollen mögliche Fachkräfte nicht an zu hohen Hürden scheitern, und die Kollegien sollen vielfältiger werden.

In Bremen fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die Grünen wollen es leichter machen, Lehrkraft zu werden. Das gilt für Menschen aus anderen Ländern und aus anderen Berufen. Fehlende Sprach-Kenntnisse können sie neben der Arbeit nachholen. Auch junge Menschen sollen leichter ins Lehramts-Studium kommen.

Vergütung im Referendariat erhöhen

Die Grünen wollen angehenden Lehrkräften im Referendariat mehr zahlen. Wer zusagt, danach in Bremen zu arbeiten, soll zusätzlich eine Zulage erhalten.

Nach dem Studium machen angehende Lehrkräfte eine praktische Ausbildung. Sie heißt Referendariat. Die Grünen wollen in dieser Zeit mehr Geld zahlen. Wer danach in Bremen bleibt, bekommt noch etwas dazu. So sollen mehr Lehrkräfte in Bremen arbeiten.

Schulkonsens weiterentwickeln, Schule für alle schaffen

Die Grünen wollen den Bremer Schulkonsens, der 2028 endet, frühzeitig mit den anderen demokratischen Parteien fortschreiben. Statt Strukturen festzulegen, sollen Ziele für die Schulentwicklung gelten, damit jede Schulform allen Kindern offensteht. Zusätzlich soll eine Modellschule von Klasse 1 bis 13 entstehen.

In Bremen gibt es eine Vereinbarung der Parteien über die Schulen. Sie endet im Jahr 2028. Die Grünen wollen früh über eine neue Vereinbarung reden. Jede Schule soll für jedes Kind offen sein. Eine Schule soll zum Test alle Klassen von 1 bis 13 haben.

Berufsschulen und Übergang in Ausbildung stärken

Die Grünen wollen Berufsschulen aufwerten, sodass sie gleichrangig neben allgemeinbildenden Schulen und dem Studium stehen. Jugendliche ohne Ausbildungsplatz nach der Sekundarstufe 1 sollen mehr Unterstützung erhalten. Die Schulstandorte sollen nach den Campus-Planungen modernisiert werden.

Die Grünen wollen die Berufsschulen stärken. Eine Ausbildung soll so viel zählen wie ein Studium. Manche Jugendliche finden nach der Schule keinen Ausbildungsplatz. Sie sollen mehr Hilfe bekommen. Die Berufsschulen sollen bessere Gebäude und Technik bekommen.

Landeszentrale für politische Bildung stärken

Die Grünen wollen jungen Menschen auch außerhalb der Schule historische und politische Bildung ermöglichen. Dafür soll die Landeszentrale für politische Bildung gestärkt werden und mehr Jugendliche erreichen. Auch die politische Weiterbildung im Berufsleben soll leichter werden.

Die Grünen wollen mehr politische Bildung für junge Menschen. Die Landeszentrale für politische Bildung soll mehr Unterstützung bekommen. Sie soll öfter in Schulen und Jugend-Zentren arbeiten. Auch Berufstätige sollen sich leichter politisch weiterbilden können.

Bildungsausgaben weiter erhöhen

Die Grünen wollen bei künftigen Haushalten darauf hinwirken, dass die Ausgaben für Bildung im Land Bremen weiter steigen. Ziel ist, die Ausgaben je Schülerin und Schüler schrittweise auf das Niveau von Berlin und Hamburg zu bringen.

Die Grünen wollen mehr Geld für Bildung ausgeben. Bremen soll pro Schul-Kind so viel ausgeben wie Berlin und Hamburg. Das soll Schritt für Schritt geschehen. Das Geld ist für Schulbau, Ganztag, Inklusion und Digitales.

Wissenschaft in die Innenstadt holen

Die Grünen wollen Hochschulen und Forschungseinrichtungen stärker in der Bremer Innenstadt ansiedeln, darunter einen Teil der Universität. Das Programm sieht darin eine historische Chance für die Hochschulen und für das Zentrum. Für die Flächen, die am bisherigen Uni-Standort frei würden, soll es ein eigenes Konzept geben.

Die Grünen wollen mehr Wissenschaft in der Bremer Innenstadt. Ein Teil der Universität soll dorthin umziehen. Auch andere Hochschulen sollen berücksichtigt werden. Für den alten Uni-Standort soll es einen eigenen Plan geben.

Wissenschaftsplan 2030 mit verlässlicher Finanzierung auflegen

Die Grünen wollen den 2025 auslaufenden Wissenschaftsplan durch einen Wissenschaftsplan 2030 ersetzen, der den öffentlichen Hochschulen eine verlässliche Finanzplanung gibt. Die Ausgaben je Studentin und Student sollen nicht weiter sinken, sondern sich nach und nach dem Bundesdurchschnitt nähern.

Bremen hat einen Plan für seine Hochschulen. Dieser Plan endet 2025. Die Grünen wollen einen neuen Plan bis 2030. Die Hochschulen sollen sicher wissen, wie viel Geld sie bekommen. Pro Student soll es nicht weniger Geld geben, sondern nach und nach mehr.

Studium bezahlbar halten und BAföG erhöhen

Die Grünen wollen, dass Studierende ohne Geldsorgen studieren können. Dafür setzen sie sich beim Bund für höhere BAföG-Sätze und ein vom Einkommen der Eltern unabhängiges BAföG ein und wollen in Bremen keine Verwaltungsgebühr für Studierende wieder einführen.

Studieren soll nicht am Geld scheitern. Die Grünen wollen mehr BAföG. BAföG ist Geld vom Staat für Studierende. Es soll nicht mehr vom Einkommen der Eltern abhängen. In Bremen soll es mehr Wohnheim-Plätze geben. Auch Beratung bei seelischen Problemen soll es an jedem Standort geben.

Forschung breit fördern und Schwerpunkte setzen

Die Grünen wollen die Forschung im Land insgesamt weiter fördern und zugleich Schwerpunkte setzen, etwa bei Klima, Gesundheit, Materialien, Informatik sowie Luft- und Raumfahrt. An der Zivilklausel der Hochschulen, also dem Verzicht auf Forschung für militärische Zwecke, halten sie fest.

Die Grünen wollen die Forschung in Bremen weiter fördern. Einige Themen sollen besonders wichtig sein. Dazu gehören Klima, Gesundheit, Roboter und Raumfahrt. Die Hochschulen forschen freiwillig nicht für das Militär. Die Grünen finden das weiter richtig.

Hochschulen Bremerhaven und Bremen sowie duales Studium ausbauen

Die Grünen wollen die Hochschule Bremerhaven mit neuen Professuren, Fakultäten und mehr Studienplätzen vergrößern und die Hochschule Bremen in der Lehre besser ausstatten. Duale Studiengänge sollen in beiden Städten zunehmen, weil sie aus Sicht der Partei Fachkräfte für örtliche Unternehmen sichern.

Die Hochschule Bremerhaven soll wachsen. Sie soll mehr Fächer und mehr Studierende bekommen. Die Hochschule Bremen soll mehr Geld für den Unterricht bekommen. Es soll mehr duale Studien-Gänge geben. Dabei studiert man und arbeitet zugleich in einer Firma.

Zugang zum Studium erleichtern

Die Grünen wollen, dass alle studieren können, die die Voraussetzungen erfüllen, unabhängig von Herkunft, Geld oder Einschränkungen. Dazu sollen Deutschanforderungen in geeigneten Fächern sinken oder entfallen, beruflich Qualifizierte leichter zugelassen und die Hochschulen barrierefrei werden.

Die Grünen wollen das Studium für mehr Menschen öffnen. In manchen Fächern braucht man nicht sehr gutes Deutsch. Dort sollen die Sprach-Regeln lockerer werden. Menschen mit Berufs-Ausbildung sollen leichter studieren können. Die Hochschulen sollen keine Hindernisse für Menschen mit Behinderung haben.

Hochschulgremien viertelparitätisch besetzen

Die Grünen wollen, dass in allen Gremien der Hochschulen die vier Gruppen gleich viel Stimmgewicht haben. Bisher haben Professorinnen und Professoren dort mehr Einfluss als Studierende und Beschäftigte. Wer in Gremien mitarbeitet, soll dafür entlastet werden.

An Hochschulen entscheiden Gremien über viele Fragen. Professoren haben dort heute mehr Stimmen als andere. Die Grünen wollen das ändern. Alle Gruppen sollen gleich viel mitbestimmen. Wer im Gremium mitarbeitet, soll dafür weniger andere Arbeit haben.

Lehramtsausbildung stärken und Gender Studies sichern

Die Grünen wollen die Ausbildung von Lehrkräften ausbauen, um den Lehrkräftemangel in Bremen und Bremerhaven zu verringern. Dazu soll der Studiengang Sportpädagogik an der Universität Bremen zurückkehren. Außerdem sollen Gender Studies wieder fester Teil von Forschung und Lehre werden.

In Bremen fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die Grünen wollen deshalb das Lehramts-Studium stärken. Das Fach Sport-Pädagogik soll es wieder an der Uni geben. Auch Gender Studies sollen wieder mehr Platz bekommen. Gender Studies erforschen die Rolle der Geschlechter.

Hochschullehre mit mehr Dauerstellen und Fortbildung verbessern

Die Grünen wollen die Qualität der Lehre an Hochschulen heben. Lehrende sollen regelmäßig Anspruch auf didaktische Fortbildung haben, und es soll mehr unbefristetes Personal für Lehre und Studienorganisation geben. Dauerhafte Lehraufgaben sollen nicht mehr an schlechter bezahlte Lehrbeauftragte gehen.

Die Grünen wollen besseren Unterricht an Hochschulen. Lehrende sollen sich alle fünf Jahre fortbilden können. Es soll mehr feste Stellen für die Lehre geben. Lehrbeauftragte sind Aushilfen mit weniger Geld. Sie sollen keine Dauer-Aufgaben mehr übernehmen.

Hochschulkooperationen an Demokratie binden, Konfuzius-Institut ablehnen

Die Grünen wollen internationale Kooperationen in Forschung und Lehre nur, wenn sie der Demokratie dienen. Propaganda und die Einschüchterung kritischer Studierender oder Forschender durch Vertreter anderer Staaten soll es an Bremer Hochschulen nicht geben. Die Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut lehnt die Partei ab.

Hochschulen arbeiten mit Partnern in anderen Ländern zusammen. Die Grünen sagen: Das muss der Demokratie nützen. Andere Staaten dürfen Studierende nicht bedrohen. Die Grünen nennen hier China. Mit dem Konfuzius-Institut soll es keine Zusammenarbeit geben.

Erasmus Plus und Europaschulen ausbauen

Die Grünen wollen, dass mehr Bremer Schulen am EU-Austauschprogramm Erasmus Plus teilnehmen und mehr Europaschulen entstehen. Schülerinnen, Schüler und Auszubildende sollen früh europäische Begegnungen erleben.

Erasmus Plus ist ein Programm der EU für Austausch im Ausland. Die Grünen wollen, dass mehr Bremer Schulen mitmachen. Auch Auszubildende sollen öfter ins Ausland gehen. Es soll mehr Europa-Schulen mit Partner-Schulen geben.

Ernährungsbildung mit Schulgärten und Lehrküchen ausbauen

Die Grünen wollen, dass Kinder praktisch lernen, woher Lebensmittel stammen und wie man gesund und günstig kocht. Schulen und Kitas sollen dafür Gärten und Lehrküchen erhalten. Auf Bundesebene soll Werbung für ungesunde, zuckerhaltige Produkte verboten werden, wenn sie auf Kinder zielt.

Kinder sollen lernen, woher ihr Essen kommt. Schulen und Kitas sollen einen Garten und eine Küche zum Lernen bekommen. Das gilt, wenn genug Platz da ist. Die Grünen wollen auch ein Verbot von Werbung für ungesundes Essen für Kinder.

Grüne: alle 30 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 16 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 14 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 6 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 5 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Enquetekommission Bildungsgerechtigkeit statt neuem Schulkonsens

Die Linke will den bisherigen Schulkonsens nicht verlängern, weil er aus ihrer Sicht Reformen verhindert hat. Stattdessen soll eine Enquetekommission erarbeiten, wie Bremen den Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg auflösen kann.

In Bremen hängt der Schulerfolg stark vom Elternhaus ab. Die Linke will das ändern. Eine Kommission soll dafür einen Plan machen. Schulen mit vielen Problemen sollen am meisten Geld und Personal bekommen. Jedes Kind soll einen Kita-Platz bekommen.

Schwimm- und Sportunterricht an Schulen stärken

Die Linke will den Schwimmunterricht schon in der zweiten Klasse beginnen lassen und den Sportunterricht an Schulen sichern. Wegen der Corona-Pandemie ausgefallene Schwimmkurse sollen nachgeholt werden.

Kinder sollen früher schwimmen lernen. Der Schwimm-Unterricht soll schon in der zweiten Klasse beginnen. Ausgefallene Kurse sollen nachgeholt werden. Sport-Unterricht soll öfter von Fach-Lehrern kommen.

Umlagefinanzierten Ausbildungsfonds einführen

Die Linke will einen Ausbildungsfonds einführen, in den alle Betriebe einzahlen. Größere Firmen sollen mehr beitragen als kleine, und nicht ausbildende Betriebe sollen die ausbildenden mitfinanzieren, damit alle Jugendlichen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz bekommen.

In Bremen gibt es zu wenig Ausbildungs-Plätze. Die Linke will einen Fonds gründen. Alle Firmen zahlen dort Geld ein. Große Firmen zahlen mehr als kleine. Das Geld hilft den Firmen, die ausbilden. So sollen mehr junge Menschen einen Platz bekommen.

Jugendliche auf dem Weg in Ausbildung unterstützen

Die Linke will Berufsorientierung und Praktika für alle ab der achten Klasse sichern und die aufsuchende Beratung ausbauen. Sprachsensible Prüfungen und mehr bezahlbarer Wohnraum sollen Auszubildenden den Abschluss und den Alltag erleichtern.

Alle Schüler sollen ab Klasse 8 Berufe kennenlernen. Sie sollen auch Praktika machen können. Berater sollen zu den Jugendlichen in die Stadtteile gehen. Prüfungen sollen in einfacherer Sprache sein. Für Azubis soll es mehr günstige Wohnungen geben.

Duale Ausbildung stärken, Fachschulausbildung vergüten

Die Linke will die Ausbildung an Fachschulen, etwa für Pflege und Erziehung, gebührenfrei machen und vergüten. Die außerbetrieblichen Ausbildungsverbünde sollen weiterentwickelt werden, und es soll mehr Teilzeitausbildungen und mehr Frauen in der dualen Ausbildung geben.

Bremen braucht viele neue Fachkräfte für Pflege und Erziehung. Die Ausbildung an Fach-Schulen soll nichts kosten. Die Auszubildenden sollen dort Geld bekommen. Es soll mehr Ausbildungen in Teilzeit geben. Das hilft Menschen, die Kinder betreuen oder Angehörige pflegen.

Erzieherausbildung vergüten und Zugänge öffnen

Die Linke will die Ausbildung für Kita-Fachkräfte durchgehend bezahlen und mehr Plätze schaffen, um den Fachkräftemangel zu beheben. Quereinstiege und die Anerkennung ausländischer Abschlüsse sollen leichter werden.

In den Kitas fehlen Fachkräfte. Die Linke will die Ausbildung bezahlen. So sollen mehr Menschen den Beruf lernen. Auch Abschlüsse aus dem Ausland sollen leichter anerkannt werden.

Kita-Gruppen verkleinern und Inklusion zur Regel machen

Die Linke will die Kita-Gruppen verkleinern und mehr Fachkräfte pro Kind einsetzen, zuerst in benachteiligten Quartieren. Alle Kitas sollen inklusiv arbeiten, und das Bundesprogramm Sprach-Kitas soll fortgeführt und ausgeweitet werden.

Die Linke will kleinere Gruppen in den Kitas. Eine Gruppe soll 15 Kinder haben. So können Kinder besser sprechen lernen. Kinder mit und ohne Behinderung sollen gemeinsam in die Kita gehen.

Gymnasien in inklusive Schulen für alle umwandeln

Die Linke will den Bremer Schulkonsens 2028 auslaufen lassen und die Gymnasien in inklusive Schulen für alle umwandeln. Aus ihrer Sicht verfestigt das heutige Schulsystem die soziale Spaltung und bremst Neuerungen.

In Bremen gibt es Gymnasien und Oberschulen. Die Linke will das ändern. Alle Kinder sollen gemeinsam auf eine Schule gehen. Die Gymnasien sollen zu Schulen für alle werden.

Verpflichtende Hausaufgaben abschaffen

Die Linke will Hausaufgaben abschaffen, die Schülerinnen und Schüler verpflichtend außerhalb der Schulzeit erledigen müssen. Schulen sollen zudem unterstützt werden, wenn sie sich von Klassenarbeiten und Noten lösen wollen.

Die Linke will keine Pflicht-Hausaufgaben mehr für zu Hause. Kinder sollen ihre Aufgaben in der Schule machen. Schulen sollen auch andere Wege als Noten ausprobieren können.

Schulische Selbstverwaltung und flexiblen Unterricht stärken

Die Linke will den gewählten Schulgremien mehr Entscheidungsrechte geben und Schülerinnen und Schüler stärker an der Gestaltung des Unterrichts beteiligen. Unterrichtszeiten und Lernformen sollen flexibler werden.

Die Linke will, dass Schulen mehr selbst entscheiden. Schüler sollen beim Unterricht mehr mitreden. Der Unterricht soll für Jugendliche erst um 9 Uhr beginnen. Die festen 45-Minuten-Stunden sollen lockerer werden.

Digitale Ausstattung der Schulen ergänzen

Die Linke will die digitale Ausstattung der Schulen ausweiten: Tablets auch für Sozialarbeit und Assistenz, Smartboards, WLAN und IT-Fachkräfte. Lehrkräfte sollen keine Geräte mehr verwalten müssen.

Die Linke will mehr Technik an Schulen. Auch Sozial-Arbeiter und Assistenz-Kräfte sollen ein Tablet bekommen. Klassen sollen digitale Tafeln bekommen. IT-Fachleute sollen sich um die Geräte kümmern, nicht die Lehrer.

Schulen in benachteiligten Stadtteilen gezielt stärken

Die Linke will Geld und Stellen weiter nach Sozialdaten zugunsten von Schulen in ärmeren Quartieren umverteilen. So sollen Kinder, die wegen Armut oder Migrationsgeschichte benachteiligt sind, gleiche Bildungschancen erhalten.

Die Linke will Schulen in armen Stadtteilen mehr helfen. Dort sollen zwei Fachkräfte im Unterricht sein. Diese Schulen sollen zuerst Ganztags-Schulen werden. Das Mittagessen im Ganztag soll für alle Kinder kostenlos sein.

Inklusive Schule für alle ausbauen

Die Linke will das Schulsystem weiter zu einer gemeinsamen Schule für alle Kinder entwickeln und die Schulen dafür mit mehr Personal und Förderung ausstatten. Auch geflüchtete Kinder sollen schnell in den regulären Schulalltag kommen.

Die Linke will, dass alle Kinder zusammen lernen. Das gilt auch für Kinder mit Behinderung. Schulen sollen dafür mehr Hilfe und mehr Personal bekommen. Geflüchtete Kinder sollen schnell in normale Klassen kommen.

Personalmangel an Schulen bekämpfen, Lehrkräfte entlasten

Die Linke will mit einer Ausbildungsoffensive mehr Lehrkräfte, Erzieherinnen und Sozialarbeiter gewinnen und die Arbeitszeit von Lehrkräften neu berechnen. Kurzfristig sollen Seiteneinstieg und Entlastungen helfen.

An Schulen fehlen viele Fachkräfte. Die Linke will mehr Menschen für diese Berufe ausbilden. Lehrer sollen weniger überlastet sein. Ihre Arbeitszeit soll neu berechnet werden.

Mehr Schulen bauen, in öffentlicher Hand

Die Linke will die Schulstandortplanung an die Geburtenzahlen anpassen und zusätzliche Schulen gründen, statt bestehende zu überfüllen. Schulgebäude sollen dem Staat gehören und nicht in großem Umfang angemietet werden.

Die Linke will neue Schulen bauen. Bestehende Schulen sollen nicht zu voll werden. Schulgebäude sollen der Stadt gehören. Die Stadt soll sie nicht von privaten Firmen mieten.

Politische Bildung und Antidiskriminierung an Schulen verankern

Die Linke will die Bildungspläne überarbeiten und die Arbeit gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung wegen der geschlechtlichen Identität als Aufgabe aller Fächer festschreiben. Lehrkräfte sollen dafür fortgebildet werden.

Die Linke will mehr politische Bildung an Schulen. Schulen sollen gegen Rassismus und Juden-Hass arbeiten. Auch die deutsche Kolonial-Zeit soll Thema im Unterricht sein. Lehrer sollen dazu Fortbildungen bekommen.

Berufsschulen besser finanzieren und inklusiv gestalten

Die Linke fordert pro Jahr mindestens 1.000 Euro mehr je Berufsschülerin und Berufsschüler, um das Niveau der anderen Stadtstaaten zu erreichen. Die Berufsschulen sollen saniert oder neu gebaut und auf gemeinsamen Unterricht ausgerichtet werden.

Die Linke will mehr Geld für Berufs-Schulen. Es sollen mindestens 1.000 Euro mehr pro Schüler im Jahr sein. Die Gebäude sollen neu gebaut oder repariert werden. Geflüchtete und behinderte junge Menschen sollen mit allen zusammen lernen.

Hochschulen ausfinanzieren, kein Geld für Privatuni

Die Linke will mit einem neuen Wissenschaftsplan die Grundfinanzierung der Bremer Hochschulen mindestens auf den Bundesdurchschnitt heben. Die frühere private Jacobs University soll keine Steuermittel mehr erhalten.

Die Linke will mehr Geld für die Hochschulen in Bremen. Sie sollen so viel bekommen wie Hochschulen im deutschen Durchschnitt. Die private Uni in Bremen-Grohn soll kein Steuer-Geld bekommen.

Dauerstellen und bessere Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft

Die Linke will, dass Beschäftigte an Hochschulen nach der Promotion in der Regel unbefristet angestellt werden. Lehraufträge sollen begrenzt und besser bezahlt, studentische Hilfskräfte tariflich abgesichert werden.

Viele Forscher haben nur befristete Verträge. Die Linke will das ändern. Nach der Doktor-Arbeit sollen sie meist feste Stellen bekommen. Auch Lehr-Beauftragte und studentische Hilfskräfte sollen bessere Bedingungen bekommen.

Hochschulzugang erleichtern, Gebühren abschaffen

Die Linke will den Weg an die Hochschulen vor allem für Kinder aus Nichtakademiker-Familien erleichtern. Sie lehnt den Numerus clausus ab, will Verwaltungsgebühren streichen und fordert im Bund ein elternunabhängiges BAföG als Vollzuschuss.

Die Linke will, dass mehr Menschen studieren können. Das soll auch ohne Abitur einfacher werden. Die Gebühren an den Hochschulen sollen ganz wegfallen. Das BAföG soll man nicht zurückzahlen müssen.

Studienangebot gezielt ausbauen

Die Linke will zusätzliche Studienplätze schaffen, vor allem im Lehramt, in Gesundheitsberufen und in der Sozialen Arbeit. Auch die Geschlechterforschung soll gestärkt werden.

Die Linke will mehr Studien-Plätze. Das gilt vor allem für künftige Lehrer und für Soziale Arbeit. Auch Hebammen sollen besser ausgebildet werden. Die Forschung zu Geschlechtern soll gestärkt werden.

Mitbestimmung an Hochschulen ausweiten

Die Linke will in den Gremien der Hochschulen eine Viertelparität erreichen, also gleiches Stimmgewicht für die vier Statusgruppen. Studierendenvertretungen sollen sich zu allgemeinpolitischen Fragen äußern dürfen.

An Hochschulen entscheiden Gremien über viele Dinge. Die Linke will, dass alle vier Gruppen dort gleich viele Stimmen haben. Dazu gehören auch die Studierenden. Ihre Vertretung soll sich zu allen politischen Themen äußern dürfen.

Teile der Universität in die Innenstadt verlegen

Die Linke befürwortet, dass ein Teil der Universität Bremen in die Innenstadt zieht. Dort soll zusätzlich ein Gesundheitscampus entstehen.

Die Linke will einen Teil der Uni in die Innenstadt holen. Dafür soll man alle möglichen Gebäude und Flächen prüfen. Die Uni soll früh mitreden. In der Innenstadt soll auch ein Gesundheits-Campus entstehen.

Constructor University eingliedern, öffentliche Kitas ausbauen

Die Linke will die private Constructor University in die öffentlichen Hochschulen Bremens überführen und ihr als Privatuni kein öffentliches Geld mehr geben. In Bremen-Nord sollen zudem öffentliche Kitas, Grundschulen sowie Jugend- und Kultureinrichtungen gestärkt werden.

In Bremen-Nord gibt es eine private Universität. Die Linke will sie zu einem Teil der öffentlichen Hochschulen machen. Sie soll als private Uni kein Geld vom Staat mehr bekommen. Es soll mehr öffentliche Kitas geben. Schulen und Jugend-Treffs sollen mehr Personal bekommen.

Linke: alle 24 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 21 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 20 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher offen (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 3 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Bremen zur Technologiemetropole des Nordens machen

Die SPD will Bremen als Standort für Wissenschaft und Innovation stärken und zur führenden Technologiestadt im Norden entwickeln. Dafür setzt sie auf Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Robotik. Die Universität Bremen soll erneut den Status einer Exzellenzuniversität erlangen.

Die SPD will Bremen bei Forschung und Technik stark machen. Bremen soll die wichtigste Technik-Stadt im Norden werden. Dafür setzt die SPD auf Computer-Technik, Künstliche Intelligenz und Roboter. Die Universität soll wieder eine Exzellenz-Universität werden. Das ist eine Auszeichnung für besonders gute Forschung.

Bremen zum Land der Weiterbildung machen

Die SPD will mit einer Weiterbildungsoffensive des Landes die Förderung des Bundes ergänzen und Lücken schließen. Beschäftigte sollen beruflich aufsteigen, den Beruf wechseln und Abschlüsse nachholen können. Wo durch den Wandel Tätigkeiten wegfallen, sollen Arbeitsplätze nach Möglichkeit erhalten bleiben.

Die Arbeitswelt ändert sich stark. Die SPD will deshalb mehr Weiterbildung fördern. Menschen sollen im Beruf aufsteigen oder den Beruf wechseln können. Sie sollen auch einen Abschluss nachholen können. So soll es genug Fachkräfte geben.

Bremischen Ausbildungsfonds einrichten

Die SPD will die Lücke bei den Ausbildungsplätzen verkleinern und dafür einen Ausbildungsfonds in Bremen einrichten. Er soll ausbildende Betriebe unterstützen und überbetriebliche Hilfen für die duale Ausbildung bezahlen.

In Bremen gibt es zu wenige Ausbildungs-Plätze. Die SPD will deshalb einen Ausbildungs-Fonds schaffen. Das ist ein Geldtopf für die Ausbildung. Er hilft Betrieben, die ausbilden. Er bezahlt auch Hilfen für Azubis.

Übernahmegarantien und gleichwertige Ausbildungswege

Die SPD will, dass möglichst viele Auszubildende von ihrem Betrieb übernommen werden, wobei öffentlicher Dienst und öffentliche Unternehmen vorangehen sollen. Zugleich sollen duale Ausbildung, duales Studium und Studium als gleichwertig gelten und leichter untereinander gewechselt werden können.

Azubis sollen nach der Ausbildung im Betrieb bleiben können. Die Stadt und ihre Firmen sollen das möglichst fest versprechen. Sie sollen auch mehr ausbilden, als sie selbst brauchen. Ausbildung und Studium sollen gleich viel wert sein. Der Wechsel zwischen beiden soll leichter werden.

Berufsausbildungs-Campusse einrichten

Die SPD will große Campusse für die Berufsausbildung schaffen, an denen verwandte Ausbildungsberufe gemeinsam lernen. Das soll die Zersplitterung der Berufsschulen verringern, die Betreuung verbessern und gemeinsame Nutzung von Räumen und Maschinen ermöglichen.

Die SPD will große Lern-Orte für die Berufs-Ausbildung bauen. Sie heißen Campus. Dort lernen ähnliche Berufe zusammen. Sie teilen sich Räume und Maschinen. Jeder Campus soll eine eigene Kita haben.

Übergangssystem zwischen Schule und Ausbildung vereinfachen

Die SPD will die vielen Bildungsgänge für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz stark verringern und einen zentralen Bildungsgang schaffen. Dieser soll vor allem praktische Fertigkeiten vermitteln und auf eine duale Ausbildung vorbereiten, statt in erster Linie Schulabschlüsse anzustreben.

Manche Jugendliche finden nach der Schule keinen Ausbildungs-Platz. Für sie gibt es viele verschiedene Angebote. Die SPD findet das zu unübersichtlich. Sie will einen zentralen Kurs schaffen. Er soll vor allem auf eine Ausbildung vorbereiten.

Berufsorientierung an Schulen ausbauen

Die SPD will die Berufsorientierung in der Mittelstufe stärken, mit mehr Zeit für Praktika und festen Ansprechpersonen der Jugendberufsagentur an den Schulen. Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeiten neben dem Abitur besser kennenlernen.

Schüler sollen früher etwas über Berufe lernen. Sie sollen mehr Zeit für Praktika haben. An jeder Schule soll es Berater für Ausbildung geben. Es soll Pflicht-Tage zur beruflichen Bildung geben. Eltern sollen Beratung in mehreren Sprachen bekommen.

Schulische Ausbildungen vergüten, PiA-Plätze vervierfachen

Die SPD will bisher schulische Ausbildungen, vor allem in Gesundheit und Erziehung, an das duale System annähern, mit Ausbildungsvertrag und Vergütung. Die Plätze der praxisintegrierten Erzieherausbildung sollen bis 2024 verdreifacht und bis zum Ende der Wahlperiode vervierfacht werden.

Manche Berufe lernt man nur an einer Schule. Dort gibt es oft kein Geld für die Azubis. Die SPD will das ändern. Azubis sollen einen Vertrag und Lohn bekommen. Für Erzieher soll es viermal so viele solche Plätze geben.

Wissenschaftsstandort ausbauen und Transfer stärken

Die SPD will die Planung für den Ausbau des Wissenschaftsstandorts Bremen fortschreiben und an den bestehenden Forschungs- und Transferschwerpunkten ausrichten. Der Austausch zwischen Wissenschaft und regionaler Wirtschaft soll gestärkt werden, um die Wirtschaft im Wandel wettbewerbsfähig zu halten. Künstliche Intelligenz gilt dabei als wichtiges Zukunftsfeld.

Die SPD will die Forschung in Bremen weiter ausbauen. Hochschulen und Firmen sollen enger zusammenarbeiten. Das soll der Wirtschaft in der Region helfen. Die Hochschulen sollen auch international besser vernetzt sein.

Universität Bremen wieder zur Exzellenzuniversität machen

Die SPD will, dass Bremen im Exzellenzwettbewerb des Bundes besser abschneidet. Ein zweites Forschungscluster soll den Weg dafür ebnen, dass die Universität Bremen erneut den Status einer Exzellenzuniversität erhält.

Der Bund zeichnet besonders gute Universitäten aus. Sie heißen Exzellenz-Universitäten. Die SPD will, dass die Universität Bremen wieder dazugehört. Dafür soll ein weiteres großes Forschungs-Projekt im Wettbewerb gewinnen.

Masterplätze und Hochschule Bremerhaven ausbauen

Die SPD will das Studienangebot stärker am Fachkräftebedarf der Region ausrichten. Auf lange Sicht soll jede Person mit Bremer Bachelorabschluss einen passenden Masterplatz im Land erhalten, und die Hochschule Bremerhaven soll weiter wachsen.

Die SPD will mehr Studien-Plätze für den Master. Der Master ist der zweite Abschluss nach dem Bachelor. Wer in Bremen den Bachelor macht, soll dort auch den Master machen können. Die Hochschule in Bremerhaven soll größer werden. So gibt es mehr Fachkräfte für Firmen in der Region.

Hochschulen internationaler ausrichten

Die SPD will, dass mehr Studierende aus Bremen ins Ausland gehen und mehr Studierende aus dem Ausland nach Bremen kommen. Dazu sollen unter anderem mehr Studiengänge auf Englisch angeboten werden.

Die SPD will mehr Austausch mit anderen Ländern. Studierende aus Bremen sollen leichter ins Ausland gehen können. Mehr Studierende aus dem Ausland sollen nach Bremen kommen. Dafür soll es mehr Studien-Gänge auf Englisch geben.

Duales Studium ausbauen und einheitlich regeln

Die SPD will mehr duale Studienangebote schaffen und dafür einheitliche Qualitätsstandards festlegen. Außerdem sollen Berufsausbildung und Studium durchlässiger werden, sodass mehr Menschen ohne Abitur studieren.

Beim dualen Studium lernt man an der Hochschule und im Betrieb. Die SPD will mehr solche Angebote. Für alle sollen die gleichen Regeln gelten. Auch Menschen ohne Abitur sollen leichter studieren können. Die Arbeits-Last für Studierende soll klar begrenzt sein.

BAföG grundlegend reformieren

Die SPD will sich für eine umfassende Überarbeitung des BAföG einsetzen. Die Förderung soll unabhängig vom Einkommen der Eltern werden, ohne Altersgrenzen gelten und schrittweise wieder vollständig als Zuschuss gezahlt werden.

BAföG ist Geld vom Staat für Studierende. Die SPD will das BAföG stark ändern. Das Geld soll nicht mehr vom Einkommen der Eltern abhängen. Es soll keine Alters-Grenze mehr geben. Studierende sollen das Geld nach und nach nicht mehr zurückzahlen müssen.

Verwaltungskostenbeitrag für Studierende abschaffen

Die SPD will den Verwaltungskostenbeitrag, den Studierende zahlen, weiter senken und auf längere Sicht streichen. Zudem sollen die Stipendien zum Studienstart bestehen bleiben und ausgebaut werden.

Studierende in Bremen zahlen einen Beitrag für die Verwaltung. Die SPD will diesen Beitrag weiter senken. Später soll er ganz wegfallen. Es gibt auch Stipendien für den Start ins Studium. Ein Stipendium ist Geld zur Unterstützung. Diese Stipendien sollen bleiben und mehr werden.

Zweiten Universitätsstandort in der Innenstadt schaffen

Die SPD will die Universität Bremen mit einem zweiten Standort in die Innenstadt holen und dort einen Citycampus sowie einen Gesundheitscampus aufbauen. Das soll die Wissenschaft enger mit Zivilgesellschaft, Kultur, Kreativwirtschaft und Gründerszene verbinden und die City beleben.

Die Universität Bremen soll einen zweiten Standort bekommen. Er soll in der Innenstadt liegen. Dann kommen jeden Tag viele junge Menschen in die Stadt. Die SPD hofft auf neue Angebote und auf Wohnungen für Studierende.

Wissenschaft in Bremerhavens Innenstadt sichtbar machen

Die SPD will die Hochschule Bremerhaven bei ihrem Ausbau nahe der Innenstadt unterstützen und das „Schaufenster der Wissenschaft“ finanziell absichern. So soll die Forschung der Stadt für die Menschen in der Stadtmitte erlebbar werden. Zudem soll in Veranstaltungen, Kultur und die Digitalisierung von Handel und Dienstleistern investiert werden.

In Bremerhaven gibt es eine Hochschule in der Innenstadt. Die SPD will, dass sie dort wächst. Es gibt auch das „Schaufenster der Wissenschaft“. Dort können Menschen Forschung erleben. Die SPD will dafür dauerhaft Geld geben.

Beitragsfreiheit auf Krippen ausweiten

Die SPD will, dass langfristig auch der Besuch der Krippe kostenlos ist. Bisher gilt die Beitragsfreiheit für Kinder von drei bis sechs Jahren.

Die Kita ist für Kinder von drei bis sechs Jahren kostenlos. Die SPD will das später auch für die Krippe. Die Krippe ist für Kinder unter drei Jahren. Eltern sollen dann nichts mehr dafür zahlen.

Verpflichtenden Kita-Besuch langfristig anstreben

Die SPD will, dass alle Kinder vor der Einschulung eine Kita besuchen, und strebt auf lange Sicht eine Pflicht dazu an. Sie begründet das mit einem besseren Übergang in die Grundschule und mit Erfahrungen aus der Corona-Pandemie.

Die SPD will: Alle Kinder gehen vor der Schule in eine Kita. Später soll das eine Pflicht werden. Die SPD sagt: Kinder lernen in der Kita wichtige Dinge. Dann fällt der Start in der Schule leichter.

Kita-Plätze ausbauen und Betreuungszeiten flexibilisieren

Die SPD will den Ausbau der Kindertagesbetreuung fortsetzen, bis jedes Kind einen wohnortnahen Platz bekommen kann. Der Schwerpunkt soll auf sozial und wirtschaftlich benachteiligten Stadtteilen liegen. Betreuungszeiten sollen flexibler und länger werden.

Die SPD will mehr Plätze in Krippen und Kitas schaffen. Jedes Kind soll einen Platz in der Nähe bekommen. Zuerst sollen ärmere Stadtteile mehr Plätze bekommen. Die Kitas sollen auch länger und zu anderen Zeiten offen sein.

Betreuungsschlüssel in Kitas schrittweise verbessern

Die SPD will auf längere Sicht mehr Fachkräfte pro Kind in den Kitas einsetzen. In Gruppen mit schwierigen Bedingungen sollen die Gruppen kleiner werden, damit die Fachkräfte den Kindern besser gerecht werden.

Die SPD will mehr Fachkräfte in den Kita-Gruppen. Eine Fachkraft soll sich dann um weniger Kinder kümmern. In schwierigen Stadtteilen sollen die Gruppen kleiner werden. Das soll Schritt für Schritt geschehen.

Durchgängige Sprachförderung von Kita bis Abitur

Die SPD will Kinder und Jugendliche beim Deutschlernen über die gesamte Bildungslaufbahn begleiten. Dafür sollen Lehr- und Kita-Kräfte fortgebildet, das Sprachförderkonzept umgesetzt und Kitas und Grundschulen enger verbunden werden.

Viele Kinder brauchen Hilfe beim Deutsch-Lernen. Die SPD will diese Hilfe von der Kita bis zum Abitur anbieten. Alle Lehrkräfte und Kita-Kräfte sollen dafür eine Fortbildung bekommen. Kitas und Grundschulen sollen enger zusammenarbeiten.

Zwei-Säulen-Modell beibehalten, Schule für alle anstreben

Die SPD hält an Oberschulen und Gymnasien als den beiden Schulformen fest, die alle Abschlüsse anbieten. Langfristig bleibt eine gemeinsame Schule für alle ihr Ziel. Oberschulen ohne eigene Oberstufe sollen über Schulverbünde einen sicheren Weg zum Abitur bieten.

In Bremen gibt es Oberschulen und Gymnasien. An beiden kann man alle Abschlüsse machen. Das soll so bleiben. Auf lange Sicht will die SPD eine gemeinsame Schule für alle Kinder. Jede Oberschule soll einen sicheren Weg zum Abitur bieten.

Gebundenen Ganztag ausbauen, Schulen bauen und sanieren

Die SPD will die verpflichtende Ganztagsschule in Bremen und Bremerhaven stark ausweiten, damit der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026/27 erfüllt werden kann. Dafür und wegen steigender Schülerzahlen sollen Schulen neu gebaut und saniert werden.

Die SPD will viel mehr Ganztags-Schulen. Dort lernen Kinder auch am Nachmittag. Ab dem Schuljahr 2026/27 haben Kinder ein Recht darauf. Dafür will die SPD Schulen neu bauen und alte Schulen erneuern.

Lehrkräfte gewinnen, ausländische Abschlüsse leichter anerkennen

Die SPD will dem Mangel an Lehrkräften mit attraktiveren Arbeitsbedingungen begegnen. Außerdem sollen Abschlüsse aus dem Ausland einfacher anerkannt und ausländische Lehrkräfte neben dem Beruf nachqualifiziert werden.

An den Schulen fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die SPD will die Arbeit an Schulen angenehmer machen. Lehrkräfte aus dem Ausland sollen leichter hier arbeiten können. Sie sollen fehlendes Wissen neben der Arbeit nachlernen können.

Inklusion mit Assistenzen und Doppelbesetzung stärken

Die SPD will die inklusive Schule weiter ausbauen. Dazu sollen alle Schulen nach und nach feste Schulassistenzen und genügend sonderpädagogisches Personal bekommen. An Schulen in schwierigen Lagen sollen zwei Fachkräfte pro Klasse arbeiten und die Klassen kleiner sein.

Kinder mit und ohne Behinderung lernen in Bremen zusammen. Die SPD will dafür mehr Hilfe an den Schulen. Alle Schulen sollen feste Assistenz-Kräfte bekommen. In schwierigen Stadtteilen sollen zwei Fachkräfte in jeder Klasse sein. Dort sollen die Klassen auch kleiner sein.

Lernentwicklungsberichte und bessere Diagnostik

Die SPD hält Noten für ein unzureichendes Abbild von Lernerfolg und setzt auf Lernentwicklungsberichte. Lehrkräfte sollen mehr Zeit und Instrumente bekommen, um den Lernstand einzelner Kinder zu erfassen. Die Zusatzmittel für Schulen sollen mindestens erhalten bleiben.

Die SPD sagt: Noten zeigen nicht gut, was ein Kind gelernt hat. Sie will lieber Berichte über die Lern-Entwicklung. Lehrkräfte besprechen diese Berichte mit Eltern und Kindern. Lehrkräfte sollen mehr Zeit bekommen, um den Lernstand zu prüfen.

Übergang von der Schule in Ausbildung absichern

Die SPD will, dass alle Jugendlichen nach der Schule einen passenden Anschluss in Ausbildung oder Studium finden. Wer viel Unterstützung braucht, soll früh eine persönliche Begleitung bis zum Berufseinstieg bekommen. Ein Übergangssystem soll auch Jugendlichen ohne ausreichenden Abschluss den Weg zur Ausbildungsreife öffnen.

Nach der Schule sollen alle Jugendlichen einen Anschluss finden. Das kann eine Ausbildung oder ein Studium sein. Manche brauchen dabei viel Hilfe. Sie sollen eine feste Begleit-Person bekommen. Diese Person hilft bis zum Start im Beruf.

Digitale Lernmittel und Informatik-Angebote ausbauen

Die SPD will die Mittel, die Schulen für Lehr- und Lernmaterial erhalten, neu ordnen, sodass auch digitale Lehrwerke und selbst gewählte digitale Werkzeuge bezahlt werden können. Zusätzliche Angebote zu Informatik sollen ausgebaut werden und möglichst alle Schülerinnen und Schüler erreichen.

Die SPD will mehr digitale Schul-Bücher. Schulen sollen selbst passende Programme aussuchen können. Dafür soll das Geld für Lernmittel neu verteilt werden. Es soll auch mehr Angebote zu Informatik geben. Informatik ist das Wissen über Computer und Programme.

Aktionsplan gegen Schulabgänge ohne Abschluss auflegen

Die SPD will einen eigenen Aktionsplan auflegen, damit deutlich weniger junge Menschen die Schule ohne Abschluss verlassen. Im Blick hat sie vor allem Jungen aus einkommensschwachen und bildungsfernen Haushalten, in denen Deutsch nicht die Hauptsprache ist.

Manche Jugendliche verlassen die Schule ohne Abschluss. Die SPD will, dass das viel seltener passiert. Dafür will sie einen Aktions-Plan machen. Er soll vor allem Jungen aus armen Familien helfen. Oft sprechen diese Familien zu Hause nicht Deutsch.

Kritischen Umgang mit Informationen an Schulen stärken

Die SPD will, dass Schulen stärker als bisher vermitteln, wie man Informationen kritisch prüft. Sie begründet das mit Desinformation und Verschwörungserzählungen in sozialen Medien, die aus ihrer Sicht das Vertrauen in staatliche Institutionen schwächen.

Im Internet gibt es viele falsche Nachrichten. Die SPD will, dass Kinder in der Schule lernen, Nachrichten zu prüfen. Sie sollen auch verstehen, wie Medien arbeiten. Die SPD sagt: Das schützt die Demokratie.

Europabildung an Schulen und im Lehramt stärken

Die SPD will die Europabildung ausbauen, an den Schulen wie auch in der Ausbildung der Lehrkräfte. Sie begründet das mit dem Krieg in der Ukraine und dem Ziel, die Idee eines geeinten, friedlichen Europas lebendig zu halten.

Die SPD will, dass Kinder mehr über Europa lernen. Sie sollen Werte wie Frieden, Demokratie und Menschen-Rechte kennenlernen. Auch angehende Lehrerinnen und Lehrer sollen mehr über Europa lernen. Der Grund ist der Krieg in der Ukraine.

Umweltbildung und Schullandheime sichern

Die SPD will Einrichtungen der Umweltbildung stärken und dauerhaft über den regulären Haushalt finanzieren, damit mehr Kinder Natur erleben. Die Bremer Schullandheime sollen erhalten bleiben; jedes Kind soll mindestens einmal in der Schulzeit eines besuchen können.

Kinder sollen mehr über Pflanzen und Tiere lernen. Die SPD will dafür Einrichtungen für Umwelt-Bildung fest bezahlen. In der Stadt soll es Plätze für Natur und naturnahe Spielplätze geben. Jedes Kind soll einmal in ein Schul-Landheim fahren können.

Schul- und Kita-Schließungen künftig vermeiden

Die SPD will, dass Schulen und Kitas nicht noch einmal so geschlossen werden wie in der Corona-Pandemie. Sie begründet das mit schlechteren Chancen und höheren seelischen Belastungen für Kinder aus armen Familien.

In der Corona-Zeit waren Schulen und Kitas zeitweise zu. Das hat armen Kindern besonders geschadet. Die SPD will solche Schließungen nicht noch einmal.

Benachteiligte Schulen und Kitas besser ausstatten

Die SPD will ungleiche Startbedingungen in Kita und Schule weiter ausgleichen. Einrichtungen mit vielen Kindern in schwierigen Lagen sollen die beste Ausstattung bekommen, bestehende Fördermaßnahmen sollen wachsen.

Nicht alle Kinder starten gleich gut in Kita und Schule. Die SPD will das ausgleichen. Schulen und Kitas mit vielen benachteiligten Kindern sollen am besten ausgestattet sein. Es soll auch mehr Sprach-Förderung geben.

SPD: alle 35 Punkte mit Zitat und Seitenzahl