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Was sagen die Parteien in Rheinland-Pfalz zur Bildung?

4 aktuelle Wahlprogramme in Rheinland-Pfalz haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 3 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Berufliche Bildung stärken

Die AfD will die duale Berufsausbildung stärken, weil Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Jeder Schulabschluss soll zu einer Ausbildung befähigen, Berufsschulen sollen besser ausgestattet werden. Zudem sollen Technische Gymnasien entstehen.

Die AfD will die Berufs-Ausbildung stärken. Jeder Schul-Abschluss soll für eine Ausbildung reichen. Schüler sollen besser rechnen und Texte verstehen. Berufs-Schulen sollen bessere Ausstattung bekommen.

Dreigliedriges Schulsystem mit höheren Standards einführen

Die AfD will ein Schulsystem mit drei getrennten Schulformen, darunter eine neue mit technisch-praktischem Schwerpunkt, und lehnt eine Einheitsschule ab. Die Anforderungen sollen an allen Schulformen steigen, damit Abschlüsse ohne Zusatzhilfe für Ausbildung oder Studium reichen.

Die AfD will drei verschiedene Schul-Arten. Eine neue Schul-Art soll Technik und Praxis lehren. Die Schulen sollen mehr verlangen. Für die Mittlere Reife soll es eine einheitliche Prüfung geben.

Deutsch vor Regelunterricht, mehr Schulkindergärten

Die AfD will Kinder erst dann in reguläre Klassen lassen, wenn sie genug Deutsch können. Dafür sollen mehr Schulkindergärten mit Sprachförderung entstehen. Das Programm verknüpft bessere Bildung zudem mit weniger Zuwanderung.

Kinder sollen erst Deutsch lernen. Erst danach gehen sie in die normale Klasse. Dafür will die AfD mehr Schul-Kindergärten. Die AfD will auch weniger Zuwanderung, damit Klassen kleiner werden.

Förderschulen erhalten, Inklusion flexibel handhaben

Die AfD will Förderschulen für Kinder mit Behinderung beibehalten und ausbauen. Regelschulen mit behinderten Schülern sollen selbst entscheiden, in welchen Fächern gemeinsam und in welchen getrennt unterrichtet wird.

Die AfD will Förder-Schulen behalten und stärken. Das sind Schulen für Kinder mit Behinderung. Normale Schulen sollen selbst entscheiden können. Sie dürfen Kinder gemeinsam oder getrennt unterrichten.

Null Toleranz bei Gewalt an Schulen

Die AfD will gegen Gewalt an Schulen hart vorgehen. Straftaten sollen stets gemeldet, Lehrkräfte rechtlich geschützt und in ihrer Autorität gestärkt werden.

Die AfD will Gewalt an Schulen nicht dulden. Schulen sollen jede Straftat melden. Lehrer sollen mehr Schutz bekommen. Opfer sollen wichtiger sein als Täter.

Schulen nur gezielt digitalisieren

Die AfD will digitale Geräte im Unterricht nur dort nutzen, wo sie einen Nutzen bringen. Grundschulen sollen ohne Tablets auskommen.

Die AfD will Computer in Schulen nur nutzen, wenn sie helfen. In Grund-Schulen soll es keine Tablets geben. Lehrer sollen nicht durch Computer ersetzt werden. Die Daten der Kinder sollen geschützt sein.

Sexualerziehung überprüfen, Schulrituale fördern

Die AfD will die bestehenden Programme zur Sexualerziehung überprüfen und Eltern über die Inhalte mitentscheiden lassen. Zugleich sollen Schulen Rituale wie Flaggenhissen und gemeinsames Singen pflegen dürfen.

Die AfD will den Unterricht über Sexualität prüfen. Eltern sollen die Inhalte kennen und mitreden. Schulen sollen gemeinsame Bräuche pflegen dürfen. Zum Beispiel Fahnen hissen und deutsche Lieder singen.

Start-up-Ausgründungen an Hochschulen fördern

Die AfD will den Hochschulen im Land Geld geben, damit sie Firmengründungen aus dem Hochschulbetrieb unterstützen können. Aus Sicht des Programms werden Innovation und Unternehmergeist dort bisher zu wenig gefördert, sodass Potenzial ungenutzt bleibt.

Die AfD will Start-ups an Hochschulen fördern. Ein Start-up ist eine neue Firma, die schnell wachsen kann. Die Hochschulen sollen dafür Geld und Personal bekommen. Die AfD sagt: Bisher passiert hier zu wenig.

Grundfinanzierung der Hochschulen erhöhen, Forschungsfreiheit sichern

Die AfD will den Hochschulen mehr feste Grundmittel geben und ihre Abhängigkeit von Drittmitteln verringern. Aus Sicht des Programms gefährdet diese Abhängigkeit die Freiheit von Forschung und Lehre. Zudem wendet sich die Partei gegen das, was sie Cancel Culture an Hochschulen nennt.

Die AfD will den Hochschulen mehr festes Geld geben. Forscher sollen weniger Förder-Anträge schreiben müssen. Sie sollen selbst entscheiden, was sie erforschen. Die AfD will auch, dass an Hochschulen jeder frei seine Meinung sagen kann.

Medizinstudienplätze auf 750 ausbauen

Die AfD will die Zahl der Medizinstudienplätze im Land binnen fünf Jahren von 500 auf 750 erhöhen und langfristig auf 1000 bringen. Damit soll der Ärztemangel behoben werden, den das Programm auf die Altersstruktur der Ärzteschaft zurückführt.

Die AfD will mehr Studien-Plätze für Medizin. In fünf Jahren sollen es 750 statt 500 sein. Später sollen es 1000 sein. So soll es wieder genug Ärzte geben.

AfD: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+0,8), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 3 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Letztes Kita-Jahr und Sprachförderung verbindlich machen

Die CDU will das letzte Kita-Jahr für alle Kinder zur Pflicht machen und als Vorschuljahr gestalten. Zusätzlich soll ein verpflichtender Sprachtest mit viereinhalb Jahren Förderbedarf früh aufdecken. Ziel ist, dass kein Kind ohne sprachliche und soziale Schulreife eingeschult wird.

Die CDU will: Alle Kinder müssen das letzte Kita-Jahr besuchen. Dort bereiten sie sich auf die Schule vor. Mit viereinhalb Jahren gibt es einen Sprach-Test. Kinder mit Problemen beim Sprechen bekommen dann Hilfe.

Grundschul-Garantie von 8 bis 14 Uhr einführen

Die CDU verspricht eine landesweite Garantie für Grundschulen: Unterricht an allen fünf Wochentagen von 8 bis 14 Uhr ohne Ausfall. Im Mittelpunkt sollen Lesen, Schreiben und Rechnen stehen. Dazu kommen ein kostenloses Mittagessen und Hausaufgaben in der Schule.

Die CDU will eine Garantie für Grundschulen. Der Unterricht geht jeden Tag von 8 bis 14 Uhr. Er soll nicht ausfallen. Jedes Kind bekommt ein kostenloses Mittagessen. Die Hausaufgaben machen die Kinder in der Schule.

Lehrkräfte besser bezahlen und Unterrichtsversorgung sichern

Die CDU will Grundschullehrkräfte nach der Besoldungsgruppe A 13 bezahlen und an weiterführenden sowie beruflichen Schulen wieder Regelbeförderungen einführen. Eine Unterrichtsversorgung von mindestens 105 Prozent soll Ausfall verhindern. So soll der Beruf attraktiver werden und die Abwanderung in andere Länder enden.

Die CDU will Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen besser bezahlen. Andere Lehrkräfte sollen wieder regelmäßig befördert werden. Es soll mehr Stellen geben, damit kein Unterricht ausfällt. Der Beruf soll für junge Menschen attraktiver werden.

Null-Toleranz bei Gewalt an Schulen durchsetzen

Die CDU will an Schulen keine Gewalt, Bedrohungen oder Respektlosigkeit dulden und setzt auf Ordnungsmaßnahmen und Notfallkonzepte. Eine Task-Force des Landes soll bei akuten Problemen rasch an die Schule kommen. Lehrkräfte sollen in Krisenfällen Rückhalt vom Dienstherrn bekommen.

Die CDU will Gewalt an Schulen nicht hinnehmen. Es soll klare Regeln und Notfall-Pläne geben. Ein Team vom Land soll bei Problemen schnell helfen. Das Land soll hinter den Lehrkräften stehen.

Schulgebäude sanieren und digital ausstatten

Die CDU kündigt eine Investitionsoffensive für Schulgebäude an und will alle Bildungseinrichtungen mit Glasfaser und stabilem WLAN versorgen. Alle Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 sollen ein digitales Endgerät haben. Schulen sollen aus Sicht der Partei einladende, sichere und digitale Lernorte werden.

Die CDU will Schulen reparieren und modernisieren. Alle Schulen sollen schnelles Internet und WLAN bekommen. Lehrkräfte bekommen ein digitales Gerät. Schülerinnen und Schüler bekommen es ab Klasse 8.

Gegliedertes Schulsystem erhalten, zu G9 zurückkehren

Die CDU lehnt eine Einheitsschule ab und will das gegliederte Schulsystem bewahren und stärken. Die Realschule plus soll mit einem eigenen Förderprogramm aufgewertet werden. An Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen soll das „Winterabitur“ enden und überall das volle G9 gelten.

Die CDU will verschiedene Schul-Arten behalten. Sie ist gegen eine Schule für alle. Die Realschule plus soll mehr Unterstützung bekommen. Das Abitur soll wieder nach vollen neun Jahren Gymnasium kommen.

Leistungsprinzip mit Noten und zentralen Prüfungen stärken

Die CDU will verbindliche Leistungsstandards, nachvollziehbare Prüfungen und klare Noten. Das Sitzenbleiben soll bleiben, zentrale Abschlussprüfungen strebt die Partei an. Sie begründet das mit den Werten Leistung, Verantwortung und Zusammenhalt.

Die CDU will klare Noten in der Schule. Das Sitzenbleiben soll es weiter geben. Die Partei möchte gleiche Abschluss-Prüfungen für alle. Bei den Bundesjugendspielen soll es wieder überall Urkunden geben.

Besuch einer KZ-Gedenkstätte zur Pflicht machen

Die CDU will, dass alle Schülerinnen und Schüler während ihrer Schulzeit wenigstens einmal ein früheres Konzentrationslager oder eine Gedenkstätte besuchen. Demokratiebildung, Erinnerungskultur und der Einsatz gegen Antisemitismus sollen fest zum Schulalltag gehören.

Die CDU will einen Pflicht-Besuch für alle Schülerinnen und Schüler. Sie sollen einmal eine KZ-Gedenkstätte sehen. Das ist ein Ort der Erinnerung an die Verbrechen der Nazis. Die Schule soll auch über Demokratie und gegen Juden-Hass unterrichten.

Förderschulen und Förderkitas erhalten und stärken

Die CDU will Förderschulen und Förderkitas bewahren und ausbauen. Inklusion soll sich nach ihrer Auffassung am Kindeswohl ausrichten, sodass jedes Kind die für es passende Schule besucht. Kinder mit vermutetem Förderbedarf sollen wieder vor der Einschulung getestet werden.

Die CDU will Förder-Schulen und Förder-Kitas behalten. Das sind Einrichtungen für Kinder mit besonderem Hilfe-Bedarf. Diese Kinder sollen vor der Schule getestet werden. Dann können die Eltern die passende Schule wählen.

Meisterausbildung kostenfrei machen, Berufsbildung aufwerten

Die CDU will, dass eine Ausbildung denselben Stellenwert hat wie ein Studium. Dafür soll die Meisterausbildung nichts mehr kosten, und die Berufsorientierung an Schulen soll ab Klasse 7 mit zwei weiteren Pflichtpraktika wachsen. Berufsschulen sollen modernisiert werden.

Die CDU will die Ausbildung zum Meister kostenlos machen. Ab Klasse 7 soll es zwei weitere Pflicht-Praktika geben. An einem „Tag des Handwerks“ stellen sich Betriebe in Schulen vor. Berufs-Schulen sollen modernere Technik bekommen.

Hochschulen besser finanzieren, sanieren und praxisnäher machen

Die CDU will Forschung und Lehre besser finanzieren, Bürokratie an Hochschulen abbauen und ihnen mehr Eigenständigkeit geben. Ein langfristiges Bau- und Sanierungsprogramm soll den Sanierungsstau beseitigen. Rheinland-Pfalz soll damit wieder zu den führenden Wissenschaftsstandorten in Deutschland zählen.

Die CDU will den Hochschulen mehr Geld und mehr Freiheit geben. Gebäude und Labore sollen repariert werden. Es soll mehr Studien-Plätze für Medizin geben. Studierende und Auszubildende sollen keine Zweitwohnsitz-Steuer mehr zahlen.

Private Handynutzung an Schulen untersagen

Die CDU will die private Nutzung von Handys an Schulen verbieten, damit Konzentration, Miteinander und Ruhe beim Lernen zunehmen. Zugleich soll Medienkompetenz in allen Altersstufen unterrichtet werden. Über den pädagogischen Einsatz von Geräten im Unterricht entscheiden die Schulen selbst.

Die CDU will private Handys an Schulen verbieten. Die Kinder sollen sich besser konzentrieren können. Im Unterricht dürfen Schulen Handys aber zum Lernen einsetzen. Kinder sollen auch lernen, Falsch-Nachrichten im Internet zu erkennen.

Förderschulen erhalten und Inklusion ausbauen

Die CDU will Förderschulen beibehalten und zugleich die Inklusion an Regelschulen erweitern. Für Menschen mit Behinderung soll Teilhabe selbstverständlich sein, in der Schule und bei der Arbeit ebenso wie in Politik, Sport und Kultur.

Förder-Schulen sind Schulen für Kinder mit besonderem Bedarf. Die CDU will diese Schulen behalten. Zugleich sollen mehr Kinder mit Behinderung an normalen Schulen lernen können. Menschen mit Behinderung sollen überall mitmachen können.

CDU: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 11 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Bildung für nachhaltige Entwicklung fest verankern

Die Grünen wollen Bildung für nachhaltige Entwicklung von der Kita bis zur Erwachsenenbildung dauerhaft verankern. Engagierte im Natur-, Umwelt- und Klimaschutz sollen langfristig gefördert werden. Die Landeszentrale für Umweltaufklärung soll zur landesweiten Vernetzungsstelle werden.

Die Grünen wollen, dass alle etwas über Nachhaltigkeit lernen. Nachhaltigkeit heißt: So leben, dass die Natur keinen Schaden nimmt. Das soll in Kitas, Schulen und Kursen für Erwachsene vorkommen. Wer sich für Umwelt einsetzt, soll lange Zeit Geld bekommen.

Hochschulen solide finanzieren, klimafreundlich und demokratischer machen

Die Grünen wollen die Hochschulen des Landes mit einer verlässlichen Grundfinanzierung ausstatten und die Grundlagenforschung stärken. Zugleich sollen die Hochschulen beim Klimaschutz vorangehen und Studierende mehr mitentscheiden können.

Die Grünen wollen den Hochschulen genug Geld geben. Die Hochschulen sollen das Klima schützen. Dafür kommen Solar-Anlagen auf die Dächer. Studierende sollen mehr mitbestimmen.

Studierendenwerke stärken und BAföG reformieren

Die Grünen wollen den Studierendenwerken mehr Geld geben und sich für eine Reform des BAföG einsetzen. Die Förderung soll gestiegene Kosten, vor allem für das Wohnen, ausgleichen und mehr Studierende erreichen.

Die Grünen wollen den Studierenden-Werken mehr Geld geben. Diese kümmern sich um Wohnheime und Mensen. Das BAföG soll besser werden. BAföG ist Geld vom Staat für das Studium. Mehr Studierende sollen es bekommen.

Mehr feste Stellen in der Wissenschaft schaffen

Die Grünen wollen Beschäftigung in der Wissenschaft sicherer und planbarer machen. Dazu sollen nach dem Vorbild Bremens mehr Dauerstellen im akademischen Mittelbau entstehen, und auf Bundesebene soll das Wissenschaftszeitvertragsgesetz grundlegend reformiert werden.

Viele Forschende haben nur befristete Verträge. Die Grünen wollen mehr feste Stellen an Hochschulen. Die Bezahlung soll fair sein. Frauen sollen auf allen Stufen gleich vertreten sein.

Wissenstransfer ausbauen und Innovation Hubs einrichten

Die Grünen wollen, dass Erkenntnisse aus den Hochschulen stärker in Gesellschaft und Wirtschaft ankommen. An jeder Hochschule sollen Innovation Hubs entstehen, und der Transfer soll sich an den Zielen der nachhaltigen Entwicklung ausrichten.

Wissen aus den Hochschulen soll allen nützen. Die Grünen wollen an jeder Hochschule einen Innovation Hub. Das ist ein Ort, wo Forschende und Firmen zusammenkommen. Dort gibt es Hilfe beim Gründen von Firmen.

Mehr Medizinstudienplätze an weiteren Standorten schaffen

Die Grünen wollen die Zahl der Studienplätze in der Medizin erhöhen und dafür Modelle wie die Medizincampus in Trier und Koblenz auf andere Orte ausdehnen. Das Programm begründet dies damit, dass gute Versorgung mit guter Ausbildung anfange.

Die Grünen wollen mehr Studien-Plätze für Medizin. In Trier und Koblenz gibt es schon solche Angebote. Weitere Orte sollen dazukommen. Auch die Ausbildung für Pflege soll wichtiger werden.

Kita-Plätze, Personal und Sprachförderung ausbauen

Die Grünen wollen genügend Kita-Plätze schaffen und mehr Fachkräfte gewinnen, unter anderem durch eine bezahlte berufsbegleitende Ausbildung. Hinzu kommen ein Inklusionsbudget für Kitas, bessere Arbeitsbedingungen und ein verpflichtender Sprachtest vor der Einschulung.

Die Grünen wollen mehr Kita-Plätze schaffen. Es soll mehr Erzieherinnen und Erzieher geben. Die Ausbildung soll gut bezahlt sein. Alle Kinder sollen vor der Schule einen Sprach-Test machen. Kinder mit Behinderung sollen in der Kita dabei sein können.

Ganztagsschulen flächendeckend ausbauen

Die Grünen wollen Ganztagsschulen finanziell und personell stärken und an Grundschulen im ganzen Land ausbauen. Ganztagsklassen sollen zum Normalfall werden, damit Unterricht, Bewegung und freie Zeit über den Tag verteilt werden können.

Die Grünen wollen mehr Ganztags-Schulen. Dort sind Kinder auch am Nachmittag. Es soll Musik, Sport, Natur und Kunst geben. Ganze Klassen sollen gemeinsam den Tag in der Schule verbringen. Die Schulen bekommen dafür mehr Geld und Personal.

Landesweites Sanierungsprogramm für Schulgebäude auflegen

Die Grünen fordern ein Programm des Landes, mit dem belastete Klassenräume und Sanitäranlagen an Schulen saniert werden. Schulgebäude sollen dabei barrierefrei werden und besser vor Hitze geschützt sein.

Viele Schul-Gebäude sind in schlechtem Zustand. Die Grünen wollen ein Programm für die Sanierung. Räume mit Schadstoffen und Toiletten sollen erneuert werden. Schulen sollen Schutz vor Hitze bekommen. Alle sollen ohne Hindernisse hineinkommen.

Lehrkräfte entlasten und einheitlich nach A13 bezahlen

Die Grünen wollen, dass alle Lehrkräfte im Land mit der Besoldungsstufe A13 beziehungsweise E13 einsteigen, auch an Grundschulen. Lehrkräfte sollen weniger Verwaltungsarbeit haben, die Ausbildung soll praxisnäher werden und die Lehrpläne sollen schlanker ausfallen.

Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen sollen so viel verdienen wie an anderen Schulen. Lehrkräfte sollen weniger Büro-Arbeit haben. Mehr Sozial-Arbeiter und Psychologen sollen an Schulen helfen. Die Lehrpläne sollen kürzer werden. Schulen sollen mehr selbst entscheiden.

Inklusive Schulen und längeres gemeinsames Lernen fördern

Die Grünen wollen, dass Kinder unabhängig von Behinderung oder Migrationshintergrund in der Regel gemeinsam unterrichtet werden. Sie setzen auf längeres gemeinsames Lernen statt früher Aufteilung, deutlich mehr Integrierte Gesamtschulen und ein Gratis-Mittagessen an Schulen.

Alle Kinder sollen zusammen lernen. Das gilt auch für Kinder mit Behinderung. Die Grünen wollen kein Sitzenbleiben mehr. Es soll viel mehr Gesamtschulen geben. Kein Kind soll die Schule ohne Abschluss verlassen. Das Mittagessen in der Schule soll nichts kosten.

Politische Bildung und Mitbestimmung an Schulen stärken

Die Grünen wollen Demokratiebildung und politische Bildung von der Kita bis zur Erwachsenenbildung ausbauen und Schülerinnen und Schülern mehr Mitsprache geben. Werbung der Bundeswehr um Nachwuchs an Schulen lehnt die Partei ab, gegen rechtsextreme Vorfälle will sie hart vorgehen.

Kinder und Jugendliche sollen mehr über Demokratie lernen. Das soll schon in der Kita beginnen. Schülerinnen und Schüler sollen in der Schule mehr mitbestimmen. Jede Klasse soll eine Gedenkstätte besuchen. Die Bundeswehr soll an Schulen nicht um Nachwuchs werben.

Duale Ausbildung stärken und flexible Bildungswege öffnen

Die Grünen wollen Berufsschulen und überbetriebliche Ausbildungsstätten gut ausstatten und Praxistage an allen Schulen ermöglichen. Dazu kommen Modellversuche für eine duale Oberstufe, ein Freiwilligendienst nach der neunten Klasse mit Rückkehrrecht und ein Recht auf Schulbesuch bis 25.

Die Grünen wollen die Berufs-Ausbildung stärken. Schüler sollen feste Praxis-Tage haben. In Versuchen sollen Jugendliche Abitur und Berufs-Abschluss zusammen machen. Jugendliche sollen nach Klasse 9 ein freiwilliges Jahr machen können. Danach dürfen sie zurück in die Schule. Bis 25 soll jeder zur Schule gehen dürfen.

Neues Weiterbildungsgesetz für besseren Zugang schaffen

Die Grünen verstehen gemeinwohlorientierte Weiterbildung als Teil der staatlichen Daseinsvorsorge und planen dafür ein neues Landesgesetz. Es soll Weiterbildung in Stadt und Land, digital und vor Ort zugänglich machen, unabhängig vom Einkommen.

Erwachsene sollen ihr Leben lang lernen können. Die Grünen planen dafür ein neues Gesetz. Kurse soll es in der Stadt und auf dem Land geben. Auch im Internet. Wenig Geld soll kein Hindernis sein.

Grüne: alle 14 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 11 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Bezahlte Erzieherausbildung zur Regel machen

Die SPD will die vergütete Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher zum Normalfall machen und die Ausbildung verkürzen, wo das ohne Qualitätsverlust geht. So sollen die Kommunen leichter Fachkräfte für die Kitas finden.

Kitas brauchen mehr Fachkräfte. Die SPD will, dass angehende Erzieherinnen und Erzieher in der Ausbildung Geld bekommen. Das soll der normale Weg werden. Die Ausbildung soll auch kürzer werden, wo das möglich ist. Die Qualität soll dabei gleich bleiben.

Sprachförderung und Sozialraumbudget in Kitas ausbauen

Die SPD will das Sprachnetzwerk der Kitas von 350 auf 1.000 Einrichtungen vergrößern und die sprachliche Entwicklung jedes Kindes beobachten. Kitas mit besonderem Bedarf sollen über das Sozialraumbudget mehr Personal und mehr Kita-Sozialarbeit bekommen.

Kinder sollen früh gut sprechen lernen. Heute fördert das Land in 350 Kitas besondere Sprach-Fachkräfte. Die SPD will das auf 1.000 Kitas ausweiten. Kitas mit vielen Kindern in schwieriger Lage sollen mehr Geld und Personal bekommen. Auch Sozialarbeit in Kitas soll wachsen.

Schulstart und Startchancen-Schulen stärken

Die SPD will, dass Kitas und Grundschulen enger kooperieren, damit Kinder im letzten Kita-Jahr gut vorbereitet in die Schule wechseln. Das Startchancen-Programm für Schulen in schwieriger Lage soll stärker unterstützt und ausgeweitet werden.

Der Wechsel von der Kita in die Grundschule ist ein großer Schritt. Die SPD will, dass Kitas und Grundschulen dabei enger zusammen arbeiten. Kinder sollen von Anfang an gut lesen, schreiben und rechnen lernen. Schulen mit besonderen Problemen sollen mehr Hilfe bekommen.

Schulbücher und Arbeitshefte kostenfrei machen

Die SPD will sämtliche Schulbücher und Arbeitshefte für alle Kinder kostenlos stellen. Familien sollen dadurch um bis zu 2.500 Euro entlastet werden, damit das Einkommen der Eltern die Bildungschancen nicht beeinflusst.

Schulbücher und Arbeitshefte kosten Familien Geld. Die SPD will, dass alle Kinder sie kostenlos bekommen. Familien sollen so bis zu 2.500 Euro sparen. Kein Kind soll schlechtere Chancen haben, weil die Eltern wenig Geld haben.

Multiprofessionelle Teams und Familiengrundschulzentren ausbauen

Die SPD will an Schulen Teams aus Lehrkräften, Sozialarbeit, Psychologie und Förderkräften stärken und mehr Familiengrundschulzentren schaffen. Schulen sollen enger mit ihrem Ort vernetzt werden; außerdem soll jedes Kind schwimmen lernen können.

An Schulen sollen verschiedene Fachleute zusammen arbeiten. Dazu gehören Lehrkräfte, Sozialarbeiter und Psychologen. Die SPD will mehr Familien-Grundschul-Zentren. Dort bekommen Familien Beratung und Hilfe an einem Ort. Jedes Kind soll auch schwimmen lernen können.

Ganztagsschulen ausbauen und besser ausstatten

Die SPD will, dass hochwertige Ganztagsangebote landesweit zum Standard werden, und plant mehr rhythmisierte Ganztagsschulen. Dafür sollen die Schulen mehr Geld, qualifiziertes pädagogisches Personal über den ganzen Tag und entlastete Leitungen bekommen.

Die SPD will mehr und bessere Ganztags-Schulen. Dort lernen Kinder auch am Nachmittag. Die Schulen sollen dafür mehr Geld bekommen. Den ganzen Tag soll gut ausgebildetes Personal da sein. Schul-Leitungen sollen weniger Arbeit mit der Verwaltung haben.

Informatik als Pflichtfach und digitale Bildung stärken

Die SPD setzt auf Informatik als Pflichtfach, eine kostenlose KI-Plattform für alle Schulen und fortgebildete Lehrkräfte. Zugleich will sie Kinder und Jugendliche besser vor Risiken im Netz schützen und eine Landesstrategie für Medienkompetenz in jedem Alter entwickeln.

Alle Schüler sollen das Fach Informatik haben. Schulen sollen eine kostenlose Plattform für Künstliche Intelligenz nutzen können. Lehrkräfte sollen lernen, damit zu arbeiten. Kinder sollen im Internet sicher sein. Die SPD will auch einen Plan für Medien-Wissen für alle Altersgruppen.

Schulentwicklung vorantreiben und Lehrkräfte entlasten

Die SPD will Schulen aller Arten über die Initiative „Schule der Zukunft“ bei neuen Lern- und Lehrformen unterstützen und Schulleitungen mehr Spielraum geben. Lehrkräfte sollen durch weniger Bürokratie und digitale Hilfen entlastet werden, kleine Grundschulen durch regionale Netzwerke.

Schulen sollen neue Arten des Lernens ausprobieren können. Schul-Leitungen sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Lehrkräfte sollen weniger Papier-Arbeit haben. So bleibt mehr Zeit für die Kinder. Kleine Grundschulen sollen sich Personal für Verwaltung und Sozialarbeit teilen.

MINT-Förderung früher beginnen

Die SPD will Kinder schon in Kita und Grundschule stärker an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik heranführen. Das soll Berufswege eröffnen, Fachkräfte sichern und die Innovationskraft des Landes stärken.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Natur-Wissenschaften und Technik. Die SPD will Kinder früh dafür begeistern. Das soll schon in Kita und Grundschule beginnen. Fachkräfte und Lehrkräfte bekommen passende Fortbildungen. Mädchen und Jungen sollen gleiche Chancen haben.

Inklusion mit Elternwahlrecht und Schutz vor Ausgrenzung

Die SPD hält am uneingeschränkten Wahlrecht der Eltern fest und sieht Regel-, Schwerpunkt- und Förderschulen gemeinsam als Grundlage inklusiver Bildung. Schulen und Kitas sollen zudem Schutzräume sein, in denen Ausgrenzung, Mobbing und Gewalt keinen Platz haben.

Eltern sollen weiter frei wählen, auf welche Schule ihr Kind mit Förder-Bedarf geht. Es gibt dafür drei Arten von Schulen. Auch Förder-Schulen bleiben. Schulen und Kitas sollen ohne Hindernisse zugänglich sein. Niemand soll dort ausgegrenzt oder gemobbt werden.

Demokratiebildung in Kitas und Schulen ausbauen

Die SPD will einen Demokratiepakt für Kitas und Schulen schließen und an weiterführenden Schulen eine Demokratiezeit einführen. Schülerinnen und Schüler sollen mehr Mitwirkungsrechte bekommen, und für politische Bildung soll mehr Geld fließen.

Kinder und Jugendliche sollen Demokratie in Kita und Schule lernen. Die SPD will dafür einen Demokratie-Pakt schließen. An weiterführenden Schulen soll es eine feste Demokratie-Zeit geben. Schüler sollen mehr mitbestimmen dürfen. Für politische Bildung soll es mehr Geld geben.

Übergang von der Schule in den Beruf sichern

Die SPD will, dass alle Jugendlichen nach der Schule einen Anschluss in Ausbildung oder Qualifizierung finden. Dazu sollen Hilfsprogramme, die Berufsorientierung und die berufsbildenden Schulen gestärkt werden; Integrierte Gesamtschulen sollen bei Bedarf sechs Parallelklassen führen dürfen.

Nach der Schule soll jeder junge Mensch wissen, wie es weitergeht. Die SPD will Programme ausbauen, die beim Schul-Abschluss helfen. Schulen sollen früh über Berufe informieren. Berufs-Schulen sollen gestärkt werden. Gesamtschulen sollen bei Bedarf größer werden dürfen.

Grundschullehrkräfte nach A13 bezahlen, mehr Lehrkräfte gewinnen

Die SPD will Lehrkräfte an Grundschulen künftig nach der Besoldungsgruppe A13 bezahlen. Außerdem will sie weiter jedes Jahr viele neue Lehrkräfte einstellen und die Ausbildung an neue Unterrichtsformen anpassen.

Die SPD will Lehrerinnen und Lehrern an Grundschulen mehr Geld zahlen. Sie sollen in die Gehalts-Stufe A13 kommen. Das Land soll weiter viele neue Lehrkräfte einstellen. Auch die Ausbildung für Lehrkräfte soll moderner werden.

Schulaufsicht neu organisieren

Die SPD will die Schulaufsicht enger an das Bildungsministerium binden und zugleich stärker regional ausrichten. Schulen sollen so schneller und passender unterstützt werden.

Die Schul-Aufsicht kontrolliert und berät die Schulen. Die SPD will sie neu ordnen. Sie soll enger mit dem Bildungs-Ministerium arbeiten. Und sie soll näher an den Schulen vor Ort sein.

Auszubildende besser unterstützen und Eingliederungszuschuss einführen

Die SPD will die Ausbildung attraktiver machen und junge Menschen mit höherem Unterstützungsbedarf enger begleiten. Im Bund setzt sie sich für einen dauerhaften Eingliederungszuschuss ein, der Betriebe dazu bewegen soll, benachteiligte Jugendliche auszubilden.

Die SPD will, dass mehr junge Menschen eine Ausbildung schaffen. Wer Hilfe braucht, soll Beratung und Begleitung bekommen. Betriebe sollen Geld bekommen, wenn sie benachteiligte Jugendliche ausbilden. Dafür will sich die SPD im Bund einsetzen.

Volkshochschulen und allgemeine Weiterbildung verlässlich finanzieren

Die SPD will Volkshochschulen und anerkannte Weiterbildungsträger weiter verlässlich finanzieren und ihre Digitalisierung fördern. Binnen fünf Jahren soll die Zahl der Weiterbildungsstunden auf eine Million steigen, und Angebote zur Grundbildung sollen wachsen.

Volkshochschulen bieten Kurse für alle an. Die SPD will ihnen weiter genug Geld geben. Es soll mehr digitale Kurse geben, aber auch Kurse in der Nähe. Menschen sollen Lesen, Schreiben oder einen Schul-Abschluss nachholen können.

Wissenschaftsfreiheit schützen und Forschende unterstützen

Die SPD will die Freiheit von Forschung und Lehre sichern, die sie zunehmend unter Druck sieht. Forschende, die angefeindet oder bedroht werden, sollen mehr Hilfe erhalten, und die Wissenschaftskommunikation soll gestärkt werden.

Forschung und Lehre sind in Deutschland frei. Die SPD sagt: Forschende werden öfter angegriffen. Sie sollen deshalb mehr Hilfe bekommen. Die Wissenschaft soll ihre Arbeit besser erklären. So sollen die Menschen ihr mehr vertrauen.

Hochschulen mehr Autonomie geben und modernisieren

Die SPD will den Hochschulen mehr Eigenverantwortung über ihre Finanzen geben und zugleich in Gebäude, Lehrräume und digitale Infrastruktur investieren. Das Geld dafür soll aus dem Sondervermögen kommen.

Die Hochschulen sollen mehr selbst über ihr Geld entscheiden. Die SPD will außerdem in neue Gebäude investieren. Die Gebäude sollen gut für das Klima sein. Auch Lehr-Räume und Rechen-Zentren sollen moderner werden. Das Geld kommt aus einem besonderen Topf des Staates.

Gebührenfreies Studium und offenen Hochschulzugang sichern

Die SPD will, dass das Studium in Rheinland-Pfalz gebührenfrei bleibt und nicht von Einkommen oder Lebensumständen abhängt. Duale, berufsbegleitende und digitale Studienangebote sollen ausgebaut werden, und das BAföG soll weiterentwickelt werden.

Studieren soll in Rheinland-Pfalz kein Geld kosten. Das soll so bleiben. Es soll mehr Studien-Angebote neben dem Beruf geben. Auch Studieren über das Internet soll leichter werden. Studierende mit Behinderung sollen weniger Hindernisse haben. Die SPD will ein besseres BAföG.

Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft verbessern

Die SPD will Laufbahnen in der Wissenschaft planbarer machen und neben der Professur weitere Dauerstellen schaffen. Frauen in der Wissenschaft sollen weiterhin besonders gefördert werden.

Wer in der Wissenschaft arbeitet, hat oft nur einen Vertrag auf Zeit. Die SPD will mehr feste Stellen schaffen. Der Berufs-Weg soll besser planbar sein. Frauen sollen besonders gefördert werden. Familie und Beruf sollen besser zusammen passen.

Forschung in Biotechnologie und KI gezielt fördern

Die SPD will Forschungsschwerpunkte in Biotechnologie, Lebenswissenschaften, Künstlicher Intelligenz und Quantencomputing mit eigenen Programmen aus dem Sondervermögen fördern. Ergebnisse sollen über Innovationsplattformen, Start-ups und Ausgründungen schneller in die Anwendung gelangen.

Die SPD will bestimmte Forschung besonders fördern. Dazu gehören Biotechnologie und Künstliche Intelligenz. Das Geld kommt aus einem besonderen Topf des Staates. Aus Ideen der Forschung sollen schneller neue Firmen und Produkte werden. Ein großes Forschungs-Zentrum soll ins Land kommen.

Islamischen Religionsunterricht als Schulfach einführen

Die SPD will islamischen Religionsunterricht als ordentliches Schulfach einführen. Unterrichten sollen Lehrkräfte im Landesdienst, und der Staat soll die Aufsicht führen.

Die SPD will islamischen Religions-Unterricht an Schulen. Er soll ein normales Schulfach werden. Die Lehrerinnen und Lehrer arbeiten für das Land. Der Staat kontrolliert den Unterricht.

SPD: alle 22 Punkte mit Zitat und Seitenzahl