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Was sagen die Parteien in Baden-Württemberg zur Bildung?

4 aktuelle Wahlprogramme in Baden-Württemberg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 3 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Lehrpläne, Deutschpflicht und Verhaltenskodex neu regeln

Die AfD kündigt eine Bildungswende an, die auf Leistung, Disziplin und Identität setzt. Die Lehrpläne sollen grundlegend überarbeitet werden, mit mehr prüfbarem Wissen und Vorrang für MINT-Fächer. Dazu kommen ein Nachweis von Deutschkenntnissen vor dem Schulende und ein verbindlicher Verhaltenskodex.

Die AfD will die Schulen stark verändern. Schüler sollen mehr Wissen lernen, das man prüfen kann. Mathe, Technik und Natur-Fächer sollen wichtiger werden. Niemand soll die Schule ohne genug Deutsch verlassen. Es soll feste Regeln für das Verhalten geben.

Öffentliche Schulen mit Schwarz-Rot-Gold beflaggen

Die AfD will, dass an allen öffentlichen Schulen im Land binnen 100 Tagen die deutsche Flagge weht. Das Programm stellt dies in den Zusammenhang einer Bildung, die auf Identität und deutsche Leitkultur setzt.

Die AfD will an jeder öffentlichen Schule die deutsche Fahne aufhängen. Das soll in 100 Tagen geschehen. Die AfD sagt: Schule soll auch deutsche Kultur zeigen.

Gegliedertes, leistungsorientiertes Schulsystem stärken

Die AfD stellt Wissen, Können und Leistung ins Zentrum und will am gegliederten Schulsystem festhalten. Die Grundschulempfehlung soll auch für die Realschule maßgeblich sein, das neunjährige Gymnasium mehr Stunden erhalten. Inklusion soll nur mit Augenmaß stattfinden.

Die AfD will verschiedene Schul-Arten behalten. Leistung soll in der Schule wichtig sein. Die Grundschule soll mitbestimmen, wer auf die Realschule geht. Kinder müssen vor der Grundschule genug Deutsch können. Kinder mit Behinderung sollen oft besser in Sonder-Schulen lernen.

Schulpflicht in Bildungspflicht umwandeln

Die AfD will die Schulpflicht lockern und durch eine Bildungspflicht ersetzen, die auch Unterricht zu Hause zulässt. Der Staat soll die Leistungen weiter kontrollieren. Das Programm begründet dies damit, dass der Staat das Recht auf Bildung nur unzureichend sicherstelle.

Heute müssen alle Kinder in eine Schule gehen. Die AfD will das ändern. Kinder sollen auch zu Hause lernen dürfen. Der Staat soll aber prüfen, was die Kinder gelernt haben.

Berufsausbildung aufwerten, Studiengänge nach Bedarf steuern

Die AfD will dem Fachkräftemangel begegnen, indem sie die klassische Berufsausbildung gegenüber dem Studium aufwertet. Über Ausbau und Abbau von Studiengängen sollen stärker wirtschaftliche Gesichtspunkte entscheiden, mit Blick auf den Bedarf in den MINT-Fächern.

Die AfD will, dass mehr junge Menschen eine Ausbildung machen. Schulen sollen zeigen, wie wichtig Handwerker sind. Das Land braucht auch mehr Leute für Technik und Informatik. Bei Studien-Fächern soll der Nutzen für die Wirtschaft mehr zählen.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 4 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Duale Ausbildung ausbauen

Die CDU will die duale Ausbildung ausbauen und stärker für sie werben. Berufliche Schulen sollen zu Kompetenzzentren werden. Das Programm sieht in gut ausgebildeten Fachkräften die Grundlage der Wirtschaft.

Bei der dualen Ausbildung lernt man im Betrieb und in der Schule. Die CDU will diese Ausbildung stärken. Schulen sollen besser über Berufe informieren. Berufs-Schulen sollen mehr Aufgaben bekommen.

Meistergebühren abschaffen, Meisterprämie verdoppeln

Die CDU will die Gebühren für die Meisterausbildung abschaffen. Bis dahin soll die Meisterprämie auf 3.000 Euro verdoppelt werden. Begründet wird dies damit, dass berufliche und akademische Bildung gleich viel wert seien.

Wer Meister werden will, muss heute Gebühren zahlen. Die CDU will diese Gebühren abschaffen. Bis dahin soll es mehr Geld als Prämie geben. Die Prämie soll 3.000 Euro betragen.

Zivilklauseln an Hochschulen abschaffen

Die CDU will sämtliche Zivilklauseln streichen, also Selbstverpflichtungen von Hochschulen, nur für zivile Zwecke zu forschen. Sie begründet das mit der Wissenschaftsfreiheit, die auch für Sicherheits- und Verteidigungsforschung gelte. Staatliche Eingriffe und ideologische Vorgaben in Forschung und Lehre lehnt sie ab.

Manche Hochschulen forschen nur für friedliche Zwecke. Diese Regel heißt Zivil-Klausel. Die CDU will sie abschaffen. Hochschulen sollen auch für die Verteidigung forschen dürfen. Der Staat soll der Forschung keine Vorgaben machen.

In Hochschulen und Studienbedingungen investieren

Die CDU will mehr Personal an den Hochschulen, leichtere Spitzenberufungen und bessere Studienbedingungen. Hochschulgebäude sollen saniert und schneller neu gebaut werden, dazu kommen mehr bezahlbare Wohnheimplätze. Ein Programm „Stay in BW“ soll Talente im Land halten.

Die CDU will mehr Geld für Hochschulen ausgeben. Es soll mehr Personal geben. Alte Gebäude sollen repariert werden. Studierende sollen mehr günstige Wohnheim-Plätze bekommen. Gute Leute sollen nach dem Studium im Land bleiben.

Zukunftstechnologien und Medizinforschung ausbauen

Die CDU will Zukunftstechnologien wie KI, Quantentechnologie und Life-Sciences an forschungsstarken Standorten bündeln und ausbauen. Ein Innovationsfreiheitsgesetz soll Hindernisse für Spitzenforschung beseitigen. Bis 2036 soll das Land zu den weltweit führenden Standorten der Krebsforschung gehören.

Die CDU will Forschung zu neuen Techniken stärker fördern. Dazu gehören künstliche Intelligenz und Medizin. Ein neues Gesetz soll Hindernisse für Forscher abbauen. Das Land soll bei der Krebs-Forschung zu den besten der Welt gehören.

Zehnte Landesuniversität für KI gründen

Die CDU schlägt eine neue, zehnte Landesuniversität mit dem Schwerpunkt künstliche Intelligenz vor. Damit soll Baden-Württemberg zum führenden KI-Standort in Deutschland werden.

Die CDU will eine neue Universität im Land gründen. Dort soll es um künstliche Intelligenz gehen, kurz KI. Das Land soll bei KI in Deutschland vorne sein. Es soll mehr Studien-Gänge und Professoren für KI geben.

Verbindliche Grundschulempfehlung „2 aus 3“ einführen

Die CDU will eine verbindliche Grundschulempfehlung für alle Schularten nach dem Modell „2 aus 3“. Über die weiterführende Schule entscheiden dann Elternwunsch, Lehrerempfehlung und ein Test gemeinsam. Das soll Über- und Unterforderung vermeiden.

Nach der Grundschule wechseln Kinder auf eine andere Schule. Drei Dinge sollen dabei zählen. Das sind der Wunsch der Eltern, der Rat der Lehrkraft und ein Test. Zwei davon müssen zusammenpassen. Das soll für alle Schul-Arten gelten.

Noten behalten, Wissen stärker betonen

Die CDU will Schulnoten beibehalten, weil sie aus ihrer Sicht Klarheit über Leistung schaffen. Im Unterricht sollen Wissen und Inhalte wieder mehr Gewicht bekommen; Werteerziehung und gutes Benehmen zählt die Partei zum Auftrag der Schule.

Die CDU will Schul-Noten behalten. Noten zeigen nach ihrer Meinung klar, was ein Kind kann. In der Schule soll es wieder mehr um Wissen gehen. Kinder sollen dort auch gutes Benehmen und Werte lernen.

Gegliedertes Schulsystem mit klaren Profilen stärken

Die CDU will alle weiterführenden Schularten mit eigenem Profil erhalten und stärken. Gymnasien sollen neben dem neuen G9 leichter weiterhin G8 anbieten können, und kleine Schulstandorte sollen durch neue Regeln zur Mindestschülerzahl bestehen bleiben.

Die CDU will die verschiedenen Schul-Arten behalten. Jede Schul-Art soll ihre Stärken ausbauen. Gymnasien sollen weiter das Abitur nach 8 Jahren anbieten dürfen. Kleine Schulen in der Nähe des Wohnorts sollen bleiben.

Sonderpädagogische Zentren erhalten und stärken

Die CDU will die sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) erhalten und dort mehr Unterricht sichern. Sie sieht diese Zentren, Außenklassen und den inklusiven Unterricht an Regelschulen als gleichwertige Wege, jeweils im Rahmen der vorhandenen Mittel.

Es gibt eigene Schulen für Kinder mit besonderem Förder-Bedarf. Die CDU will diese Schulen behalten. Dort soll weniger Unterricht ausfallen. Gemeinsames Lernen an normalen Schulen soll es auch geben.

Digitale Bildung ausbauen, private Handynutzung untersagen

Die CDU will digitale Kompetenzen in allen Altersstufen vermitteln und jede Schule ans Glasfasernetz bringen. Die private Nutzung von Smartphones im Unterricht soll landesweit einheitlich untersagt werden.

Alle Schüler sollen gut mit digitalen Medien umgehen können. Jede Schule soll sehr schnelles Internet bekommen. Private Handys sollen im Unterricht verboten sein. Die Regel soll im ganzen Land gleich sein.

Zusammenarbeit mit Jugendoffizieren verbindlich machen

Die CDU will landesweit vorschreiben, dass Schulen in der politischen Bildung mit Jugendoffizierinnen und Jugendoffizieren der Bundeswehr zusammenarbeiten. Sie begründet das damit, dass die Bundeswehr zum Staat gehöre und die freiheitliche Gesellschaft verteidige.

Jugend-Offiziere sind Soldaten, die über Sicherheits-Politik informieren. Die CDU will sie in die Schulen holen. Alle Schulen im Land sollen mit ihnen zusammenarbeiten müssen. Das soll Teil der politischen Bildung sein.

Lehrerberuf attraktiver machen und Leistung honorieren

Die CDU will dem Lehrkräftemangel mit besseren Arbeitsbedingungen, schnelleren Stellenbesetzungen und weniger Berichtspflichten begegnen. Schulleitungen sollen entlastet werden und zugleich Mittel erhalten, um besondere Leistung zu belohnen und Pflichtverletzungen zu ahnden.

Es fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die CDU will den Beruf besser machen. Schul-Leitungen sollen Hilfe bei der Verwaltung bekommen. Gute Leistung soll belohnt werden. Wer seine Pflichten nicht erfüllt, soll Folgen spüren.

CDU: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 15 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 15 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher offen (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 3 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Aufstieg durch Bildung von Kita bis Meister

Die Grünen wollen das Aufstiegsversprechen erneuern und setzen dafür auf gute Bildung von der Kita an. Die berufliche Bildung soll gestärkt und der Meister dem Master gleichgestellt werden.

Die Grünen wollen gute Bildung für alle Kinder. Das soll schon in der Kita anfangen. Wer sich anstrengt, soll im Leben weiterkommen. Eine Ausbildung zum Meister soll so viel zählen wie ein Studium.

Hochschulen verlässlich finanzieren und sanieren

Die Grünen wollen in der kommenden Wahlperiode eine neue Vereinbarung zur Hochschulfinanzierung mit hoher Grundfinanzierung abschließen. Damit sollen Hochschulen unabhängig entscheiden und eigene Schwerpunkte setzen können.

Die Grünen wollen den Hochschulen weiter viel Geld geben. Dafür soll es einen neuen Vertrag geben. Die Hochschulen sollen selbst entscheiden können, wofür sie das Geld nutzen. Gebäude sollen saniert werden.

Studiengebühren für ausländische Studierende abschaffen

Die Grünen wollen die Studiengebühren abschaffen, die ausländische Studierende in Baden-Württemberg zahlen. Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit dem Ziel einer Bildung, die allen offensteht.

Studierende aus dem Ausland zahlen in Baden-Württemberg Gebühren. Die Grünen wollen diese Gebühren abschaffen. Das Studium soll für alle offen sein.

Bedrohte Spitzenforschende aus dem Ausland anwerben

Die Grünen wollen gezielt Spitzenforscherinnen und -forscher aus dem Ausland gewinnen, deren wissenschaftliche Freiheit im Herkunftsland gefährdet ist. Das Programm begründet dies mit dem weltweiten Druck autoritärer Kräfte auf Lehre und Forschung.

In manchen Ländern können Forscher nicht frei arbeiten. Die Grünen wollen solche Forscher nach Baden-Württemberg holen. Das Land soll ihnen dabei helfen. Auch ihre Familien sollen Unterstützung bekommen.

Kita-Qualität und Kita-Personal stärken

Die Grünen wollen in Kitas Teams aus verschiedenen Berufen ausbauen, den Orientierungsplan verbindlicher machen und einen besseren Fachkraft-Kind-Schlüssel erreichen. Mehr Ausbildungswege für Erzieherinnen und Erzieher sollen verlässliche Öffnungszeiten sichern.

Die Grünen wollen bessere Kitas. In den Kitas sollen mehr Fachleute arbeiten, zum Beispiel für Sprache und Sozialarbeit. Eine Fachkraft soll sich um weniger Kinder kümmern. Es soll mehr Ausbildung für Erzieher geben. So bleiben die Kitas verlässlich geöffnet.

Sprachförderung „SprachFit“ fortführen und erweitern

Die Grünen wollen das Programm „SprachFit“ zur frühen Sprachförderung weiterführen und um mathematische Grundfähigkeiten ergänzen. Auch die Lesestrategie des Landes soll verstärkt werden, weil zu wenige Kinder die Standards im Lesen, Schreiben und Rechnen erreichen.

Viele Kinder können nicht gut genug lesen, schreiben und rechnen. Die Grünen wollen das Programm „SprachFit“ weiterführen. Es hilft Kindern beim Deutsch-Lernen. Neu soll auch frühe Hilfe für Mathe dazukommen. Kinder sollen auch mehr lesen üben.

Startchancen-Programm auf mehr Einrichtungen ausweiten

Die Grünen wollen das „Startchancen-Programm BW“ auf weitere Schulen und Kitas in sozial schwierigen Lagen ausdehnen. Ein Sozialindex soll dafür sorgen, dass zusätzliches Geld dort ankommt, wo der Bedarf am größten ist.

Manche Schulen und Kitas haben es besonders schwer. Sie bekommen extra Geld aus einem Programm. Die Grünen wollen: Mehr Schulen und Kitas sollen dieses Geld bekommen. Ein Sozial-Index zeigt, wo die Hilfe am nötigsten ist.

Finanzbildung an Schulen verankern

Die Grünen wollen Finanzbildung fest im Schulunterricht verankern. Junge Menschen sollen unabhängig vom Elternhaus lernen, mit Themen wie Steuern, Versicherungen und Altersvorsorge umzugehen.

Die Grünen wollen: Schüler lernen in der Schule mehr über Geld. Sie lernen auch etwas über Steuern und Versicherungen. Das soll allen helfen. Es soll nicht davon abhängen, was die Eltern wissen.

Lehramtsstudium und Referendariat praxisnäher gestalten

Die Grünen wollen die Ausbildung von Lehrkräften stärker an der Praxis ausrichten und das duale Lehramtsstudium ausweiten. Das Referendariat soll planbarer werden, unter anderem durch neue Prüfungsformate und Bezahlung über die Sommerferien.

Die Grünen wollen die Ausbildung von Lehrern verbessern. Studenten sollen früher in Schulen üben. Das Referendariat ist die Praxis-Zeit nach dem Studium. Es soll vielleicht zwei Start-Termine im Jahr geben. Wer im Sommer fertig wird, bekommt in den Ferien weiter Geld.

Ganztagsschulen ausbauen und Qualität sichern

Die Grünen wollen weiter in Ganztagsangebote investieren und die Kommunen bei Bauvorhaben unterstützen, damit der Rechtsanspruch für Grundschulkinder ab September 2029 erfüllt wird. Bevorzugt wird ein verbindliches, rhythmisiertes Modell, das für Eltern kostenlos ist.

Ab September 2029 haben Grundschul-Kinder ein Recht auf Betreuung den ganzen Tag. Die Grünen wollen mehr Ganztags-Schulen. Das Land gibt den Städten und Gemeinden Geld dafür. Die Kinder machen ihre Aufgaben in der Schule. Es soll Ruhe-Räume und ein warmes Mittagessen geben.

Einheitliche Bildungsakte und Bildungs-ID einführen

Die Grünen wollen die Schülerakten zu einer einheitlichen Bildungsakte zusammenführen und jedem Kind eine Bildungs-ID geben. So sollen Förderbedarfe beim Wechsel zwischen Einrichtungen nicht verloren gehen und die Qualität von Bildungseinrichtungen anhand von Daten überprüft werden können.

Die Grünen wollen eine Bildungs-Akte für jedes Kind. Jedes Kind bekommt eine eigene Nummer, die Bildungs-ID. So wissen neue Lehrer, welche Hilfe ein Kind braucht. Die Daten zeigen auch, wie gut Schulen arbeiten.

Kostenfreies Mittagessen an Schulen einführen

Die Grünen wollen, dass alle Kinder in der Schule ein kostenloses, ausgewogenes Mittagessen bekommen, zuerst an den Startchancen-Schulen. Kinder mit Allergien oder Unverträglichkeiten sollen sicher verpflegt werden und eigenes Essen in der Mensa essen dürfen.

Die Grünen wollen ein kostenloses Mittagessen für alle Schul-Kinder. Es beginnt an Schulen mit besonderer Förderung. Das Essen soll gesund sein. Manche Kinder vertragen bestimmte Lebensmittel nicht. Sie dürfen eigenes Essen in die Mensa mitbringen.

Ethik für alle Jahrgänge, islamischen Religionsunterricht fortsetzen

Die Grünen wollen Ethik schrittweise in allen Klassenstufen als Ergänzung zum Religionsunterricht anbieten. Der islamische Religionsunterricht soll in Zusammenarbeit mit Hochschulen weitergehen, und der gemeinsame Unterricht der beiden großen Kirchen soll stärker gefördert werden.

Die Grünen wollen das Fach Ethik in allen Klassen anbieten. Das soll Schritt für Schritt kommen. Es ist auch für Kinder ohne Religions-Unterricht. Den islamischen Religions-Unterricht soll es weiter geben. Evangelische und katholische Kinder sollen öfter gemeinsam Religion haben.

Hausaufgaben in den Unterricht verlagern

Die Grünen wollen den Schulerfolg weniger vom Elternhaus abhängig machen. Dafür sollen Übungen stärker im Unterricht stattfinden, schulische Lernhilfen ausgebaut und Grundschulen zu Anlaufstellen für Familien werden können.

Nicht alle Eltern können bei Hausaufgaben helfen. Die Grünen wollen: Kinder üben mehr im Unterricht. Dort helfen die Lehrer. Es soll mehr Lern-Hilfe in der Schule geben. Grundschulen können auch ein Treffpunkt für Familien werden.

Aktionsplan für inklusive Bildung an Schulen

Die Grünen wollen mit einem Aktionsplan mehr inklusiven Unterricht ermöglichen und die Bedingungen dafür verbessern. Möglichst viele Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sollen einen allgemeinbildenden Abschluss erreichen; Eltern sollen zwischen inklusiven und sonderpädagogischen Angeboten wählen können.

Die Grünen wollen: Kinder mit und ohne Behinderung lernen öfter gemeinsam. Dafür machen sie einen Plan. Schulen bekommen mehr Personal und Geld dafür. Eltern können weiter wählen: gemeinsame Schule oder besondere Förder-Schule. Lange kranke Kinder sollen online mitmachen können.

Schulen mehr Freiräume geben und entlasten

Die Grünen wollen Schulen mehr eigene Spielräume geben und Schulleitungen sowie Lehrkräfte von Verwaltungsarbeit befreien. Ein Innovationsbudget, Schulnetzwerke und eine neue Prüfungskultur sollen die Qualität des Unterrichts heben.

Die Grünen wollen: Schulen entscheiden mehr selbst. Lehrer und Schulleiter sollen weniger Büro-Arbeit haben. Dafür kommen mehr Verwaltungs-Kräfte. Schulen bekommen Geld für neue Ideen. Prüfungen sollen moderner werden.

Demokratie- und Medienbildung an Schulen ausbauen

Die Grünen wollen Demokratie- und Medienbildung an Schulen weiter ausbauen und Schülerinnen und Schüler stärker mitbestimmen lassen. Das neue Pflichtfach „Informatik und Medienbildung“ soll verstetigt werden und allen Wissen über künstliche Intelligenz vermitteln.

Die Grünen wollen: Schüler lernen mehr über Demokratie und Medien. Sie sollen in der Schule mehr mitreden. Sie lernen, Nachrichten zu prüfen. Sie lernen auch, wie Künstliche Intelligenz funktioniert. Dafür braucht es gut ausgebildete Lehrer.

Gedenkstättenbesuch für alle Schüler*innen

Die Grünen wollen, dass alle Schülerinnen und Schüler während ihrer Schulzeit wenigstens einmal eine Gedenkstätte für NS-Verbrechen besuchen. Die Förderung solcher Fahrten soll ausgebaut und vereinfacht werden, um Erinnerungskultur zu stärken und Antisemitismus entgegenzutreten.

Die Grünen wollen: Jeder Schüler besucht einmal eine Gedenk-Stätte. Dort erinnert man an die Verbrechen der Nazis. Schulen bekommen dafür leichter Geld. Die Grünen wollen so gegen Juden-Hass und Menschen-Hass vorgehen.

Schulgebäude sanieren und modernisieren

Die Grünen wollen die Kommunen weiter bei Sanierung und Modernisierung von Schulen unterstützen und die Schulbauförderung um eine „Innovationskomponente“ für moderne Raumkonzepte ergänzen. Sport- und Schwimmstätten sollen stärker gefördert und Anträge einfacher werden.

Die Grünen wollen Schulen sanieren und modern machen. Das Land gibt dafür Geld an Städte und Gemeinden. Es gibt extra Geld für neue Raum-Ideen. Auch Sporthallen und Schwimmbäder für Schulen bekommen mehr Geld. Die Anträge sollen einfacher werden.

Schulsozialarbeit und Schulpsychologie ausbauen

Die Grünen wollen, dass das Land ein Drittel der Kosten der Schulsozialarbeit trägt, und dafür die Zuschüsse erhöhen. Wegen zunehmender psychischer Belastungen bei Kindern und Jugendlichen sollen zudem schulpsychologische Angebote mit zusätzlichen Stellen erweitert werden.

Immer mehr Kinder und Jugendliche haben seelische Probleme. Die Grünen wollen mehr Schul-Psychologen. Das Land soll auch mehr für Schul-Sozialarbeit zahlen. Es soll ein Drittel der Kosten übernehmen. Schulen bekommen Hilfe gegen Mobbing und Gewalt.

Grundschullehrkräfte nach A13/E13 bezahlen

Die Grünen wollen Lehrkräfte an Grundschulen künftig in die Besoldungsgruppe A13 beziehungsweise die Entgeltgruppe E13 einstufen. Sie begründen das damit, dass in der Grundschule die Basis für den weiteren Bildungsweg gelegt wird.

Die Grünen wollen: Lehrer an Grundschulen bekommen mehr Geld. Sie sollen in die Gehalts-Stufe A13 oder E13 kommen. Die Grundschule ist für alle Kinder sehr wichtig. Lehrer sollen auch weiter in Teilzeit arbeiten können.

Oberstufen an Gemeinschaftsschulen flächendeckend ausbauen

Die Grünen wollen, dass Gemeinschaftsschulen möglichst überall im Land eine eigene gymnasiale Oberstufe anbieten. Aus Sicht des Programms hält diese Schulart den Weg bis zur Hochschulreife lange offen und fördert starke wie schwächere Schüler.

Die Grünen wollen mehr Oberstufen an Gemeinschafts-Schulen. Eine Oberstufe führt zum Abitur. Möglichst überall im Land soll es dieses Angebot geben. So bleibt der Weg zum Abitur lange offen.

Enquete-Kommission zur Zukunft der Schule einsetzen

Die Grünen wollen eine Enquete-Kommission des Landtags einsetzen, die über die künftige Schullandschaft berät. Der Dialog soll sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen und an die Schulreformen zum Schuljahr 2025/2026 anknüpfen.

Die Grünen wollen eine Kommission im Landtag gründen. Sie soll über die Zukunft der Schulen sprechen. Viele Gruppen sollen mitreden. Die Forschung soll die Grundlage sein.

Schulen nach Bedarf mit Ressourcen ausstatten

Die Grünen wollen Lehrerstellen und Mittel an allen Schularten nach einheitlichen, nachvollziehbaren Kriterien verteilen. Maßgeblich sollen die Aufgaben der Schule, Klassengrößen und die soziale Zusammensetzung der Schülerschaft sein.

Die Grünen wollen Geld und Personal gerechter an Schulen verteilen. Schulen mit schwierigen Bedingungen sollen mehr bekommen. Die Regeln sollen für alle klar sein. Schulleitungen sollen mehr selbst entscheiden.

Sprachförderung und Lernwerkstätten für zugewanderte Jugendliche

Die Grünen wollen zugewanderte Kinder und Jugendliche in Vorbereitungsklassen so fördern, dass sie vor Ausbildungsbeginn mindestens das Sprachniveau B1 erreichen. Für Jugendliche, für die reguläre Bildungsgänge nicht passen, sollen Lernwerkstätten entstehen.

Die Grünen wollen zugewanderten Jugendlichen beim Deutsch-Lernen helfen. Sie sollen vor der Ausbildung gut Deutsch können. Dafür gibt es mehr Vorbereitungs-Klassen. Neue Lern-Werkstätten verbinden Sprache, Rechnen und praktische Arbeit.

Übergang von Schule in Ausbildung absichern

Die Grünen wollen die Ausbildungsvorbereitung an Berufsschulen erhalten und stärken und Jugendberufsagenturen im ganzen Land dauerhaft einrichten. So sollen Jugendliche ohne Ausbildungsplatz früh erreicht und Jugendarbeitslosigkeit verringert werden.

Manche Jugendliche finden keinen Ausbildungs-Platz. Die Grünen wollen ihnen besser helfen. Überall im Land soll es Jugend-Berufs-Agenturen geben. Dort arbeiten Ämter und Jugendhilfe zusammen.

Berufsschulpflicht ausweiten

Die Grünen wollen die Pflicht zum Besuch der Berufsschule verlängern. Sie soll für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz bis zum Ende des zwölften Schulbesuchsjahres gelten.

Die Grünen wollen die Berufsschul-Pflicht verlängern. Jugendliche ohne Ausbildung müssen dann länger zur Schule. Die Pflicht gilt bis zum zwölften Schuljahr. Für Azubis gilt sie bis etwa 21 Jahre.

Ausbildungsoffensive und Wohnraum für Auszubildende

Die Grünen wollen mit Landesmitteln eine Ausbildungsoffensive starten, die kleinere Betriebe entlastet und Ausbildung solidarisch finanziert. Außerdem sollen mehr bezahlbare Wohnheimplätze und Auszubildendenwerke entstehen, um berufliche und akademische Bildung gleichwertiger zu machen.

Die Grünen wollen die Ausbildung stärken. Das Land gibt dafür Geld. Kleine Betriebe sollen weniger Last tragen. Azubis sollen mehr günstige Wohnheim-Plätze bekommen.

Studium bezahlbar halten: Studierendenwerke stärker fördern

Die Grünen wollen die Landeszuschüsse an die Studierendenwerke anheben und dauerhaft an die Preisentwicklung koppeln. Damit sollen günstiger Wohnraum, Mensaessen und Beratung trotz gestiegener Lebenshaltungskosten gesichert werden.

Studieren ist teurer geworden. Die Grünen wollen den Studierenden-Werken mehr Geld geben. So bleiben Wohnen und Essen für Studierende günstig. BAföG-Anträge sollen schneller fertig sein.

Studierendenkongress einführen, Mitbestimmung sichern

Die Grünen wollen einen landesweiten Studierendenkongress einrichten, der Studierende, Hochschulleitungen, Studierendenwerke und Politik zusammenbringt. Zugleich bekennt sich das Programm zur Verfassten Studierendenschaft als Interessenvertretung.

Die Grünen wollen einen Kongress für Studierende. Dort sprechen Studierende mit Hochschulen und Politik. Auch zufällig ausgewählte Studierende machen mit. Studierende sollen weiter an Hochschulen mitbestimmen.

Grundförderung für Volkshochschulen anheben

Die Grünen streben an, die Grundförderung der allgemeinen Weiterbildung auf das Niveau vergleichbarer Flächenländer zu heben. Volkshochschulen und kirchliche Träger sollen so bezahlbare Angebote für alle bereithalten können.

Volkshochschulen bieten Kurse für alle an. Die Grünen wollen ihnen mehr Geld geben. So bleiben die Kurse bezahlbar. Auch die Beratung zur Weiterbildung soll dauerhaft bleiben.

Europäischen Austausch in Bildung ausbauen

Die Grünen wollen, dass mehr junge Menschen Europa durch Austausch, Ausbildung und Studium über Grenzen hinweg erleben. Dazu sollen Erasmus+ bekannter werden, grenzüberschreitende Ausbildungen zunehmen und Hochschulverbünde wie EUCOR wachsen.

Junge Menschen sollen Europa besser kennenlernen. Mehr Azubis sollen einen Teil ihrer Ausbildung im Nachbar-Land machen. Das Programm Erasmus+ soll bekannter werden. Hochschulen sollen enger mit Hochschulen in Europa zusammenarbeiten. Schulen sollen mehr über Europa lehren.

Grüne: alle 32 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 4 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 3 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Gebührenfreie Bildung und Unterrichtsgarantie einführen

Die SPD will Bildung von der Kita bis zum höchsten Abschluss gebührenfrei machen, für akademische wie berufliche Wege. Außerdem fordert sie eine gesetzliche Garantie, dass Unterricht stattfindet. Die Herkunft soll nach dem Programm nicht über Chancen entscheiden.

Die SPD will Bildung ohne Gebühren. Das soll von der Kita bis zum Master oder Meister gelten. Außerdem soll ein Gesetz den Unterricht garantieren. Dann soll kein Unterricht mehr ausfallen.

Meisterausbildung gebührenfrei machen und Handwerk stärken

Die SPD will die Meisterausbildung und weitere Aufstiegsfortbildungen vollständig von Gebühren befreien, um die berufliche Bildung der akademischen gleichzustellen. Im Handwerk soll der Meistergründungszuschuss doppelt so hoch ausfallen und künftig 20.000 Euro betragen. Auch die Teilzeitausbildung soll bekannter und besser gefördert werden.

Wer Meister werden will, soll keine Gebühren mehr zahlen. Das soll auch für ähnliche Abschlüsse gelten, etwa Techniker. Wer als Meister einen Betrieb gründet, soll 20.000 Euro bekommen. Die SPD will auch die Ausbildung in Teilzeit bekannter machen.

Kitas gebührenfrei machen, Ganztag ausbauen

Die SPD will, dass Eltern für Kitas keine Gebühren mehr zahlen und jedes Kind einen Platz in Wohnortnähe bekommt. Das letzte Kita-Jahr soll Pflicht werden, um alle Kinder gemeinsam auf die Schule vorzubereiten. Ganztagsangebote an Kitas und Schulen sollen wachsen.

Die SPD will kostenlose Kitas für alle Kinder. Jedes Kind soll einen Platz in der Nähe bekommen. Das letzte Jahr in der Kita soll Pflicht sein. Es soll mehr Betreuung über den ganzen Tag geben. Das Essen in der Schule soll gesund und kostenlos sein.

Unterrichtsgarantie gesetzlich verankern

Die SPD will per Gesetz garantieren, dass Unterricht tatsächlich stattfindet. Dazu sollen mehr Lehrkräfte ausgebildet und Vertretungen besser organisiert werden. Das Programm begründet dies mit dem in der Landesverfassung verankerten Recht jedes Kindes auf Ausbildung.

Die SPD will: Unterricht soll nicht mehr ausfallen. Das soll in einem Gesetz stehen. Dafür soll es mehr Lehrerinnen und Lehrer geben. Wenn jemand krank ist, soll schnell Ersatz kommen.

Schulsystem auf zwei Säulen umstellen

Die SPD will das Schulsystem auf zwei gleichwertige Wege vereinfachen: das Gymnasium und eine integrative zweite Säule, die aus der Gemeinschaftsschule hervorgeht. Beide sollen bis zum Abitur führen. Nach Ansicht der Partei stärkt ein durchlässiges System Motivation und Chancengleichheit.

Die SPD will nur noch zwei Arten von weiterführenden Schulen. Die eine ist das Gymnasium. Die andere baut auf der Gemeinschafts-Schule auf. An beiden kann man das Abitur machen. Auch Berufs-Schulen sollen stärker werden.

Inklusion und Sprachförderung zum Standard machen

Die SPD will gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung zum Regelfall machen und dafür Personal, Räume und Strukturen bereitstellen. Kinder mit geringen Deutschkenntnissen sollen von Beginn an passende Sprachangebote bekommen. Die Partei versteht Inklusion als Menschenrecht und Sprachförderung als Voraussetzung für Integration.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen. Das soll normal werden. Dafür soll es mehr Personal und passende Räume geben. Kinder mit wenig Deutsch sollen sofort Hilfe beim Lernen bekommen. Mehr Menschen sollen Gebärden-Sprache lernen können.

Digitale Bildung verpflichtend, Handyverbot bis Klasse 6

Die SPD will digitale Bildung in allen Schularten und Fächern zur Pflicht machen und einheitliche Regeln für Künstliche Intelligenz im Unterricht schaffen. Zugleich soll die private Nutzung von Smartphones in den Klassen 1 bis 6 gesetzlich verboten werden. Die Partei sieht digitale Fähigkeiten als Teil moderner Allgemeinbildung.

Alle Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit digitalen Medien lernen. Das soll in allen Fächern Pflicht sein. Für KI im Unterricht soll es gleiche Regeln geben. In den Klassen 1 bis 6 sollen private Handys verboten sein.

Schulgebäude sanieren und modernisieren

Die SPD will das Sanierungsprogramm des Bundes gezielt für Modernisierung und Neubau von Schulen einsetzen und die Bundesmittel durch Landesgeld in gleicher Höhe ergänzen. Viele Schulgebäude sind nach Darstellung des Programms baufällig, nicht barrierefrei oder verbrauchen zu viel Energie.

Viele Schulen sind in schlechtem Zustand. Die SPD will sie reparieren oder neu bauen. Der Bund gibt dafür Geld. Das Land soll genauso viel Geld dazugeben. Die Schulen sollen modern und barrierefrei werden.

Lehrkräfte besser bezahlen und entlasten

Die SPD will auch Lehrkräfte an Grund-, Haupt- und Werkrealschulen nach A13 beziehungsweise E13 bezahlen. Multiprofessionelle Teams, mehr Schulsozialarbeit und kleinere Klassen sollen Lehrkräfte entlasten, damit sie sich auf den Unterricht konzentrieren können.

Lehrerinnen und Lehrer an Grund-Schulen sollen mehr Geld bekommen. Sie sollen so viel verdienen wie andere Lehrkräfte. An Schulen sollen mehr Fachleute helfen, zum Beispiel für Soziales und Computer. Die Klassen sollen kleiner werden. Lehrkräfte sollen weniger Büro-Arbeit haben.

Volkshochschulen und Musikschulen verlässlich finanzieren

Die SPD will den Volkshochschulen eine verlässliche Drittelfinanzierung sichern und den Landesanteil an den Personalkosten der Musikschulen auf 15 Prozent anheben. Beide Einrichtungen gelten im Programm als wichtige Orte für lebenslanges Lernen und kulturelle Bildung.

Volkshochschulen sollen sicher Geld bekommen. Das Land soll ein Drittel der Kosten zahlen. Musikschulen sollen mehr Geld vom Land bekommen. Auch Erwachsene sollen Schul-Abschlüsse leichter nachholen können.

Forschungsstandort stärken und internationale Forschende anwerben

Die SPD will Baden-Württemberg als Standort für Spitzenforschung ausbauen und Forschende aus aller Welt gewinnen. Wer aus autoritären Staaten flieht, soll im Land wissenschaftlich arbeiten können. Ausgründungen aus Hochschulen sollen leichter werden.

Die SPD will mehr Forschung im Land. Forscher aus anderen Ländern sollen leichter kommen können. Das gilt auch für Forscher, die aus unfreien Staaten fliehen. Wer an einer Hochschule eine Firma gründet, soll mehr Hilfe bekommen.

Studiengebühren vollständig abschaffen

Die SPD will die Gebühren für internationale Studierende und für das Zweitstudium streichen. Aus ihrer Sicht schaden die Gebühren dem Standort, machen Bildung schwerer zugänglich und vergrößern den Mangel an Fachkräften.

Manche Studierende zahlen in Baden-Württemberg Gebühren. Das betrifft Studierende aus dem Ausland und Menschen im zweiten Studium. Die SPD will diese Gebühren abschaffen. Das Land soll das fehlende Geld ersetzen.

Studierende bei Wohnen und BAföG unterstützen

Die SPD will die Studierendenwerke verlässlich finanzieren und den Anteil der Studierenden mit Wohnheimplatz bis 2031 verdoppeln. Bei langer Bearbeitung von BAföG-Anträgen soll automatisch ein Großteil des erwarteten Betrags fließen.

Die SPD will Studierenden mehr helfen. Es soll doppelt so viele Plätze im Wohnheim geben. Wer lange auf BAföG wartet, bekommt schon einen großen Teil vom Geld. BAföG ist staatliche Hilfe für das Studium. Es soll auch genug Beratung bei seelischen Problemen geben.

Sanierungsstau an Hochschulen und Unikliniken abbauen

Die SPD will den Rückstand bei Sanierungen an Hochschulen und Universitätskliniken abbauen und dafür die reformierte Schuldenbremse und Bundesmittel nutzen. Der Anteil der Grundfinanzierung an den Hochschulbudgets soll wieder steigen.

Viele Gebäude von Hochschulen und Uni-Kliniken sind alt. Die SPD will sie reparieren und erneuern. Dafür will sie auch Geld vom Bund nutzen. Die Hochschulen sollen mehr festes Geld vom Land bekommen. Bauen und Planen soll schneller gehen.

Gute Arbeit und Mitbestimmung an Hochschulen stärken

Die SPD will mehr unbefristete Stellen in der Wissenschaft und einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte. Studierende sollen mehr mitbestimmen können, und Schutzkonzepte sollen Machtmissbrauch an Hochschulen verhindern.

Viele Beschäftigte an Hochschulen haben nur Verträge auf Zeit. Die SPD will mehr feste Stellen. Studentische Hilfskräfte sollen einen Tarifvertrag bekommen. Studierende sollen an der Hochschule mehr mitentscheiden. Es soll besseren Schutz vor Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt geben.

Angewandte Hochschulen und duales Studium ausbauen

Die SPD will die Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit mehr Forschungsgeld und einem erweiterten Promotionsrecht stärken. Das duale Studium an der DHBW soll um weitere Studiengänge wachsen.

Es gibt Hochschulen für angewandte Wissenschaften, kurz HAW. Dort lernt man nah an der Praxis. Die SPD will ihnen mehr Geld für Forschung geben. Sie sollen öfter Doktortitel vergeben dürfen. Auch das duale Studium soll mehr Fächer bekommen.

Schwimmen und tägliche Bewegung für alle Kinder

Die SPD will, dass jedes Kind spätestens am Ende der Grundschule sicher schwimmen kann. Zudem sollen Kitas und Grundschulen verbindlich tägliche Bewegungseinheiten anbieten. Schwimmen gehört aus Sicht des Programms zur Grundbildung.

Die SPD will: Jedes Kind soll in der Grundschule schwimmen lernen. Das Ziel ist das Schwimm-Abzeichen in Bronze. Kinder in Kita und Grundschule sollen sich jeden Tag bewegen. Dafür soll es feste Zeiten geben.

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