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Was sagen die Parteien im Saarland zu Kultur und Medien?

3 aktuelle Wahlprogramme im Saarland haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Saarland 2022

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 4 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Traditionen und Kultur statt Multikulturalismus bewahren

Die AfD will überlieferte Traditionen und die Kultur des Landes bewahren und lehnt eine multikulturelle Gesellschaft ab. Die Politik soll sich daran ausrichten, was dem eigenen Volk und den eigenen Bürgern nützt.

Die AfD will Traditionen und Kultur erhalten. Sie lehnt eine multikulturelle Gesellschaft ab. Das ist eine Gesellschaft mit vielen Kulturen nebeneinander. Politik soll sich am Wohl der eigenen Bürger ausrichten.

Deutsche Sprache schützen, Gendersprache ablehnen

Die AfD will die deutsche Sprache als Kern der Nationalkultur schützen und wendet sich gegen ihre Verdrängung durch Englisch in Behörden, Hochschulen und Unternehmen. Geschlechtergerechte Sprache und politisch korrekte Sprachvorgaben lehnt sie ab. Lesen und Gespräch sollen besonders bei jungen Menschen gefördert werden.

Die AfD will die deutsche Sprache schützen. Ämter und Hochschulen sollen nicht auf Englisch wechseln. Die AfD lehnt Gender-Sprache ab. Junge Menschen sollen mehr lesen. Feste Preise für Bücher sollen bleiben.

Erinnerungskultur erweitern, Schulen beflaggen

Die AfD hält die deutsche Erinnerungskultur für zu stark auf das 20. Jahrhundert verengt und will sie auf viele Jahrhunderte ausdehnen, einschließlich positiver Seiten der National- und Regionalgeschichte. Alle Schulgebäude im Land sollen regelmäßig in Schwarz-Rot-Gold beflaggt werden. Umbenennungen von Straßen nach heutigen Maßstäben lehnt sie ab.

Die AfD will anders an die Geschichte erinnern. Es soll nicht nur um das 20. Jahrhundert gehen. Auch gute Seiten der deutschen Geschichte sollen vorkommen. An allen Schulen soll regelmäßig die deutsche Flagge hängen. Straßen sollen ihre alten Namen behalten.

Kulturförderung auf heimische Produktionen ausrichten

Die AfD will die Filmförderung im Wesentlichen auf heimische Produktionen begrenzen. Außerdem will sie die Finanzierungsregeln für Theater ändern, um das aus ihrer Sicht publikumsferne Regietheater zurückzudrängen.

Die AfD will Filme aus der Heimat fördern. Andere Filme sollen kaum Geld bekommen. Auch beim Theater will sie die Regeln für das Geld ändern. Sie findet: Manche Theater-Stücke gehen am Publikum vorbei.

AfD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Saarland 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Industriekultur stärken und Kulturbestand sichern

Die CDU will die Stätten der Industriekultur im Saarland und ihre Veranstaltungsformate dauerhaft stärken. Mit den Kommunen will sie zudem einen Bestandserhaltungspakt für die Kultur schließen, damit Kulturförderung nach der Pandemie nicht Sparrunden zum Opfer fällt.

Das Saarland hat viele alte Industrie-Orte, zum Beispiel die Völklinger Hütte. Die CDU will diese Orte stärken. Dort gibt es auch Festivals und Ausstellungen. Die CDU will außerdem mit den Gemeinden einen Pakt für die Kultur schließen. Kultur soll nicht weggespart werden.

Große Kultureinrichtungen sichern, neue Projekte ermöglichen

Die CDU will die großen Kultureinrichtungen des Saarlandes erhalten, darunter das Staatstheater mit seinen drei Sparten. Die Musikfestspiele Saar sollen wieder einen festen Förderbetrag bekommen. Zugleich sollen neue kulturelle Projekte verlässliche Bedingungen erhalten.

Die CDU will die großen Kultur-Häuser im Saarland erhalten. Dazu gehört das Staatstheater. Die Musikfestspiele Saar sollen wieder festes Geld bekommen. Auch neue Kultur-Projekte sollen sich gut entwickeln können.

Neue Saarlandhalle für Großveranstaltungen bauen

Die CDU will in Saarbrücken eine neue Saarlandhalle errichten, die für große Veranstaltungen geeignet ist. Das Programm begründet dies mit dem Wettbewerb in der Großregion und mit veralteten Veranstaltungsstätten.

Die CDU will in Saarbrücken eine neue Saarlandhalle bauen. Dort sollen große Veranstaltungen stattfinden. Die alten Hallen sind aus Sicht der CDU zu alt. Das Saarland soll mit Nachbar-Regionen mithalten können.

Breitenkultur und kulturelle Bildung fördern

Die CDU will die Kultur in Vereinen und die kulturelle Bildung dauerhaft fördern, auch wegen der Folgen der Pandemie. Mittel für professionellere Strukturen sollen fest bleiben und Ehrenamtliche von Verwaltungsarbeit entlasten. Angebote für den Nachwuchs sollen wachsen.

Die CDU will Kultur in Vereinen fördern. Auch kulturelle Bildung soll Geld bekommen. Ehrenamtliche sollen weniger Büro-Arbeit haben. Es soll mehr Angebote für Kinder und Jugendliche geben.

Heimatmuseen und Heimatvereine unterstützen

Die CDU will Sprache, Brauchtum und Traditionen des Saarlandes bewahren und dafür Heimatmuseen und Heimatvereine fördern. Kultur und Heimat sollen aus Sicht des Programms die Identität der Menschen im Land prägen.

Die CDU will Sprache und Traditionen im Saarland bewahren. Heimat-Museen und Heimat-Vereine sollen Geld und Anerkennung bekommen. Auch für Feste im Ort soll es Geld geben.

Duales Rundfunksystem und Saarländischen Rundfunk erhalten

Die CDU will ein Nebeneinander von privaten Sendern und einem starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Der Saarländische Rundfunk soll über Themen des Landes informieren. Die Landesmedienanstalt soll eigenständig bleiben und passend finanziert werden.

Die CDU will private Sender und öffentlich-rechtliche Sender. Der Saarländische Rundfunk soll über das Saarland berichten. Das Saarland soll seine eigene Medien-Aufsicht behalten. Diese Aufsicht soll genug Geld bekommen.

Film- und Medienförderung erhöhen, Kinos erhalten

Die CDU will die Förderung von Film und Medien sichern und aufstocken, auch mithilfe von Bundes- und EU-Geld. Kinos außerhalb der Ballungsräume sollen erhalten bleiben. Das Programm verweist auf Filmfestivals und das Saarland als Drehort.

Die CDU will mehr Geld für Film und Medien geben. Dafür soll auch Geld vom Bund und von der EU kommen. Kinos auf dem Land sollen bleiben. Die Film-Branche soll sich besser vernetzen.

CDU: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Saarland 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Mindesthonorare und Räume für freie Künstler

Die SPD will bei der Kulturförderung Mindesthonorare und Mindestgagen festlegen, um Einkommen und Absicherung freischaffender Künstlerinnen und Künstler zu verbessern. Die freie Szene soll feste Arbeitsräume und ein Produktionshaus erhalten, und Kultur soll kommunale Pflichtaufgabe werden.

Freie Künstlerinnen und Künstler sollen besser verdienen. Dafür soll es Mindest-Honorare geben. Die freie Kultur-Szene soll feste Räume zum Arbeiten bekommen. Städte und Gemeinden sollen Kultur verpflichtend anbieten.

Museen stärken und zeitweise kostenlos öffnen

Die SPD will, dass alle Menschen Museen an bestimmten Tagen oder zu bestimmten Zeiten kostenlos besuchen können. Museen sollen als Orte der kulturellen Bildung und des Erlebens gestärkt und besser vernetzt werden.

An manchen Tagen soll der Eintritt ins Museum für alle frei sein. Für Kinder und Jugendliche ist er schon frei. Die SPD will Museen bei neuen Ausstellungen unterstützen. Museen sollen mehr zusammen-arbeiten.

Staatstheater, Festivals und Industriekultur sichern

Die SPD will das Staatstheater mit seinen drei Sparten erhalten und etablierte Festivals dauerhaft finanziell absichern. Die Industriekultur aus Kohle und Stahl soll als Erinnerungsort gepflegt werden.

Das Staats-Theater soll so bleiben, wie es ist. Bekannte Festivals sollen dauerhaft Geld bekommen. Die SPD will auch an die Zeit von Kohle und Stahl erinnern. Alte Bergwerke und Denkmäler sollen gefördert werden.

Kulturelle Bildung an Schulen stärken

Die SPD will die kulturelle Bildung an Schulen und Kitas ausbauen und bestehende Formate fortführen. Kulturschaffende, die an Schulen arbeiten, sollen höhere Honorare bekommen.

Die SPD will mehr Kultur an Schulen. Bewährte Angebote sollen bleiben. Künstler an Schulen sollen mehr Geld bekommen. Kinder sollen schon in der Kita ans Lesen herangeführt werden.

SPD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl