Kulturförderung finanziell absichern und transparenter machen
Die Freien Wähler verstehen Kultur als Teil der Daseinsvorsorge und verlangen vom Bund eine gesicherte Finanzierung. Die Förderung soll übersichtlicher werden, und Tradition, Brauchtum sowie das Kulturerbe der Vertriebenen sollen bewahrt werden.
Die Freien Wähler wollen Kultur sicher bezahlen. Der Bund soll dafür Geld geben. Die Förderung soll leichter zu überblicken sein. Die Partei will Tradition und Bräuche bewahren.
Das Programm leitet die Forderung aus dem Existenzminimum ab, zu dem laut Bundesverfassungsgericht auch kulturelle Teilhabe gehört. Erhalten werden sollen unter anderem Baudenkmäler, Museen, Theater, Orchester, Bibliotheken und Archive. Die Kultur- und Kreativwirtschaft soll bei neuen Geschäftsmodellen, Kapital und Märkten unterstützt werden. Die Vertriebenenarbeit soll mehr Geld erhalten, deutsche Minderheiten im Ausland sollen bei ihrer Kulturarbeit unterstützt werden. Die Partei bekennt sich zur Buchpreisbindung, zum ermäßigten Steuersatz für Bücher und will auch Gesellschafts- und Computerspiele fördern.
Originalzitat anzeigen (Seite 111)
„Wir fordern deshalb den Bund auf, die Kulturförderung auch finanziell abzusichern!“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Bund soll Kultur als öffentliche Aufgabe dauerhaft finanzieren, was öffentliche Leistungen schrittweise ausweitet.
- Gesellschafteher konservativ
Brauchtum, Tradition und das Erbe der Vertriebenen sollen stärker gefördert werden, was auf die Bewahrung gewachsener Kultur zielt.