Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Freie Wähler zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Verantwortung für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 114 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kulturförderung finanziell absichern und transparenter machen

Die Freien Wähler verstehen Kultur als Teil der Daseinsvorsorge und verlangen vom Bund eine gesicherte Finanzierung. Die Förderung soll übersichtlicher werden, und Tradition, Brauchtum sowie das Kulturerbe der Vertriebenen sollen bewahrt werden.

Die Freien Wähler wollen Kultur sicher bezahlen. Der Bund soll dafür Geld geben. Die Förderung soll leichter zu überblicken sein. Die Partei will Tradition und Bräuche bewahren.

Das Programm leitet die Forderung aus dem Existenzminimum ab, zu dem laut Bundesverfassungsgericht auch kulturelle Teilhabe gehört. Erhalten werden sollen unter anderem Baudenkmäler, Museen, Theater, Orchester, Bibliotheken und Archive. Die Kultur- und Kreativwirtschaft soll bei neuen Geschäftsmodellen, Kapital und Märkten unterstützt werden. Die Vertriebenenarbeit soll mehr Geld erhalten, deutsche Minderheiten im Ausland sollen bei ihrer Kulturarbeit unterstützt werden. Die Partei bekennt sich zur Buchpreisbindung, zum ermäßigten Steuersatz für Bücher und will auch Gesellschafts- und Computerspiele fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 111)
„Wir fordern deshalb den Bund auf, die Kulturförderung auch finanziell abzusichern!“
Seite 111 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Bund soll Kultur als öffentliche Aufgabe dauerhaft finanzieren, was öffentliche Leistungen schrittweise ausweitet.

  • Gesellschafteher konservativ

    Brauchtum, Tradition und das Erbe der Vertriebenen sollen stärker gefördert werden, was auf die Bewahrung gewachsener Kultur zielt.

Rundfunkräte von Beitragszahlern wählen lassen

Die Freien Wähler bekennen sich zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wollen den Beitragszahlern aber Mitbestimmung geben. Diese sollen die Rundfunkräte wählen und über Programm, Beitrag und Intendanten entscheiden, was den Einfluss der Parteien begrenzen soll.

Die Freien Wähler wollen ARD und ZDF behalten. Wer den Beitrag zahlt, soll aber mitbestimmen. Die Zahler sollen die Rundfunk-Räte wählen. Das sind die Gremien, die die Sender kontrollieren. Parteien sollen dort weniger Einfluss haben.

Die Beitragszahler sollen über die Grundlinien des Programms, die Beitragshöhe und die Leitung der Sender entscheiden. Als Vorbild nennt das Programm die Sozialversicherungswahl, bei der Versicherte mitbestimmen. Daneben will die Partei lokale Fernseh- und Radiosender sowie Zeitungen erhalten, weil sie über das Geschehen vor Ort berichten. Gemeinsam mit den Verlagen soll das Bewusstsein für den Wert gedruckter Medien gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 112)
„Konkret wollen wir, dass Rundfunkteilnehmer künftig die Besetzung der Rundfunkräte bestimmen.“
Seite 112 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zu Kultur und Medien?

Alle Programme im Bund im Vergleich