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Was sagen die Parteien in Hamburg zu Kultur und Medien?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hamburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 4 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Historische Altstadt teilweise wiederaufbauen

Die AfD will ein Konzept „Neue Altstadt Hamburg“ entwickeln, um im Krieg und Wiederaufbau verlorene historische Zentren an zwei Orten wiederherzustellen. Am Hopfenmarkt und am Schaarmarkt soll kleinteilige Bebauung entstehen.

Im Krieg wurde Hamburg zerstört. Danach baute man die Stadt für Autos um. Alte Viertel gingen verloren. Die AfD will an zwei Orten die Altstadt neu bauen. Dort sollen kleine Häuser wie früher stehen.

Gendersprache in Verwaltung und Bildung ablehnen

Die AfD sieht die deutsche Sprache als zentrales Kulturgut, das bewahrt werden soll. Sie lehnt Vorgaben zu „gendergerechter“ und „politisch korrekter“ Sprache ab und will staatliche Eingriffe in die Sprachentwicklung unterbinden. Sie unterstützt Initiativen, die Gendersprache in Behörden und Bildungseinrichtungen verbieten wollen.

Die AfD will die deutsche Sprache schützen. Sie ist gegen Gender-Sprache. Das sind zum Beispiel Sternchen in Wörtern. Der Staat soll keine Sprach-Regeln vorgeben. Ein Verbot in Ämtern und Schulen findet die AfD gut.

Rundfunkbeitrag abschaffen, Staatsvertrag notfalls kündigen

Die AfD will den Rundfunkbeitrag reformieren und den Rundfunkstaatsvertrag weitgehend umbauen oder, falls das nicht gelingt, kündigen. Ziel ist ein schlanker „Grundfunk“, und niemand soll mehr zur Zahlung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk verpflichtet sein.

Heute zahlt jeder Haushalt den Rundfunk-Beitrag. Die AfD will das ändern. Niemand soll mehr zahlen müssen. Es soll nur noch einen kleinen „Grund-Funk“ geben. Er soll neutral berichten. Sonst will Hamburg den Rundfunk-Vertrag kündigen.

Förderung bei politischer Propaganda entziehen

Die AfD bekennt sich zur Kunstfreiheit und unterstützt Hamburgs Theater- und Museumskultur. Wenn öffentlich geförderte Bühnen oder Ausstellungshäuser aus ihrer Sicht für einseitige politische Propaganda genutzt werden, soll die Förderung sofort wegfallen.

Die AfD will Kunst frei lassen. Sie unterstützt Theater und Museen in Hamburg. Manche Bühnen machen aber aus Sicht der AfD einseitige Politik. Dann soll die Stadt dort kein Geld mehr geben.

Straßenumbenennungen ablehnen und rückgängig machen

Die AfD will Umbenennungen von Straßen und Plätzen verhindern, die sie für ideologisch motiviert hält. Bereits erfolgte Umbenennungen sollen nach Möglichkeit zurückgenommen werden.

Manche Straßen bekommen neue Namen. Die AfD findet das oft ideologisch. Sie will solche neuen Namen verhindern. Alte Namen sollen wenn möglich zurückkommen.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Alsterpromenade bauen und Kulturbauten zügig verwirklichen

Die CDU will an der Binnenalster eine Promenade auf verlängerten und verbreiterten Stegen schaffen. Außerdem sollen seit Jahren angekündigte Kultur- und Wissenschaftsbauten zügig entstehen und nach Möglichkeit zusammengelegt werden.

Die CDU will an der Binnenalster eine lange Promenade auf dem Wasser bauen. Dort soll es Platz für Restaurants und zum Ausruhen geben. Geplante Museen und Bibliotheken sollen schneller gebaut werden. Manche davon könnten in ein gemeinsames Haus ziehen.

Kunstfreiheit wahren, Antidiskriminierungsklausel einführen

Die CDU bekennt sich zur Freiheit von Kunst und Kultur und lehnt Boykottaufrufe und Einschüchterung ab. Zugleich soll eine Klausel verhindern, dass öffentliches Geld an extremistische oder verfassungsfeindliche Veranstalter und Inhalte fließt.

Kunst soll frei sein. Die CDU ist gegen Boykott und Einschüchterung. Extremisten sollen aber kein Geld vom Staat bekommen. Das soll eine neue Regel für die Förderung sichern.

Kulturförderung an die Inflation anpassen

Die CDU will, dass die städtischen Fördermittel für Kultur mindestens im Umfang der Preissteigerung wachsen. Kulturelle Teilhabe soll nicht vom Geldbeutel abhängen, und Hürden für Menschen mit Behinderungen sollen weiter sinken.

Die CDU will Kultur in Hamburg fördern. Das Geld der Stadt soll mit den Preisen steigen. Alle Menschen sollen Kultur erleben können. Auch Menschen mit wenig Geld oder mit Behinderung.

Musikstadt und Jugendmusikschule stärken

Die CDU will die Bedingungen für Hamburgs Musikleben verbessern und die Einrichtungen bei Bedarf ausreichend finanzieren. Bei der Bezahlung der Lehrkräfte an der Jugendmusikschule will sie nachbessern.

Die CDU will die Musik in Hamburg stärken. Orchester, Clubs und Chöre sollen gute Bedingungen haben. Die Jugend-Musikschule braucht genug Lehrer. Deshalb will die CDU die Bezahlung dort verbessern.

Privattheater fördern und Kammerspiele sichern

Die CDU will die Förderung der Hamburger Privattheater von außen neu überprüfen lassen, damit sie ausreichend und gerecht ausfällt. Das Gebäude der Hamburger Kammerspiele soll nach Möglichkeit vorzeitig zurückgekauft werden.

Hamburg hat viele private Theater. Die CDU will prüfen lassen, ob sie genug Geld bekommen. Fachleute von außen sollen das prüfen. Das Haus der Hamburger Kammerspiele soll die Stadt zurückkaufen.

Museumsprojekte priorisieren und Sammlungen sichern

Die CDU will ein Konzept erarbeiten, das die geplanten Museumsprojekte prüft, nach Wichtigkeit ordnet und mit Kosten und Zeitplan versieht. Vorrang haben für sie das Deutsche Hafenmuseum und das Evolutioneum in der HafenCity.

Hamburg plant mehrere neue Museen. Die CDU will einen Plan dafür machen. Der Plan soll Kosten und Zeiten klären. Zuerst sollen das Hafen-Museum und ein Natur-Museum kommen.

Bücherhallen, Stadtteilkultur und Ateliers stärken

Die CDU will die Bücherhallen häufiger an Sonn- und Feiertagen öffnen und sie als Orte der Begegnung und Integration ausbauen. Stadtteilkultur soll gezielt gefördert werden, besonders in Bezirken mit wenigen Treffpunkten.

Die Bücherhallen sind Hamburgs öffentliche Bibliotheken. Die CDU will sie öfter am Sonntag öffnen. Menschen sollen sich dort treffen können. Auch Kultur in den Stadtteilen soll mehr Hilfe bekommen.

Denkmäler und historische Straßennamen erhalten

Die CDU will Denkmäler, Gedenkorte und historische Straßennamen im Stadtbild erhalten und mit Einordnungen versehen, statt sie zu entfernen. Die Stadt soll beim Denkmalschutz selbst Vorbild sein und geschützte Gebäude nicht abreißen.

Die CDU will alte Gebäude und Denkmäler erhalten. Straßen sollen ihre alten Namen behalten. Tafeln sollen die Geschichte dazu erklären. Die Stadt soll geschützte Häuser nicht abreißen.

Strategie für den Medienstandort Hamburg

Die CDU will eine Strategie, die Hamburgs Profil als Medienstandort schärft und Hürden für die Ansiedlung von Unternehmen senkt. Ausbildung, Hochschulen und Weiterbildung sollen genug Fachkräfte für Journalismus und Medienbranche hervorbringen.

Hamburg soll eine wichtige Stadt für Medien bleiben. Die CDU will dafür einen Plan machen. Firmen sollen sich leichter ansiedeln können. Es soll genug Fachleute für die Medien geben.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformieren

Die CDU nennt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine tragende Säule der Demokratie und will ihn zugleich in Struktur und Inhalt reformieren. Kosten sollen nicht steigen, während das digitale Angebot gestärkt wird, etwa durch eine gemeinsame Mediathek.

Die CDU findet den öffentlichen Rundfunk wichtig für die Demokratie. Er soll sich aber verändern. Er soll nicht teurer werden. Es soll eine gemeinsame Mediathek für alle Sender geben.

CDU: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Bezahlbare Räume für Kultur sichern

Die Grünen wollen günstige Räume für Kunst und Kultur bei der Stadtentwicklung systematisch einplanen. Eine eigene Verwaltungsgesellschaft für Kulturimmobilien soll geeignete städtische Flächen betreuen, weil steigende Gewerbemieten und knappe Flächen die Szene unter Druck setzen.

Kultur braucht Räume. Die Mieten für solche Räume steigen aber. Die Grünen wollen günstige Räume für Kultur einplanen. Eine neue Gesellschaft der Stadt soll Gebäude für Kultur verwalten.

Stadtteilkultur und Bücherhallen verlässlich fördern

Die Grünen wollen den Kulturhaushalt verlässlich gestalten und Kultur in den Stadtteilen stärken. Stadtteilkulturzentren sollen ausreichend Geld erhalten, und neue Zentren sollen in Gebieten mit hohem sozialem Bedarf entstehen. Auch Geschichtswerkstätten und Bücherhallen sollen weiter unterstützt werden.

Die Grünen wollen Kultur in den Stadtteilen fördern. Kultur-Zentren sollen genug Geld bekommen. Neue Zentren sollen dort entstehen, wo Menschen wenig Geld haben. Auch die Bücherhallen sollen mehr anbieten können.

Musikstadt Hamburg und Musikwirtschaft fördern

Die Grünen wollen am Leitbild „Musikstadt“ festhalten und Musik von der Kita bis zur Hochschule durchgehend fördern. Orchester, Amateurchöre und Nachwuchsprojekte sollen mehr Unterstützung erhalten. Auch die Musikwirtschaft soll als Branche gestärkt werden.

Hamburg soll eine Stadt der Musik bleiben. Kinder und junge Menschen sollen früh Musik machen können. Chöre und Orchester sollen mehr Geld bekommen. Auch Firmen aus der Musik-Branche sollen Hilfe erhalten.

Musikclubs mit neuer Förderung und Investitionsfonds stützen

Die Grünen wollen Hamburgs Musikclubs angesichts steigender Gagen und Mieten stärker fördern. Geplant sind eine neue Förderrichtlinie und ein jährlicher Investitionsfonds für Schallschutz und energetische Modernisierung. Spontane, nicht-kommerzielle Freiluftpartys sollen einfach angemeldet werden können.

Musik-Clubs haben hohe Kosten. Die Grünen wollen ihnen mehr Geld geben. Mit dem Geld können Clubs zum Beispiel Lärm-Schutz einbauen. Das hilft auch den Nachbarn. Partys im Freien sollen leichter anzumelden sein.

Denkmalschutz stärken, Verbandsklagerecht erwägen

Die Grünen wollen Hamburgs bauliches Kulturerbe trotz des Drucks auf knappe Flächen bewahren. Die Vertretung des Denkmalschutzes im Denkmalrat und im Denkmalverein soll gestärkt werden. Ein Verbandsklagerecht hält die Partei für ein mögliches Mittel.

Alte, wertvolle Gebäude sollen in Hamburg erhalten bleiben. Die Grünen wollen die Fachleute für Denkmal-Schutz stärken. Vielleicht sollen Verbände auch vor Gericht klagen dürfen. So können sie Denkmäler besser schützen.

Filmförderung verdoppeln, Filmfest stärken

Die Grünen wollen den Filmstandort Hamburg ausbauen und den Förderetat für Filme und Serien verdoppeln. Das Filmfest Hamburg soll eine weitere Million Euro pro Jahr erhalten. Das Programm begründet dies mit Wertschöpfung, Steuereinnahmen und Arbeitsplätzen, die die Branche bringe.

In Hamburg werden viele Filme und Serien gemacht. Die Grünen wollen dafür doppelt so viel Förder-Geld geben. Das Filmfest soll eine Million Euro mehr im Jahr bekommen. Auch die Film-Schule soll mehr Geld von der Stadt erhalten.

Theater, freie Szene und Kinderkultur stärken

Die Grünen wollen die großen Bühnen erhalten, Privattheater bei steigenden Kosten unterstützen und die freien darstellenden Künste besser fördern. Die freie Szene soll über ein festes Verhältnis an Zuwächsen der Theaterförderung beteiligt werden. Auch die Kinder- und Jugendkultur soll weiter gestärkt werden.

Hamburg hat große und kleine Theater. Die Grünen wollen alle unterstützen. Freie Künstler sollen mehr Förderung und faire Honorare bekommen. Auch Theater für Kinder und Jugendliche sollen stark bleiben.

Eigene Wirtschaftsförderung für die Musikbranche aufbauen

Die Grünen wollen für die Musikwirtschaft eine eigene, auf die Branche zugeschnittene Förderstruktur schaffen. Das Programm begründet dies mit der Bedeutung der Branche für Wirtschaft, Tourismus, Image und die Gewinnung von Fachkräften.

In Hamburg arbeiten sehr viele Menschen in der Musik-Branche. Die Grünen wollen diese Branche besonders fördern. Dafür soll es eine eigene Förder-Stelle geben. Sie soll bei Fachkräften, neuen Ideen und Werbung helfen.

Gedenkorte zur NS-Zeit schaffen und ausbauen

Die Grünen wollen die Erinnerungspolitik der Stadt ausbauen und neue Gedenk- und Lernorte zur NS-Zeit schaffen. Das Gedenken soll sich an Opfern und Hinterbliebenen rechter Gewalt orientieren und aus Sicht des Programms zur Verteidigung der Demokratie beitragen.

Die Grünen wollen an die Verbrechen der Nazi-Zeit erinnern. Es soll neue Orte zum Gedenken und Lernen geben. Ein Ort soll an den Widerstand gegen die Nazis erinnern. Eine Melde-Stelle soll Schäden an Gedenk-Orten aufnehmen.

8. Mai zum Feiertag machen

Die Grünen wollen den 8. Mai als Tag der Befreiung zum gesetzlichen Feiertag machen. Ziel ist ein bundesweiter Feiertag; bis dahin soll Hamburg einen eigenen Feiertag beschließen.

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Die Grünen wollen diesen Tag zum Feiertag machen. Am liebsten in ganz Deutschland. Bis dahin soll er in Hamburg ein Feiertag sein.

Koloniale Vergangenheit Hamburgs aufarbeiten

Die Grünen wollen das stadtweite Erinnerungskonzept zum kolonialen Erbe weiterentwickeln und die Forschung dazu stärken. Hamburg trägt nach dem Programm eine besondere Verantwortung für die Aufarbeitung seiner Kolonialgeschichte.

Hamburg hat eine koloniale Geschichte. Die Grünen wollen diese Geschichte weiter aufarbeiten. Die Universität soll mehr dazu forschen. Der Tierpark Hagenbeck soll an die Menschen-Schauen erinnern.

Grüne: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Freien Museumseintritt ausweiten, Kulturszene absichern

Die Linke will den kostenlosen Museumseintritt auf Studierende und Auszubildende ausdehnen und einen freien Sonntag pro Monat für alle einführen. Stadtteilkultur, Bücherhallen und freie Kunstszene sollen mehr Geld und verbindliche Mindesthonorare erhalten.

Museen sollen für mehr Menschen kostenlos sein. Das gilt für Studierende und Azubis. An einem Sonntag im Monat sollen alle frei hinein dürfen. Künstlerinnen und Künstler sollen besser bezahlt werden. Kultur im Stadtteil soll mehr Geld bekommen.

8. Mai zum Feiertag machen, Gedenkorte ausbauen

Die Linke will den 8. Mai als gesetzlichen Feiertag einführen und die Erinnerung an NS-Verfolgung und Widerstand im Stadtzentrum stärken. Straßen und Plätze, die nach Personen aus Kolonialismus und Militarismus benannt sind, sollen neue Namen erhalten.

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Die Linke will diesen Tag zum Feiertag machen. In der Innenstadt soll ein Ort an die Verfolgung durch die Nazis erinnern. Manche Straßen heißen nach Kolonial-Herren. Diese Straßen sollen neue Namen bekommen.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk stärken und sozial gestalten

Die Linke will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten und demokratisch kontrollieren lassen. Der Rundfunkbeitrag soll sozial gerechter ausfallen, und freie Mitarbeitende der Sender sollen feste, sozialversicherte Stellen bekommen.

Die Linke will einen starken öffentlichen Rundfunk. Der Rundfunk-Beitrag soll sozial gerechter werden. Freie Mitarbeiter bei den Sendern sollen feste Stellen bekommen. Beim NDR soll es eine Quote für Frauen und Männer geben.

Linke: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Jüdisches Leben fördern, Bornplatzsynagoge wieder aufbauen

Die SPD will jüdisches Leben in Hamburg fördern und sichtbar machen und jede Form von Antisemitismus bekämpfen. Die Bornplatzsynagoge am Grindel soll wieder aufgebaut und ihr Umfeld mit der jüdischen Gemeinde neu gestaltet werden.

Die SPD will jüdisches Leben in Hamburg stärken. Sie stellt sich gegen Judenhass. Die Bornplatz-Synagoge soll wieder aufgebaut werden. Das Viertel darum soll neu gestaltet werden. Die jüdische Gemeinde plant dabei mit.

Dialog der Religionen und Religionsunterricht für alle fortführen

Die SPD will den Dialog der Religionen und Weltanschauungen fortsetzen und an den Staatsverträgen mit den muslimischen Religionsgemeinschaften festhalten. Der Religionsunterricht für alle soll durch gestärkte Studiengänge und Lehrstühle abgesichert werden.

In Hamburg leben Menschen mit vielen Religionen. Die SPD will weiter mit allen Gemeinschaften sprechen. Die Verträge mit den muslimischen Gemeinschaften sollen bleiben. Kinder lernen gemeinsam etwas über Religionen. Dafür sollen mehr Lehrer ausgebildet werden.

Kulturförderung sichern und Kultur für alle öffnen

Die SPD will Hamburgs kulturelle Infrastruktur erhalten, ausbauen und die institutionelle wie projektbezogene Förderung sichern. Geförderte Häuser sollen gezielt ein vielfältigeres Publikum ansprechen, und kulturelle Bildung soll wachsen.

Die SPD will Theater, Museen und Musik in Hamburg weiter fördern. Kultur soll für alle Menschen da sein. Die Häuser sollen neue Besucher ansprechen. Kinder und Jugendliche sollen mehr Kultur-Angebote bekommen.

Verlage, Clubs, Film und freie Szene stärker fördern

Die SPD will Kulturschaffende außerhalb der institutionell geförderten Häuser besser unterstützen. Dazu zählen eine neue Förderung für unabhängige Literaturverlage, mehr Geld für Clubs und Film sowie für die freie Kunstszene.

Die SPD will kleine Buch-Verlage mit Geld unterstützen. Auch Musik-Clubs sollen mehr Geld bekommen. Für Filme gibt es ebenfalls mehr Förderung. Freie Künstler und Kunst-Orte bekommen mehr Hilfe.

Kulturflächen in der Stadtentwicklung sichern

Die SPD will, dass Flächen für Kultur bei jeder Stadtentwicklung mitgeplant, erhalten und neu geschaffen werden. Die Kreativ Gesellschaft soll dafür zentraler Partner werden.

Hamburg wächst und wird dichter bebaut. Die SPD will trotzdem Räume für Kultur erhalten. Es sollen auch neue Räume entstehen. Die Kreativ Gesellschaft der Stadt soll sich darum kümmern.

Bezahlung in Kunst und Kultur verbessern

Die SPD will gute Arbeitsbedingungen im Kulturbereich durchsetzen. Stadtteilkulturzentren sollen genug Geld erhalten, um ihr Personal gemäß den Stellenbewertungen zu bezahlen.

Menschen in der Kultur sollen fair bezahlt werden. Kultur-Zentren in den Stadtteilen bekommen dafür mehr Geld. Künstler sollen Mindest-Honorare erhalten. Die Förderung soll für alle leichter zugänglich sein.

Große Kulturbauten und Sanierungen umsetzen

Die SPD will große Kulturvorhaben trotz knapper Kassen fortführen. Dazu gehören das Haus der digitalen Welt, das Deutsche Hafenmuseum, Sanierungen mehrerer Häuser und ein neues Opernhaus mit einer privaten Stiftung.

Die SPD will große Kultur-Projekte weiter bauen. Dazu gehört ein Haus der digitalen Welt in der Innenstadt. Auch ein Hafen-Museum und eine neue Oper sind geplant. Alte Kultur-Häuser werden renoviert.

Erinnerungskultur und Denkmalschutz stärken

Die SPD will das Gedenkstättenkonzept umsetzen, die Ausstellungen in Neuengamme erneuern und die koloniale Vergangenheit Hamburgs aufarbeiten. Der Denkmalschutz soll im Dialog mit privaten Initiativen weitergeführt werden.

Die SPD will an die Verbrechen der Nazi-Zeit erinnern. Die Ausstellungen in der Gedenk-Stätte Neuengamme werden erneuert. Hamburg soll auch seine Kolonial-Geschichte aufarbeiten. Alte Gebäude sollen geschützt bleiben.

Medien- und Games-Standort sowie Journalismus fördern

Die SPD will Hamburg als innovativen Medienstandort stärken, Medienunternehmen beim Einsatz von KI und anderen Technologien unterstützen und die Games-Förderung ausbauen. Zudem sollen journalistische Kompetenz und Nachrichtenkompetenz stärker gefördert werden.

In Hamburg arbeiten viele Medien-Firmen. Die SPD will ihnen bei neuer Technik helfen, zum Beispiel bei KI. Firmen für Computer-Spiele sollen mehr Förderung bekommen. Auch guter Journalismus soll gestärkt werden. Menschen sollen lernen, Nachrichten richtig einzuordnen.

SPD: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl