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BSW zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Unser Land verdient mehr!“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundlegend reformieren

Das BSW will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten, aber umbauen und den Medienstaatsvertrag neu verhandeln. Der Rundfunkbeitrag soll nicht steigen, Spitzengehälter sollen sinken und die Aufsicht soll parteifern werden. Ziel ist nach dem Programm, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

ARD und ZDF sollen bleiben. Das BSW will sie aber stark verändern. Der Rundfunk-Beitrag soll nicht steigen. Die Chefs der Sender sollen weniger verdienen. Parteien sollen weniger Einfluss auf die Sender haben.

Die Bezahlung von Intendanten und Direktoren soll sich künftig an der Besoldung im öffentlichen Dienst orientieren; Honorare für Kommentatoren, Experten und Prominente sollen gedeckelt und offengelegt werden. In den Aufsichtsgremien sollen die Beitragszahler mehr Gewicht bekommen. Eine Enquete-Kommission soll prüfen, ob die Sender objektiv und regierungsfern berichten. Eigenproduktionen sollen im Internet ohne zeitliche Grenze abrufbar bleiben, statt nach 14 Tagen zu verschwinden. Das Programm bemängelt, dass von jedem Euro Beitrag nur 44 Cent ins Programm gehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Wir wollen eine grundlegende Reform des ÖRR und eine Neuverhandlung des Medienstaatsvertrages.“
Seite 41 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kultur zur Staatsaufgabe machen, Künstler absichern

Das BSW will Kunst, Kultur und kulturelle Bildung zu staatlichen Pflichtaufgaben erklären und den Schutz der Kultur im Grundgesetz verankern. Freischaffende Künstler sollen sozial besser abgesichert und die Künstlersozialkasse erhalten und reformiert werden.

Das BSW will, dass der Staat Kunst und Kultur fördern muss. Das soll auch im Grundgesetz stehen. Künstler ohne feste Stelle sollen besser abgesichert sein. Die Künstler-Sozialkasse soll bleiben und besser werden.

Die Partei unterstützt eine Initiative, die den Schutz von Kunst und Kultur in die Verfassung schreiben will. Kulturschaffende sollen dauerhaft vor Verdienstausfällen geschützt werden, die sie nicht selbst verschuldet haben. Das Programm begründet die Forderung damit, dass der Wechsel zwischen kurzen Verträgen und Arbeitslosigkeit oft zu Altersarmut führt. Kulturelle Bildung soll in der Schule gestärkt werden. Fördergeld soll ohne Diskriminierung und ohne verlangte politische Bekenntnisse vergeben werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Das BSW fordert, Kunst und Kultur sowie kulturelle Teilhabe und Bildung als Pflichtaufgaben des Staates zu definieren.“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Kultur soll staatliche Pflichtaufgabe werden und die soziale Absicherung von Künstlern ausgebaut werden, was öffentliche Leistungen erweitert.

Was sagen die anderen Parteien zu Kultur und Medien?

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