Öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundlegend reformieren
Das BSW will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten, aber umbauen und den Medienstaatsvertrag neu verhandeln. Der Rundfunkbeitrag soll nicht steigen, Spitzengehälter sollen sinken und die Aufsicht soll parteifern werden. Ziel ist nach dem Programm, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.
ARD und ZDF sollen bleiben. Das BSW will sie aber stark verändern. Der Rundfunk-Beitrag soll nicht steigen. Die Chefs der Sender sollen weniger verdienen. Parteien sollen weniger Einfluss auf die Sender haben.
Die Bezahlung von Intendanten und Direktoren soll sich künftig an der Besoldung im öffentlichen Dienst orientieren; Honorare für Kommentatoren, Experten und Prominente sollen gedeckelt und offengelegt werden. In den Aufsichtsgremien sollen die Beitragszahler mehr Gewicht bekommen. Eine Enquete-Kommission soll prüfen, ob die Sender objektiv und regierungsfern berichten. Eigenproduktionen sollen im Internet ohne zeitliche Grenze abrufbar bleiben, statt nach 14 Tagen zu verschwinden. Das Programm bemängelt, dass von jedem Euro Beitrag nur 44 Cent ins Programm gehen.
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„Wir wollen eine grundlegende Reform des ÖRR und eine Neuverhandlung des Medienstaatsvertrages.“Einordnung
Dieser Punkt berührt keine der Achsen.