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PdF zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Fortschritt für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 155 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Unabhängige Kultur fördern und Vergabe entpolitisieren

Die PdF will freie Kunstschaffende und kleine Initiativen mit eigenen Programmen fördern und auf dem Land Kulturzentren aufbauen. Über Fördergeld soll ein unabhängiges Gremium entscheiden, Kultureinrichtungen sollen eine feste staatliche Grundförderung bekommen.

Die PdF will Künstler und kleine Kultur-Gruppen mit Geld unterstützen. Auf dem Land soll es neue Kultur-Zentren geben. Ein unabhängiges Gremium soll das Fördergeld verteilen. Ein Gremium ist eine Gruppe, die gemeinsam entscheidet. Kultur-Häuser sollen festes Geld vom Staat bekommen.

Das Programm sieht Förderprogramme vor, die Kunstschaffende und kleine Initiativen vom kommerziellen Druck entlasten sollen. In ländlichen Gebieten sollen regionale Kulturzentren entstehen, die Veranstaltungen und Raum für Austausch bieten. Die Vergabe der Mittel soll ein Gremium übernehmen, das weder politischen noch wirtschaftlichen Interessen verpflichtet ist. Kulturelle Institutionen sollen eine Grundfinanzierung erhalten, die nicht vom wirtschaftlichen Erfolg abhängt. Begründet wird das mit der Bedeutung der Kultur für Identität, Zusammenhalt und den Erhalt des kulturellen Erbes.

Originalzitat anzeigen (Seite 97)
„Künstlerinnen, Künstler und kleine Kulturinitiativen sollen durch speziell zugeschnittene Förderprogramme unterstützt werden.“
Seite 97 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die PdF will die staatliche Kulturförderung um neue Programme, Kulturzentren und eine Grundfinanzierung ausbauen, was mehr öffentliche Leistungen bedeutet.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk verschlanken, Spitzengehälter deckeln

Die PdF will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk effizienter aufstellen, Doppelstrukturen abbauen und den Auftrag auf Bildung, Information und Kultur konzentrieren. Der Rundfunkbeitrag soll bleiben, die Gehälter der Führungsebene sollen begrenzt werden.

Die PdF will ARD, ZDF und Co. kleiner und günstiger machen. Die Sender sollen sich auf Bildung, Nachrichten und Kultur konzentrieren. Den Rundfunk-Beitrag will die Partei behalten. Chefs der Sender sollen weniger verdienen. Dafür soll es Obergrenzen geben.

Doppelte Strukturen zwischen den Sendern sollen überprüft und verringert werden, um Kosten und damit die Abgabenlast zu senken. Der Auftrag soll klarer gefasst werden und sich auf Kernaufgaben beschränken. Am Rundfunkbeitrag hält die PdF fest, weil seine Abschaffung aus ihrer Sicht zu einer Kommerzialisierung führen und unabhängige Berichterstattung gefährden könnte. Die Vergütung von Intendanten und Führungskräften soll sich am öffentlichen Dienst orientieren und durch Obergrenzen gedeckelt werden. Das Programm verweist darauf, dass Intendanten teils mehr verdienen als der Bundeskanzler.

Originalzitat anzeigen (Seite 98)
„Eine Überprüfung und Reduzierung von Doppelstrukturen zwischen den Sendern ist notwendig, um Kosten zu senken und Synergien zu nutzen.“
Seite 98 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die PdF will Strukturen und Kosten des beitragsfinanzierten Rundfunks verringern und die Abgabenlast senken, hält aber am Beitragsmodell fest.

Rundfunkräte ohne Parteieneinfluss besetzen

Die PdF will den Einfluss der Parteien auf die Besetzung der Rundfunkräte verringern oder ganz beenden. An ihre Stelle sollen gewählte unabhängige Fachleute und Vertreter der Zivilgesellschaft treten, um die Neutralität der Sender zu sichern.

Rundfunk-Räte kontrollieren die öffentlichen Sender. Heute sitzen dort auch Politiker. Die PdF will das ändern. Unabhängige Fachleute und Bürger-Vertreter sollen gewählt werden. So sollen die Sender neutral bleiben.

Das Programm sieht vor, die Rundfunkräte per basisdemokratischer Wahl mit unabhängigen Fachleuten und Menschen aus der Zivilgesellschaft zu besetzen. Wer dort sitzt, darf weder ein politisches Amt noch eine Funktion ausüben, die der eigenen Neutralität schaden könnte. Die Sender sollen stärker auf ausgewogene Berichterstattung verpflichtet werden. Dazu kommen Kodizes für die Unabhängigkeit und Vorschriften gegen Interessenkonflikte. Die PdF begründet das mit der Kritik, Politiker in den Räten könnten Zweifel an der Unabhängigkeit der Sender wecken.

Originalzitat anzeigen (Seite 99)
„Um dies zu verhindern, soll der Einfluss politischer Parteien bei der Besetzung der Rundfunkräte reduziert oder vollständig abgeschafft werden.“
Seite 99 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zu Kultur und Medien?

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