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Was sagen die Parteien in Bremen zu Kultur und Medien?

5 aktuelle Wahlprogramme in Bremen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Nachtleben mit Nachtbürgermeister und Clubprogramm beleben

Die CDU will Bremen auch nachts attraktiver machen, weil das Angebot zum Ausgehen außerhalb von Viertel und Neustadt aus ihrer Sicht geschrumpft ist. Dazu sollen ein Nachtbürgermeister oder eine Nachtbürgermeisterin und ein Clubprogramm kommen.

Die CDU will mehr Angebote zum Ausgehen in Bremen. Es soll einen Nacht-Bürgermeister geben. Diese Person kümmert sich um das Nachtleben. Auch Clubs sollen Hilfe bekommen.

Bunker Valentin als Erinnerungsort fest verankern

Die CDU will den Bunker Valentin als Ort der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus stärker im Bremer Gedächtnis verankern. Dazu sollen alle Bremer Schulklassen ihn verpflichtend besuchen.

Der Bunker Valentin erinnert an die Verbrechen der Nazi-Zeit. Die CDU will diesen Ort bekannter machen. Alle Schulklassen in Bremen sollen ihn besuchen müssen. Man soll auch leichter dorthin kommen.

Kulturförderung neu ordnen und Stiftungsfonds schaffen

Die CDU will die Kulturförderung nach inhaltlichen Schwerpunkten ordnen und verlässlicher machen. Aus Einnahmen der Citytax soll ein Fonds entstehen, der private Spenden an Kulturstiftungen verdoppelt. Hinzu kommen Stipendien, Fortbildungen und eine gemeinsame Landesförderung für Bremen und Bremerhaven.

Die CDU will Kultur anders fördern. Das Geld soll verlässlich und für längere Zeit kommen. Ein neuer Topf soll private Spenden für Kultur-Stiftungen verdoppeln. Das Geld dafür kommt aus der Citytax. Das ist eine Abgabe auf Übernachtungen. Junge Künstler sollen Stipendien bekommen.

Kultur in Schulen und an Begegnungsorten stärken

Die CDU will den Austausch zwischen Kulturorten, Schulen und Altenheimen fördern und Kultur an Schulen sichtbarer machen. Bibliotheken, Volkshochschulen und Museen sollen als Begegnungsorte besser ausgestattet werden. Kulturbetriebe sollen Fördermittel für nachhaltiges und klimafreundliches Arbeiten erhalten.

Die CDU will mehr Kultur an Schulen. Künstler sollen im Unterricht helfen. Schüler sollen öfter Theater und Museen besuchen. Bibliotheken sollen an sieben Tagen in der Woche offen sein. Dort soll es gute Technik und Arbeits-Plätze geben.

Verpflichtende Ausstellungsvergütung für Künstler einführen

Die CDU will, dass Künstlerinnen und Künstler für die Präsentation ihrer Werke in öffentlichen Ausstellungshäusern verpflichtend bezahlt werden. Ein Fonds von 100.000 Euro soll den Häusern die Zahlung ermöglichen. Die Partei unterstützt damit die Initiative „Pay the artist“ des Berufsverbands BBK.

Künstler zeigen ihre Werke in Ausstellungen. Oft bekommen sie dafür kein Geld. Die CDU will das ändern. Öffentliche Ausstellungs-Häuser sollen Künstler bezahlen müssen. Dafür soll es einen Topf mit 100.000 Euro geben.

Museen digitalisieren und Theaterlandschaft erhalten

Die CDU will die Museen in Bremen und Bremerhaven attraktiver machen und mit einer digitalen Kulturstrategie für Forschung und Publikum öffnen. Die Theaterlandschaft soll in ihrer Vielfalt erhalten bleiben, Amateurtheater und freie Szene sollen mehr Förderung bekommen. Auch privates Engagement für die Kultur will die Partei fördern.

Die CDU will die Museen moderner machen. Man soll Museen auch im Internet besuchen können. Die Museen sollen WLAN bekommen. Die Theater in Bremen und Bremerhaven sollen bleiben. Kleine und freie Theater sollen mehr Geld bekommen.

Radio Bremen als eigenständigen Sender sichern

Die CDU bekennt sich zu Radio Bremen als eigenständigem Sender innerhalb der ARD. In den Debatten über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks will sie dessen Fortbestand sichern.

Die CDU will Radio Bremen erhalten. Der Sender soll eigenständig bleiben. Er gehört zur ARD. Die CDU will sich dafür einsetzen, wenn über den Rundfunk gestritten wird.

Medienkompetenz in allen Altersgruppen stärken

Die CDU will Initiativen stärken und enger miteinander verknüpfen, die Medienkompetenz in allen Altersgruppen fördern, vom Kind bis zum Erwachsenen. Sie begründet das damit, dass Menschen in sozialen Medien zunehmend selbst zu Akteuren werden.

Die CDU will, dass alle gut mit digitalen Medien umgehen können. Das gilt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Gruppen, die das vermitteln, sollen mehr Hilfe bekommen. Sie sollen auch besser zusammenarbeiten.

Regionale Presse und Medienförderung stützen

Die CDU will regionale Berichterstattung erhalten und eine Bundesförderung für die Verbreitung von Zeitungen gegebenenfalls mit Landesmitteln ergänzen. Die Film- und Medienförderung über die Nordmedia soll überprüft und verbessert werden, mit Schwerpunkt auf der Games-Branche.

Die CDU will Zeitungen aus der Region erhalten. Das Land soll dabei vielleicht mit Geld helfen. Auch die Förderung für Filme und Medien will die CDU prüfen. Firmen für Computer-Spiele sollen besonders beachtet werden.

CDU: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

    Hängt stark von der Rechenweise ab.

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Dreharbeiten in den Häfen erleichtern

Die FDP will Genehmigungen für Film- und Fernsehaufnahmen in den Häfen einfacher machen und die Häfen als Drehorte bewerben. Sie verspricht sich davon ein besseres Image für die maritime Wirtschaft und für beide Städte.

Die FDP will Dreharbeiten in den Häfen leichter machen. Film-Teams sollen schneller eine Erlaubnis bekommen. Die Häfen sollen als Drehorte bekannt werden. Das soll gut für das Ansehen von Bremen und Bremerhaven sein.

Fonds für historische Bausubstanz einrichten

Die FDP will historische Bauwerke in Bremen und Bremerhaven erhalten und pflegen. Dafür soll mehr Geld in den Denkmalschutz städtischer Gebäude fließen und ein Fonds entstehen, bei dem private Eigentümer Mittel beantragen können.

Die FDP will alte Gebäude erhalten. Die Stadt soll mehr Geld für ihre alten Gebäude ausgeben. Es soll auch einen Fonds geben. Ein Fonds ist ein Geld-Topf. Private Besitzer können daraus Geld bekommen.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk verkleinern, Beitrag senken

Die FDP will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf Information und Bildung beschränken und Unterhaltung aus seinem Auftrag streichen. Durch Reformen von Auftrag und Struktur soll der Rundfunkbeitrag langfristig auf höchstens 10 Euro im Monat sinken. Der Rundfunkrat soll teilweise direkt gewählt werden.

Die FDP will den öffentlichen Rundfunk kleiner machen. Er soll nur noch informieren und bilden. Unterhaltung soll wegfallen. Der Rundfunk-Beitrag soll auf höchstens 10 Euro im Monat sinken.

Kultureinrichtungen und Freie Szene fördern

Die FDP will die großen Kultureinrichtungen in Bremen und Bremerhaven ausreichend finanzieren und daneben die Freie Szene gezielt fördern. Kulturausgaben versteht das Programm auch als Stärkung des Wirtschaftsstandorts, weshalb mehr auf Kulturtourismus gesetzt werden soll.

Die FDP will Theater, Museen und andere Kultur-Orte gut bezahlen. Auch freie Künstler sollen Hilfe bekommen. Kultur soll mehr Besucher in die Städte bringen. Das hilft nach Ansicht der FDP auch der Wirtschaft.

Tanzverbot an Feiertagen abschaffen

Die FDP befürwortet, das generelle Tanzverbot an bestimmten Feiertagen aufzuheben. Sie begründet das damit, dass der Glaube eine private Entscheidung ist und keine Glaubensgemeinschaft bevorzugt werden soll.

An manchen Feiertagen darf man nicht öffentlich tanzen. Die FDP will dieses Verbot abschaffen. Sie sagt: Der Glaube ist Privatsache. Keine Religion soll Vorteile haben.

Kulturangebot in Bremerhaven sichern und stärken

Die FDP will das Kulturangebot in Bremerhaven stärken, die Theater der Stadt erhalten und die kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche ausbauen. Kultur gilt dem Programm als Standortfaktor und als Motor für die Entwicklung der Stadtteile.

Die FDP will die Kultur in Bremerhaven stärken. Die Theater sollen bleiben. Kinder und Jugendliche sollen leichter zur Kultur finden. Die Stadt soll mehr Werbung für ihre Kultur machen.

Stadthalle Bremerhaven mit privatem Investor neu bauen

Die FDP will in Bremerhaven eine neue Stadthalle auf dem Wilhelm-Kaisen-Platz errichten lassen. Ein Investor soll sie bauen und finanzieren, die Stadt soll sie anschließend mieten. Nur so sei ein Neubau aus Sicht des Programms in absehbarer Zeit möglich.

Bremerhaven soll eine neue Stadthalle bekommen. Dort gibt es Sport, Kultur und Messen. Eine private Firma soll die Halle bauen und bezahlen. Die Stadt mietet die Halle dann.

Schifffahrtsmuseum und Historisches Museum erneuern

Die FDP will das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven stärken und die Museumsschiffe instand setzen lassen. Die Dauerausstellung des Historischen Museums soll modernisiert werden, und dort soll wieder Eintritt verlangt werden.

Die FDP will das Schifffahrts-Museum in Bremerhaven stärken. Die alten Schiffe sollen repariert werden. Das Historische Museum soll eine neue Ausstellung bekommen. Der Besuch dort soll wieder Geld kosten.

Nordseemuseum festen Ausstellungsort geben

Die FDP will dem Nordseemuseum in Bremerhaven wieder einen dauerhaften Ausstellungsort samt Depot verschaffen. Das Programm begründet dies mit dem hohen historischen Wert vieler Exponate, die derzeit eingelagert sind.

Das Nordseemuseum hat zurzeit kein eigenes Haus. Viele Stücke liegen in Kisten. Die FDP will einen festen Ort für die Ausstellung. Dazu soll ein Lager gehören.

FDP: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Kulturgebäude klimaneutral umgestalten

Die Grünen wollen die Gebäude der Kultureinrichtungen klimaneutral umbauen. Nach ihrer Auffassung ist der ökologische Wandel nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch der Kultur und der Ästhetik.

Theater, Museen und andere Kultur-Häuser sollen dem Klima nicht mehr schaden. Die Grünen wollen diese Gebäude dafür umbauen. Sie sagen: Klimaschutz ist auch eine Frage der Kultur. Bremen soll bei diesem Thema mitreden.

Kulturelle Teilhabe für alle ermöglichen

Die Grünen wollen, dass Kulturangebote Menschen jeden Alters, Geschlechts, Bildungsstands und aus allen Quartieren erreichen. Dazu sollen kulturelle Bildung, Angebote an ungewöhnlichen Orten und Kultur in den Stadtteilen beitragen. Geplant sind auch ein Kulturticket für Auszubildende und längere Öffnungszeiten der Bibliotheken.

Alle Menschen sollen Kultur erleben können. Kultur soll es in allen Stadtteilen geben. Auch im Park oder im Altenheim soll es Angebote geben. Auszubildende sollen ein günstiges Kultur-Ticket bekommen. Bibliotheken sollen auch am Sonntag öffnen können.

Bibliotheken auch sonntags und digital öffnen

Die Grünen wollen, dass Bibliotheken länger zugänglich sind, auch an Sonntagen und außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Davon sollen unter anderem Familien und Menschen in Schichtarbeit profitieren. In Bremen-Blumenthal soll ein neuer Standort der Stadtbibliothek entstehen.

Die Grünen wollen Bibliotheken länger öffnen. Sie sollen auch am Sonntag offen sein. Das hilft zum Beispiel Familien und Schicht-Arbeitern. In Blumenthal soll es eine neue Bibliothek geben.

Kulturhäuser in allen Stadtteilen und mehr Teilhabe

Die Grünen wollen Kultur leichter zugänglich machen und in jedem Stadtteil Kulturhäuser schaffen, etwa durch die Öffnung von Schulräumen. Die Kulturförderung soll sich künftig stärker daran ausrichten, ob Angebote viele Bevölkerungsgruppen erreichen.

Die Grünen wollen Kultur in jedem Stadtteil. Dafür sollen Schulen ihre Räume öffnen. Die Stadt soll fragen, welche Angebote den Menschen fehlen. Das Kultur-Ticket soll bekannter werden.

Clubs und Freiluftpartys vor Verdrängung schützen

Die Grünen wollen ein Clubkataster einführen, damit Musikspielstätten und andere Kulturorte bei Planungen berücksichtigt und nicht verdrängt werden. Sie halten am Freiluftpartygesetz fest und wollen kulturelle Zwischennutzungen erleichtern.

Die Grünen wollen Clubs schützen. Ein Verzeichnis soll alle Clubs und Kultur-Orte zeigen. So kann die Stadt sie bei Bau-Plänen beachten. Partys im Freien sollen weiter möglich sein.

Dauerhaftes Festivalgelände für Bremen schaffen

Die Grünen wollen in Bremen ein festes Gelände für Festivals einrichten und dessen Träger und Unterhalt aus der Kulturförderung grundfinanzieren. Das soll Festivals einfacher machen und Bremens Ruf in der Szene stärken. Zugleich sollen die Bedingungen für freie Kulturschaffende besser werden.

Die Grünen wollen einen festen Platz für Festivals in Bremen. Die Stadt soll dafür Geld geben. So werden Festivals einfacher. Auch freie Künstler sollen bessere Bedingungen bekommen.

Erinnerungspolitische Strategie für Bremen entwickeln

Die Grünen fordern eine Strategie für die Erinnerungskultur und wollen die Landeszentrale für politische Bildung dafür mit mehr Geld und Personal ausstatten. Die Erinnerung an die NS-Verbrechen soll für jüngere Generationen erlebbar bleiben, auch wenn die letzten Zeitzeugen nicht mehr leben.

Die Grünen wollen einen Plan für das Erinnern an die Geschichte. Die Landes-Zentrale für politische Bildung soll mehr Geld und Personal bekommen. Junge Menschen sollen von den Verbrechen der Nazi-Zeit erfahren. Auch die Geschichte queerer Menschen soll bekannter werden.

Dokumentationszentrum Kolonialismus einrichten

Die Grünen wollen in Bremen ein Dokumentationszentrum zum Kolonialismus und seinen Nachwirkungen schaffen. Koloniale Spuren im Stadtbild sollen nicht unverändert bleiben, sondern eingeordnet und aufgearbeitet werden.

Die Grünen wollen ein Zentrum zur Kolonial-Zeit bauen. Dort soll man gedenken und sich informieren können. Statuen aus dieser Zeit sollen eine Erklärung bekommen. Die Stadt soll zeigen, dass sie diese Politik heute ablehnt.

Online-Börse und Messe für Kulturflächen schaffen

Die Grünen wollen freie Plätze und Flächen der Innenstadt in einer Online-Börse auflisten und regelmäßig eine „Möglichkeitenmesse Innenstadt“ veranstalten. Damit sollen Kulturschaffende leichter Räume im Zentrum finden. Bisher bevorzugen viele von ihnen laut Programm Leerstände außerhalb der Innenstadt.

Die Grünen wollen eine Internet-Seite mit freien Flächen in der Innenstadt. Dort können Künstler passende Orte finden. Außerdem soll es regelmäßig eine Messe geben. Dort lernen Künstler und Haus-Besitzer sich kennen.

Junge Kultur in der City absichern

Die Grünen wollen in der Innenstadt mehr Angebote für jüngere Menschen und für jene schaffen, die klassische Kultur weniger anspricht. Erfolgreiche Kulturprojekte sollen bei ihrer Etablierung unterstützt werden. Für den Güterbahnhof fordert das Programm langfristige Planungssicherheit und finanzielle Hilfe.

Die Grünen wollen mehr Kultur für junge Menschen in der Innenstadt. Dazu gehören Konzerte, Clubs und Ateliers. Gute Projekte sollen Hilfe bekommen. Die Künstler am Güterbahnhof sollen sicher dort bleiben können.

Rundfunkkontrolle stärken und Radio Bremen fördern

Die Grünen bekennen sich zu Pressefreiheit und öffentlich-rechtlichem Rundfunk und wollen dessen Aufsicht durch die Gremien verbessern. Bei Radio Bremen sollen zwei ausgeloste Bürgerinnen und Bürger in den Rundfunkrat einziehen, dazu soll ein Publikumsrat entstehen.

Die Grünen wollen den öffentlichen Rundfunk erhalten. Die Sender sollen aber besser kontrolliert werden. Bei Radio Bremen sollen zwei Menschen per Los in den Rundfunk-Rat kommen. Der Rundfunk-Rat ist das Gremium, das den Sender überwacht. Ein Publikums-Rat soll den Sender beraten.

Geflohene Autoren und Forschende unterstützen

Die Grünen wollen geflohene Schriftstellerinnen, Journalisten und Forschende mit Stipendien unterstützen. Das geplante Literaturhaus soll ein Zentrum für Exilliteratur erhalten.

Manche Autoren und Forscher müssen vor Krieg und Verfolgung fliehen. Die Grünen wollen ihnen in Bremen helfen. Sie sollen Stipendien bekommen. Ein Stipendium ist Geld zum Leben und Arbeiten. Im neuen Literatur-Haus soll es einen Ort für ihre Bücher geben.

Grüne: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Stiftung für Gedenkstätten gründen, NS-Erinnerung weiterentwickeln

Die Linke will eine Stiftung bremische Gedenkstätten gründen, die das Gedenken an die NS-Zeit konzeptionell weiterentwickelt und Erinnerungsorte betreut. Tatorte und Bauwerke aus dieser Zeit sollen deutlicher erklärt und künstlerisch gebrochen werden.

Die Linke will eine Stiftung für Gedenk-Orte in Bremen gründen. Sie soll sich um die Erinnerung an die Nazi-Zeit kümmern. Orte von Nazi-Verbrechen sollen bekannter werden. Es soll auch einen Ort zur Verfolgung queerer Menschen geben.

Kolonialgeschichte aufarbeiten, Raubgut vollständig zurückgeben

Die Linke will unrechtmäßig erworbene Objekte aus Bremer Museen vollständig an die Herkunftsgesellschaften zurückgeben. Straßen mit kolonialem Bezug sollen umbenannt und koloniale Spuren in der Stadt sichtbar gemacht und eingeordnet werden.

In Bremer Museen liegen Dinge, die in der Kolonial-Zeit geraubt wurden. Die Linke will sie zurückgeben. Straßen mit Namen von Kolonial-Verbrechern sollen neue Namen bekommen. Anwohner sollen dafür nichts bezahlen. Die Bismarck-Statue soll künstlerisch verändert werden.

Kultur für alle zugänglich und in allen Stadtteilen anbieten

Die Linke will regelmäßige eintrittsfreie Museumstage einführen und Kultur in allen Stadtteilen verankern. In neuen Baugebieten sollen Flächen für Kultur fest eingeplant werden, und es sollen neue Proberäume für Bands entstehen.

Die Linke will, dass alle Menschen Kultur erleben können. Museen sollen an manchen Tagen keinen Eintritt kosten. In neuen Wohn-Gebieten soll es Platz für Kultur geben. Bands sollen neue Räume zum Proben bekommen. Partys im Freien sollen weiter erlaubt bleiben.

Kulturförderung ausbauen und verstetigen

Die Linke will die öffentliche Kulturfinanzierung weiter erhöhen. Dauerhaft arbeitende Projekte sollen eine feste institutionelle Förderung bekommen, die Projektförderung soll wachsen und ein Stipendienprogramm für Kulturschaffende weiterlaufen.

Die Linke will mehr Geld für Kultur ausgeben. Projekte, die regelmäßig arbeiten, sollen dauerhaft Geld bekommen. Projekte von Frauen sollen mindestens gleich viel Förderung erhalten. Künstler sollen weiter Stipendien bekommen. Anträge sollen einfach sein.

Ausstellungshonorare einführen, Arbeitsbedingungen in der Kultur verbessern

Die Linke will Ausstellungshonorare für bildende Künstler*innen in öffentlich geförderten Häusern einführen. Mindesthonorare in der Projektförderung sollen ausreichend sein und eingehalten werden, die Honorare an der Volkshochschule sollen steigen.

Künstler sollen Geld bekommen, wenn Museen ihre Werke zeigen. Das soll für Häuser gelten, die Geld vom Staat bekommen. Lehrkräfte an der Volkshochschule sollen höhere Honorare erhalten. Mehr Kunst an öffentlichen Gebäuden soll neue Aufträge bringen.

Kulturelle Bildung und Stadtbibliothek stärken

Die Linke will die kulturelle Bildung mit einem Rahmenplan weiterentwickeln und die Zusammenarbeit von Kulturschaffenden und Schulen ausbauen. Die Stadtbibliothek soll als Begegnungsort mehr Personal erhalten.

Die Linke will einen Plan für kulturelle Bildung. Künstler und Schulen sollen mehr zusammenarbeiten. Projekte sollen nur noch einen Antrag bei einer Stelle stellen müssen. Die Stadt-Bibliothek soll mehr Personal bekommen. Sie ist ein Ort, an dem sich Menschen treffen.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk sichern, reformieren und Presse fördern

Die Linke will Radio Bremen bedarfsgerecht finanzieren, den Rundfunkbeitrag sozialer gestalten und Werbung im öffentlich-rechtlichen Programm abschaffen. Zugleich fordert sie Reformen bei Transparenz und Aufsicht sowie eine staatsferne Presseförderung.

Die Linke will Radio Bremen und den öffentlichen Rundfunk erhalten. Der Rundfunk-Beitrag soll sozialer werden. Im öffentlichen Programm soll es keine Werbung mehr geben. Die Sender sollen offener arbeiten und besser kontrolliert werden. Zeitungen sollen Förderung bekommen, ohne dass der Staat sie lenkt.

Linke: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Stadtmusikanten- und Literaturhaus bauen, Glocke modernisieren

Die SPD will in der Bremer Innenstadt ein Stadtmusikanten- und Literaturhaus errichten und das Konzerthaus „Die Glocke“ modernisieren. Kultur soll die Innenstadt auch abends beleben. Ergänzend sind kleine, leicht zugängliche Kulturangebote vorgesehen.

Die SPD will ein neues Haus in der Innenstadt bauen. Es heißt Stadtmusikanten- und Literaturhaus. Dort geht es um Bücher und um die Bremer Stadtmusikanten. Auch das Konzerthaus „Die Glocke“ soll erneuert werden. Kultur soll die Stadt auch abends lebendig machen.

Weltkulturerbe-Zentrum im Rathaus einrichten

Die SPD will das Bremer Rathaus als Weltkulturerbe stärker herausstellen. Dazu soll die Untere Rathaushalle zu einem Weltkulturerbe-Zentrum werden, und es sollen neue Zugänge geschaffen werden.

Das Bremer Rathaus ist Weltkulturerbe. Das heißt: Es ist für die ganze Welt besonders wertvoll. Die SPD will das besser zeigen. In der Unteren Rathaushalle soll ein Zentrum dazu entstehen. Dort erfahren Besucher mehr über Bremens Geschichte.

Kulturelle Bildung mit „Bremer Kulturschulen“ fördern

Die SPD will Museen, Galerien und andere Kultureinrichtungen als Lernorte außerhalb der Schule staatlich fördern und enger mit Schulen verbinden. Ein Modellprojekt „Bremer Kulturschulen“ soll Grundschulen Geld geben, um kulturelle Angebote in den Ganztag einzubauen.

Die SPD will, dass Kinder leichter mit Kultur in Kontakt kommen. Grundschulen sollen dafür Geld bekommen. Sie können damit Künstlerinnen und Künstler in die Schule holen. Auch Museen sollen mehr mit Schulen zusammenarbeiten. Dafür soll es feste Stellen geben.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Radio Bremen sichern

Die SPD bekennt sich zu den Programmen von ARD, Radio Bremen, ZDF und Deutschlandradio. Radio Bremen soll als eigenständiger Sender erhalten bleiben. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll sich über Fernsehen, Radio und Internet hinweg sowie barrierefrei weiterentwickeln können.

Die SPD steht zu ARD, ZDF, Deutschlandradio und Radio Bremen. Radio Bremen soll ein eigener Sender bleiben. Die Sender sollen sich weiter entwickeln können. Alle Menschen sollen die Angebote nutzen können.

Nachhaltigkeit im Rundfunkrecht verankern

Die SPD will Nachhaltigkeit als Leitlinie in die Bremer Rundfunk- und Mediengesetze schreiben. Auch für ZDF, Deutschlandradio und private Anbieter soll dieser Grundsatz künftig in den Staatsverträgen stehen.

Die SPD will neue Regeln für Sender. Die Sender sollen nachhaltig handeln. Das heißt: Sie sollen auf Umwelt und Zukunft achten. Das soll in den Gesetzen stehen.

Digitalkonzerne regulieren, lokale Medienvielfalt sichern

Die SPD will internationale Digitalunternehmen über den Medienstaatsvertrag stärker regulieren, weil sie darin eine Gefahr für die freie öffentliche Debatte sieht. Zugleich will sie gute Bedingungen für lokalen und regionalen Journalismus schaffen und tritt für Netzneutralität ein.

Die SPD will strengere Regeln für große Internet-Firmen. Sie sollen offen zeigen, wie sie arbeiten. Hass und falsche Nachrichten im Netz sollen bekämpft werden. Die SPD will auch Zeitungen und Medien vor Ort schützen.

Erinnerungskultur stärken

Die SPD will die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit, dem Kolonialismus und der Bremer Migrationsgeschichte ausbauen. Weil viele Zeitzeugen nicht mehr leben, sollen neue Formen der Vermittlung entstehen, darunter ein regelmäßiger Jugendaustausch mit der Partnerstadt Haifa.

Die SPD will, dass Bremen sich an seine Geschichte erinnert. Dazu gehört die Zeit der Nazis. Junge Menschen aus Bremen und Haifa sollen sich regelmäßig treffen. Haifa ist eine Stadt in Israel. Auch die Geschichte der Einwanderung soll erzählt werden.

Faire Bezahlung und Absicherung für Kulturschaffende

Die SPD will die Bezahlung im Kulturbereich verbessern, etwa bei Honoraren. Der Zugang zur Künstlersozialkasse soll leichter werden, um Altersarmut vorzubeugen. Außerdem bekennt sich die SPD zum Schutz der Kunstfreiheit.

Künstlerinnen und Künstler sollen fair bezahlt werden. Sie sollen leichter in die Künstler-Sozialkasse kommen. Das ist eine Versicherung für Künstler. So sollen sie im Alter nicht arm sein. Die Kunst soll frei bleiben.

Kultureinrichtungen und Stadtteilkultur verlässlich fördern

Die SPD will Theater, Museen, Orchester und andere Kultureinrichtungen weiter verlässlich finanzieren und die Vielfalt der Bremer Kulturlandschaft erhalten. Auch die Kultur in den Stadtteilen soll gestärkt werden. Das Programm verweist dabei auf die Bedeutung der Kultur für Standort und Tourismus.

Die SPD will Theater, Museen und Orchester weiter mit Geld unterstützen. Die Häuser sollen für alle gut erreichbar sein. Auch in den Stadtteilen soll es gute Kultur geben. Die SPD sagt: Kultur ist auch gut für den Tourismus.

Kulturelle Teilhabe und Barrierefreiheit ausbauen

Die SPD will, dass deutlich mehr Menschen am kulturellen Leben teilnehmen. Kultureinrichtungen sollen dafür in die Stadtteile gehen, und Hürden für Menschen mit Behinderung sollen abgebaut werden. Das Programm sieht darin einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die SPD will: Mehr Menschen sollen Kultur erleben können. Kultur-Einrichtungen sollen in die Stadtteile kommen. Menschen mit Behinderung sollen leichter Zugang haben. Die SPD will auch über die Preise nachdenken.

Kulturelle Bildung an Schulen verlässlich vernetzen

Die SPD will die kulturpädagogischen Angebote an Schulen aus dem Zufall holen und in ein festes Netzwerk von Bildung und Kultur überführen. Zudem unterstützt sie Bremens Bewerbung als City of Literature und das geplante Stadtmusikanten- und Literaturhaus.

Künstler arbeiten schon heute an Bremer Schulen. Die SPD will daraus ein festes Netzwerk machen. Schulen sollen sich darauf verlassen können. Bremen soll sich außerdem als Literatur-Stadt bewerben.

Digitale Kulturplattform und App entwickeln

Die SPD will das Kulturangebot der Stadt analog und digital besser sichtbar machen. Dafür sollen eine digitale Plattform und eine App mit Veranstaltungskalender entstehen. Die Digitalisierung in der Kultur soll insgesamt fortgesetzt werden.

Die SPD will Kultur in Bremen sichtbarer machen. Dafür soll es eine Internet-Seite und eine App geben. Dort steht auch ein Kalender mit Veranstaltungen. So sollen auch neue Menschen zur Kultur finden.

Räume für junge Kulturinitiativen bereitstellen

Die SPD will jungen Kulturinitiativen mehr Platz zum Experimentieren geben. Leerstehende Räume sollen in einem Kulturkataster verzeichnet und vergeben werden, Hürden für kreative Orte und Freiluftaktivitäten sollen sinken. Ziel ist, junge kreative Menschen nach Bremen zu holen und dort zu halten.

Junge Künstler brauchen Platz zum Ausprobieren. Die SPD will freie Räume in einer Liste sammeln. Diese Räume sollen junge Gruppen nutzen können. Es soll auch weniger Hürden für neue Ideen geben.

Clubszene und Open-Air-Veranstaltungen unterstützen

Die SPD will Clubs als schützenswerte soziokulturelle Orte und als Basis für Live-Musik weiter breit unterstützen. Open-Air-Veranstaltungen sollen weiterhin organisatorische und finanzielle Hilfe erhalten. Konflikte mit der Nachbarschaft sollen durch Moderation gering gehalten werden.

Die SPD will viele verschiedene Clubs in Bremen. Clubs sind für sie wichtige Orte für Musik und Begegnung. Feste unter freiem Himmel sollen weiter Geld und Hilfe bekommen. Bei Streit mit Nachbarn soll vermittelt werden.

SPD: alle 14 Punkte mit Zitat und Seitenzahl