Öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Medienvielfalt sichern
Die Linke will das breite Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erhalten und zugleich dessen Finanzen offenlegen. Medienfusionen sollen strenger kontrolliert und Journalistinnen und Journalisten besser geschützt werden. Der Rundfunk soll nach Ansicht der Partei ein Gegengewicht zur Macht privater Plattformen sein.
ARD, ZDF und andere öffentliche Sender sollen ihr volles Programm behalten. Sie sollen zeigen, wofür sie Geld ausgeben. Große Medien-Firmen sollen sich nicht einfach zusammenschließen. Journalisten sollen besser geschützt werden.
Gehälter, Ausgaben und Beraterverträge der Sender sollen öffentlich werden. Journalismus ohne Gewinnabsicht soll als gemeinnützig gelten. Einschüchterungsklagen gegen Recherchen sollen geahndet, Straftaten gegen Medienschaffende eigens erfasst und von spezialisierten Staatsanwaltschaften verfolgt werden; Redaktionen und Quellen sollen vor staatlicher Überwachung sicher sein. KI-erzeugte Inhalte sollen gekennzeichnet werden, und das Training von KI mit geschützten Werken soll vergütet werden. Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage soll entfallen. Soziale Einrichtungen und Menschen mit Behinderung sollen keinen Rundfunkbeitrag zahlen.
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„Die Programmvielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk muss erhalten bleiben, einschließlich Arte, 3-Sat und Kulturradios.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der gebührenfinanzierte Rundfunk wird gegen Kürzungen verteidigt und die Fusionskontrolle bei Medien verschärft.
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst
Redaktionen und Quellen sollen stärker vor staatlicher Überwachung geschützt werden.