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parteiprogramm

Linke zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Alle wollen regieren. Wir wollen verändern.“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 60 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Medienvielfalt sichern

Die Linke will das breite Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erhalten und zugleich dessen Finanzen offenlegen. Medienfusionen sollen strenger kontrolliert und Journalistinnen und Journalisten besser geschützt werden. Der Rundfunk soll nach Ansicht der Partei ein Gegengewicht zur Macht privater Plattformen sein.

ARD, ZDF und andere öffentliche Sender sollen ihr volles Programm behalten. Sie sollen zeigen, wofür sie Geld ausgeben. Große Medien-Firmen sollen sich nicht einfach zusammenschließen. Journalisten sollen besser geschützt werden.

Gehälter, Ausgaben und Beraterverträge der Sender sollen öffentlich werden. Journalismus ohne Gewinnabsicht soll als gemeinnützig gelten. Einschüchterungsklagen gegen Recherchen sollen geahndet, Straftaten gegen Medienschaffende eigens erfasst und von spezialisierten Staatsanwaltschaften verfolgt werden; Redaktionen und Quellen sollen vor staatlicher Überwachung sicher sein. KI-erzeugte Inhalte sollen gekennzeichnet werden, und das Training von KI mit geschützten Werken soll vergütet werden. Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage soll entfallen. Soziale Einrichtungen und Menschen mit Behinderung sollen keinen Rundfunkbeitrag zahlen.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Die Programmvielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk muss erhalten bleiben, einschließlich Arte, 3-Sat und Kulturradios.“
Seite 55 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der gebührenfinanzierte Rundfunk wird gegen Kürzungen verteidigt und die Fusionskontrolle bei Medien verschärft.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Redaktionen und Quellen sollen stärker vor staatlicher Überwachung geschützt werden.

Kulturförderung zur Pflichtaufgabe machen

Die Linke will Kulturförderung zur staatlichen Pflichtaufgabe machen, damit der Zugang zu Kultur nicht vom Einkommen abhängt. Für freie Künstlerinnen und Künstler soll es verbindliche Mindesthonorare geben. Länder und Kommunen sollen dafür genug Geld bekommen.

Der Staat soll Kunst und Kultur fördern müssen. Kultur soll für alle da sein, auch für Menschen mit wenig Geld. Freie Künstler sollen ein festes Mindest-Honorar bekommen. Städte sollen dafür genug Geld haben.

Das Kooperationsverbot, das dem Bund die Mitfinanzierung in Länderzuständigkeiten weitgehend untersagt, soll fallen. Bildende Künstlerinnen und Künstler sollen einen Rechtsanspruch auf Vergütung für Ausstellungen erhalten. Die Künstlersozialkasse soll weitere Berufe aufnehmen und einen höheren Bundeszuschuss bekommen. Jurys und Gremien sollen paritätisch besetzt sein, die Filmförderungsanstalt soll einen Diversitätsbeirat erhalten. Für die Rückgabe unrechtmäßig erworbener Kulturgüter verlangt die Partei klare Regeln. Proberäume und Ateliers sollen Bestandsschutz und Geld bekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Kunst und Kultur müssen als Teil der Daseinsvorsorge öffentlich gefördert werden. Kulturförderung sollte Pflichtaufgabe werden.“
Seite 55 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Kulturausgaben und verbindliche Honorarvorgaben erweitern die Rolle des Staates.

  • Gesellschafteher progressiv

    Paritätische Gremien und ein Diversitätsbeirat sollen Vielfalt in der Kulturförderung stärken.

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Alle Programme im Bund im Vergleich