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Was sagen die Parteien in Sachsen-Anhalt zu Kultur und Medien?

6 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen-Anhalt haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1,1), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 10 eher konservativ, 1 deutlich konservativ

Politische Einflussnahme durch Schule, Programme und Rundfunk beenden

Die AfD will beenden, was sie als einseitige politische Beeinflussung ansieht. Sie nennt dabei Schulen, staatlich finanzierte Programme in Millionenhöhe und den beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Die AfD sagt: Schulen beeinflussen Kinder politisch einseitig. Das Gleiche sagt sie über teure staatliche Programme. Und über den Rundfunk, für den alle Beiträge zahlen. Die AfD will das stoppen.

Patriotische Kulturpolitik und Kampagne „deutschdenken“ starten

Die AfD will die Kulturpolitik des Landes patriotisch ausrichten und die Landeskampagne „moderndenken“ durch eine Kampagne „deutschdenken“ ersetzen. Ziel ist aus Sicht der Partei ein neues nationales Selbstbewusstsein, das auch Voraussetzung für Integration sei.

Die AfD will eine patriotische Kultur-Politik. Patriotisch heißt: stolz auf das eigene Land. Eine neue Kampagne soll die deutsche Geschichte in Sachsen-Anhalt zeigen. Die Deutschen sollen so mehr Selbst-Bewusstsein bekommen.

Landeszuschuss für Provenienzforschung streichen

Die AfD will den jährlichen Zuschuss des Landes an das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg vollständig beenden. Sie lehnt es ab, Museumsbestände ohne konkreten Anlass auf unrechtmäßige Erwerbungen zu prüfen, und sieht darin das Aufrechterhalten eines Schuldgefühls.

Die AfD will einem Zentrum in Magdeburg kein Landes-Geld mehr geben. Das Zentrum prüft, ob Museen Dinge zu Unrecht bekommen haben. Die AfD lehnt diese Prüfung ohne Anlass ab. Sie sagt: Das hält nur ein Schuld-Gefühl wach.

Landesbeauftragten für Kriegerdenkmäler einsetzen

Die AfD will einen Landesbeauftragten berufen, der sich um den Erhalt der Denkmäler für gefallene Soldaten kümmert. Viele dieser Denkmäler seien in schlechtem Zustand; ihre Pflege versteht die Partei als Zeichen einer patriotischen Wende.

Die AfD will einen Beauftragten für Krieger-Denkmäler. Das sind Denkmäler für Soldaten, die im Krieg gestorben sind. Der Beauftragte soll sich um ihren Erhalt kümmern. Die AfD will die toten Soldaten so ehren.

Traditionelle Bauweise für öffentliche Gebäude vorschreiben

Die AfD will in der Landesbauordnung festlegen, dass öffentliche Bauten von Land und Kommunen an eine anerkannte Bautradition anknüpfen müssen. Das Programm hält viele nach 1990 errichtete öffentliche Gebäude für hässlich und teuer. Öffentliche Bauten sollen aus Sicht der Partei der Mehrheit gefallen und historische Identität zeigen.

Die AfD will neue Regeln für öffentliche Gebäude. Diese Gebäude sollen in einem traditionellen Stil gebaut werden. Die Partei findet viele neue Gebäude hässlich. Die meisten Menschen sollen öffentliche Gebäude schön finden.

Kunstförderung auf deutsche Identität ausrichten

Die AfD will öffentliche Mittel für Kunst und Kultur überwiegend an Werke vergeben, die aus ihrer Sicht zur deutschen Identität beitragen. Das Programm sieht die wichtigste Aufgabe der Kunst in der Pflege kultureller Identität. Die Kunstfreiheit begründe keinen Anspruch auf Förderung.

Die AfD will Kunst anders fördern. Geld vom Staat soll vor allem an Kunst gehen, die deutsche Identität stärkt. Andere Kunst bleibt erlaubt. Sie soll aber weniger Geld vom Staat bekommen.

Brauchtumspflege in Ortschaften finanzieren

Die AfD will Ortschaften jährlich fünf Euro je Einwohner vom Land für Brauchtum und Tradition zukommen lassen. Damit sollen Heimatgefühl und nationale Identität gestärkt werden.

Die AfD will Bräuche und Traditionen in den Dörfern erhalten. Jede Ortschaft soll dafür Geld vom Land bekommen. Es sind fünf Euro pro Einwohner im Jahr. Der Ortschaftsrat entscheidet, wofür das Geld genutzt wird.

Feuerwerksverbote verhindern

Die AfD will sich von der Kommune bis zum Bund gegen Verbote von privatem Silvesterfeuerwerk einsetzen. Das Programm betrachtet Feuerwerk als jahrhundertealte Tradition und ein Verbot als unangemessenen Eingriff in die Freiheit der Bürger.

Die AfD ist gegen ein Verbot von Feuerwerk. Böller und Raketen gehören für die Partei zu Silvester. Sie sieht darin eine alte Tradition. Jeder soll an Silvester privat Feuerwerk zünden dürfen.

Staatsleistungen auf alle christlichen Kirchen verteilen

Die AfD will die jährlichen Staatsleistungen des Landes an die beiden großen Kirchen in eine allgemeine Förderung aller christlichen Kirchen umbauen. Das Geld soll nach Mitgliederzahl verteilt werden, die Gesamtsumme soll gleich bleiben.

Das Land zahlt jedes Jahr Geld an die zwei großen Kirchen. Die AfD will dieses Geld an alle christlichen Kirchen verteilen. Wer mehr Mitglieder hat, bekommt mehr. Die Summe soll insgesamt gleich bleiben.

Förderung der Evangelischen Akademie streichen

Die AfD will die Landesförderung für die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt sofort beenden. Sie begründet das damit, dass die Akademie aus Sicht des Programms überwiegend politische Inhalte statt kirchlicher Bildung anbiete.

Die Evangelische Akademie bekommt Geld vom Land. Die AfD will diese Zahlung sofort beenden. Die Partei sagt: Die Akademie macht vor allem Politik. Sie macht zu wenig Bildung über Kirche und Glauben.

Rundfunk zu politischer Neutralität verpflichten

Die AfD will als Landesregierung darauf hinwirken, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk und öffentlich geförderte Radiosender politisch neutral und ausgewogen berichten müssen. Aus Sicht des Programms kommen kritische Stimmen in den Medien zu kurz, und die Meinungsfreiheit werde dort eingeschränkt.

Die AfD will neutrale Sender. Das soll für den öffentlichen Rundfunk gelten. Es soll auch für Radios gelten, die Geld vom Staat bekommen. Die AfD meint: Viele Meinungen kommen dort heute nicht vor.

Förderung für Radio Corax beenden

Die AfD will die Landesmedienanstalt auffordern, dem Sender Radio Corax in Halle keine Zuschüsse mehr zu zahlen, und alle sogenannten Freien Radios überprüfen lassen. Das Programm wirft dem Sender vor, linken Positionen, Gender-Themen und Antifa-Inhalten eine Bühne zu geben und Andersdenkende auszuschließen.

Radio Corax ist ein Radio-Sender in Halle. Er bekommt öffentliches Geld. Die AfD will, dass er kein Geld mehr bekommt. Sie sagt: Der Sender ist zu links und lässt andere Meinungen nicht zu. Auch alle anderen Freien Radios sollen geprüft werden.

Rundfunkstaatsverträge sofort kündigen

Die AfD will nach der Wahl als erste Handlung der Regierung die Rundfunkstaatsverträge kündigen. Damit soll Druck für Reformen entstehen, weil der öffentlich-rechtliche Rundfunk sich aus Sicht des Programms nicht selbst erneuert.

Die Bundesländer haben Verträge über den öffentlichen Rundfunk. Die AfD will diese Verträge sofort kündigen. So will sie Reformen erzwingen. Sie meint: Der Rundfunk ändert sich nicht von allein.

Rundfunkbeitrag abschaffen, Grundfunk einführen

Die AfD will den Rundfunkbeitrag abschaffen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf ein Grundangebot verkleinern. Sie begründet das damit, dass jeder Haushalt unabhängig von Einkommen und Nutzung zahlen muss, was Geringverdiener besonders belaste.

Heute zahlt jede Wohnung den Rundfunk-Beitrag. Die AfD will diesen Beitrag abschaffen. Der öffentliche Rundfunk soll nur noch ein kleines Grund-Angebot machen. Sport oder Unterhaltung kann man dann freiwillig dazu buchen.

MDR-Struktur und Rundfunkaufsicht reformieren

Die AfD will, dass der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) eigenständig über seine Standorte entscheidet, um effizienter zu arbeiten. Außerdem sollen Versorgungsverträge im öffentlichen Rundfunk überprüft und die Aufsichtsgremien der Medien unabhängig von Parteien und fachlich besetzt werden.

Der MDR soll selbst entscheiden, wo er arbeitet. Die AfD will auch die Renten-Verträge beim Rundfunk prüfen. Sind sie zu hoch, will sie kürzen. In den Aufsichts-Gremien sollen Fachleute sitzen und keine Partei-Leute.

Medienanstalt Sachsen-Anhalt verschlanken und umbauen

Die AfD will die Medienanstalt Sachsen-Anhalt als Aufsichtsbehörde erhalten, sie aber verkleinern und auf Kernaufgaben beschränken. Langfristig soll sie aus dem Landeshaushalt statt aus dem Rundfunkbeitrag bezahlt werden, und ihre Gremien sollen nach Vorstellung der Partei weniger parteipolitisch geprägt sein.

Die Medienanstalt kontrolliert private Medien im Land. Die AfD will sie behalten, aber kleiner machen. Sie soll nur noch ihre wichtigsten Aufgaben erledigen. Später soll das Land sie bezahlen, nicht mehr der Rundfunk-Beitrag. Parteien sollen dort weniger Einfluss haben.

AfD: alle 16 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Aufsicht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks reformieren

Das BSW verlangt eine grundlegende Reform der Strukturen und der Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Aus Sicht der Partei berichtet er zu einseitig und steht der Politik zu nahe.

Das BSW will den öffentlichen Rundfunk verändern. Die Partei findet: Er berichtet oft einseitig. Der Rundfunkrat soll unabhängig von Parteien sein. Dort sollen auch Bürger mitreden.

Rundfunkbeitrag sozial staffeln und nicht erhöhen

Das BSW will die Haushalte beim Rundfunkbeitrag entlasten und ihn nicht erhöhen. Das Programm soll sich auf Information, Kultur und Bildung konzentrieren.

Der Rundfunkbeitrag soll nicht steigen. Er soll sich stärker nach dem Geld der Haushalte richten. Die Sender sollen vor allem Information, Kultur und Bildung zeigen. Chefs der Sender sollen nicht unbegrenzt verdienen.

Kulturfördergesetz 2026 verabschieden

Das BSW verlangt, dass das Kulturfördergesetz des Landes 2026 beschlossen wird. Kultureinrichtungen sollen damit dauerhaft gesichert und finanziell stabilisiert werden, mit Schwerpunkt auf Kulturorten im ländlichen Raum. Kultur gilt der Partei als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Das BSW will ein Kultur-Förder-Gesetz für Sachsen-Anhalt. Der Landtag soll es 2026 beschließen. Theater, Museen und andere Kultur-Orte sollen dauerhaft Geld bekommen. Besonders wichtig sind dem BSW Kultur-Orte auf dem Land.

Soziale Absicherung von Kulturschaffenden verbessern

Das BSW will die soziale Lage von Künstlerinnen, Künstlern und anderen Kulturschaffenden verbessern. Dazu nennt es eine Reform der Künstlersozialkasse, mehr Schutz vor Altersarmut und Verdienstausfall sowie bessere Arbeitsbedingungen für frei Arbeitende.

Viele Künstler verdienen wenig und sind schlecht abgesichert. Das BSW will das ändern. Die Künstler-Sozialkasse soll reformiert werden. Über sie sind selbstständige Künstler versichert. Freie Lehrkräfte an Musik- und Kunstschulen sollen faire Honorare bekommen.

Kulturelle Bildung ausbauen, freier Eintritt für junge Menschen

Das BSW will, dass Kinder und Jugendliche überall im Land regelmäßig mit Theater, Musik, Kunst und Literatur in Berührung kommen. Museen und Bibliotheken sollen für Schüler, Auszubildende und Studierende keinen Eintritt kosten. Kulturelle Bildung soll nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.

Kinder und Jugendliche sollen Theater, Musik, Kunst und Bücher kennenlernen. Das soll überall im Land gehen. Schüler, Azubis und Studierende sollen in Museen keinen Eintritt zahlen. Auch Bibliotheken sollen für sie kostenlos sein. Das BSW will mehr Förder-Programme für junge Leute.

Förderung ohne politische Bekenntnisse vergeben

Das BSW will Förderprogramme transparent und ohne politische Loyalitätsanforderungen gestalten. Öffentliches Geld soll nicht an ideologische Bekenntnisse geknüpft sein, und Einschränkungen der Meinungsäußerung lehnt die Partei ab. Beim zivilgesellschaftlichen Engagement will sie die ganze Breite fördern statt aus ihrer Sicht einseitig politisch ausgerichteter Strukturen.

Vereine und Künstler bekommen Geld vom Staat. Das BSW sagt: Dafür soll niemand eine politische Meinung bekennen müssen. Die Vergabe soll offen und fair sein. Anträge sollen einfacher werden. Die Partei will Kunst-Freiheit und Meinungs-Freiheit schützen.

Historische Architektur erhalten, Kulturtourismus stärken

Das BSW will historische Stadtkerne, Industriebauten und Alltagsarchitektur pflegen und erhalten. Es wendet sich gegen eintönige Zweckbauten und das, was es gesichtslose Investorenarchitektur nennt. Kultur, Geschichte und Landschaft sollen zudem Grundlage der touristischen Förderung sein.

Alte Stadtkerne und alte Industrie-Gebäude gehören zur Geschichte des Landes. Das BSW will sie erhalten und pflegen. Die Partei ist gegen eintönige neue Bauten. Kultur und Geschichte sollen auch Touristen ins Land bringen.

BSW: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 2 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

ARD und ZDF zusammenführen, Rundfunkbeitrag senken

Die CDU will mit den anderen Ländern erreichen, dass die Angebote von ARD und ZDF auf längere Sicht zusammengelegt werden, weil sie doppelte Strukturen für überholt hält. Beitragserhöhungen will sie verhindern und langfristig einen niedrigeren Rundfunkbeitrag erreichen.

ARD und ZDF machen oft ähnliche Sendungen. Die CDU findet das unnötig. Sie will die Angebote von ARD und ZDF nach und nach zusammenlegen. Der Rundfunk-Beitrag soll nicht steigen. Später soll er sinken.

Rundfunkbeitrag stabil halten und langfristig senken

Die CDU will den Rundfunkbeitrag stabil halten und auf lange Sicht senken. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll sich auf Information, politische Bildung und Kultur konzentrieren, und der MDR soll in der ARD als Vorbild für Transparenz und Effizienz gelten.

Die CDU will den Rundfunk-Beitrag nicht erhöhen. Später soll er sinken. ARD, ZDF und MDR sollen vor allem informieren und Kultur zeigen. Sie sollen sparsam mit dem Geld umgehen.

Altersprüfung auf Social Media durchsetzen, Bots verbieten

Die CDU will, dass das Mindestalter auf Social-Media-Plattformen durch eine wirksame Altersprüfung tatsächlich gilt. Der koordinierte Einsatz von Bots und Fake-Accounts zur Desinformation soll verboten werden. Zugleich sollen Angebote zur Medienkompetenz für alle Altersgruppen wachsen.

Soziale Netzwerke haben ein Mindest-Alter. Die CDU will, dass die Netzwerke das Alter wirklich prüfen. Falsche Konten, die gezielt Lügen verbreiten, will die CDU verbieten. Alle Menschen sollen besser lernen, Medien richtig einzuschätzen.

Film- und Medienstandort Sachsen-Anhalt ausbauen

Die CDU will den Medienstandort Sachsen-Anhalt weiterentwickeln und das Landesförderprogramm für Film und Medien fortführen. Fördergelder und Aufträge sollen stärker an Firmen aus Mitteldeutschland gehen. Beim Einsatz von KI in Medien sollen Urheberrechte geschützt und vergütet werden.

Die CDU will mehr Film- und Medien-Firmen im Land. Das Land soll diese Firmen weiter mit Geld fördern. Aufträge sollen öfter an Firmen aus der Region gehen. Wer etwas erschafft, soll auch bei KI dafür Geld bekommen.

Lokale Medienvielfalt und Pressefreiheit sichern

Die CDU will Lokalmedien, Bürgermedien und kleine Kinos erhalten und sich für faire wirtschaftliche Bedingungen für regionale Medien einsetzen. Angriffe auf Journalisten sollen konsequent verfolgt werden. Große digitale Plattformen sollen mehr Verantwortung für Medienvielfalt tragen.

Die CDU will Zeitungen und Sender vor Ort erhalten. Auch kleine Kinos und Bürger-Radios sollen bleiben. Wer Journalisten angreift, soll bestraft werden. Große Internet-Plattformen sollen mehr für die Vielfalt der Medien tun.

Vereine bei GEMA-Gebühren entlasten

Die CDU strebt einen Vertrag des Landes mit der GEMA an, der Verwertungsgesellschaft für Musikrechte. Ehrenamtliche Vereine sollen dadurch bis zu vier Mal im Jahr Musik ohne Lizenzkosten nutzen können.

Vereine müssen für Musik bei Festen Geld an die GEMA zahlen. Die GEMA vertritt die Rechte von Musikern. Die CDU will einen Vertrag mit der GEMA schließen. Dann können Vereine vier Mal im Jahr kostenlos Musik spielen.

Kultur überall im Land fördern, Traditionen pflegen

Die CDU will Kultur in Stadt und Land gleichwertig fördern und kulturelle Teilhabe unabhängig vom Wohnort ermöglichen. Traditionen, Bräuche und Heimatpflege sollen unterstützt werden, um kulturelle Identität und Heimatgefühl zu stärken. Die Kulturförderung soll einfacher und schneller werden.

Die CDU will Kultur in Städten und Dörfern gleich fördern. Alle Menschen sollen an Kultur teilnehmen können. Die CDU will Bräuche und traditionelle Feste unterstützen. Anträge auf Förder-Geld sollen einfacher und digital werden.

Kulturerbe, Museen und Gedenkstätten sichern

Die CDU will das kulturelle Erbe des Landes erhalten, von Burgen und Schlössern über Sammlungen bis zu Museen. Weitere Stätten sollen UNESCO-Welterbe werden. Die Arbeit der Gedenkstätten zu NS-Terror, SED-Unrecht und deutscher Teilung sieht die CDU als Auftrag.

Die CDU will Burgen, Schlösser, Museen und Kunstschätze erhalten. Weitere Orte im Land sollen Welt-Kulturerbe werden. Die Stiftungen für Kultur sollen genug Mittel bekommen. Gedenkstätten sollen an Diktatur und Teilung erinnern.

Theater, Kreativwirtschaft und kulturelle Bildung stärken

Die CDU will Musik, Theater und Festivals weiter fördern und die Theaterverträge absichern. Die Kultur- und Kreativwirtschaft soll Startförderungen erhalten, besonders für Clubs und kreative Orte. Kinder und Jugendliche sollen früh Zugang zu Kultur bekommen, unter anderem über gut finanzierte Musikschulen.

Die CDU will Theater, Musik und Festivals weiter fördern. Clubs und kreative Orte sollen Geld für den Start bekommen. Kinder sollen früh Musik, Theater und Bibliotheken kennenlernen. Musikschulen sollen genug Geld haben.

Gedenkstätten und Erinnerungskultur stärken

Die CDU will wachhalten, welche Verbrechen die nationalsozialistische und die kommunistische Diktatur begangen haben. Dazu sollen Gedenkstätten, Archive, Lernorte außerhalb der Schule, Forschung und ehrenamtliche Initiativen gefördert werden.

Die CDU will an die Verbrechen der Nazi-Zeit und der DDR erinnern. Gedenkstätten und Archive sollen mehr Unterstützung bekommen. Auch die Forschung dazu soll gefördert werden. Vereine und Ehrenamtliche sollen Geld für ihre Arbeit bekommen.

Gedenken an Vertreibung und Kultur der Vertriebenen fördern

Die CDU will den 20. Juni in Sachsen-Anhalt als Gedenktag für Flucht und Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg gestalten. Außerdem soll die Kultur der Vertriebenen und Spätaussiedler gepflegt und an junge Menschen weitergegeben werden.

Die CDU will am 20. Juni an Flucht und Vertreibung erinnern. Gemeint sind Millionen Deutsche nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Kultur der Vertriebenen und Spät-Aussiedler soll gefördert werden. Spät-Aussiedler sind Deutsche, die aus Osteuropa nach Deutschland gezogen sind. Junge Menschen sollen diese Kultur kennenlernen.

CDU: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Lokale und investigative Medien fördern

Die Grünen wollen Lokalpresse und investigativen Journalismus gezielt unterstützen, vor allem in Dörfern und Kleinstädten. Das Geld soll unter anderem aus einer Abgabe sehr großer Plattformen kommen.

Die Grünen wollen Zeitungen und Medien vor Ort helfen. Das gilt besonders für Dörfer und kleine Städte. Sehr große Internet-Plattformen sollen dafür eine Abgabe zahlen. So soll es überall verlässliche Nachrichten geben.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten, MDR reformieren

Die Grünen bekennen sich zum Bestand und zur Weiterentwicklung der öffentlich-rechtlichen Medien und zum MDR. Zugleich wollen sie Spitzengehälter im Sender begrenzen und mehr Transparenz schaffen.

Die Grünen wollen den MDR und die öffentlichen Sender erhalten. Die höchsten Gehälter im MDR sollen eine Grenze bekommen. Der Sender soll offener zeigen, was er mit dem Geld macht. Er soll mehr im Internet anbieten.

Desinformation eindämmen, Meinungsfreiheit wahren

Die Grünen wollen Einrichtungen stärken, die Falschmeldungen aufspüren, und die Verbreitung von Desinformation bremsen. Die Meinungsfreiheit soll dabei unangetastet bleiben.

Manche Gruppen verbreiten mit Absicht falsche Nachrichten. Die Grünen sehen darin eine Gefahr für die Demokratie. Sie wollen Stellen stärken, die falsche Nachrichten erkennen. Jeder soll trotzdem frei seine Meinung sagen dürfen.

Kultur als Pflichtaufgabe verlässlich finanzieren

Die Grünen verstehen Kultur als Teil der Daseinsvorsorge und lehnen Kürzungen ab. Mindestens 1,5 Prozent des Landeshaushalts sollen jährlich in Kultur fließen, Kultur soll kommunale Pflichtaufgabe und im Bund Staatsziel im Grundgesetz werden.

Die Grünen wollen nicht bei der Kultur sparen. Das Land soll jedes Jahr mindestens 1,5 Prozent seines Geldes für Kultur ausgeben. Städte und Gemeinden sollen Kultur fördern müssen. Einmal im Monat soll der Eintritt ins Museum am Sonntag frei sein.

Theater, Freie Szene und Soziokultur fördern

Die Grünen wollen Theater und Orchester langfristig auskömmlich finanzieren und den Investitionsstau bei Theatern über einen befristeten Fonds abbauen. Die Freie Szene soll deutlich mehr Geld und mehrjährige Verträge erhalten, für soziokulturelle Zentren ist ein eigenes Landesprogramm geplant.

Theater und Orchester sollen sicher Geld vom Land bekommen. Für kaputte Theater-Gebäude soll es einen eigenen Geld-Topf geben. Freie Künstlerinnen und Künstler sollen mehr Förderung erhalten. Die Verträge sollen über mehrere Jahre laufen. So können sie besser planen.

Denkmäler erhalten und energetisch sanieren

Die Grünen wollen Denkmalpflege und energetische Sanierung enger verbinden, damit historische Gebäude erhalten und zugleich zukunftsfähig werden. Für große öffentliche Neubauten sollen Architekturwettbewerbe die Regel sein, und stillgelegte Industrieorte sollen kulturell genutzt werden.

Die Grünen wollen alte Gebäude erhalten. Diese Gebäude sollen weniger Energie verbrauchen. Eigentümer sollen Hilfe beim Sanieren bekommen. Alte Fabriken sollen zu Museen oder Kultur-Orten werden.

Bibliotheksgesetz erneuern und Zugang erleichtern

Die Grünen wollen das Bibliotheksgesetz des Landes überarbeiten, weil sich Arbeitsbedingungen und Anforderungen seit der letzten Reform 2010 stark gewandelt haben. Außerdem soll rasch ein neuer Bibliotheksentwicklungsplan entstehen, und öffentliche Bibliotheken sollen sonntags öffnen dürfen.

Die Grünen wollen ein neues Gesetz für Bibliotheken. Das alte Gesetz ist von 2010. Bibliotheken sollen auch am Sonntag öffnen dürfen. Es soll mehr Bücher-Busse geben.

KulturPass 2.0 für 18-Jährige einführen

Die Grünen wollen in Sachsen-Anhalt einen KulturPass 2.0 einführen, der 18-Jährigen ein Guthaben von 200 Euro für Kulturangebote gibt. Damit sollen Jugendliche Kunst und Kultur auch dann nutzen können, wenn sie wenig Geld haben.

Die Grünen wollen einen Kultur-Pass für 18-Jährige. Jeder bekommt damit 200 Euro für Kultur. Das Geld gilt zum Beispiel für Konzerte, Theater und Bücher. So können auch junge Menschen mit wenig Geld Kultur erleben.

Kulturelle Bildung und Erinnerungskultur stärken

Die Grünen wollen kulturelle Bildung von der Kita bis zur Weiterbildung ausbauen und dabei auch die Erinnerungskultur fördern. Dazu kommen mehr Baukultur im Unterricht, Stipendien für Künstlerinnen und Künstler an Hochschulen und mehr Jugendkulturarbeit.

Die Grünen wollen mehr Kultur in Kitas und Schulen. Gedenk-Stätten und Museen sollen Schutz und Geld bekommen. Sie erinnern an die NS-Zeit, die DDR und die Kolonial-Zeit. Junge Menschen sollen mehr Orte für eigene Kultur bekommen.

Grüne: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kulturelle Teilhabe, Vielfalt und Erinnerungskultur fördern

Die Linke will ein Landesprogramm für kulturelle Teilhabe und Vielfalt auflegen und Initiativen zu Erinnerungskultur und Demokratie langfristig fördern. Gedenkstättenfahrten sollen in der Sekundarstufe I verbindlich im Lehrplan stehen. Die Partei versteht Kulturpolitik auch als Handlungsfeld gegen rechte Ideologien und will Kultureinrichtungen vor Einschüchterung schützen.

Die Linke will ein neues Förder-Programm für Kultur. Viele Menschen sollen bei Kultur mitmachen können. Schulklassen sollen Gedenkstätten besuchen müssen. Auch Kultur von Menschen mit Migrations-Geschichte soll Geld bekommen. Die Partei will Kultur vor Angriffen von rechts schützen.

Faire Bezahlung und Mindesthonorare in der Kultur

Die Linke will verbindliche Mindesthonorare für Künstlerinnen und Künstler einführen, vor allem bei öffentlich geförderten Projekten. Tarifsteigerungen in Kultureinrichtungen sollen durch automatisch steigende Landesmittel aufgefangen werden. Dafür soll das Kulturbudget des Landes wachsen.

Künstler sollen besser bezahlt werden. Die Linke will ein festes Mindest-Honorar. Ein Honorar ist die Bezahlung für einen Auftrag. Museen sollen Künstler für Ausstellungen bezahlen müssen. Das Land soll mehr Geld für Kultur ausgeben.

Kostenfreien und wohnortnahen Zugang zur Kultur schaffen

Die Linke will Kindern freien Eintritt in Museen ermöglichen und Kulturangebote in ländlichen Regionen sichern. Kleinere Kommunen sollen dafür eine zusätzliche Kulturpauschale vom Land erhalten. Die Partei betrachtet Kultur als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Kinder sollen kostenlos ins Museum gehen können. Auch auf dem Land soll es Kultur geben. Kleine Städte und Gemeinden sollen dafür extra Geld vom Land bekommen. Kultur-Orte sollen ohne Hindernisse erreichbar sein.

Kulturförderung gesetzlich verankern und verstetigen

Die Linke will Kultur stärker gesetzlich absichern, etwa durch ein Musikschul-, ein Bibliotheks- und ein Restauratorengesetz. Die Förderung soll langfristig und institutionell statt über kurze Projekte laufen. Das soll aus Sicht der Partei Verlässlichkeit schaffen und kulturelle Vielfalt sichern.

Die Linke will neue Gesetze für die Kultur. Zum Beispiel für Musikschulen und Bibliotheken. Kultur-Einrichtungen sollen lange und sicher Geld bekommen. Sie sollen nicht immer neue Anträge für kurze Projekte stellen müssen. Auch Klubs sollen dauerhaft Geld vom Land bekommen.

Rundfunkbeitrag nach Einkommen staffeln

Die Linke fordert, den Rundfunkbeitrag progressiv nach dem Einkommen zu gestalten, ähnlich wie im Steuersystem. Haushalte mit bis zu 30.000 Euro Jahreseinkommen sollen höchstens 10 Euro im Monat zahlen. Die Partei begründet dies damit, dass der einheitliche Beitrag von 18,36 Euro Geringverdienende überproportional belaste.

Heute zahlen fast alle Haushalte gleich viel für Radio und Fernsehen. Die Linke findet das ungerecht. Wer wenig verdient, soll weniger zahlen. Bei wenig Einkommen sollen es höchstens 10 Euro im Monat sein. Zuerst soll es einen Test in zwei Landkreisen geben.

Medienkonzentration begrenzen und Lokaljournalismus fördern

Die Linke will mit einem Anti-Konzentrations-Gesetz den Marktanteil einzelner Medienunternehmen auf höchstens 30 Prozent begrenzen. Eine Journalismus-Stiftung des Landes und kommunale Medienförderung sollen unabhängigen Lokaljournalismus stützen. Hintergrund ist laut Programm, dass ein einziger Verlag den Tageszeitungsmarkt in Sachsen-Anhalt beherrscht.

In Sachsen-Anhalt gehören die Tageszeitungen einem einzigen Verlag. Die Linke will das ändern. Kein Medien-Unternehmen soll mehr als 30 Prozent vom Markt haben. Eine neue Stiftung soll Journalisten vor Ort mit Geld helfen. Bis 2030 soll es mindestens 3 unabhängige Tageszeitungen geben.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformieren und MDR-Regionalangebot ausbauen

Die Linke will die Gehälter von Intendantinnen und Intendanten deckeln und Quoten für Führungspositionen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk einführen. Das Regionalangebot des MDR soll ausgebaut und seine Ausgaben online offengelegt werden. Die Partei sieht in Intransparenz, hohen Führungsgehältern und fehlender Diversität Gründe für geringes Vertrauen in die Sender.

Die Chefs der öffentlichen Sender sollen weniger verdienen. Höchstens etwa 180.000 Euro im Jahr. Die Hälfte der Führungs-Kräfte sollen Frauen sein. Der MDR soll länger über Sachsen-Anhalt berichten. Alle Ausgaben vom MDR sollen im Internet stehen.

Medienkompetenz und Kinder- und Jugendmedien ausbauen

Die Linke will die Medienbildung an Schulen mit einer Medienkompetenz-Offensive stärken und öffentlich-rechtliche Angebote für Kinder und Jugendliche erweitern. Das Sendezeitverbot für den Kinderkanal KiKA nach 21 Uhr soll fallen, und ein öffentlich-rechtliches Kinderradio soll entstehen. Aus Sicht der Partei werden junge Menschen zunehmend von algorithmischen Plattformen beeinflusst, während Medienbildung fehle.

Kinder und Jugendliche sollen lernen, gut mit Medien umzugehen. Dafür sollen Schulen mehr Geld bekommen. Der Kinder-Sender KiKA soll auch nach 21 Uhr senden dürfen. Es soll ein Kinder-Radio geben. Es soll auch Angebote in mehreren Sprachen geben.

Beteiligung und Transparenz in Medien stärken

Die Linke will, dass Bürgerinnen und Bürger in allen öffentlich-rechtlichen Sendern mitreden können. Ein Redaktionsstatut soll die Unabhängigkeit der Journalistinnen und Journalisten sichern, und die Medienförderung soll offen einsehbar und dauerhaft angelegt sein.

Die Linke will mehr Mitsprache der Menschen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Journalisten sollen frei über ihre Inhalte entscheiden. Dafür soll es feste Regeln in den Redaktionen geben. Alle sollen im Internet sehen können, welche Medien Geld vom Staat bekommen.

Medien-Offensive mit 100 Millionen Euro starten

Die Linke kündigt ein Programm über 100 Millionen Euro an, um die Medienvielfalt in Sachsen-Anhalt zu stärken. Bis 2030 sollen messbare Ziele erreicht werden, etwa drei unabhängige Tageszeitungen und ein hohes Vertrauen in Medien.

Die Linke will 100 Millionen Euro für Medien in Sachsen-Anhalt ausgeben. Es soll drei unabhängige Tages-Zeitungen geben. Die Hälfte der Medien-Leute soll aus Ostdeutschland kommen. Alle Angebote sollen bis 2028 ohne Hindernisse nutzbar sein.

Linke: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Kulturelles Erbe und Museen sichern

Die SPD will die Kulturstiftungen des Landes verlässlich finanzieren und in den Erhalt von Bauwerken investieren. Auch Bauten und Kunst aus der DDR-Zeit sollen erfasst und bewahrt werden.

Sachsen-Anhalt hat viele alte Bauwerke und Museen. Die SPD will sie erhalten und dafür Geld geben. Auch Gebäude aus der DDR-Zeit sollen geschützt werden. Museen sollen sich weiter entwickeln.

Kulturförderung verlässlich und sozial gestalten

Die SPD will Kultur über mehrere Jahre fördern, Verfahren vereinfachen und öffentliche Gelder an soziale Mindeststandards und Mindesthonorare binden. Zugleich will sie die Kunstfreiheit verteidigen und den Zugang zu Kultur für alle erleichtern.

Kultur soll länger im Voraus Geld bekommen. Künstler sollen ein Mindest-Honorar erhalten. Ein Honorar ist die Bezahlung für einen Auftrag. Eintritt soll für viele Gruppen günstiger sein. Auch Computerspiele sollen Förderung bekommen.

Theater, Musikschulen, Clubs und Bibliotheken sichern

Die SPD will die Verträge für Theater und Orchester fortschreiben und Haustarife sowie erzwungene Teilzeit dort beenden. Musikschulen, Clubs, Bibliotheken und Kulturangebote im ländlichen Raum sollen gestärkt werden.

Theater und Orchester sollen sicher Geld bekommen. Beschäftigte dort sollen nicht mehr zu Teilzeit gezwungen sein. Musikschulen sollen nicht teurer werden. Bibliotheken sollen auch sonntags öffnen dürfen.

SPD: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl