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parteiprogramm

FDP zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Alles lässt sich ändern“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 52 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kultur als Staatsziel ins Grundgesetz aufnehmen

Die FDP will Kultur als Staatsziel in die Verfassung schreiben und einen weiteren Kulturbegriff durchsetzen, der auch Popkultur umfasst. Im Ausland sollen die Goethe-Institute weiter gefördert werden, und ein EU-weiter Fonds für den Denkmalschutz soll entstehen.

Die FDP will Kultur im Grundgesetz als Ziel des Staates nennen. Auch Comics, Spiele und Design sollen als Kultur gelten. Die Goethe-Institute im Ausland sollen weiter Geld bekommen. Die EU soll einen Fonds für alte Bauwerke gründen.

Die Trennung zwischen ernster und unterhaltender Kultur soll in der Kulturpolitik entfallen; Design, Comics und Games sollen dazugehören. Die Kultur- und Kreativwirtschaft will die FDP mit guten Rahmenbedingungen unterstützen, das Schutzniveau im Urheberrecht soll bleiben. Die Goethe-Institute sollen ihre digitalen Angebote erweitern. Der Denkmalschutz-Fonds soll dem britischen National Trust folgen und sich auf Dauer überwiegend aus Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern und gewerblichen Einnahmen tragen.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Wir setzen uns dafür ein, Kultur als Staatsziel im Grundgesetz zu verankern.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Ein erweiterter Kulturbegriff, der Popkultur, Comics und Games einschließt, öffnet die Kulturpolitik für neue Formen.

  • Europaeher mehr EU

    Ein EU-weiter Kulturfonds für den Denkmalschutz wäre eine neue gemeinsame europäische Einrichtung.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk verkleinern, Beitrag senken

Die FDP will einen kleineren öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der sich auf Nachrichten, Bildung und Information beschränkt. Der Rundfunkbeitrag soll spürbar sinken, indem Kanäle und doppelte Strukturen wegfallen. Wer jung ist und eine Ausbildung macht, soll nichts zahlen.

Die FDP will ARD und ZDF kleiner machen. Die Sender sollen vor allem Nachrichten, Bildung und Information bringen. Es soll weniger Kanäle geben. Der Rundfunk-Beitrag soll deutlich sinken. Junge Menschen in Ausbildung sollen nichts zahlen.

Das Programm bekennt sich zum Nebeneinander von öffentlich-rechtlichen und privaten Medien. Es sei aber nicht Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Sender, jedem privaten Angebot Konkurrenz zu machen. Mehr Meinungsvielfalt und mehr sachliche Berichterstattung sollen möglichst durch eine Reform aus den Sendern selbst heraus erreicht werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Durch eine Reduktion der Kanäle sowie den Abbau von Doppelstrukturen wollen wir den Rundfunkbeitrag deutlich senken.“
Seite 27 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Ein öffentliches Angebot soll verkleinert und die Pflichtabgabe dafür gesenkt werden, was privaten Anbietern mehr Raum lässt.

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