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Was sagen die Parteien in Thüringen zu Kultur und Medien?

5 aktuelle Wahlprogramme in Thüringen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 1 deutlich konservativ

Rundfunkbeitrag abschaffen und Rundfunk verkleinern

Die AfD will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundlegend neu ordnen, weil er aus ihrer Sicht unausgewogen, politisch einseitig und nicht regierungsfern ist. Dazu sollen die Staatsverträge gekündigt, der Rundfunkbeitrag abgeschafft und die Zahl der Anstalten deutlich verringert werden.

Die AfD will den öffentlichen Rundfunk stark verändern. Niemand soll mehr den Rundfunk-Beitrag zahlen müssen. Es soll viel weniger Sender geben. Die Sender sollen nur noch das Wichtigste zeigen, zum Beispiel Nachrichten. Die AfD findet den Rundfunk heute einseitig und zu teuer.

Deutsch als Landessprache in der Verfassung verankern

Die AfD will Deutsch als Landessprache in die Thüringer Verfassung und ins Grundgesetz schreiben. Der Staat soll dadurch verpflichtet werden, die Sprache zu pflegen und gegen ihre Vernachlässigung vorzugehen. Gendersprache lehnt die Partei ab.

Die AfD will Deutsch in die Verfassung schreiben. Die Verfassung ist das wichtigste Gesetz. Der Staat soll die deutsche Sprache dann schützen und pflegen. Die AfD ist gegen das Gendern.

Theater erhalten, Breitenkultur gleichrangig finanzieren

Die AfD will das Netz der Theater und Orchester erhalten und verlässlich finanzieren. Zugleich kritisiert sie steigende Zuschüsse in Einzelfällen und will die Kulturfinanzierung so ordnen, dass die Breitenkultur nicht benachteiligt wird. Eine aus ihrer Sicht einseitige politische Ausrichtung der Theater will sie beenden.

Die AfD will Theater und Orchester erhalten. Sie sollen sicher Geld bekommen. Manche Theater kosten aus Sicht der AfD aber zu viel. Auch Freibäder und Weihnachts-Märkte sollen bleiben. Theater sollen keine Partei-Politik machen.

Kulturförderung stärker in die Kommunen verlagern

Die AfD will, dass Städte, Gemeinden und Regionen mehr Möglichkeiten bei der Kulturförderung bekommen. Damit will sie einer aus ihrer Sicht zentralisierten und politisierten Kulturlandschaft entgegenwirken.

Die AfD will mehr Kultur-Förderung vor Ort. Städte und Gemeinden sollen mehr selbst entscheiden. Die AfD findet: Die Politik mischt sich zu sehr in die Kultur ein. Das soll sich ändern.

Denkmäler erhalten und Auflagen begrenzen

Die AfD will Denkmäler in Thüringen erhalten, besonders auf dem Land, und fordert dafür Landeshilfe für die Kommunen. Zugleich sollen Denkmalschutzauflagen private Sanierungen nicht unwirtschaftlich machen.

Die AfD will Denkmäler in Thüringen erhalten. Das Land soll den Gemeinden dabei helfen. Die Regeln für geschützte Häuser sollen nicht zu streng sein. Sonst lohnt sich das Sanieren für Besitzer nicht.

Weiteres Investitionsprogramm für Schlösser und Gärten

Die AfD will den Investitionsstau bei Thüringens Schlössern, Burgen und Gärten abbauen. Sie fordert, die laufenden Finanzierungspläne an gestiegene Baupreise anzupassen und nach 2027 ein weiteres Sonderprogramm aufzulegen.

Thüringen hat viele Schlösser und Gärten. Viele davon brauchen eine Renovierung. Die AfD will dafür mehr Geld. Nach 2027 soll es ein neues Programm geben.

Christliche Werte bewahren, Kirchen aus Politik heraushalten

Die AfD bekennt sich zu Werten christlichen Ursprungs und zur Trennung von Staat und Kirche. Sie kritisiert, dass die Kirchen in Thüringen sich politisch äußern, und sieht darin eine Verfehlung ihres Auftrags.

Die AfD steht zu christlichen Werten. Staat und Kirche sollen getrennt bleiben. Die AfD findet: Die Kirchen machen zu viel Politik. Sie sollen sich um Seelsorge kümmern.

AfD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Enquete-Kommission zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk einrichten

Das BSW will eine Enquete-Kommission im Landtag, die prüft, ob die öffentlich-rechtlichen Sender objektiv und regierungsfern berichten. Anlass ist aus Sicht des Programms der Vorwurf einseitiger Berichterstattung über Corona und den Ukraine-Krieg. Die Kommission soll auch Wege zu mehr Meinungsvielfalt aufzeigen.

Das BSW will die öffentlich-rechtlichen Sender prüfen lassen. Dafür soll der Landtag eine Kommission bilden. Sie soll prüfen: Berichten die Sender fair? Das BSW findet, über Corona und die Ukraine wurde einseitig berichtet.

Kultur-Card für Schüler und keine Kürzungen bei Kultur

Das BSW will Schülerinnen und Schülern mit einer Kultur-Card freien Eintritt in Kultureinrichtungen ermöglichen und lehnt weitere Kürzungen bei der Kultur ab. Kulturförderung versteht das Programm als Förderung der Demokratie.

Schüler sollen eine Kultur-Karte bekommen. Damit kommen sie kostenlos in Museen und Theater. Das BSW will bei der Kultur nicht mehr sparen. Kultur soll auch auf dem Land gut sein. Künstler sollen faire Arbeits-Bedingungen haben.

Völkerverständigung und regionales Friedensengagement fördern

Das BSW will interkulturellen und interreligiösen Dialog sowie Völkerverständigung fördern, gerade in Zeiten von Kriegen. Partnerschaften, Jugendaustausch und regionale Friedensinitiativen sollen auch vom Land unterstützt werden.

Das BSW will, dass Menschen aus vielen Ländern sich besser verstehen. Das ist gerade in Kriegs-Zeiten wichtig. Städte-Partnerschaften sollen bleiben. Jugend-Austausch soll wachsen. Das Land soll Friedens-Projekte von Städten unterstützen.

BSW: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kulturlandschaft und Denkmäler stärker fördern

Die CDU will Schlösser, Denkmäler, Museen, Bühnen und Musikschulen in Thüringen finanziell absichern und teils stärker fördern. Die Kulturförderung soll flexibler und stärker an Leistung ausgerichtet werden. Auch Brauchtum, Mundart und Heimatpflege sollen weiter Unterstützung erhalten.

Thüringen hat viele Schlösser, Theater und Museen. Die CDU will sie erhalten und mehr Geld dafür geben. Wer ein altes geschütztes Haus saniert, soll Hilfe bekommen. Musik-Schulen sollen sicher weiterarbeiten können. Auch Dialekte und Bräuche sollen gepflegt werden.

Erinnerungskultur stärken, SED-Opfern helfen

Die CDU will die Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur und der SED-Diktatur fortführen und die Gedenkstätten weiter fördern. Für die Opfer des DDR-Regimes plant sie ein zentrales Denkmal in Thüringen und will beim Bund bessere Entschädigungen erreichen. Die Forschung zur DDR-Geschichte soll mehr Geld erhalten.

Die CDU will an zwei Diktaturen erinnern: an die Nazi-Zeit und an die DDR. Gedenk-Stätten sollen weiter Geld bekommen. Für die Opfer der DDR soll es ein Denkmal geben. Die Opfer sollen mehr Hilfe erhalten. Forscher sollen mehr über die DDR herausfinden.

Gedenktag und Ansprechpartner für Heimatvertriebene schaffen

Die CDU will in Thüringen einen eigenen Gedenktag schaffen, der an Menschen erinnert, die Flucht, Zwangsumsiedlung oder Vertreibung erlitten haben. In der Landesregierung soll es an hoher Stelle einen Ansprechpartner für Heimatvertriebene und Spätaussiedler geben. Deren kulturelles Erbe und ihre Verbände sollen weiter gefördert werden.

Viele Deutsche mussten nach dem Krieg ihre Heimat verlassen. Die CDU will einen Gedenk-Tag für sie einführen. In der Regierung soll es eine feste Ansprech-Person geben. Die Verbände der Vertriebenen sollen weiter Geld bekommen. Abschlüsse von Spät-Aussiedlern sollen schneller anerkannt werden.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformieren, Beitragserhöhung ablehnen

Die CDU fordert einen Reformstaatsvertrag, der Auftrag und Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender neu fasst. Eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags lehnt sie ab und setzt stattdessen auf Einsparungen. Die Aufsicht über die Sender soll gestärkt werden.

Die CDU will ARD, ZDF und die anderen öffentlichen Sender reformieren. Der Rundfunk-Beitrag soll nicht steigen. Die Sender sollen sparen. Sie sollen auch strenger kontrolliert werden.

Landesmediengesetz lockern und Medienstandort stärken

Die CDU will das Thüringer Landesmediengesetz liberalisieren und vereinfachen, um Medienunternehmen mehr Spielraum zu geben. Zugleich sollen junge Medienfirmen, Bürger- und Lokalmedien, digitales Radio und Kinos auf dem Land gefördert werden.

Die CDU will das Medien-Gesetz in Thüringen lockern. Medien-Firmen sollen mehr Freiheit bekommen. Kleine und lokale Sender sollen Hilfe erhalten. Kinos auf dem Land sollen bleiben.

CDU: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Medienvielfalt sichern

Die Linke bekennt sich zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk und will dessen Unabhängigkeit sichern, zugleich aber Strukturen und Kosten des MDR überprüfen. Lokale Medien, Bürgermedien und gemeinnütziger Journalismus sollen gefördert werden.

Die Linke will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk behalten. Die Sender sollen unabhängig bleiben. Der MDR soll sparsam mit Geld umgehen. Auch kleine Medien vor Ort sollen Hilfe bekommen.

Lokale Sender und Bürgermedien weiter fördern

Die Linke will private lokale Radio- und Fernsehsender sowie die Bürgermedien in Thüringen weiter mit Geld unterstützen. Das Programm begründet dies mit dem Erhalt der Meinungsvielfalt und den Kosten des technischen Wandels.

Die Linke will kleine Radio-Sender und Fernseh-Sender weiter fördern. Auch Bürger-Medien sollen mehr Geld bekommen. Bürger-Medien sind Sender, bei denen Bürger selbst Programm machen. So soll es viele verschiedene Meinungen in den Medien geben.

Medienstandort Thüringen gebündelt fördern

Die Linke will die Förderung der Medienwirtschaft stärker bündeln und eine Medienstandortagentur schaffen. Film- und Medienförderung sollen ausgebaut werden, damit ausgebildete Fachkräfte ihre Projekte in Thüringen umsetzen können.

Die Linke will die Medien-Wirtschaft in Thüringen stärker fördern. Eine neue Agentur soll sich darum kümmern. Es soll mehr Geld für Filme geben. Fachleute für Medien sollen in Thüringen arbeiten können.

Soziokultur, freie Szene und Breitenkultur stärker fördern

Die Linke will soziokulturelle Einrichtungen und die freie Kulturszene stärker fördern und in sie investieren. Die Förderung soll künftig auch angemessene Personalstellen finanzieren. Aus Sicht der Partei sind diese Orte gerade auf dem Land wichtige Räume für Begegnung, Teilhabe und Demokratie.

Die Linke will kleine und freie Kultur-Orte mehr fördern. Dazu gehören zum Beispiel Kultur-Zentren und freie Theater. Das Land soll auch Geld für Personal geben. Die Partei sagt: Diese Orte sind auf dem Land besonders wichtig. Auch Chöre und Vereine sollen weiter Geld bekommen.

Flächentarif an allen Theatern durchsetzen

Die Linke will, dass an allen Thüringer Theatern und Orchestern Flächentarifverträge oder der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes gelten. Haustarifverträge sollen entfallen. Die Partei verbindet damit tarifgerechte Bezahlung und sichere Standorte.

Die Linke will gleiche Tarif-Löhne an allen Theatern in Thüringen. Eigene Haus-Tarife einzelner Theater soll es nicht mehr geben. Ein Haus-Tarif gilt nur für ein einzelnes Haus. Die Partei will damit faire Bezahlung sichern. Außerdem sollen Theater-Gebäude saniert werden.

Raubkunst-Prüfung ausbauen, Museen und Denkmäler sichern

Die Linke will die Bestände von Museen und Archiven verstärkt auf Raubkunst untersuchen lassen. Sammlungen sollen in modernen Depots lagern, wofür ein eigenes Programm geplant ist. Auch kleine Heimatmuseen sollen erhalten bleiben, und der Denkmalschutz soll zeitgemäß werden.

Museen und Archive sollen ihre Sammlungen prüfen. Sie sollen nach geraubter Kunst suchen. Das betrifft die Nazi-Zeit, die DDR und die Kolonial-Zeit. Die Linke will neue Lager-Räume für Sammlungen fördern. Auch kleine Heimat-Museen sollen bleiben.

Mindesthonorare für Kunstschaffende, Künstlersozialkasse verteidigen

Die Linke will, dass öffentliche Einrichtungen freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern mindestens die Honorare zahlen, die Kulturverbände als Untergrenze festlegen. Zudem lehnt die Partei jede Einschränkung der Künstlersozialkasse ab.

Freie Künstlerinnen und Künstler sollen fair bezahlt werden. Öffentliche Einrichtungen sollen ihnen ein Mindest-Honorar zahlen. Die Höhe legen die Kultur-Verbände fest. Die Künstler-Sozial-Kasse soll bleiben, wie sie ist. Diese Kasse hilft Kunstschaffenden bei der Sozial-Versicherung.

Bibliotheken erhalten, ausbauen und digitalisieren

Die Linke will Bibliotheken im ganzen Land erhalten, ausbauen und digital modernisieren. Die Digitalisierung der öffentlichen Bibliotheken sollen Land und Kommunen je zur Hälfte bezahlen.

Die Linke will Bibliotheken überall in Thüringen erhalten. Es soll auch mehr Angebote geben. Die Bibliotheken sollen digitaler werden. Das Land und die Gemeinden sollen das gemeinsam bezahlen. Jeder zahlt die Hälfte.

Linke: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Familienkarte verstetigen und Jugendkulturticket einführen

Die SPD will die Thüringer Familienkarte dauerhaft anbieten, damit Familien Theater, Freibäder, Museen und Freizeitangebote kostenlos besuchen können. Zusätzlich soll ein Jugendkulturticket jungen Menschen bis zum Ende ihrer Ausbildung freien Eintritt in Kultureinrichtungen geben.

Die Familienkarte soll es dauerhaft geben. Damit können Familien kostenlos ins Theater, Museum oder Freibad gehen. Für junge Menschen soll es ein Kultur-Ticket geben. Damit ist der Eintritt in Kultur-Einrichtungen frei. Es gilt bis zum Ende der Ausbildung.

Kultur als Pflichtaufgabe und Staatsziel verankern

Die SPD will Kultur zur Pflichtaufgabe der Kommunen machen und als Staatsziel in die Landesverfassung schreiben. Auch ein Staatsziel Kultur im Grundgesetz soll Thüringen unterstützen.

Die SPD will Kultur besser schützen. Städte und Gemeinden sollen sich um Kultur kümmern müssen. Kultur soll als Ziel in der Verfassung von Thüringen stehen. Die SPD will das auch für das Grundgesetz.

Mindestvergütung und Parität im Kulturbetrieb

Die SPD will, dass Kulturschaffende von ihrer Arbeit leben können, und setzt sich für Mindest- und Ausstellungsvergütungen sowie eine bessere soziale Absicherung ein. Gremien, Förderungen und Aufträge im Kultur- und Medienbetrieb sollen paritätisch vergeben werden.

Künstlerinnen und Künstler sollen von ihrer Arbeit leben können. Die SPD will faire Mindest-Honorare. Auch für Ausstellungen soll es Geld geben. Frauen und Männer sollen gleich oft in Jurys sitzen. Sie sollen gleich oft Förderung bekommen.

Theater, Orchester und Kultureinrichtungen langfristig finanzieren

Die SPD will die Theater und Orchester in Thüringen erhalten und ihnen mit langfristigen Vereinbarungen finanzielle Sicherheit geben. Kinder und Jugendliche sollen kostenlosen Zugang zu Kultur bekommen, und auch Museen, Musikschulen und Bibliotheken sollen gesichert werden.

Die SPD will alle Theater und Orchester in Thüringen erhalten. Sie sollen für viele Jahre sicheres Geld bekommen. Kinder und Jugendliche sollen kostenlos Kultur erleben können. Auch Museen, Musik-Schulen und Bibliotheken sollen bleiben.

Gedenkstätten und Erinnerungskultur stärken

Die SPD will die Erinnerungen von Verfolgten und Häftlingen bewahren und die Bildungs- und Forschungsarbeit der Gedenkstätten ausbauen. Neue Formen der Vermittlung sollen das kritische Geschichtsbewusstsein fördern.

Gedenk-Stätten erinnern an Verbrechen in der Geschichte. Die SPD will ihre Arbeit stärken. Die Erinnerungen der Opfer sollen erhalten bleiben. Neue Angebote sollen Menschen die Geschichte erklären.

Medienstandort und Bürgermedien stärken

Die SPD will den Medienstandort Thüringen stärken und allen Menschen Zugang zu einem ausgewogenen, unabhängigen Medienangebot sichern. Dazu sollen die Bürgermedien mehr Geld erhalten und die Gremien des MDR vielfältiger besetzt werden.

Die SPD will unabhängige Medien in Thüringen stärken. Bürger-Medien sollen mehr Geld bekommen. Das sind Sender, bei denen Bürger selbst Programm machen. Im MDR sollen mehr Verbände mitreden. Erfurt soll ein Zentrum für Kinder-Medien bleiben.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl