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Was sagen die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern zu Kultur und Medien?

4 aktuelle Wahlprogramme in Mecklenburg-Vorpommern haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 3 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Rundfunkstaatsverträge kündigen und Grundfunk einführen

Die AfD will den NDR-Staatsvertrag und den Medienstaatsvertrag kündigen und den Rundfunkbeitrag abschaffen. An die Stelle des heutigen öffentlich-rechtlichen Angebots soll ein kleiner „Grundfunk“ treten, der sich auf Information, Bildung, Kultur und Regionales beschränkt.

Die AfD will den Rundfunk-Beitrag abschaffen. Das Land soll die Verträge für den NDR kündigen. Es soll nur noch einen kleinen Grund-Funk geben. Er soll Nachrichten, Bildung, Kultur und Berichte aus der Region senden.

Landgestüt Redefin nicht privatisieren

Die AfD lehnt den Plan ab, das Landgestüt Redefin zu privatisieren, und will es in öffentlicher Hand erhalten. Das Programm begründet dies mit der Bedeutung des Gestüts als Kulturgut und Teil der Landesgeschichte. Zugleich soll es wirtschaftlich gestärkt werden.

Das Landgestüt Redefin ist ein alter Pferde-Hof des Landes. Es gibt den Plan, ihn zu verkaufen. Die AfD ist dagegen. Der Hof soll dem Land weiter gehören. Mehr Besucher sollen ihm mehr Geld bringen.

Denkmalschutz in die Landesverfassung aufnehmen

Die AfD will den Denkmalschutz in der Verfassung verankern, damit er vor allem gegenüber Energieprojekten mehr Gewicht bekommt. Die Fördermittel für historische Gebäude und die Ausstattung des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege sollen steigen. Öffentliche Bauten sollen sich an einem regionalen Baustil orientieren.

Die AfD will alte Gebäude besser schützen. Der Schutz von Denkmälern soll in der Verfassung stehen. So zählt er mehr, wenn Energie-Anlagen geplant werden. Das Land soll mehr Geld für alte Häuser geben. Auch Denkmäler für tote Soldaten sollen Geld bekommen.

Archäologisches Erbe zeigen, Landesmuseum günstiger bauen

Die AfD will archäologische Funde stärker in die Öffentlichkeit bringen und die Großsteingräber für den ländlichen Tourismus erschließen. Sie befürwortet ein landesarchäologisches Museum, lehnt den bisherigen Entwurf aber ab und verlangt eine kostengünstigere Lösung.

Im Land gibt es sehr alte Gräber aus großen Steinen. Die AfD will, dass mehr Urlauber sie besuchen. Sie will auch ein Museum für alte Funde bauen. Den bisherigen Plan für das Museum lehnt sie ab. Das Museum soll weniger kosten.

Deutsche und niederdeutsche Kultur bevorzugt fördern

Die AfD will die Kulturförderung auf deutsche und europäische Kultur ausrichten, besonders auf niederdeutsche Volkskunst und die plattdeutsche Sprache. Projekte, die sie als ideologisch motiviert ansieht, sollen überprüft werden. Sie bekennt sich zum Theaterpakt MV und will die Arbeit der Musikschulen sichern.

Die AfD will vor allem deutsche und europäische Kultur fördern. Besonders wichtig ist ihr Plattdeutsch. Manche Projekte hält sie für zu politisch. Diese will sie überprüfen. Theater, Orchester und Musik-Schulen sollen bleiben.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Landesprogramm für Dorffeste auflegen

Die Grünen wollen ein Förderprogramm des Landes für Dorffeste und andere örtliche Begegnungen einführen. Veranstaltungen in Dörfern sollen pro Jahr bis zu 5.000 Euro erhalten können. Nach Ansicht der Partei halten solche Feste die Gemeinschaft auf dem Land zusammen.

Die Grünen wollen Dorffeste mit Geld unterstützen. Das Land soll dafür ein eigenes Programm bekommen. Ein Dorf kann dann bis zu 5.000 Euro im Jahr erhalten. Die Feste sollen die Menschen im Dorf zusammenbringen.

Aufarbeitung der SED-Diktatur dauerhaft sichern

Die Grünen wollen die Aufarbeitung der SED-Diktatur stärken und langfristig finanzieren, statt Mittel zu kürzen. Die Beschäftigung mit SED-Diktatur, Nationalsozialismus und Holocaust soll an Schulen verbindlich sein. Die Partei argumentiert, dass Demokratie angreifbar werde, wenn Erinnerung verblasst.

Die Grünen wollen an das Unrecht in der DDR erinnern. Gedenk-Stätten und Archive sollen dauerhaft Geld bekommen. In der Schule sollen alle über die DDR-Diktatur und die Nazi-Zeit lernen. So sollen Menschen die Demokratie besser schützen können.

Kultur als Pflichtaufgabe gesetzlich verankern

Die Grünen wollen Kultur per Gesetz zur Pflichtaufgabe machen und so eine kulturelle Grundversorgung in allen Regionen sichern. Kulturorte sollen vor allem auf dem Land erhalten und die Landesförderung für Kulturschaffende verbessert werden.

Die Grünen wollen ein Kultur-Gesetz. Das Land soll Kultur dann fest fördern müssen. Kinos, Bibliotheken und Musik-Schulen sollen auch auf dem Land bleiben. Künstlerinnen und Künstler sollen mehr Förder-Geld bekommen.

Musik- und Kunstschulen mit Landesgeld absichern

Die Grünen wollen Musik- und Kunstschulen mit Zuschüssen des Landes helfen, die höheren Kosten für fest angestellte Lehrkräfte zu tragen. Hintergrund ist das Herrenberg-Urteil, nach dem viele Honorarkräfte als scheinselbstständig gelten können. Kulturschaffende sollen laut Programm ohne Existenzsorgen arbeiten können.

Viele Lehrer an Musik-Schulen und Kunst-Schulen arbeiten auf Honorar. Ein Gericht hat entschieden: Das ist oft nicht erlaubt. Die Schulen müssen die Lehrer deshalb fest anstellen. Das kostet mehr Geld. Die Grünen wollen, dass das Land den Schulen dieses Geld gibt.

Bibliotheken ausbauen und Kulturmobil starten

Die Grünen wollen Bibliotheken zu offenen Treffpunkten weiterentwickeln, vor allem für Kinder und Jugendliche, und sie länger öffnen. Für ländliche Gegenden mit wenigen Angeboten soll ein Kulturmobil als Pilotprojekt unterwegs sein. Das Programm begründet dies damit, dass Kultureinrichtungen durch steigende Kosten und unsichere Finanzierung unter Druck stehen.

Die Grünen wollen Bibliotheken stärken. Sie sollen länger offen sein. Dort soll es mehr Angebote für Kinder und Jugendliche geben. Auf dem Land soll ein Kultur-Mobil fahren. Das ist ein Fahrzeug, das Kultur in die Dörfer bringt.

Theaterpakt fortschreiben und dynamisieren

Die Grünen wollen den Theaterpakt des Landes verlängern und so ändern, dass die Förderung mit Inflation und Tariflöhnen mitwächst. Das soll den Häusern und ihren Beschäftigten Planungssicherheit geben. Zwei weitere Bühnen sollen in den Pakt aufgenommen werden.

Das Land gibt Theatern Geld. Die Regeln dafür stehen im Theater-Pakt. Die Grünen wollen diesen Pakt verlängern. Das Geld soll steigen, wenn Preise und Löhne steigen. Zwei weitere Bühnen sollen Geld aus dem Pakt bekommen.

Kulturwirtschaft mit Games-Programm und Clubförderung stärken

Die Grünen wollen die Kulturwirtschaft im Land gezielt fördern und sichtbarer machen. Geplant sind ein Förderprogramm für Computerspiele, eine dauerhafte Förderung für Festivals und Clubs sowie eine Neuaufstellung der Filmförderung. Aus Sicht des Programms sind die bisherigen Förderstrukturen lückenhaft.

Die Grünen wollen kreative Berufe im Land unterstützen. Es soll Geld für die Entwicklung von Computer-Spielen geben. Festivals und Clubs sollen dauerhaft mehr Geld vom Land bekommen. Die Film-Förderung soll neu geordnet werden. Eine Internet-Seite soll alle Kultur-Angebote zeigen.

Landesweite Denkmalstrategie entwickeln

Die Grünen wollen eine Denkmalstrategie für das Land erarbeiten, die mit Personal und Geld ausgestattet ist und wissenschaftlich begleitet wird. Historische Gebäude und Orte sollen erhalten, zugänglich gemacht und dauerhaft genutzt werden. Das Programm begründet dies mit teuren Sanierungen und schwer erreichbarer Unterstützung für Kommunen und private Eigentümer.

Im Land gibt es viele alte Gebäude, zum Beispiel Gutshäuser und Kirchen. Viele davon sind in Gefahr. Die Grünen wollen einen Plan für den Schutz dieser Denkmäler machen. Gemeinden und Bauherren sollen leichter Hilfe und Geld bekommen. Ein alter Reaktor in Lubmin soll erhalten bleiben.

Grüne: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kulturfördergesetz und Kultur als Pflichtaufgabe

Die Linke will Kultur als Pflichtaufgabe in der Landespolitik festschreiben und ein Kulturfördergesetz schaffen. Das Programm begründet dies damit, dass Kulturarbeit bisher oft von unsicheren Haushalten und kurzfristigen Entscheidungen abhänge.

Die Linke will ein Gesetz für die Kultur-Förderung. Kultur soll eine feste Aufgabe des Landes sein. Das Geld soll für mehrere Jahre sicher sein. So können Theater und Vereine besser planen.

Mindesthonorare für Kulturschaffende festlegen

Die Linke will bei Projekten mit öffentlicher Förderung verbindliche Mindest- und Basishonorare vorschreiben. Nach Darstellung des Programms arbeiten Kulturschaffende oft unter prekären Bedingungen, und künstlerische Freiheit setze materielle Sicherheit voraus.

Die Linke will Künstler besser bezahlen. Bei Projekten mit Geld vom Staat soll es ein Mindest-Honorar geben. Auch die Zeit für Vorbereitung soll bezahlt werden. Künstler sollen besser abgesichert sein.

Kulturorte schützen und Teilhabe erleichtern

Die Linke will Kulturorte vor Verdrängung bewahren und dafür einen Bestandsschutz im Baurecht schaffen. Zugleich sollen Hürden beim Zugang zu Kultur fallen, damit alle teilhaben können, unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Wohnort.

Die Linke will Orte für Kultur schützen. Theater, Clubs und Zentren sollen nicht verdrängt werden. Alle Menschen sollen Kultur erleben können. Dafür sollen Hindernisse wegfallen, zum Beispiel hohe Preise oder Stufen.

Medienbildung ausbauen und Medienanstalt stärken

Die Linke will Medienbildung in der Schule, außerhalb der Schule und für Erwachsene ausbauen. Das Programm verweist auf zunehmende Desinformation, manipulierte Inhalte und Hassbotschaften, vor allem in sozialen Medien.

Die Linke will, dass alle Menschen besser mit Medien umgehen können. Das sollen Kinder und Erwachsene lernen. Lehrer sollen dafür Fortbildungen bekommen. Die Medien-Anstalt des Landes soll mehr Geld erhalten.

Linke: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Medienkompetenz in allen Generationen fördern

Die SPD will Medienkompetenz landesweit und für alle Altersgruppen fördern. Sie soll aus Sicht des Programms so selbstverständlich werden wie Rechnen und Schreiben, auch wegen des zunehmenden Einsatzes von Künstlicher Intelligenz. Hinzu kommen Kampagnen gegen Falschinformationen.

Menschen sollen Nachrichten und Quellen gut prüfen können. Das nennt man Medien-Kompetenz. Die SPD will sie bei Jung und Alt fördern. Lehrer und Erzieher sollen dafür mehr Hilfe bekommen. Es soll Kampagnen gegen falsche Nachrichten geben.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten und effizienter machen

Die SPD bekennt sich zu einem starken, unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der aus ihrer Sicht für die Information der Bevölkerung unersetzlich ist. Zugleich sollen dessen Strukturen effizient sein, damit die solidarische Finanzierung akzeptiert bleibt.

Die SPD will ARD, ZDF und NDR als unabhängige Sender erhalten. Sie sollen gut informieren. Die Sender sollen aber sparsam arbeiten. So sollen die Menschen den Rundfunk-Beitrag weiter akzeptieren.

Lokale Medien, Bürgermedien und Zeitungszustellung sichern

Die SPD will lokale und regionale Medien sowie Bürgermedien langfristig absichern, weil sie über das Geschehen vor Ort informieren. Für die Zustellung gedruckter Zeitungen auf dem Land soll es eine Förderung des Bundes geben. Die Medienanstalt des Landes soll beim Jugendschutz mehr Befugnisse erhalten.

Lokale Zeitungen und Sender berichten über den eigenen Ort. Die SPD will sie erhalten. Bürger-Medien bekommen weiter Geld. Der Bund soll helfen, damit Zeitungen auch auf dem Land ankommen.

Kulturelle Teilhabe für alle ausbauen

Die SPD will Kulturangebote barrierefrei und inklusiv gestalten, unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft oder Behinderung. Auszubildende und Studierende sollen ermäßigten Eintritt in Einrichtungen des Landes erhalten. Kulturelle Bildung und ehrenamtliches Engagement sollen gefördert werden.

Die SPD will, dass alle Menschen Kultur erleben können. Angebote sollen ohne Hindernisse sein. Es soll Angebote in Leichter Sprache und Gebärden-Sprache geben. Azubis und Studierende sollen weniger Eintritt zahlen.

Kunstfreiheit verteidigen und Erinnerungskultur pflegen

Die SPD will die Freiheit der Kunst verteidigen und Kunstschaffende unterstützen, die sich mit gesellschaftlichen Fragen befassen. Projekte der politischen und interkulturellen Bildung sollen gefördert werden. Das Programm versteht Kultur als Mittel gegen Ausgrenzung, Hass und Extremismus.

Die SPD sagt: Kunst ist frei. Diese Freiheit will sie schützen. Sie will Projekte fördern, die Demokratie und Vielfalt stärken. Auch das Erinnern an die Geschichte soll lebendig bleiben.

Niederdeutsch und Heimatpflege weiter fördern

Die SPD will die niederdeutsche Sprache, die Regionalgeschichte und das Kulturerbe des Landes weiter fördern. Haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Heimatpflege sollen dabei Unterstützung bekommen.

Die SPD will die Sprache Niederdeutsch erhalten. Niederdeutsch heißt auch Plattdeutsch. Auch die Geschichte der Region soll erforscht werden. Menschen in der Heimat-Pflege sollen Hilfe bekommen.

Theaterpakt fortführen und Kultureinrichtungen sichern

Die SPD will den Theaterpakt zwischen Land und Kommunen über 2028 hinaus fortsetzen und anpassen. Die Kulturförderung des Landes soll angesichts steigender Personal- und Sachkosten fortgeschrieben werden. Bibliotheken, Archive und Museen sollen gestärkt und digital besser zugänglich werden.

Die SPD will den Theater-Pakt nach 2028 weiterführen. Der Pakt sichert Geld für die großen Theater. Die Kultur-Förderung soll trotz höherer Kosten wirksam bleiben. Bibliotheken, Archive und Museen sollen mehr digitale Angebote bekommen.

Faire Bezahlung für Kulturschaffende sichern

Die SPD will sich für faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen in der Kultur einsetzen und verweist auf die bereits eingeführten Mindesthonorare. Sie will außerdem eine Debatte darüber anstoßen, Kunst und Kultur als Staatsziel der Bundesrepublik zu verankern.

Die SPD will, dass Künstler fair bezahlt werden. Es gibt schon Mindest-Honorare. Die SPD will auch eine Debatte anstoßen. Es geht darum, ob Kultur ein Staats-Ziel werden soll. Ein Staats-Ziel ist eine feste Aufgabe des Staates.

EU-Fördermittel stärker für Kultur nutzen

Die SPD will europäische Fonds gezielt für das kulturelle Erbe und für kleine Kulturinitiativen einsetzen. EU-Programme sollen stärker für Begegnungen über Grenzen hinweg genutzt werden. Das Programm versteht Kultur als Brücke zu den Nachbarn.

Die SPD will mehr Geld der EU für Kultur nutzen. Damit will sie das Kultur-Erbe erhalten. Auch kleine Kultur-Gruppen und Dorf-Häuser sollen Geld bekommen. Menschen aus Nachbar-Ländern sollen sich durch Kultur begegnen.

Kultur im ländlichen Raum fördern

Die SPD will Kulturprojekte gezielt unterstützen, die Angebote in Dörfer und kleine Städte bringen. Der Bürgerfonds Kultur soll bleiben und einen regionalen Schwerpunkt erhalten. Ehrenamtliche Kulturarbeit soll weniger Bürokratie haben.

Die SPD will Kultur in Dörfern und kleinen Städten fördern. Der Bürger-Fonds Kultur soll bleiben und wachsen. Es soll Bücher-Busse, mobile Bühnen und Wander-Kinos geben. Ehrenamtliche sollen weniger Papierkram haben.

SPD: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl