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Was sagen die Parteien in Brandenburg zur Landwirtschaft?

4 aktuelle Wahlprogramme in Brandenburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europadeutlich weniger EU (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 1 deutlich weniger EU

Regionale Selbstversorgung mit Lebensmitteln stärken

Die AfD gibt der Selbstversorgung mit regional erzeugten Lebensmitteln Vorrang vor anderen Zielen der Agrarpolitik. Sie will die Agrarförderung beibehalten, solange für Importe nicht dieselben Standards gelten, und Fördermittel auf Betriebe ausrichten, die Lebensmittel erzeugen.

Die AfD will, dass mehr Essen aus der Region kommt. Deutschland soll weniger Lebensmittel einführen müssen. Bauern sollen weiter Geld vom Staat bekommen. Das Geld soll an Betriebe gehen, die Lebensmittel herstellen.

Landwirten mehr Spielraum und weniger Auflagen geben

Die AfD will, dass Landwirte von ihren hergebrachten Betriebsformen leben können. Sie sollen mehr fachlichen Spielraum erhalten und weniger durch Vorschriften und Dokumentationspflichten belastet werden. Regionale Erzeugung und Vermarktung soll ein großer Teil der Wirtschaftsförderung werden.

Die AfD will, dass Bauern von ihrer Arbeit leben können. Bauern sollen weniger Vorschriften haben. Sie sollen selbst mehr entscheiden dürfen. Das Land soll den Verkauf von Produkten aus der Region stärker fördern.

Bodenmarkt zugunsten ortsansässiger Landwirte regulieren

Die AfD will den Markt für Agrarland so regeln, dass Landwirte aus der Region beim Kauf Vorrang haben. Flächenkäufe durch Investoren von außerhalb der Landwirtschaft sieht sie kritisch. Dazu kündigt sie ein eigenes Gesetz an.

Die AfD will, dass Bauern aus der Gegend zuerst Acker-Land kaufen dürfen. Dafür will sie ein Gesetz machen. Investoren ohne Bauernhof sollen es beim Kauf schwerer haben.

Agrarpolitik von der EU nach Deutschland zurückholen

Die AfD will die Gemeinsame Agrarpolitik der EU langfristig beenden und die Zuständigkeit wieder nach Deutschland verlagern. Kurzfristig sollen Bauern entlastet werden, indem Deutschland EU-Regeln nicht strenger auslegt als nötig.

Die AfD will, dass Deutschland wieder selbst über die Landwirtschaft entscheidet. Heute macht die EU viele Regeln dafür. Die AfD sagt: So gibt es weniger Bürokratie. Zuerst soll eine Studie prüfen, wie das gehen kann.

Erzeuger gegenüber Handelsketten stärken, Regionales bevorzugen

Die AfD will Landwirte rechtlich besser gegen unfaire Praktiken großer Handels- und Verarbeitungsunternehmen schützen und die Direktvermarktung fördern. Regionale Produkte sollen im Handel und in öffentlichen Kantinen Vorrang erhalten.

Die AfD will Bauern vor großen Supermarkt-Ketten schützen. Bauern sollen ihre Produkte leichter direkt verkaufen können. Supermärkte sollen in der Saison keinen Spargel aus dem Ausland anbieten. Schulen sollen mehr Essen aus der Region bekommen.

Ernährung: Information statt Verbote

Die AfD lehnt Verbote und staatliche Vorgaben in der Ernährungspolitik ab. Stattdessen sollen Herkunft und Inhaltsstoffe von Lebensmitteln klar und verständlich gekennzeichnet werden, damit jeder selbst entscheiden kann, was er isst.

Die AfD will keine Verbote beim Essen. Jeder soll selbst entscheiden, was er isst. Auf Lebensmitteln soll klar stehen, woher sie kommen. Auch die Inhalts-Stoffe sollen gut lesbar sein.

AfD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Landwirte von Kosten und Bürokratie entlasten

Das BSW lehnt zusätzliche Belastungen für Landwirte ab und will die Steuervorteile beim Agrardiesel erhalten. Bürokratie und Dokumentationspflichten sollen sinken, die Agrarförderung soll einfacher werden. Auf Bundesebene setzt sich die Partei für das Ende der Grundsteuer A ein.

Das BSW will Bauern entlasten. Diesel für Bauern soll weiter billiger bleiben. Bauern sollen weniger Formulare ausfüllen müssen. Förder-Geld soll einfacher zu bekommen sein. Die Grundsteuer A soll wegfallen. Das ist eine Steuer auf Land von Bauern und Förstern.

Regionale Verarbeitung und Vermarktung ausbauen

Das BSW will die Abhängigkeit der Landwirte von Großmolkereien, Großschlachtereien und Lebensmittelkonzernen verringern. Dazu sollen regionale Strukturen für Produktion, Verarbeitung und Vermarktung entstehen, gefördert durch langfristige Programme.

Das BSW will, dass Bauern weniger von großen Konzernen abhängen. Lebensmittel sollen in der Region hergestellt und verkauft werden. Die Wege vom Hof zum Kunden sollen kurz sein. Dafür soll es Förder-Geld über lange Zeit geben.

Ackerland vor Investoren und Versiegelung schützen

Das BSW will den Bodenmarkt reformieren und ein Agrarstrukturgesetz schaffen, damit Agrarflächen zuerst ortsansässigen Landwirten zugutekommen. Staatliche BVVG-Flächen sollen an das Land gehen und nur an örtliche Familienbetriebe und Genossenschaften verpachtet werden. Weitere Versiegelung von Ackerland lehnt die Partei ab.

Das BSW will Acker-Land für Bauern aus der Region sichern. Investoren sollen nicht mit Acker-Land Geld machen. Dafür soll es ein neues Gesetz geben. Land vom Bund soll an das Land Brandenburg gehen. Auf Acker-Land soll nicht mehr gebaut werden.

Tierhaltung stärken, Eingriffe bei Wolf und Biber erlauben

Das BSW will viehhaltende Betriebe mit einem Masterplan deutlich stärker unterstützen und ihre Belastungen senken. Für Wolf, Biber und Kormoran fordert die Partei ein aktives Wildtiermanagement mit finanziellem Ausgleich für Schäden und der Möglichkeit, bei Gefahr einzugreifen.

Das BSW will Bauern mit Tieren mehr helfen. Dafür soll es einen großen Plan geben. Wolf, Biber und Kormoran machen manchmal Schäden. Bauern sollen dafür Geld bekommen. Bei Gefahr sollen Eingriffe gegen diese Tiere erlaubt sein.

BSW: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Keine angeordneten Flächenstilllegungen für Landwirte

Die CDU lehnt pauschale Vorgaben und angeordnete Flächenstilllegungen in der Land- und Forstwirtschaft ab und setzt auf Freiwilligkeit. Ernährungs- und Versorgungssicherheit sollen aus Sicht des Programms wieder Vorrang vor Belangen des Naturschutzes haben.

Bauern und Förster sollen freier entscheiden können. Der Staat soll ihnen nicht befehlen, Felder stillzulegen. Essen aus der Region ist der CDU wichtiger als manche Natur-Schutz-Regeln. Bauern sollen weniger Steuern zahlen.

Landwirtschaft wettbewerbsfähig halten, Auflagen begrenzen

Die CDU will eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft in Brandenburg mit Investitionssicherheit und weniger Auflagen. Die Tierhaltung soll mindestens auf heutigem Niveau bleiben, feste Bio-Quoten und weitere Naturschutzgebiete lehnt sie ab.

Bauern in Brandenburg sollen gut wirtschaften können. Sie sollen sich auf ihre Investitionen verlassen können. Es soll so viele Tiere wie heute geben, oder mehr. Die CDU will keine feste Quote für Bio-Essen. Es soll keine neuen Naturschutz-Gebiete geben.

CDU: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Vielfältige Landwirtschaft erhalten und entlasten

Die SPD will die Mischung aus großen und kleinen, konventionellen und ökologischen Betrieben in Brandenburg erhalten. Landwirte sollen verlässliche Bedingungen und weniger Bürokratie bekommen, und die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete soll bleiben.

Die SPD will große und kleine Bauernhöfe erhalten. Das gilt für Bio-Höfe und für andere Höfe. Die Bauern sollen weniger Papierkram haben. Eine Zahlung für Höfe in schwierigen Gebieten soll bleiben.

Zahl der Nutztiere wieder erhöhen

Die SPD will, dass in Brandenburg wieder mehr Nutztiere gehalten werden, weil die Tierhaltung aus ihrer Sicht für die Wertschöpfung auf dem Land grundlegend ist. Ein Schwerpunkt soll auf der Weidetierhaltung liegen.

Die SPD will wieder mehr Tiere auf den Bauernhöfen. Sie sagt: Tierhaltung bringt Geld und Arbeit aufs Land. Besonders wichtig sind ihr Tiere auf der Weide. Sie will auch mehr gegen Tierseuchen tun.

SPD: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl