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Was sagen die Parteien in Sachsen-Anhalt zur Landwirtschaft?

6 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen-Anhalt haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europadeutlich weniger EU (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 1 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Alle Betriebsformen gleich fördern, Bürokratie abbauen

Die AfD will konventionelle und ökologische Betriebe gleich behandeln und lehnt eine Bevorzugung einzelner Betriebsformen ab. Landwirte sollen von Dokumentations- und Berichtspflichten entlastet werden, und regionale Erzeugung und Vermarktung soll einen großen Teil der Wirtschaftsförderung erhalten.

Die AfD will alle Bauernhöfe gleich unterstützen. Bio-Höfe sollen keine Vorteile vor anderen Höfen haben. Bauern sollen weniger Formulare ausfüllen müssen. Das Land soll regionale Lebensmittel stärker fördern.

Agrarpolitik von der EU zurückholen

Die AfD will die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) langfristig beenden und die Agrarpolitik wieder allein in Deutschland regeln. Außerdem lehnt sie die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur ab. Nach Ansicht der Partei ließen sich so Bürokratie abbauen und Fördergeld gezielter einsetzen.

Heute bestimmt die EU viel in der Landwirtschaft. Die AfD will das ändern. Deutschland soll wieder allein über die Landwirtschaft entscheiden. Die AfD ist auch gegen ein EU-Gesetz zum Schutz der Natur. Sie sagt: Das Gesetz schadet den Bauern.

Agrarstrukturgesetz für ortsansässige Landwirte schaffen

Die AfD fordert ein neues Agrarstrukturgesetz, das Bauern aus der Region beim Zugang zu Ackerland bevorzugt. Spekulation mit Boden und die Bündelung großer Flächen bei wenigen Eigentümern sollen unterbunden werden. Das Programm begründet dies damit, dass nur vor Ort verwurzelte Landwirte die Dorfgemeinschaft stützen.

Die AfD will ein neues Gesetz für Ackerland. Bauern aus der Region sollen leichter Land bekommen. Wenige Besitzer sollen nicht sehr viel Land haben. Investoren von außen sollen es schwerer haben.

Auflagen und Kosten für Landwirte senken

Die AfD will Landwirte und Tierhalter von Kosten und Vorschriften entlasten. Der Wassercent auf Bewässerungswasser soll entfallen, Düngevorgaben sollen gelockert und alle Regeln der Nutztierhaltung überprüft werden. Auch die private Haltung von Nutztieren soll einfacher werden.

Die AfD will Bauern entlasten. Wasser für die Felder soll keine Abgabe mehr kosten. Bauern sollen selbst entscheiden, wie viel sie düngen. Die Regeln für Tierhaltung will die AfD prüfen. Auch privat soll man leichter Hühner oder ein Schwein halten können.

AfD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Abnahmegarantien für regionale Agrarprodukte

Das BSW will landwirtschaftlichen Betrieben die Abnahme regionaler Produkte garantieren und öffentliche Einrichtungen vorrangig regional einkaufen lassen. Das soll faire Preise sichern und ein Gegengewicht zu Freihandelsabkommen wie Mercosur bilden.

Bauern im Land sollen ihre Produkte sicher verkaufen können. Öffentliche Stellen sollen zuerst bei ihnen einkaufen. So bleibt das Geld in der Region. Neue Beratungs-Stellen sollen Bauern bei Anträgen helfen.

Böden und Wasser in der Landwirtschaft schützen

Das BSW will eine Landesstrategie gegen Erosion und Humusverlust und einen sparsamen Umgang mit Wasser in der Landwirtschaft. Gefördert werden sollen bodenschonende Anbauweisen, vielfältige Kulturen sowie Forschung und Wissenstransfer. Glyphosat lehnt die Partei ab.

Das BSW will die Böden der Bauern schützen. Dafür soll es einen Plan für das ganze Land geben. Hecken und verschiedene Pflanzen sollen den Boden stabil halten. Wasser soll besser in der Fläche bleiben. Das Pflanzen-Gift Glyphosat lehnt das BSW ab.

Kleine Höfe und regionale Vermarktung stärken

Das BSW will kleine und mittelständische landwirtschaftliche Betriebe gezielt fördern. Regionale Verarbeitung und Vermarktung sollen ausgebaut werden, auch durch Einkäufe öffentlicher Einrichtungen in der Region. Das Programm versteht Landwirtschaft als öffentliche Aufgabe.

Das BSW will kleinen und mittleren Bauernhöfen helfen. Sie sollen Förderung und einfachere Regeln bekommen. Lebensmittel sollen stärker in der Region verkauft werden. Auch Kantinen und Ämter sollen in der Region einkaufen. So sollen die Höfe sichere Kunden haben.

Vorgaben und Berichtspflichten für Landwirte abbauen

Das BSW will die Berichtspflichten für Landwirte auf ein Mindestmaß senken und behördliche Vorgaben zum Anbau zurücknehmen. Über Fruchtfolge und Zwischenfruchternte sollen die Betriebe selbst entscheiden. EU-Regeln sollen per Landesrecht an kleine und mittlere Betriebe angepasst werden.

Bauern müssen viele Berichte für Ämter schreiben. Das BSW will diese Pflichten stark verringern. Bauern sollen selbst entscheiden, was sie wann anbauen. Die Kreise sollen den Bauern bei Berichten helfen. Regeln der EU sollen für kleine Höfe leichter werden.

BSW: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Landwirtschaft mit Robotern, KI und neuer Züchtung modernisieren

Die CDU will Sachsen-Anhalts Landwirtschaft zur innovativsten in Europa machen. Dazu sollen autonome Roboter, Drohnen, KI und neue Züchtungsmethoden schneller eingesetzt werden können. Das soll die Bewirtschaftung effizienter und günstiger machen.

Die CDU will moderne Technik auf den Feldern. Roboter und Drohnen sollen leichter erlaubt sein. Auch neue Methoden der Pflanzen-Zucht sollen helfen. So sollen die Bauern günstiger arbeiten können.

Ackerflächen schützen und ländlichen Raum stärken

Die CDU will den Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen für andere Zwecke deutlich begrenzen und gute Böden vorrangig sichern. Im ländlichen Raum sollen gleichwertige Lebensverhältnisse herrschen. Regionale Vermarktung soll unterstützt werden.

Die CDU will Äcker und Wiesen schützen. Auf gutem Boden soll weiter Landwirtschaft sein und nicht gebaut werden. Das Leben auf dem Dorf soll so gut sein wie in der Stadt. Produkte aus der Region sollen mehr Werbung bekommen.

Tierhaltung ohne strengere Auflagen erhalten

Die CDU will die Nutztierhaltung im Land erhalten und lehnt weitere Verschärfungen der Haltungsstandards ab. Genehmigungen für Ställe sollen einfacher werden, und Dokumentationspflichten sollen sinken. Wer investiert, soll Planungssicherheit haben.

Die CDU will, dass Bauern im Land weiter Tiere halten. Die Regeln für die Haltung sollen nicht strenger werden. Bauern sollen leichter Ställe bauen dürfen. Sie sollen weniger Papiere ausfüllen müssen.

Agrarbetriebe von CO2-Kosten, Auflagen und Bürokratie entlasten

Die CDU will Land- und Forstwirtschaft von weiter steigenden CO2-Kosten ausnehmen und EU-Recht ohne zusätzliche nationale Auflagen umsetzen. Produktionskosten, Berichtspflichten und Beiträge zur Gewässerunterhaltung sollen sinken. Ziel sind aus Sicht der Partei faire Wettbewerbsbedingungen.

Die CDU will, dass Bauern nicht noch mehr für CO2 zahlen. Deutschland soll keine strengeren Regeln machen als die EU. Bauern sollen weniger Papiere ausfüllen. Auch manche Beiträge sollen für sie sinken.

EU-Agrarbudget ohne Kappung und Kürzungen erhalten

Die CDU will bei der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ab 2028 verhindern, dass Zahlungen an große Betriebe gedeckelt oder gestaffelt gekürzt werden. Kürzungen im Agrarhaushalt der EU lehnt sie ab.

Die EU zahlt Geld an Bauern. Ab 2028 gelten dafür neue Regeln. Die CDU will, dass große Betriebe nicht weniger Geld bekommen. Die EU soll insgesamt nicht bei den Bauern sparen.

Lebensmittelverschwendung verringern, Ernährungsbildung und Verbraucherschutz stärken

Die CDU will erreichen, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden, und die Ernährungsbildung für Kinder und Jugendliche ausbauen. Aus Sicht des Programms missachtet Verschwendung die Arbeit der Erzeuger. Außerdem soll der Verbraucherschutz mehr Gewicht bekommen.

Die CDU will, dass weniger Essen im Müll landet. Kinder sollen in Kita und Schule mehr über gesundes Essen lernen. Die Partei will auch die Verbraucher besser schützen. Verbraucher sind Menschen, die etwas kaufen.

CDU: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Ökolandbau ausweiten und Umweltleistungen besser bezahlen

Die Grünen wollen den Anteil des ökologischen Landbaus deutlich steigern und Prämien für Arten- und Umweltschutz auf Agrarflächen anheben. Als Fernziel nennt das Programm eine ökologische Bewirtschaftung aller Äcker, Wiesen und Weiden.

Die Grünen wollen mehr Bio-Landwirtschaft. Bauern sollen mehr Geld bekommen, wenn sie die Natur schützen. Zum Beispiel für Blühstreifen am Feld. Tiere sollen artgerecht leben.

Agrarland vor Großinvestoren schützen

Die Grünen wollen mit einem Agrarstrukturgesetz kleine und vielfältige Betriebe stärken und dem Höfesterben begegnen. Anteilskäufe an Unternehmen mit Agrarflächen sollen reguliert werden, damit Land nicht an Großinvestoren geht.

Große Firmen kaufen Ackerland auf. Die Grünen wollen das mit einem Gesetz begrenzen. Kleine Höfe sollen bleiben können. Junge Bauern sollen leichter anfangen können.

Bis 2035 aus chemischen Pflanzenschutzmitteln aussteigen

Die Grünen wollen den Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel bis 2035 schrittweise beenden, zuerst bei Herbiziden. Stoffe wie PFAS und Glyphosat sollen verboten und Betriebe häufiger kontrolliert werden.

Die Grünen wollen keine chemischen Spritzmittel mehr auf den Feldern. Bis 2035 soll damit Schluss sein. Zuerst sollen Mittel gegen Unkraut wegfallen. Auch Glyphosat soll verboten sein.

Tierhaltung artgerecht und flächengebunden umbauen

Die Grünen wollen die Tierhaltung in der Landwirtschaft so umbauen, dass sie sich an den Bedürfnissen der Tiere orientiert und die Zahl der Tiere an die verfügbare Fläche gekoppelt ist. Industrielle Tierhaltung soll zurückgehen, um Umwelt und Tiere zu entlasten.

Die Grünen wollen, dass Bauernhöfe ihre Tiere besser halten. Ein Hof soll nur so viele Tiere haben, wie zu seiner Fläche passen. Es soll weniger sehr große Tier-Betriebe geben. Höfe mit guter Tierhaltung sollen Geld vom Staat bekommen.

Grüne: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Ackerland vor Investoren schützen

Die Linke will den Zugang zu Agrarflächen für diejenigen sichern, die sie selbst bewirtschaften. Ein Agrarstrukturgesetz soll Bodenpreise deckeln und die Konzentration von Land verhindern, Anteilskäufe an Agrarbetrieben (Share Deals) sollen verboten werden.

Die Linke will, dass Bauern leichter an Land kommen. Ein neues Gesetz soll die Preise für Boden begrenzen. Firmen von außen sollen keine Höfe über Anteile aufkaufen dürfen. Der Staat soll Flächen kaufen und an junge Bauern verpachten.

Faire Erzeugerpreise und regionale Vermarktung stärken

Die Linke will höhere Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Betriebe durchsetzen und regionale Lieferketten stärken. Öffentliche Einrichtungen sollen bevorzugt regionale und nachhaltige Lebensmittel kaufen können, die Marktmacht der großen Supermarktketten soll begrenzt werden.

Die Linke will, dass Bauern faire Preise bekommen. Kitas, Schulen und Kliniken sollen Essen aus der Region kaufen können. Große Supermarkt-Ketten sollen die Preise nicht mehr so stark drücken dürfen.

Tierhaltung artgerecht und regional umbauen

Die Linke will die Tierhaltung auf artgerechte und regionale Strukturen umstellen. Sie will den Umbau von Ställen fördern, sehr große Schlachthöfe und die auf Export ausgerichtete Fleischproduktion beenden und über den Bundesrat Obergrenzen für Tierbestände erreichen.

Die Linke will, dass Tiere besser gehalten werden. Bauern sollen Geld für bessere Ställe bekommen. Riesige Schlachthöfe soll es nicht mehr geben. Es soll eine Höchst-Zahl für Tiere pro Betrieb geben.

Ökolandbau verdreifachen, Böden und Artenvielfalt schützen

Die Linke will den Anteil des Ökolandbaus von rund 10 auf mindestens 30 Prozent der Fläche erhöhen. Außerdem soll die Landwirtschaft an den Klimawandel angepasst, der Flächenverbrauch gesenkt und die Artenvielfalt gefördert werden.

Die Linke will viel mehr Bio-Landwirtschaft. Der Anteil soll von 10 auf 30 Prozent steigen. Böden sollen fruchtbar bleiben und weniger zugebaut werden. Wildbienen sollen mehr Lebens-Raum bekommen. Bei Schäden durch das Klima soll ein Fonds den Bauern helfen.

Agrarförderung vereinfachen und planbar machen

Die Linke will Antragsverfahren für landwirtschaftliche Betriebe vereinfachen und Förderung über mehrere Jahre zusagen. Zugleich sollen Fördergelder verlässlich an Tier-, Umwelt-, Klima- und Sozialstandards gebunden werden.

Die Linke will weniger Papier-Kram für Bauern. Anträge sollen einfach und digital sein. Förder-Geld soll für mehrere Jahre zugesagt werden. Das Geld soll an Regeln für Tiere, Umwelt und Arbeit gebunden sein.

Linke: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Bürokratie für Landwirte abbauen, Leitbild entwickeln

Die SPD will der Landwirtschaft Planungssicherheit geben und Nachweis- und Genehmigungspflichten vereinfachen, ohne Standards zu senken. Zusätzlich soll ein eigenes agrarpolitisches Leitbild für das Land entstehen.

Bauern sollen weniger Papierkram haben. Die Regeln zum Schutz von Umwelt und Tieren bleiben aber gleich. Daten sollen Bauern nur einmal eingeben müssen. Das Land soll mit den Bauern einen gemeinsamen Plan machen.

Zugang zu Agrarflächen für junge Landwirte verbessern

Die SPD will, dass junge Landwirtinnen und Landwirte sowie Gründer leichter an Boden kommen, weil viele Hofübergaben anstehen. Dafür soll die Landgesellschaft gestärkt werden. Bundeseigene BVVG-Flächen sollen langfristig in die Verantwortung des Landes übergehen.

Viele Bauernhöfe bekommen bald neue Besitzer. Junge Bauern sollen leichter an Land kommen. Eine Gesellschaft des Landes soll dafür Flächen bereitstellen. Flächen vom Bund soll später das Land verwalten.

Agrarförderung erhalten und Gemeinwohlleistungen bezahlen

Die SPD will die Höhe der EU-Agrarförderung beibehalten und Leistungen der Betriebe für Umwelt, Klima und Tierwohl so vergüten, dass sie Einkommen bringen. Der Ackerbau soll an den Klimawandel angepasst werden.

Bauern bekommen Geld von der EU. Die SPD will, dass es gleich viel bleibt. Wer Umwelt, Klima und Tiere schützt, soll dafür Geld verdienen. Der Anbau von Pflanzen soll besser zu Hitze und Trockenheit passen.

Tierhaltung mit Fördergeld tiergerechter umbauen

Die SPD will den Umbau der Tierhaltung fördern und dabei Tierwohl mit wirtschaftlichen Perspektiven für die Betriebe verbinden. Regionale Schlachtung und Vermarktung sollen wieder Fördergeld bekommen, damit Tiertransporte kürzer werden.

Tiere auf Bauernhöfen sollen besser leben. Bauern sollen Geld für bessere Ställe bekommen. Es soll wieder mehr Schlachthöfe in der Nähe geben. Dann müssen Tiere nicht so weit fahren. Milch-Bauern sollen feste Verträge bekommen.

Wälder klimafest umbauen und Forst stärken

Die SPD will die Wälder des Landes zu Dauerwäldern umbauen, die dem Klimawandel standhalten. Der Landesforstbetrieb soll mehr Personal und Fachwissen bekommen. Jagdrecht und Schutz vor Waldbränden sollen daran angepasst werden.

Die SPD will die Wälder verändern. Die Wälder sollen Hitze und Trockenheit besser aushalten. Der Forst-Betrieb vom Land soll mehr Personal bekommen. Auch der Schutz vor Wald-Bränden soll besser werden.

Agrarausbildung und Agrarforschung sichern

Die SPD will die landwirtschaftlichen Bildungs- und Hochschuleinrichtungen im Land erhalten und ausreichend finanzieren. Die Berufsausbildung soll gestärkt und inhaltlich erneuert werden. Begründet wird das damit, dass nur gut ausgebildete Landwirtinnen und Landwirte künftige Aufgaben bewältigen könnten.

Die SPD will die Ausbildung für die Landwirtschaft stärken. Schulen und Hochschulen dafür sollen genug Geld bekommen. Es soll mehr Lehrkräfte geben. Jeder Hof soll schnelles Internet haben.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl