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parteiprogramm

Tierschutzpartei zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Wähle Mitgefühl“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst (-1,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Gentechnik auf dem Acker stoppen und kennzeichnen

Die Tierschutzpartei will Freilandversuche und den kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen beenden. Gentechnisch veränderte Lebensmittel sollen klar gekennzeichnet werden, auch Fleisch und Milch von entsprechend gefütterten Tieren.

Die Tierschutzpartei will keine Gentechnik-Pflanzen auf Feldern. Gentechnik heißt: Menschen verändern das Erbgut von Pflanzen. Lebensmittel mit Gentechnik sollen ein Kennzeichen bekommen. Das gilt auch für Fleisch und Milch.

Aus Sicht des Programms gefährdet Gentechnik die Artenvielfalt, stört Ökosysteme und macht Betriebe von Agrarkonzernen abhängig. Der Stopp soll verhindern, dass sich veränderte Pflanzen in natürliche Lebensräume ausbreiten. Stattdessen will die Partei Forschung und Praxis nachhaltiger Anbaumethoden im Ökolandbau fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„müssen Freilandversuche und die kommerzielle Nutzung von Gentechnikpflanzen gestoppt werden“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Anbaustopp und erweiterte Kennzeichnungspflichten erhöhen die staatliche Regulierung von Landwirtschaft und Lebensmittelhandel.

Massentierhaltung beenden und Umstieg fördern

Die Tierschutzpartei will die intensive Tierhaltung zurückbauen und große Tierhaltungsbetriebe kurzfristig abschaffen. Auf längere Sicht soll jede Tierhaltung in der Landwirtschaft enden, die das Programm als ausbeuterisch einstuft. Fördergelder sollen den Wechsel zu rein pflanzlicher Landwirtschaft ermöglichen.

Die Tierschutzpartei will die Massen-Tierhaltung beenden. Große Tier-Betriebe sollen bald schließen. Später soll es gar keine solche Tierhaltung mehr geben. Bauern sollen Geld für den Umstieg auf Pflanzen bekommen.

Neben dem Ende großer Betriebe soll die Zahl der Tiere pro Fläche stark sinken. Die Fördermittel sollen auch Kredite ablösen, die Landwirtinnen und Landwirte zuletzt für Tierhaltung aufgenommen haben. Haltungsformen, die das Programm als tierquälerisch bezeichnet, sollen verboten werden. Dasselbe gilt für die Einfuhr von Produkten aus solcher Intensivhaltung.

Originalzitat anzeigen (Seite 30)
„Wir fordern einen gezielten „Rückbau“ der Intensivtierhaltung mit dem Ziel der kurzfristigen Abschaffung der „Tierfabriken““
Seite 30 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein ganzer Wirtschaftszweig soll durch Verbote abgeschafft und der Umbau staatlich finanziert werden, was den heutigen Stand grundlegend in Richtung Staat verschiebt.

Tierprodukte höher besteuern, pflanzliche Kost ausbauen

Die Tierschutzpartei will eine Emissionsabgabe für Betriebe einführen, die sich nach der Größe des Tierbestands richtet, und Fleisch, Milchprodukte und Eier höher besteuern. Gaststätten sollen stets ein veganes Gericht anbieten, Schulen und Kitas rein pflanzliches Essen. Das Programm erwartet davon Entlastungen für Gesundheitssystem, Flächen und Verbraucher.

Die Tierschutzpartei will Fleisch, Milch und Eier teurer machen. Betriebe mit vielen Tieren sollen eine Abgabe zahlen. Jedes Restaurant soll ein veganes Essen haben. Vegan heißt: ohne Produkte vom Tier. In Schulen und Kitas soll es pflanzliches Essen geben.

Die Abgabe für Agrarbetriebe soll mit der Zahl der gehaltenen Tiere steigen. Die Pflicht zu mindestens einem veganen Angebot gilt nach dem Programm für Hotels und Gaststätten. In Schulen, Kitas, Kindergärten und Horten soll die Verpflegung pflanzlich, gesund und ausgewogen sein. Tierethik und ökologisches Verhalten sollen Pflichtstoff im Unterricht werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 30)
„Außerdem soll die Besteuerung von Fleisch- und Molkereiprodukten sowie von Eiern erhöht werden.“
Seite 30 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Steuern auf Tierprodukte und neue Pflichten für Gastronomie und Kantinen erhöhen Abgaben und Regulierung gegenüber heute.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Eine Emissionsabgabe auf Tierbestände gibt es heute nicht; sie wäre ein neues Klimainstrument mit Kosten für Betriebe.

Werbung für Tierprodukte verbieten, Herkunft kennzeichnen

Die Tierschutzpartei will Werbung für tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Wurst, Milchprodukte und Eier so schnell wie möglich verbieten. Tierische Produkte aus konventioneller und Massentierhaltung sollen deutlich gekennzeichnet werden. Zudem soll die Überproduktion in der Landwirtschaft sinken.

Die Tierschutzpartei will Werbung für Fleisch, Fisch, Eier und Milch verbieten. Auf Tierprodukten soll klar stehen, wie die Tiere gelebt haben. Man soll vegane und vegetarische Lebensmittel leicht erkennen. Bauern sollen weniger im Überfluss herstellen.

Unter dem Leitsatz, Qualität gehe vor Menge, fordert das Programm den Abbau landwirtschaftlicher Überproduktion. Eine Kennzeichnung soll Produkte aus konventioneller Haltung und Massentierhaltung sichtbar machen. Eine weitere Kennzeichnung soll vegane und vegetarische Lebensmittel von solchen mit tierischen Bestandteilen unterscheiden.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„es muss ein schnellstmögliches Verbot von Werbung für Fleisch, Wurst, Fisch, Eier und Milchprodukte durchgesetzt werden“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein Werbeverbot für ganze Produktgruppen besteht heute nicht und wäre ein grundlegend neuer Eingriff in den Markt.

Lebensmittelverschwendung stoppen, Containern legalisieren

Die Tierschutzpartei will die Verschwendung von Lebensmitteln beenden. Dazu soll das Containern, also das Mitnehmen weggeworfener Lebensmittel aus Abfallbehältern, sofort erlaubt werden, und Händler sollen für entsorgte Lebensmittel eine Steuer zahlen. Tafeln für Menschen und Tiere sollen Unterstützung erhalten.

Die Tierschutzpartei will, dass weniger Essen im Müll landet. Menschen sollen Essen aus Müll-Tonnen von Läden holen dürfen. Das nennt man Containern. Läden sollen eine Steuer zahlen, wenn sie Essen wegwerfen. Tafeln sollen Hilfe bekommen.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum soll um weitere Angaben ergänzt werden. Restaurants und andere Gastronomiebetriebe sollen dazu gebracht werden, Apps zu verwenden, die übrig gebliebene, noch essbare Speisen weitervermitteln. Die Entsorgungssteuer zielt auf den Lebensmittelhandel.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Wir wollen, dass Tafeln für Tiere und Menschen unterstützt werden, Containern sofort legalisiert wird und eine Entsorgungssteuer für von Lebensmittelhändlern weggeworfene Lebensmittel eingeführt wird.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine neue Entsorgungssteuer für den Handel und staatliche Hilfe für Tafeln erweitern Abgaben und öffentliche Leistungen.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Das Containern soll nicht mehr strafbar sein, wodurch ein heute verfolgbares Verhalten straffrei würde.

Schlachthöfe überwachen, Antibiotika und Glyphosat zurückdrängen

Die Tierschutzpartei will Schlachtungen per Video überwachen und die Mastbetriebe dauerhaft kontrollieren lassen. Wer Missstände in Betrieben dokumentiert, soll nicht strafrechtlich verfolgt werden. Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung soll stark sinken, Glyphosat sofort verboten werden.

Die Tierschutzpartei will Kameras in Schlacht-Höfen. Mast-Betriebe sollen ständig kontrolliert werden. Wer Tierleid heimlich filmt, soll keine Strafe bekommen. Tiere sollen viel weniger Antibiotika bekommen. Das Pflanzen-Gift Glyphosat soll sofort verboten sein.

Die Videoaufzeichnung soll das Schlachten im Akkord erschweren. Strengere Verordnungen und ständige Kontrollen sollen Misshandlungen in der Mast verhindern. Die vorsorgliche Gabe von Antibiotika soll sanktioniert werden; das Programm verweist auf eine Abstimmung, bei der sich über 95 Prozent für weniger Antibiotika aussprachen. Fleischbetrieben mit mangelhafter Hygiene drohen härtere Strafen bis zum Berufs- und Produktionsverbot. Für gesundheitsschädliche Pestizide verlangt die Partei schärfere Regeln.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Das Akkordschlachten muss erschwert werden, unter anderem durch Überwachung und Dokumentation des Schlachtvorgangs mittels Video-Kameras.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Videopflicht, ständige Kontrollen, Sanktionen bei Antibiotika und ein Glyphosatverbot verschärfen die Regulierung der Agrarbranche.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Personen, die Missstände in Betrieben heimlich dokumentieren, sollen nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden, was die Strafverfolgung gegenüber heute einschränkt.

EU-Agrargelder an Öko- und Tierschutzstandards binden

Deutschland soll sich nach dem Willen der Tierschutzpartei dafür einsetzen, dass EU-Direktzahlungen nach Fläche und Tierzahl auslaufen. Alle Agrarsubventionen sollen an ökologische, soziale und ethische Standards geknüpft werden. Ein zusätzlicher EU-Fonds soll den Ausstieg aus der industriellen Tierhaltung finanzieren.

Bauern bekommen heute Geld von der EU nach Fläche und Tierzahl. Die Tierschutzpartei will das beenden. Geld soll es nur für umwelt- und tierfreundliche Arbeit geben. Ein neuer EU-Topf soll den Ausstieg aus der Massen-Tierhaltung bezahlen.

Nach Ansicht des Programms reicht der jetzige EU-Haushalt für den Ausstieg aus der industriellen Tierhaltung nicht aus. Deshalb soll Deutschland einen Transitionsfonds unterstützen, den laut Programm bereits ein Expertengremium der EU vorgeschlagen hat. Außerdem soll die Agrarindustrie in den Emissionshandel einbezogen werden, um ihre Klimawirkung zu senken.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Vielmehr sollen so schnell wie möglich sämtliche Agrarsubventionen an ökologische, soziale und ethische Standards gekoppelt werden.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Subventionen sollen an zusätzliche Auflagen gebunden und der Umbau mit neuen öffentlichen Mitteln gelenkt werden.

  • Europaeher mehr EU

    Ein zusätzlicher Transitionsfonds auf EU-Ebene würde die gemeinsamen Finanzen der EU über den heutigen Haushalt hinaus ausweiten.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Die Landwirtschaft ist heute nicht Teil des Emissionshandels; ihre Einbeziehung wäre eine neue Klimavorgabe mit Kosten für die Branche.

Subventionen auf bio-vegane Landwirtschaft umlenken

Die Tierschutzpartei will staatliche Hilfen für die Fleisch- und Milchbranche streichen. Das Geld soll stattdessen in pflanzliche, ökologische Landwirtschaft fließen. Betriebe, die aus der Tierhaltung aussteigen, sollen Geld, Beratung und Umschulung erhalten.

Fleisch-Betriebe und Milch-Betriebe bekommen heute Geld vom Staat. Die Tierschutzpartei will das beenden. Das Geld soll an Betriebe gehen, die nur Pflanzen anbauen. Bauern sollen Hilfe beim Umstieg bekommen.

Das Programm nennt die bio-vegane Landwirtschaft einen Kern der Agrarwende. Wer umstellt, soll finanzielle Hilfe, Netzwerke und Beratung bekommen. Umschulungen und Hilfen zur Existenzgründung sollen überall finanziert werden. Lokale Hersteller tierfreier Produkte sollen gezielt gefördert werden, ebenso die Forschung an Produktionsweisen ohne tierische Bestandteile. In Herstellung und Vertrieb pflanzlicher Produkte sollen neue Arbeitsplätze entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Staatliche Subventionen für die Fleisch- und Milchindustrie müssen abgeschafft und stattdessen in die Förderung pflanzlicher Alternativen und innovativer Technologien umgeleitet werden.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Staat soll Fördermittel gezielt umlenken und den Umbau einer Branche mit Umschulungen und Gründungshilfen steuern.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Umlenkung der Förderung weg von tierischen Produkten soll eine klimaschonendere Landwirtschaft voranbringen.

Tierhaltung strenger regulieren und kontrollieren

Die Tierschutzpartei verlangt deutlich schärfere Vorgaben für die Haltung von Tieren in der Landwirtschaft. Eingriffe wie Schwanzkupieren und Schnabelkürzen sollen verboten, der Platz je Tier stark vergrößert und der Antibiotikaeinsatz gesenkt werden. Unangekündigte Kontrollen und härtere Strafen sollen die Regeln durchsetzen.

Die Tierschutzpartei will strengere Regeln für Tiere auf Bauernhöfen. Niemand soll Schwänze oder Schnäbel kürzen dürfen. Die Tiere sollen viel mehr Platz bekommen. Ämter sollen ohne Ankündigung kontrollieren.

Kastrationen sollen nur Fachleute unter Narkose durchführen dürfen. Ställe sollen strukturierte Flächen, Auslauf und Tageslicht bieten, damit Tiere scharren, wühlen und laufen können. Strenge Regeln sollen den Einsatz von Antibiotika stark verringern, um Resistenzen vorzubeugen. Das Programm lehnt die Bruderhahn- und Zweinutzungshaltung ab und will Eier aus Ländern mit erlaubter Kükentötung nicht mehr einführen lassen. Bei Tierquälerei sieht es hohe Bußgelder und Strafverfolgung vor.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Verstümmelungen wie das Schwanzkupieren oder Schnabelkürzen müssen komplett verboten werden.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Mindeststandards, Verbote einzelner Praktiken und mehr Kontrollen verschärfen die Regulierung landwirtschaftlicher Betriebe.

Tierprodukte kennzeichnen, irreführende Werbung verbieten

Die Tierschutzpartei fordert ein Pflichtlabel für Fleisch- und Milchprodukte, das Haltung, CO₂-Bilanz und Umweltbelastung ausweist. Werbung, die aus Sicht des Programms über die Herkunft aus Massentierhaltung hinwegtäuscht, soll verboten werden.

Auf Fleisch und Milch soll ein Etikett stehen. Es zeigt, wie die Tiere gelebt haben. Es zeigt auch den Schaden für Klima und Umwelt. Werbung mit Bildern glücklicher Tiere soll verboten sein.

Das Label soll verpflichtend sein und Haltungsbedingungen, CO₂-Fußabdruck sowie Umweltfolgen sichtbar machen. Erzeugnisse aus Massentierhaltung sollen nicht mehr als natürlich oder nachhaltig angepriesen werden dürfen. Auch Bilder zufriedener Tiere will das Programm untersagen, weil sie Käufer täuschten und das Leid der Tiere verharmlosten.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Tierprodukte müssen klar und transparent gekennzeichnet werden“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine neue Kennzeichnungspflicht und Werbeverbote legen Herstellern und Handel zusätzliche Pflichten auf.

Pflanzliche Ernährung fördern und darüber aufklären

Die Tierschutzpartei will die staatliche Förderung pflanzlicher Lebensmittel und tierfreier Produkte stark ausweiten, unter anderem über einen Innovationsfonds. Schulprogramme und Kampagnen sollen über pflanzliche Ernährung informieren. Das Programm sieht darin eine Antwort auf Tierleid, Umweltschäden und Zivilisationskrankheiten.

Die Tierschutzpartei will Essen aus Pflanzen stärker fördern. Der Staat soll dafür einen eigenen Geldtopf einrichten. Schulen sollen über Ernährung ohne Tierprodukte informieren. Die Partei sagt: Das hilft Tieren, Umwelt und Gesundheit.

Mehr Geld soll in Herstellung, Entwicklung und Vertrieb pflanzlicher Produkte fließen. Ein Pflichtlabel für pflanzliche Lebensmittel, Kleidung und weitere Waren soll Herkunft, Produktion und Umweltverträglichkeit ausweisen. In Schulen sind Module zu Tierrechten, nachhaltiger Ernährung und den weltweiten Folgen der Tierhaltung vorgesehen. Vegane Ernährung soll als Gesundheitsvorsorge gelten, und die Forschung zu ihrer Wirkung sowie zu nährstoffreichen veganen Produkten soll mehr Mittel erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Dies umfasst auch die Einführung eines staatlichen Innovationsfonds, der gezielt Forschung und Entwicklung im Bereich pflanzlicher Alternativen fördert.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Staat soll mit einem neuen Fonds und mehr Fördergeld die Entwicklung eines Marktsegments aktiv lenken.

  • Gesellschafteher progressiv

    Der Staat soll über Schulen und Kampagnen einen Wandel der Ernährungsgewohnheiten hin zu veganer Lebensweise voranbringen.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme im Bund im Vergleich