Agrarförderung auf Umwelt- und Gemeinwohlleistungen ausrichten
Die SPD will die Agrarförderung reformieren. Ab 2028 sollen in der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) Betriebe mehr Geld bekommen, die Umwelt, Arten und Klima schonen. Die Regeln sollen zugleich deutlich einfacher werden.
Die SPD will das Förder-Geld für Bauern anders verteilen. Mehr Geld bekommt, wer Wasser, Boden und Luft schont. Auch Schutz von Tieren und Klima soll sich lohnen. Die Umstellung soll Schritt für Schritt kommen. Die Regeln sollen einfacher werden.
Die Reform soll Leistungen stärker vergüten, die Beschäftigten in der Landwirtschaft, ländlichen Regionen und dem Tierschutz nützen. Der Übergang soll schrittweise erfolgen. Die Landwirtschaft soll nach dem Programm digital und bürokratiearm werden, und stabile Energiepreise sollen auch die Höfe entlasten. Auch konventionelle Betriebe sollen leichter nachhaltig arbeiten können und Planungssicherheit erhalten. Die gesetzlichen Regeln für den Wald sollen angepasst werden, und Fischerinnen und Fischer sollen Hilfe erhalten, verschiedene Einkommensquellen zu verbinden.
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„Mit der neuen GAP-Förderperiode ab 2028 wollen wir all jene stärker unterstützen, die die Ressourcen Wasser, Boden und Luft schonen, zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen und Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung durchführen.“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Die staatliche Förderung bleibt bestehen und wird an Bedingungen geknüpft, zugleich sollen Regeln vereinfacht werden.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Fördergeld soll stärker an Klima- und Umweltleistungen gebunden werden, was die Agrarpolitik schrittweise in Richtung Klimaschutz verschiebt.