Landwirte vor Konzernmacht und Bodenspekulation schützen
Die Linke will die Marktmacht von Schlachthof-, Molkerei- und Handelskonzernen begrenzen und regionale Verarbeitung und Vermarktung aufbauen. Mindesterzeugerpreise, ein schärferes Kartellrecht und ein Agrarstrukturgesetz gegen Bodenspekulation sollen Landwirten ein auskömmliches Einkommen sichern.
Bauern verdienen oft zu wenig. Große Firmen haben viel Macht. Die Linke will Mindest-Preise für Bauern. Acker-Land soll nicht an Geld-Anleger gehen. Essen soll öfter aus der Region kommen.
Monopole sollen entflochten werden, und Preiswächter sollen eingreifen können. In Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sollen flächendeckend Tarifverträge gelten, mit Mindestlohn und Sozialversicherung auch für Saisonkräfte. Das Agrarstrukturgesetz soll gemeinschaftliches und öffentliches Bodeneigentum stärken. Heimische Standards sollen vor Billigimporten geschützt werden; Freihandelsabkommen sieht die Partei kritisch und fordert eine klare Herkunftskennzeichnung sowie staatliche Regionalsiegel. Förderanträge sollen EU-weit einfacher und digital werden.
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„Wo es nötig ist, wollen wir mit Mindesterzeugerpreisen Landwirt*innen schützen.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Staatliche Mindestpreise, Entflechtung von Konzernen und Schutz vor Importen greifen grundlegend in den Agrarmarkt ein.