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Was sagen die Parteien in Bremen zur Landwirtschaft?

4 aktuelle Wahlprogramme in Bremen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Landwirtschaftliche Betriebe fördern und entlasten

Die CDU will die Wettbewerbsfähigkeit der bremischen Landwirtschaft mit Fördermitteln stärken und konventionelle wie biologische Betriebe gleichermaßen unterstützen. Regelungen, die den Betrieben schaden, sollen gemeinsam mit den Landwirten überprüft und gegebenenfalls zurückgenommen werden.

In Bremen gibt es immer weniger Bauernhöfe. Die CDU will den Höfen mit Förder-Geld helfen. Sie will Regeln prüfen, die den Bauern schaden. Schüler sollen Bauernhöfe besuchen und dort lernen.

Lebensmittelverschwendung verringern, gesunde Ernährung fördern

Die CDU will erreichen, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden, besonders in öffentlichen Einrichtungen. Zugleich soll gesunde und bewusste Ernährung gefördert und die Lebensmittelindustrie gestärkt werden. Eine staatlich verordnete rein pflanzliche Ernährung lehnt die Partei ab.

Die CDU will, dass weniger Essen im Müll landet. Das gilt vor allem für Behörden und öffentliche Einrichtungen. Die Menschen sollen sich gesund ernähren können. Der Staat soll aber niemandem vorschreiben, nur Pflanzen zu essen.

CDU: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Digitale Technik in der Landwirtschaft fördern

Die FDP will den Einsatz digitaler Technik in der Landwirtschaft stärker fördern und das Agrarinvestitionsförderungsprogramm auf mindestens 40 Millionen Euro jährlich anheben. Zudem soll der Bund eine Digitalstrategie für die Landwirtschaft erarbeiten. Aus Sicht des Programms lassen sich höhere Standards nur erreichen, wenn Betriebe mit neuer Technik Geld verdienen.

Die FDP will mehr moderne Technik auf den Bauernhöfen. Dafür soll es mehr Fördergeld geben. Ein Förder-Programm soll mindestens 40 Millionen Euro im Jahr bekommen. Der Bund soll außerdem einen Plan für digitale Landwirtschaft machen.

Geprüfte Pflanzenschutzmittel zulassen

Die FDP fordert, dass Pflanzenschutz-Wirkstoffe zugelassen werden müssen, wenn die zuständigen deutschen und europäischen Behörden sie für unbedenklich erklären. Das Programm sieht Pflanzenschutz als nachhaltig an, weil er Flächen effizient nutze und gesunde Nahrungsmittel ermögliche. Giftige Kreuzkräuter sollen stärker kontrolliert werden.

Bauern schützen ihre Pflanzen mit Mitteln gegen Krankheiten und Unkraut. Behörden prüfen diese Mittel. Die FDP sagt: Geprüfte und sichere Mittel müssen erlaubt sein. Giftige Kreuz-Kräuter sollen besser kontrolliert werden.

Weniger Auflagen und keine Tierhaltungsobergrenzen

Die FDP will die Landwirtschaft von Bürokratie und aus ihrer Sicht unnötigen Auflagen entlasten und ihr Planungssicherheit geben. Obergrenzen für die Tierhaltung im Baurecht und kommunale Genehmigungsvorbehalte lehnt sie ab. Bei der Düngung soll der Bedarf der Pflanzen am jeweiligen Standort der Maßstab bleiben.

Die FDP will weniger Vorschriften für Bauern. Bauern sollen ihre Höfe weiter ausbauen können. Das Bau-Recht soll keine Höchstzahl für Tiere festlegen. Gemeinden sollen Tierhaltung nicht extra genehmigen müssen.

Kartellaufsicht im Lebensmittelhandel stärken

Die FDP will, dass sich Preise in der gesamten Lebensmittelkette am Markt bilden. Dafür sollen die Missbrauchsaufsicht und die Fusionskontrolle der Kartellbehörden gestärkt werden. Politische Eingriffe in deren Arbeit lehnt das Programm ab.

Die FDP will faire Preise vom Bauernhof bis zum Supermarkt. Die Preise soll der Markt bestimmen. Kartell-Behörden achten darauf, dass große Firmen ihre Macht nicht ausnutzen. Diese Behörden sollen mehr Kraft bekommen. Die Politik soll sich nicht einmischen.

Prämie für Weidehaltung von Kühen zahlen

Die FDP spricht sich für eine Prämie für Kühe auf der Weide aus, die einen Teil des geringeren Ertrags ausgleicht. Das Programm begründet dies damit, dass Weidehaltung viele Ökosysteme fördere. Naturschutz und Landwirtschaft sollen partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Kühe auf der Weide geben weniger Milch als Kühe im Stall. Die Weide ist aber gut für die Natur. Die FDP will Bauern dafür Geld zahlen. Natur-Schutz und Bauern sollen gut zusammenarbeiten.

FDP: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Regionale und ökologische Landwirtschaft fördern

Die Grünen wollen regionale Erzeugung und Vermarktung stärken, um dem Rückgang der Höfe entgegenzuwirken, und den Ökolandbau ausbauen. Neben der bestehenden Weideprämie soll eine Hirtenprämie für Tierhaltung eingeführt werden, die allein der Landschaftspflege und dem Naturschutz dient.

In Bremen gibt es immer weniger Bauernhöfe. Die Grünen wollen Höfe aus der Region stärken. Es soll mehr Bio-Landwirtschaft geben. Bauern sollen Geld bekommen, wenn ihre Tiere die Landschaft pflegen. Das heißt Hirten-Prämie.

Agrarförderung an Umwelt- und Tierschutzleistungen binden

Die Grünen wollen, dass Agrargelder nicht mehr vor allem nach Fläche verteilt werden, sondern Leistungen für Umwelt, Klima und Tierwohl belohnen. Dafür setzen sie sich in Berlin und Brüssel für eine punktebasierte Gemeinwohlprämie ein. Das Programm sieht darin einen zentralen Baustein, um die Agrarwende zu finanzieren.

Bauern bekommen heute Geld vor allem für die Größe ihrer Felder. Die Grünen wollen das ändern. Geld soll es für Umwelt-Schutz und Tier-Schutz geben. Dafür soll es eine neue Prämie geben. Eine Prämie ist eine Zahlung als Belohnung.

Regionalen Gemüseanbau und schonende Bewirtschaftung fördern

Die Grünen wollen zusammen mit Niedersachsen ein Förderprogramm für den Anbau und die Verarbeitung von (Bio-)Gemüse und Obst in der Region auflegen. Außerdem sollen Alternativen zur Milch- und Fleischproduktion, klimafreundlichere Fütterung und Gewässerschutz unterstützt werden. Das Programm begründet dies mit Klimaanpassung und mehr Unabhängigkeit von weltweiten Lieferketten.

Die Grünen wollen mehr Gemüse und Obst aus der Region. Dafür soll es Förder-Geld geben, gemeinsam mit Niedersachsen. Bauern sollen ihre Tiere freiwillig ohne Soja aus Übersee füttern. Das Grundwasser soll sauberer werden. Dafür gibt es Beratung für Bauern.

Öffentliche Kantinen auf Bio und pflanzliche Kost umstellen

Die Grünen wollen, dass alle öffentlichen Einrichtungen vollwertiges, biologisch erzeugtes vegetarisches und veganes Essen zu fairen Preisen anbieten. In Krankenhäusern soll der Bio-Anteil bis 2027 auf 100 Prozent steigen. Das Programm begründet dies mit Gesundheit und den Klimazielen.

In Kantinen von Stadt und Land soll es gesundes Essen geben. Das Essen soll bio sein und wenig Fleisch enthalten. Es soll nicht teuer sein. Krankenhäuser sollen bis 2027 nur noch Bio-Essen anbieten. Schulen und Kitas sollen eigene Gärten bekommen.

Grüne: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Auf Ökolandbau umstellen und Moore wiedervernässen

Die Linke will eine Agrarwende hin zu ökologischer Landwirtschaft und flächengebundener Tierhaltung. Konventionelle Betriebe sollen durch Förderung zum Umstieg bewegt werden, ehemalige Moore sollen wieder vernässt werden.

Die Linke will mehr Öko-Landwirtschaft in Bremen. Bauern sollen Geld und Hilfe für den Umstieg bekommen. Gift auf den Feldern soll aufhören. Alte Moore sollen wieder nass werden. Das hilft dem Klima.

Lebensmittelverschwendung beenden, Containern entkriminalisieren

Die Linke will die Verschwendung von Lebensmitteln beenden und das Containern, also das Mitnehmen weggeworfener Lebensmittel aus Abfallbehältern, straffrei stellen. Gemeinschaftsverpflegung soll auf eine Kost mit wenig tierischen Produkten umgestellt werden.

Die Linke will, dass weniger Essen im Müll landet. Wer Essen aus Müll-Tonnen von Läden holt, soll keine Strafe bekommen. In Schulen und Kantinen soll es weniger Fleisch geben. Das Essen soll möglichst aus der Region kommen.

Abgabepflicht für Lebensmittel und regionale Agrarkreisläufe

Die Linke will den Lebensmittelhandel verpflichten, unverkaufte Ware an Tafeln abzugeben, statt sie wegzuwerfen. Zudem fordert sie regionale Kreisläufe in der Lebensmittelproduktion und stärkere Eingriffe gegen die Marktmacht großer Konzerne.

Geschäfte werfen oft Lebensmittel weg. Die Linke will: Geschäfte müssen diese Lebensmittel an die Tafeln geben. Tafeln verteilen Essen an arme Menschen. Lebensmittel sollen mehr aus der Region kommen. Große Konzerne sollen weniger Macht haben.

Linke: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl