Zum Inhalt springen
parteiprogramm

FDP zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Alles lässt sich ändern“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 52 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Landwirtschaft unternehmerischer und technikoffener gestalten

Landwirte sollen nach dem Willen der FDP stärker als Unternehmer handeln können, und daran soll sich die Agrarpolitik orientieren. Statt Subventionen sollen Produktivität und Innovation im Mittelpunkt stehen, Auflagen und Dokumentationspflichten sollen sinken.

Die FDP sieht Bauern als Unternehmer. Sie sollen weniger Geld vom Staat brauchen. Dafür sollen sie weniger Papierkram haben. Neue Technik und neue Züchtung sollen helfen.

Aus Sicht der FDP unverhältnismäßige Dokumentationspflichten und Auflagen sollen wegfallen; Betriebe mit digitaler Technik sollen davon befreit werden. In der EU-Agrarförderung ab 2027 sollen Produktivität und Technologie mehr Gewicht bekommen. Neue Züchtungsmethoden wie die Genschere CRISPR/Cas9 sollen genutzt und Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln beschleunigt werden. Die Nutztierhaltung in Deutschland soll erhalten bleiben. Die Finanzierung von Biogasanlagen soll so angepasst werden, dass ihre Flexibilität Stromkosten senkt.

Originalzitat anzeigen (Seite 45)
„Durch den Fokus auf Produktivitätssteigerung und Innovationen statt ineffektiver Subventionen machen wir Landwirte unabhängig von staatlichen Zuwendungen.“
Seite 45 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Weniger Auflagen und weniger Abhängigkeit von Subventionen verschieben die Agrarpolitik in Richtung Markt und Deregulierung.

Ernährung: Wahlfreiheit statt Zuckerabgabe

Die FDP setzt in der Ernährungspolitik auf Bildung, Information und freie Wahl der Verbraucher. Staatliche Vorgaben für Rezepturen und neue Abgaben, etwa auf Zucker, lehnt sie ab.

Die FDP will keine Steuer auf Zucker. Der Staat soll Firmen keine Rezepte vorschreiben. Menschen sollen selbst entscheiden, was sie essen. Dafür sollen sie gute Informationen bekommen.

Das Zulassungssystem für neuartige Lebensmittel soll verbessert werden, auch für biotechnologische Entwicklungen. Bildungsprogramme zur Ernährung sollen zusammen mit den Ländern gestärkt werden. Für sichere und gesunde Produkte soll Werbung weiterhin erlaubt bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 46)
„Eingriffe in Rezepturen lehnen wir ab, ebenso neue Lenkungsabgaben z. B. auf Zucker.“
Seite 46 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Partei wendet sich gegen diskutierte neue Abgaben und Vorgaben für Lebensmittel und verteidigt damit weniger Regulierung.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme im Bund im Vergleich