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parteiprogramm

CDU/CSU zur Landwirtschaft

Aus dem Programm „Politikwechsel für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 82 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Landwirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Agrardiesel-Rückvergütung vollständig wieder einführen

Die CDU und die CSU wollen die Steuererstattung für Agrardiesel in vollem Umfang zurückbringen. Biokraftstoffe und synthetische Kraftstoffe sollen in Land- und Forstwirtschaft keine Energiesteuer mehr kosten. Das Programm begründet dies mit dem Ziel, die Betriebe zu entlasten.

Bauern bekommen einen Teil der Steuer auf Diesel zurück. Diese Erstattung wird gerade gekürzt. Die CDU und die CSU wollen sie wieder ganz zahlen. Auch für Bio-Kraftstoffe sollen Bauern keine Energie-Steuer zahlen.

Die Rückvergütung für Agrardiesel soll wieder in voller Höhe gelten. Alternative Kraftstoffe, etwa Biokraftstoffe und synthetische Kraftstoffe, sollen in der Land- und Forstwirtschaft von der Energiesteuer ausgenommen werden. Außerdem wollen die Parteien die Finanzierung der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe für Agrarstruktur und Küstenschutz absichern. Junge Landwirtinnen und Landwirte sollen überall stärker gefördert werden, damit der Generationenwechsel auf den Höfen gelingt.

Originalzitat anzeigen (Seite 36)
„Wir führen die Agrardieselrückvergütung wieder vollständig ein.“
Seite 36 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die laufende Kürzung einer Steuervergünstigung soll rückgängig gemacht und eine weitere Steuerbefreiung geschaffen werden, was die Abgabenlast der Betriebe senkt.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die Vergünstigung für fossilen Diesel soll wieder voll gelten, womit die Kostenentlastung der Betriebe Vorrang vor dem Abbau dieser Subvention erhält.

Agrarpolitik vereinfachen und Auflagen abbauen

Die CDU und die CSU wollen die Gemeinsame Agrarpolitik der EU stark vereinfachen und Berichts- sowie Dokumentationspflichten für Landwirte verringern. Neue EU-Pflichten wollen sie früh abwehren. Umweltziele sollen über Anreize statt über Zwang erreicht werden.

Bauern müssen viele Formulare ausfüllen und Regeln beachten. Die CDU und die CSU wollen das deutlich verringern. Die Agrar-Regeln der EU sollen einfacher werden. Bauern sollen für Naturschutz Geld bekommen. Niemand soll sie zwingen, Felder ungenutzt zu lassen.

Das EU-Agrarbudget soll eigenständig und gut finanziert bleiben, die Gemeinsame Agrarpolitik einfacher werden und höhere Bagatellgrenzen erhalten. EU-Recht soll national nur eins zu eins umgesetzt werden. Konkret wollen die Parteien die Stoffstrombilanz im Düngerecht streichen, ein Bodengesetz der EU dauerhaft verhindern und die EU-Taxonomie für Land- und Forstwirtschaft abschwächen. Ökologische Ziele sollen durch Anreize, Vertragsnaturschutz und Innovationen erreicht werden; erzwungene Flächenstilllegungen lehnt das Programm ab. Die Ernährungssicherung soll als Staatsziel ins Grundgesetz kommen. Zudem bekennen sich die Parteien zu chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und zur Tierhaltung ohne Quoten oder Bestandsabbau.

Originalzitat anzeigen (Seite 36)
„Wir bauen Berichts- und Dokumentationspflichten spürbar ab, stellen uns neuen EU-Pflichten frühzeitig entgegen und setzen stattdessen auf Marktwirtschaft und Vertrauen.“
Seite 36 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Bestehende Berichtspflichten und einzelne Auflagen für Betriebe sollen entfallen, was weniger Regulierung bedeutet.

  • Europaeher weniger EU

    Neue EU-Vorgaben wie ein Bodengesetz sollen verhindert und EU-Recht nur im Mindestmaß umgesetzt werden, während das gemeinsame Agrarbudget bestehen bleibt.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Umweltauflagen wie die Stoffstrombilanz sollen wegfallen und Freiwilligkeit an die Stelle verbindlicher Vorgaben treten.

Was sagen die anderen Parteien zur Landwirtschaft?

Alle Programme im Bund im Vergleich