Agrarförderung auf Gemeinwohlprämie umstellen
Volt will die EU-Agrarförderung bis 2030 umbauen: Statt Direktzahlungen soll es eine Prämie für Leistungen zugunsten von Umwelt, Klima und Tierschutz geben. Die Landwirtschaft soll damit Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Effizienz verbinden.
Bauern bekommen heute Geld von der EU. Volt will dieses Geld anders verteilen. Bis 2030 soll es eine neue Prämie geben. Geld bekommt, wer etwas für Umwelt, Klima und Tiere tut. Felder sollen kleiner und vielfältiger werden.
Die Gemeinwohlprämie soll unter anderem regenerative Landwirtschaft, ökologische Lebensmittel, gesunde Böden, weniger Pestizide, mehr Artenvielfalt und Tierschutz belohnen. Agrarflächen sollen kleinteiliger werden, und Anbauformen wie Agroforst, Zwischenfrüchte oder Beetle Banks sollen gestärkt werden. Digitale Technik soll Lieferketten transparenter machen und ökologische mit ökonomischen Zielen vereinbar halten. Zudem will Volt kleine Saatguthersteller und moderne Züchtungsverfahren wie CRISPR/Cas unterstützen.
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„Bis 2030 wird die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) von Direktzahlungen auf eine Gemeinwohlprämie umgestellt.“Einordnung
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Agrarsubventionen sollen künftig an Leistungen für Klima, Böden und Artenvielfalt gebunden sein, was Umwelt- und Klimaschutz in der Landwirtschaft stärker gewichtet.