Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Was sagen die Parteien in Hessen zur Landwirtschaft?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hessen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 3 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

EU-Vorgaben für die Landwirtschaft zurückweisen

Die AfD will, dass Landwirte den ländlichen Raum eigenverantwortlich bewirtschaften, und lehnt Einschränkungen durch die EU ab. Sie erwartet durch Auflagen bei Pflanzenschutz und Düngung sinkende Ernten und sieht die Eigenversorgung gefährdet.

Die EU macht viele Regeln für Bauern. Die AfD will diese Regeln nicht hinnehmen. Bauern sollen selbst entscheiden, wie sie arbeiten. Die AfD meint: Sonst gibt es bald zu wenig Lebensmittel aus Deutschland.

Bäuerliche Familienbetriebe fördern und entlasten

Die AfD will kleine und mittlere Höfe gezielt fördern, indem die Flächenprämie mit wachsender Betriebsgröße sinkt. Außerdem sollen Verwaltungsauflagen für kleine Betriebe abgebaut und der Berufsnachwuchs unterstützt werden. Aus Sicht des Programms werden Familienbetriebe von Agrarkonzernen und Bodenspekulation verdrängt.

Die AfD will kleinen Bauernhöfen helfen. Kleine Höfe sollen pro Fläche mehr Fördergeld bekommen als große. Es soll weniger Papierkram für sie geben. Junge Leute sollen leichter einen Hof übernehmen können.

EU-Vorgaben zu Pflanzenschutz und Düngung ablehnen

Die EU hat Regeln vorgeschlagen, die Pflanzenschutzmittel in bestimmten Gebieten verbieten und den Düngereinsatz verringern sollen. Die AfD lehnt diese Vorschläge ab. Düngung nach Bedarf soll nicht eingeschränkt werden. Das Programm verweist auf Folgen für den Weinbau und auf eine gefährdete Versorgung mit Dünger.

Die EU will Pflanzenschutz-Mittel in manchen Gebieten verbieten. Sie will auch weniger Dünger auf den Feldern. Die AfD ist dagegen. Bauern sollen so düngen dürfen, wie die Pflanzen es brauchen.

Staatsweingüter privatisieren, Weinlandschaft vor Windrädern schützen

Die AfD will die landeseigenen Staatsweingüter Kloster Eberbach samt Flächen rasch privatisieren. Im Sichtbereich der Weinlandschaften Rheingau und Bergstraße sollen keine Windkraftanlagen gebaut werden dürfen.

Das Land Hessen besitzt Weingüter. Die AfD will diese Weingüter schnell verkaufen. In der Nähe der Weinberge soll es keine Windräder geben. So will die AfD die Landschaft schützen.

Energieversorgung und Steuerbefreiung der Landwirtschaft sichern

Die AfD will, dass Landwirte den Antrieb ihrer Maschinen frei wählen können und Agrarfahrzeuge von der Kfz-Steuer befreit bleiben. Höfe sollen bei Engpässen vorrangig Strom erhalten. Das Programm hält Landwirte für systemrelevant und batteriebetriebene Ackerfahrzeuge für nicht praxistauglich.

Bauern sollen selbst entscheiden, womit ihre Maschinen fahren. Traktoren sollen weiter keine Kfz-Steuer kosten. Bei Strom-Mangel sollen Bauernhöfe zuerst Strom bekommen. Das Land soll Geld für Notstrom-Geräte geben.

Nutztierhaltung stützen, Insektenzusätze in Lebensmitteln verbieten

Die AfD will Betriebe mit Nutztieren unterstützen und eine Bevorzugung vegetarischer Ernährung beenden. Importfleisch soll klar nach Haltung und Herkunft gekennzeichnet werden. Zusätze aus Insekten in Lebensmitteln will sie verbieten, weil gesundheitliche Fragen aus ihrer Sicht ungeklärt sind.

Die AfD will Bauern mit Tieren helfen. Der Staat soll Essen ohne Fleisch nicht bevorzugen. Auf Fleisch aus dem Ausland soll stehen, woher es kommt. Insekten im Essen will die AfD verbieten.

AfD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Eigenes Ministerium für Land- und Forstwirtschaft schaffen

Die CDU will ein eigenes Ministerium für Land- und Forstwirtschaft sowie Weinbau einrichten, um die Bedeutung dieser Branchen für Gesellschaft und Versorgung zu betonen. Die großen Landnutzungsverbände sollen dieselben Rechte und Pflichten bekommen wie anerkannte Naturschutzverbände.

Die CDU will ein neues Ministerium schaffen. Es kümmert sich um Bauern, Wald und Weinbau. Die Verbände der Bauern sollen mehr Rechte bekommen. Sie sollen so viel mitreden wie Naturschutz-Verbände.

Regionale Lebensmittel und Verarbeitung fördern

Die CDU will regionale Lebensmittel stärker vermarkten und in öffentlichen Kantinen, Kitas und Schulen häufiger einsetzen. Verarbeitungsbetriebe wie Molkereien, Mühlen und Schlachthöfe sollen in der Region erhalten bleiben.

Die CDU will mehr Essen aus Hessen. Kitas, Schulen und Kantinen sollen mehr davon nutzen. Es soll eine Werbe-Aktion für Produkte aus Hessen geben. Molkereien, Mühlen und Schlachthöfe sollen in der Nähe bleiben.

Agrarförderung praxisnah und bürokratiearm gestalten

Die CDU will die EU-Agrarförderung in Hessen so umsetzen, dass die Angebote wenig Bürokratie verursachen und von möglichst vielen Betrieben genutzt werden. Neben der allgemeinen Investitionsförderung plant sie Sondertöpfe, etwa für Tierhaltung, Pflanzenschutz und Insektenschutz. Konventionelle und ökologische Landwirtschaft gelten ihr als gleichwertig.

Bauern bekommen Förder-Geld. Die CDU will die Anträge einfacher machen. Es soll extra Geld für besondere Aufgaben geben. Zum Beispiel für bessere Ställe oder moderne Technik. Bio-Betriebe und andere Betriebe sind für die CDU gleich viel wert.

Neue Züchtungsmethoden nicht als Gentechnik einstufen

Die CDU will, dass Pflanzen aus neuen Züchtungsverfahren wie CRISPR/CAS rechtlich nicht wie gentechnisch veränderte Organismen behandelt werden. Sie setzt sich für eine rasche, wissenschaftlich begründete Abgrenzung auf EU-Ebene ein.

Es gibt neue Methoden, um Pflanzen zu züchten. Eine heißt CRISPR/CAS. Die CDU sagt: Das ist nicht dasselbe wie Gentechnik. Die EU soll das schnell klar regeln.

Mehr Tierhaltung in Hessen durch Stallmodernisierung

Die CDU will mehr Tierhaltung in Hessen und dafür die Modernisierung der Betriebe fördern. Sie setzt auf den Borchert-Plan zum Umbau der Tierhaltung, verbindliche Haltungskennzeichnung und abgesicherte Investitionen.

Die CDU will mehr Tierhaltung in Hessen. Bauern sollen ihre Ställe modernisieren. Dafür bekommen sie Geld. Auf Fleisch soll stehen, wie die Tiere gelebt haben. Wer investiert, soll sich auf die Regeln verlassen können.

Entschädigung bei Wolfs- und Wildtierschäden erleichtern

Die CDU will Schäden durch zurückgekehrte Tierarten wie Wolf, Luchs, Biber und Fischotter einfacher entschädigen und dabei die Beweislast umkehren. Außerdem soll der Schutz von Weidetieren vor dem Wolf in ganz Hessen vollständig gefördert werden.

Wölfe, Luchse, Biber und Fischotter leben wieder in Hessen. Manchmal richten sie Schäden an. Die CDU will, dass Betroffene leichter Geld dafür bekommen. Tierhalter sollen den Schaden nicht mehr selbst beweisen müssen. Das Land soll den Schutz vor Wölfen ganz bezahlen.

Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen begrenzen

Die CDU will den Verlust von Agrarflächen auf höchstens 2,5 Hektar pro Tag begrenzen und dafür mit den Landwirten ein Maßnahmenpaket vereinbaren. Dazu gehören Vorrang für Innenentwicklung, ein Ende von Ersatzaufforstungen auf Äckern und Agri-Photovoltaik als Regelfall.

Jeden Tag geht Ackerland verloren, zum Beispiel für Bauten. Die CDU will das stark begrenzen. Es sollen höchstens 2,5 Hektar am Tag sein. Neue Wälder als Ersatz sollen nicht mehr auf Äckern entstehen. Solaranlagen sollen so gebaut werden, dass darunter weiter Landwirtschaft möglich ist.

Flächenstilllegung aussetzen und Naturschutzauflagen abbauen

Die CDU will die in der EU-Agrarförderung vorgesehene Stilllegung von Ackerflächen aussetzen. Brachflächen sollen bundesweit zeitweise für alle Kulturen freigegeben und naturschutzrechtliche Beschränkungen der Agrarproduktion abgebaut werden.

Die EU verlangt, dass Bauern einen Teil ihrer Äcker nicht nutzen. Die CDU will diese Regel aussetzen. Bauern sollen ungenutzte Flächen eine Zeit lang wieder bebauen dürfen. Auch Regeln zum Naturschutz sollen die Landwirtschaft weniger einschränken.

CDU: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (+0,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Ackerböden vor Freiflächen-Solaranlagen schützen

Die FDP will gute landwirtschaftliche Böden davor bewahren, in großem Umfang mit Solaranlagen belegt zu werden. Sie begründet das mit der Sicherung der Ernährung und will die hessische Verordnung für Freiflächensolaranlagen ändern.

Auf Feldern wächst unser Essen. Die FDP will nicht zu viele Solar-Anlagen auf guten Feldern. Dafür will sie eine Landes-Regel ändern. Die Regel soll festlegen, welche Flächen zuerst genutzt werden. Die FDP will auch Anbau in Etagen erforschen.

Ernährungssicherung als Staatsziel verankern

Die FDP will die Sicherung der Ernährung als Staatsziel in die Landesverfassung schreiben und sie gleichrangig mit Klima-, Tier- und Umweltschutz behandeln. Landwirte sollen nicht weiter eingeschränkt werden; die Pflicht zu Ackerbrachen soll dauerhaft ruhen.

Die FDP will, dass genug Essen ein Ziel in der Verfassung von Hessen wird. Bauern sollen ihre Höfe selbst führen können. Sie sollen keine Felder mehr leer lassen müssen. Das Ziel für mehr Bio-Fläche will die FDP neu prüfen. Bio soll so wachsen, wie Kunden es kaufen.

Förderung für Tierwohlställe deutlich aufstocken

Die FDP will die Nutztierhaltung in Hessen halten und Betrieben Investitionen in mehr Tierwohl ermöglichen. Dafür soll das Agrarinvestitionsförderungsprogramm stark erhöht werden.

Die Menschen wollen, dass es Tieren im Stall gut geht. Das kostet die Bauern Geld. Die FDP will ihnen mehr Förder-Geld geben. Damit können sie bessere Ställe bauen. Fleisch und Milch sollen weiter aus Hessen kommen.

Düngeregeln überprüfen, Pflanzenschutzmittel erhalten

Die FDP will prüfen, welche Gebiete nach der Düngeverordnung als nitratbelastet gelten, und stärker nach Verursachern unterscheiden. Sie hält moderne Pflanzenschutzmittel für unverzichtbar und setzt auf digitale Technik für mehr Effizienz.

In manchen Gebieten dürfen Bauern nur wenig düngen. Diese heißen Rote Gebiete. Die FDP will diese Gebiete neu prüfen. Nur wer das Wasser belastet, soll strenge Regeln bekommen. Bauern sollen genug Mittel gegen Schädlinge haben. Drohnen und Sensoren sollen beim Düngen helfen.

Neue Züchtungsmethoden zulassen, Gentechnikrecht modernisieren

Die FDP will moderne biotechnologische Züchtungsverfahren wie CRISPR/Cas im Pflanzenbau nutzen. Sie lehnt pauschale Verbote ab und verlangt, das europäische Gentechnikrecht zu modernisieren.

Die FDP will neue Methoden für die Pflanzen-Zucht erlauben. Dazu gehört die Gen-Schere CRISPR/Cas. Damit kann man das Erbgut von Pflanzen gezielt ändern. Die FDP ist gegen allgemeine Verbote. Die Regeln der EU zur Gentechnik sollen neu gemacht werden.

Agrarförderung vereinfachen und neutral gestalten

Die FDP will Förderprogramme für die Landwirtschaft übersichtlicher machen und den Aufwand für Anträge senken. Gefördert werden soll nach sachlichen Zielen, nicht nach Produktionsweise oder Größe des Betriebs.

Die FDP will die Förderung für Bauern einfacher machen. Eine Internet-Seite soll alle Programme erklären. Kleine und große Höfe sollen gleich behandelt werden. Auch die Art der Landwirtschaft soll keine Rolle spielen. Junge Leute sollen ein freiwilliges Jahr auf dem Hof machen können.

Lebensmittelüberwachung neu aufstellen

Die FDP will die Lebensmittelüberwachung in Hessen neu organisieren. Besonders riskante Betriebe, Großhändler und Zentrallager sollen künftig von den Regierungspräsidien statt von den Kommunen kontrolliert werden.

Die FDP will Lebensmittel besser kontrollieren lassen. Heute machen das die Kommunen. Laut FDP fallen viele Kontrollen aus. Darum sollen Landes-Behörden die riskanten Betriebe prüfen. Ein Team aus Fachleuten soll dabei helfen.

Digitales Agrarportal für Landwirte aufbauen

Die FDP will ein Online-Portal für die hessische Landwirtschaft schaffen, das öffentliche Daten mit Daten der Betriebe verbindet. Es soll Arbeitsabläufe erleichtern und Förderanträge einfach machen.

Die FDP will eine Internet-Seite für Bauern in Hessen. Dort finden sie Daten zu Wetter, Boden und Karten. Sie können dort auch Förder-Geld beantragen. Das soll ihnen Arbeit sparen.

FDP: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Ökolandbau auf 30 Prozent ausbauen

Die Grünen wollen den Anteil des Ökolandbaus in Hessen bis 2030 auf 30 Prozent bringen. Zugleich soll die gesamte Landwirtschaft nachhaltiger werden, unter anderem mit weniger Pestiziden und geringeren Nährstoffeinträgen.

Die Grünen wollen mehr Öko-Landbau in Hessen. Bis 2030 soll er 30 Prozent ausmachen. Auch die übrige Landwirtschaft soll die Umwelt mehr schonen. Bauern sollen weniger chemische Spritzmittel einsetzen.

Agrarstrukturgesetz und regionale Wertschöpfung stärken

Die Grünen wollen die vielfältige Besitzstruktur in der Landwirtschaft mit einem Agrarstrukturgesetz sichern und Existenzgründungen fördern. Regionale Wertschöpfungsketten sollen gestärkt werden, um dem Höfesterben entgegenzuwirken.

Die Grünen wollen kleine und verschiedene Bauernhöfe erhalten. Dafür soll es ein neues Gesetz geben. Wer einen Hof gründet, soll Hilfe und Land bekommen. Kantinen des Staates sollen mehr Essen aus der Region kaufen.

Hessen gentechnikfrei halten

Die Grünen wollen, dass in Hessen weiterhin keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut und keine solchen Tiere gezüchtet oder gehalten werden. Das soll auch für Verfahren der neuen Gentechnik im Anbau gelten. Produkte mit Gentechnik sollen gekennzeichnet sein.

Die Grünen wollen keine Gentechnik auf hessischen Feldern. Das gilt auch für neue Verfahren der Gentechnik. Auch Tiere mit veränderten Genen soll es in Hessen nicht geben. Auf Produkten soll stehen, wenn Gentechnik enthalten ist.

Grüne: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Landwirtschaft auf ganzer Fläche nachhaltiger machen

Die SPD will, dass alle landwirtschaftlichen Flächen nachhaltiger bewirtschaftet werden, und orientiert sich dabei an der Zukunftskommission Landwirtschaft. Förderprogramme sollen einfacher werden, die Umstellung auf Ökolandbau wird weiter unterstützt. Böden und Wasser sollen durch weniger Stickstoff und Pflanzenschutzmittel geschützt werden.

Die SPD will eine Landwirtschaft, die die Natur mehr schont. Bauern sollen leichter an Förder-Geld kommen. Wer auf Bio umstellt, bekommt weiter Hilfe. Es soll weniger Dünger und Pflanzen-Schutz-Mittel geben. Das schützt Boden und Wasser.

Familienbetriebe gegenüber Investoren stärken

Die SPD will die in Hessen üblichen familiengeführten Höfe stärken und dem Rückgang der Betriebe entgegenwirken. Beim Kauf und bei der Pacht von Land sollen selbstständige Landwirte stärker Vorrang vor Investoren von außerhalb der Branche bekommen.

Die SPD will Bauernhöfe von Familien stärken. Es gibt immer weniger Höfe. Das will die SPD ändern. Bauern sollen Land leichter kaufen und pachten können als fremde Geld-Geber. Neue Höfe sollen Hilfe bekommen.

Regionale Lebensmittelerzeugung und Tierwohl fördern

Die SPD will regionale Lebensmittelbetriebe wie Bäckereien, Metzgereien, Molkereien und Schlachthöfe erhalten und fördern. In der Tierhaltung sollen die Vorschläge des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung umgesetzt und ihre Einhaltung regelmäßig geprüft werden. Öffentliche Kantinen sollen nach Qualitätsstandards regional und saisonal einkaufen.

Die SPD will Lebensmittel aus der Region stärken. Bäcker, Metzger und Gasthöfe auf dem Land sollen bleiben. Kleine Molkereien und Schlacht-Betriebe sollen Geld bekommen. Tiere sollen besser gehalten werden. Das soll regelmäßig geprüft werden.

SPD: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl