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Was sagen die Parteien in Rheinland-Pfalz zur Familie?

4 aktuelle Wahlprogramme in Rheinland-Pfalz haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Schwangerschaftskonfliktberatung neu gestalten

Die AfD will die Pflichtberatung vor einem Schwangerschaftsabbruch inhaltlich verändern und Mütter während der Schwangerschaft und nach der Geburt stärker unterstützen. Aus Sicht des Programms ist die Beratung oft nur noch eine Formalie, die zu wenig über Folgen eines Abbruchs und über Hilfen informiert.

Vor einer Abtreibung müssen Frauen zu einer Beratung gehen. Die AfD findet diese Beratung oft zu oberflächlich. Sie will die Beratung ändern. Frauen sollen mehr über Folgen und Hilfen erfahren. Mütter sollen mehr Unterstützung bekommen.

Kita-Qualität mit mehr Personal verbessern

Die AfD will die Qualität der Kindertagesstätten anheben. Kommunen sollen beim Neubau mehr Hilfe bekommen, und das Land soll zusätzliche Erzieherinnen bezahlen. So sollen Ganztagsbetreuung ausgebaut und kurzfristige Schließungen vermieden werden.

Die AfD will bessere Kitas. Städte und Gemeinden sollen mehr Hilfe beim Bau bekommen. Es soll mehr Erzieherinnen geben. Das Land soll sie bezahlen. Kitas sollen länger offen sein und nicht plötzlich schließen.

Schülerfahrtkosten bis Ausbildungsende erstatten

Die AfD will die Erstattung von Fahrtkosten für den Schulweg auf die Oberstufe und die erste Berufsausbildung ausweiten. Die Mehrkosten der Kommunen soll das Land tragen. Das soll Familien finanziell entlasten.

Eltern bekommen heute Geld für den Schulweg jüngerer Kinder zurück. Für die Oberstufe gilt das nicht. Die AfD will das ändern. Auch Azubis in der ersten Ausbildung sollen das Geld bekommen. Das Land soll dafür zahlen.

Kinderschutzdienste in allen Kreisen einrichten

Die AfD will mehr regionale Kinderschutzdienste schaffen, die Kindern nach sexueller Gewalt oder Misshandlung helfen. In jeder Stadt und jedem Landkreis soll es mindestens eine gut erreichbare Anlaufstelle geben.

Kinderschutz-Dienste helfen Kindern, die Gewalt erlebt haben. Im Land gibt es heute 16 davon. Die AfD will mehr solche Stellen. Jede Stadt und jeder Kreis soll mindestens eine haben. Kinder sollen kurze Wege dorthin haben.

AfD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Kitas ausbauen und Beitragsfreiheit sichern

Die CDU will Kitas sanieren, neue Plätze schaffen und mehr qualifiziertes Personal einsetzen. Die Öffnungszeiten sollen verlässlich sein, damit Eltern Familie und Beruf vereinbaren können. Die Beitragsfreiheit soll dauerhaft bestehen bleiben.

Die CDU will Kitas reparieren und modernisieren. Es soll mehr Plätze und mehr Personal geben. Die Kitas sollen verlässlich geöffnet sein. Eltern sollen weiter nichts für die Kita zahlen.

Kinderbetreuung ausbauen und Familiencheck einführen

Die CDU will Kitas mit mehr Personal, kleineren Gruppen und längeren Öffnungszeiten ausstatten und die Ferienbetreuung landesweit erweitern. Jedes neue Gesetz soll auf seine Folgen für Familien geprüft werden. Alleinerziehende sollen gezielte Hilfen erhalten.

Die CDU will mehr Personal in den Kitas. Die Gruppen sollen kleiner werden. Die Kitas sollen passend zu den Arbeits-Zeiten der Eltern öffnen. Jedes neue Gesetz soll geprüft werden: Schadet es Familien?

Landesweite Kinderschutzstrategie aufbauen

Die CDU will den Kinderschutz mit einer landesweiten Strategie, einem Landeskompetenzzentrum und Childhood-Häusern in allen Regionen ausbauen. Vorbeugung soll früh ansetzen, etwa durch Elternkurse, Schulsozialarbeit und Beratungsstellen.

Die CDU will Kinder besser schützen. Jugend-Ämter, Schulen und Polizei sollen enger zusammenarbeiten. In jeder Region soll es ein Childhood-Haus geben. Dort bekommen Kinder Hilfe, die Gewalt erlebt haben.

CDU: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kita-Gebühren ganz abschaffen und Vereinbarkeit verbessern

Die Grünen wollen Kita-Gebühren auch für Kinder unter zwei Jahren streichen und Familie und Beruf besser vereinbar machen. Im Bund setzen sie sich für ein Kinderkrankengeld in voller Lohnhöhe und eine Reform des Elterngelds ein.

Die Grünen wollen, dass die Kita nichts mehr kostet. Das soll auch für Kinder unter zwei Jahren gelten. Eltern sollen Arbeit und Familie besser verbinden können. Auch Väter sollen länger Elternzeit nehmen.

Ehegattensplitting abschaffen und Familien im Alltag entlasten

Die Grünen fordern die Abschaffung des Ehegattensplittings, also der gemeinsamen steuerlichen Veranlagung von Ehepaaren. Daneben wollen sie Familien mit einer Familienbox zur Geburt, einer automatisch verfügbaren Familienkarte und niedrigeren Steuern auf Kinderprodukte entlasten.

Ehe-Paare zahlen heute oft weniger Steuern. Das nennt man Ehegatten-Splitting. Die Grünen wollen das abschaffen. Eltern sollen zur Geburt eine Box mit wichtigen Sachen bekommen. Sachen für Kinder sollen weniger Steuern kosten.

Kindergrundsicherung einführen, Kinderrechte in die Verfassung schreiben

Die Grünen wollen, dass kein Kind in Armut aufwächst, und werben im Bund für eine Kindergrundsicherung sowie mehr Geld für Bildung und Teilhabe. Außerdem soll das Recht von Kindern auf politische Beteiligung im Grundgesetz und in der Landesverfassung stehen.

Die Grünen wollen Kinder-Armut beenden. Dafür soll es eine Kinder-Grundsicherung geben. Das ist eine Geld-Leistung des Staates für Kinder. Kinder sollen auch mehr mitreden dürfen. Dieses Recht soll in der Verfassung stehen.

Hilfen für Familien in Notlagen ausbauen

Die Grünen wollen Beratungs- und Hilfsangebote für Familien in schwierigen Lagen erweitern und besser vernetzen. Frühe Hilfen sollen länger laufen, und Eltern mit Behinderung sowie junge Menschen nach der Jugendhilfe sollen mehr Unterstützung erhalten.

Manche Familien geraten in Not. Die Grünen wollen ihnen schneller helfen. Es soll mehr Beratungs-Stellen geben. Auch mehr Familien-Hebammen sind geplant. Eltern mit Behinderung sollen mehr Hilfe im Alltag bekommen.

Verbindliche Kinderschutzkonzepte bis 2029 einführen

Die Grünen wollen Kinder besser vor Gewalt und sexuellem Missbrauch schützen. Bis spätestens 2029 soll jede Einrichtung, die mit Kindern arbeitet, ein verpflichtendes Schutzkonzept haben; der Landespakt gegen sexualisierte Gewalt soll umgesetzt werden.

Kinder sollen ohne Gewalt aufwachsen. Schulen, Vereine und Ferienlager sollen bis 2029 einen Schutz-Plan haben. Der Plan sagt, wie Kinder dort geschützt werden. Betroffene Kinder sollen mehr Hilfe und Beratung bekommen.

Grüne: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Pakt für verlässliche Kitas schließen

Die SPD will mit Trägern und weiteren Beteiligten einen Pakt für mehr Verlässlichkeit in den Kitas vereinbaren. Ziel sind ein Platz für jedes Kind, genug gut ausgebildetes Personal, starke Leitungen und sichere Öffnungszeiten.

Die SPD will, dass Familien sich auf die Kita verlassen können. Jedes Kind soll einen Platz bekommen. Die Kitas sollen genug Personal haben und zuverlässig offen sein. Dafür will die SPD einen Pakt mit den Kita-Trägern schließen. Ein Pakt ist eine feste Vereinbarung.

Beitragsfreie Kita erhalten, Kita-Gesetz weiterentwickeln

Die SPD sagt zu, dass Eltern für die Kita ihrer Kinder ab zwei Jahren weiterhin keine Beiträge zahlen. Das Kita-Zukunftsgesetz soll in der nächsten Wahlperiode überarbeitet werden, mit weniger Bürokratie und mehr Zeit für die Leitungen.

Die Kita kostet Eltern heute nichts, wenn das Kind zwei Jahre oder älter ist. Die SPD will, dass das so bleibt. Sie will auch das Kita-Gesetz verbessern. Es soll weniger Papier-Arbeit geben. Kita-Leitungen sollen mehr Zeit für gute Angebote bekommen.

Familienlotsen und Aktionsplan Familie einführen

Die SPD will Anlaufstellen für Familien ausbauen und Familienlotsen einsetzen, die vor allem armen Familien helfen, ihre Ansprüche auf Leistungen zu nutzen. Ein Aktionsplan Familie soll die Unterstützung im Alltag gezielter machen.

Die SPD will Familien mehr Beratung und Hilfe geben. Familien-Lotsen sollen armen Familien helfen. Sie zeigen, welche Leistungen der Familie zustehen. Dazu soll es einen Aktions-Plan für Familien geben.

Kinderschutz und Kinder-Interventionsstellen ausbauen

Die SPD will Kinder in besonders belasteten Lebenslagen besser schützen und dafür das Netz der Kinder-Interventionsstellen erweitern. Der Einsatz gegen sexualisierte Gewalt an Kindern soll fortgesetzt werden.

Die SPD will Kinder besser vor Gewalt schützen. Es soll mehr Hilfe-Stellen für betroffene Kinder geben. Fachleute sollen enger zusammenarbeiten. Der Kampf gegen sexuelle Gewalt an Kindern geht weiter.

Regenbogenfamilien rechtlich voll anerkennen

Die SPD will ein Familienrecht, das unterschiedliche Familienformen berücksichtigt. Dazu zählt sie ein erneuertes Adoptions- und Abstammungsrecht und die rechtliche Anerkennung von Regenbogenfamilien. Jedes Kind soll ab der Geburt zwei rechtliche Eltern haben.

Die SPD will das Familien-Recht ändern. Zwei verheiratete Frauen sollen beide sofort als Mütter gelten. Auch unverheiratete Paare mit gleichem Geschlecht sollen Kinder adoptieren dürfen. Jedes Kind soll von Anfang an zwei Eltern vor dem Gesetz haben.

Jugendbeteiligung und Jugendarbeit stärken

Die SPD will Kinder und Jugendliche stärker an Entscheidungen beteiligen und versteht Jugendpolitik als Aufgabe aller Politikbereiche. Der Landesjugendbeirat soll gestärkt und die Jugendarbeit mit mehr Geld gefördert werden.

Die SPD will, dass junge Menschen mehr mitreden können. Der Landes-Jugend-Beirat berät die Regierung. Er soll stärker werden. Jugendarbeit und Ferien-Freizeiten sollen mehr Geld bekommen.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl