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Was sagen die Parteien in Baden-Württemberg zur Familie?

4 aktuelle Wahlprogramme in Baden-Württemberg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschaftausgewogen (-0,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+0,8), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 5 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Familien finanziell entlasten, Geburtenrate steigern

Die AfD will eine „demografische Wende“ erreichen und Familien dafür spürbar finanziell entlasten. Sie unterstützt auf Bundesebene ein Familiensplitting bei der Steuer und eine Erstattung von Rentenbeiträgen je Kind. Zuwanderung soll aus ihrer Sicht kein Ersatz für fehlende Geburten sein.

Die AfD will, dass mehr Kinder geboren werden. Dafür sollen Familien weniger Steuern zahlen. Eltern sollen pro Kind 20.000 Euro Renten-Beiträge zurückbekommen. Die AfD sagt: Zuwanderung soll fehlende Kinder nicht ersetzen.

Kinderbetreuung ab zwei Jahren kostenfrei machen

Die AfD fordert, dass die Betreuung in Kitas und bei Tagesmüttern für Kinder ab zwei Jahren nichts mehr kostet. Außerdem sollen Arbeitszeiten, Studium und Ausbildung familienfreundlicher gestaltet werden.

Die AfD will: Die Kita soll für Kinder ab zwei Jahren kostenlos sein. Das gilt auch für Tages-Mütter. Das Land soll dabei helfen. Eltern sollen außerdem flexibler arbeiten und lernen können.

Schwangerschaftsberatung auf Lebensschutz ausrichten, Hebammen unterstützen

Die AfD sieht die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche kritisch und will, dass die Konfliktberatung stets auf den Schutz des ungeborenen Lebens und auf Alternativen zum Abbruch zielt. Zudem will sie anonyme Geburten, Babyklappen und Adoptionen erleichtern und freiberufliche Hebammen mit einem Landesfonds bei den Versicherungskosten unterstützen.

Die AfD will weniger Schwangerschafts-Abbrüche. Die Beratung für Schwangere soll das ungeborene Kind schützen. Sie soll andere Wege zeigen. Es soll Baby-Klappen geben, und Adoption soll leichter werden. Hebammen sollen Geld vom Land für ihre Versicherung bekommen.

Elternrechte stärken, Kinder vor „Frühsexualisierung“ schützen

Die AfD betont das Recht der Eltern auf Erziehung und wendet sich gegen staatliche Eingriffe in Familien, die sie als Bevormundung wertet. Kinder sollen nach ihrer Auffassung vor dem geschützt werden, was das Programm „Frühsexualisierung“ und „Gender-Ideologie“ nennt.

Die AfD sagt: Eltern sollen ihre Kinder selbst erziehen. Der Staat soll sich weniger einmischen. Die AfD will Kinder vor bestimmten Inhalten schützen. Sie meint damit frühe Aufklärung über Sexualität und Gender-Themen.

Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung sichern

Die AfD lehnt eine Pflicht zur staatlichen Kinderbetreuung ab und will, dass Eltern frei zwischen Betreuung in der Familie, Kindergarten und Kindertagespflege wählen können. Die Kindertagespflege soll als gleichwertiges Angebot gestärkt werden.

Die AfD will keine Pflicht zur Betreuung durch den Staat. Eltern sollen selbst entscheiden. Sie können ihr Kind zu Hause betreuen. Sie können es auch in den Kindergarten oder zu einer Tages-Mutter geben.

Familien steuerlich statt über Sozialleistungen entlasten

Die AfD will Eltern in den Jahren, in denen Kinder Kosten verursachen, vor allem über niedrigere Steuern entlasten statt über Sozialleistungen. Sie begründet das damit, dass Familien die Lasten der Erziehung tragen, während die späteren Beiträge der Kinder allen zugutekommen.

Die AfD will, dass Eltern weniger Steuern zahlen. Das soll gelten, solange die Kinder Geld kosten. Die Partei will das lieber als Sozial-Leistungen. Sie sagt: Kinder zahlen später in die Rente ein. Davon haben alle etwas.

AfD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 1 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Letztes Kita-Jahr verpflichtend und beitragsfrei

Die CDU will ein verpflichtendes letztes Kita-Jahr mit besonderer Förderung für alle Kinder, damit sie mit soliden Grundlagen in die Grundschule kommen. Dieses Jahr soll für Eltern beitragsfrei werden; die Finanzierung will die Partei mit Bund und Kommunen klären.

Alle Kinder sollen im letzten Jahr vor der Schule in die Kita gehen. Dort bekommen sie besondere Förderung. Eltern sollen für dieses Jahr nichts bezahlen. Die CDU will auch mehr Fachkräfte für Kitas gewinnen.

Sprachförderung und Vorsorge verbindlich machen

Die CDU will, dass Kinder vor der Einschulung ausreichend Deutsch können, und setzt dafür auf verbindliche Förderung. Früherkennungsuntersuchungen sollen für alle Kinder Pflicht werden, und staatliche Transferleistungen sollen von der Teilnahme abhängen.

Kinder sollen gut Deutsch können, bevor sie in die erste Klasse kommen. Wer Hilfe braucht, muss sie auch annehmen. Alle Kinder müssen zu den Vorsorge-Untersuchungen gehen. Sonst kann es weniger Geld vom Staat geben.

Ehegattensplitting zum Familiensplitting ausbauen

Die CDU will sich dafür einsetzen, dass der Kinderfreibetrag schrittweise an den Grundfreibetrag der Eltern herangeführt wird. Auf diesem Weg soll aus dem Ehegattensplitting ein Familiensplitting werden. Familien mit drei oder mehr Kindern sollen gezielt Hilfe erhalten.

Familien sollen weniger Steuern zahlen. Der Steuer-Freibetrag für Kinder soll steigen. Er soll sich dem Freibetrag der Eltern annähern. Familien mit vielen Kindern sollen besondere Hilfe bekommen.

Familien beraten und Kinderarmut vorbeugen

Die CDU will Netzwerke zur Vorbeugung von Kinderarmut bis 2030 in jedem Stadt- und Landkreis aufbauen. Familien sollen überall Anlaufstellen mit Lotsenfunktion und ein digitales Portal für Familienleistungen bekommen.

Die CDU will Kinder vor Armut schützen. Dafür soll es bis 2030 überall im Land Hilfs-Netzwerke geben. Familien sollen Beratungs-Stellen in ihrer Nähe finden. Leistungen für Familien soll man einfach im Internet beantragen können.

Kinderschutz ausbauen und IP-Adressen speichern

Die CDU will den Masterplan Kinderschutz erweitern und einheitliche Standards für die Kinder- und Jugendhilfe im ganzen Land schaffen. Bei Gefahr für das Kindeswohl soll der Staat entschieden eingreifen können, und IP-Adressen sollen befristet gespeichert werden, um schwere Straftaten zu verfolgen.

Die CDU will Kinder besser schützen. Für die Jugend-Hilfe sollen überall im Land gleiche Regeln gelten. Bei Gefahr für ein Kind soll der Staat eingreifen dürfen. Internet-Adressen sollen eine Zeit lang gespeichert werden. So soll die Polizei Täter leichter finden.

CDU: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Kinder- und Familienzentren ausbauen

Die Grünen wollen Kinder- und Familienzentren mit Beratung ausbauen, um Familien unabhängig von ihrem Lebens- und Arbeitsmodell zu entlasten. Zudem soll geprüft werden, sozialpädagogische Angebote und leicht zugängliche Elternberatung in Kitas zu fördern.

Die Grünen wollen Familien mehr helfen. Dafür soll es mehr Kinder- und Familien-Zentren geben. Dort bekommen Eltern Beratung. Auch in Kitas soll es vielleicht Beratung für Eltern geben. Das prüfen die Grünen.

Verbindliches, gebührenfreies letztes Kita-Jahr einführen

Die Grünen wollen das letzte Kita-Jahr vor der Einschulung verpflichtend und kostenlos machen. Außerdem soll das Land mehr Geld für Kitas geben, damit Beiträge weniger steigen, und sozial gestaffelte Gebühren als Weg zu mehr Gerechtigkeit aufzeigen.

Die Grünen wollen: Das letzte Jahr in der Kita kostet nichts. Alle Kinder müssen dieses Jahr besuchen. Das Land soll mehr Geld für Kitas zahlen. Dann steigen die Gebühren nicht so stark. Wer wenig verdient, soll weniger zahlen.

Kinderschutz ausbauen und Familien unterstützen

Die Grünen wollen den Schutz von Kindern vor Gewalt weiter stärken, auch im Internet. Ein Landesbetroffenenrat soll die Sicht von Betroffenen sexualisierter Gewalt dauerhaft in die Politik einbringen. Beratungs- und Hilfsangebote für Familien sowie Netzwerke gegen Kinderarmut sollen ausgebaut werden.

Die Grünen wollen Kinder besser vor Gewalt schützen. Das gilt auch im Internet. Betroffene sollen in einem Rat mitreden können. Familien sollen leicht Beratung und Hilfe finden. Es soll überall Netzwerke gegen Kinder-Armut geben.

Grüne: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Kinderschutz und Jugendhilfe ausbauen

Die SPD will den Kinderschutz mit einheitlichen Standards für alle Jugendämter und Schutzkonzepten in allen Kitas und Schulen stärken. Jede Schule soll Zugang zur Jugendhilfe haben, und das Land soll die Schulsozialarbeit zur Hälfte bezahlen. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie sollen mehr Plätze entstehen.

Die SPD will Kinder besser schützen. Alle Jugend-Ämter sollen nach gleichen Regeln arbeiten. Jede Kita und jede Schule soll einen Plan zum Kinder-Schutz haben. Das Land soll die Hälfte der Schul-Sozialarbeit bezahlen. Es soll mehr Plätze für seelisch kranke Kinder geben.

SPD: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl