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Was sagen die Parteien in Bremen zur Familie?

6 aktuelle Wahlprogramme in Bremen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

BIW

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kita-Betreuung mit Hilfskräften und flexiblen Zeiten sichern

Die BIW will den Personalmangel in Kitas mit angelernten Hilfskräften abfedern, die selbst Erfahrung in der Kindererziehung haben. Kindergärten und Krippen sollen flexibler öffnen, um berufstätige Eltern zu entlasten. Betriebskindergärten und Betreuung zu Hause sollen gefördert werden.

In den Kitas fehlen Erzieher. Die BIW will deshalb Hilfs-Kräfte einsetzen. Diese Menschen haben selbst Kinder erzogen. Die Kitas sollen flexibler geöffnet sein. Auch Kitas in Betrieben sollen Förderung bekommen.

Kinderschutz durch Pflichtuntersuchungen und Jugendamtsrechte stärken

Die BIW will Kinder besser vor Vernachlässigung und Misshandlung schützen. Dafür sollen Vorsorgeuntersuchungen verbindlich werden und Jugendamtsmitarbeiter mehr Befugnisse erhalten. Kinder alkohol- oder drogenabhängiger Eltern sollen in Heimen oder Pflegefamilien leben.

Die BIW will Kinder besser schützen. Alle kleinen Kinder müssen regelmäßig zum Arzt. So fallen Verletzungen früh auf. Das Jugendamt soll schneller eingreifen dürfen. Kinder von süchtigen Eltern sollen woanders wohnen.

Alkohol und Drogen bei Jugendlichen bekämpfen

Die BIW will über den Bundesrat ein generelles Alkoholverbot für Minderjährige erreichen. Der Handel soll mit minderjährigen Testkäufern kontrolliert und bei Verstößen höher bestraft werden. An Schulen sollen Drogenhandel zum Schulverweis führen und die Prävention ausgebaut werden.

Die BIW will Alkohol für alle unter 18 Jahren verbieten. Jugendliche Test-Käufer sollen Geschäfte prüfen. Geschäfte sollen bei Verstößen mehr Strafe zahlen. Wer in der Schule Drogen anbietet, muss die Schule verlassen.

BIW: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Kita-Gutscheine einführen und Ausbau beschleunigen

Die CDU will Kitas künftig über Entgelte in Form von Gutscheinen statt über Zuwendungen finanzieren, wie es etwa Hamburg tut. Der Ausbau der Plätze soll schneller gehen, auch mit privaten Investoren. Aus Sicht des Programms entfallen so lange Planungen und aufwendige Prüfungen.

Die CDU will Kitas anders bezahlen. Es soll Kita-Gutscheine geben, wie in Hamburg. Neue Kita-Plätze sollen schneller entstehen. Dabei sollen auch private Geldgeber helfen.

Qualifizierung zur Kindertagespflege verkürzen und vergüten

Die CDU will die Qualifizierung für Tagesmütter und Tagesväter von neun auf zwei bis drei Monate verkürzen und von Beginn an bezahlen. Eine zentrale Servicestelle soll ihnen Verwaltungsarbeit abnehmen, damit mehr Zeit für die pädagogische Arbeit bleibt.

Tagesmütter und Tagesväter sollen schneller ausgebildet werden. Die Ausbildung soll nur noch 2 bis 3 Monate dauern. Sie sollen dabei Geld bekommen. Eine Stelle soll ihnen den Papierkram abnehmen.

Mehr Fachkräfte für Kitas gewinnen

Die CDU will den Personalmangel in Kitas beheben, der laut Programm dazu führt, dass über 600 fertig gebaute Plätze nicht genutzt werden können. Dazu sollen der Erzieherberuf attraktiver und der Einstieg leichter werden.

In Bremen fehlen Erzieherinnen und Erzieher. Deshalb bleiben fertige Kita-Plätze leer. Die CDU will mehr Menschen für den Beruf gewinnen. Der Einstieg in den Beruf soll leichter werden.

Begrüßungspakete für Neugeborene und Zugezogene einführen

Die CDU will, dass die Stadt Bremen von sich aus ein Begrüßungspaket an Familien mit Neugeborenen schickt. Auch wer neu nach Bremen oder Bremerhaven zieht, soll ein Paket erhalten. Die Partei spricht von einer anderen Willkommenskultur.

Die CDU will ein Paket für jedes neue Baby in Bremen. Die Stadt schickt das Paket selbst an die Familie. Auch neue Einwohner sollen ein Paket bekommen. Darin stehen wichtige Infos und Gutscheine.

Familienleistungen digital aus einer Hand anbieten

Die CDU will Leistungen und Beratung für Familien bündeln und digital zugänglich machen. Bürokratie und Wartezeiten kosten Familien aus Sicht des Programms gemeinsame Zeit.

Die CDU will: Familien bekommen Leistungen einfacher. Es soll eine einzige Stelle dafür geben. Anträge und Beratung sollen online möglich sein. So sparen Familien Zeit.

Alleinerziehende bei Ausbildung und Betreuung unterstützen

Die CDU will Alleinerziehenden mit Bildung, Kinderbetreuung und Hilfe beim Unterhalt den Weg in Arbeit ebnen. Ziel ist, dass sie unabhängig von staatlicher Existenzsicherung werden; das Programm verweist auf niedrige Erwerbsbeteiligung und hohe Kinderarmut in dieser Gruppe.

Die CDU will Alleinerziehenden helfen. Sie sollen eine Ausbildung machen können, auch in Teilzeit. Sie sollen bevorzugt einen Kita-Platz bekommen. Die Ämter sollen ihnen helfen, Unterhalt für die Kinder zu bekommen.

Kinderschutz und Jugendamt stärken

Die CDU will den Kinderschutz verbessern und das Jugendamt personell und organisatorisch stabiler aufstellen. Dazu gehören zusätzliche Casemanager und Amtsvormünder, eine durchgängige Erreichbarkeit und ein einheitliches Verständnis von Kindeswohlgefährdung. Unbegleitete minderjährige Ausländer sollen wieder nach dem Königsteiner Schlüssel auf die Länder verteilt werden.

Die CDU will Kinder besser schützen. Das Jugend-Amt soll mehr Personal bekommen. Es soll immer erreichbar sein. Alle Stellen sollen gleich verstehen, wann ein Kind in Gefahr ist. Junge Geflüchtete ohne Eltern sollen auf alle Bundes-Länder verteilt werden.

CDU: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kita-Öffnungszeiten ausweiten und Schließzeiten abschaffen

Die FDP will die Öffnungszeiten der Kitas deutlich ausweiten und die Schließtage in Krippen und Kindergärten abschaffen. Betreuung soll dann stattfinden, wenn Eltern sie brauchen, auch bei Vollzeit- und Schichtarbeit.

Kitas sollen länger offen sein. In jedem Stadtteil soll eine Kita von 5 Uhr bis 23 Uhr öffnen. Es soll auch Kitas geben, die Tag und Nacht offen sind. Die FDP will außerdem die festen Schließ-Tage abschaffen. Dann können Eltern ihren Urlaub frei planen.

Kitas beitragsfrei halten, keine Kita-Pflicht

Die FDP tritt für beitragsfreie Kitas ein, einschließlich Krippe, Hort und Randzeiten. Über den Kita-Besuch sollen weiterhin die Eltern entscheiden; verpflichtende Kita-Jahre lehnt die Partei ab.

Eltern sollen für die Kita nichts bezahlen. Das soll auch für Krippe und Hort gelten. Die Qualität soll dabei nicht schlechter werden. Eltern sollen selbst entscheiden, ob ihr Kind in die Kita geht. Eine Kita-Pflicht will die FDP nicht.

Kinderchancengeld einführen

Die FDP will ein Kinderchancengeld einführen, das die bisherigen Leistungen für Kinder zusammenfasst und vereinfacht. Es soll aus einem Grundbetrag, einem einkommensabhängigen Betrag und einem digitalen Zugang zu Bildungs- und Teilhabeleistungen bestehen. Das Programm begründet dies mit der hohen Kinderarmut im Land Bremen.

Die FDP will ein Kinder-Chancen-Geld einführen. Es fasst alle Hilfen für Kinder zusammen. Jedes Kind bekommt einen festen Betrag. Familien mit wenig Geld bekommen mehr. Hilfen für Bildung und Freizeit soll man einfach im Internet beantragen können.

Elterngeld vereinfachen und anpassen

Die FDP will das Elterngeld mit weniger Bürokratie und digitalen Verfahren ausstatten und den Partnerschaftsbonus flexibler gestalten. Elterngeld und ElterngeldPlus sollen so besser zur Lebenswirklichkeit von Familien passen. Künftig soll jeweils nur ein Elternteil zur selben Zeit Elterngeld beziehen können.

Die FDP will das Elterngeld einfacher machen. Eltern sollen es digital beantragen können. Der Bonus für Paare soll flexibler werden. Es soll immer nur ein Elternteil zur selben Zeit Elterngeld bekommen.

Offene Kinder- und Jugendarbeit stärken

Die FDP will die Mittel der Offenen Kinder- und Jugendarbeit stärken und flexibler nach Bedarf einsetzen. Sie will außerdem mehr Freizeitangebote für Jugendliche und in Bremerhaven ein Zukunftskonzept Jugend erarbeiten lassen.

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit bietet Treffpunkte und Hilfe für junge Leute. Die FDP will sie stärken. Das Geld soll dorthin gehen, wo man es braucht. Es soll mehr Freizeit-Angebote geben. In Bremerhaven sollen Jugendliche über die Angebote mitentscheiden.

Alleinerziehende besser unterstützen

Die FDP will Alleinerziehende durch verlässliche Kinderbetreuung, geringere Abgaben und Qualifizierung stärken. Das Land soll außerdem Unterhaltsvorschüsse deutlich häufiger von den säumigen Elternteilen zurückholen.

Die FDP will Eltern helfen, die ihre Kinder allein erziehen. Es soll verlässliche Betreuung für Kinder jeden Alters geben. Diese Eltern sollen weniger Abgaben zahlen. Zahlt ein Elternteil keinen Unterhalt, springt das Land ein. Die FDP will, dass das Land sich dieses Geld öfter zurückholt.

Spielplätze und öffentliche Sportplätze sanieren und erweitern

Die FDP will das Sanierungsprogramm für Kinderspielplätze in Bremen und Bremerhaven weiterführen. Öffentliche Sportplätze sollen erweitert und Spielplätze mit neuen Geräten ausgebaut werden.

Die FDP will Spielplätze regelmäßig reparieren lassen. Es soll neue Spielgeräte geben. Öffentliche Sportplätze sollen größer werden. Das gilt für Bremen und Bremerhaven.

FDP: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Alleinerziehenden Ausbildung und Arbeit erleichtern

Die Grünen wollen Alleinerziehenden mit Teilzeitausbildungen, familienfreundlichen Arbeitszeiten und flexibler Kinderbetreuung den Weg in Arbeit erleichtern. Das Programm begründet dies mit dem hohen Armutsrisiko dieser Gruppe im Land Bremen.

Alleinerziehende sind oft arm. Die Grünen wollen ihnen helfen. Es soll mehr Ausbildungen in Teilzeit geben. Kitas sollen auch früh und spät betreuen. Arbeitszeiten sollen besser zu Familien passen.

Frühe Hilfen und Familienbildung stärken

Die Grünen wollen Hilfen für Familien mit kleinen Kindern über Ressortgrenzen hinweg besser verzahnen und ausbauen. Einrichtungen der Familienbildung sollen mehr Geld und Personal bekommen. Das soll nach dem Programm Armut vorbeugen und das Jugendamt entlasten.

Die Grünen wollen Familien mit kleinen Kindern früh helfen. Die Ämter sollen dabei besser zusammen arbeiten. Häuser der Familie und Mütter-Zentren sollen mehr Geld bekommen. Sie sollen auch mehr Personal bekommen. Das soll Armut vorbeugen.

Elternbildung an jeder KiTa anbieten

Die Grünen wollen, dass jede KiTa Eltern unterstützt und ihnen Angebote zu Erziehungsfragen macht. Das Programm begründet dies damit, dass die Familie der zentrale Ort der Erziehung sei. Sprachmittlung und Deutschkurse für Eltern sollen dies ergänzen.

Die Grünen wollen Eltern stärker unterstützen. An jeder KiTa soll es Angebote für Eltern geben. Dort geht es zum Beispiel um Gesundheit und Medien. Sprach-Mittler sollen dabei helfen. Deutschkurse für Eltern sollen weiterlaufen.

KiTa-Ausbau weiter beschleunigen

Die Grünen wollen den Ausbau der KiTas schneller vorantreiben. Ziel sind Plätze für alle Kinder über drei Jahren und für 66 Prozent der Kinder unter drei Jahren in jedem Stadtteil. Bis dahin sollen Kinder ohne Platz ein einfaches Bildungsangebot erhalten.

Die Grünen wollen schneller neue KiTas bauen. Alle Kinder über drei Jahren sollen einen Platz bekommen. Bei den jüngeren Kindern sollen es 66 Prozent sein. Das soll in jedem Stadtteil gelten. Kinder ohne Platz sollen bis dahin ein anderes Angebot bekommen.

Betreuungszeiten in KiTas ausweiten

Die Grünen wollen die Betreuungszeiten verlängern, damit alle Elternteile auch in Vollzeit arbeiten können. Alleinerziehende sollen einen Anspruch auf acht Stunden Betreuung täglich erhalten. Die feste Anmeldung zum KiTa-Jahr soll mittelfristig entfallen.

Die Grünen wollen längere Betreuung in KiTas. So können Eltern auch in Vollzeit arbeiten. Alleinerziehende sollen ein Recht auf acht Stunden am Tag bekommen. Kinder sollen auch mitten im Jahr in die KiTa starten können.

Strategie für Kinder- und Jugendbeteiligung entwickeln

Die Grünen wollen eine landesweite Strategie, die die bestehenden Mitwirkungsangebote für junge Menschen koordiniert. Laut Programm gibt es viele Möglichkeiten, aber keine gemeinsame Planung.

Jugendliche können in Bremen an vielen Stellen mitreden. Diese Angebote sind aber nicht gut abgestimmt. Die Grünen wollen deshalb einen gemeinsamen Plan. Jugendliche sollen an dem Plan mitarbeiten.

Prävention gegen Gewalt an Kindern ausbauen

Die Grünen wollen mehr Programme, die Gewalt gegen Kinder vorbeugen, und die Erziehungsfähigkeit von Eltern stärken. Das Programm führt Gewalt häufig auf Unwissen und Überforderung der Erziehenden zurück.

Zu viele Kinder erleben Gewalt. Die Grünen wollen mehr Programme zur Vorbeugung. Eltern sollen mehr Beratung bekommen. Beratungs-Stellen sollen besser zusammenarbeiten.

Elternvollzeit mit Lohnausgleich im Bund anstoßen

Die Grünen wollen sich auf Bundesebene für eine sogenannte Elternvollzeit einsetzen. Beide Eltern sollen dabei gleichzeitig ihre Arbeitszeit verringern und einen Lohnausgleich erhalten.

Die Grünen wollen ein neues Modell für Eltern. Beide Eltern arbeiten dann zur gleichen Zeit weniger. Sie bekommen trotzdem einen Ausgleich für den Lohn. Auch Alleinerziehende sollen das nutzen können.

Öffentlichen Raum kinder- und jugendgerecht gestalten

Die Grünen wollen die Stadtentwicklung stärker an Kindern, Jugendlichen und Familien ausrichten. Dazu zählen Spielstraßen, mehr Spielflächen und Treffpunkte für Jugendliche ohne Zwang zum Konsum.

Kinder brauchen sichere Orte zum Spielen. Die Grünen wollen Spiel-Straßen vor Kitas und Schulen. Schulhöfe sollen auch nachmittags und am Wochenende offen sein. Jugendliche sollen Orte bekommen, wo sie sich treffen können.

Offene Jugendarbeit absichern und ausbauen

Die Grünen wollen Jugendzentren, Jugendtreffs und die Offene Jugendarbeit weiter fördern und ihre Qualität verbessern. In Quartieren mit deutlich mehr Jugendlichen und hohem Bedarf sollen neue Freizeit- und Sportangebote entstehen. Stadtteilfarmen sollen eine eigene, feste Finanzierung bekommen.

Die Grünen wollen Jugend-Zentren und Jugend-Treffs weiter fördern. Dort verbringen viele junge Menschen ihre Freizeit. In manchen Stadtteilen leben heute viel mehr Jugendliche. Dort soll es neue Angebote geben. Alle Jugendlichen sollen ohne Hindernisse in die Häuser kommen.

Personal in der Kinder- und Jugendhilfe stärken

Die Grünen wollen das Jugendamt angemessen mit Personal ausstatten und neue Beschäftigte durch berufsbegleitende Angebote halten. Das soll auch für freie Träger gelten. Zudem soll die Förderung des Ehrenamts in Vereinen und Jugendverbänden steigen.

Das Jugend-Amt soll genug Mitarbeiter haben. Neue Mitarbeiter sollen bleiben und sich weiterbilden können. Das gilt auch für andere Träger der Jugend-Hilfe. Die Grünen wollen auch das Ehrenamt in Vereinen stärker fördern. Ehrenamt heißt: Menschen helfen freiwillig und ohne Lohn.

Grüne: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftdeutlich progressiv (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kindergrundsicherung von 695 Euro einführen

Die Linke setzt sich im Bund für eine sanktionsfreie Kindergrundsicherung von derzeit 695 Euro ein. Arme Familien sollen am stärksten unterstützt werden, während die Leistung mit steigendem Einkommen sinkt.

Viele Kinder in Bremen sind arm. Die Linke will eine Kinder-Grundsicherung. Arme Kinder sollen 695 Euro bekommen. Familien mit mehr Geld bekommen weniger. Kürzungen als Strafe soll es nicht geben.

Kostenlose Angebote für Kinder aus armen Familien

Die Linke will Kinderarmut auf Landesebene mit kostenlosen Angeboten bekämpfen. Kinder und Jugendliche im Grundsicherungsbezug sollen freien Eintritt in Bäder, Bibliotheken und Kultureinrichtungen erhalten.

Arme Kinder sollen kostenlos ins Schwimmbad gehen können. Auch Büchereien und Kultur sollen für sie frei sein. In Kitas in armen Stadtteilen soll es kostenloses Frühstück geben. Eltern sollen mehr Tage für kranke Kinder bekommen.

Mehr und bessere Spielplätze schaffen

Die Linke will mehr und bessere Spielflächen und die städtischen Investitionen dafür um die Hälfte erhöhen. Kinder sollen an der Planung beteiligt werden.

Kinder brauchen gute Spielplätze. Die Stadt soll dafür mehr Geld ausgeben. Alle Spielplätze sollen in gutem Zustand sein. Kinder aus der Nachbarschaft sollen bei der Planung mitreden.

Kinder- und Jugendhilfe ausbauen

Die Linke will das Jugendamt personell stärken und die Plätze in der stationären Jugendhilfe langfristig ausbauen. Gewerbliche Träger lehnt sie ab, und Betroffene von Gewalt in geschlossenen Einrichtungen sollen entschädigt werden.

Das Jugendamt soll mehr Personal bekommen. Es soll mehr Plätze für Kinder und Jugendliche in Not geben. Firmen sollen mit Jugendhilfe keinen Gewinn machen. Wer im Heim Gewalt erlebt hat, soll eine Entschädigung bekommen.

Alleinerziehende stärken und Care-Karte einführen

Die Linke will die Landesprogramme für Alleinerziehende fortführen und ausbauen, damit sie Abschlüsse nachholen und arbeiten können. Eine neue Care-Karte soll Menschen, die viel unbezahlte Sorgearbeit leisten, Vorrechte und Vergünstigungen verschaffen.

Alleinerziehende haben es oft schwer. Die Linke will ihnen mehr helfen. Sie sollen Schule und Ausbildung nachholen können. Eine neue Karte soll Vorteile bringen. Die Karte ist für Menschen, die viel unbezahlt für andere sorgen.

Regenbogenfamilien rechtlich gleichstellen

Die Linke will, dass Bremen sich im Bundesrat für ein Abstammungsrecht einsetzt, das lesbische und transidente Eltern nicht benachteiligt. Krankenkassen sollen Kinderwunschbehandlungen auch für queere Familien bezahlen.

Manche Kinder haben zwei Mütter oder trans Eltern. Diese Familien haben heute weniger Rechte. Die Linke will das ändern. Auch die Krankenkasse soll ihnen beim Kinderwunsch helfen.

Kita-Plätze in allen Stadtteilen ausbauen

Die Linke will bis 2025 in jedem Stadtteil Kita-Plätze für 60 Prozent der unter Dreijährigen und für alle älteren Kinder bis zur Einschulung. Der Ausbau soll weder am Geld noch an der Schuldenbremse scheitern.

In Bremen fehlen viele Kita-Plätze. Besonders in armen Stadtteilen fehlen Plätze. Die Linke will bis 2025 genug Plätze schaffen. Alle Kinder über drei Jahre sollen einen Platz haben.

Kinder- und Familienzentren in den Quartieren aufbauen

Die Linke will Kinder- und Familienzentren als offene Anlaufstellen in den Stadtteilen schaffen. Sie sollen kostenlose Angebote zu Gesundheit, Erziehung und früher Bildung bieten. Bestehende offene Angebote wie Spielhäuser sollen erhalten und ausgebaut werden.

Die Linke will Zentren für Kinder und Familien in den Stadtteilen. Dort gibt es kostenlose Hilfe und Beratung. Eltern können sich dort treffen. Es soll auch mehr Familien-Hebammen geben.

Kinderbetreuung in Randzeiten und Tagespflege ausbauen

Die Linke will Betreuung auch früh, spät und für Eltern mit unregelmäßigen Arbeitszeiten anbieten. Die Kindertagespflege soll besser bezahlt und ausgebaut werden, damit sie etwa Schichtarbeitenden hilft.

Manche Eltern arbeiten früh, spät oder in Schichten. Die Linke will für sie passende Betreuung schaffen. In jedem Stadtteil soll es dafür eine Einrichtung geben. Tagesmütter und Tagesväter sollen besser bezahlt werden.

Kitas öffentlich bauen, Kommerzialisierung verhindern

Die Linke lehnt gewinnorientierte Kita-Betreiber und den Bau durch private Investoren ab. Mindestens jede zweite neue Kita soll die öffentliche Hand bauen; Träger sollen kommunal, gemeinnützig oder Elternvereine sein.

Die Linke will nicht, dass Firmen mit Kitas Gewinn machen. Die Stadt soll mindestens jede zweite neue Kita selbst bauen. Kitas sollen von der Stadt, von gemeinnützigen Trägern oder von Eltern-Vereinen geführt werden.

Offene Jugendarbeit und Jugendbeteiligung stärken

Die Linke will die offene Jugendarbeit in allen Stadtteilen finanziell absichern und besser ausstatten. Jugendliche sollen mehr Raum zur Selbstorganisation und mehr Mitsprache bekommen, etwa über Jugendbeiräte.

Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich sicher fühlen. Die Linke will Jugend-Treffs in allen Stadtteilen gut ausstatten. Jugendliche sollen auch selbst Dinge organisieren können. Sie sollen mehr mitbestimmen.

Linke: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kindergrundsicherung im Bund zügig umsetzen

Die SPD nennt den Kampf gegen Kinderarmut als oberstes Ziel und will junge Menschen dauerhaft finanziell absichern. Weil Bremen das nicht allein leisten könne, will sie sich im Bund für eine rasche und ausreichend ausgestattete Kindergrundsicherung einsetzen.

In Bremen wächst jedes fünfte Kind in Armut auf. Die SPD will das ändern. Bremen schafft das nicht allein. Der Bund soll deshalb schnell die Kinder-Grundsicherung einführen. Das ist eine neue Geldleistung für Kinder. Sie soll hoch genug sein.

Jugendämter und Kinderschutz stärken

Die SPD will Jugendämter nach Bedarf mit Personal und Geld ausstatten und vorbeugende Hilfen für Familien ausbauen. Der Schutz von Kindern soll auch bei knapper Haushaltslage nicht eingeschränkt werden.

Jugend-Ämter helfen Kindern und Familien in Not. Die SPD will ihnen genug Personal und Geld geben. Familien sollen früh Hilfe bekommen. Kinder sollen möglichst bei ihrer Familie bleiben können. Am Schutz von Kindern soll Bremen nicht sparen.

Pflegeeltern finanziell und sozial absichern

Die SPD will prüfen, ob Pflegeeltern in Bremen eine dem Elterngeld vergleichbare Leistung bekommen können. Im Bund setzt sie sich dafür ein, dass Bereitschaftspflege und eventuell auch Vollzeitpflege sozialversichert werden können.

Pflege-Eltern nehmen fremde Kinder bei sich auf. Oft bleibt ein Elternteil dafür zu Hause. Pflege-Eltern bekommen aber kein Elterngeld. Die SPD will prüfen, ob Bremen ihnen ein ähnliches Geld zahlen kann. Sie sollen auch besser versichert sein.

Freikarte und Jugendticket dauerhaft sichern

Die SPD will die „Freikarte“ für Freizeitangebote weiterführen und ausbauen, wenn sie gut genutzt wird. Das Jugendticket für Bus und Bahn soll dauerhaft finanziert werden, und Hilfen gegen Pandemiefolgen bei Kindern sollen überprüft und teils fortgeführt werden.

Kinder und Jugendliche haben in Bremen eine Freikarte für Freizeit-Angebote. Die SPD will die Karte behalten, wenn viele sie nutzen. Auch das Jugend-Ticket für Bus und Bahn soll bleiben. Kinder haben unter Corona gelitten. Gute Hilfen dafür sollen weiterlaufen.

Beratung für Alleinerziehende absichern und ausbauen

Die SPD will Beratungs- und Begegnungsangebote für Ein-Eltern-Familien dauerhaft finanzieren und Lücken schließen. Die Unterstützung soll stärker auf eine längerfristige Stabilisierung der Lebenslage zielen und nicht nur auf schnelle Vermittlung in Arbeit.

In Bremen leben viele Mütter und Väter allein mit ihren Kindern. Es gibt Beratung und Treffpunkte für sie. Die SPD will diese Angebote sicher bezahlen. Wo etwas fehlt, soll es neue Angebote geben. Alle sollen wissen, wo sie Hilfe finden.

Gutscheine für Haushaltshilfen als Modellprojekt

Die SPD will ein Modellprojekt starten, das Alleinerziehenden und eventuell älteren Menschen Gutscheine für haushaltsnahe Dienstleistungen gibt. Es soll im Alltag entlasten und zugleich Beschäftigung in diesem Bereich fördern.

Alleinerziehende haben im Alltag viel zu tun. Die SPD will ihnen Gutscheine für Hilfe im Haushalt geben. Vielleicht bekommen auch ältere Menschen solche Gutscheine. Das Ganze ist erst einmal ein Versuch. So sollen auch neue Arbeitsplätze entstehen.

Kinderbetreuung und Jobchancen für Alleinerziehende verbessern

Die SPD will Alleinerziehenden den Zugang zu Kinderbetreuung erleichtern und die Arbeitsmarktpolitik auf sie ausrichten. Dazu gehören mehr Teilzeitausbildung, eine Qualifizierungsoffensive und besondere Angebote für zugewanderte alleinerziehende Frauen.

Alleinerziehende brauchen einen Platz in der Kinder-Betreuung. Die SPD will ihnen bei der Suche helfen. Es soll mehr Plätze geben, auch früh und spät am Tag. Alleinerziehende sollen leichter eine Ausbildung in Teilzeit machen können. Zugewanderte Mütter sollen besondere Hilfe bekommen.

Eltern mit Behinderung über Elternassistenz aufklären

Die SPD will Eltern mit körperlicher oder geistiger Behinderung oder psychiatrischer Erkrankung besser über ihre Rechte informieren. Nach Darstellung des Programms wird die gesetzlich verankerte Elternassistenz in der Praxis oft nicht umgesetzt.

Manche Eltern haben eine Behinderung oder eine seelische Krankheit. Sie haben ein Recht auf Hilfe bei der Erziehung. Diese Hilfe heißt Eltern-Assistenz. Viele Eltern bekommen sie aber nicht. Die SPD will die Eltern besser über ihre Rechte informieren.

Kinderbetreuung ausbauen, öffentlichen Dienst familienfreundlich machen

Die SPD will den Ausbau der Betreuungsplätze fortsetzen, auch zu Randzeiten, weil sie darin den Schlüssel zur Gleichstellung von Frauen am Arbeitsmarkt sieht. Der öffentliche Sektor soll bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben vorangehen.

Die SPD will mehr Plätze für die Kinder-Betreuung schaffen. Auch früh morgens und spät am Tag soll es Betreuung geben. So können mehr Frauen arbeiten. Die Behörden sollen besonders familien-freundlich werden.

Mehr kostenfreie Spiel- und Bewegungsräume schaffen

Die SPD will in allen Quartieren mehr kostenlos nutzbare Spielplätze, Bewegungsflächen und Treffpunkte für Jugendliche. Kein Kind soll wegen seines Wohnorts oder des Einkommens der Eltern bei Freizeitangeboten benachteiligt sein. Junge Menschen sollen an der Gestaltung mitwirken.

Kinder und Jugendliche brauchen Platz zum Spielen und Treffen. Die SPD will mehr solche Plätze in allen Wohngebieten. Die Nutzung soll nichts kosten. Junge Menschen sollen bei der Planung mitreden.

Offene Jugendarbeit finanziell besser ausstatten

Die SPD will die Offene Jugendarbeit fortführen und spürbar besser finanzieren. Jeder Stadtteil soll einen Sockelbetrag erhalten, weitere Mittel sollen sich nach dem Bedarf vor Ort richten. Mädcheneinrichtungen sollen abgesichert und die Zuwendungsverfahren vereinfacht werden.

Die SPD will mehr Geld für offene Jugend-Arbeit. Jeder Stadtteil soll mindestens 100.000 Euro bekommen. Stadtteile mit mehr Problemen sollen mehr bekommen. Auch Mädchen-Häuser sollen sicher weiterarbeiten können.

SPD: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl