Elterngeld, Mutterschutz und Vereinbarkeit neu regeln
Die FDP will das volle Elterngeld daran knüpfen, dass beide Elternteile mindestens vier Monate nehmen. Der Mutterschutz soll für Selbstständige und nach Fehlgeburten erweitert werden, und Kinderbetreuung, Pflegeangebote und flexible Arbeitszeiten sollen Familie und Beruf besser vereinbar machen.
Die FDP will das Eltern-Geld ändern. Beide Eltern sollen mindestens vier Monate nehmen. Dann gibt es die vollen 14 Monate. Auch selbstständige Frauen sollen Mutter-Schutz bekommen können. Das Arbeitszeit-Gesetz will die FDP abschaffen.
Die übrigen Elterngeldmonate sollen Eltern frei untereinander verteilen. Familienleistungen sollen einfacher, digital und automatisch beantragt werden, etwa mit KI und einem Kinderchancenportal. Für selbstständige Frauen ist ein flexibler, freiwilliger Mutterschutz vorgesehen, und nach Fehlgeburten vor der 24. Schwangerschaftswoche soll ein gestaffelter Mutterschutz gelten. Betriebskindergärten sowie Kurz- und Tagespflege sollen ausgebaut und Betreuungskosten steuerlich besser berücksichtigt werden. Das Arbeitszeitgesetz will die FDP abschaffen, um flexible Arbeitszeiten zu ermöglichen.
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„Das volle Elterngeld (14 Monate) soll voll ausgezahlt werden, wenn beide Partner je mindestens vier Elterngeldmonate in Anspruch nehmen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Das Arbeitszeitgesetz soll entfallen, während zugleich Mutterschutz und Betreuung ausgebaut werden, was insgesamt eher weniger Regulierung bedeutet.
- Gesellschafteher progressiv
Statt heute zwei sollen vier Monate je Elternteil Voraussetzung für das volle Elterngeld sein, was eine partnerschaftliche Aufteilung der Sorgearbeit fördert.