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Was sagen die Parteien in Berlin zur Familie?

5 aktuelle Wahlprogramme in Berlin haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 5 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Familien fördern und finanziell entlasten

Die AfD will Familien mit Steuervorteilen und weiteren Hilfen unterstützen, darunter ein Familiensplitting und der Erlass der Grunderwerbsteuer für selbst bewohntes Eigentum. Sie will damit erreichen, dass mehr Kinder geboren werden, und sieht darin eine Voraussetzung für den Bestand der Sozialsysteme.

Die AfD will Familien mehr Geld lassen. Familien sollen weniger Steuern zahlen. Wer als Familie eine Wohnung zum Selbst-Wohnen kauft, zahlt keine Grunderwerb-Steuer. Auch Studierende mit Kind bekommen Hilfe. Die AfD will, dass mehr Kinder geboren werden.

Landeserziehungsgeld einführen, Kitas kostenfrei ausbauen

Die AfD will Eltern von Kindern unter drei Jahren ein Landeserziehungsgeld zahlen, wenn sie ihr Kind selbst betreuen. Zugleich soll die Kita beitragsfrei bleiben und das Platzangebot nach Bedarf wachsen. Deutsch soll in Kitas verpflichtende Sprache sein.

Manche Eltern betreuen kleine Kinder zu Hause. Die AfD will ihnen dafür Geld vom Land geben. Die Kita soll weiter nichts kosten. Es soll mehr Kita-Plätze geben. In der Kita sollen alle Deutsch sprechen.

Beide Eltern nach Trennung in Verantwortung halten

Die AfD will stabile Ehen und Partnerschaften fördern, damit Trennungen möglichst ausbleiben. Kommt es dennoch dazu, sollen beide Eltern die Kinder betreuen und der Unterhalt soll sich nach dem jeweiligen Betreuungsanteil richten. Alleinerziehende sollen mehr Unterstützung erhalten.

Die AfD will, dass Paare zusammenbleiben. Trennen sich Eltern, sollen beide für das Kind sorgen. Wer das Kind mehr betreut, soll weniger Unterhalt zahlen. Unterhalt ist Geld für das Kind. Alleinerziehende sollen mehr Hilfe bekommen.

Inobhutnahmen vermeiden und Elternrechte stärken

Die AfD will, dass Jugendämter Kinder seltener aus ihren Familien nehmen, und setzt dafür auf ambulante Hilfen und Beratung. Eltern sollen gegenüber dem Jugendamt mehr Rechte und mehr rechtliche Unterstützung bekommen. Das Programm begründet dies mit Fehlentscheidungen, die aus Sicht der Partei auch intakte Familien treffen.

Das Jugendamt kann Kinder aus der Familie nehmen. Das nennt man Inobhutnahme. Die AfD will, dass das seltener passiert. Familien sollen vorher Hilfe und Beratung bekommen. Eltern sollen mehr Rechte gegenüber dem Jugendamt haben.

Zahl der Schwangerschaftsabbrüche deutlich senken

Die AfD will die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Berlin spürbar verringern. Werdende Eltern in Not sollen Geld und praktische Hilfe erhalten, damit sie sich für das Kind entscheiden. Eine staatliche Förderung von Abbrüchen oder deren Anerkennung als Menschenrecht lehnt die Partei ab.

Die AfD will, dass es weniger Abtreibungen gibt. Eltern in Not sollen Geld und Hilfe bekommen. So sollen sie sich für das Kind entscheiden. Die AfD will nicht, dass der Staat Abtreibungen fördert.

Jugendeinrichtungen sicherer machen und neu ausrichten

Die AfD will Jugendhäuser und Jugendfreizeiteinrichtungen zu sicheren Orten machen. Straftaten dort sollen ohne Rücksicht auf politische oder kulturelle Erwägungen verfolgt werden. Jugendzentren, die aus Sicht der Partei von Linksradikalen übernommen wurden, sollen ein neues Konzept bekommen.

Die AfD will, dass Jugendhäuser sicher sind. Die Polizei soll Straftaten dort immer verfolgen. Die Herkunft der Täter soll dabei keine Rolle spielen. Manche Jugendzentren sollen ein neues Konzept bekommen.

AfD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Kinderschutz in Jugendämtern und Jugendclubs ausbauen

Die CDU will den Kinderschutz in Berlin weiter verbessern. Jugendclubs sollen verbindliche Schutzkonzepte bekommen, Jugendämter sollen besser ausgestattet werden, und Ärztinnen und Ärzte sollen bei Verdacht enger zusammenarbeiten dürfen. Für die Partei steht das Kindeswohl an erster Stelle.

Die CDU will Kinder besser schützen. Jugend-Clubs sollen feste Regeln zum Schutz haben. Das Personal soll dafür geschult werden. Straftaten sollen immer der Polizei gemeldet werden. Ärzte sollen sich bei Verdacht besser austauschen dürfen.

„Berliner Chancenpass“ gegen Kinderarmut einführen

Die CDU will einen „Berliner Chancenpass“ als App einführen, der Leistungen für Kinder bündelt und digital zugänglich macht. Aus Sicht der Partei scheitern Leistungen wie das Bildungs- und Teilhabepaket oft an Bürokratie und fehlender Information.

Arme Kinder haben ein Recht auf Hilfe. Viele bekommen sie aber nicht. Die CDU will den „Berliner Chancen-Pass“. Das ist eine App. Kinder finden dort Angebote im Kiez, zum Beispiel Sport oder Nachhilfe.

Kita-Qualität erhöhen und 24-Stunden-Kitas ausbauen

Die CDU plant eine Qualitätsoffensive für Kitas mit Fokus auf Sprachförderung und besser qualifiziertem Personal. Zudem sollen flexiblere und längere Betreuungsangebote entstehen, darunter 24-Stunden-Kitas für Beschäftigte im Schichtdienst.

Kitas sollen besser werden. Kinder sollen dort besser Sprache lernen. Das Personal soll besser ausgebildet werden. Es soll mehr Kitas geben, die auch nachts offen sind. Das hilft Menschen, die im Schichtdienst arbeiten.

Alleinerziehende gezielt unterstützen

Die CDU legt einen Schwerpunkt auf Alleinerziehende. Sie will deren Netzwerk ausbauen, sie vor Wohnungsverlust schützen und ihnen kostenfreie, flexible Betreuung sowie bessere Berufschancen bieten.

Die CDU will Alleinerziehenden mehr helfen. Sie sollen ihre Wohnung nicht verlieren. Es soll kostenlose Betreuung auch früh und spät geben. Im öffentlichen Dienst soll mehr Arbeit von zu Hause möglich sein. Der Bund soll sie mit Geld besser absichern.

Pflegefamilien stärken, Elterngeld für Pflegeeltern

Die CDU will Pflegefamilien weiter entlasten, nachdem sie bereits einen Startbonus eingeführt und Bürokratie abgebaut hat. Geplant sind mehr psychosoziale Hilfen und ein Einsatz auf Bundesebene für ein Elterngeld für Pflegefamilien.

Pflegefamilien nehmen Kinder in schweren Lagen auf. Die CDU will ihnen weiter helfen. Es soll mehr leicht erreichbare Hilfe für die Seele geben. Pflegeeltern sollen auch Elterngeld bekommen. Dafür setzt sich die CDU beim Bund ein.

Familienleistungen digital und gebündelt anbieten

Die CDU will alle Familienleistungen über das Berliner Familienportal digital zugänglich machen, auch mit automatischer Beantragung. Familienservicebüros und Familienzentren sollen ausgebaut und Behörden familienfreundlicher werden.

Familien sollen Hilfen leicht beantragen können. Alles soll über eine Internet-Seite gehen. Das ist das Berliner Familien-Portal. Kindergeld und Elterngeld sollen automatisch beantragt werden. In Ämtern sollen Familien schneller drankommen.

Jugendfreizeiteinrichtungen ausbauen und modernisieren

Die CDU will Jugendfreizeiteinrichtungen ausbauen und modernisieren, auch digital. Aus ihrer Sicht sind sie Orte der Begegnung, Orientierung und Prävention; zudem sollen weitere öffentliche Orte für junge Menschen nutzbar werden.

Jugendclubs sollen mehr und moderner werden. Sie sollen auch gute Computer und Internet haben. Dort treffen sich junge Menschen. Dort bekommen sie Hilfe. In Parks soll es mehr Sport-Geräte geben.

CDU: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Angebote für Kinder und Jugendliche sichern

Die Grünen lehnen Kürzungen bei Spielplätzen, Familienzentren und Jugendfreizeiteinrichtungen ab und wollen diese Angebote erhalten. Dazu kommen Winterspielplätze, mehr Mitbestimmung für junge Menschen und Hilfen für Gruppen mit besonderem Bedarf.

Die Grünen wollen Spielplätze und Jugend-Clubs erhalten. Dort soll Berlin nicht sparen. Es soll Spielplätze für den Winter geben. Das hilft Familien mit wenig Geld. Rechts-Extreme sollen in Jugend-Clubs keinen Platz haben.

Familienberatung leichter zugänglich machen

Die Grünen wollen Beratung und Hilfen aktiv zu den Familien bringen, statt dass Eltern sie selbst suchen müssen. Dazu sollen Familienservicebüros, Familienzentren an Kitas und die Kita-Sozialarbeit ausgebaut werden. Das Programm begründet das mit der Bedeutung der ersten Lebensmonate.

Die Grünen wollen Familien besser beraten. Die Hilfe soll zu den Familien kommen. Es soll sie in vielen Sprachen und ohne Hindernisse geben. Es soll mehr Büros für Familien in der Nähe geben. Dort gibt es Hilfe bei Anträgen und bei Sorgen.

Kitagutschein automatisch zum ersten Geburtstag verschicken

Die Grünen wollen die Anmeldung für einen Kitaplatz vereinfachen. Jede Familie soll den Kitagutschein ohne Antrag bekommen, wenn das Kind ein Jahr alt wird. Die Plätze sollen transparent und ohne Diskriminierung vergeben werden.

Die Grünen wollen den Weg zum Kita-Platz leichter machen. Familien sollen den Kita-Gutschein automatisch bekommen. Er kommt, wenn das Kind ein Jahr alt wird. Ein Brief in mehreren Sprachen erklärt alles.

Psychisch erkrankte und neurodivergente Kinder besser unterstützen

Die Grünen wollen junge Menschen in schwierigen Lebenslagen stärker unterstützen und sehen dabei den Staat in der Pflicht, wenn Eltern das nicht leisten können. Im Mittelpunkt stehen psychisch erkrankte und neurodivergente Kinder und Jugendliche sowie Kinder, die Intensivversorgung brauchen.

Manche Kinder haben es besonders schwer. Zum Beispiel Kinder mit seelischen Krankheiten. Die Grünen wollen diesen Kindern in der Schule mehr helfen. Der Staat soll einspringen, wenn Eltern es nicht schaffen. Für schwer kranke Kinder soll es Wohn-Plätze für kurze Zeit geben.

Kinderschutz gesetzlich absichern

Die Grünen wollen Beratungsstellen für Kinderschutz per Gesetz absichern, damit ihre Finanzierung nicht mehr von der jeweiligen Haushaltslage abhängt. In Familiengerichten sollen Fortbildungen für Richterinnen und Richter sowie Verfahrensbeistände gesetzlich festgeschrieben werden.

Die Grünen wollen Kinder besser schützen. Beratungs-Stellen für Kinderschutz sollen ein festes Recht auf Geld bekommen. Heute hängt das Geld vom Haushalt ab. Richter am Familien-Gericht sollen Fortbildungen machen. So sollen sie Kinder besser verstehen.

Grüne: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Freiräume für Jugendliche sichern und ausbauen

Die Linke will nichtkommerzielle Treffpunkte für Jugendliche wie Jugendclubs, Abenteuerspielplätze und Bibliotheken erhalten und erweitern. In jedem Bezirk soll es mindestens einen selbstverwalteten Jugendort geben. Zudem lehnt sie Werbung der Bundeswehr bei jungen Menschen im öffentlichen Raum ab und will Polizeikontrollen ohne Verdacht abschaffen.

Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich treffen können. Dort sollen sie nichts bezahlen müssen. Die Linke will Jugendclubs und ähnliche Orte erhalten und ausbauen. Jeder Bezirk soll einen Ort haben, den Jugendliche selbst verwalten. Die Polizei soll nicht mehr ohne Verdacht kontrollieren.

Kinder- und Jugendhilfe dauerhaft finanzieren

Die Linke will die Kinder- und Jugendhilfe von Kürzungen ausnehmen und langfristig statt projektweise finanzieren. Gelder sollen zweckgebunden sein, und die Beschäftigten sollen nach Tarif bezahlt werden. Das Programm begründet dies damit, dass Beziehungsarbeit mit jungen Menschen Kontinuität brauche.

Die Linke will die Hilfe für Kinder und Jugendliche sichern. Das Geld soll nicht mehr nur für kurze Projekte fließen. Geld für Jugendclubs soll auch wirklich dort ankommen. Die Beschäftigten sollen Lohn nach Tarif bekommen. Ein Tarif ist ein fester Vertrag über Löhne.

Junge Volljährige in der Jugendhilfe absichern

Die Linke will junge Menschen besser schützen, die mit 18 Jahren aus der Jugendhilfe herausfallen. Die Übergangsphase ins Erwachsenenleben soll konzeptionell und finanziell gestärkt werden. Laut Programm droht vielen sogenannten Careleavern sonst mittelfristig Wohnungslosigkeit.

Manche junge Menschen leben in Heimen oder Pflegefamilien. Mit 18 Jahren verlieren viele von ihnen die Hilfe. Die Linke will das ändern. Sie will mehr Geld und bessere Pläne für diese Zeit. So sollen die jungen Menschen nicht ohne Wohnung dastehen.

Alle Familienformen unterstützen

Die Linke vertritt einen offenen Familienbegriff und will alle Familienformen im Alltag unterstützen. Alleinerziehende und Pflegefamilien sollen besser abgesichert werden. Das Berliner Familienfördergesetz soll umgesetzt und weiterentwickelt werden.

Für die Linke ist Familie dort, wo Menschen füreinander sorgen. Sie will alle Arten von Familien unterstützen. Alleinerziehende sollen mehr Hilfe und mehr Sicherheit bekommen. Pflege-Familien sollen nicht schlechter dastehen als andere Familien. Beratungs-Stellen für Familien sollen dauerhaft Geld bekommen.

Hilfen zur Erziehung voll finanzieren und rekommunalisieren

Die Linke will, dass das Land Berlin die Kosten der Hilfen zur Erziehung vollständig übernimmt, weil die Bezirkshaushalte dafür aus ihrer Sicht nicht ausreichen. Zugleich sollen die Jugendämter wieder stärker steuern und eigene kommunale Angebote aufgebaut werden. Über die einzelne Hilfe sollen nicht Sparzwänge entscheiden.

Hilfen zur Erziehung unterstützen Kinder und Familien in schwierigen Lagen. Die Linke will: Das Land Berlin soll diese Hilfen ganz bezahlen. Die Jugend-Ämter sollen wieder mehr selbst entscheiden. Die Stadt soll eigene Angebote aufbauen.

Jugendamt-Sozialdienst und Kinderschutz ausbauen

Die Linke will mehr Personal für den Regionalen Sozialen Dienst der Jugendämter, sodass jede Fachkraft weniger Fälle betreut. Das Netzwerk Kinderschutz soll weiter gefördert und fortentwickelt werden. Einrichtungen für junge Menschen sollen Schutzkonzepte gegen Gewalt vorlegen müssen.

Der Regionale Soziale Dienst gehört zum Jugend-Amt. Er hilft Familien und schützt Kinder. Die Linke will dort mehr Personal. Jede Fachkraft soll weniger Fälle haben. Einrichtungen für Kinder sollen Pläne zum Schutz vor Gewalt machen.

Landesprogramme für Alleinerziehende ausbauen

Die Linke will die Landesprogramme für Alleinerziehende fortsetzen und erweitern. Das Programm begründet dies damit, dass Alleinerziehende, in Berlin zu über 85 Prozent Frauen, besonders oft unter unsicheren Arbeitsbedingungen und niedrigen Löhnen litten.

Die Linke will Alleinerziehenden mehr helfen. Sie sollen leichter einen Schul-Abschluss oder Berufs-Abschluss nachholen können. Es soll mehr Ausbildungen in Teilzeit geben. Kinder sollen auch früh und spät betreut werden können. Für geflüchtete Alleinerziehende soll es eigene Angebote geben.

Jugendliche vor rechter Anwerbung schützen

Die Linke will die Straßensozialarbeit in den Bezirken stärken und Ausstiegsprogramme ausbauen, weil Rechtsextreme nach ihrer Darstellung verstärkt um Jugendliche werben. Angebote gegen Kinderarmut sollen besser abgestimmt werden, da soziale Ungerechtigkeit junge Menschen aus Sicht des Programms anfälliger für autoritäres Denken macht.

Rechtsextreme werben um Jugendliche. Die Linke will deshalb mehr Sozialarbeit auf der Straße. Es soll mehr Programme für den Ausstieg aus der rechten Szene geben. Hilfen gegen Kinder-Armut sollen besser zusammenarbeiten.

Linke: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Hilfen zur Erziehung besser finanzieren

Die SPD will den Bezirken mehr Geld für die Hilfen zur Erziehung geben und die Verteilung der Mittel neu regeln. Sie sieht diese Hilfen als wichtigen Teil des Kinderschutzes.

Manche Familien brauchen Hilfe bei der Erziehung. Die Bezirke bezahlen diese Hilfe. Die SPD will den Bezirken dafür mehr Geld geben. Das Geld soll gerechter verteilt werden.

Kita-Gutschein automatisch zustellen

Die SPD will, dass Familien den Kita-Gutschein zum ersten Geburtstag ihres Kindes ohne Antrag erhalten. Das soll Familien und Kitaleitungen entlasten.

Eltern brauchen in Berlin einen Gutschein für den Kita-Platz. Heute müssen sie ihn beantragen. Die SPD will: Der Gutschein kommt automatisch zum ersten Geburtstag des Kindes.

Mehr Räume und Angebote für Jugendliche

Die SPD will Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche ausbauen und im öffentlichen Raum kostenlose Treffpunkte schaffen. Junge Menschen sollen Orte haben, die ihnen gehören und an denen sie mitbestimmen. Ein jährliches Kulturguthaben für junge Erwachsene soll zurückkehren.

Jugendliche sollen mehr Orte zum Treffen bekommen. Dort müssen sie kein Geld bezahlen. Die SPD will auch mehr Freizeit-Angebote und bessere Spielplätze. Junge Erwachsene sollen jedes Jahr 50 Euro für Kultur bekommen.

Alleinerziehende und Familien stärker entlasten

Die SPD will Alleinerziehende gezielt unterstützen, unter anderem mit einem Landesprogramm für Hilfen im Haushalt und vergünstigten Tickets. Der Familienpass soll ausgebaut werden. Das Programm versteht Familie als vielfältig und nennt Ein-Eltern-, Patchwork-, Regenbogen- und klassische Familien.

Die SPD will Alleinerziehenden mehr helfen. Sie sollen Hilfe im Haushalt bekommen können. Das Land zahlt einen Teil davon. Es soll auch günstigere Eintritts-Karten geben. Der Familien-Pass soll mehr Angebote enthalten.

SPD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl