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BSW zur Familie

Aus dem Programm „Unser Land verdient mehr!“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Pflicht-Deutschtest ab drei, Kita beitragsfrei machen

Das BSW fordert einen verbindlichen Sprachtest für Kinder ab drei Jahren. Bei Deutsch-Defiziten soll der Kita-Besuch Pflicht und kostenlos sein. Kita-Beiträge sollen stabil bleiben oder sinken und mittelfristig ganz entfallen.

Das BSW will einen Deutsch-Test für Kinder ab drei Jahren. Kinder mit zu wenig Deutsch müssen dann in die Kita. Das kostet die Eltern nichts. Später soll die Kita für alle kostenlos sein.

Die Pflicht-Kita soll zusätzliche Angebote zur Integration und Sprachbildung bieten. Das Programm begründet dies damit, dass fachliche und soziale Grundfähigkeiten schon vor der Schule aufgebaut werden müssten. Es verweist auf über 300.000 fehlende Kitaplätze für unter Dreijährige. Ein Viertel der Viertklässler könne nicht ausreichend lesen, schreiben und rechnen.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Wir fordern einen verpflichtenden Deutschtest für Kinder ab 3 Jahren“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Sinkende und später wegfallende Kita-Beiträge erweitern die öffentlich finanzierte Betreuung.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Ein Pflichttest und ein verpflichtender Kita-Besuch bei Sprachdefiziten schaffen neue staatliche Pflichten für Familien.

Kostenloses Mittagessen in Kitas und Schulen

Das BSW will allen Kindern in Kitas und Schulen ein kostenloses, gesundes Mittagessen anbieten. Das soll Familien entlasten und gesunde Ernährung vom Einkommen der Eltern unabhängig machen.

Alle Kinder sollen in Kita und Schule ein Mittagessen bekommen. Das Essen soll gesund sein und nichts kosten. Das hilft Familien mit wenig Geld. Kinder sollen auch etwas über Ernährung lernen.

Die Mahlzeiten sollen ausgewogen und frisch sein und nach Möglichkeit aus der Region stammen. Das Programm erwartet, dass ernährungsbedingte Defizite bei Kindern dadurch zurückgehen. Die Verpflegung soll mit einem dauerhaften, altersgerechten Programm zur Ernährungsbildung verknüpft werden. Dort sollen Kinder unter anderem etwas über Anbau, Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln lernen.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Wir wollen deshalb ein kostenloses, gesundes Mittagessen in Kitas und Schulen.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein kostenloses Mittagessen für alle Kinder wäre eine neue, bundesweit allgemeine öffentliche Leistung.

Kindergeld und Kinderfreibetrag angleichen

Das BSW will, dass der Staat alle Kinder finanziell gleich behandelt. Die Entlastung durch den steuerlichen Kinderfreibetrag soll nicht höher ausfallen als das Kindergeld. Familienpolitik soll sich nach dem Programm an Gering- und Normalverdienern ausrichten.

Eltern bekommen Geld vom Staat für ihre Kinder. Reiche Eltern sparen durch Steuern oft mehr, als andere an Kindergeld bekommen. Das BSW will das ändern. Jedes Kind soll dem Staat gleich viel wert sein.

Das Programm vergleicht einen Chefarzt mit einer Krankenschwester: Beide sollen für ihre Kinder gleich viel vom Staat erhalten. Familienpolitik soll sich auf Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen konzentrieren. Kinderarmut versteht das BSW als Armut der Eltern. Sie lasse sich nur mit höheren Löhnen und besserer Absicherung bei Krankheit und Arbeitslosigkeit bekämpfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Der steuerliche Freibetrag des Chefarztes für seine Kinder sollte genauso hoch sein wie das Kindergeld, das eine Krankenschwester für ihre Kinder erhält.“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der heutige Vorteil hoher Einkommen durch den Kinderfreibetrag soll entfallen, was die Familienförderung stärker umverteilt.

Kita, Ganztag und Ferienbetreuung ausbauen

Das BSW will überall genügend Kita- und Ganztagsplätze sowie eine kostenlose staatliche Ferienbetreuung. Das soll Beruf und Familie besser vereinbar machen und vor allem Frauen und Alleinerziehenden Erwerbsarbeit ermöglichen.

Das BSW will mehr Plätze in Kitas und Ganztags-Schulen. In den Ferien soll der Staat Kinder kostenlos betreuen. So können Eltern besser arbeiten gehen. Das hilft vor allem Frauen und Alleinerziehenden.

Krippen- und Kindergartenplätze sollen flächendeckend und in guter Qualität bereitstehen. Die Ganztagsbetreuung soll kostenlose Angebote für Sport, Kunst und Musik sowie ein Schulessen umfassen. Das Programm verweist auf mindestens 75 unterrichtsfreie Tage im Jahr, die Eltern mit 30 Urlaubstagen kaum abdecken könnten. Unternehmen sollen bei der Bereitstellung von Kita-Plätzen stärker verpflichtet werden und dafür Steuervorteile erhalten. Sozial- und Erzieherberufe sollen aufgewertet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Das Modell Ganztagsschule oder eine gesicherte Hort-Betreuung muss sich in ganz Deutschland endlich durchsetzen.“
Seite 33 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche und kostenlose Betreuungsangebote erweitern staatliche Leistungen.

  • Gesellschafteher progressiv

    Der Ausbau soll die Erwerbstätigkeit von Frauen und die tatsächliche Gleichstellung fördern.

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