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parteiprogramm

CDU/CSU zur Familie

Aus dem Programm „Politikwechsel für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 82 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Elterngeld verbessern und Kinderbetreuung ausbauen

Die CDU und die CSU wollen Elternzeit und Elterngeld beibehalten und das Elterngeld verbessern. Außerdem sollen Betreuungsangebote ausgebaut, Beratung und Frühe Hilfen gestärkt und alle Familienleistungen über ein digitales Portal zugänglich werden.

Die CDU und die CSU wollen das Eltern-Geld besser machen. Es soll mehr und bessere Betreuung für Kinder geben. Familien sollen mehr Beratung und Hilfe bekommen. Eine Internet-Seite soll alle Leistungen für Familien zeigen.

Der Partnerschaftsbonus für Eltern, die beide in größerem Umfang Teilzeit arbeiten, soll weiterentwickelt werden. Bei der Betreuung nennt das Programm mehr Plätze, höhere Qualität und Kitas als Bildungseinrichtungen. Der Fonds Frühe Hilfen soll gestärkt werden, damit Familien leichter Familienhebammen oder ehrenamtliche Paten finden. Für das Portal sollen Behörden Daten besser austauschen können. Die Kinder- und Jugendhilfe und psychosoziale Angebote sollen ausgebaut werden, bewährte Integrationsprogramme für zugewanderte Familien laufen weiter.

Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Wir verbessern das Elterngeld. Den Partnerschaftsbonus bei gleichzeitiger vollzeitnaher Teilzeit beider Eltern entwickeln wir weiter.“
Seite 62 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Leistungen und Angebote für Familien sollen innerhalb des bestehenden Systems ausgebaut werden, was mehr staatliches Engagement bedeutet.

Kinderfreibetrag und Kindergeld anheben, Ehegattensplitting erhalten

Die CDU und die CSU wollen Familien finanziell entlasten: Der Kinderfreibetrag soll sich dem Grundfreibetrag für Erwachsene annähern, und das Kindergeld soll entsprechend steigen. Das Ehegattensplitting soll bleiben, weil Ehepaare mit ungleichen Einkommen aus Sicht der Parteien sonst benachteiligt würden.

Die CDU und die CSU wollen Familien mehr Geld lassen. Eltern sollen für Kinder weniger Steuern zahlen. Das Kinder-Geld soll steigen. Es soll nach der Geburt von selbst kommen. Der Steuer-Vorteil für Ehepaare soll bleiben.

Das Kindergeld soll künftig nach der Geburt ohne Antrag fließen. Für Kinder, die im EU-Ausland leben, soll es an die dortigen Lebenshaltungskosten angepasst werden können. Beim Ehegattensplitting sollen Kinder stärker zählen. Betreuungskosten sollen sich besser von der Steuer absetzen lassen. Für Alleinerziehende soll der steuerliche Entlastungsbetrag steigen, weil sie laut Programm besonders von Armut bedroht sind.

Originalzitat anzeigen (Seite 63)
„Unser Ziel ist, den Kinderfreibetrag in Richtung des Grundfreibetrags der Eltern zu entwickeln. Entsprechend heben wir auch das Kindergeld an“
Seite 63 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet Steuersenkungen über höhere Freibeträge mit einer höheren staatlichen Leistung, dem Kindergeld.

  • Gesellschafteher konservativ

    Das Ehegattensplitting als steuerliche Förderung der Ehe soll gegen die diskutierte Abschaffung verteidigt werden.

Paragraf 218 unverändert beibehalten

Die CDU und die CSU wollen die bestehenden Regeln zum Schwangerschaftsabbruch nicht ändern. Sie sehen darin einen gesellschaftlichen Kompromiss zwischen der Selbstbestimmung der Frau und dem Schutz des ungeborenen Lebens.

Die CDU und die CSU wollen die Regeln zur Abtreibung nicht ändern. Paragraf 218 im Straf-Gesetz soll bleiben. Die Parteien nennen die Regeln einen Kompromiss. Er soll Frauen und ungeborene Kinder schützen.

Paragraf 218 des Strafgesetzbuchs regelt den Schwangerschaftsabbruch. Das Programm will ihn in der heutigen Form erhalten. Die Parteien begründen das damit, dass die Regelung schwer errungen sei und beide Anliegen berücksichtige.

Originalzitat anzeigen (Seite 64)
„Die geltende Rechtslage zum Schwangerschaftsabbruch bildet einen mühsam gefundenen gesellschaftlichen Kompromiss ab, der das Selbstbestimmungsrecht der Frau und den Schutz des ungeborenen Kindes berücksichtigt. Zu dieser Rechtslage stehen wir.“
Seite 64 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die heutige Regelung im Strafrecht soll ausdrücklich gegen die diskutierte Streichung verteidigt werden, was den bestehenden Stand bewahrt.

Sorgerecht bei Gewalt entziehen, Scheinvaterschaften bestrafen

Die CDU und die CSU wollen Elternteilen, die in der Partnerschaft gewalttätig sind, das Sorgerecht und den Umgang mit dem Kind verwehren. Vaterschaften, die nur zum Schein anerkannt werden, um ein Aufenthaltsrecht zu erlangen, sollen strafbar werden.

Die CDU und die CSU wollen Kinder besser schützen. Wer in der Partnerschaft Gewalt ausübt, soll kein Sorge-Recht mehr haben. Manche Männer erkennen eine Vaterschaft nur zum Schein an. So bekommt jemand ein Recht zu bleiben. Das soll strafbar werden.

Das Programm nennt das Kindeswohl als oberste Priorität. Die Rechte leiblicher Väter sollen nicht durch Absprachen zwischen der Mutter und anderen Personen umgangen werden können. Scheinvaterschaften bezeichnen die Parteien als Betrug an der Allgemeinheit und am Kind.

Originalzitat anzeigen (Seite 64)
„Aus Gründen des Kindeswohls werden wir bei Partnerschaftsgewalt das Sorge- und Umgangsrecht des gewalttätigen Elternteils ausschließen.“
Seite 64 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die missbräuchliche Anerkennung einer Vaterschaft soll neu strafbar werden, was das Strafrecht ausweitet.

  • Migrationeher restriktiv

    Ein Weg zu einem Aufenthaltsrecht über anerkannte Vaterschaften soll durch Strafandrohung erschwert werden.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme im Bund im Vergleich