Kinderrechte nicht ins Grundgesetz aufnehmen
Die AfD lehnt es ab, eigene Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Sie begründet das damit, dass Kinder schon heute alle Grundrechte haben und solche Rechte dem Staat Eingriffe in die Erziehung durch die Eltern ermöglichen würden.
Die AfD will keine eigenen Kinder-Rechte im Grundgesetz. Sie sagt: Kinder haben schon alle Grundrechte. Sie fürchtet, dass der Staat sonst mehr in die Erziehung eingreift. Eltern sollen selbst über die Erziehung entscheiden.
Nach Ansicht der AfD soll der Staat nicht in Familien hineinwirken, sondern nur für gute Rahmenbedingungen sorgen. Gesonderte Kinderrechte in der Verfassung sieht sie als Möglichkeit für den Staat, das Erziehungsrecht der Eltern zu übergehen. Außerdem soll die Schule Ehe, Partnerschaft und Zusammenhalt in der Familie zum Unterrichtsthema machen, damit junge Menschen später stabile Familien gründen. Auch der Zusammenhalt zwischen den Generationen, etwa mit Großeltern und Urgroßeltern, soll gefördert werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 147)
„Kinderrechte sollen nicht ins Grundgesetz aufgenommen werden, da Kinder bereits Träger aller Grundrechte sind.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Der Punkt verteidigt den heutigen Stand gegen die diskutierte Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz und betont Elternrecht sowie Ehe und Familie im Unterricht.