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Was sagen die Parteien in Hamburg zur Familie?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hamburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Arbeitende Familien bei Schulessen und Steuern entlasten

Die AfD will arbeitende Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen von Kosten in Bildungseinrichtungen befreien, etwa für das Mittagessen in der Schule. Außerdem sollen sie über Kinderfreibeträge steuerlich entlastet werden. Das Programm sieht eine Gerechtigkeitslücke gegenüber Familien, die Sozialleistungen beziehen.

Manche Familien arbeiten, verdienen aber wenig. Sie bekommen keine Hilfe vom Staat. Die AfD findet das ungerecht. Diese Familien sollen das Schul-Essen nicht mehr bezahlen. Sie sollen auch weniger Steuern zahlen.

Vorsorgeuntersuchungen und Kitabesuch verpflichtend machen

Die AfD will Kindervorsorgeuntersuchungen zur Pflicht machen und deren Einhaltung kontrollieren. Vor der Einschulung sollen Kinder ein Jahr lang täglich eine Kindergruppe besuchen, bei Defiziten im Deutschen verpflichtend. Zudem sollen die aus ihrer Sicht schlechten Betreuungsschlüssel in Hamburger Kitas verbessert werden.

Kinder sollen regelmäßig zum Arzt. Die AfD will diese Untersuchungen zur Pflicht machen. Ärzte sollen auch auf Zeichen von Gewalt achten. Vor der Schule sollen Kinder ein Jahr in eine Kinder-Gruppe gehen. Wer schlecht Deutsch spricht, muss in den Kindergarten.

Geld für häusliche Kinderbetreuung und bessere Kitas

Eltern, die ihr Kind in den ersten drei Jahren zu Hause betreuen, sollen einen Ausgleich von mindestens der Hälfte der Kosten eines Kita-Platzes erhalten. Die AfD begründet dies mit Wahlfreiheit und der Wertschätzung häuslicher Erziehungs- und Pflegearbeit; zugleich soll die Kita-Qualität mit höchstens sechs Kindern pro Betreuer steigen.

Manche Eltern betreuen ihr kleines Kind zu Hause. Die AfD will ihnen dafür Geld geben. Es soll mindestens die Hälfte von dem sein, was ein Kita-Platz kostet. Eltern sollen frei wählen können. In Kitas soll ein Betreuer höchstens sechs Kinder haben.

Familien mit einem Einkommen ermöglichen

Die AfD will, dass Familien grundsätzlich von einem Vollzeiteinkommen leben können, und Familien bei der Senkung von Abgaben Vorrang geben. Sie strebt eine Rückkehr zu traditionellen Familienwerten an, in denen die Familie erste Stütze in Notlagen ist.

Die AfD will: Eine Familie soll von einem Gehalt leben können. Familien sollen weniger Steuern und Abgaben zahlen. Familien sollen wieder sparen und Eigentum kaufen können. Die Familie soll sich in Not selbst helfen können.

Alleinerziehende und Väter stärker unterstützen

Die AfD will, dass Mütter und Väter auch nach dem Zerbrechen einer Familie volle staatliche Unterstützung erhalten. Die Maßnahmen für mehr Kinderfreundlichkeit sollen auch für Alleinerziehende gelten, und Väter sollen im Sorge- und Unterhaltsrecht nicht benachteiligt werden.

Manche Familien gehen auseinander. Dann sollen Mütter und Väter trotzdem Hilfe vom Staat bekommen. Alleinerziehende sollen nicht schlechter behandelt werden. Väter sollen beim Sorge-Recht fair behandelt werden. Die Rolle der Mutter bleibt dabei wichtig.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Elterngeldreform über den Bundesrat zurücknehmen

Die CDU will sich im Bundesrat dafür einsetzen, die Elterngeldreform rückgängig zu machen, vor allem die gesenkte Einkommensgrenze. Außerdem sollen Selbstständige beim Elterngeld grundsätzlich berücksichtigt werden. Ziel ist es laut Programm, Familien finanziell und bürokratisch zu entlasten.

Die CDU will die Änderungen beim Elterngeld zurücknehmen. Auch Eltern mit höherem Einkommen sollen wieder Elterngeld bekommen. Selbstständige sollen ebenfalls Elterngeld bekommen. Dafür will sich Hamburg im Bundesrat einsetzen.

Krippen-Personalschlüssel verbessern, Erzieherausbildung attraktiver machen

Die CDU will das Betreuungsverhältnis in Krippen verbessern und Tagesmütter und -väter stärker unterstützen. Um mehr Fachkräfte zu gewinnen, soll die Erzieherausbildung berufsbegleitend möglich und überall schulgeldfrei werden.

Die CDU will mehr Personal für kleine Kinder in Krippen. Tagesmütter und Tagesväter sollen mehr Geld und Fortbildung bekommen. Die Ausbildung zum Erzieher soll neben dem Beruf möglich sein. Sie soll kein Schulgeld mehr kosten.

Kita-Gutschein-System erhalten und weiterentwickeln

Die CDU will das Hamburger Kita-Gutschein-System beibehalten und stärken. Die Vergütung der Träger soll wissenschaftlich überprüft und angepasst werden; zusätzlich ist eine Funktionsstelle für Heilpädagogik vorgesehen.

In Hamburg bekommen Eltern einen Gutschein für die Kita. Die CDU will dieses System behalten. Sie will prüfen lassen, ob die Kitas genug Geld bekommen. Kitas sollen auch Hilfe von Heil-Pädagogen bekommen. Das sind Fachleute für Kinder mit Behinderung.

Kostenlose Kita-Betreuungszeit ausweiten

Die CDU will die beitragsfreie Betreuungszeit in Hamburger Kitas auf längere Sicht über die bisherigen fünf Stunden hinaus verlängern. Das Programm begründet dies mit der finanziellen Entlastung von Familien und einem einfacheren Zugang zur Kinderbetreuung.

Heute sind fünf Stunden Kita am Tag kostenlos. Die CDU will später mehr Stunden kostenlos machen. So sollen Familien Geld sparen. Kinder sollen leichter einen Platz bekommen.

Digitalen Kita-Finder einführen

Die CDU will gemeinsam mit den Trägern eine Webseite und App einführen, die freie Kita-Plätze und Informationen zu den Einrichtungen anzeigt. Damit sollen Familien einen Überblick erhalten und Mehrfachanmeldungen auf Wartelisten vermieden werden.

Die CDU will eine App für die Suche nach Kita-Plätzen. Die App zeigt freie Plätze und Infos zu jeder Kita. Eltern müssen sich dann nicht auf viele Wartelisten setzen. So sparen sie Zeit.

Offene Jugendarbeit und Familienangebote besser finanzieren

Die CDU will die offene Kinder- und Jugendhilfe mit mehr Geld und einer mehrjährig planbaren Förderung ausstatten. Familienzentren, aufsuchende Hilfen und die „Frühen Hilfen Hamburg“ sollen gestärkt werden. Das Programm begründet dies damit, dass solche Angebote soziale Probleme früh erkennen lassen und den Kinderschutz stärken.

Die CDU will mehr Geld für Jugendtreffs und ähnliche Angebote geben. Das Geld soll für mehrere Jahre sicher sein. Auch Treffpunkte für Familien sollen gestärkt werden. Eltern in schwierigen Lagen sollen früh Hilfe bekommen.

Spielplätze sanieren und inklusiv ausbauen

Die CDU will mehr Geld in Wartung und Erneuerung der öffentlichen Spielplätze stecken und mehr inklusive Spielgeräte aufstellen. Jeder Bezirk soll mindestens einen inklusiven Spielplatz bekommen, jeder Stadtteil einen mit Bereichen für kleine Kinder.

Viele Spielplätze in Hamburg sind in schlechtem Zustand. Die CDU will mehr Geld für Spielplätze ausgeben. Es soll mehr Spielgeräte für Kinder mit Behinderung geben. Es soll auch mehr Toiletten an Spielplätzen geben.

Kinderschutz stärken und Jugendhilfe überprüfen

Die CDU will die Empfehlungen der Enquete-Kommission zum Kinderschutz umsetzen und darüber hinausgehen. Jugendämter sollen laufend kontrolliert, die Organisation der Jugendhilfe grundsätzlich überprüft und der Kinder- und Jugendnotdienst besser ausgestattet werden. Das Programm begründet dies mit Todesfällen, bei denen der staatliche Kinderschutz versagt habe.

Die CDU will Kinder besser schützen. Jugendämter sollen regelmäßig kontrolliert werden. Der Notdienst für Kinder soll mehr Geld, Personal und Räume bekommen. Pflegeeltern sollen mehr Hilfe bekommen.

Eigene geschlossene Unterbringung für Jugendliche schaffen

Die CDU will, dass Hamburg wieder selbst Plätze in geschlossener pädagogischer Unterbringung vorhält. Die Stadt soll damit nach Auffassung des Programms Verantwortung für Jugendliche übernehmen, die eine solche Unterbringung benötigen.

Manche Jugendliche brauchen ein Heim, das sie nicht frei verlassen können. Die CDU will solche Plätze in Hamburg selbst anbieten. Die Stadt soll sich um diese Jugendlichen kümmern. Dort sollen Pädagogen mit ihnen arbeiten.

CDU: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Inklusive Spielplätze und bessere Sportstätten schaffen

Die Grünen wollen gesetzlich als Ziel festlegen, dass jeder Spielplatz inklusive Spielgeräte bekommt. Bezirkliche Sportanlagen sollen modernisiert und ihre Vergabe einfacher werden.

Alle Kinder sollen auf Spielplätzen spielen können. Auch Kinder mit Behinderung. Die Grünen wollen das in ein Gesetz schreiben. Sportplätze sollen modernen Kunstrasen bekommen.

Eltern besser erreichen und Kita-Sozialarbeit aufbauen

Die Grünen wollen Eltern besser über Kinderbetreuung informieren und Familien, die dem Bildungssystem fernstehen, aktiv aufsuchen. Kita-Sozialarbeit soll Familien beraten und die Teams entlasten. Ziel ist ein wohnortnahes Betreuungsangebot für alle Eltern.

Nicht alle Eltern kennen die Angebote der Kitas. Die Grünen wollen besser informieren, auch in mehreren Sprachen. Fachleute sollen auf Familien zugehen. In Kitas soll es Sozial-Arbeit geben. Jede Familie soll eine Kita in der Nähe finden.

Kita-Gutschein bei veränderter Lebenslage ein Jahr behalten

Die Grünen wollen das Kita-Gutschein-System stärker am Bedarf des Kindes ausrichten. Ändert sich die Lage der Eltern, etwa durch ein Geschwisterkind oder Jobverlust, soll der Gutschein ein Jahr lang unverändert gelten statt wie bisher vier Monate. Alleinerziehende sollen auch ohne Berufstätigkeit acht Stunden Betreuung beantragen können.

In Hamburg bekommen Eltern einen Gutschein für die Kita. Verliert ein Elternteil die Arbeit, wird der Gutschein heute nach 4 Monaten kleiner. Die Grünen wollen: Er bleibt ein Jahr gleich. Allein-Erziehende sollen immer 8 Stunden Kita bekommen können.

Kostenlosen Kita-Anspruch auf sechs Stunden erhöhen

Die Grünen wollen den kostenlosen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung von fünf auf sechs Stunden täglich anheben. Jedes Kind soll den Gutschein dafür schon bei der Geburt erhalten, gültig bis zur Einschulung. Das soll Bildungschancen verbessern, Halbtagsarbeit der Eltern ermöglichen und Bürokratie abbauen.

Heute haben Kinder ein Recht auf 5 Stunden Kita am Tag ohne Kosten. Die Grünen wollen 6 Stunden. Jedes Kind soll den Gutschein gleich bei der Geburt bekommen. Er gilt bis zur Schule. Eltern müssen dann weniger Anträge stellen.

Kindergrundsicherung im Bund durchsetzen

Die Grünen wollen sich auf Bundesebene für eine Kindergrundsicherung einsetzen. Das Programm begründet dies damit, dass in Hamburg etwa jedes vierte Kind in Armut lebt und Herkunft zu oft über Chancen entscheidet.

In Hamburg ist etwa jedes vierte Kind arm. Die Grünen wollen deshalb eine Kinder-Grundsicherung. Das ist eine Geldleistung für Kinder vom Staat. Die Ämter sollen von sich aus auf Familien zugehen.

Jugendhilfe und offene Jugendarbeit dauerhaft finanzieren

Die Grünen wollen die Mittel für die Offene Kinder- und Jugendarbeit erhöhen und die Förderung in der Jugendhilfe von befristeten Projekten auf langfristige Finanzierung umstellen. Das soll unsichere Arbeitsverhältnisse beenden und Fachkräfte halten.

Jugendtreffs und Spielhäuser sollen mehr Geld bekommen. Bisher gibt es das Geld oft nur für kurze Zeit. Die Grünen wollen, dass es dauerhaft fließt. So bekommen die Beschäftigten sichere Stellen.

Hilfen für junge Menschen in der Jugendhilfe ausbauen

Die Grünen wollen junge Menschen, die in Heimen oder Pflegefamilien aufgewachsen sind, auch nach dem 18. Geburtstag unterstützen. Weitere Vorhaben betreffen Vormundschaften, Eltern mit Lernschwierigkeiten und Betroffene von Gewalt in Heimen.

Manche Jugendliche wachsen im Heim oder in Pflege-Familien auf. Sie sollen auch als Erwachsene noch Hilfe bekommen. Eltern mit geistiger Behinderung sollen ein weiteres Wohn-Projekt bekommen. Opfer von Gewalt in Heimen sollen Anerkennung erhalten.

Kinderschutz ausbauen und besser koordinieren

Die Grünen wollen Kinder besser vor Ausbeutung, Vernachlässigung und Gewalt schützen. Dazu sollen ein weiteres Kinderschutzzentrum entstehen, Behörden enger zusammenarbeiten und Jugendämter genug Personal haben.

Die Grünen wollen Kinder besser vor Gewalt schützen. Es soll ein weiteres Kinderschutz-Zentrum geben. Ämter, Kitas und Gerichte sollen enger zusammenarbeiten. Eltern sollen Hilfe bei der Erziehung bekommen. Die Jugendämter sollen genug Personal haben.

Allianz gegen Fachkräftemangel in Kitas gründen

Die Grünen wollen ein Bündnis für gute Bildung und verlässliche Betreuung ins Leben rufen. Darin sollen Träger, Eltern, Fachkräfte und Gewerkschaften gemeinsam Schritte gegen den Personalmangel in Kitas ausarbeiten.

In Hamburger Kitas fehlen Fachkräfte. Die Grünen wollen deshalb ein Bündnis gründen. Dort reden Kitas, Eltern, Erzieher und Gewerkschaften miteinander. Zusammen suchen sie Lösungen.

Kinder- und Gewaltschutz vor Gericht stärken

Die Grünen wollen das Childhood-Haus für Kinder, die Opfer oder Zeugen in Strafverfahren sind, weiter fördern. In Verfahren vor Familiengerichten soll der Schutz vor Gewalt gestärkt werden. Das Programm sieht die Rechte von Müttern durch den Einfluss sogenannter „Väterrechtler“ gefährdet.

Kinder sind manchmal Opfer oder Zeugen vor Gericht. Für sie gibt es das Childhood-Haus. Die Grünen wollen es weiter unterstützen. Bei Familien-Gerichten soll der Schutz vor Gewalt besser werden.

Grüne: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Verlässliche Ganztags-Kita für alle Kinder

Die Linke will für jedes Kind acht Stunden Grundbetreuung in der Kita und bei Bedarf auch Früh- und Spätdienste. Die Kitas sollen nach Bedarf finanziert werden, damit gleiche Chancen unabhängig von der Herkunft bestehen.

Die Linke will acht Stunden Kita am Tag für jedes Kind. Bei Bedarf soll es auch frühe und späte Betreuung geben. Das Frühstück in der Kita soll kostenlos sein. Die Kitas sollen genug Geld bekommen.

Mittel für offene Kinder- und Jugendarbeit verdoppeln

Die Linke will die Gelder für die offene Kinder- und Jugendarbeit, die Jugendsozialarbeit und die Familienförderung verdoppeln. Ausgebaut werden soll vor allem dort, wo es wenige Einrichtungen gibt oder viele Menschen arm sind.

Die Linke will doppelt so viel Geld für Jugend-Treffs und Familien-Hilfe. Es soll mehr Treffpunkte für Kinder und Jugendliche geben. Vor allem in armen Stadtteilen. Kinder und Jugendliche sollen in den Bezirken mitbestimmen.

Geschlossene Unterbringung in der Jugendhilfe verbieten

Die Linke will Freiheitsentzug und geschlossene Heime in der Jugendhilfe verbieten und lehnt die geplante Einrichtung am Klotzenmoorstieg ab. Stattdessen sollen Jugendhilfe und Psychiatrie enger zusammenarbeiten und dezentrale Angebote entstehen.

Die Linke will keine geschlossenen Heime für Jugendliche. Niemand soll in der Jugendhilfe eingesperrt werden. Ein geplantes Heim am Klotzenmoorstieg soll nicht kommen. Es soll kleinere Hilfen an vielen Orten geben.

Linke: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Beitragsfreie Kita-Betreuung beibehalten und Randzeiten stärken

Die SPD will die beitragsfreie Betreuung von fünf Stunden in Kita und Kindertagespflege beibehalten. Zusätzlich soll die Betreuung zu Randzeiten gestärkt und der Kita-Gutschein länger gültig sein.

Fünf Stunden Kita am Tag kosten in Hamburg nichts. Die SPD will das so lassen. Kitas sollen auch früh und spät mehr Betreuung anbieten. Der Kita-Gutschein soll länger gelten.

Über eine Milliarde jährlich in Kitas investieren

Die SPD will weiterhin jährlich über eine Milliarde Euro für Kitas und frühe Bildung ausgeben. Dazu gehören ein Sanierungsprogramm, zusätzliche Hilfen für Kitas in belasteten Stadtteilen und mehr Plätze für Kinder mit Förderbedarf.

Die SPD will viel Geld für Kitas ausgeben. Es soll mehr als eine Milliarde Euro im Jahr sein. Kitas sollen saniert werden. Kitas in schwierigen Stadtteilen bekommen mehr Hilfe. Kinder mit Behinderung sollen mehr Plätze bekommen.

Mehr Fachkräfte für Kitas gewinnen

Die SPD will mehr Erzieherinnen und Erzieher ausbilden und den Einstieg in den Beruf flexibler machen. Sie setzt sich für eine angemessene, tarifgebundene Bezahlung ein.

Kitas brauchen mehr Erzieherinnen und Erzieher. Die SPD will mehr Ausbildungsplätze schaffen. Menschen aus anderen Berufen sollen leichter wechseln können. Abschlüsse aus dem Ausland sollen leichter anerkannt werden. Die Bezahlung soll nach Tarif erfolgen.

Beratung und Hilfen für Familien ausbauen

Die SPD will Eltern-Kind-Zentren und Familienberatung ausbauen und alle Familienformen unterstützen. Im Bund setzt sie sich dafür ein, Geldleistungen für Familien anzupassen und Kinderarmut zu bekämpfen.

Familien sollen mehr Beratung bekommen. Es soll mehr Eltern-Kind-Zentren geben. Die SPD will alle Arten von Familien unterstützen. Sie will auch, dass der Bund Familien besser mit Geld hilft. Weniger Kinder sollen arm sein.

Kinderschutz stärken und Sozialen Dienst neu ausrichten

Die SPD will Kinder besser vor Vernachlässigung, Gewalt und sexuellem Missbrauch schützen. Dafür soll der Allgemeine Soziale Dienst neu ausgerichtet werden und Behörden sollen enger zusammenarbeiten.

Kinder sollen vor Gewalt und Missbrauch geschützt sein. Der Soziale Dienst der Stadt soll näher an den Familien arbeiten. Jugendamt, Schulen, Kitas und Polizei sollen besser zusammenarbeiten. Es soll mehr Plätze für Kinder in Not geben.

SPD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl