Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Was sagen die Parteien in Schleswig-Holstein zur Familie?

5 aktuelle Wahlprogramme in Schleswig-Holstein haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

CDU

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Besten Betreuungsschlüssel bis 2027 erreichen

Die CDU will, dass Schleswig-Holstein bis 2027 beim Verhältnis von Fachkräften zu Kindern in Kitas bundesweit vorn liegt. Nach dem Programm sind dafür genügend gut ausgebildete Fachkräfte und gute Arbeitsbedingungen nötig.

Die CDU will mehr Fachkräfte in den Kitas. Jede Fachkraft soll weniger Kinder betreuen. Bis 2027 soll das Land hier ganz vorn in Deutschland sein. Dafür braucht es genug gut ausgebildete Menschen.

Kita-Elternbeiträge weiter senken

Die CDU will die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung weiter senken. Besonders Familien mit geringem Einkommen und mit mehreren Kindern sollen entlastet werden, damit sich alle Eltern Betreuung leisten können.

Eltern zahlen Geld für die Kita. Die CDU will diese Beiträge weiter senken. Das soll vor allem Familien mit wenig Geld helfen. Auch Familien mit vielen Kindern sollen weniger zahlen. Alle sollen sich Kinder-Betreuung leisten können.

Flexiblere Kita-Öffnungszeiten ermöglichen

Die CDU will flexiblere und längere Öffnungszeiten in Kitas ermöglichen. Sie sollen sich am Bedarf berufstätiger Eltern orientieren, besonders von Alleinerziehenden und in Vollzeit Arbeitenden, und so Familie und Beruf besser vereinbar machen.

Die CDU will andere Öffnungs-Zeiten in Kitas. Die Kitas sollen länger und flexibler offen sein. Das soll Eltern helfen, die arbeiten. Besonders Allein-Erziehende sollen es leichter haben.

Mehr Kita- und Krippenplätze schaffen

Die CDU will die Zahl der Kita-Plätze im ganzen Land erhöhen, auch in Krippen. Die Kommunen sollen dabei mit Landesmitteln unterstützt werden, damit jede Familie die Betreuung bekommt, die sie braucht.

Die CDU will mehr Plätze in Kitas. Auch für kleine Kinder in Krippen soll es mehr Plätze geben. Das Land gibt den Städten und Gemeinden dafür Geld. Jede Familie soll einen passenden Platz bekommen.

Vergütung in der Kindertagespflege erhöhen

Die CDU will Anreize und Vergütung für Tagesmütter und Tagesväter weiter anheben. Dadurch soll es landesweit mehr Tagespflegestellen und mehr Auswahl für Eltern geben.

Tagesmütter und Tagesväter betreuen Kinder in kleinen Gruppen. Die CDU will ihnen mehr Geld zahlen. Dann soll es mehr solche Angebote geben. Eltern sollen im ganzen Land besser wählen können.

Familienzentren und Beratung vor Ort stärken

Die CDU will Familienzentren und Familienbildungsstätten ausbauen und ihre Finanzierung langfristig absichern. Familien sollen dort Beratung zu staatlichen Leistungen gebündelt und in Wohnortnähe bekommen, künftig auch digital. Außerdem will sie familienfreundliche Arbeitszeiten stärker fördern.

Die CDU will Familien-Zentren stärken. Dort sollen Familien Rat zu allen staatlichen Hilfen bekommen. Die Beratung soll nah am Wohnort sein. Sie soll es auch im Internet geben. Das Geld für die Zentren soll langfristig sicher sein.

Frühe Hilfen ausbauen und Pflegefamilien gewinnen

Die CDU will die vorbeugenden Programme „Frühe Hilfen“ und „Schutzengel“ ausbauen, damit mehr Schwangere, junge Eltern und Familien Beratung und praktische Hilfe erhalten. Pflegefamilien sollen enger begleitet und neue Pflegefamilien angeworben werden.

Die CDU will die Programme „Frühe Hilfen“ und „Schutzengel“ vergrößern. Sie helfen Schwangeren und jungen Eltern. Es gibt zu wenige Pflege-Familien. Pflege-Familien nehmen Kinder auf, die nicht bei ihren Eltern leben können. Die CDU will mehr solche Familien finden.

Kurzarbeit beim Elterngeld nicht anrechnen

Die CDU will über den Bundesrat erreichen, dass Monate in Kurzarbeit bei der Berechnung des Elterngeldes außen vor bleiben. So sollen junge Eltern vor unvorhersehbaren finanziellen Engpässen geschützt werden. Zudem soll eine Onlineanmeldung des Kindes Kindergeld und Kinderfreibetrag automatisch auslösen.

Bei Kurzarbeit verdienen Menschen weniger. Dann fällt auch das Elterngeld kleiner aus. Die CDU will das ändern. Monate mit Kurzarbeit sollen bei der Berechnung nicht zählen. Eltern sollen Kindergeld außerdem einfach im Internet auslösen können.

Mobiles Jugendzentrum für ländliche Regionen erproben

Die CDU will ein Pilotprojekt für ein mobiles Kinder- und Jugendzentrum auf dem Land starten. Sie begründet das mit fehlenden Freizeitangeboten außerhalb der Schule und mit der gewachsenen Bedeutung von Einsamkeit. Zugleich sollen Schule und Kinder- und Jugendhilfe enger zusammenarbeiten.

Auf dem Land gibt es wenige Freizeit-Angebote für Kinder und Jugendliche. Die CDU will deshalb ein Jugend-Zentrum testen, das von Ort zu Ort fährt. Dort können sich junge Leute treffen. Schulen und Jugend-Hilfe sollen außerdem enger zusammenarbeiten.

Schutzkonzepte gegen Gewalt außerhalb der Schule vorschreiben

Die CDU will Schutzkonzepte gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen auch für den außerschulischen Bereich zur Pflicht machen. In Kitas und Schulen gilt diese Pflicht bereits. Außerdem soll eine auf Kinder abgestimmte Justiz weiter gestärkt werden.

Kitas und Schulen müssen schon Pläne zum Schutz vor Gewalt haben. Die CDU will das auch für andere Angebote für Kinder vorschreiben. Das soll auch vor sexueller Gewalt schützen. Gerichte und Behörden sollen besser auf Kinder eingehen.

Kinderwunschbehandlungen bundesweit einheitlich fördern

Die CDU setzt sich für eine bundesweit einheitliche finanzielle Hilfe bei Kinderwunschbehandlungen ein. Sie soll auch unverheirateten Paaren offenstehen. Ziel ist, dass möglichst viele Menschen ihren Kinderwunsch erfüllen können.

Manche Paare bekommen kein Kind, obwohl sie es wollen. Eine Behandlung kann helfen, kostet aber Geld. Die CDU will dafür finanzielle Hilfe in ganz Deutschland. Auch Paare ohne Trauschein sollen die Hilfe bekommen.

Schwangerenkonfliktberatung stärken, Verhütungsmittel für Geringverdienerinnen erstatten

Die CDU will die Schwangerenkonfliktberatung stärker unterstützen. Das Lübecker Modellprojekt „biko“, das Frauen mit niedrigem Einkommen verschreibungspflichtige Verhütungsmittel erstattet, soll landesweit gelten. Aufklärung über Sexualität und Verhütung soll die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche senken.

Die CDU will Beratungs-Stellen für ungeplant Schwangere stärker unterstützen. Frauen mit wenig Geld sollen Verhütungs-Mittel bezahlt bekommen. Das gibt es bisher als Projekt in Lübeck. Es soll im ganzen Land gelten. Mehr Aufklärung soll zu weniger Schwangerschafts-Abbrüchen führen.

CDU: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kita-Beiträge schrittweise abschaffen

Die FDP strebt an, dass Eltern für die Kita gar keine Beiträge mehr zahlen. Wegen der Haushaltslage soll das schrittweise geschehen, indem die Obergrenze für Elternbeiträge Jahr für Jahr sinkt.

Die Kita soll für Eltern irgendwann nichts mehr kosten. Das geht nicht auf einmal, weil das Geld knapp ist. Heute gibt es eine Höchst-Grenze für die Beiträge. Diese Grenze soll jedes Jahr sinken.

Kita-Angebot, Qualität und Inklusion weiterentwickeln

Die FDP will die Kita-Reform fortführen: mehr Ganztagsplätze und flexible Betreuungszeiten, höhere Qualitätsstandards und mehr Inklusion. Grundlage für weitere Schritte soll die laufende Auswertung der Reform sein.

Die FDP will die Kitas weiter verbessern. Es soll mehr Ganztags-Plätze und flexible Zeiten geben. Die Regeln für gute Betreuung sollen strenger werden. Kinder mit besonderem Bedarf sollen leichter Hilfe in der Kita bekommen.

Kita-Fachkräfte besser ausbilden und unterstützen

Die FDP will Ausbildung und Arbeitsbedingungen der Fachkräfte in Kitas und Tagespflege attraktiver machen. Dazu gehören mehr Praxis in der Ausbildung, mehr Qualifizierung und ein einfacherer Einstieg für Fachkräfte mit Abschlüssen von außerhalb.

Kitas brauchen gute Fachkräfte. Die FDP will die Ausbildung praktischer machen. Es soll mehr Fortbildungen geben. Wer einen Abschluss aus einem anderen Land hat, soll leichter anfangen können.

Hilfen für Familien und Jugendhilfe stärken

Die FDP will Unterstützungsangebote für Familien enger miteinander und mit der Jugendhilfe verknüpfen. Nach der Pandemie sollen zusätzliche Beratungs- und Freizeitangebote Belastungen ausgleichen, und die Kinderschutzzentren sollen ausgebaut werden.

Es gibt viele Hilfen für Familien. Die FDP will, dass diese Hilfen besser zusammenarbeiten. Nach Corona soll es mehr Beratung und Freizeit-Angebote geben. Auch Zentren für den Schutz von Kindern sollen wachsen.

Kinderwunschbehandlung kostenlos ermöglichen

Die FDP setzt sich für eine bundesweit einheitliche Regelung ein, nach der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch aussichtsreiche Behandlungen kostenlos erhalten. Eine Familiengründung soll nach ihrer Auffassung nicht an den Kosten scheitern.

Manche Paare bekommen kein Kind, obwohl sie es wollen. Ärzte können oft helfen. Das kostet aber Geld. Die FDP will, dass diese Hilfe kostenlos wird. Die Regel soll in ganz Deutschland gleich sein.

Wechselmodell nach Trennungen vorrangig fördern

Die FDP will, dass Jugendämter nach einer Trennung der Eltern vorrangig das Wechselmodell fördern, bei dem das Kind abwechselnd bei beiden lebt. So sollen beide Elternteile einen gemeinsamen Alltag mit dem Kind behalten.

Manchmal trennen sich Eltern. Die FDP will, dass das Kind dann abwechselnd bei beiden wohnt. Das heißt Wechsel-Modell. Die Jugend-Ämter sollen das zuerst unterstützen. So bleibt die Bindung zu beiden Eltern.

Kinderrechte im Grundgesetz verankern

Die FDP unterstützt die Forderung, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Damit sollen die Grundrechte von Kindern auch gegenüber Staat und Eltern eigens bestimmt werden.

Kinder haben Rechte wie alle Menschen. Die FDP will, dass ihre Rechte extra im Grundgesetz stehen. Das Grundgesetz ist das wichtigste Gesetz in Deutschland. So werden die Rechte von Kindern klarer.

Jugendarbeit und Jugendbeteiligung stärken

Die FDP will die Lage der Jugendverbände erheben und gemeinsam mit ihnen gezielte Hilfen entwickeln. Sie begründet das mit der überwiegend ehrenamtlichen Arbeit der Verbände in der Pandemie. Dazu kommen mehr Beratung, bessere Bedingungen im Freiwilligendienst und mehr Mitsprache junger Menschen.

Die FDP will Jugend-Verbände besser unterstützen. Zuerst will sie prüfen, wie es den Verbänden geht. Junge Menschen sollen in ihrer Gemeinde mehr mitreden können. Wer einen Freiwilligen-Dienst macht, soll bessere Bedingungen bekommen.

Jugendhilfe und Hilfe bei Wohnungslosigkeit ausbauen

Die FDP will die Jugendhilfe so ausrichten, dass junge Menschen unabhängig vom Elternhaus ihr Leben selbstbestimmt gestalten können. Dazu sollen die beteiligten Stellen enger zusammenarbeiten und Jugendliche ohne Wohnung schneller Hilfe bekommen.

Die FDP will Jugendlichen in schwierigen Lagen besser helfen. Ämter und Einrichtungen sollen enger zusammen arbeiten. Jugendliche ohne Wohnung sollen schnell Hilfe bekommen. Dafür soll es eine Stelle geben, die immer erreichbar ist.

Familienrecht modernisieren, Vereinbarkeit verbessern

Die FDP will die Bundesregierung bei der Reform des Familienrechts unterstützen, darunter die Anerkennung von Mehrelternschaften und die neue Verantwortungsgemeinschaft. Im Land will sie Kinderbetreuung und flexible Arbeitsmodelle ausbauen, damit Familie und Beruf besser zusammenpassen. Das soll für alle Familienformen gelten.

Die FDP will neue Regeln für Familien unterstützen. Ein Kind soll mehr als zwei rechtliche Eltern haben können. Auch Menschen ohne Ehe sollen rechtlich füreinander einstehen können. Kitas sollen länger offen haben. Arbeit soll flexibler werden, damit Eltern Beruf und Familie schaffen.

FDP: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Kindertagespflege aufwerten

Die Grünen wollen die Kindertagespflege durch bessere Beratung und Fortbildung aufwerten. Sie soll als Betreuungsform neben der Kita stets mitberücksichtigt werden.

Tagesmütter und Tagesväter betreuen auch Kinder. Die Grünen finden diese Arbeit wichtig. Es soll mehr Beratung und Fortbildung für sie geben. Sie sollen sich besser austauschen können.

Kita-Gebühren senken, Beitragsfreiheit anstreben

Die Grünen wollen Eltern bei den Kita-Kosten entlasten: Die Geschwisterermäßigung soll zu einer Familienermäßigung werden und der Gebührendeckel schrittweise sinken. Mittelfristig soll die Kita beitragsfrei sein.

Die Kita soll für Eltern billiger werden. Familien mit mehreren Kindern sollen weniger zahlen. Die höchste erlaubte Gebühr soll nach und nach sinken. Später soll die Kita gar nichts mehr kosten.

Kitaplätze ausbauen und Schulstart vorbereiten

Die Grünen wollen so viele zusätzliche Kitaplätze schaffen, dass der Rechtsanspruch ab dem ersten Lebensjahr überall im Land erfüllt wird. Im Jahr vor der Einschulung sollen alle Kinder gleiche Startchancen erhalten.

Jedes Kind ab einem Jahr hat ein Recht auf einen Kita-Platz. Dafür fehlen noch Plätze. Die Grünen wollen mehr Plätze bauen. Geld für den Bau soll leichter zu bekommen sein. Kita und Schule sollen eng zusammen-arbeiten.

Betreuungszeiten in Kitas flexibler machen

Die Grünen wollen die Trennung von Kern- und Randzeiten bei den Kita-Gebühren abschaffen und eine monatliche statt wöchentliche Höchststundenzahl einführen. Eltern mit sehr frühen oder späten Arbeitszeiten sollen keine finanziellen Nachteile haben.

Manche Eltern arbeiten sehr früh oder sehr spät. Sie sollen für die Kita nicht mehr zahlen als andere. Die Betreuungs-Zeiten sollen flexibler werden. Auch Kinder in verschiedenem Alter sollen am Nachmittag zusammen betreut werden können.

Unterstützung für Familien ausbauen und bündeln

Die Grünen wollen Familien im Alltag stärker unterstützen und ein Landesgesetz zur Familienförderung prüfen. Beratung, Hilfen und Förderangebote sollen gebündelt und leichter erreichbar werden.

Die Grünen wollen Familien mehr helfen. Sie prüfen ein neues Gesetz für Familien im Land. Beratung und Hilfe sollen leichter zu finden sein. Es soll weniger Papierkram geben.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken

Die Grünen wollen, dass Familie und Beruf besser zusammenpassen, und setzen dafür auf Betreuungsangebote und flexible Arbeitszeiten. Im Bund wollen sie sich für eine verkürzte Vollzeit für Eltern einsetzen.

Eltern sollen Arbeit und Familie besser verbinden können. Die Grünen wollen mehr Geld für Betreuung ausgeben. Firmen sollen flexible Arbeits-Zeiten anbieten. Eltern sollen auch kürzer in Vollzeit arbeiten können.

Jugendstrategie und Jugend-Check einführen

Die Grünen wollen eine eigene jugendpolitische Strategie für Schleswig-Holstein entwickeln und neue Gesetze künftig auf ihre Folgen für junge Menschen prüfen. Außerdem soll der Bund einen Digitalpakt für die Jugendarbeit auflegen.

Die Grünen wollen einen Plan für die Jugend im Land machen. Neue Gesetze sollen geprüft werden: Was bedeuten sie für junge Menschen? Diese Prüfung heißt Jugend-Check. Die Jugendarbeit soll Geld für digitale Technik vom Bund bekommen.

Jugendzentren und Freizeitangebote fördern

Die Grünen wollen Jugendzentren und offene Jugendarbeit finanziell fördern und mit einem Programm klimaneutral modernisieren, erweitern und neu eröffnen. Junge Menschen sollen eigene Aufenthaltsräume im öffentlichen Raum und mehr Kultur-, Sport- und Freizeitangebote bekommen.

Die Grünen wollen Jugend-Zentren mit Geld unterstützen. Sie sollen erneuert werden und neue sollen öffnen. Junge Menschen sollen eigene Orte zum Treffen bekommen. Es soll mehr Angebote für Sport, Kultur und Freizeit geben.

Jugendämter und Pflegekinderhilfe besser ausstatten

Die Grünen wollen die Personalausstattung der Allgemeinen Sozialen Dienste in den Jugendämtern verbessern und dafür mit den Kommunen feste Standards vereinbaren. Aus Sicht des Programms ist genug Personal die Voraussetzung für wirksamen Kinderschutz.

Die Jugend-Ämter sollen mehr Personal bekommen. Dafür soll es feste Regeln geben. Die Grünen sagen: Nur so kann man Kinder gut schützen. Ein Portal im Internet soll alle Hilfen zeigen.

Verpflichtende Schutzkonzepte gegen Gewalt an Kindern

Die Grünen wollen, dass alle Einrichtungen mit Kontakt zu Minderjährigen verpflichtend Schutzkonzepte gegen Gewalt und Missbrauch einführen. Zusätzlich soll eine Kinderschutzkommission für Schleswig-Holstein eingerichtet werden.

Die Grünen wollen Kinder besser vor Gewalt schützen. Kitas, Schulen und Vereine sollen einen Schutz-Plan haben müssen. Erwachsene dort sollen Schulungen bekommen. Eine Kommission soll sich um Kinder-Schutz kümmern.

Grüne: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Familien-App und Familienzentren ausbauen

Die SPD will eine App entwickeln, über die Familien sämtliche staatlichen Leistungen an einem Ort finden und leichter beantragen können. Daneben sollen Familienbildungsstätten, Familienzentren und frühe Hilfen für Eltern kleiner Kinder gestärkt werden.

Die SPD will eine App für Familien machen. Dort finden Familien alle Hilfen vom Staat. Kinder sehen dort auch Angebote für Freizeit. Außerdem sollen Familien-Zentren mehr Geld bekommen.

Jugendarbeit und benachteiligte Kinder fördern

Die SPD will Jugendverbände unterstützen, die Offene Kinder- und Jugendarbeit landesweit koordinieren und benachteiligte Kinder gezielt fördern. Kein Kind soll aus Geldmangel von Angeboten ausgeschlossen sein. Zudem will sie gegen Kinder- und Jugendarmut vorgehen.

Die SPD will Jugend-Verbände unterstützen. Kein Kind soll wegen Geld ausgeschlossen sein. Arme Kinder sollen mehr Hilfe bekommen. Auch junge Geflüchtete sollen bei der Jugend-Arbeit mitmachen können.

Landesprogramm für Kinderschutz auflegen

Die SPD will ein Landespräventionsprogramm entwickeln, das Kinder und Jugendliche vor jeder Form von Gewalt schützen soll. Kinderschutzzentren und Mädchenhäuser sollen ausreichend Geld erhalten, und der Kinderschutz auf dem Land soll gestärkt werden.

Die SPD will Kinder besser vor Gewalt schützen. Dafür plant sie ein Programm für das ganze Land. Kinder-Schutz-Zentren und Mädchen-Häuser sollen genug Geld bekommen. Auch auf dem Land soll der Schutz besser werden.

Kita-Gebühren bis 2027 abschaffen

Die SPD will bis 2027 die Elternbeiträge für Kita, Krippe und Kindertagespflege abschaffen. Sie begründet das damit, dass Gebühren schon Familien mit mittlerem Einkommen den Zugang erschweren.

Die SPD will: Eltern zahlen kein Geld mehr für die Kita. Das gilt auch für Krippe und Tagespflege. Bis 2027 soll es so weit sein. Die SPD findet die Gebühren ungerecht.

Fachkräfte für Kitas gewinnen und qualifizieren

Die SPD will dem Personalmangel in Kitas mit einer bezahlten, praxisnahen Ausbildung und einem leichteren Quereinstieg begegnen. Außerdem sollen Tagespflegepersonen gestärkt und mehr gemischte Fachteams in Kitas eingesetzt werden.

In Kitas fehlen Fachkräfte. Die SPD will die Ausbildung bezahlen. Der Wechsel aus anderen Berufen soll leichter werden. Auch Tagesmütter und Tagesväter sollen mehr Hilfe bekommen.

Kita-Plätze und Betreuungszeiten ausbauen

Die SPD will zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder unter und über drei Jahren schaffen und dafür mehr Landesgeld für Investitionen bereitstellen. Betreuungszeiten sollen besser zum Berufsleben der Eltern passen, und Kitas in sozial schwierigen Lagen sollen besondere Unterstützung bekommen.

Es gibt zu wenige Kita-Plätze. Die SPD will neue Plätze schaffen. Das Land soll dafür mehr Geld geben. Die Kitas sollen länger offen sein. Kitas in armen Stadtteilen sollen mehr Hilfe bekommen.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SSW

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Ehegattensplitting zum Familiensplitting umbauen

Der SSW will das Ehegattensplitting durch ein Familiensplitting ersetzen. Das Steuerrecht soll damit die heutige Vielfalt von Lebens- und Familienformen abbilden statt vor allem die Ehe zu begünstigen.

Ehepaare zahlen heute oft weniger Steuern. Das heißt Ehegatten-Splitting. Der SSW will das ändern. Der Steuer-Vorteil soll für alle Familien gelten. Denn Familien leben heute sehr unterschiedlich.

Leistungen gegen Kinderarmut bündeln und vereinfachen

Der SSW will Leistungen gegen Armut und Kinderarmut zusammenfassen und digital beantragbar machen, weil die Anträge für viele Familien zu kompliziert seien. Kinder sollen außerdem kostenlos Sport- und Kulturangebote nutzen können.

Der SSW will Hilfen für arme Familien einfacher machen. Die Hilfen sollen zusammengefasst werden. Familien sollen sie im Internet beantragen können. Kinder sollen kostenlos Sport und Kultur nutzen können.

Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen stärken

Der SSW will, dass junge Menschen in Schulen, Freizeiteinrichtungen, Hochschulen und Kommunen mehr mitentscheiden können. Entscheidungen, die sie betreffen, sollen mit ihnen zusammen getroffen werden.

Der SSW will mehr Mitsprache für Kinder und Jugendliche. Das gilt für Schulen, Freizeit-Einrichtungen und Hochschulen. Auch Städte und Gemeinden sollen junge Menschen fragen. Kinder sollen sich leicht an eine Beschwerde-Stelle wenden können.

Corona-Folgen bei Kindern und Jugendlichen ausgleichen

Der SSW fordert Hilfen für Kinder und Jugendliche, die durch die Pandemie Rückstände haben. Reichen die Mittel des Bundes nicht, soll das Land eigene Programme auflegen und bezahlen.

Viele Kinder haben in der Corona-Zeit etwas verpasst. Der SSW will ihnen helfen. Es soll Hilfe beim Lernen und für die Seele geben. Auch mehr Sport und Freizeit sind geplant. Wenn das Geld vom Bund nicht reicht, soll das Land zahlen.

Kita schrittweise kostenlos machen und ausbauen

Der SSW will die Kita-Beiträge nach und nach abschaffen und jedem Kind einen Platz sichern. Zugleich sollen mehr Plätze entstehen und die Qualität der frühen Bildung steigen.

Der SSW will, dass die Kita nichts mehr kostet. Das soll Schritt für Schritt kommen. Jedes Kind soll einen Platz bekommen. Auch das Essen in der Kita soll kostenlos und gesund sein.

Alleinerziehende und junge Familien entlasten

Der SSW will Alleinerziehende und junge Familien finanziell besser stellen und den Zugang zu Leistungen erleichtern. Das Programm begründet dies mit der höheren Belastung Alleinerziehender und damit, dass Anträge für viele Familien zu kompliziert seien.

Der SSW will Alleinerziehenden und jungen Familien helfen. Alleinerziehende mit wenig Lohn sollen beim Wohngeld nichts verlieren. Wer zum ersten Mal ein Haus zum Wohnen kauft, soll weniger Steuern zahlen. Anträge für Familien sollen einfacher werden.

SSW: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl