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Was sagen die Parteien in Thüringen zur Familie?

5 aktuelle Wahlprogramme in Thüringen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 3 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Corona-Maßnahmen parlamentarisch aufarbeiten

Die AfD will die Folgen der Corona-Maßnahmen für Familien im Parlament aufarbeiten lassen und vergleichbare Eingriffe künftig verhindern. Das Programm wertet die damalige Politik als Verletzung von Grundrechten, die Kindern, Eltern und älteren Menschen geschadet habe.

Die AfD will die Corona-Regeln im Landtag untersuchen lassen. Es geht um die Folgen für Familien. Die AfD sagt: Die Regeln haben Kindern und alten Menschen geschadet. So etwas soll es nie wieder geben.

Kinderbegrüßungsgeld von 10.000 Euro einführen

Die AfD will in Thüringen ein Kinderbegrüßungsgeld einführen: 10.000 Euro pro neugeborenem Kind, steuerfrei und auf fünf Jahre verteilt. Erhalten sollen es Eltern, die wegen ihrer Erwerbsarbeit Einkommensteuer zahlen müssen. Im Bund will sich die Partei für einen Ausgleich zwischen Eltern und Kinderlosen bei Steuern und Rente einsetzen.

Die AfD will ein Kinder-Begrüßungs-Geld einführen. Eltern bekommen für jedes neue Baby 10.000 Euro. Das Geld kommt verteilt über fünf Jahre. Es gilt nur für Eltern, die arbeiten und Einkommen-Steuer zahlen müssen.

Wahlfreiheit der Eltern bei der Kinderbetreuung

Die AfD verlangt, dass Eltern frei über Erziehung und Betreuung entscheiden können und die Betreuung zu Hause nicht schlechter gestellt wird. Zugleich sollen Krippen und Kindergärten durch einen angemessenen Betreuungsschlüssel eine hohe Qualität bieten. Die Partei beruft sich auf das Elternrecht im Grundgesetz.

Die AfD will, dass Eltern selbst über die Betreuung entscheiden. Wer sein Kind zu Hause betreut, soll keinen Nachteil haben. Kitas sollen genug Personal für die Kinder haben. Erzieher sollen gut bezahlt werden.

Kinderrechte in der Verfassung ablehnen

Die AfD lehnt es ab, eigene Kinderrechte in die Verfassung zu schreiben. Aus ihrer Sicht haben Kinder bereits Grundrechte, und ein solcher Schritt würde das Erziehungsrecht der Eltern zugunsten des Staates schwächen.

Die AfD will keine eigenen Kinder-Rechte in der Verfassung. Sie sagt: Kinder haben schon Grundrechte. Die Eltern sollen über die Erziehung entscheiden. Der Staat soll nur eingreifen, wenn Eltern versagen.

AfD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Kitas und Horte mit mehr Personal ausstatten

Das BSW fordert kleinere Gruppen und mehr Personal je Kind in Kitas und Horten, damit berufstätige Eltern keine Nachteile haben. Dazu kommt eine verbindliche Sprachförderung für die Jüngsten zur Vorbereitung auf die Schule.

Eltern sollen gut arbeiten können. Dafür braucht es gute Kitas und Horte. Das BSW will kleinere Gruppen. Es soll mehr Personal für die Kinder geben. Kleine Kinder sollen verpflichtend Sprach-Förderung bekommen.

BSW: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kindergarten vollständig beitragsfrei machen

Die CDU hält an der bestehenden Beitragsfreiheit im Kindergarten fest und strebt an, die Beiträge ganz abzuschaffen, sobald Qualität und Personallage verbessert sind. Zudem soll das Essen im Kindergarten günstiger werden.

Ein Teil der Kindergarten-Zeit kostet heute schon nichts. Das soll so bleiben. Später soll der Kindergarten ganz kostenlos sein. Zuerst will die CDU aber mehr Personal und bessere Qualität. Auch das Essen soll billiger werden.

Kindergärten zu Familienzentren ausbauen, Förderprogramme sichern

Die CDU will die Thüringer Eltern-Kind-Zentren zu einem landesweiten Netz von Familienzentren weiterentwickeln. Außerdem sollen Landesprogramme für Sprachförderung und Vielfalt fortgeführt und die Kindertagespflege gestärkt werden.

Kindergärten sollen auch Familien beraten und helfen. Solche Familien-Zentren soll es überall in Thüringen geben. Programme für Sprach-Förderung sollen weiterlaufen. Tagesmütter und Tagesväter sollen angemessen bezahlt werden.

Familien und Alleinerziehende steuerlich entlasten

Die CDU will das Ehegattensplitting behalten und zu einem Familiensplitting ausbauen, bei dem jedes Kind die Steuerlast senkt. Betreuungskosten sollen bis 6.000 Euro pro Kind und Jahr absetzbar sein. Alleinerziehende sollen einen höheren Entlastungsbetrag erhalten.

Die CDU will, dass Familien weniger Steuern zahlen. Mit jedem Kind soll die Steuer sinken. Eltern sollen Kosten für Kinder-Betreuung von der Steuer abziehen können. Wer Kinder allein erzieht, soll mehr Entlastung bekommen.

Landesfamilienstrategie und Familienkulturtag einführen

Die CDU will Familien besser über Leistungen informieren, ihre Mitsprache gegenüber der Landesregierung ausbauen und ihnen regelmäßig freien Eintritt in Kultureinrichtungen ermöglichen. Sie begründet das damit, dass viele Familien die vorhandenen Hilfen nicht kennen.

Viele Familien wissen nicht, welche Hilfen es gibt. Die CDU will alle Informationen in einer App sammeln. Familien sollen bei der Politik mehr mitreden. Viermal im Jahr sollen Familien kostenlos in Museen und Theater gehen können.

Geburtshilfe und Schwangerschaftskonfliktberatung sichern

Die CDU will Geburtskliniken auch im ländlichen Raum erhalten, Familienhebammen fördern und die Beratungsstellen für Schwangerschaftskonflikte verlässlich finanzieren. Die Beratung gehört für die Partei zum Schutz des Lebens und zur Hilfe für ungewollt Schwangere.

Die CDU will, dass es auch auf dem Land Geburts-Kliniken gibt. Hebammen sollen Familien nach der Geburt begleiten. Dafür soll es genug Geld geben. Auch Beratungs-Stellen für ungewollt schwangere Frauen sollen sicher bezahlt werden.

Kinderschutzgesetz und Kinderschutzoffensive auf den Weg bringen

Die CDU plant eine Kinderschutzoffensive mit einem eigenen Kinderschutzgesetz, um Kinder besser vor Gewalt, Vernachlässigung und Misshandlung zu schützen. Dazu gehören neue polizeiliche Befugnisse, mehr Beratung für Eltern und der Ausbau medizinischer Schutzstrukturen.

Die CDU will Kinder besser vor Gewalt schützen. Dafür soll es ein neues Gesetz geben. Die Polizei soll gefährlichen Personen verbieten können, sich Kindern zu nähern. Sie soll das mit einer elektronischen Fuß-Fessel kontrollieren können. Eltern in Not sollen leichter Beratung bekommen.

CDU: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Kindergarten vollständig beitragsfrei machen

Die Linke will die Elternbeiträge für den Kindergarten in Thüringen ganz abschaffen. Zunächst soll ein drittes Jahr beitragsfrei werden, danach die gesamte Kindergartenzeit.

Die Linke will: Eltern zahlen nichts mehr für den Kindergarten. Heute sind zwei Jahre kostenlos. Bis 2025 soll ein drittes Jahr dazukommen. Später soll die ganze Zeit kostenlos sein.

Familienförderung und kostenfreie Freizeitangebote sichern

Die Linke will die Familienförderung des Landes dauerhaft absichern und kostenlose, leicht zugängliche Freizeitangebote für Familien bereitstellen. Die Thüringer Familienkarte soll als App weiterlaufen. Für Pflege- und Adoptivfamilien sollen landesweit einheitliche fachliche Standards in den Jugendämtern gelten.

Die Linke will Familien stärker helfen. Es soll Freizeit-Angebote geben, die nichts kosten. Die Familien-Karte soll es als App geben. Pflege-Familien sollen überall in Thüringen gleich gute Hilfe vom Jugendamt bekommen.

Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit stärker fördern

Die Linke will die Mittel für örtliche Jugendförderung und Jugendsozialarbeit weiter erhöhen und beides langfristig in Stadt und Land sichern. Jugendhäuser, -zentren und -clubs sollen beim Um- und Neubau barrierefrei werden. So sollen Jugendliche Unterstützung und Räume für eigenes Engagement erhalten.

Die Linke will mehr Geld für Jugend-Arbeit geben. Jugendliche sollen in ihrer Nähe Treffpunkte und Freizeit-Angebote haben. Jugend-Häuser sollen ohne Hindernisse gebaut werden. Dann können auch Jugendliche mit Behinderung mitmachen.

Kinderschutz gesetzlich absichern

Die Linke will das Amt des Landesbeauftragten für Kinderschutz per Gesetz festschreiben, um es dauerhaft zu sichern. Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, sollen bei eigenen Schutzkonzepten unterstützt werden. Gewalt in Familien will die Partei durch bessere Zusammenarbeit der Behörden bekämpfen.

Die Linke will Kinder besser vor Gewalt schützen. Thüringen hat einen Beauftragten für Kinder-Schutz. Dieses Amt soll in einem Gesetz stehen. Schulen, Kindergärten und Vereine sollen Hilfe für Schutz-Pläne bekommen.

Linke: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-1,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kostenfreies Mittagessen in Kita und Schule einführen

Die SPD will den Einstieg in ein kostenloses Mittagessen für alle Kinder in Kindergärten und Schulen beginnen. Das Essen soll gesund sein und weder Kinder noch Eltern etwas kosten.

Die SPD will ein Mittagessen für alle Kinder. Das gilt für Kindergarten und Schule. Das Essen soll gesund sein. Eltern und Kinder sollen nichts dafür bezahlen.

Beiträge für Kindergarten und Hort abschaffen

Die SPD will die Elternbeiträge für Kindergarten und Hort vollständig abschaffen, möglichst ab Januar 2025. Sie begründet das mit ihrer Überzeugung, dass Bildung vom Kindergarten bis zum Meister oder Master grundsätzlich nichts kosten soll.

Eltern sollen für Kindergarten und Hort nichts mehr bezahlen. Das soll ab Januar 2025 gelten. Die SPD findet: Bildung soll für alle kostenlos sein. Das gilt vom Kindergarten bis zum Studium.

Betreuungsschlüssel in Kindergärten stufenweise verbessern

Die SPD will mit einem verbindlichen Stufenplan das Verhältnis von Fachkräften zu Kindern in Kindergärten verbessern. Langfristiges Ziel sind die von Fachleuten empfohlenen Werte von 1:3 für unter Dreijährige und 1:7,5 für ältere Kinder. Zusätzlich sollen Leitungen gestärkt und Sozialarbeit in Kindergärten eingeführt werden.

In Kindergärten soll es mehr Personal pro Kind geben. Dafür will die SPD einen festen Plan mit mehreren Schritten. Fachleute empfehlen: Eine Fachkraft betreut höchstens 3 kleine Kinder. Bei älteren Kindern sind es 7 bis 8. Auch Sozialarbeit soll es in Kindergärten geben.

Familienarbeitszeit und familienfreundliche Arbeitsbedingungen fördern

Die SPD will sich im Bund für eine Familienarbeitszeit einsetzen, bei der beide Elternteile ihre Arbeitszeit mit Lohnausgleich verringern können. In Thüringen sollen vor allem kleine und mittlere Betriebe Hilfe bekommen, um Arbeitsbedingungen an Familien anzupassen.

Eltern sollen weniger arbeiten können und trotzdem genug Geld haben. Das soll für Mütter und Väter gleich gelten. Dafür will sich die SPD im Bund einsetzen. In Thüringen will sie kleinen Firmen helfen. Die Firmen sollen zum Beispiel Arbeit von zu Hause möglich machen.

Jugendarbeit dauerhaft und steigend finanzieren

Die SPD will die offene Kinder- und Jugendarbeit und die Jugendverbände weiter fördern. Die Jugendpauschale für die Kommunen soll per Gesetz regelmäßig steigen, und ein Investitionsprogramm soll Jugendeinrichtungen modernisieren.

Die SPD will Jugend-Arbeit weiter unterstützen. Gemeinden bekommen dafür Geld vom Land. Dieses Geld soll regelmäßig steigen. Das soll in einem Gesetz stehen. Jugend-Clubs und Bildungs-Stätten sollen modernisiert werden.

SPD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl