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Was sagen die Parteien in Sachsen-Anhalt zur Familie?

6 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen-Anhalt haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1,3), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 6 eher konservativ, 2 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 2 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Geburtenzahl steigern und klassische Ehe fördern

Die AfD will mit ihrer Familienpolitik erreichen, dass im Land mehr Kinder zur Welt kommen. Die Ehe von Mann und Frau mit Kindern soll als Leitbild gelten und besonders gefördert werden. Die Partei sieht in Kindern und nicht in Zuwanderung die Zukunft des Landes.

Die AfD will, dass in Sachsen-Anhalt mehr Kinder geboren werden. Die Ehe von Mann und Frau mit Kindern soll das Vorbild sein. Der Staat soll diese Ehe besonders fördern. Die AfD sagt: Kinder sind die Zukunft, nicht Einwanderer.

Baby-Begrüßungsgeld und Landes-Familiengeld einführen

Die AfD will eine einmalige Zahlung bei der Geburt und ein monatliches Kindergeld des Landes einführen. Beides soll Eltern entlasten und vor allem Familien mit mehreren Kindern stärken. Voraussetzung ist unter anderem, dass mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsbürgerschaft hat.

Die AfD will Eltern bei der Geburt Geld geben. Für das erste und zweite Kind gibt es 2.000 Euro. Ab dem dritten Kind gibt es 4.000 Euro. Dazu kommt jeden Monat ein Familien-Geld vom Land. Ein Elternteil muss dafür Deutscher sein.

Abtreibung im Strafrecht belassen, Beratung ausweiten

Die AfD will, dass der Schwangerschaftsabbruch weiter im Strafgesetzbuch geregelt bleibt, und will Initiativen des Bundes dagegen im Bundesrat ablehnen. In der Konfliktberatung soll es künftig eine Ultraschalluntersuchung und eine schriftliche Liste mit Hilfsangeboten geben. Das Programm begründet dies mit dem Schutz ungeborenen Lebens.

Die AfD will Abtreibungen weiter im Straf-Gesetz regeln. Frauen müssen vor einer Abtreibung zur Beratung. Dort soll es künftig eine Ultraschall-Untersuchung geben. Die Frauen sollen auch eine Liste mit Hilfen bekommen.

Kinderwunschbehandlung bezahlen und Adoption erleichtern

Die AfD will erreichen, dass Krankenkassen Behandlungen wie die künstliche Befruchtung vollständig als Regelleistung zahlen. Bis dahin soll das Land mit eigenen Hilfen einspringen. Außerdem sollen kinderlose Paare leichter adoptieren können.

Manche Paare können keine Kinder bekommen. Eine Behandlung dafür kostet viel Geld. Die AfD will, dass die Kranken-Kassen alles bezahlen. Bis dahin soll das Land helfen. Paare ohne Kinder sollen auch leichter ein Kind adoptieren können.

Familie aus Vater, Mutter, Kindern als Leitbild

Die AfD will die Familie aus Vater, Mutter und Kindern zum gesellschaftspolitischen Ziel erklären und in Kampagnen und Bildung in den Mittelpunkt stellen. Andere Lebensentwürfe soll der Staat weder bewerben noch fördern. Das Programm begründet dies damit, dass Kinder allein dann entstehen, wenn ein Mann und eine Frau zusammenkommen.

Die AfD sieht die Familie aus Vater, Mutter und Kindern als Vorbild. Der Staat soll für diese Familie werben. Das soll auch in der Schule so sein. Für andere Lebens-Formen soll der Staat nicht werben. Er soll sie auch nicht fördern.

Politische Neutralität in Kinder- und Jugendarbeit vorschreiben

Die AfD will Sozialarbeiter, Erzieher und deren Ausbilder zu strenger politischer Neutralität verpflichten. Vereinen, die sich aus Sicht des Programms an Agitation beteiligen, sollen öffentliche Fördermittel und Steuervorteile gestrichen werden.

Die AfD will neue Regeln für Erzieher und Sozialarbeiter. Sie sollen bei der Arbeit politisch neutral sein. Das heißt: Sie sollen keine politische Meinung weitergeben. Manche Vereine sollen kein Geld mehr vom Staat bekommen.

Kitaplätze und Mittagessen für Kinder kostenlos machen

Die AfD will Krippen und Kindergärten schon für das erste Kind beitragsfrei machen und das dauerhaft aus Landesmitteln bezahlen. Auch das Mittagessen in Krippe, Kita und Schule soll nichts kosten. Das Programm begründet dies damit, dass Kinder als künftige Beitragszahler die Sozialsysteme tragen.

Die AfD will: Krippe und Kindergarten kosten nichts mehr. Das gilt schon für das erste Kind. Das Land soll dafür bezahlen. Auch das Mittagessen in Kita und Schule soll kostenlos sein.

Kultureintritt und Vereinssport für Familien kostenlos

Die AfD will Familien mit einem sogenannten Stolz-Pass freien Eintritt in Burgen, Schlösser und Museen geben. Außerdem soll jedes Kind bis 18 Jahre über ein Landesprogramm kostenlos in einem Sportverein aktiv sein können.

Die AfD will einen Pass für Familien einführen. Er heißt Stolz-Pass. Damit kommen Familien kostenlos in Museen, Burgen und Schlösser. Kinder sollen außerdem kostenlos im Sportverein mitmachen können.

Lehrstuhl für Bevölkerungswissenschaft in Halle einrichten

Die AfD will darauf hinwirken, dass an der Universität Halle ein Lehrstuhl für Bevölkerungswissenschaft entsteht. Er soll die Ursachen des Geburtenrückgangs erforschen, damit der Staat nach Ansicht der Partei wirksam gegensteuern kann.

Die AfD will einen neuen Lehrstuhl an der Universität Halle. Ein Lehrstuhl ist eine feste Stelle für Forschung und Lehre. Dort sollen Fachleute erforschen, warum weniger Kinder geboren werden. Die AfD will so Wege finden, damit es mehr Geburten gibt.

AfD: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Ferien- und Ganztagsbetreuung durch das Land finanzieren

Das BSW will, dass das Land eine verlässliche Betreuung in den Ferien und im Ganztag bezahlt und die Kommunen dabei unterstützt. Eltern sollen ohne finanziellen oder gesellschaftlichen Druck zwischen Beruf und Familienarbeit wählen können. Die Partei will außerdem die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen stärken.

Kinder haben mehr freie Tage als Eltern Urlaub haben. Das BSW will deshalb mehr Betreuung in den Ferien und am Nachmittag. Das Land soll dafür bezahlen. Es soll auch den Städten und Gemeinden helfen. Frauen sollen eigenes Geld verdienen können.

Werbemessen für Leihmutterschaft verbieten

Das BSW lehnt es ab, Mutterschaft und Kinderwunsch zu kommerzialisieren. Messen, auf denen Agenturen für Leihmutterschaft werben oder Verträge vorbereiten, sollen im Land untersagt werden. Die Partei will damit Frauen vor Ausbeutung und Kinder vor Menschenhandel schützen.

Das BSW ist gegen Geschäfte mit Leihmutterschaft. Bei einer Leihmutterschaft trägt eine Frau ein Kind für andere aus. Messen mit Werbung dafür sollen in Sachsen-Anhalt verboten sein. Das soll Frauen und Kinder schützen.

Kitas beitragsfrei machen

Das BSW will die Elternbeiträge für Kitas in Sachsen-Anhalt perspektivisch abschaffen und eine ganztägige Betreuung im ganzen Land sichern. Frühkindliche Bildung dürfe nach Ansicht der Partei nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.

Eltern sollen später kein Geld mehr für die Kita zahlen. Überall soll es Betreuung für den ganzen Tag geben. Das BSW sagt: Bildung für kleine Kinder darf nicht vom Geld der Eltern abhängen.

Mehr Kita-Fachkräfte ausbilden, Kinderförderungsgesetz reformieren

Das BSW will das Kinderförderungsgesetz grundlegend reformieren, mehr Erzieher ausbilden und die Personalschlüssel verbessern. Bezahlung und Arbeitsbedingungen in Kitas sollen aufgewertet werden, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.

In Kitas fehlen Fachkräfte. Das BSW will mehr Erzieher ausbilden. Eine Fachkraft soll weniger Kinder betreuen. Die Arbeit in der Kita soll besser bezahlt werden.

Unabhängige Ombudsstellen in der Jugendhilfe einrichten

Das BSW will im ganzen Land dauerhaft unabhängige Ombudsstellen für die Kinder- und Jugendhilfe schaffen. Sie sollen Kindern, Jugendlichen und Familien bei Konflikten mit Jugendämtern oder Trägern früh helfen.

Manche Kinder und Familien haben Streit mit dem Jugendamt. Das BSW will dafür unabhängige Anlauf-Stellen schaffen. Dort bekommen sie Hilfe und Vermittlung. Diese Stellen soll es im ganzen Land geben.

BSW: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Gesellschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Familien stärken und Alleinerziehende entlasten

Die CDU will Familien in jeder Form unterstützen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Alleinerziehende sollen im Bund steuerlich entlastet werden und im Land mehr Beratung und leichteren Zugang zu Hilfen bekommen.

Die CDU will Familien helfen. Das gilt für alle Arten von Familien. Eltern sollen Beruf und Familie gut verbinden können. Kinder-Betreuung soll gut und bezahlbar sein. Allein-Erziehende sollen weniger Steuern zahlen und mehr Beratung bekommen.

Kinderschutz und Jugendarbeit ausbauen

Die CDU will Kinder besser vor Gewalt schützen, vor allem vor sexualisierter Gewalt, und dafür Kinderschutzzentren und -ambulanzen fördern. Jugendverbände und offene Jugendarbeit sollen dauerhaft und planbar unterstützt werden.

Die CDU will Kinder besser vor Gewalt schützen. Dafür soll es mehr Kinder-Schutz-Zentren geben. Kinder und Jugendliche sollen mehr mitreden können. Jugend-Arbeit soll dauerhaft Geld bekommen.

CDU: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Jugendorte, Jugendverbände und Familienzentren fördern

Die Grünen wollen mehr Treffpunkte für junge Menschen schaffen, besonders in kleineren Orten. Jugendverbände, Familienzentren und Familienverbände sollen verlässlicher gefördert werden.

Vielen jungen Menschen fehlen Orte zum Treffen. Die Grünen wollen solche Orte schaffen, auch in kleinen Gemeinden. Jugend-Verbände sollen sicher Geld bekommen. Auch Zentren für Familien sollen mehr Förderung erhalten.

Grüne: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationeher offen (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Alleinerziehende finanziell besser absichern

Die Linke will Alleinerziehenden 24 Monate Elterngeld zusichern und den Unterhaltsvorschuss ohne Bedingungen allen gewähren, die ihn brauchen. Sie begründet das mit dem hohen Armutsrisiko von Einelternfamilien, die meist von Frauen geführt werden.

Die Linke will Alleinerziehenden mehr helfen. Sie sollen 24 Monate lang Elterngeld bekommen. Den Unterhalts-Vorschuss soll jeder bekommen, der ihn braucht. Das ist Geld vom Staat, wenn der andere Elternteil nicht zahlt. Die Partei sagt: Alleinerziehende sind besonders oft arm.

Kita beitragsfrei machen, Ganztagsanspruch für alle

Die Linke will die Elternbeiträge für Kitas abschaffen und jedem Kind einen uneingeschränkten Anspruch auf zehn Stunden Betreuung am Tag geben. Hinzu kommt ein kostenloses Mittagessen in Kitas und Tagespflege.

Die Linke will, dass Eltern für die Kita nichts mehr zahlen. Jedes Kind soll ein Recht auf 10 Stunden Betreuung am Tag haben. Das Mittagessen soll für alle Kinder kostenlos sein. Das Land soll die Kosten übernehmen.

Kita-Personalschlüssel verbessern und Finanzierung neu ordnen

Die Linke will mehr Personal je Kind in Krippe und Kindergarten und ein neues Finanzierungssystem für Kitas. Planung und Finanzierung sollen bei Landkreisen und kreisfreien Städten liegen, der Anteil der Gemeinden soll entfallen.

Die Linke will mehr Personal in Kitas. In der Krippe soll eine Fachkraft 3 Kinder betreuen. Im Kindergarten sollen es 7,5 Kinder sein. Die Gemeinden sollen nicht mehr mitzahlen. Das Land soll die Mehrkosten tragen.

Kindergrundsicherung von mindestens 630 Euro einführen

Die Linke fordert eine Kindergrundsicherung von mindestens 630 Euro monatlich für jedes Kind, ohne Sanktionen und als eigenständige Leistung. Familienplanung soll nach dem Programm nicht vom Einkommen abhängen.

Jedes Kind soll Geld vom Staat bekommen. Die Linke will mindestens 630 Euro im Monat. Das Geld soll niemand kürzen dürfen. Der Antrag soll einfach sein.

Elterngeldantrag vereinfachen, Pflegefamilien und Alleinerziehende stärken

Die Linke will, dass Elterngeld schon mit der Geburtsbescheinigung der Hebamme beantragt werden kann, und Pflegeeltern beim Elterngeld gleichstellen. Dazu kommen einheitliche Beihilfen für Pflegefamilien und ein Runder Tisch für Alleinerziehende.

Eltern sollen Elterngeld schneller beantragen können. Dafür soll die Bescheinigung der Hebamme reichen. Pflege-Eltern sollen auch Elterngeld bekommen. Alleinerziehende sollen bei der Politik mitreden.

Kinderschutz und Jugendhilfe ausbauen

Die Linke will Jugendämter personell besser ausstatten, Ombudsstellen in allen Kreisen einrichten und landesweite Mindeststandards für die Jugendhilfeplanung festlegen. Kinder sollen damit besser geschützt werden und überall unter vergleichbaren Bedingungen aufwachsen.

Die Linke will Kinder besser schützen. Jugend-Ämter sollen mehr Personal bekommen. In jedem Kreis soll es eine Ombuds-Stelle geben. Dort bekommen Familien Hilfe bei Streit mit dem Amt. Für die Jugend-Hilfe sollen im ganzen Land gleiche Regeln gelten.

Kinderschutz und frühe Hilfen ausbauen

Die Linke will, dass Hilfe für Kinder und Familien früh und verlässlich ankommt. Dazu sollen eine gut erreichbare erste Anlaufstelle, feste Fristen und geregelte Übergaben zwischen Jugendhilfe, Gesundheitsdienst, Schule und Familiengericht dienen. Bei häuslicher Gewalt soll der Schutz des Kindes Vorrang haben.

Die Linke will Kinder besser schützen. Familien sollen schnell Hilfe bekommen. Es soll eine Stelle geben, die man leicht erreicht. Ämter, Schulen und Gerichte sollen besser zusammenarbeiten. Kinder sollen auch ohne Kranken-Versicherung behandelt werden.

Jugendarbeit als Rechtsanspruch gesetzlich sichern

Die Linke will Kinder- und Jugendarbeit mit Mindeststandards als Rechtsanspruch im Landesgesetz zur Kinder- und Jugendhilfe verankern. Die Landesförderung soll steigen und jährlich automatisch wachsen. Beschäftigte sollen nach Tarif des öffentlichen Dienstes bezahlt werden, weil ihre Lage aus Sicht des Programms oft unsicher ist.

Die Linke will Jugend-Arbeit per Gesetz sichern. Alle jungen Menschen sollen ein Recht darauf haben. Das Land soll mehr Geld dafür geben. Das Geld soll jedes Jahr steigen. Die Beschäftigten sollen besser bezahlt werden und sichere Stellen haben.

Offene Jugendorte und Freiräume sichern

Die Linke will Jugendclubs und andere offene Treffpunkte mit festen Öffnungszeiten und beständigem Personal absichern. Leer stehende Gebäude sollen gemeinsam mit Jugendlichen zu Freiräumen werden. Schullandheime und Ferienangebote sollen allen offenstehen, egal wie viel Geld eine Familie hat.

Die Linke will mehr Orte für Jugendliche. Jugend-Clubs sollen auch abends und in den Ferien offen sein. Leere Häuser sollen zu Treffpunkten werden. Ferien-Fahrten sollen nicht vom Geld der Eltern abhängen. Niemand soll einen Ausweis zeigen müssen.

Teilhabe-Berichte, Präventionsketten und Kinderrechts-Budget einführen

Die Linke will jährlich offenlegen, welche Angebote für Kinder es gibt und wo Lücken bestehen. Im Haushalt soll ein Kinderrechts-Budget zeigen, welche Gelder die Teilhabe verbessern. Verbindliche Präventionsketten sollen Zuständigkeiten und Fristen klären, damit Familien nicht von Stelle zu Stelle geschickt werden.

Die Linke will jedes Jahr einen Bericht über Angebote für Kinder. Der Bericht soll zeigen, wo etwas fehlt. Im Haushalt soll man sehen, welches Geld Kindern hilft. Geld soll dorthin gehen, wo die Not am größten ist. Ämter sollen klare Zuständigkeiten und Fristen haben.

Linke: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Jugendarbeit und Jugendclubs stärken

Die SPD will die Jugendarbeit im Land ausbauen. Die Kreis-Kinder- und Jugendringe sollen mehr Geld und Personal erhalten, und Jugendliche sollen eigene Budgets für ihre Projekte bekommen. Jugendclubs und selbstorganisierte Räume sollen weiter gefördert werden.

Die SPD will mehr für junge Menschen tun. Jugend-Verbände sollen mehr Geld und mehr Personal bekommen. Jugendliche sollen eigenes Geld für ihre Projekte haben. Jugend-Clubs sollen repariert und gestärkt werden.

Familienberatungszentren schaffen, Regenbogenfamilien gleichstellen

Die SPD will Beratungsangebote für Familien zusammenführen und zu Familienberatungszentren ausbauen. Familienpolitik soll die Vielfalt der Familienformen berücksichtigen. Das Land soll zudem im Bundesrat eine Initiative gegen die Diskriminierung von Regenbogenfamilien und queeren Menschen unterstützen.

Familien sollen Hilfe an einem Ort bekommen. Dafür will die SPD Familien-Beratungs-Zentren schaffen. Die SPD sagt: Es gibt viele Arten von Familien. Regenbogen-Familien sollen nicht benachteiligt werden.

Frühe Hilfen und Prävention ausbauen

Die SPD will die Frühen Hilfen, die Familiensozialarbeit und die Familienbildung stärken. Frühe Unterstützung soll Familien entlasten, Gefahren für das Kindeswohl vorbeugen und spätere Kosten der Jugendhilfe begrenzen. Außerdem sollen Häuser des Jugendrechts entstehen können.

Familien sollen früh Hilfe bekommen. Das soll Kinder schützen. Die SPD will Familien-Sozialarbeit ausbauen. Bei Straftaten von Jugendlichen sollen Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendhilfe an einem Ort zusammenarbeiten.

SPD: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl