Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Was sagen die Parteien in Brandenburg zur Familie?

4 aktuelle Wahlprogramme in Brandenburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 8 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Traditionelle Familie stärken, ungeborenes Leben schützen

Die AfD will die Familie aus Vater, Mutter und Kindern stärken und mit einer geburtenfördernden Familienpolitik dem Bevölkerungsrückgang begegnen. Sie will die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche durch Hilfen für Familien, leichtere Adoption sowie anonyme Geburt und Babyklappen senken.

Die AfD will Familien mit Vater, Mutter und Kindern stärken. Es sollen mehr Kinder geboren werden. Frauen sollen Hilfe bekommen, damit sie nicht abtreiben. Adoption soll leichter werden. Es soll genug Baby-Klappen geben.

Abtreibungen zur Ausnahme machen, Beratung verschärfen

Die AfD will, dass Schwangerschaftsabbrüche die Ausnahme bleiben, und lehnt es ab, sie zu einem Menschenrecht zu erklären. Die Beratung soll festen Qualitätsstandards folgen und über den Entwicklungsstand des Ungeborenen und mögliche Spätfolgen informieren.

Die AfD will, dass es wenige Abtreibungen gibt. Abtreibung soll kein Menschen-Recht werden. Die Beratung für Schwangere soll strenger werden. Sie soll auch über mögliche Folgen informieren.

Familien bei Steuern und Beiträgen entlasten

Die AfD will Familien steuerlich und bei den Sozialbeiträgen deutlich entlasten, damit sie auch mit einem Einkommen leben können. Dazu gehören ein Familiensplitting, ein höherer Kinderfreibetrag und eine Erstattung von Rentenbeiträgen bei jeder Geburt.

Die AfD will, dass Familien weniger Steuern zahlen. Auch die Beiträge zur Sozial-Versicherung sollen sinken. Eine Familie soll von einem Gehalt leben können. Für jedes Kind sollen Eltern 20.000 Euro Renten-Beiträge zurückbekommen.

Familiengeld und zinsfreies Familiendarlehen einführen

Die AfD will schrittweise ein Familiengeld einführen und Familien zinsfreie Darlehen von 25.000 Euro anbieten. Damit sollen Familien mit geringerem Einkommen entlastet und zur Familiengründung ermutigt werden.

Die AfD will ein neues Familien-Geld einführen. Familien sollen auch einen Kredit ohne Zinsen bekommen. Der Kredit beträgt 25.000 Euro. Mit jedem Kind muss man weniger zurückzahlen.

Leitbild Vater, Mutter, Kinder verteidigen

Die AfD stellt die Familie aus Vater, Mutter und Kindern als Ideal heraus und will das beenden, was sie als „Kult um Regenbogenfamilien“ bezeichnet. Sie lehnt eine Ausweitung des kleinen Sorgerechts und Kinderrechte im Grundgesetz ab.

Für die AfD ist die beste Familie: Vater, Mutter und Kinder. Sie will Regenbogen-Familien nicht besonders hervorheben. Mehr als zwei Menschen sollen kein Sorgerecht bekommen. Kinder-Rechte sollen nicht extra ins Grundgesetz.

Alleinerziehende unterstützen, gemeinsames Sorgerecht ab Geburt

Die AfD will Alleinerziehende besser unterstützen und Trennungsfolgen für Kinder mindern. Unverheiratete Eltern sollen von Geburt an automatisch gemeinsam das Sorgerecht haben, und Väter sollen mehr Umgang erhalten können.

Die AfD will Alleinerziehenden mehr helfen. Kinder sollen unter einer Trennung weniger leiden. Auch nicht verheiratete Eltern sollen beide sofort das Sorgerecht haben. Väter sollen ihre Kinder öfter sehen können.

Betreuungsgeld für die ersten drei Jahre einführen

Die AfD will ein Betreuungsgeld als Lohnersatz für Eltern oder Großeltern einführen, die Kinder in den ersten drei Jahren selbst betreuen. Die Betreuung zu Hause soll finanziell genauso unterstützt werden wie die in Kita oder Tagespflege.

Eltern sollen Geld bekommen, wenn sie ihr kleines Kind selbst betreuen. Das gilt für die ersten drei Jahre. Auch Großeltern können das Geld bekommen. Eltern sollen frei zwischen Kita und Betreuung zu Hause wählen können.

Kitas ausbauen und Erzieherausbildung stärken

Die AfD will mindestens 750 Millionen Euro für Bau und Sanierung von Kitas und Schulen bereitstellen und die Kitarechtsreform abschließen. Die Erzieherausbildung soll attraktiver werden, ohne die Anforderungen zu senken; Inhalte in Kitas sollen sich an der Mehrheitsgesellschaft orientieren.

Die AfD will viel Geld für Kitas und Schulen ausgeben. Es geht um mindestens 750 Millionen Euro. Es soll mehr Erzieher geben. In Kitas soll es nach dem Willen der AfD nicht um Sexualität und Minderheiten gehen.

Krippe samt Verpflegung beitragsfrei machen

Die AfD fordert, dass der Besuch staatlicher Krippen einschließlich des Essens kostenlos wird, um Eltern zu entlasten. Dazu sollen flexiblere Öffnungszeiten und neue Betreuungsangebote nach dem Hort kommen.

Die Krippe soll für Eltern nichts kosten. Auch das Essen dort soll kostenlos sein. Kitas sollen länger und flexibler geöffnet haben. Das hilft Eltern, die arbeiten.

Eltern in Ausbildung, Studium und Wissenschaft unterstützen

Die AfD will jungen Eltern in Ausbildung und Studium die BAföG-Rückzahlung erlassen und die Regelstudienzeit verlängern. An Hochschulen sollen unbefristete Stellen, Förderprogramme und Kinderbetreuung die Familiengründung erleichtern.

Die AfD will Eltern helfen, die studieren oder eine Ausbildung machen. Sie sollen ihr BAföG nicht zurückzahlen müssen. BAföG ist Geld vom Staat für Studium und Ausbildung. Eltern sollen länger studieren dürfen. Jede Hochschule soll eine Kinder-Betreuung haben.

AfD: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Kita-Gesetz neu fassen und Betreuungsschlüssel verbessern

Das BSW will das Kita-Gesetz neu fassen und Kitas sowie Horte finanziell und personell besser ausstatten. Sinkende Kinderzahlen sollen nicht zu Schließungen führen, sondern für einen besseren Betreuungsschlüssel genutzt werden.

Das BSW will ein neues Kita-Gesetz machen. Kitas und Horte sollen mehr Geld und mehr Personal bekommen. Eine Fachkraft soll sich um weniger Kinder kümmern müssen. Kitas sollen nicht schließen, wenn es weniger Kinder gibt.

Kita und Mittagessen kostenfrei machen

Das BSW will, dass frühkindliche Bildung einschließlich der Krippe nichts kostet. Auch das Mittagessen in Kitas, Horten und Grundschulen soll kostenlos werden, um Familien zu entlasten.

Das BSW will Krippe und Kita kostenlos machen. Auch das Mittagessen soll nichts kosten. Das gilt für Kitas, Horte und Grundschulen. Familien sollen so weniger Geld ausgeben müssen.

BSW: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Neues Kitagesetz und beitragsfreie Kitas

Die CDU will früh in der Wahlperiode ein neues Kitagesetz mit transparenterer Finanzierung beschließen. Sie unterstützt eine vollständige Befreiung der Familien von Kitabeiträgen, solange die Qualität nicht darunter leidet. Begründet wird das mit Personalmangel, hohen Krankenständen und der Höhe der Beiträge.

Die CDU will ein neues Gesetz für Kitas. Es soll zu Beginn kommen. Familien sollen für die Kita nichts mehr zahlen. Die Qualität soll dabei gut bleiben. Es soll mehr und besser ausgebildetes Personal geben.

Familien unterstützen, Familienzeitkonten einführen

Die CDU sieht Ehe und Familie als Grundlage des Zusammenhalts und die Eltern zuerst in der Verantwortung. Sie will alle Familienformen durch Beratung, Betreuung und bessere Vereinbarkeit stärken und sich im Bund für Familienzeitkonten einsetzen.

Die CDU will alle Familien unterstützen. Eltern sollen weniger arbeiten können, ohne Geld zu verlieren. Dafür soll es Familien-Zeitkonten geben. Es soll mehr Beratung für Familien geben.

CDU: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Verbleibende Elternbeiträge für Krippe und Hort abschaffen

Die SPD will die noch bestehenden Elternbeiträge zuerst in der Krippe und danach im Hort streichen. Das soll Familien entlasten und ist aus Sicht des Programms ein weiterer Schritt zu vollständig kostenfreier Bildung.

Die SPD will, dass Eltern nichts mehr für die Krippe zahlen. Danach soll auch der Hort kostenlos werden. Das soll Familien Geld sparen. Das Essen in Kita und Schule soll bezahlbar bleiben.

Kita-Bau, Ganztag und Familienzentren fördern

Die SPD will Kommunen mit einem Investitionsprogramm beim Bau von Kitas helfen, damit es überall wohnortnah Plätze von der Krippe bis zum Hort gibt. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung in der Grundschule soll umgesetzt und die Familienzentren sollen erhalten und gestärkt werden.

Die SPD will den Gemeinden Geld für neue Kitas geben. Es soll überall genug Plätze in der Nähe geben. Grundschul-Kinder sollen den ganzen Tag betreut werden können. Familien-Zentren sollen Eltern weiter beraten.

Jugendarbeit und Jugendbeteiligung stärken

Die SPD will die Jugendarbeit ausbauen und das Land stärker an den Personalkosten beteiligen. Außerdem sollen Freiwilligendienste attraktiver werden und Kinder und Jugendliche in den Kommunen mehr mitreden können.

Die SPD will mehr Geld für Jugendarbeit geben. Das Land soll ein Viertel der Personal-Kosten zahlen. Junge Leute im Freiwilligen-Dienst sollen mehr Taschengeld bekommen. Kinder und Jugendliche sollen in ihrer Gemeinde mehr mitbestimmen.

SPD: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl