Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Was sagen die Parteien in Hessen zur Familie?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hessen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 7 eher konservativ, 1 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 2 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Geburtenrate durch aktive Bevölkerungspolitik erhöhen

Die AfD will die Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung mittelfristig deutlich steigern und die traditionelle Familie aus Mutter, Vater und Kindern ins Zentrum der Politik stellen. Der Staat soll für Kinderreichtum werben und finanzielle Anreize setzen. Zuwanderung hält die Partei als Antwort auf den Bevölkerungsrückgang für ungeeignet.

In Deutschland kommen wenige Kinder zur Welt. Die AfD will, dass einheimische Familien mehr Kinder bekommen. Der Staat soll dafür werben und Familien Geld-Vorteile geben. Die Familie aus Mutter, Vater und Kindern soll besonders geschützt sein. Zuwanderung sieht die AfD nicht als Lösung.

Gleichstellungsbeauftragte durch Familienbeauftragte ersetzen

Die AfD will die Stellen der Gleichstellungsbeauftragten abschaffen und stattdessen Familienbeauftragte einsetzen. Außerdem sollen neue und bestehende Vorschriften darauf geprüft werden, ob sie Familien belasten.

Heute gibt es Gleichstellungs-Beauftragte. Die AfD will diese Stellen abschaffen. Dafür soll es Familien-Beauftragte geben. Sie sollen prüfen, ob Hessen gut für Familien ist. Neue Gesetze sollen Familien nicht stärker belasten.

Schwangerschaftskonfliktberatung um Ultraschall-Angebot erweitern

Die AfD will, dass Beratungsstellen Schwangeren und werdenden Vätern verpflichtend eine Ultraschalluntersuchung des ungeborenen Kindes anbieten. Zudem soll eine breite Hilfsstruktur für ungewollt Schwangere entstehen, damit Abtreibungen nicht aus einer Notlage heraus erfolgen.

Vor einer Abtreibung gibt es eine Beratung. Die AfD will: Die Beratung muss einen Ultraschall vom Kind anbieten. Die Frauen sollen auch eine Liste mit allen Hilfen bekommen. Die AfD will mehr Hilfe für ungewollt Schwangere schaffen.

Elterliche Betreuung wie Kitas finanziell fördern

Die AfD lehnt es ab, dass der Staat die Betreuung von Kleinkindern außerhalb der Familie bevorzugt. Eltern, die ihre Kinder unter drei Jahren selbst betreuen, sollen dieselbe finanzielle Unterstützung erhalten wie Kitas und Tagesmütter.

Manche Eltern betreuen ihre kleinen Kinder selbst. Die AfD will, dass der Staat diese Eltern mit Geld unterstützt. Sie sollen so viel bekommen wie Kitas und Tagesmütter. Die AfD findet: Kleine Kinder brauchen vor allem ihre Eltern.

Elternrechte in der Landesverfassung verankern

Die AfD will das Erziehungsrecht der Eltern ausdrücklich in die hessische Verfassung aufnehmen. Sie sieht in den 2018 verankerten Kinderrechten einen Weg für den Staat, in Familien einzugreifen.

Die AfD will die Rechte der Eltern in die Verfassung von Hessen schreiben. Dort stehen seit 2018 Kinder-Rechte. Die AfD fürchtet: Der Staat mischt sich dadurch in Familien ein. Eltern sollen zuerst für die Erziehung zuständig sein.

Baby-Begrüßungsgeld für deutsche Eltern einführen

Die AfD will für jedes neugeborene Kind ein Begrüßungsgeld zahlen, um mehr Geburten anzuregen. Voraussetzung ist die deutsche Staatsbürgerschaft. Außerdem müssen Mutter und Vater ihren Hauptwohnsitz schon ein Jahr oder länger in Hessen haben.

Die AfD will Eltern Geld für jedes neue Baby geben. Das soll ein Anreiz für mehr Kinder sein. Die Eltern müssen Deutsche sein. Sie müssen seit einem Jahr in Hessen wohnen. Das Geld kommt in zwei Teilen.

Freien Eintritt in Kulturstätten für Kinder einführen

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sollen Museen, Burgen, Schlösser und Kulturdenkmäler kostenlos besuchen können, wenn ein Erziehungsberechtigter sie begleitet. Die AfD will so die nächste Generation an das kulturelle Erbe Hessens heranführen.

Kinder bis 16 Jahre sollen keinen Eintritt zahlen. Das gilt für Museen, Burgen und Schlösser. Ein Elternteil muss dabei sein. Die AfD will, dass Kinder die Geschichte von Hessen kennenlernen.

Kitas und Mittagessen in Schulen kostenfrei machen

Die AfD will Krippen und Kindergärten schon ab dem ersten Kind gebührenfrei machen. Auch das Mittagessen in Kitas und an allen Schulen soll nichts kosten.

Krippen und Kindergärten sollen für Eltern kostenlos sein. Das soll schon für das erste Kind gelten. Auch das Mittagessen in Kita und Schule soll nichts kosten. Das Essen soll gesund sein und gut schmecken.

Familie mit Beruf und Studium besser vereinbaren

Die AfD will flexiblere Arbeitszeiten, mehr Arbeit von zu Hause und betriebsnahe Kinderbetreuung fördern. An Hochschulen soll das Kita-Angebot wachsen, und Studierende mit Kind sollen mehr Hilfen erhalten.

Eltern sollen Arbeit und Familie besser verbinden können. Die AfD will flexible Arbeitszeiten und mehr Arbeit von zu Hause. Betriebe sollen Kinder-Betreuung anbieten. An Hochschulen soll es mehr Kita-Plätze geben. Mütter sollen nach der Erziehungszeit leicht in den Beruf zurückkehren.

Christliche Bräuche in Kitas erhalten

Die AfD will christliche und abendländische Bräuche an allen Kitas beibehalten und fördern. Sie begründet das damit, dass immer weniger Kinder und Jugendliche deren Bedeutung und Herkunft kennen.

In Kitas sollen christliche Bräuche bleiben. Die AfD will diese Bräuche fördern. Sie sagt: Viele Kinder kennen die Bedeutung nicht mehr.

Schutz ungeborenen Lebens in der Beratung voranstellen

Die AfD will, dass der Schutz des ungeborenen Lebens das wichtigste Ziel der Schwangerschaftskonfliktberatung ist. Auskunft über Ärzte und Kliniken für einen Abbruch sollen Frauen erst nach einer intensiven Beratung erhalten. Opfer von Vergewaltigung oder Missbrauch sollen ohne Hürden Zugang zu einem Abbruch haben.

Die AfD will ungeborene Kinder schützen. Das soll das wichtigste Ziel in der Beratung für Schwangere sein. Erst nach der Beratung sollen Frauen erfahren, wo ein Abbruch möglich ist. Nach einer Vergewaltigung soll ein Abbruch ohne Hürden möglich sein.

AfD: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Mehr Zeit und Angebote für Familien schaffen

Die CDU will Eltern mehr zeitliche Flexibilität verschaffen, etwa durch flexiblere Arbeitszeiten und Familienzeitkonten. Zugleich soll die Infrastruktur für Familien wachsen, zum Beispiel durch mehr Familienzentren.

Die CDU will, dass Eltern mehr Zeit für ihre Kinder haben. Arbeitszeiten sollen flexibler werden. Es soll mehr Familien-Zentren geben. Paare mit Kinder-Wunsch sollen Hilfe bekommen.

Kinderfreundlichkeit und Jugendbeteiligung fördern

Die CDU will Familien mit Kindern im Alltag mehr Vorrang geben und dazu einen „Pakt für Kinderfreundlichkeit“ mit Kommunen und gesellschaftlichen Institutionen schließen. Kinder unter sechs Jahren sollen landeseigene Einrichtungen kostenlos besuchen können.

Die CDU will Hessen freundlicher für Kinder machen. Kleine Kinder sollen in Einrichtungen des Landes keinen Eintritt zahlen. Es soll Familien-Tickets für beliebig viele Kinder geben. Jugendliche sollen in ihren Orten mehr mitreden können.

Kinderschutz mit Meldepflicht und Koordinatoren ausbauen

Die CDU will den Kinderschutz stärken und setzt dabei zuerst auf Vorbeugung und Hilfe für Eltern. Einrichtungen, die mit Kindern arbeiten, sollen Verdachtsfälle von Misshandlung oder Vernachlässigung melden müssen, und Jugendämter sollen Kinderschutzkoordinatoren erhalten.

Die CDU will Kinder besser schützen. Schulen und andere Einrichtungen sollen einen Verdacht auf Misshandlung melden müssen. Jugendämter sollen eigene Fachleute für Kinder-Schutz bekommen. Eltern sollen früh Hilfe erhalten.

Kinderbetreuung und Tagespflege ausbauen

Die CDU will das Betreuungsangebot in allen Formen erweitern, damit jedes Kind auf Wunsch der Eltern einen wohnortnahen, guten Platz bekommt. Betreuung in der Familie, bei Tageseltern, in Krippe und Kita gilt ihr als gleichwertig.

Die CDU will mehr Plätze für die Kinder-Betreuung schaffen. Das Land soll den Städten und Gemeinden Geld für Kitas geben. Auch Tages-Eltern sollen gestärkt werden. Eltern sollen frei wählen können.

Kita ab drei Jahren ganz beitragsfrei machen

Die CDU strebt an, die Betreuung für Kinder ab drei Jahren vollständig kostenlos zu machen, über die heute beitragsfreien sechs Stunden täglich hinaus. Voraussetzung ist, dass Hessen nach neuen Verhandlungen zum Länderfinanzausgleich mehr Geld behält.

Heute sind sechs Stunden Kita am Tag kostenlos. Die CDU will die Betreuung ab drei Jahren ganz kostenlos machen. Das soll nur kommen, wenn Hessen mehr Geld behalten darf. Dafür muss der Finanz-Ausgleich zwischen den Ländern neu verhandelt werden.

CDU: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kita-Plätze ausbauen, Gruppen verkleinern

Die FDP will mehr Plätze in Kitas schaffen und stärker in frühkindliche Bildung investieren. Sobald die Lücken beim Bedarf geschlossen sind, sollen die Gruppen kleiner werden.

Die FDP will mehr Plätze in Kitas. Alle Kinder sollen einen Platz bekommen können. Später sollen die Gruppen kleiner werden. Dann hat eine Fachkraft mehr Zeit für jedes Kind.

Betreuung flexibler und kommunal organisieren

Die FDP will Betreuungszeiten stärker am Bedarf der Familien ausrichten und Eltern die Wahl der Einrichtung überlassen, am Wohnort oder nahe der Arbeit. Die Kindertagespflege soll näher an die Gemeinden rücken.

Kitas sollen zu Zeiten offen sein, die Familien brauchen. Eltern sollen die Kita selbst wählen. Sie kann am Wohnort oder nahe der Arbeit liegen. Die Gemeinden sollen sich mehr um Tagesmütter und Tagesväter kümmern können.

Mehr Beratungsstellen bei Schwangerschaftskonflikten

Die FDP will das Angebot an Schwangerschaftskonfliktberatung und Familienberatung vergrößern. Nach Darstellung des Programms ist es für Frauen oft schwierig, eine Beratungsstelle in der Nähe zu finden.

Frauen brauchen vor einem Schwangerschafts-Abbruch eine Beratung. Oft ist keine Beratungs-Stelle in der Nähe. Die FDP will deshalb mehr Angebote. Frauen und Männer sollen leicht Hilfe finden.

Benachteiligte Kinder und Familien gezielt unterstützen

Die FDP will Kindern unabhängig von ihrer Herkunft gleiche Chancen geben und Familien mit wenig Geld oder Bildung durch Fachkräfte begleiten lassen. Zudem soll es genug Betreuungs- und Schulplätze geben, damit Eltern Kinder und Beruf verbinden und zwischen pädagogischen Konzepten wählen können.

Alle Kinder sollen die gleichen Chancen haben. Die FDP will Familien mit wenig Geld besonders helfen. Fachleute sollen diese Familien regelmäßig begleiten. Es soll genug Kitas und Schulen geben. Dann können Eltern leichter arbeiten.

FDP: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Jugendarbeit mit Aktionsprogramm ausbauen

Die Grünen wollen die Jugendarbeit nach der Coronapandemie mit einem fünfjährigen Aktionsprogramm stärken. Mobile und aufsuchende Angebote sollen wachsen, und die Kinder- und Jugendhilfe soll enger mit den Schulen zusammenarbeiten.

In der Corona-Zeit sind viele Angebote für Jugendliche ausgefallen. Die Grünen wollen deshalb ein Programm für fünf Jahre starten. Es soll mehr Jugendarbeit geben. Auch Streetwork soll wachsen. Das ist Sozialarbeit direkt auf der Straße.

Kinder besser vor sexueller Gewalt schützen

Die Grünen wollen den Landesaktionsplan gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen sowie die UN-Kinderrechtskonvention konsequent umsetzen. Dazu sollen Präventions- und Hilfsangebote wachsen und Kinderschutzambulanzen ausgebaut werden.

Die Grünen wollen Kinder besser vor sexueller Gewalt schützen. Es soll mehr Beratung und Hilfe geben. Es soll mehr Kinderschutz-Ambulanzen geben. Dort untersuchen Ärzte Kinder, die Gewalt erlebt haben.

Familien bei Vereinbarkeit und Beratung unterstützen

Die Grünen wollen Eltern helfen, Beruf und Familie zu verbinden, und alle Familienformen unterstützen, besonders Alleinerziehende und Regenbogenfamilien. Familienzentren sollen gestärkt und Kinderwunschbehandlungen stärker bezuschusst werden.

Die Grünen wollen Familien helfen. Eltern sollen Arbeit und Familie gut verbinden können. Familien-Zentren sollen mehr Unterstützung bekommen. Paare mit Kinder-Wunsch sollen mehr Geld für die Behandlung bekommen.

Frühe Bildung vernetzen und Familienzentren ausbauen

Die Grünen legen einen Schwerpunkt auf die ersten zehn Lebensjahre, weil aus ihrer Sicht in der Bildung und Erziehung dieser Zeit die Grundlagen für den Bildungserfolg entstehen. Kitas, Tagespflege und Grundschulen sollen enger zusammenarbeiten, und innerhalb von fünf Jahren sollen 50 weitere Familienzentren entstehen.

Die ersten Lebensjahre sind für Kinder besonders wichtig. Deshalb sollen Kitas und Grundschulen enger zusammenarbeiten. Die Grünen wollen 50 neue Familien-Zentren schaffen. Dort bekommen Familien Hilfe und Beratung.

Mehr Kita-Plätze und bessere Betreuungsqualität schaffen

Die Grünen wollen mit einem Investitionspaket den Ausbau von Kita- und Krippenplätzen in den Kommunen fördern. Ein begleitender Aktionsplan soll Qualität und Arbeitsbedingungen verbessern, unter anderem durch Alltagshelfer für nicht pädagogische Aufgaben.

Die Grünen wollen mehr Plätze in Kitas und Krippen schaffen. Dafür bekommen die Städte und Gemeinden Geld vom Land. Die Kitas sollen auch besser werden. Helfer sollen den Erziehern Arbeit abnehmen.

Fachkräfteoffensive für Kitas ausweiten

Die Grünen wollen dem Personalmangel in Kitas und Krippen mit mehr geförderten Ausbildungsplätzen begegnen. Das Land soll jedes Jahr 1.000 bezahlte, praxisintegrierte Ausbildungsplätze für Erzieherinnen und Erzieher fördern.

In Kitas fehlen Erzieherinnen und Erzieher. Die Grünen wollen jedes Jahr 1.000 Ausbildungs-Plätze fördern. Die Auszubildenden bekommen dabei Geld. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen leichter einsteigen können.

Inklusion und Sprachförderung in Kitas stärken

Die Grünen wollen Inklusion in Kitas, Krippen und Kindertagespflege voranbringen und die Sprachförderung weiterentwickeln. Das früher vom Bund bezahlte Sprach-Kita-Programm soll mit Landesgeld weiterlaufen.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen in die Kita gehen. Die Grünen wollen auch die Sprach-Förderung in Kitas stärken. Das Land soll die Sprach-Kitas weiter bezahlen. Kinder aus zugewanderten Familien sollen mehr Hilfe bekommen.

Grüne: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Kita-Gebühren vollständig abschaffen

Die SPD will die Elternbeiträge für Krippen und Kitas in Hessen ganz streichen. Bildung soll nach ihrem Willen von der Krippe bis zum Meister- oder Masterabschluss kostenlos sein. Das Programm bezeichnet dies als größte Nettoentlastung für Familien im Land.

Die SPD will, dass Eltern für die Kita nichts mehr zahlen. Das gilt auch für die Krippe. Bildung soll von Anfang an kostenlos sein. Familien sollen so mehr Geld übrig haben.

Mehr Fachkräfte für Kitas gewinnen

Die SPD will dem Personalmangel in Kitas und sozialen Berufen mit mehr Ausbildungsplätzen, bezahlter Ausbildung und leichterem Quereinstieg begegnen. Das Schulgeld soll entfallen. Bessere Arbeitsbedingungen sollen die Berufe attraktiver machen und die Qualität erhöhen.

In Kitas fehlen viele Fachkräfte. Die SPD will mehr Menschen ausbilden. Die Ausbildung soll bezahlt werden und kein Schulgeld kosten. Auch die Arbeit in der Kita soll besser werden.

Land soll zwei Drittel der Kita-Kosten tragen

Die SPD will, dass das Land Hessen zwei Drittel der Betriebskosten von Kitas übernimmt. Damit sollen Kommunen und Träger entlastet und Gebührenfreiheit, mehr Plätze und mehr Personal möglich werden. Zusätzlich soll der Ausbau von Kita- und Krippenplätzen weitergehen.

Kitas kosten viel Geld. Das Land soll zwei Drittel der laufenden Kosten zahlen. So haben Städte und Träger weniger Last. Es soll auch mehr Kita-Plätze geben.

Kinder- und Jugendschutz landesweit ausbauen

Die SPD will den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt in ganz Hessen ausbauen und Beratung sowie Vorbeugung ausreichend finanzieren. Eine Koordinierungsstelle des Landes soll die Arbeit auf allen Ebenen vernetzen. Das Programm begründet dies mit einer steigenden Zahl von Kindern, die Gewalt erleben.

Die SPD will Kinder besser vor Gewalt schützen. Beratungs-Stellen sollen genug Geld bekommen. Eine Stelle beim Land soll alle Hilfen verbinden. Es soll auch mehr Therapie-Plätze für Kinder geben.

SPD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl