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Was sagen die Parteien in Sachsen zur Familie?

7 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 5 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 2 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Traditionelles Familienbild als Leitbild stärken

Die AfD will die Familie aus Vater, Mutter und Kindern wieder zum Leitbild machen und Nachteile für dieses Modell abbauen. Ein positives Bild der Familie soll in Kitas und Schulen Lehrinhalt werden. Das Programm begründet dies mit dem demografischen Wandel, dessen Ursachen die Partei bekämpfen will.

Die AfD will die Familie aus Vater, Mutter und Kindern stärken. Dieses Modell soll das Vorbild sein. Kitas und Schulen sollen ein gutes Bild von Familie vermitteln. Familien sollen weniger Steuern und Abgaben zahlen. So sollen mehr Kinder geboren werden.

Abtreibungen erschweren, Schwangere in Not unterstützen

Die AfD will Hilfen für Schwangere in Notlagen ausbauen, damit sich mehr Frauen für das Kind entscheiden. Die reine Telefon- und Onlineberatung vor einem Schwangerschaftsabbruch soll wieder entfallen. Ein Grundrecht auf Abtreibung lehnt die Partei ab, die geltenden Bundesgesetze sollen unverändert bleiben.

Die AfD will Schwangeren in Not mehr helfen. Mehr Frauen sollen ihr Kind bekommen. Die Beratung vor einer Abtreibung soll nur noch persönlich stattfinden. Beratung am Telefon oder im Internet reicht dann nicht mehr. Die Gesetze zur Abtreibung sollen so bleiben, wie sie sind.

Baby-Begrüßungsgeld von 5.000 Euro einführen

Die AfD will ein sächsisches Begrüßungsgeld von 5.000 Euro pro Kind einführen, um die Geburtenzahl zu erhöhen. Es soll nur an Eltern gehen, die ausschließlich die deutsche Staatsangehörigkeit haben und seit mindestens zehn Jahren in Sachsen wohnen. Weitere Bedingungen sind Ausbildung, Studium oder Berufstätigkeit.

Die AfD will Eltern 5.000 Euro für jedes neue Baby zahlen. Das Geld gibt es nur für Eltern mit allein deutschem Pass. Sie müssen seit zehn Jahren in Sachsen wohnen. Sie müssen eine Ausbildung haben oder arbeiten. Das Geld kommt in drei Teilen.

Landeserziehungsgeld auf bis zu 1.500 Euro ausbauen

Die AfD will das Landeserziehungsgeld von bisher höchstens 300 Euro auf 750 bis 1.500 Euro im Monat anheben und bis zum dritten Geburtstag des Kindes zahlen. Eltern sollen dadurch frei wählen können, ob sie ihr Kleinkind zu Hause oder in der Krippe betreuen. Anspruch sollen nur Eltern mit ausschließlich deutscher Staatsangehörigkeit und zehn Jahren Wohnsitz in Sachsen haben.

Eltern bekommen in Sachsen Geld, wenn sie ihr kleines Kind zu Hause betreuen. Bisher sind das höchstens 300 Euro. Die AfD will 750 bis 1.500 Euro im Monat zahlen. Das Geld soll es bis zum dritten Geburtstag geben. Nur Eltern mit allein deutschem Pass sollen es bekommen.

Kita-Finanzierung und Betreuungsschlüssel verbessern

Die AfD will den Landeszuschuss für Kitas und Kindertagespflege deutlich erhöhen und den Anteil der Kommunen an Krippenplätzen auf höchstens 50 Prozent begrenzen. Die Betreuungsschlüssel sollen auf 1 zu 3 in der Krippe, 1 zu 7,5 im Kindergarten und 1 zu 12 im Hort sinken. Kleine Dorf-Kitas sollen durch flexiblere Regeln erhalten bleiben.

Die AfD will mehr Landes-Geld für Kitas geben. Städte und Gemeinden sollen weniger zahlen. Eine Erzieherin soll sich um weniger Kinder kümmern. In der Krippe sollen es drei Kinder sein. Kleine Kitas auf dem Dorf sollen bleiben.

Kita-Elternbeiträge deckeln, Erzieherausbildung attraktiver machen

Die AfD will die Elternbeiträge für Kitas zunächst auf 15 Prozent begrenzen und langfristig streichen, sobald das reformierte Landeserziehungsgeld eine Wahlfreiheit bei der Betreuung geschaffen hat. Die Erzieherausbildung soll vergütet und verkürzt werden. Eine Prämie soll junge Erzieher für den ländlichen Raum gewinnen.

Eltern sollen weniger für die Kita zahlen. Zuerst soll ihr Anteil höchstens 15 Prozent betragen. Später soll die Kita nichts mehr kosten. Wer Erzieher wird, soll in der Ausbildung Geld bekommen. Erzieher auf dem Land sollen eine Prämie erhalten.

Erziehungsleistung anerkennen und Familienhilfe ausbauen

Die AfD will Nachteile von Familien in der Sozialversicherung über den Bundesrat abbauen und Erziehungs- und Pflegezeiten stärker auf die Rente anrechnen. Die Familienhilfe soll ausreichend ausgestattet werden, um Familien in Krisen zu beraten. Auszubildende sollen von der Zweitwohnungssteuer verschont werden.

Die AfD will Eltern besser stellen. Zeiten für Kinder-Erziehung und Pflege sollen mehr für die Rente zählen. Familien in Krisen sollen gute Beratung bekommen. Eltern sollen leichter eine Kur mit Kind machen können. Jugendliche in Ausbildung sollen keine Zweit-Wohnungs-Steuer zahlen.

Kostenloses Mittagessen in Kitas und Schulen einführen

Die AfD will allen Kindern in sächsischen Kitas und Schulen ein kostenloses, gesundes Mittagessen anbieten. Das Programm begründet dies mit gestiegenen Preisen für Energie und Lebensmittel und mit dem Abbau sozialer Ungleichheit. Das Programm „Obst und Milch“ soll ohne aufwendige Anträge auf alle Kitas und Tagespflegestellen ausgedehnt werden.

Alle Kinder sollen in Kita und Schule ein Mittagessen ohne Kosten bekommen. Das Essen soll gesund und warm sein. Es soll nicht vom Geld der Eltern abhängen. Alle Kitas sollen außerdem Obst und Milch bekommen. Dafür soll es weniger Formulare geben.

AfD: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Kitas stärken und Beiträge langfristig abschaffen

Das BSW will die Kitas finanziell und personell besser ausstatten und die Elternbeiträge nicht anheben. Langfristig sollen Kitas beitragsfrei sein, das Mittagessen in Kitas und Grundschulen soll nichts kosten. Sinkende Kinderzahlen sollen für eine bessere Betreuung genutzt werden, nicht für Schließungen.

Das BSW will die Kita-Beiträge nicht erhöhen. Später sollen Kitas gar nichts mehr kosten. Das Mittagessen in Kita und Grundschule soll kostenlos sein. Eine Fachkraft soll weniger Kinder betreuen als heute.

BSW: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Betreuungsplätze und Ganztag an Grundschulen sichern

Die CDU will, dass Eltern auf Wunsch für ihr Kind vom ersten Geburtstag bis zum Abschluss der Grundschule einen Betreuungsplatz bekommen. Hort, Grundschule und Ganztagsangebote sollen enger verzahnt werden, und Kita-Fachkräfte sollen trotz sinkender Kinderzahlen gehalten werden.

Jedes Kind soll einen Betreuungs-Platz bekommen, wenn die Eltern das wollen. Das gilt vom ersten Geburtstag bis zum Ende der Grundschule. Hort und Grundschule sollen enger zusammenarbeiten. Die Fachkräfte in den Kitas sollen bleiben, auch wenn es weniger Kinder gibt.

Wahlfreiheit der Eltern und Familienförderung stärken

Die CDU will, dass Eltern selbst entscheiden, ob ihre Kinder zu Hause, in der Kita oder in der Tagespflege betreut werden, und dafür das Landeserziehungsgeld weiterentwickeln. Zugleich sollen Familienförderung und Kinderbetreuung ausgebaut und Alleinerziehende entlastet werden.

Eltern sollen selbst wählen, wie sie ihre Kinder betreuen. Das kann zu Hause sein oder in der Kita. Dafür soll es weiter das Landes-Erziehungs-Geld geben. Die CDU will Familien mehr fördern. Auch Allein-Erziehende sollen mehr Hilfe bekommen.

Paragraf 218 unverändert beibehalten

Die CDU lehnt es ab, die strafrechtliche Regelung zum Schwangerschaftsabbruch in Paragraf 218 zu lockern. Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sollen weiterhin finanzielle Hilfe erhalten.

Paragraf 218 regelt den Abbruch einer Schwangerschaft im Strafrecht. Die CDU will diese Regel nicht lockern. Paare, die keine Kinder bekommen können, sollen weiter Geld für die Behandlung bekommen.

CDU: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Familien finanziell entlasten, Landeserziehungsgeld ausweiten

Die Freien Wähler wollen Sachsen zum familienfreundlichsten Bundesland machen und Familien bei Gebühren und Abgaben entlasten. Das Landeserziehungsgeld soll unabhängig davon gezahlt werden, wie die Kinder betreut werden. Junge Eltern in Ausbildung oder Studium sollen besonders unterstützt werden.

Die Freien Wähler wollen Familien mehr helfen. Familien sollen weniger Gebühren zahlen. Das Landes-Erziehungsgeld sollen alle Eltern bekommen. Es soll egal sein, wer das Kind betreut. Junge Eltern in der Ausbildung sollen besondere Hilfe bekommen.

Alltagshilfen und Infrastruktur für alle Generationen ausbauen

Die Freien Wähler wollen Familien und Senioren im Alltag mit Geld und Infrastruktur unterstützen. Dazu zählen ein Pflegewohngeld, ein erweiterter Familienpass, wohnortnahe Versorgung und Ärzte sowie ein sachsenweites Nahverkehrsticket für alle Altersgruppen.

Die Freien Wähler wollen Familien und alten Menschen im Alltag helfen. Es soll ein Pflege-Wohngeld geben. Der Familien-Pass soll mehr bieten. Läden und Ärzte sollen in der Nähe sein. Es soll ein Ticket für Bus und Bahn für die ganze Familie geben.

Aktivierende Familienpolitik gegen den Geburtenrückgang

Die Freien Wähler wollen Überalterung und Bevölkerungsrückgang in Sachsen stoppen und die Landespolitik auf Familiengründung ausrichten. Das Sozialministerium soll den Begriff Familie im Namen tragen, und eine Imagekampagne soll für das Kinderkriegen werben.

In Sachsen kommen wenige Kinder zur Welt. Die Freien Wähler wollen das ändern. Die Politik soll Menschen ermutigen, Familien zu gründen. Ein Ministerium soll einen neuen Namen mit dem Wort Familie bekommen. Eine Werbe-Kampagne soll für Familien werben.

Freie Wähler: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Elternbeiträge deckeln, letztes Kita-Jahr kostenfrei machen

Die Grünen wollen Eltern bei den Kita-Kosten entlasten. Sie regen eine Obergrenze für Elternbeiträge an und setzen sich für ein kostenloses Mittagessen sowie ein beitragsfreies letztes Kita-Jahr ein. Die Kosten der Kitas sollen fair auf Land, Kommunen und Eltern verteilt werden.

Eltern sollen weniger für die Kita zahlen. Die Grünen wollen eine Grenze für die Beiträge. Das Mittagessen in der Kita soll nichts kosten. Auch das letzte Kita-Jahr soll kostenlos sein.

Landesweite Mindeststandards für die Jugendhilfe einführen

Die Grünen wollen Mindeststandards für die Kinder- und Jugendhilfe, die in ganz Sachsen gelten, weil die Mittel zwischen den Landkreisen ungleich verteilt seien. Jugendarbeit und Jugendverbände sollen verlässlich finanziert und der Kinderschutz ausgebaut werden.

Jugendhilfe ist nicht überall in Sachsen gleich gut. Die Grünen wollen gleiche Mindest-Regeln für das ganze Land. Jugendgruppen sollen dauerhaft Geld bekommen. Kinder sollen besser vor Gewalt geschützt werden.

Familienzentren und Beratung flächendeckend ausbauen

Die Grünen wollen Kinder- und Familienzentren an Kitas und Schulen im ganzen Land ausbauen, damit Familienbildung alle Familien leicht erreicht. Familie ist für sie überall dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen, in allen Formen.

Familien sollen leicht Beratung und Hilfe finden. Dafür wollen die Grünen mehr Familien-Zentren in Kitas und Schulen. Auch auf dem Land soll Beratung gut erreichbar sein. Für die Grünen gehören alle Arten von Familien dazu.

Landeserziehungsgeld abschaffen, Kita-Betreuung ausbauen

Die Grünen wollen das sächsische Landeserziehungsgeld streichen und das Geld in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf lenken, vor allem in Kita-Betreuung auch zu Randzeiten. Im Bund setzen sie sich für eine Kindergrundsicherung ein, die alle Kinder erreicht.

Sachsen zahlt Eltern ein Landes-Erziehungs-Geld. Die Grünen wollen diese Zahlung abschaffen. Das Geld soll in bessere Kita-Betreuung fließen. Kitas sollen auch früh und spät offen sein. Außerdem wollen die Grünen eine Kinder-Grundsicherung für ganz Deutschland.

Grüne: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Landesaktionsplan für Alleinerziehende umsetzen

Die Linke will Alleinerziehende stärker unterstützen, die laut Programm meist Frauen und häufig arm sind. Ein Landesaktionsplan soll die Ergebnisse eines von der Landtagsfraktion gegründeten Runden Tisches umsetzen. Dazu kommt eine Koordinierungsstelle auf Landesebene.

Die Linke will Alleinerziehenden mehr helfen. Ein Plan des Landes soll ihnen den Weg in Arbeit erleichtern. Es soll flexible Kinder-Betreuung und mehr Beratung geben. Eine neue Stelle beim Land soll die Hilfen ordnen.

Kinder- und Jugendhilfe deutlich besser finanzieren

Die Linke will die Mittel für Kinder- und Jugendhilfe sowie Jugendarbeit deutlich erhöhen und Kürzungen verhindern. Die Angebote sollen als kommunale Pflichtaufgaben anerkannt und überall abgesichert werden. Ein neues Landesjugendhilfegesetz soll eine inklusive Jugendhilfe ermöglichen.

Die Linke will mehr Geld für Jugendclubs und Jugendhilfe. Das Land soll hier nicht kürzen. Gemeinden sollen diese Angebote verlässlich anbieten müssen. Fachkräfte sollen feste Stellen mit Tarif-Lohn bekommen. Jugendliche sollen mehr eigene Orte zum Treffen haben.

Kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche schaffen

Die Linke will, dass Kinder und Jugendliche in Sachsen Mittagessen in Kita und Schule, Bus und Bahn sowie Kultur- und Sportangebote kostenlos nutzen können. Sie begründet das mit sozialer Gerechtigkeit. Außerdem sollen mehr öffentliche Orte für Spiel, Sport und Jugendkultur entstehen.

Die Linke will Kinder und Jugendliche entlasten. Das Mittagessen in Kita und Schule soll nichts kosten. Auch Bus und Bahn sollen für sie kostenlos sein. Dasselbe gilt für Musikschulen, Bibliotheken und Sportstätten. Es soll mehr Spielplätze und Sportplätze geben.

Kinderarmut mit echter Kindergrundsicherung bekämpfen

Die Linke fordert eine Kindergrundsicherung, die alle Kinder aus der Armut holt. Die von der Bundesregierung beschlossene Fassung erfüllt aus Sicht der Partei das ursprüngliche Ziel nicht. In Sachsen sollen der Familienpass und die Beratung für Familien ausgebaut werden.

Die Linke will Kinder-Armut bekämpfen. Sie fordert eine Kinder-Grundsicherung. Das ist Geld vom Staat für Kinder. Kein Kind soll mehr arm sein. Auch der Familienpass soll mehr Menschen helfen.

Landesjugendhilfegesetz mit breiter Beteiligung reformieren

Die Linke will das sächsische Landesjugendhilfegesetz überarbeiten und an geändertes Bundesrecht anpassen. An der Reform sollen viele Gruppen mitwirken, vor allem Kinder und Jugendliche selbst.

Die Linke will das Gesetz zur Jugendhilfe in Sachsen erneuern. Viele sollen dabei mitreden. Dazu gehören Träger, Verbände und Fachleute. Vor allem sollen Kinder und Jugendliche ihre Wünsche sagen.

Kinderrechte in Grundgesetz und Landesverfassung verankern

Die Linke will, dass Sachsen sich im Bund für Kinderrechte im Grundgesetz einsetzt und sie auch in die sächsische Verfassung schreibt. Die Politik soll dadurch verpflichtet werden, die Belange von Kindern und Jugendlichen bei allen Entscheidungen zu beachten.

Die Linke will Kinder-Rechte im Grundgesetz. Sie sollen auch in der Verfassung von Sachsen stehen. Dann muss die Politik immer an Kinder und Jugendliche denken. Neue Gesetze sollen zuerst geprüft werden: Was bedeuten sie für junge Menschen?

Kinderschutz und Jugendhilfe stärken

Die Linke will den Kinderschutz auf allen Ebenen stärken und jede Form von Gewalt gegen Kinder bekämpfen. Die Kinder- und Jugendhilfe soll nach Bedarf ausgestattet werden. Eine geschlossene Unterbringung von Kindern und Jugendlichen lehnt die Partei ab.

Die Linke will Kinder besser vor Gewalt schützen. Es soll Vorbeugung und feste Schutz-Pläne geben. Die Jugend-Hilfe soll genug Geld bekommen. Kinder und Jugendliche sollen nicht eingesperrt werden.

Freiwilligendienste und Jugendarbeit besser ausstatten

Die Linke will das Taschengeld im Jugendfreiwilligendienst anheben und lehnt Kürzungen bei den Freiwilligendiensten ab. Die offene und demokratische Jugendarbeit soll gefördert werden, mit besseren Arbeitsbedingungen und höherer Bezahlung für die Beschäftigten.

Die Linke will mehr Taschen-Geld für junge Menschen im Freiwilligen-Dienst. Dort darf nicht gekürzt werden. Die Jugend-Arbeit soll mehr Förderung bekommen. Die Mitarbeiter dort sollen besser verdienen.

Linke: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kita-Qualität und Betreuungsschlüssel verbessern

Die SPD will die frühkindliche Bildung stärken und den Betreuungsschlüssel in Krippen, Kindergärten, Tagespflege und Hort schrittweise verbessern. Kita-Sozialarbeit und Familienzentren sollen ausgebaut werden, vor allem an Standorten mit großen Problemen.

Die SPD will bessere Kitas. Erzieherinnen und Erzieher sollen mehr Zeit für jedes Kind haben. Es soll mehr Sozial-Arbeit in Kitas geben. Kitas mit vielen Problemen sollen besondere Hilfe bekommen.

Familie und Beruf vereinbaren, Vier-Tage-Woche ermöglichen

Die SPD will Beruf und Familie besser vereinbar machen, um dem Arbeitskräftemangel zu begegnen. Dazu gehören Kinderbetreuung in Wohnortnähe, mehr Ganztagsschulen, bezahlbare Pflege und Modelle einer Vier-Tage-Woche.

Die SPD will, dass Arbeit und Familie besser zusammenpassen. Es soll Kinder-Betreuung in der Nähe geben. Es soll mehr Ganztags-Schulen geben. In schweren Berufen soll eine Vier-Tage-Woche möglich sein.

Pakt für Alleinerziehende und Alleinerziehendengeld schaffen

Die SPD will Alleinerziehende bei Betreuung, Ausbildung und Beruf besser unterstützen und alle Maßnahmen in einem „Pakt für Alleinerziehende“ bündeln. Das Landeserziehungsgeld soll zu einem Alleinerziehendengeld umgebaut werden.

Manche Eltern erziehen ihre Kinder allein. Die SPD will ihnen mehr helfen. Das Erziehungs-Geld vom Land soll ein Geld für Alleinerziehende werden. Alle Hilfen sollen in einem gemeinsamen Pakt stehen.

Kitagebühren schrittweise abschaffen

Die SPD will die Elternbeiträge für Kinderbetreuung vollständig abschaffen, weil Bildung aus ihrer Sicht kostenfrei sein soll. Da zugleich die Betreuungsqualität steigen soll, ist ein schrittweises Vorgehen geplant, beginnend mit einer Obergrenze für die Gebühren.

Eltern zahlen heute Geld für die Kita. Die SPD will diese Gebühren ganz abschaffen. Das soll Schritt für Schritt gehen. Zuerst soll es eine Ober-Grenze für die Gebühren geben.

Alle Familienformen anerkennen und fördern

Die SPD versteht Familie als jede Lebensgemeinschaft, in der Menschen füreinander sorgen und Verantwortung tragen. Alle diese Formen sollen in Sachsen akzeptiert, unterstützt und gefördert werden.

Für die SPD gibt es viele Arten von Familie. Familie ist dort, wo Menschen füreinander sorgen. Das gilt mit oder ohne Ehe. Alle Familien sollen in Sachsen Hilfe und Förderung bekommen.

Kinderschutz zur Gesamtstrategie ausbauen

Die SPD will die Jugendämter besser ausstatten und das sächsische Kinderschutzkonzept zu einer ressortübergreifenden Gesamtstrategie weiterentwickeln. Zusätzlich sollen mehr Anlaufstellen für Kinder entstehen, die Gewalt erlebt haben.

Kinder sollen sicher und gesund aufwachsen. Die Jugend-Ämter sollen mehr Mittel bekommen. Behörden und Beratungs-Stellen sollen besser zusammenarbeiten. Für Kinder, die Gewalt erlebt haben, soll es mehr Anlauf-Stellen geben.

Kinder- und Jugendgesetz mit Kinderrechten schaffen

Die SPD will das sächsische Kinder- und Jugendhilfegesetz zu einem Kinder- und Jugendgesetz weiterentwickeln, das die Rechte von Kindern in den Mittelpunkt stellt. Politik und Verwaltung sollen sich an den Interessen junger Menschen ausrichten.

Die SPD will ein neues Gesetz für Kinder und Jugendliche. Das Gesetz soll die Rechte von Kindern stärken. Kinder sollen Schutz und Förderung bekommen. Sie sollen auch mitmachen können. Das Wohl des Kindes soll Vorrang haben.

Kinder- und Jugendhilfe verlässlich finanzieren

Die SPD will die Kinder- und Jugendarbeit in den Kommunen mit einem Landesprogramm absichern, damit sie auch bei knappen Haushalten bestehen bleibt. Jugendämter sollen genug Personal bekommen, und die Sozialarbeit an Kitas und Schulen soll wachsen.

Die SPD will mehr Geld für die Jugendarbeit geben. Städte und Dörfer sollen Angebote für Kinder behalten können. Auch wenn sie wenig Geld haben. Jugendämter sollen genug Personal haben. An Kitas und Schulen soll es mehr Sozialarbeit geben.

Jugendtreffs flächendeckend und langfristig fördern

Die SPD will ein flächendeckendes Netz von Jugendtreffs und Freizeiteinrichtungen fördern. Die Jugendpauschale soll unabhängig von der Bevölkerungsentwicklung gesichert werden, und Förderungen sollen über längere Zeiträume laufen.

Die SPD will überall in Sachsen Jugendtreffs fördern. Junge Menschen sollen Orte für gemeinsame Freizeit haben. Das Geld dafür soll sicher sein, auch wenn es weniger junge Menschen gibt. Die Förderung soll länger laufen als bisher.

SPD: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl