Gebührenfreie Ganztagsbetreuung, Elternschutz und höheres Elterngeld
Die Linke will die öffentliche, gebührenfreie Ganztagsbetreuung für Kinder aller Altersgruppen stark ausbauen. Der zweite Elternteil soll nach der Geburt 28 Tage Elternschutz erhalten, und das Mindestelterngeld soll auf 420 Euro steigen. Ziel ist, Familie und Beruf besser zu vereinbaren und Sorgearbeit partnerschaftlich zu teilen.
Die Linke will mehr Kitas und Ganztags-Betreuung. Die Betreuung soll nichts kosten. Nach der Geburt soll auch der zweite Elternteil 28 Tage frei bekommen. Das kleinste Elterngeld soll auf 420 Euro steigen.
Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung soll umgesetzt und genügend Kitaplätze geschaffen werden. Der Elternschutz für den zweiten Elternteil beginnt mit der Geburt. Mindest- und Höchstbetrag des Elterngelds sollen an den Verbraucherpreisindex gebunden werden. Solange es keine Kindergrundsicherung gibt, soll das Mindestelterngeld weder beim Bürgergeld noch bei Asylbewerberleistungen abgezogen werden.
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„Es muss deshalb massiv in den Ausbau der öffentlichen und gebührenfreien Kinderganztagsbetreuung für alle Altersgruppen investiert werden.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Gebührenfreie öffentliche Betreuung und höhere Familienleistungen bauen bestehende staatliche Angebote aus.
- Gesellschafteher progressiv
Der Elternschutz für den zweiten Elternteil und mehr Betreuung fördern eine partnerschaftliche Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit.