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parteiprogramm

Linke zur Familie

Aus dem Programm „Alle wollen regieren. Wir wollen verändern.“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 60 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Gebührenfreie Ganztagsbetreuung, Elternschutz und höheres Elterngeld

Die Linke will die öffentliche, gebührenfreie Ganztagsbetreuung für Kinder aller Altersgruppen stark ausbauen. Der zweite Elternteil soll nach der Geburt 28 Tage Elternschutz erhalten, und das Mindestelterngeld soll auf 420 Euro steigen. Ziel ist, Familie und Beruf besser zu vereinbaren und Sorgearbeit partnerschaftlich zu teilen.

Die Linke will mehr Kitas und Ganztags-Betreuung. Die Betreuung soll nichts kosten. Nach der Geburt soll auch der zweite Elternteil 28 Tage frei bekommen. Das kleinste Elterngeld soll auf 420 Euro steigen.

Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung soll umgesetzt und genügend Kitaplätze geschaffen werden. Der Elternschutz für den zweiten Elternteil beginnt mit der Geburt. Mindest- und Höchstbetrag des Elterngelds sollen an den Verbraucherpreisindex gebunden werden. Solange es keine Kindergrundsicherung gibt, soll das Mindestelterngeld weder beim Bürgergeld noch bei Asylbewerberleistungen abgezogen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Es muss deshalb massiv in den Ausbau der öffentlichen und gebührenfreien Kinderganztagsbetreuung für alle Altersgruppen investiert werden.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Gebührenfreie öffentliche Betreuung und höhere Familienleistungen bauen bestehende staatliche Angebote aus.

  • Gesellschafteher progressiv

    Der Elternschutz für den zweiten Elternteil und mehr Betreuung fördern eine partnerschaftliche Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit.

Ehegattensplitting ersetzen, Alleinerziehende entlasten

Die Linke will das Ehegattensplitting abschaffen und jede Person einzeln besteuern. Alleinerziehende sollen eine Steuergutschrift und einen besseren Unterhaltsvorschuss bekommen. Familie ist für die Partei dort, wo Menschen Verantwortung füreinander tragen, unabhängig vom Trauschein.

Ehepaare zahlen heute oft weniger Steuern durch das Ehegatten-Splitting. Die Linke will das abschaffen. Jede Person soll einzeln Steuern zahlen. Alleinerziehende sollen mehr Hilfe bekommen. Familien mit zwei Müttern oder zwei Vätern sollen gleiche Rechte haben.

Ein nicht genutzter Grundfreibetrag soll zwischen Ehe- oder Lebenspartnern übertragen werden können. Die Steuergutschrift für Alleinerziehende soll mindestens so viel bringen wie der heutige Entlastungsbetrag von 2.028 Euro jährlich im besten Fall und regelmäßig steigen. Beim Unterhaltsvorschuss soll das Kindergeld nicht mehr vollständig abgezogen und der Bezug bis zum 25. Lebensjahr möglich werden. Gewaltschutz soll im Sorge- und Umgangsrecht festgeschrieben werden. Regenbogenfamilien sollen gleichgestellt und das Abstammungsrecht reformiert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Das Ehegattensplitting wollen wir durch eine Individualbesteuerung ersetzen“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Wegfall des Splittingvorteils erhöht die Steuerlast vor allem für Paare mit ungleichen, oft hohen Einkommen und finanziert Hilfen für Alleinerziehende.

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

    Der Steuervorteil der Ehe würde abgeschafft und das Abstammungsrecht für queere Familien geöffnet, was vom klassischen Familienbild grundlegend abrückt.

Kindergrundsicherung mit 350 Euro Kindergeld einführen

Die Linke will eine eigenständige Kindergrundsicherung schaffen, die vier Leistungen zusammenführt. Dazu gehört ein Kindergeld von 350 Euro im Monat für jedes Kind. Damit soll Kinderarmut bekämpft werden.

Die Linke will eine Kinder-Grundsicherung. Jedes Kind soll 350 Euro Kindergeld im Monat bekommen. Arme Kinder bekommen zusätzlich Geld. Auch Wohnkosten und Klassenfahrten werden bezahlt.

Das Kindergeld von 350 Euro soll unabhängig vom Einkommen der Eltern gezahlt und beim Bürgergeld nicht mehr abgezogen werden. Kinder in Armut erhalten zusätzlich einen nach Alter gestaffelten Zuschlag von höchstens 379 Euro im Monat. Hinzu kommen der Anteil des Kindes an den tatsächlichen Wohnkosten sowie einmalige und besondere Bedarfe wie Klassenfahrten oder Umzugskosten.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„wollen wir eine eigenständige Kindergrundsicherung einführen, von der alle Kinder und Jugendlichen profitieren“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Das Kindergeld würde von 250 auf 350 Euro steigen, also um mehr als ein Viertel, und mehrere Leistungen würden in einem neuen System gebündelt.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

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