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Was sagen die Parteien in Sachsen zur Wirtschaft?

7 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Mittelstand entlasten und Gründungen fördern

Die AfD will Handwerk, Dienstleister und produzierendes Gewerbe stärken, indem sie Vorschriften abbaut, Energie- und Kraftstoffpreise senkt und die Infrastruktur verbessert. Gründungen sollen einfacher werden und mit Bürgschaften und längeren Stipendien Unterstützung erhalten. Steuerfinanzierte Leuchtturmprojekte lehnt sie ab.

Die AfD will kleinen und mittleren Firmen helfen. Sie will Vorschriften streichen. Energie und Kraftstoff sollen billiger werden. Wer eine Firma gründet, soll mehr Hilfe bekommen. Große Projekte mit viel Steuergeld will die AfD nicht.

Meisterpflicht vollständig wieder einführen

Die AfD will die Meisterpflicht in allen Handwerksbranchen wieder einführen. Das soll nach ihrer Darstellung für fairen Wettbewerb und höhere Qualität sorgen. Außerdem sollen in den Landkreisen mehr berufliche Ausbildungszentren entstehen.

Die AfD will die Meister-Pflicht überall zurück. Das heißt: Nur ein Meister darf einen Handwerks-Betrieb führen. Die AfD sagt: So wird die Arbeit besser. Auf dem Land soll es mehr Zentren für Ausbildung geben.

Regionale Firmen bevorzugen, Biersteuer abschaffen

Die AfD will bei öffentlichen Aufträgen regionale Gesichtspunkte vorrangig berücksichtigen, um Arbeitsplätze vor Ort zu sichern. Zur Unterstützung der sächsischen Brauereien soll die Biersteuer entfallen.

Der Staat vergibt Aufträge an Firmen. Die AfD will dabei Firmen aus der Region stärker beachten. So sollen Arbeitsplätze in Sachsen bleiben. Die Steuer auf Bier soll wegfallen. Das soll den Brauereien helfen.

Sonderwirtschaftszonen in schwachen Regionen einrichten

Die AfD will in Grenzregionen mit wenig Industrie, etwa Lausitz, Erzgebirge und Vogtland, Sonderwirtschaftszonen schaffen. Bessere Infrastruktur, einfachere Regeln und gut ausgebildetes Personal sollen diese Gebiete wirtschaftlich voranbringen.

Manche Regionen in Sachsen haben wenig Industrie. Dazu gehören die Lausitz, das Erzgebirge und das Vogtland. Die AfD will dort besondere Zonen für die Wirtschaft schaffen. Dort sollen einfachere Regeln gelten. Auch Straßen und Netze sollen besser werden.

AfD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand halten

Das BSW will, dass Gesundheit, Wohnen sowie Energie- und Wasserversorgung unter kommunaler Kontrolle stehen und nicht dem Gewinnstreben dienen. Privatisierungen und Ausgliederungen lehnt die Partei ab. Kommunale und gemeinnützige Anbieter sowie Genossenschaften sollen gefördert werden.

Wichtige Dinge sollen der Stadt oder Gemeinde gehören. Dazu zählen Krankenhäuser, Wohnungen, Strom und Wasser. Firmen sollen damit keinen Gewinn machen. Das BSW ist gegen den Verkauf an private Firmen. Genossenschaften sollen Hilfe bekommen, zum Beispiel für Läden in kleinen Orten.

Marktmacht begrenzen und Konzerne entflechten

Das BSW strebt eine Wirtschaft mit fairem Wettbewerb, starkem Mittelstand und hohem Industrieanteil an. Dafür sollen marktbeherrschende Konzerne entflochten und unvermeidliche Monopole an gemeinnützige Anbieter übergeben werden.

Das BSW will die Macht großer Konzerne begrenzen. Sehr mächtige Konzerne sollen aufgeteilt werden. Manchmal gibt es nur einen Anbieter. Dann soll ein gemeinnütziger Anbieter die Aufgabe übernehmen. Der arbeitet nicht für Gewinn.

Bürokratie abbauen und Förderung bündeln

Das BSW will Unternehmen von Bürokratie entlasten, Berichts- und Nachweispflichten verringern und die Verwaltung schneller digitalisieren. Kleine und mittlere Betriebe sollen finanziell und organisatorisch unterstützt, Förderprogramme gebündelt und übersichtlicher werden.

Das BSW will weniger Bürokratie für Firmen. Firmen sollen weniger Berichte und Nachweise abgeben müssen. Kleine Betriebe sollen Hilfe und Geld bekommen. Neue Firmen sollen eine Zeit lang weniger Regeln haben. Ein Förder-Scout soll zeigen, welche Hilfen es gibt.

Tourismus mit Rücksicht auf Einwohner entwickeln

Das BSW will den Tourismus als Wirtschaftsfaktor ausbauen und dabei die Interessen der Einwohner stärker beachten. Fachkräfte sollen durch faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und praxisnahe Ausbildung gehalten und gewonnen werden.

Viele Gäste besuchen Sachsen. Das BSW will den Tourismus weiter stärken. Dabei sollen die Wünsche der Einwohner mehr zählen. Beschäftigte im Tourismus sollen fair bezahlt werden. Die Ausbildung soll nah an der Praxis sein.

BSW: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Meisterbonus verdoppeln und Meisterstipendium einführen

Die CDU will den Meisterbonus verdoppeln und günstige Darlehen ermöglichen. Für die besten Meister soll ein Stipendium die Ausbildung vollständig kostenfrei machen. Damit sollen Handwerk und Selbständigkeit attraktiver werden.

Wer in Sachsen Meister im Handwerk wird, bekommt Geld vom Land. Das heißt Meister-Bonus. Die CDU will diesen Bonus verdoppeln. Die besten Meister sollen für ihre Ausbildung gar nichts bezahlen. Es soll auch günstige Kredite geben.

Bürokratie-Moratorium für 2025 und 2026 einführen

Die CDU will in den Jahren 2025 und 2026 keine neuen bürokratischen Lasten durch Landesgesetze zulassen und in dieser Zeit bestehende Vorschriften überprüfen. Der Mittelstand soll so entlastet werden; das Programm begründet dies mit der angespannten Wirtschaftslage.

Die CDU will weniger Bürokratie für Firmen. Bürokratie heißt: viele Regeln und Formulare. In den Jahren 2025 und 2026 soll es keine neuen Lasten durch Landes-Gesetze geben. In dieser Zeit will die CDU alte Regeln prüfen und vereinfachen.

Gründungen und Unternehmensnachfolgen unterstützen

Die CDU will Gründungen, Start-ups und die Übergabe von Betrieben an Nachfolger unterstützen. Bestehende Gründerinitiativen sollen weiterlaufen, und Unternehmen sollen alle Behördenanliegen digital erledigen können.

Die CDU will Menschen helfen, die eine Firma gründen. Sie will auch helfen, wenn eine Firma einen neuen Chef braucht. Firmen sollen alles mit den Behörden im Internet erledigen können. Junge Eltern sollen leichter selbständig arbeiten können.

Wirtschaft breiter aufstellen, auch mit Rüstungsindustrie

Die CDU will die sächsische Wirtschaft breiter aufstellen, damit sie Krisen besser übersteht. Dazu sollen auch Ansiedlungen und Erweiterungen von Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie ermöglicht werden. Daneben will sie Innovation, Start-ups und Ansiedlungen allgemein fördern.

Die CDU will, dass Sachsen viele verschiedene Arten von Firmen hat. So soll das Land Krisen besser überstehen. Auch Firmen für Sicherheit und Verteidigung sollen nach Sachsen kommen können. Neue Firmen und neue Technik sollen gute Bedingungen bekommen.

Großinvestitionen und Innovationskerne fördern

Die CDU will große Ansiedlungen, etwa Chipfabriken und Großforschungseinrichtungen, unterstützen und mit Betrieben und Forschung in der Region verknüpfen. Daraus sollen neue Wachstumskerne und Wertschöpfungsketten entstehen.

Die CDU will große Firmen-Projekte in Sachsen unterstützen. Dazu gehören zum Beispiel Fabriken für Computer-Chips. Diese Projekte sollen mit Firmen und Forschung in der Region zusammenarbeiten. So sollen neue Arbeit und neue Ideen entstehen.

Förderprogramme bündeln und vereinfachen

Die CDU will die sächsischen Förderprogramme auf Kernthemen konzentrieren, verständlicher machen und digital abwickeln. Statt nicht rückzahlbarer Zuschüsse soll es häufiger befristete Beteiligungen an kleinen und mittleren Unternehmen und Start-ups geben.

Sachsen hat viele Förder-Programme für Firmen. Die CDU will weniger und einfachere Programme. Anträge sollen digital laufen. Der Staat soll seltener Geld verschenken. Er soll sich lieber für eine Zeit an Firmen beteiligen.

Planung beschleunigen, Umweltauflagen aufs Mindestmaß senken

Die CDU will Planungs- und Genehmigungsverfahren schneller machen. Dazu sollen Umweltanforderungen auf das gesetzlich vorgeschriebene Minimum beschränkt werden, unter anderem um Straßen schneller zu bauen.

Bau-Projekte brauchen oft lange Genehmigungen. Die CDU will das schneller machen. Dafür soll es nur so viele Umwelt-Regeln geben, wie das Gesetz mindestens verlangt. So sollen zum Beispiel Straßen schneller fertig werden.

Technologietransfer und Wachstumsfinanzierung stärken

Die CDU will den Austausch von Wissen und Technik zwischen Hochschulen und Unternehmen über Zielvereinbarungen mit den Hochschulen vorantreiben. Bestehende Transferplattformen und staatliche Beteiligungsfonds für Gründer und Mittelstand sollen weiterlaufen.

Hochschulen und Firmen sollen mehr Wissen austauschen. Dafür will die CDU feste Ziele mit den Hochschulen vereinbaren. Sachsen hat auch Geld-Töpfe für junge Firmen und den Mittelstand. Diese sollen bleiben.

Tourismus ausbauen, Gastgewerbe entlasten

Die CDU will den Tourismus als Wirtschaftsfaktor in allen Regionen Sachsens stärken und dafür den Masterplan Tourismus umsetzen. Das Gastgewerbe soll ein eigenes Landesprogramm erhalten, und der Bund soll die Mehrwertsteuer dort dauerhaft auf 7 Prozent festlegen.

Mehr Gäste sollen nach Sachsen kommen und länger bleiben. Die CDU will dafür einen Plan für den Tourismus umsetzen. Gaststätten und Hotels sollen Förderung vom Land bekommen. Der Bund soll die Mehrwert-Steuer für Gaststätten dauerhaft auf 7 Prozent senken.

Ländliche Räume und Ortskerne stärken

Die CDU will gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land und setzt dafür auf Nahversorgung, Förderprogramme und attraktive Ortszentren. Bestehende Programme für den ländlichen Raum sollen weiterlaufen, und für kassenlose Dorfläden sollen die Regeln gelockert werden.

Das Leben auf dem Dorf soll so gut sein wie in der Stadt. Die CDU will Dorf-Läden und Bring-Dienste unterstützen. Läden ohne Kasse sollen leichter möglich sein. Förder-Programme für Dörfer sollen weitergehen. Leere Gebäude in Ortskernen sollen neu genutzt werden.

Landesentwicklungsgesellschaft gründen, Landesplanung flexibler machen

Die CDU will eine landeseigene Entwicklungsgesellschaft gründen, die Flächen für Gewerbe und Industrie erwirbt und erschließt. Zugleich soll der Landesentwicklungsplan von 2013 überarbeitet werden, damit Kommunen auf dem Land leichter wachsen können.

Sachsen soll eine eigene Gesellschaft für Gewerbe-Flächen bekommen. Sie kauft Flächen und bereitet sie für Firmen vor. Die CDU will auch den Plan für die Entwicklung des Landes ändern. Gemeinden auf dem Land sollen dadurch leichter wachsen können. Planungen sollen schneller gehen.

Strukturwandel in Regionen und Revieren begleiten

Die CDU will den Umbruch in Auto-, Maschinenbau- und Logistikbranche in Südwestsachsen mit einem Masterplan steuern. Der Halbleiterstandort „Silicon Saxony“ soll wachsen, und die Kohlereviere sollen mit neuen Technologien Energieregionen bleiben.

In Südwest-Sachsen verändern sich Auto-Industrie und Maschinenbau stark. Die CDU will dafür einen großen Plan mit der Region machen. Der Standort für Mikrochips in Sachsen soll größer werden. Die Kohle-Regionen sollen weiter Energie liefern. Dafür sollen sie neue Technik bekommen.

Kreislaufwirtschaft, Holznutzung und Rohstoffabbau fördern

Die CDU will die Kreislaufwirtschaft als Wirtschaftszweig fördern und regionale Wertschöpfungsketten ausbauen, vor allem beim Holz. Bergbau und regionale Rohstoffgewinnung sollen möglich bleiben. Abfälle sollen als Ressource technologieoffen und möglichst kostengünstig verwertet werden.

Die CDU will, dass Stoffe öfter wiederverwendet werden. Das nennt man Kreislauf-Wirtschaft. Holz aus Sachsen soll in Sachsen verarbeitet werden. Bergbau und Rohstoff-Abbau sollen weiter möglich sein. Müll soll günstig verwertet werden, auch durch Verbrennen.

CDU: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Aufträge und Produkte regional halten

Die Freien Wähler wollen ein Prinzip der Nähe zum Leitbild des Wirtschaftens machen. Kommunen sollen mehr Aufträge an örtliche Anbieter vergeben dürfen, und regionale Produkte sollen stärker in der Region vermarktet werden.

Die Freien Wähler wollen die Wirtschaft vor Ort stärken. Gemeinden sollen mehr Aufträge an Firmen aus der Nähe geben dürfen. Produkte aus der Region sollen dort auch verkauft werden. So sollen Hersteller und Käufer zu Partnern werden.

Bürokratie für Unternehmen abbauen

Die Freien Wähler wollen Unternehmen von finanziellen und bürokratischen Lasten befreien, vor allem kleine und mittlere Betriebe. Für jede neue Vorschrift sollen zwei bestehende wegfallen. Das Programm stellt dies unter das Leitbild einer Sozialen Marktwirtschaft mit Wettbewerb und Leistungsprinzip.

Die Freien Wähler wollen weniger Vorschriften für Firmen. Für jede neue Regel sollen zwei alte Regeln wegfallen. Ämter sollen schneller und digital arbeiten. Das soll vor allem kleinen Firmen helfen.

Handwerk entlasten und attraktiver machen

Die Freien Wähler wollen die Lasten für Handwerksbetriebe durch Vorschriften so weit wie möglich verringern. Ein berufsvorbereitendes Jahr und mehr Wertschätzung sollen Handwerksberufe attraktiver machen.

Die Freien Wähler wollen dem Handwerk helfen. Betriebe sollen weniger Vorschriften erfüllen müssen. Es soll ein Jahr zur Vorbereitung auf den Beruf geben. So sollen mehr Menschen ins Handwerk gehen.

Freien Handel sichern, Sanktionen nur zuletzt

Die Freien Wähler treten für offene Märkte und freien Handel ein, weil Sachsens Wirtschaft vom Export lebt. Sanktionen sollen nur als letztes Mittel eingesetzt werden, zugleich warnt das Programm vor einseitigen Abhängigkeiten.

Sachsen verkauft viele Waren ins Ausland. Die Freien Wähler wollen deshalb freien Handel. Sanktionen sind Handels-Strafen gegen andere Länder. Die Partei will sie nur im Notfall. Sachsen soll aber nicht von einem Land abhängig werden.

Zukunftstechnologien fördern, Marke „Made in Saxony“ einführen

Die Freien Wähler wollen die Förderung auf Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz, autonomes Fahren sowie Luft- und Raumfahrt ausrichten. Sächsische Produkte sollen außerdem die Marke „Made in Saxony“ tragen.

Die Freien Wähler wollen neue Technik stärker fördern. Dazu gehören künstliche Intelligenz und selbstfahrende Autos. Auch Technik für Flugzeuge und Raumfahrt gehört dazu. Produkte aus Sachsen sollen ein eigenes Zeichen bekommen. Es heißt „Made in Saxony“.

Gründer mit Kapitalhilfe und Steuernachlässen unterstützen

Die Freien Wähler wollen Gründer nach Sachsen holen und dort halten. Dafür sehen sie Hilfe bei Fördermitteln, Beteiligungskapital und Krediten sowie niedrigere Unternehmenssteuern in den ersten Jahren vor. Eine internationale Werbekampagne soll das Bild Sachsens verbessern.

Die Freien Wähler wollen mehr neue Firmen in Sachsen. Gründer sollen Hilfe bei der Suche nach Geld bekommen. In den ersten Jahren sollen sie weniger Steuern zahlen. Eine Werbe-Kampagne soll Sachsen im Ausland bekannt machen.

Freie Wähler: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 15 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 13 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,9), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 7 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Green New Deal in Sachsen beschleunigen

Die Grünen wollen den Green New Deal in Sachsen schneller umsetzen und die Wirtschaft auf klimafreundliches Wirtschaften umstellen. Sachsen soll dabei Energie- und Industrieland bleiben. Aus Sicht des Programms sichert ein zügiger Umbau die Wettbewerbsfähigkeit.

Die Grünen wollen die Wirtschaft in Sachsen klima-freundlich machen. Das soll schneller gehen als bisher. Sachsen soll ein Land mit viel Industrie bleiben. Die Partei sagt: So bleiben die Firmen stark.

Gesundheitswirtschaft und Life-Sciences stärken

Die Grünen wollen die Gesundheitswirtschaft zu einem Schwerpunkt der sächsischen Wirtschaftspolitik machen. Das Programm begründet das mit dem starken Wachstum der Biowissenschaften und damit, dass die Branche vergleichsweise leicht CO2-neutral wachsen könne.

Die Grünen wollen die Gesundheits-Wirtschaft in Sachsen stärken. Dazu gehören Firmen aus Medizin und Bio-Wissenschaft. Diese Firmen wachsen schnell. Die Partei sagt: Sie können wachsen, ohne dem Klima zu schaden.

Regionale Wertschöpfung und Direktvermarktung fördern

Die Grünen wollen regionale Erzeuger, Direktvermarktung, Ernährungswirtschaft und Handwerk unterstützen. Öffentliche Aufträge sollen auch nach regionalen Qualitätskriterien vergeben werden. Regionale Kreisläufe machen die Wirtschaft aus Sicht des Programms unabhängiger und schonen die Umwelt.

Die Grünen wollen Firmen aus der Region stärker unterstützen. Das gilt zum Beispiel für Bauern, Lebensmittel-Firmen und Handwerker. Der Staat soll bei Aufträgen auf regionale Qualität achten. Eine Internet-Seite soll Produkte aus Sachsen zeigen.

Tourismus auf Ganzjahresbetrieb und Nachhaltigkeit ausrichten

Die Grünen wollen die Tourismusstrategie des Landes mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit, Angebotsvielfalt und Fachkräftesicherung weiterentwickeln. Wintersportregionen sollen von künstlicher Beschneiung unabhängig werden; dafür fordert das Programm ein Konzept für Ganzjahrestourismus und eine Wintersportstrategie. Klimaschädliche Investitionen sollen keine Tourismusförderung mehr erhalten.

Durch den Klima-Wandel gibt es weniger Schnee. Die Grünen wollen deshalb Tourismus für das ganze Jahr. Winter-Sport-Orte sollen nicht mehr von Kunst-Schnee abhängen. Für klima-schädliche Vorhaben soll es kein Förder-Geld geben. Kleine Betriebe sollen Hilfe bekommen.

Öffentliche Investitionen an Nachhaltigkeit ausrichten

Die Grünen wollen öffentliche Investitionen gezielt in Infrastruktur, Bildung und grüne Technologien lenken. Ein Leitfaden mit Nachhaltigkeitsstandards soll Planung und Finanzierung anleiten, und die Planungs- und Genehmigungsbehörden sollen besser ausgestattet werden.

Die Grünen wollen, dass der Staat gezielt Geld investiert. Das Geld soll in Infrastruktur, Bildung und grüne Technik fließen. Ein Leitfaden soll Regeln für Nachhaltigkeit festlegen. Die Ämter für Planung und Genehmigung sollen mehr Mittel bekommen.

Förderpolitik vereinfachen und an Zielen ausrichten

Die Grünen wollen die sächsische Förderlandschaft umbauen: Förderung soll einfacher, transparent und digital werden und zugleich ökologische und soziale Ziele verfolgen. Längerfristige, institutionelle Förderungen sollen Bürokratie verringern und Sicherheit geben, vor allem im sozialen Bereich.

Die Grünen wollen die Förderung in Sachsen einfacher machen. Anträge sollen digital und gut verständlich sein. Förder-Geld soll an Bedingungen geknüpft sein. Manche Bereiche sollen Geld für längere Zeit bekommen. Gründer sollen weniger Papier-Arbeit haben.

Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Bauen bevorzugt fördern

Die Grünen wollen nachhaltiges Produktdesign und Geschäftsmodelle der Kreislaufwirtschaft bei der Förderung bevorzugen. Im Baubereich sollen langlebige, reparierbare und wiederverwendbare Bauweisen gestärkt werden. Das soll besonders Regionen im Strukturwandel Investitionen in innovative Felder bringen.

Die Grünen wollen Firmen fördern, die Dinge wiederverwenden. Das nennt man Kreislauf-Wirtschaft. Beim Bauen sollen Gebäude lange halten. Bauteile sollen wieder benutzt werden können. Die Nachweise für die Förderung sollen einfacher werden.

Unternehmen strategisch und nachhaltig ansiedeln

Die Grünen wollen gezielt Unternehmen aus strategisch wichtigen Branchen wie der Solarindustrie nach Sachsen holen. Bei neuen Gewerbeprojekten soll der Zubau von Anlagen für erneuerbare Energien ein verbindliches Kriterium sein, und neue Gewerbegebiete sollen eine gute ÖPNV-Anbindung voraussetzen.

Die Grünen wollen bestimmte Firmen nach Sachsen holen. Dazu gehören Firmen aus der Solar-Industrie. Neue Gewerbe-Gebiete sollen Strom aus Wind und Sonne bekommen. Sie sollen gut mit Bus und Bahn erreichbar sein. Bei Streit soll es eine Vermittlung geben.

Strukturwandelgelder schneller und mit Beteiligung vergeben

Die Grünen wollen, dass die Mittel für den Strukturwandel in den Kohleregionen schneller ankommen und transparent vergeben werden. Die Menschen vor Ort sollen mitentscheiden, die Regionalen Begleitausschüsse sollen echte Entscheidungsrechte bekommen. Unternehmen sollen künftig direkt Fördermittel erhalten können.

Die Grünen wollen das Geld für die Kohle-Regionen schneller verteilen. Die Menschen dort sollen mitentscheiden. Die Vergabe soll offen sein. Auch Firmen sollen direkt Geld bekommen können. Die Sorben, Frauen und junge Menschen sollen mehr mitreden.

Handwerk stärken und Selbstständigkeit fördern

Die Grünen wollen das Handwerk durch bessere Standortbedingungen und weniger bürokratische Hürden stärken. Eine breite Wertschätzungskampagne soll das Ansehen des Handwerks heben und junge Menschen für Ausbildungsberufe gewinnen.

Die Grünen wollen dem Handwerk helfen. Es soll weniger Papier-Arbeit geben. Mehr Menschen sollen einen eigenen Handwerks-Betrieb gründen. Eine Kampagne soll zeigen, wie wichtig das Handwerk ist. Junge Menschen sollen Lust auf eine Ausbildung bekommen.

Handwerk bei IT-Sicherheit und nachhaltigem Bauen unterstützen

Die Grünen wollen kleine und mittlere Handwerksbetriebe bei IT-Sicherheit und Digitalisierung fördern. Für den Umbau der Baubranche sollen Betriebe stärker zusammenarbeiten, damit regionale Wertschöpfungsketten für nachhaltiges Bauen entstehen.

Die Grünen wollen kleinen Handwerks-Betrieben helfen. Sie sollen Geld für sichere Computer und digitale Technik bekommen. Betriebe am Bau sollen mehr zusammenarbeiten. Gebrauchte Bauteile sollen über Bau-Börsen wieder benutzt werden.

Industrie mit Strompreisdeckel und Erneuerbaren halten

Die Grünen wollen energieintensive Industrie in Sachsen halten und dafür den Strompreis für die Zeit des Umbaus begrenzen. Der Ausbau erneuerbarer Energien soll aufgeholt werden, weil diese aus Sicht des Programms langfristig günstige Preise sichern. Unternehmen sollen zudem unabhängiger von autoritären Staaten werden.

Die Grünen wollen die Industrie in Sachsen behalten. Viele Firmen brauchen sehr viel Strom. Der Strom-Preis soll deshalb eine Zeit lang eine Obergrenze haben. Sachsen soll mehr Strom aus Wind und Sonne erzeugen.

Unternehmensgründungen und Sozialunternehmen fördern

Die Grünen wollen Gründungen erleichtern, indem sie Bürokratie abbauen und den Zugang zu Kapital verbessern. Frauen, Menschen mit Migrationsbiografie und andere unterrepräsentierte Gruppen sollen eigene Förderbudgets erhalten. Auch Sozialunternehmen sollen mehr Förderung bekommen.

Die Grünen wollen, dass mehr Menschen eine Firma gründen können. Dafür soll es weniger Papierkram geben. Frauen und Menschen mit Migrations-Geschichte sollen extra Förder-Geld bekommen. Auch Firmen mit sozialen Zielen sollen mehr Hilfe bekommen.

Sachsen als Chip- und IT-Standort ausbauen

Die Grünen wollen das europäische Chip-Gesetz und Bundeshilfen nutzen, um Sachsen als führenden IT-Standort in der EU zu stärken. Chipindustrie, Forschung, Ausbildung und andere Unternehmen sollen so vernetzt werden, dass Technologien wie Künstliche Intelligenz im Land entstehen.

Die Grünen wollen, dass in Sachsen viele Computer-Chips gebaut werden. Dafür wollen sie Geld von der EU und vom Bund nutzen. Firmen, Forschung und Ausbildung sollen eng zusammenarbeiten. Neue Technik soll in Sachsen entstehen.

Öffentliche Vergabe an Nachhaltigkeit und Tariftreue binden

Die Grünen wollen öffentliche Aufträge an ökologische und soziale Kriterien knüpfen, darunter Tariftreue und einen eigenen Vergabemindestlohn. Bei der Bewertung von Angeboten sollen die Kosten über die gesamte Lebensdauer zählen. Staatliche Beschaffung soll nachhaltigen Produkten zur Marktreife verhelfen.

Der Staat kauft viele Dinge und vergibt Aufträge. Die Grünen wollen dafür neue Regeln. Firmen sollen faire Löhne zahlen und die Umwelt schonen. Der Staat soll nicht nur auf den Kauf-Preis schauen.

Öffentliche Beschaffung fair und nachhaltig gestalten

Die Grünen wollen, dass der Freistaat nur fair hergestellte Produkte einkauft und das im Vergabegesetz absichert. Sachsen soll dabei Vorbild sein und das Lieferkettengesetz unterstützen.

Der Staat kauft viele Produkte ein. Die Grünen wollen, dass diese Produkte fair hergestellt sind. Das soll im Gesetz stehen. Bei eigenen Veranstaltungen soll Sachsen faire Produkte nutzen.

Grüne: alle 16 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Automatisierung fördern und Arbeitszeit verkürzen

Die Linke will dem Fachkräftemangel mit besseren Arbeitsbedingungen statt mit einem Zwang zu Mehrarbeit begegnen. Die Wirtschaftsförderung des Landes soll Automatisierung dort stärken, wo die Beschäftigten sie befürworten, und so kürzere Arbeitszeiten ermöglichen.

In Sachsen fehlen Arbeitskräfte. Die Linke will niemanden zu mehr Arbeit zwingen. Sie will bessere Löhne und Bedingungen. Maschinen und Computer sollen eintönige Arbeit übernehmen. Dann können Menschen kürzer arbeiten.

Rohstoffpreise deckeln und Spekulation verbieten

Die Linke fordert Preisobergrenzen für Rohstoffe und Arbeitsmittel, die für Betriebe wichtig sind. Dazu sollen gemeinschaftlich verwaltete Vorräte entstehen, und die Spekulation mit diesen Stoffen soll verboten werden.

Material ist für Handwerks-Betriebe teurer geworden. Die Linke will für wichtige Rohstoffe einen Höchstpreis festlegen. Es soll gemeinsame Vorräte geben. Niemand soll mit diesen Stoffen auf steigende Preise wetten dürfen.

Meisterbonus erhöhen und Meisterstudium mit BAföG

Die Linke will den Meisterbonus auf 2500 Euro anheben, für Meisterinnen auf 3500 Euro. Er soll künftig auch an Fach- und Betriebswirte gehen, und ein BAföG-gestütztes Meisterstudium soll die Ausbildung ohne Betriebszugehörigkeit ermöglichen.

Wer in Sachsen Meister wird, bekommt Geld vom Land. Die Linke will diesen Bonus auf 2500 Euro erhöhen. Frauen sollen 3500 Euro bekommen. Auch ohne festen Betrieb soll man Meister werden können.

Wirtschaftsförderung an soziale und ökologische Bedingungen knüpfen

Die Linke will die sächsische Wirtschaftsförderung reformieren und auf Zukunftsbranchen ausrichten. Fördergeld soll es nur bei guten Arbeitsbedingungen, angemessenen Löhnen und ökologischer Nachhaltigkeit geben, und kleine Unternehmen sollen leichter an Programme kommen.

Das Land gibt Firmen Geld, damit sie investieren. Die Linke will dafür Bedingungen stellen. Die Firmen sollen gut bezahlen und die Umwelt schonen. Kleine Firmen sollen leichter an das Geld kommen. Für große Firmen soll es Obergrenzen geben.

Industriestiftung für staatliche Unternehmensbeteiligungen gründen

Die Linke fordert eine vom Bund finanzierte Industriestiftung, über die der Staat gezielt Anteile an Unternehmen kauft. So soll der Umbau der Industrie gesellschaftlich kontrolliert und wichtige Energieinfrastruktur geschützt werden.

Die Linke will eine neue Stiftung für die Industrie. Der Bund soll das Geld dafür geben. Die Stiftung kauft Anteile an Firmen. So soll der Staat beim Umbau der Industrie mitreden können.

Strukturwandel in Kohleregionen mit Bürgerbeteiligung neu starten

Die Linke fordert einen Neustart beim Strukturwandel in den sächsischen Kohlerevieren. Er soll stärker auf Nachhaltigkeit zielen, die Menschen vor Ort verbindlich beteiligen und die Förderung auf die am stärksten betroffenen Regionen bündeln.

In der Lausitz und bei Leipzig endet der Abbau von Kohle. Die Regionen bekommen Geld für neue Projekte. Die Linke will, dass die Menschen vor Ort vorher mitreden. Auch Kinder und Jugendliche sollen mitplanen. Das Geld soll vor allem an kleine Firmen gehen.

Tourismus stärken und Urlaub für Geringverdiener ermöglichen

Die Linke will den Tourismus in Sachsen stärken und Urlaub auch Menschen mit wenig Geld ermöglichen. Betriebe sollen Fördergeld erhalten, wenn sie Plätze für sozial Bedürftige bereitstellen oder nachhaltiger wirtschaften. Der Tagestourismus soll ausgebaut werden.

Die Linke will den Tourismus in Sachsen stärken. Auch Menschen mit wenig Geld sollen Urlaub machen können. Hotels bekommen Geld vom Staat, wenn sie Plätze für arme Menschen anbieten. Auch wer Energie und Wasser spart, bekommt Geld. Busse und Bahnen sollen besser werden.

Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand halten

Die Linke lehnt weitere Privatisierungen und den Verkauf kommunalen Eigentums ab. Leistungen der Daseinsvorsorge sollen von kommunalen Eigenbetrieben erbracht werden, die Tariflöhne zahlen und von gewählten Gemeindevertretern kontrolliert werden.

Wasser, Wohnen und Gesundheit sind wichtig für alle. Die Linke will: Solche Aufgaben bleiben beim Staat und bei den Gemeinden. Gemeinden sollen ihr Eigentum nicht verkaufen. Eigene Betriebe der Gemeinde sollen die Arbeit machen.

Verbraucherschutz verlässlich finanzieren und aufs Land bringen

Die Linke will den Verbraucherschutz dauerhaft und ausreichend vom Freistaat finanzieren lassen. Beratung soll es auch im ländlichen Raum und in kleineren Städten geben. Verbraucherorganisationen sollen bei Sammelklagen Geld vom Land bekommen.

Die Linke will Verbraucher besser schützen. Verbraucher sind Menschen, die etwas kaufen. Das Land soll die Beratung sicher bezahlen. Beratung soll es auch auf dem Land geben. Bei Klagen für viele Verbraucher soll das Land Geld geben.

Sächsische Ausbildungsumlage einführen

Die Linke will eine Umlage für Betriebe einführen, um die duale Ausbildung zu finanzieren. Betriebe, die ausbilden könnten, zahlen in einen Fonds ein, und ausbildende Betriebe erhalten daraus Geld.

Betriebe sollen Geld in einen gemeinsamen Topf zahlen. Wer ausbildet, bekommt Geld aus diesem Topf. So will die Linke die Ausbildung gerechter bezahlen. Das Geld soll auch Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz helfen.

Linke: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Innovationen und Zukunftsindustrien fördern

Die SPD will Sachsen zum Land klimaneutraler Zukunftsindustrien machen und stellt die Förderung von Innovationen in den Mittelpunkt ihrer Wirtschaftspolitik. Sie setzt auf schnelle Digitalisierung, klimaneutrale Energien und eine leistungsfähige Infrastruktur. Der Wandel soll sozial verträglich ablaufen.

Die SPD will neue Industrien in Sachsen fördern. Sie sollen dem Klima nicht schaden. Das Land soll neue Ideen und neue Technik unterstützen. Der Wandel soll für alle fair sein.

Technologiewandel im Mittelstand fördern

Die SPD will Fördermittel des Landes vor allem auf kleine und mittlere Betriebe sowie das Handwerk ausrichten. Damit sollen diese Betriebe den Umstieg auf Digitalisierung, Automatisierung und erneuerbare Energien schaffen, für den ihnen laut Programm oft Geld, Wissen oder Zeit fehlen.

Die SPD will kleinen Firmen und dem Handwerk helfen. Sie sollen neue Technik nutzen können. Dazu gehören Roboter und Künstliche Intelligenz. Das Land soll dafür Förder-Geld geben.

Bürokratie abbauen und Förderverfahren digitalisieren

Die SPD will überflüssige Bürokratie für Unternehmen und Handwerk streichen und Verwaltungsverfahren vereinfachen. Förderanträge sollen vollständig digital über ein gemeinsames Portal laufen.

Die SPD will weniger Papierkram für Firmen. Anträge auf Förder-Geld sollen im Internet möglich sein. Dafür soll es ein einziges Portal geben. Der Staat soll nur noch Stichproben prüfen.

Initiative für das Handwerk starten

Die SPD plant eine breit angelegte Initiative für das Handwerk und will in allen Politikfeldern prüfen, wie Betriebe unterstützt werden können. Der Meisterbonus soll steigen, die Nachwuchsgewinnung gefördert und die Einstellung von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten einfacher werden.

Die SPD will dem Handwerk helfen. Wer Meister wird, soll mehr Geld als Bonus bekommen. Betriebe sollen leichter Fachkräfte aus dem Ausland einstellen können. Junge Leute sollen das Handwerk besser kennenlernen.

Automatisierung, Forschung und Innovation im Mittelstand fördern

Die SPD will mit Automatisierung, künstlicher Intelligenz und Robotik auf den Arbeitskräftemangel reagieren. Spitzenforschung und der Transfer in Unternehmen sollen ausgebaut, kleine Betriebe beim Wandel beraten und unterstützt werden.

Es gibt bald weniger Arbeitskräfte. Deshalb sollen Maschinen und Computer mehr Arbeit übernehmen. Die SPD will Forschung dazu fördern. Kleine Betriebe und das Handwerk sollen Hilfe und Beratung bekommen.

Sachsenfonds 2050 mit vier Milliarden Euro auflegen

Die SPD will einen „Sachsenfonds 2050“ einrichten, aus dem das Land mindestens vier Milliarden Euro in Wirtschaft und künftige Arbeitsplätze steckt. Eine neue Investitionsgesellschaft soll das Geld verwalten und eigene Gewinne erzielen. Als Vorbild nennt das Programm den Inflation Reduction Act der USA.

Die SPD will einen neuen Geld-Topf für Sachsen. Er heißt Sachsenfonds 2050. Das Land soll daraus mindestens vier Milliarden Euro investieren. Das Geld soll in Firmen und neue Arbeitsplätze fließen. Eine eigene Gesellschaft des Landes soll das Geld verwalten.

Mikroelektronik, KI und Spitzentechnologie ausbauen

Die SPD will Sachsen als Standort für Mikroelektronik, Künstliche Intelligenz und weitere Zukunftstechnologien stärken. Im Chip-Cluster Silicon Saxony sollen bis 2030 rund 100.000 Menschen arbeiten. Die KI-Strategie des Landes soll weiterentwickelt und die Forschung ausgebaut werden.

Die SPD will mehr moderne Technik in Sachsen. Dazu gehören Computer-Chips und Künstliche Intelligenz. Bis 2030 sollen etwa 100.000 Menschen in der Chip-Branche arbeiten. Das Land soll mehr zu Künstlicher Intelligenz forschen. Für die Entwickler solcher Programme soll es Regeln zur Offenheit geben.

Strukturwandel in Kohle- und Autoregionen gestalten

Die SPD will den Umbau der sächsischen Industrieregionen aktiv steuern. Die Lausitz soll ein Zentrum für erneuerbare Energien werden, das Mitteldeutsche Revier ein Kern der grünen Wasserstoffwirtschaft. Ein Transformationsbeirat aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gewerkschaften soll den Weg abstimmen.

Die SPD will den Wandel der Industrie in Sachsen lenken. Die Lausitz soll ein Zentrum für saubere Energie werden. Im Mitteldeutschen Revier soll grüner Wasserstoff entstehen. Das ist ein Gas, das man mit Öko-Strom herstellt. Ein neuer Beirat soll über den Wandel beraten.

Team für Bürokratieabbau einrichten

Die SPD will ein kleines Team schaffen, das in allen Ministerien Vorschriften und Verfahren durchsieht und stark vereinfacht. Pauschale Regeln wie befristete Gesetze hält sie für wenig wirksam.

Die SPD will weniger Bürokratie. Ein kleines Team soll Regeln in allen Ministerien prüfen. Es soll die Regeln viel einfacher machen.

Start-up-Campus aufbauen und Gründungen fördern

Die SPD will einen Campus für junge Unternehmen aufbauen, den Land und Wirtschaft gemeinsam bezahlen. Start-ups sollen mehr Geld erhalten, auch nach der Gründungsphase, und enger mit etablierten Industriebetrieben zusammenarbeiten.

Die SPD will neue Firmen stärker unterstützen. Dafür soll ein Campus für junge Firmen entstehen. Das Land und die Wirtschaft sollen ihn zusammen bezahlen. Neue Firmen sollen auch nach der Gründung Geld bekommen.

Vergabegesetz mit Tariftreue und sozialen Kriterien

Die SPD will ein neues Vergabegesetz mit wenig Bürokratie, das öffentliche Aufträge an Tariftreue sowie soziale und ökologische Kriterien knüpft. Zugleich sollen möglichst viele Aufträge an sächsische, vor allem kleine und mittlere Unternehmen gehen.

Der Staat vergibt Aufträge an Firmen. Die SPD will dafür ein neues Gesetz. Firmen sollen nach Tarif bezahlen. Auch Umwelt und Soziales sollen zählen. Viele Aufträge sollen an Firmen aus Sachsen gehen.

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