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Was sagen die Parteien in Hessen zur Wirtschaft?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hessen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Wirtschaftstätigkeit der Kommunen strikt begrenzen

Die AfD will den Wettbewerb schützen und dafür die wirtschaftliche Betätigung von Städten und Gemeinden eng begrenzen. Die Grenzen der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) sollen streng gelten. Zudem soll die Landeskartellbehörde angemessen ausgestattet werden.

Die AfD will fairen Wettbewerb zwischen Firmen. Städte und Gemeinden sollen selbst wenig Geschäfte machen. Dafür gibt es schon Regeln. Die AfD will, dass diese Regeln streng gelten. Die Kartell-Behörde des Landes soll genug Mittel haben. Sie prüft, ob Firmen zu viel Macht haben.

EU-Taxonomie und Nachhaltigkeitsberichte ablehnen

Die AfD lehnt die EU-Taxonomie und die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) ab. Aus Sicht der Partei lenken diese Regeln Unternehmen in eine staatlich gewünschte Richtung und führen zu einer Art Planwirtschaft.

Die EU hat Regeln für nachhaltiges Wirtschaften gemacht. Firmen müssen dazu viele Berichte schreiben. Die AfD ist gegen diese Regeln. Sie sagt: Der Staat lenkt damit die Firmen zu stark. Das schade dem Wohlstand.

Bürokratie abbauen und Verwaltung verkleinern

Die AfD will umfassend deregulieren, Vorschriften überprüfen und notfalls streichen. Kleine Betriebe sollen von Berichts- und Statistikpflichten sowie von arbeitsrechtlichen Vorgaben entlastet werden. Auch der Personalzuwachs im öffentlichen Dienst soll umgekehrt werden.

Die AfD will weniger Vorschriften für Firmen. Unnötige Gesetze sollen wegfallen. Kleine Betriebe sollen weniger Berichte schreiben müssen. Auch die Verwaltung soll kleiner werden. Das soll Geld sparen.

Förderprogramme des Landes auf Wirksamkeit prüfen

Die AfD will Förderprogramme des Landes systematisch auf ihren Erfolg kontrollieren und unwirksamen Projekten die Mittel streichen. Unabhängige Fachgremien sollen die Programme begleiten und über die Vergabe von Fördergeld mitentscheiden.

Das Land Hessen gibt Geld für viele Förder-Programme. Die AfD will prüfen, ob diese Programme wirken. Programme ohne Wirkung sollen kein Geld mehr bekommen. Fachleute ohne Partei-Bindung sollen dabei mitreden.

AfD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (+0,4), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 3 ausgewogen, 7 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Hessenfonds für Innovationen einrichten

Die CDU will einen Hessenfonds schaffen, der neue Ideen in allen Branchen fördert. Zugleich sollen neu gegründete Gewerbebetriebe steuerlich entlastet und der Mittelstand bei der Digitalisierung stärker unterstützt werden.

Die CDU will einen neuen Fonds gründen. Ein Fonds ist ein Geldtopf. Er soll Firmen mit neuen Ideen helfen. Neue Betriebe sollen weniger Steuern zahlen. Kleine und mittlere Firmen bekommen mehr Hilfe bei der Digitalisierung.

Commercial Court und Standortwerbung „Made in Hessen“

Die CDU will in Frankfurt ein Handelsgericht einrichten, das Wirtschaftsstreitigkeiten auf Englisch verhandelt. Zudem soll ein neues Konzept unter dem Namen „Made in Hessen“ den Standort international bekannter machen.

Die CDU will in Frankfurt ein besonderes Gericht schaffen. Dort können Firmen ihren Streit auf Englisch klären. Außerdem will die CDU im Ausland mehr für Hessen werben. So sollen Arbeitskräfte und Firmen nach Hessen kommen.

Auto-, Pharma-, Schwerindustrie und Raumfahrt stärken

Die CDU will wichtige Branchen im Land halten und ausbauen, darunter Autobau, Pharma, Maschinenbau, Schwerindustrie sowie Luft- und Raumfahrt. Das Auto gehört für die Partei zur Mobilität dazu.

Die CDU will wichtige Branchen in Hessen stärken. Dazu gehören Auto-Hersteller und Arznei-Firmen. Auch Maschinenbau und Schwerindustrie sollen bleiben. Die Raumfahrt in Darmstadt soll wachsen.

Innenstädte beleben, Sonntagsöffnung erleichtern

Die CDU will Innenstädte und Einzelhandel mit Förderprogrammen stärken. Läden ohne Personal sollen sonntags öffnen dürfen, und vier Sonntagsöffnungen ohne besonderen Anlass sollen geprüft werden.

Die CDU will lebendige Innenstädte. Dafür soll es weiter Förder-Geld geben. Läden ohne Personal sollen am Sonntag öffnen dürfen. Das soll vor allem auf dem Land helfen. Die CDU prüft auch vier offene Sonntage im Jahr.

Gründungen in 48 Stunden ermöglichen

Die CDU will Unternehmensgründungen beschleunigen und stärker fördern. Wer gründet, soll das innerhalb von zwei Tagen erledigen können; dazu kommen mehr Finanzierungsangebote und eine fortgesetzte Start-up-Initiative.

Die CDU will das Gründen von Firmen leichter machen. Eine Gründung soll in 48 Stunden klappen. Es soll mehr Kredite für Gründer geben. Frauen, die gründen, bekommen ein eigenes Förder-Programm. Schüler sollen mehr über Wirtschaft lernen.

Fachkräfte im Inland gewinnen und Betriebe fördern

Die CDU will mit einem Förderprogramm vor allem kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, als Arbeitgeber attraktiver zu werden. Dazu kommen Fachkräftecamps für Jugendliche, das Bündnis Fachkräftesicherung und mehr Beteiligung von Beschäftigten am Unternehmen.

Die CDU will kleinen und mittleren Firmen helfen. Die Firmen sollen für Beschäftigte attraktiver werden. Zum Beispiel mit Wohnungen für Mitarbeiter. Jugendliche sollen Berufe in Camps kennenlernen. Beschäftigte sollen Anteile an ihrer Firma kaufen können.

Gründungen aus Hochschulen fördern

Die CDU will Gründungen aus Hochschulen und Wissenschaft mit der Initiative ZusePower anschieben, die jeder Hochschule zehn Euro je Studierendem bringt. Ein Innovations- und Gründerfonds soll zusätzlich Risikokapital bereitstellen.

Die CDU will, dass mehr Studierende Firmen gründen. Jede Hochschule bekommt dafür 10 Euro pro Studierendem. Ein neuer Fonds soll Gründern Geld geben. Dafür kann der Fonds Anteile an der Firma bekommen. Gründer sollen sich besser vernetzen.

Pharma- und Gesundheitsindustrie in Hessen stärken

Die CDU will bessere wirtschaftliche Bedingungen für die Gesundheits- und Pharmaindustrie in Hessen schaffen. Aus Sicht des Programms lassen sich Engpässe bei Medikamenten nur mit einer starken Industrie und heimischer Produktion vermeiden.

Die CDU will die Pharma-Firmen in Hessen stärken. Sie sollen bessere Bedingungen bekommen. Medikamente sollen auch hier im Land hergestellt werden. So will die CDU verhindern, dass Medikamente fehlen.

Heimische Rohstoffe sichern, keine Abbauabgabe

Die CDU will Rohstoffvorkommen in Hessen langfristig sichern, einschließlich fossiler Energieträger. Eine Sonderabgabe auf den Abbau von Kies, Sand und Gestein sowie einen allgemeinen Wassercent lehnt sie ab, weil dies Unternehmen und Verbraucher belasten würde.

Hessen hat Rohstoffe im Boden. Die CDU will diese Vorkommen für später sichern. Das gilt auch für Erdgas und andere fossile Stoffe. Eine neue Abgabe auf Kies, Sand oder Wasser will die CDU nicht. Sie sagt: Das macht alles teurer.

Tourismus und Gastgewerbe stärken

Die CDU will den Tourismus als Wirtschaftsfaktor stärken und vor allem Gasthäuser und Hotels auf dem Land erhalten. Dazu gehören Förderprogramme, ein Familien-Label, die Weiterentwicklung der Gartenschauen und befristete Versuche mit neuen Arbeitszeitmodellen.

Die CDU will den Tourismus in Hessen stärken. Gasthäuser auf dem Land sollen nicht schließen müssen. Dafür soll es Förder-Geld geben. Hotels und Gaststätten sollen neue Arbeitszeiten ausprobieren dürfen. Es soll ein Zeichen für familien-freundliche Betriebe geben.

Planungs- und Genehmigungsverfahren grundlegend beschleunigen

Die CDU will das Planungs- und Genehmigungsrecht auf allen Ebenen überarbeiten, damit Infrastruktur- und Investitionsprojekte schneller entstehen. Anträge sollen als genehmigt gelten, wenn die Behörde nicht fristgerecht reagiert. Die Verfahren sollen umfassend digital laufen.

Die CDU will Bauprojekte schneller genehmigen. Dazu will sie die Regeln für Planung ändern. Antwortet ein Amt nicht rechtzeitig, gilt der Antrag als erlaubt. Die Verfahren sollen digital laufen.

Zahl der Vorschriften deutlich verringern

Die CDU will, dass es am Ende der Wahlperiode spürbar weniger Vorschriften gibt als am Anfang. Sie prüft dafür das Prinzip „1 in 2 out“ und Modellprojekte für „bürokratiefreie Zonen“. Mittelstand und Handwerk sollen an einem Maßnahmenkatalog mitarbeiten.

Die CDU will weniger Vorschriften in Hessen. Für jede neue Regel sollen möglichst zwei alte wegfallen. Die CDU prüft Gebiete mit besonders wenig Bürokratie. Firmen und Handwerker sollen Vorschläge machen.

Finanzplatz Frankfurt mit AMLA und Green Finance stärken

Die CDU will die europäische Anti-Geldwäsche-Behörde AMLA nach Frankfurt holen und Hessen zu einem international führenden Standort für nachhaltige Finanzwirtschaft machen. Dazu sollen auch die Hochschul- und Ausbildungseinrichtungen der Finanzbranche gestärkt werden.

Frankfurt ist ein wichtiger Ort für Banken und Börse. Die CDU will eine neue EU-Behörde gegen Geldwäsche nach Frankfurt holen. Hessen soll auch führend bei nachhaltigen Geldanlagen sein. Die Ausbildung für Finanz-Berufe soll besser werden.

EU-Bankenregeln an regionale Banken anpassen

Die CDU will, dass europäische Bankenregulierung Rücksicht auf Sparkassen und Genossenschaftsbanken nimmt, statt sich an Großbanken auszurichten. Ein Verbot von Provisionen in der Anlageberatung sieht sie kritisch und will Anlegern die Wahl zwischen Provisions- und Honorarberatung lassen.

Die EU macht Regeln für Banken. Die CDU findet: Diese Regeln passen oft nur zu großen Banken. Kleine Banken und Sparkassen sollen passende Regeln bekommen. Berater sollen weiter Provision bekommen dürfen. Provision ist Geld für einen vermittelten Vertrag.

Freihandel und internationalen Standort Hessen ausbauen

Die CDU will den Außenhandel Hessens ausbauen, mehr Freihandel erreichen und internationale Unternehmen ins Land holen. Vom Bund erwartet sie zugleich Schutz wichtiger Unternehmen und Infrastruktur vor Investitionen autokratischer Staaten.

Die CDU will mehr Handel mit anderen Ländern. Sie will neue Handels-Verträge, zum Beispiel mit den USA. Mehr Firmen aus dem Ausland sollen nach Hessen kommen. Wichtige Firmen sollen vor dem Einfluss von Diktaturen geschützt werden.

CDU: alle 15 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,6), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 7 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Gründungen, Start-ups und Betriebsnachfolge fördern

Die FDP will Unternehmensgründungen und Betriebsübernahmen erleichtern und Hessen zu einem stärkeren Start-up-Standort machen. Geplant sind eine landesweite Gründungsstrategie, mehr Wagniskapital, mehr Gründungsstipendien und eine Gründerkultur an Schulen und Hochschulen.

Die FDP will, dass mehr Menschen eine Firma gründen. Dafür soll es mehr Geld und weniger Bürokratie geben. Schulen sollen das Thema Gründen behandeln. Auch wer einen bestehenden Betrieb übernimmt, soll Hilfe bekommen.

Regionale Innovationszentren außerhalb der Ballungsräume aufbauen

Die FDP will in den Regionen sogenannte Center of Innovation einrichten, die Gründungen, Digitalisierung im Mittelstand und berufliche Bildung verbinden. Sie sollen jungen Menschen auch abseits der Ballungsräume Perspektiven bei neuen Technologien bieten.

Die FDP will neue Zentren für Ideen und Technik schaffen. Sie sollen auch außerhalb der großen Städte entstehen. Dort bekommen Gründer und kleine Firmen Hilfe. Auch Azubis, Fachkräfte und Studierende können dort lernen.

Bürokratie für Unternehmen abbauen und prüfen lassen

Die FDP will bürokratische Pflichten für Gründer und Unternehmen so weit wie möglich verringern und Behördenkontakte an einer Stelle bündeln. Der Landesrechnungshof soll künftig Gesetze und Vorschriften regelmäßig auf ihren Bürokratieaufwand untersuchen.

Firmen sollen weniger Papierkram haben. Sie sollen ihre Daten nur einmal digital angeben müssen. Eine feste Ansprech-Stelle soll ihnen bei Behörden helfen. Der Landes-Rechnungshof soll Gesetze prüfen. Er soll sagen, was einfacher gehen kann.

Finanzplatz Frankfurt stärken, BaFin und AMLA ansiedeln

Die FDP will den Finanzplatz Frankfurt-Rhein-Main zu einem Schwerpunkt der Landespolitik machen. Der Hauptsitz der Finanzaufsicht BaFin soll von Bonn nach Frankfurt ziehen, und die geplante EU-Behörde gegen Geldwäsche (AMLA) soll dort ihren Sitz bekommen.

Frankfurt ist ein wichtiger Ort für Banken. Die FDP will diesen Finanz-Platz stärken. Die deutsche Finanz-Aufsicht soll von Bonn nach Frankfurt umziehen. Auch eine neue EU-Behörde gegen Geldwäsche soll nach Frankfurt kommen.

Frankfurt zum FinTech-Standort machen

Die FDP will Frankfurt zu einem Zentrum für Gründungen im Bereich Finanztechnologie machen. Dazu soll ein „German Tech Festival“ nach dem Vorbild Singapurs entstehen. Außerdem soll das Euro-Clearing künftig in Frankfurt stattfinden.

Die FDP will mehr junge Finanz-Firmen nach Frankfurt holen. Dafür soll es ein großes Treffen der Branche geben. Es heißt „German Tech Festival“. Dort treffen sich Gründer, Banken und Geldgeber.

Industriestandort mit „House of Production“ stärken

Die FDP will Hessen zum innovativsten Industriestandort Europas machen. Dafür soll ein „House of Production“ entstehen, in dem Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam digitale Produktionstechnik entwickeln. Auch die Chemie- und Pharmabranche sowie die Forschung zu autonomen Fahrzeugen sollen mehr Unterstützung bekommen.

Die FDP will die Industrie in Hessen stärken. Firmen und Forscher sollen in einem neuen Zentrum zusammenarbeiten. Es heißt „House of Production“. Dort geht es um digitale Technik für Fabriken. Auch die Pharma-Industrie soll mehr Hilfe bekommen.

Handwerk mit Meister-Bonus und dualem Studium fördern

Die FDP will Meister und Master gleichstellen und die Meisterausbildung so fördern wie ein Masterstudium. Dazu soll ein Meister-Bonus in der Höhe kommen, die Bayern zahlt. Außerdem sollen Betriebsnachfolgen im Handwerk erleichtert und duale Studienangebote in ganz Hessen ausgebaut werden.

Die FDP will das Handwerk stärken. Wer Meister werden will, soll Geld vom Land bekommen. Das Geld soll so hoch sein wie in Bayern. Es soll auch mehr duale Studien-Gänge geben. Dabei lernt man im Betrieb und an der Hochschule.

Messestandort Frankfurt sichern und ausbauen

Die FDP verlangt ein klares Bekenntnis des Landes zur Messe Frankfurt. Bestehende Messen sollen in Frankfurt bleiben und neue Veranstaltungen gewonnen werden. Zudem sollen neue Veranstaltungsformate gefördert werden, weil sich das Messegeschäft durch digitale Angebote verändert.

Die FDP will die Messe Frankfurt stärken. Das Land soll klar zur Messe stehen. Die Messen sollen in Frankfurt bleiben. Es sollen auch neue Messen dazukommen.

Vergaberecht entbürokratisieren, keinen Landesmindestlohn vorschreiben

Die FDP will das hessische Vergaberecht für mittelständische Unternehmen einfacher machen und bürokratische Hürden abbauen. Zusätzliche Landesvorgaben wie ein Landesmindestlohn sollen bei öffentlichen Aufträgen nicht gelten. Das Vergaberecht soll sich aus Sicht der Partei auf fairen Wettbewerb beschränken.

Der Staat vergibt Aufträge an Firmen. Dafür gibt es viele Regeln. Die FDP will diese Regeln einfacher machen. Kleine und mittlere Firmen sollen es leichter haben. Hessen soll keine eigenen Zusatz-Regeln machen, zum Beispiel keinen eigenen Mindest-Lohn.

Tourismus und Gastronomie stärken

Die FDP will dem Tourismus in der Landespolitik mehr Gewicht geben und die Zuständigkeiten in der Verwaltung bündeln. Das Gaststättenrecht soll weniger Auflagen enthalten, damit sich Investitionen lohnen. In der Landesplanung sollen touristische Belange stärker zählen, auch gegenüber dem Ausbau der Windenergie.

Die FDP will den Tourismus in Hessen stärken. Gaststätten sollen weniger Vorschriften haben. Anträge auf Förder-Geld sollen einfacher werden. Windräder sollen nicht automatisch wichtiger sein als Projekte für den Tourismus.

Verkaufsoffene Sonntage rechtssicher ermöglichen

Die FDP will das Hessische Ladenöffnungsgesetz ändern, damit Geschäfte die vier erlaubten verkaufsoffenen Sonntage sicher nutzen können. Dafür soll der sogenannte Anlassbezug entfallen. Zudem will die Partei prüfen, ob mehr verkaufsoffene Sonntage möglich sind.

Geschäfte dürfen in Hessen an vier Sonntagen im Jahr öffnen. Oft klappt das wegen unklarer Regeln nicht. Die FDP will das Gesetz ändern. Dann können Geschäfte sicher an diesen Sonntagen öffnen. Die FDP prüft auch, ob mehr Sonntage möglich sind.

Gründungszentren an allen Hochschulen verankern

Die FDP will an jeder Hochschule ein Gründungs- und Innovationszentrum einrichten. Damit sollen Ausgründungen leichter werden, Forschungsergebnisse schneller in Unternehmen gelangen und Hochschulen stärker an Patenterlösen teilhaben.

Jede Hochschule soll ein Zentrum für Firmen-Gründungen bekommen. Dort bekommen Forscher Hilfe, wenn sie eine Firma gründen wollen. Ideen aus der Forschung sollen schneller in Firmen ankommen. Hochschulen sollen an ihren Erfindungen mitverdienen.

Kultur- und Kreativwirtschaft stärker fördern

Die FDP will die Förderung der Kreativwirtschaft in Hessen ausweiten und die Zuständigkeiten in der Landesregierung klar regeln. Hessen liegt nach Darstellung des Programms bei der Förderung im Bundesvergleich hinten, obwohl die Branche der drittwichtigste Wirtschaftszweig des Landes sei.

Zur Kreativ-Wirtschaft gehören zum Beispiel Musik, Bücher, Filme und Computer-Spiele. Die FDP will diese Branche mehr fördern. Es soll klare Ansprech-Partner in den Ministerien geben. Gründer sollen Beratung und leichter Geld bekommen.

Freihandel stärken, Abhängigkeiten abbauen

Die FDP unterstützt einen offenen, regelbasierten Welthandel und Freihandelsabkommen wie CETA und das Mercosur-Abkommen. Zugleich sollen zu große wirtschaftliche Abhängigkeiten von einzelnen Ländern vermieden oder verringert werden, damit die EU in Krisen widerstandsfähiger ist.

Die FDP ist für freien Handel zwischen Ländern. Sie unterstützt Handels-Verträge mit Kanada und mit Ländern in Südamerika. Europa soll aber nicht zu sehr von einzelnen Ländern abhängen. Rohstoffe sollen aus mehr Ländern kommen. Europa soll auch mehr selbst herstellen.

Gaming-Messe in Frankfurt ansiedeln

Die FDP will eine Messe für Computerspiele nach Hessen holen, am liebsten nach Frankfurt. Sie begründet das mit der Bedeutung der Branche und den dort ansässigen Softwarefirmen.

Die FDP will eine Messe für Computer-Spiele in Hessen. Sie soll am besten in Frankfurt stattfinden. Dort gibt es schon viele Firmen aus dieser Branche. Die FDP hält die Branche für wichtig.

FDP: alle 15 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klima- und Transformationsfonds mit 6 Milliarden auflegen

Die Grünen wollen in der nächsten Wahlperiode einen Klima- und Transformationsfonds mit mindestens 6 Milliarden Euro einrichten. Er soll bestehende Landesprogramme bündeln und weiterentwickeln. Gefördert werden sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie Kommunen beim Klimaschutz.

Die Grünen wollen einen großen Geld-Topf für den Klimaschutz. Darin sollen mindestens 6 Milliarden Euro sein. Das Geld hilft kleinen Firmen und Städten beim Klimaschutz. So sollen Arbeitsplätze in Hessen bleiben.

Industrie und Mittelstand beim Klimaumbau unterstützen

Die Grünen wollen Hessen als Industriestandort sichern und Unternehmen beim Umstieg auf klimaneutrales Wirtschaften unterstützen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf kleinen und mittleren Unternehmen.

Die Grünen wollen die Industrie in Hessen erhalten. Firmen sollen Hilfe bekommen, damit sie klimafreundlich arbeiten. Kleine und mittlere Firmen sollen besondere Beratung bekommen. Die Verwaltung soll digital und einfacher werden.

Kostenfreien Meisterbrief einführen, Handwerk stärken

Die Grünen wollen den Meisterbrief kostenfrei machen, um finanzielle Hürden zu senken und dem Fachkräftemangel zu begegnen. Prämien sollen Gründungen und Betriebsübernahmen im Handwerk fördern.

Die Grünen wollen das Handwerk stärken. Der Meisterbrief soll nichts mehr kosten. Wer einen Betrieb gründet oder übernimmt, soll Geld bekommen. Für Solar-Anlagen soll es eine kurze Ausbildung geben.

Nachhaltige Start-ups und Gründerinnen gezielt fördern

Die Grünen wollen Gründungen fördern, die zu den Stärken des Standorts und zur Nachhaltigkeit beitragen. Start-ups mit messbarer sozialer oder ökologischer Wirkung sollen höhere Fördersätze erhalten, und Frauen sollen leichter an Gründungskapital kommen.

Die Grünen wollen neue Firmen fördern. Besonders viel Geld sollen Firmen bekommen, die der Umwelt oder den Menschen nützen. Frauen sollen leichter eine Firma gründen können. Hessen soll ein gutes Land für Gründer sein.

Gemeinwohlorientiertes Wirtschaften und Kreislaufwirtschaft fördern

Die Grünen wollen Unternehmen stärken, die sich dem Gemeinwohl verpflichten, etwa Genossenschaften und Sozialunternehmen. Eine Impact-Strategie soll zeigen, wie soziale Innovationen in Hessen vorankommen.

Manche Firmen wollen vor allem der Gesellschaft nützen. Die Grünen wollen solche Firmen unterstützen. Sie wollen auch Firmen fördern, die Müll vermeiden. Firmen sollen Beratung für neue Berichts-Pflichten bekommen.

Innenstädte beleben, regionale Wirtschaftskreisläufe fördern

Die Grünen wollen Kommunen mit dem Förderprogramm „Lebendige Zentren“ helfen, Innenstädte zu stärken und Leerstand zu verringern. Auf dem Land soll die Versorgung nahe am Wohnort gesichert und regionale Wertschöpfung gefördert werden.

Die Grünen wollen lebendige Innenstädte. Städte und Gemeinden sollen dafür Geld bekommen. Leere Läden sollen wieder genutzt werden. Auf dem Land soll es Läden in der Nähe geben.

Naturverträglichen Tourismus in Hessen ausbauen

Die Grünen wollen den Tourismus nach dem Einbruch durch Corona wieder stärken und die Regionen bekannter machen. Die Förderung soll sich besonders an Naturverträglichkeit orientieren.

Die Grünen wollen mehr Urlauber nach Hessen holen. Der Tourismus soll die Natur schonen. Es soll mehr Werbung für Hessen geben. Wege zum Wandern und Radfahren sollen besser werden.

Digitalisierung der Wirtschaft und Games-Branche fördern

Die Grünen wollen Unternehmen beim digitalen Wandel mit Förderprogrammen und Weiterbildung unterstützen. Bestehende Programme für Handwerk und Mittelstand sollen weiterentwickelt, ein neues für IT-Sicherheit aufgelegt werden. Auch die Förderung der Games-Branche soll wachsen.

Firmen sollen digitaler werden. Die Grünen wollen dafür Geld vom Land geben. Kleine Firmen und Handwerker sollen Hilfe bekommen. Es soll ein neues Programm für sichere Computer geben. Auch Firmen, die Computer-Spiele machen, sollen mehr Förderung bekommen.

Grüne: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Transformationsfonds für die Wirtschaft einrichten

Die SPD will einen Transformationsfonds auflegen, der den Umbau der hessischen Wirtschaft finanziell unterstützt. Damit soll Hessen aus Sicht des Programms ein starker Industrie- und Dienstleistungsstandort mit sicheren Arbeitsplätzen und guten Löhnen bleiben.

Die SPD will einen neuen Geld-Topf für die Wirtschaft schaffen. Er heißt Transformations-Fonds. Das Geld soll Firmen beim Wandel helfen. So sollen Arbeitsplätze in Hessen sicher bleiben. Auch private Geldgeber sollen mitmachen können.

Wirtschaftsförderung überprüfen und neu ausrichten

Die SPD will die Wirtschaftsförderung des Landes überprüfen und nach sozialen, innovativen und nachhaltigen Kriterien neu ordnen. Das Programm bezeichnet die bisherige Förderpraxis als unübersichtlich und ineffizient. Dazu kommen Förderlotsen, eine aktive Ansiedlungspolitik und eine Förderung für Ressourceneffizienz.

Die SPD will die Förderung für Firmen prüfen. Danach soll das Land die Förderung neu ordnen. Soziale Ziele und Umwelt-Ziele sollen dabei wichtig sein. Förder-Lotsen sollen Firmen beraten. Das Land soll neue Firmen nach Hessen holen.

Gründungen und Betriebsübernahmen erleichtern

Die SPD will Neugründungen und Betriebsübernahmen in den Mittelpunkt ihrer Wirtschaftspolitik stellen. Ein Start-up soll bis zum Ende der Wahlperiode in 48 Stunden gegründet werden können. Frauen, die gründen, sollen gezielt gefördert werden.

Die SPD will das Gründen von Firmen einfacher machen. Eine neue Firma soll in 48 Stunden fertig gegründet sein. Auch die Übernahme von Betrieben soll leichter werden. Frauen sollen beim Gründen besondere Hilfe bekommen.

Landesweite Industriestrategie mit Industrietrialog vorlegen

Die SPD will eine landesweite Industriestrategie erarbeiten und einen Industrietrialog mit Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften zum Leitprinzip ihrer Wirtschaftspolitik machen. Regionale Transformationsnetzwerke sollen dauerhaft unterstützt werden. Die Autoindustrie und ihre Zulieferer sollen Hilfe beim Umbau erhalten.

Die SPD will einen Plan für die Industrie in ganz Hessen machen. Das Land soll dabei mit Arbeitgebern und Gewerkschaften reden. Regionale Netzwerke sollen dauerhaft Hilfe vom Land bekommen. Die Auto-Industrie soll Unterstützung beim Wandel bekommen.

Planungen und Genehmigungen beschleunigen

Die SPD will unter dem Namen „Hessentempo“ Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen. Schnellere Modernisierung von Infrastruktur und Industrieanlagen sieht das Programm als Schlüssel für Wohlstand und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen.

Die SPD will Planungen und Genehmigungen schneller machen. Sie nennt das Hessen-Tempo. Ämter und Gerichte sollen mehr Fachleute bekommen. Anträge beim Staat sollen digital werden. So sollen Bau-Vorhaben schneller fertig werden.

Innenstädte und lokalen Handel fördern

Die SPD will Projekte fördern, die Geschäfte vor Ort erhalten oder neu entstehen lassen. Lebendige Innenstädte gelten im Programm als unverzichtbar für ein lebenswertes Land. Unterstützt werden sollen vor allem nachhaltige Angebote, lokale Wirtschaftskreisläufe und inhabergeführte Betriebe.

Die SPD will die Innenstädte lebendig halten. Dafür soll es Geld für Geschäfte vor Ort geben. Kleine Läden mit eigenen Inhabern sollen Hilfe bekommen. Auch Genossenschaften im Dorf oder im Stadtteil sollen Hilfe bekommen. Eine Genossenschaft ist ein Betrieb, der seinen Mitgliedern gemeinsam gehört.

Tourismus dauerhaft mitfinanzieren und bündeln

Die SPD will die Mitfinanzierung der hessischen Tourismusregionen dauerhaft und fest verankern. Die Zuständigkeiten für Tourismus sollen gebündelt werden. Ziel ist ein qualitativ stärkerer Tourismus im ländlichen Raum.

Die SPD will den Tourismus in Hessen stärken. Das Land soll die Urlaubs-Regionen dauerhaft mitbezahlen. Es soll eine feste Stelle für Fragen zum Tourismus geben. Vor allem der Tourismus auf dem Land soll besser werden.

Transfer von Forschung in die Praxis stärken

Die SPD will die Verbindung zwischen Forschung, Unternehmen und Start-ups ausbauen. Dazu soll eine hessische Transferagentur nach dem Vorbild der geplanten Bundesagentur DATI entstehen. Unternehmen sollen außerdem Beratung zu EU-Fördermitteln erhalten.

Forschung soll schneller in der Praxis ankommen. Die SPD will dafür eine eigene Stelle in Hessen gründen. Sie soll Netzwerke in den Regionen fördern. Firmen sollen Beratung zu Geld von der EU bekommen. In Darmstadt soll ein Besuchs-Zentrum für Raumfahrt entstehen.

SPD: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl