Automatisierung fördern und Arbeitszeit verkürzen
Die Linke will dem Fachkräftemangel mit besseren Arbeitsbedingungen statt mit einem Zwang zu Mehrarbeit begegnen. Die Wirtschaftsförderung des Landes soll Automatisierung dort stärken, wo die Beschäftigten sie befürworten, und so kürzere Arbeitszeiten ermöglichen.
In Sachsen fehlen Arbeitskräfte. Die Linke will niemanden zu mehr Arbeit zwingen. Sie will bessere Löhne und Bedingungen. Maschinen und Computer sollen eintönige Arbeit übernehmen. Dann können Menschen kürzer arbeiten.
Das Programm begründet den Ansatz mit der schrumpfenden Bevölkerung in Sachsen. Automatisierung gilt darin als Antwort auf den demografischen Wandel und als Begleitmaßnahme zu Arbeitszeitverkürzungen, die Gewerkschaften anstreben. Produktivitätsgewinne durch Digitalisierung und KI sollen dabei besonders beachtet werden. Die Linke unterstützt die Forderung von Beschäftigten und Gewerkschaften nach einer kürzeren Wochenarbeitszeit ohne Lohneinbußen.
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„Deshalb muss sie durch die Wirtschaftsförderung des Freistaats in den Bereichen gestärkt werden, in denen die Beschäftigten dies unterstützen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Staatliche Förderung wird an die Zustimmung der Beschäftigten geknüpft und soll kürzere Arbeitszeiten bei vollem Lohn flankieren, was die Arbeitnehmerseite stärkt.