Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand halten
Das BSW will, dass Gesundheit, Wohnen sowie Energie- und Wasserversorgung unter kommunaler Kontrolle stehen und nicht dem Gewinnstreben dienen. Privatisierungen und Ausgliederungen lehnt die Partei ab. Kommunale und gemeinnützige Anbieter sowie Genossenschaften sollen gefördert werden.
Wichtige Dinge sollen der Stadt oder Gemeinde gehören. Dazu zählen Krankenhäuser, Wohnungen, Strom und Wasser. Firmen sollen damit keinen Gewinn machen. Das BSW ist gegen den Verkauf an private Firmen. Genossenschaften sollen Hilfe bekommen, zum Beispiel für Läden in kleinen Orten.
Nach Darstellung des Programms dienen Privatisierungen und Ausgliederungen häufig dazu, Tarifverträge zu umgehen. Kommunale und gemeinnützige Anbieter sollen deshalb Unterstützung erhalten. Zu einem attraktiven Wohnumfeld gehören laut Programm auch in kleinen Gemeinden genügend Einkaufsmöglichkeiten und Gaststätten, weil der Ort sonst aussterbe. Dafür will die Partei alternative Betreibermodelle wie Genossenschaften fördern.
Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Privatisierungen und Ausgliederungen, die oft nur der Tarifflucht dienen, lehnen wir ab.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Das BSW stellt sich gegen Privatisierungen und will öffentliche und gemeinnützige Anbieter in der Grundversorgung stärken, was die Rolle des Staates gegenüber dem Markt ausbaut.