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Was sagen die Parteien im Saarland zur Wirtschaft?

3 aktuelle Wahlprogramme im Saarland haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Saarland 2022

  • Wirtschaftausgewogen (+0,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Gründungen und Unternehmensnachfolgen fördern

Die AfD will Unternehmensgründungen und Betriebsübergaben mit wenig Bürokratie fördern. Das Land soll als Geber von Risikokapital und als Vermittler auftreten. Ziel ist, dass das Saarland das führende Bundesland für Gründer wird.

Die AfD will neue Firmen fördern. Das Land soll Gründern Geld geben und sie mit Geldgebern zusammenbringen. Auch die Übergabe von Firmen an Nachfolger soll leichter gelingen. Das Saarland soll das beste Bundesland für Gründer werden.

Infrastruktur ausbauen, ländliche Räume stärken

Die AfD will mehr Geld für Landesstraßen, eine neue Digitalagentur für Mobilfunk und Glasfaser sowie die Abschaffung der EEG-Umlage. Strukturschwache Regionen sollen mit Programmen, Steueranreizen und Prämien wirtschaftlich gestärkt werden. Das Programm begründet dies damit, dass das Saarland hinter dem Bundesdurchschnitt zurückliege.

Die AfD will mehr Geld für Straßen im Saarland ausgeben. Eine neue Agentur soll Mobilfunk und schnelles Internet voranbringen. Die EEG-Umlage soll wegfallen. Das ist ein Aufschlag auf den Strompreis für Öko-Strom. Schwache Regionen auf dem Land sollen besondere Hilfe bekommen.

Mittelstand fördern und Bürokratie abbauen

Die AfD will mittelständische Betriebe durch weniger Bürokratie und eine unternehmerfreundliche Verwaltung unterstützen. Für Anträge soll eine Höchstdauer der Bearbeitung gelten, öffentliche Ausschreibungen sollen einfacher werden. Die Partei sieht den Mittelstand als Rückgrat der saarländischen Wirtschaft.

Die AfD will kleinen und mittleren Firmen helfen. Es soll weniger Bürokratie geben. Ämter sollen Anträge in einer festen Zeit bearbeiten. Staatliche Aufträge sollen einfacher zu bekommen sein.

Tourismus stärken und Vorschriften für Gastgewerbe abbauen

Die AfD will den Tourismus im Saarland mit gezieltem Marketing, besserer Infrastruktur und weniger Bürokratie für Hotels und Gaststätten stärken. Sie sieht den Tourismus als wichtigen Faktor für Gewerbeansiedlungen und für das Gewinnen von Fachkräften.

Die AfD will mehr Urlauber ins Saarland holen. Dafür soll das Land besser werben. Straßen, Radwege und schnelles Internet sollen besser werden. Hotels und Gaststätten sollen weniger Vorschriften haben.

Gastronomie stützen und Kneipensterben verhindern

Die AfD will Gaststätten und Hotels stärker unterstützen, weil sie nach der Coronakrise viele Insolvenzen kleiner Betriebe sieht. Gasthöfe gelten dem Programm als wichtige Treffpunkte für Dörfer, Städte und Vereine. Vorgesehen sind ein Förderprogramm, flexiblere Arbeitszeiten und der Verzicht auf eine Bettensteuer.

Viele kleine Gaststätten müssen schließen. Die AfD will das verhindern. Sie will Geld für Gaststätten auf dem Land geben. Beschäftigte in Hotels und Gaststätten sollen flexibler arbeiten können. Eine Betten-Steuer lehnt die AfD ab. Das ist eine Abgabe auf Übernachtungen.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Saarland 2022

  • Wirtschaftausgewogen (-0,2), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 3 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Industrie vor belastender Regulierung schützen

Die CDU will die Wettbewerbsfähigkeit der saarländischen Industrie auf Ebene von EU, Bund und Land gegen Regulierung verteidigen, die sie als industriefeindlich ansieht. Klimaschutz soll aus ihrer Sicht über technische Innovation und faire Wettbewerbsbedingungen gelingen, nicht über die Verlagerung von Produktion ins Ausland.

Die CDU will die Industrie im Saarland schützen. Sie lehnt Regeln ab, die der Industrie schaden. Das gilt besonders für Stahl und Autos. Die CDU sagt: Neue Technik hilft dem Klima mehr als Fabriken im Ausland.

Autoindustrie mit Mobilitäts-Kompetenzzentrum umbauen

Die CDU will, dass das Saarland Autoland bleibt und das Auto der Zukunft dort gebaut wird. Dafür soll die Branche schrittweise unabhängiger vom Verbrennungsmotor werden, unterstützt durch ein neues Kompetenzzentrum für Mobilität an der Universität.

Im Saarland sollen auch in Zukunft Autos gebaut werden. Die Firmen sollen weniger von Benzin- und Diesel-Motoren abhängen. Die CDU will ein neues Zentrum an der Universität gründen. Dort wird an neuer Technik für Autos geforscht.

Aktive Ansiedlungspolitik und Industrieflächen entwickeln

Die CDU will weitere Unternehmen ins Saarland holen und die Ansiedlungspolitik beim Ministerpräsidenten ansiedeln. Dafür sollen laufend Industrieflächen bereitgestellt werden, bevorzugt auf früheren Industriegeländen.

Die CDU will neue Firmen ins Saarland holen. Der Ministerpräsident soll sich selbst darum kümmern. Für die Firmen soll es immer genug Flächen geben. Zuerst sollen alte Industrie-Flächen neu genutzt werden.

Saarland als Standort für Kreislaufwirtschaft aufbauen

Die CDU will das Saarland als Standort einer Kreislaufwirtschaft positionieren, vor allem beim Recycling von Fahrzeugbatterien. Eine eigene Strategie soll neue Unternehmen anziehen und vorhandene Betriebe stärken.

Die CDU will mehr Recycling im Saarland. Recycling heißt: Man nutzt Rohstoffe noch einmal. Das gilt besonders für alte Auto-Batterien. Ein Plan soll neue Firmen dafür ins Land holen.

Rohstoffkonzept für heimische Bodenschätze erarbeiten

Die CDU will ein Rohstoffkonzept für das Saarland erstellen, damit heimische Bodenschätze vor Ort gewonnen und verarbeitet werden können. Kurze Transportwege nützen aus Sicht des Programms der Umwelt.

Im Saarland gibt es Rohstoffe im Boden. Die CDU will sie im Land selbst nutzen. Dafür soll es einen Plan geben. Kurze Wege sind laut CDU gut für die Umwelt.

„Zukunftsnetzwerk Mittelstand“ mit kostenloser Beratung aufbauen

Die CDU will ein landesweites Beratungsangebot für mittelständische Betriebe und Familienunternehmen schaffen. Es soll ihnen helfen, ihre Geschäftsmodelle an neue Technologien, Energieeffizienz und Online-Märkte anzupassen.

Die CDU will kleinen und mittleren Firmen helfen. Es soll überall im Land eine neue Beratung geben. Die erste Beratung kostet nichts. Die Firmen sollen so mit neuer Technik und dem Online-Handel zurechtkommen.

Lokalen Einzelhandel mit digitalen Vertriebswegen stärken

Die CDU will den Einzelhandel in den Innenstädten dabei unterstützen, gegenüber dem Online-Handel aufzuholen und Kunden zurückzugewinnen. Ein Modellprojekt soll lokale Plattformen mit Bestellung beim örtlichen Händler und Abholstationen erproben.

Die CDU will Läden in der Innenstadt helfen. Kunden sollen beim Laden vor Ort im Internet bestellen können. Die Ware holen sie dann ab, zum Beispiel an einem Schließfach. Das will die CDU in einem Projekt testen.

Handwerk durch Ausbildung und Meisterbonus stärken

Die CDU will mehr junge Menschen für eine Ausbildung und Selbstständigkeit im Handwerk gewinnen und den Meisterbonus beibehalten. Handwerker werden laut Programm auch für die Energiewende gebraucht.

Die CDU will das Handwerk stärken. Mehr junge Leute sollen dort eine Ausbildung machen. Wer Meister wird, bekommt weiter einen Bonus vom Land. Handwerker sollen leichter im Nachbar-Land arbeiten können.

Landesweites Tourismuskonzept einführen

Die CDU will ein gemeinsames Tourismuskonzept für das ganze Saarland, das alle Landkreise mittragen. Die Branche soll bei der Digitalisierung unterstützt werden und sich mit Rad-, Wander-, Gesundheits- und Kulturtourismus profilieren.

Die CDU will einen Plan für den Tourismus im ganzen Saarland. Alle Landkreise sollen mitmachen. Das Land soll für Radfahren, Wandern, Gesundheit und Kultur bekannt werden. Busse und Bahnen sollen besser zu den Ausflugs-Zielen passen.

Gründerförderung mit „Saar Tech Cycle“ neu ausrichten

Die CDU will die Gründerförderung im Saarland grundlegend neu aufstellen und das Land zu einem Standort für technologiebasierte Start-ups machen. Kern sind das Konzept „Saar Tech Cycle“ mit Coaching und ein gut ausgestatteter Gründungsfonds des Landes.

Im Saarland werden wenige Firmen gegründet. Die CDU will das ändern. Gründer sollen bessere Beratung bekommen. Ein neuer Fonds des Landes soll jungen Firmen Geld geben. Es soll auch mehr Räume für junge Firmen geben.

Start-ups Zugang zu öffentlichen Aufträgen öffnen

Die CDU will junge Unternehmen stärker an öffentlichen Aufträgen beteiligen. Eine Klausel soll verhindern, dass sie wegen fehlender Erfahrung und Referenzen von Ausschreibungen ausgeschlossen bleiben.

Der Staat vergibt viele Aufträge an Firmen. Junge Firmen bekommen sie oft nicht. Ihnen fehlen Jahre an Erfahrung. Die CDU will die Regeln ändern. Junge Firmen sollen dann auch eine Chance haben.

Gründerszene vernetzen und bundesweit bewerben

Die CDU will Gründerinnen und Gründer stärker mit Unternehmen und Investoren zusammenbringen und das Saarland als Gründungsstandort bekannter machen. Dazu plant sie regelmäßige Veranstaltungen, einen Landespreis und Kooperationen mit Starterzentren in Luxemburg und Paris.

Die CDU will Menschen helfen, die eine Firma gründen. Sie sollen Geldgeber und Unternehmen leichter treffen. Es soll einen Preis für gute Ideen geben. Das Saarland soll dadurch als Ort für neue Firmen bekannter werden.

Starterzentrum an der Uni-Klinik Homburg aufbauen

Die CDU will aus dem Wissen der Hochschulen mehr wirtschaftliche Wertschöpfung gewinnen, vor allem in der Gesundheitswirtschaft. An der Uni-Klinik Homburg soll deshalb ein Starterzentrum für Gründungen entstehen.

Die CDU will ein Zentrum für neue Firmen an der Uni-Klinik in Homburg. Dort sollen aus Forschung neue Unternehmen entstehen. Es geht vor allem um Medizin und Gesundheit. Das Zentrum hilft beim Planen der Firma.

Investitionen und Innovation stärker fördern

Die CDU will mit mehr öffentlichen Investitionen, stärkerer Innovationsförderung und besseren Abschreibungsregeln den Strukturwandel bewältigen. Die Industriepolitik soll den Umstieg auf eine klimaneutrale Wirtschaft und eine Kreislaufwirtschaft unterstützen.

Die CDU will, dass mehr Geld in Straßen, Netze und neue Technik fließt. Firmen sollen Ausgaben für neue Technik schneller von der Steuer absetzen können. Das Land soll neue Ideen in Firmen stärker fördern. Die Wirtschaft soll so klimafreundlich werden.

Standortmarketing absichern, Wirtschaftsförderung bündeln

Die CDU will das Saarland international offensiver als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort vermarkten und das Standortmarketing dauerhaft finanzieren. Die Wirtschaftsförderung, die bisher auf viele Akteure verteilt ist, soll besser koordiniert werden.

Die CDU will im Ausland mehr für das Saarland werben. Dafür soll es dauerhaft Geld geben. Im Land gibt es viele Stellen, die Firmen fördern. Diese Stellen sollen enger zusammenarbeiten.

Forschung in Unternehmen steuerlich stärker fördern

Die CDU will Forschung und Entwicklung in Unternehmen steuerlich besser fördern. Sie sieht die niedrige private Forschungsquote als Standortnachteil des Saarlandes.

Firmen im Saarland forschen weniger als Firmen in anderen Bundes-Ländern. Die CDU will das ändern. Firmen sollen für Forschung weniger Steuern zahlen. Das soll neue Ideen und Produkte bringen.

Saarland als Zentrum für KI und Cybersicherheit ausbauen

Die CDU will das Saarland zu einem europäischen Zentrum für Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit machen. Dazu sollen Forschungseinrichtungen wie das CISPA und das DFKI wachsen und zusätzliche Flächen und Gebäude erhalten.

Die CDU will das Saarland stark machen bei Künstlicher Intelligenz und Sicherheit im Internet. Forschungs-Institute sollen wachsen. Sie bekommen neue Gebäude. Daraus sollen auch neue Firmen entstehen.

Forschungsinstitute ansiedeln und Ausgründungen erleichtern

Die CDU will wirtschaftsnahe Forschungsinstitute ausbauen, neue Spitzeneinrichtungen ins Saarland holen und sie eng mit Unternehmen vernetzen. Ausgründungen aus Hochschulen sollen ihre dort gewonnenen Ergebnisse gegen Gegenleistung vermarkten dürfen.

Die CDU will mehr Forschungs-Institute ins Saarland holen. Diese sollen eng mit Firmen zusammenarbeiten. Wer an der Hochschule etwas erfindet, soll daraus leichter eine Firma machen können. Dafür soll es klare Regeln geben.

Forschungskooperationen mit der Industrie ausweiten

Die CDU will die Zusammenarbeit von Forschung und Industrie deutlich ausweiten und dafür eine zentrale Anlaufstelle sowie zusätzliche Kapazitäten für Industrieforschung schaffen. Neue technologische Entwicklungen sollen schneller erkannt und genutzt werden.

Forschung und Industrie sollen mehr zusammenarbeiten. Dafür will die CDU eine zentrale Stelle einrichten. Firmen können sich dort melden. Das Land soll neue Technik schneller erkennen und nutzen.

Leitinvestitionen im Großraum Saarbrücken zügig entscheiden

Die CDU will Saarbrücken als Standort für Forschung, Wirtschaft und Kultur stärken und rasch über große Investitionen entscheiden. Dazu zählen mehr Flächen am Universitätscampus, Glasfaser für alle, eine Kulturmeile und ein städtebauliches Gesamtkonzept.

Die CDU will Saarbrücken stärken. Über große Investitionen soll schnell entschieden werden. Die Universität soll mehr Platz für neue Firmen bekommen. Alle Haushalte und Firmen sollen schnelles Internet über Glasfaser bekommen.

Gamesförderung verstetigen und Professur einrichten

Die CDU will die Förderung der Computerspielbranche im Saarland dauerhaft verankern und mit mehr Geld ausstatten, soweit der Haushalt es zulässt. Das Land soll zudem Ausbildungsstandort für Games werden. Das Programm sieht in der Branche großes Potenzial für Kreativität, Innovation und Wachstum.

Die CDU will Firmen fördern, die Computer-Spiele entwickeln. Die Förderung soll fest werden und mehr Geld bekommen. Im Saarland soll man den Beruf auch lernen können. Dafür soll es eine neue Professur geben.

Hürden im grenzüberschreitenden Wirtschaften abbauen

Die CDU will rechtliche und bürokratische Hindernisse für Leben, Arbeiten und Wirtschaften über Grenzen hinweg abbauen. Dazu setzt sie auf ein Europäisches Wirtschaftsgesetzbuch, einen neuen Anlauf für den European Cross Border Mechanism und mehr Beratung für Grenzpendler.

Viele Menschen und Firmen arbeiten über die Grenze hinweg. Dabei gibt es noch viele Hindernisse. Die CDU will diese Hindernisse abbauen. Sie will ein gemeinsames Gesetz-Buch für die Wirtschaft in Europa. Grenz-Pendler sollen mehr Beratung bekommen.

CDU: alle 22 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Saarland 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimaneutralen Stahl fördern und vor Importen schützen

Die SPD strebt eine klimaneutrale Stahlproduktion im Saarland mit Hilfe von Wasserstoff an. Sie will sich bei Bund und EU für die nötigen Mittel einsetzen. Zugleich verlangt sie EU-Schutzmaßnahmen gegen Stahlimporte mit hoher Klimabelastung, damit Klimaschutz die Wettbewerbsfähigkeit nicht schwächt.

Stahl aus dem Saarland soll klimaneutral werden. Dabei soll Wasserstoff helfen. Die SPD will dafür Geld vom Bund und von der EU. Die EU soll Stahl schützen, der sauber hergestellt wird. Billiger Stahl mit viel CO2 soll an der Grenze mehr kosten.

Automobilstandort technologieoffen sichern

Die SPD will die Auto- und Zulieferindustrie im Saarland erhalten und durch Ansiedlungen erweitern. Sie setzt auf Technologieoffenheit: Gefördert werden sollen Wasserstoff, Elektromobilität und effiziente Verbrenner für synthetische Kraftstoffe. Die Ansiedlung des Batterieherstellers SVOLT unterstützt sie.

Im Saarland arbeiten viele Menschen in der Auto-Industrie. Die SPD will diese Arbeitsplätze erhalten. Sie fördert verschiedene Antriebe: Strom, Wasserstoff und sparsame Verbrenner. Die Batterie-Fabrik von SVOLT soll kommen.

Betriebe und Beschäftigte im Strukturwandel begleiten

Die SPD will den Umbau der Wirtschaft mit staatlichen Hilfen begleiten. Geplant sind Transformationspatinnen und -paten als Berater, eine aktive Rolle der Gesellschaft für Transformationsmanagement Saar (GeTS) und ein Förderprogramm „TransformationsBooster“ für kleine und mittlere Unternehmen.

Die Wirtschaft im Saarland verändert sich stark. Die SPD will Firmen und Beschäftigten dabei helfen. Es soll Berater für den Wandel geben. Kleine und mittlere Firmen sollen Geld für neue Technik bekommen. Niemand soll arbeitslos werden.

Neue Unternehmen ansiedeln und Investitionen mobilisieren

Die SPD will 10.000 neue Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen schaffen und dafür bis 2025 mindestens fünf Milliarden Euro an Investitionen anstoßen. Eine Task Force Transformation bei der Ministerpräsidentin soll Entscheidungswege verkürzen. Alte Industrieflächen sollen für neue Ansiedlungen hergerichtet werden.

Die SPD will 10.000 neue Arbeitsplätze in neuen Branchen. Dafür sollen bis 2025 fünf Milliarden Euro investiert werden. Das Geld kommt vom Staat und von Firmen. Eine Arbeitsgruppe bei der Regierungs-Chefin soll helfen. Alte Fabrik-Flächen sollen neu genutzt werden.

Tourismus stärken, Mehrwertsteuer im Gastgewerbe dauerhaft senken

Die SPD will die Mehrwertsteuer für Hotels und Gaststätten dauerhaft niedrig halten und den Tourismus ausbauen. Bis 2025 soll die Zahl der Übernachtungen auf 3,3 Millionen pro Jahr steigen. In ein neues Messe-, Kongress- und Kulturforum in Saarbrücken sollen 99 Millionen Euro fließen.

Die SPD will mehr Gäste ins Saarland holen. Hotels und Restaurants sollen auf Dauer weniger Mehrwert-Steuer zahlen. Bis 2025 soll es 3,3 Millionen Übernachtungen im Jahr geben. In Saarbrücken soll ein neues Messe-Zentrum entstehen.

Forschung und Wirtschaft enger verzahnen

Die SPD will den Transfer von Forschungsergebnissen in saarländische Unternehmen verbessern, vor allem in den Mittelstand. Dafür soll der CISPA Innovation Campus 20 Millionen Euro erhalten, und Cluster zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sollen gefördert werden.

Im Saarland gibt es viele Forschungs-Institute. Die SPD will, dass Firmen deren Ideen nutzen. So sollen neue Arbeitsplätze entstehen. Das Land gibt 20 Millionen Euro für einen neuen Campus für IT-Firmen.

Gründungen und Start-ups fördern

Die SPD will das Saarland als Standort für Gründungen stärken. Das Co:hub66 soll als zentrale Anlaufstelle Beratung und Kapital vermitteln, ein Stipendium soll aussichtsreiche Gründer ein Jahr lang finanzieren.

Die SPD will Menschen helfen, eine Firma zu gründen. Es gibt dafür eine zentrale Stelle mit Beratung. Gute Ideen bekommen ein Jahr lang Geld vom Land. Auch Firmen aus dem Ausland sollen ins Saarland kommen.

SPD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl