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Was sagen die Parteien in Schleswig-Holstein zur Wirtschaft?

5 aktuelle Wahlprogramme in Schleswig-Holstein haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

CDU

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschaftausgewogen (-0,1), aus 15 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 4 ausgewogen, 5 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 3 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Schleswig-Holstein zum klimaneutralen Industriestandort entwickeln

Die CDU will mehr industrielle Wertschöpfung im Land und setzt dabei auf den Überschuss an erneuerbarem Strom als Standortvorteil. Ausgewählte Branchen sollen über Landesprogramme und gemeinsam mit den Hochschulen als Cluster gestärkt werden.

Die CDU will mehr Industrie im Land. Die Industrie soll dem Klima nicht schaden. Schleswig-Holstein hat viel Strom aus Wind. Diesen Strom sollen neue Fabriken nutzen. Das Land soll bestimmte Branchen besonders fördern.

Maritime Industrie und Werften stärken

Die CDU will Werften und maritime Industrie unterstützen und ihnen Planungssicherheit geben. Sie fordert vom Bund, den Schutz von Schlüsseltechnologien im Marineschiffbau auch auf Teilvergaben auszudehnen, damit Aufträge nicht europaweit ausgeschrieben werden müssen.

Die CDU will den Werften im Land helfen. Werften bauen Schiffe. Aufträge für Marine-Schiffe sollen möglichst an Firmen im Land gehen. Die Werften sollen auch saubere Schiffe bauen. Außerdem sollen sie alte Munition aus dem Meer holen können.

Unternehmen entlang Fehmarnbelt- und Jütland-Route ansiedeln

Die CDU will die feste Fehmarnbeltquerung und die Jütland-Route entlang der A7 für neue Wirtschaftsräume nutzen. Das Land soll dort Gewerbeflächen ermöglichen und aktiv um Unternehmen werben.

Bald gibt es einen Tunnel nach Dänemark. Die CDU will, dass an dieser Strecke neue Firmen entstehen. Das gilt auch für die Strecke an der Autobahn A7. Das Land soll für den Standort werben. Eine Daten-Bank soll freie Flächen für Firmen zeigen.

Keine Landesauflagen über EU- und Bundesstandards hinaus

Die CDU lehnt zusätzliche Landesregeln für Unternehmen ab, die über nationale, europäische oder internationale Standards hinausgehen. Genehmigungen sollen schneller werden und Verwaltungsauflagen wegfallen.

Die CDU will keine Extra-Regeln für Firmen nur in Schleswig-Holstein. Es sollen die Regeln von Deutschland und der EU reichen. Genehmigungen sollen schneller gehen. Die Ämter sollen ihren Spielraum für kleine Firmen nutzen.

Gleiche Wettbewerbsbedingungen für Laden- und Onlinehandel

Die CDU will Unterschiede im Wettbewerb zwischen stationärem Einzelhandel und Onlinehandel beseitigen. Sie begründet das damit, dass große Onlineplattformen im Schnitt deutlich weniger Steuern und Abgaben tragen.

Geschäfte in der Stadt haben es schwer gegen große Internet-Händler. Die CDU sagt: Internet-Händler zahlen oft weniger Steuern und Abgaben. Das soll sich ändern. Für beide sollen die gleichen Bedingungen gelten.

Handwerk mit Meisterprämie und Meister-BAföG fördern

Die CDU will die Meistergründungsprämie fortführen, die Meisterausbildung finanziell fördern und Betriebsnachfolgen erleichtern. Kommunale Unternehmen sollen dem Handwerk keine zusätzliche Konkurrenz machen.

Die CDU will dem Handwerk helfen. Meisterinnen und Meister bekommen weiter Geld, wenn sie einen Betrieb gründen oder übernehmen. Auch die Meister-Ausbildung soll gefördert werden. Firmen von Städten und Gemeinden sollen dem Handwerk keine neue Konkurrenz machen.

Gründungsberatung und Start-up-Strukturen ausbauen

Die CDU will die bestehenden Einrichtungen für Gründerinnen und Gründer erhalten und ausbauen. Geprüft wird ein zentrales Gründungskompetenzzentrum, jede Hochschule soll mindestens einen Gründungsberater bekommen. An Hochschulstandorten sollen branchenbezogene Acceleratoren entstehen.

Die CDU will Menschen helfen, die eine Firma gründen. Eine zentrale Stelle soll alle Hilfen zeigen. Die CDU prüft, ob sie diese Stelle einrichtet. Jede Hochschule soll mindestens einen Berater für Gründer bekommen. Schon in der Schule sollen Kinder etwas über das Gründen lernen.

Gründungen mit Kapital und Patentfonds unterstützen

Die CDU will bürokratische Hürden für Unternehmensgründungen abbauen und mehr privates Kapital für Start-ups mobilisieren. Ein Patentfonds soll helfen, Erfindungen aus den Hochschulen früh zu schützen und mehr verwertbare Patente zu erreichen.

Die CDU will das Gründen von Firmen einfacher machen. Es soll weniger Bürokratie geben. Erfahrene Unternehmer sollen jungen Firmen Geld geben. Ein neuer Fonds soll Erfindern helfen. Damit können sie ihre Erfindungen durch Patente schützen.

Innovationsagentur und private Hochschulfinanzierung ermöglichen

Die CDU will Wissenschaft und Wirtschaft enger verbinden, damit Forschungsergebnisse schneller zu Produkten und Dienstleistungen werden. Dazu soll eine Innovationsagentur entstehen. Unternehmen und andere private Institutionen sollen sich an der Finanzierung der Hochschulen beteiligen können.

Die CDU will Forschung und Firmen enger zusammenbringen. Aus Forschung sollen schneller neue Produkte werden. Dafür soll es eine Innovations-Agentur geben. Firmen sollen den Hochschulen auch Geld geben können.

Hochschulen und Wirtschaft enger verzahnen

Die CDU will den Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen stärken. Unternehmen sollen sich an der Finanzierung von Hochschulen beteiligen können. Sogenannte Hub-Strukturen sollen die Zusammenarbeit in weiteren Forschungsfeldern ermöglichen.

Die CDU will, dass Hochschulen und Firmen mehr zusammenarbeiten. Firmen sollen Hochschulen Geld geben können. Es soll gemeinsame Zentren für Forschung geben. Auch Kunst-Hochschulen und Kreativ-Firmen sollen enger zusammenarbeiten.

Häfen sichern und nachhaltiger aufstellen

Die CDU will allen wirtschaftlich genutzten Häfen im Land ihren Bestand garantieren und sie weiterentwickeln. Die Schifffahrt soll nachhaltiger werden, etwa durch mehr Landstrom und günstigere Liegeplätze für emissionsarme Schiffe. Das Hafenentwicklungskonzept soll fortgeschrieben werden.

Die CDU will alle Häfen im Land erhalten, die für die Wirtschaft wichtig sind. Schiffe sollen im Hafen öfter Strom vom Land nutzen. Saubere Schiffe sollen weniger für den Liegeplatz zahlen. Die CDU steht auch zu Kreuzfahrten.

Tourismusstrategie weiterentwickeln, Binnenland fördern

Die CDU will die Tourismusstrategie des Landes gemeinsam mit Verbänden, Kommunen und Unternehmen fortschreiben. Neue Förderungen sollen den Tourismus im Binnenland stärken. Jugend-, Angel- und barrierefreier Tourismus sollen in die Strategie aufgenommen werden.

Die CDU will den Tourismus im Land weiter stärken. Auch Orte ohne Küste sollen mehr Gäste bekommen. Dafür soll es neues Förder-Geld geben. Strände sollen auch für Menschen mit Geh-Problemen erreichbar sein.

Bäderregelung unverändert beibehalten

Die CDU will die geltende Bäderregelung für Orte mit starkem Tourismus beibehalten. Die Bäderregelung erlaubt dort Geschäften, auch an Sonntagen zu öffnen. Einen Bedarf für Änderungen sieht die Partei nicht.

In Urlaubs-Orten dürfen Läden auch am Sonntag öffnen. Das heißt Bäder-Regelung. Die CDU will diese Regel so lassen. Sie will nichts daran ändern.

Nachhaltigen Tourismus und Gesundheitstourismus stärken

Die CDU will den nachhaltigen Tourismus und den Gesundheitstourismus in Schleswig-Holstein weiter ausbauen. Dazu gehören ein voll genutzter Sommerferienkorridor, EU-Fördermittel für den Tourismus und der Erhalt der Bäderregelung.

Die CDU will den Tourismus im Land stärken. Urlaub soll die Umwelt schonen. Auch Urlaub für die Gesundheit soll wichtiger werden. Die Sommerferien in Deutschland sollen sich über 90 Tage verteilen. Die Bäderregelung soll bleiben. Sie erlaubt Geschäften in Urlaubsorten, auch sonntags zu öffnen.

Planungs- und Genehmigungsverfahren grundlegend beschleunigen

Die CDU will Planungs- und Genehmigungsverfahren in Land und Bund neu regeln und vereinfachen. Lange Planungszeiten bremsen aus Sicht des Programms Innovation und gefährden die Klimaschutzziele.

Große Bau-Projekte dauern oft sehr lange. Die CDU will die Planung schneller machen. Dafür sollen Verfahren einfacher und digital werden. Das soll auch dem Klimaschutz helfen.

Rechtsetzung verbessern und Bürokratie abbauen

Die CDU will Gesetze und Verordnungen übersichtlicher machen und Bürokratie verringern. Betroffene sollen früher an der Entstehung von Regeln mitwirken, und Verordnungen sollen in der Regel befristet werden.

Die CDU will weniger Bürokratie. Bürokratie heißt hier: viele Regeln und Formulare. Betroffene sollen früh bei neuen Gesetzen mitreden. Viele Verordnungen sollen nur für eine bestimmte Zeit gelten.

Gemeinsame Innovationsstrategie mit Hamburg entwickeln

Die CDU will mit Hamburg eine regionale Innovationsstrategie erarbeiten, die sich überschneidende Initiativen zusammenführt. Forschung und Firmenansiedlungen rund um die Großforschungsanlagen XFEL und DESY sollen gefördert werden. Die Empfehlungen eines OECD-Berichts zur Metropolregion will die Partei berücksichtigen.

Schleswig-Holstein soll noch enger mit Hamburg zusammenarbeiten. Beide Länder sollen einen gemeinsamen Plan für neue Ideen und Forschung machen. Rund um große Forschungs-Anlagen sollen sich Firmen ansiedeln. Auch für Tourismus wollen beide gemeinsam werben.

Innenstädte beleben und Einzelhandel online stärken

Die CDU will Innenstädte und Dorfzentren attraktiver machen, indem leere Gewerbeflächen zu Wohnungen oder sozialen Einrichtungen werden. Ein Landesprogramm soll Einzelhändlern beim Aufbau regionaler Online-Shops helfen.

Die CDU will die Innenstädte lebendiger machen. Aus leeren Läden sollen Wohnungen oder Kitas werden. Geschäfte vor Ort sollen Hilfe für Online-Shops bekommen. Gemeinden sollen sparsamer mit Flächen umgehen.

Strukturschwache Regionen stärker fördern

Die CDU will, dass wirtschaftlich schwächere Regionen in Schleswig-Holstein mehr von Förderprogrammen profitieren. Ein neues Kompetenzzentrum soll Kommunen helfen, Bundesmittel einzuwerben. Eigenanteile bei Förderprogrammen sollen sich nach der Finanzkraft von Ländern und Kommunen richten.

Manche Regionen im Land sind wirtschaftlich schwach. Die CDU will diesen Regionen mehr helfen. Eine neue Stelle soll Gemeinden beim Beantragen von Förder-Geld helfen. Arme Länder und Gemeinden sollen weniger selbst dazuzahlen müssen.

Nahversorgung und Treffpunkte im Dorf sichern

Die CDU will, dass vom Dorf aus alles erreichbar ist, vor Ort oder digital. Dazu sollen Dorfläden, Landgasthöfe, Mehrfunktionshäuser und das MarktTreff-Konzept gestützt und regionale Wertschöpfung gestärkt werden.

Auch im Dorf sollen Menschen alles Nötige bekommen. Die CDU will Dorf-Läden und Land-Gasthöfe erhalten. Wo sie fehlen, soll es Häuser für mehrere Zwecke geben. Auch Abhol-Stationen für Online-Bestellungen sollen helfen.

CDU: alle 20 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,8), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 9 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Ausgründungen aus Hochschulen erleichtern

Die FDP will Unternehmensgründungen aus Hochschulen erleichtern und einen Patentfonds auflegen. Auch der Transfer von Wissen und Technologie sowie die Förderung von Talenten sollen besser werden.

Aus Hochschulen sollen leichter neue Firmen entstehen. Die FDP will dafür bessere Regeln und mehr Zusammenarbeit mit Firmen. Es soll einen Geld-Topf für Patente geben. Ein Patent schützt eine Erfindung.

Mittelstand, Gründungen und Technologietransfer stärken

Die FDP will Schleswig-Holstein zum mittelstandsfreundlichsten Bundesland machen, mit guter Ausbildung, weniger Bürokratie und ausgebauter Infrastruktur. Gründungen und Ausgründungen aus Hochschulen sollen leichter werden. Vom Bund erwartet sie weniger Bürokratie und bessere Finanzierung für Start-ups.

Die FDP will kleine und mittlere Firmen stärken. Sie sollen weniger Papier-Arbeit haben. Es soll leichter werden, eine Firma zu gründen. Ideen aus der Forschung sollen schneller zu neuen Firmen werden.

Ansiedlungen und Mittelstand stärker fördern

Die FDP will die Ansiedlungsstrategie des Landes weiterführen und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WT.SH dauerhaft besser ausstatten. Vor allem Unternehmen aus dem Ausland sollen so gezielter ins Land geholt werden.

Die FDP will mehr Firmen nach Schleswig-Holstein holen. Dafür soll die Wirtschafts-Förderung des Landes mehr Mittel bekommen. Besonders Firmen aus dem Ausland sollen kommen. Auch kleine und mittlere Firmen sollen gute Bedingungen haben.

Handwerk stärken und Meistergründungsprämie fortsetzen

Die FDP will das Handwerk in den Mittelpunkt ihrer Wirtschaftspolitik stellen und die Prämie für Meisterinnen und Meister, die einen Betrieb gründen, beibehalten. Bürokratie soll sinken, die berufliche Bildung gestärkt werden.

Die FDP will dem Handwerk helfen. Wer als Meister einen Betrieb gründet, soll weiter eine Prämie bekommen. Es soll weniger Papierkram geben. Die Ausbildung im Beruf soll besser werden.

Industriestandort Schleswig-Holstein stärken

Die FDP will die industriellen Kerne des Landes erhalten und ausbauen. Dazu soll das „Bündnis für Industrie.SH“ fortgeführt werden; neue Ansiedlungen sollen durch weniger Verwaltungshürden und angepasste Förderung leichter werden.

Die FDP will die Industrie im Land stärken. Dort gibt es viele gut bezahlte Arbeitsplätze. Neue Fabriken sollen sich leichter ansiedeln können. Dafür soll es weniger Hürden bei den Ämtern geben.

Gründungen und Start-ups stärker unterstützen

Die FDP will die Förderung von Start-ups ausbauen und Gründungen vollständig digital möglich machen. Aus Sicht des Programms sind neue Unternehmen ein Motor für Wachstum und Wohlstand.

Die FDP will Menschen helfen, die eine Firma gründen. Das Land soll junge Firmen stärker fördern. Eine Firma soll man komplett im Internet gründen können. Auch Schulen und Hochschulen sollen das Gründen zum Thema machen.

Infrastrukturausbau zum Kern der Wirtschaftspolitik machen

Die FDP will Ausbau und Modernisierung der Infrastruktur ins Zentrum ihrer Wirtschaftspolitik und der Investitionen stellen. Fördergeld soll vorrangig in Infrastruktur fließen statt in einzelne Betriebe, und Glasfaser soll bis 2025 fast überall im Land verfügbar sein.

Die FDP will vor allem in Straßen, Schienen, Radwege und schnelles Internet investieren. Förder-Geld soll eher dorthin gehen als an einzelne Firmen. Bis 2025 soll es fast überall Glasfaser geben. Glasfaser ist ein sehr schnelles Internet-Kabel.

Landesplanung flexibilisieren und Vorgaben lockern

Die FDP will eine Landesplanung, die schnell auf neue Entwicklungen reagiert und Abweichungen von Plänen unkompliziert zulässt. Vorgaben zu Wohnungsbau, Flächenverbrauch und Einzelhandel im Landesentwicklungsplan sollen überprüft und gelockert werden.

Das Land plant, wo gebaut werden darf. Die FDP will diese Regeln lockerer machen. Gemeinden sollen leichter neue Wohnungen und Gewerbe-Flächen bekommen. Pläne sollen sich schneller ändern lassen.

Innenstädte mit neuen Konzepten beleben

Die FDP will den Wandel der Innenstädte gestalten, weil sich Einkaufsverhalten und Arbeitsleben verändern. Sie setzt auf Wohnen in der Innenstadt, neue Gewerbe- und Gastronomiekonzepte sowie flexiblere Öffnungszeiten.

Die Innenstädte verändern sich. Viele Menschen kaufen heute im Internet ein. Die FDP will, dass mehr Menschen in der Innenstadt wohnen. Läden sollen freier entscheiden, wann sie öffnen.

Tourismus mit Kompetenzzentrum und Vermarktung stärken

Die FDP will den Tourismus gemeinsam mit Branche und Bevölkerung weiterentwickeln und bei der Kundenzufriedenheit bundesweit Platz eins erreichen. Dafür plant sie ein Kompetenzzentrum Tourismus, höhere Budgets für die Vermarktung und weitere Investitionen in die Urlaubsorte.

Der Tourismus ist für das Land sehr wichtig. Die FDP will ihn weiter ausbauen. Ein neues Zentrum soll die Betriebe beraten und vernetzen. Auch die Menschen vor Ort sollen etwas davon haben.

Ganzjahrestourismus und Fachkräfte im Gastgewerbe sichern

Die FDP will Schleswig-Holstein an der Küste und im Binnenland zum ganzjährigen Reiseziel machen. Das soll ganzjährige Arbeitsplätze schaffen und die Arbeit in Gastronomie und Hotellerie attraktiver machen.

Urlauber sollen das ganze Jahr über kommen. Dann haben die Beschäftigten in Hotels und Restaurants das ganze Jahr Arbeit. Die FDP will auch bezahlbare Wohnungen in der Nähe der Arbeit fördern. So sollen mehr Menschen in der Branche arbeiten wollen.

Camping- und Wohnmobilstellplätze leichter genehmigen

Die FDP will bestehende Camping- und Wohnmobilstellplätze erweitern lassen und neue leichter ausweisen. Das Landesnaturschutzgesetz soll geändert werden, damit Kleinstcampingplätze auf Bauernhöfen wieder genehmigt werden können.

Die FDP will mehr Plätze für Zelte und Wohnmobile. Auch kleine Camping-Plätze auf Bauernhöfen sollen wieder erlaubt sein. Dafür will die FDP ein Naturschutz-Gesetz des Landes ändern.

Legales Glücksspiel attraktiv halten, Spielerschutz verbessern

Die FDP will den Rechtsrahmen für den Glücksspielmarkt so gestalten, dass legale Angebote attraktiver sind als illegale. Zusätzliche Auflagen will sie daraufhin prüfen, ob sie Spieler in den illegalen Markt treiben; zugleich sollen Spielerschutz und Suchtberatung gestärkt werden.

Die FDP will, dass Menschen bei erlaubten Anbietern spielen. Erlaubtes Glücksspiel soll deshalb attraktiv bleiben. Neue Regeln will die FDP genau prüfen. Der Schutz der Spieler soll besser werden. Auch Beratung bei Spielsucht soll gestärkt werden.

FDP: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 11 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 8 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Wirtschaftsförderung auf Klimaschutz und Zukunftsthemen ausrichten

Die Grünen wollen alle Förderprogramme des Landes überprüfen und an Themen wie Klimaschutz, Digitalisierung und Ressourcenschonung ausrichten. Das Land soll zudem umweltfreundlich einkaufen, und Corona-Hilfen sollen nach Bedarf weiterlaufen.

Das Land gibt Firmen Förder-Geld. Die Grünen wollen dieses Geld vor allem für Klima-Schutz und Digitales geben. Das Land soll selbst umweltfreundlich einkaufen. Firmen in Not sollen weiter Corona-Hilfen bekommen.

Fördermittel stärker auf Klimaschutz ausrichten

Die Grünen wollen die EU-Förderprogramme im Land weiter mitfinanzieren. Die Gelder sollen künftig stärker in Projekte für Klimaschutz und Energiewende fließen. Landesförderung für Vorhaben, die den Klima- und Nachhaltigkeitszielen widersprechen, soll es nicht mehr geben.

Schleswig-Holstein bekommt Geld von der EU und vom Bund. Die Grünen wollen diese Programme weiter mitbezahlen. Das Geld soll mehr in den Klimaschutz gehen. Projekte, die dem Klima schaden, sollen kein Förder-Geld mehr bekommen.

Unterstützung für Gründerinnen und Gründer ausbauen

Die Grünen wollen, dass Schleswig-Holstein unter den führenden Gründungsländern bleibt. Dafür sollen Fördermittel leichter zugänglich werden und Programme sowie Netzwerke wachsen. Auch der Weg von der Hochschule zur Gründung soll leichter werden.

Die Grünen wollen Menschen helfen, die eine Firma gründen. Sie sollen leichter Förder-Geld bekommen. Es soll mehr Programme und Netzwerke für sie geben. Auch an Hochschulen soll es mehr Hilfe für Gründungen geben.

Soziale Innovationen und Sozialunternehmen fördern

Die Grünen wollen die Landesstrategie für soziale Innovationen und Sozialunternehmertum mit Geld ausstatten und umsetzen. Bestehende Förderprogramme sollen für sozialunternehmerische Gründungen geöffnet werden. Das Programm sieht in solchen Geschäftsmodellen Chancen für gesellschaftliche Veränderungen und gute Arbeitsplätze.

Manche Firmen wollen vor allem Probleme der Gesellschaft lösen. Die Grünen wollen solche Firmen fördern. Sie sollen Geld aus den Programmen des Landes bekommen können. Eine neue Akademie und eine neue Agentur sollen dabei helfen.

Games- und Kreativwirtschaft stärken

Die Grünen wollen Schleswig-Holstein zu einem wichtigen Standort für die Entwicklung von Computerspielen machen. Dafür soll ein eigener Förderrahmen entstehen. Die Kultur- und Kreativwirtschaft soll über einen Beteiligungsprozess gestärkt werden.

Die Grünen wollen Firmen fördern, die Computer-Spiele entwickeln. Dafür soll es ein eigenes Förder-Programm geben. Auch Kultur-Betriebe und kreative Berufe sollen stärker werden. Die Betroffenen sollen dabei mitreden.

In Infrastruktur investieren, Gewerbeflächen wiederverwenden

Die Grünen geben der Wirtschaft ein Investitionsversprechen für die öffentliche Infrastruktur. Neue Unternehmen sollen sich ansiedeln können, ohne dass viel zusätzliche Fläche versiegelt wird. Dazu sollen Kommunen beim Flächenrecycling unterstützt werden.

Die Grünen wollen weiter Geld in Schienen, Straßen und schnelles Internet stecken. Auch Hochschulen und Kranken-Häuser sollen erneuert werden. Neue Firmen sollen möglichst alte Flächen nutzen. So wird weniger Boden neu bebaut.

Mittelstand bei Innovation, Digitalisierung und Nachfolge unterstützen

Die Grünen wollen die Wirtschaftspolitik stärker auf kleine Unternehmen ausrichten und sie bei Innovation und Wandel unterstützen. Geplant sind Hilfen für Forschung und Entwicklung, für die Digitalisierung und für die Unternehmensnachfolge. Branchen- und Clusterstrategien sollen neu ausgerichtet werden.

In Schleswig-Holstein gibt es viele kleine und mittlere Firmen. Die Grünen wollen ihnen bei neuen Ideen und bei der Digitalisierung helfen. Viele Firmen suchen eine Nachfolge für die Chefin oder den Chef. Dafür soll es eine Kampagne geben.

Fachkräfte im Handwerk gewinnen, Zugang öffnen

Die Grünen wollen die Fachkräftelücke im Handwerk schließen, weil Klimaschutz aus ihrer Sicht nur mit dem Handwerk gelingt. Geplant sind ein Programm für Klimaschutzfachkräfte und eine Ausbildungsoffensive. Der Zugang zu Handwerksberufen soll für mehr Gruppen und für Quereinsteiger leichter werden.

Das Handwerk braucht mehr Fach-Leute. Die Grünen sagen: Ohne Handwerk gibt es keinen Klimaschutz. Deshalb soll es ein Programm für Ausbildung und Umschulung geben. Auch mehr Frauen und queere Menschen sollen im Handwerk arbeiten.

Industriestrategie auf Klima und Energiewende ausrichten

Die Grünen wollen Schleswig-Holstein als grünen Industriestandort ausbauen und dafür die Industriestrategie des Landes neu fassen. Das Angebot an erneuerbarer Energie gilt dem Programm als Standortvorteil. Neue Industrieansiedlungen sollen mit höheren Bürgschaften und Infrastruktur unterstützt werden.

In Schleswig-Holstein gibt es viel Strom aus Wind und Sonne. Die Grünen wollen damit mehr Industrie ins Land holen. Dafür soll das Land seinen Plan für die Industrie neu schreiben. Neue Firmen sollen Hilfe bekommen, zum Beispiel durch Schienen und schnelles Internet.

Standort für emissionsfreie Schifffahrt werden

Die Grünen wollen Schleswig-Holstein zum weltweit führenden Innovationsstandort für emissionsfreie Schifffahrt machen. Dafür sollen Innovationen gemeinsam mit Wissenschaft und Erneuerbare-Energien-Branche gefördert werden. Werften sollen durch mehr öffentliche Aufträge gestärkt werden.

Schiffe sollen in Zukunft keine Abgase mehr ausstoßen. Die Grünen wollen, dass Schleswig-Holstein dabei führend wird. Dafür wollen sie neue Technik fördern. Auch die Werften im Land sollen mehr Aufträge bekommen.

Wohlstand statt Wachstum als Ziel setzen

Für die Grünen bedeutet nachhaltiges Wirtschaften etwas anderes als Wachstum. Ziel der Wirtschaftspolitik und der Wirtschaftsförderung soll nachhaltiger Wohlstand für alle im Land sein. Zudem soll geprüft werden, wo sich Ansätze einer Postwachstumsökonomie eignen.

Die Grünen sagen: Wirtschaft ist mehr als Wachstum. Alle Menschen im Land sollen dauerhaft gut leben können. Das soll das Ziel der Wirtschafts-Politik sein. Die Grünen wollen prüfen, wo Wirtschaft auch ohne Wachstum gut funktioniert.

Lieferkettengesetz in Bund und EU verschärfen

Die Grünen begrüßen das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz des Bundes, halten es aber für nicht ausreichend. Sie wollen sich für wirksamere Regeln im Bund und in der EU einsetzen.

Firmen kaufen Waren und Teile in vielen Ländern ein. Ein Gesetz verpflichtet sie, dabei auf faire Bedingungen zu achten. Den Grünen reicht das Gesetz nicht. Sie wollen strengere Regeln in Deutschland und in der EU.

Tourismus auf Nachhaltigkeit ausrichten

Die Grünen sehen den Tourismus als wichtige Säule der Landeswirtschaft und wollen seine Strategie zusammen mit der Branche stärker an Nachhaltigkeit ausrichten. Intakte Natur und Landschaft gelten ihnen als Grundlage für den Tourismus der Zukunft.

Viele Menschen machen Urlaub in Schleswig-Holstein. Die Grünen wollen, dass der Urlaub die Natur schont. Motor-Boote sollen elektrisch fahren. Beschäftigte in Hotels und Gaststätten sollen fair bezahlt werden.

Überlastung von Tourismusorten begrenzen

Die Grünen wollen Kommunen dabei unterstützen, Konzepte zur touristischen Tragfähigkeit zu erstellen. Zusammen mit den Kommunen soll außerdem der Verkehr von Tagesgästen besser gelenkt werden, damit Orte und empfindliche Naturgebiete nicht überlastet werden.

Viele Orte an der Küste sind sehr voll. Die Grünen wollen den Gemeinden beim Planen helfen. Die Gemeinden sollen prüfen, wie viel Tourismus ein Ort verträgt. Auch der Verkehr soll besser gelenkt werden.

Strategie für barrierefreien Tourismus entwickeln

Die Grünen wollen eine langfristige Landesstrategie für inklusiven Tourismus erarbeiten und dabei Interessenvertretungen beteiligen. Natur- und Kulturräume sollen möglichst ohne Barrieren zugänglich sein. Zudem soll das Land queere Reisende gezielter ansprechen.

Alle Menschen sollen in Schleswig-Holstein Urlaub machen können. Die Grünen wollen dafür einen langen Plan machen. Wege zum Strand sollen ohne Hindernisse sein. Das Land soll auch mehr um queere Gäste werben.

Vergabegesetz nachhaltig reformieren

Die Grünen wollen das Vergabegesetz des Landes so ändern, dass bei öffentlichen Aufträgen negative Auswirkungen minimiert und Kosten über die gesamte Lebensdauer berücksichtigt werden. Das Land soll bei Sorgfaltspflichten in der Lieferkette vorangehen.

Das Land kauft viele Dinge und vergibt Aufträge. Die Grünen wollen dafür neue Regeln. Das Land soll auf Umwelt und faire Arbeit achten. Es soll auch die Kosten über die ganze Nutzungs-Zeit beachten.

Tariftreue und Mindeststandards bei öffentlichen Aufträgen einführen

Die Grünen wollen öffentliche Aufträge an die Zahlung von Tariflöhnen oder daran angelehnten Löhnen binden. Klimawirkung und Menschenrechte sollen bei jeder Vergabe als Mindeststandard gelten. Eine Ombudsstelle soll Hinweisen auf Verstöße nachgehen.

Das Land und die Gemeinden vergeben Aufträge an Firmen. Die Grünen wollen dafür neue Regeln. Die Firmen sollen Tarif-Löhne zahlen. Sie sollen auf das Klima und die Menschenrechte achten. Eine neue Stelle soll Verstöße prüfen.

Grüne: alle 17 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Industrie mit Transformationsrat klimaneutral umbauen

Die SPD will den Industriestandort stärken und die Industrie im Land klimaneutral machen, statt Produktion ins Ausland zu verlagern. Ein Transformationsrat aus Landesregierung, Wirtschaft und Gewerkschaften soll den Umbau begleiten. Über eine Klimainvestitionsgesellschaft soll das Land selbst mitinvestieren können.

Die SPD will die Industrie im Land behalten. Die Fabriken sollen dem Klima nicht mehr schaden. Regierung, Firmen und Gewerkschaften sollen das zusammen planen. Das Land soll auch selbst Geld in Klima-Projekte stecken können.

Mehr Fachkräfte für das Handwerk gewinnen

Die SPD will mit einem Landesprogramm Auszubildende für das Handwerk gewinnen und in dessen Ausbildungsstätten investieren. Aus Sicht des Programms fehlen Handwerkerinnen und Handwerker für die energetische Sanierung der Gebäude. Auch eine Integrationsoffensive soll mehr Fachkräfte ins Land bringen.

Für den Klima-Schutz müssen viele Häuser umgebaut werden. Dafür gibt es zu wenige Handwerker. Die SPD will mehr junge Leute für eine Ausbildung im Handwerk gewinnen. Auch Menschen aus anderen Ländern sollen im Handwerk arbeiten.

Neue Landesentwicklungsstrategie erarbeiten

Die SPD will gleich nach Regierungsantritt eine neue Landesentwicklungsstrategie beginnen und mit allen Beteiligten eine missionsorientierte Standortpolitik entwerfen. Leitbild ist eine soziale und ökologische Marktwirtschaft; der Staat soll gemeinsam mit Unternehmen investieren.

Die SPD will einen neuen Plan für die Wirtschaft im Land. Staat und Firmen sollen zusammen investieren. Die Wirtschaft soll sozial und umweltfreundlich sein. Genehmigungen sollen schneller gehen. Auch die Industrie soll stärker werden.

Mittelstand und Hochschulen enger verzahnen

Die SPD will kleine und mittlere Unternehmen stärker mit Hochschulen vernetzen. Das soll ihnen bei Nachwuchsgewinnung, Digitalisierung und technologischem Wandel helfen, weil viele keine eigene Forschungsabteilung haben.

Viele kleine Firmen haben keine eigene Forschung. Die SPD will sie mit Hochschulen zusammenbringen. So finden Firmen auch leichter junge Fachkräfte. Fach-Hochschulen sollen dafür mehr Mittel bekommen.

Unternehmensgründungen stärker fördern

Die SPD will mehr Menschen zur Unternehmensgründung ermutigen, von der Schule über die Hochschule bis ins Handwerk. Geplant sind Stipendien, Beratung, Wagniskapital und eine gezielte Förderung von Gründerinnen.

Die SPD will, dass mehr Menschen eine Firma gründen. Schon in der Schule soll das Thema vorkommen. Studierende sollen dafür Stipendien bekommen. Frauen sollen besonders unterstützt werden. Forschende sollen Hilfe bei Patenten bekommen.

Zusammenarbeit mit Hamburg vertiefen

Die SPD will enger mit Hamburg zusammenarbeiten, vor allem bei Forschung, Vermarktung der Region, Energie und Schule. Begründet wird das damit, dass der Alltag der Menschen nicht an der Landesgrenze endet.

Die SPD will mehr mit Hamburg zusammenarbeiten. Beide Länder sollen gemeinsam für die Region werben. Forschung und Firmen sollen enger zusammenarbeiten. Auch bei Schulen und Energie soll es mehr gemeinsame Arbeit geben.

Werften stützen und klimafreundlichen Schiffbau fördern

Die SPD will Werften und Zulieferer im Land erhalten und alternative Schiffsantriebe stärker fördern. Staatliche Unterstützung soll nur bekommen, wer Mitbestimmung und Tarifverträge achtet.

Die SPD will die Werften im Land erhalten. Werften bauen Schiffe. Die SPD will neue, saubere Antriebe für Schiffe fördern. Geld vom Staat sollen nur Firmen mit Tarifvertrag und Mitbestimmung bekommen.

Häfen digitalisieren und klimaneutral machen

Die SPD will die Häfen des Landes digitalisieren und klimaneutral machen. Dazu soll mit den Betreibern eine Nachhaltigkeitsstrategie entstehen, außerdem sollen maritime Ausbildung und Studiengänge gesichert werden.

Die SPD will die Häfen im Land moderner machen. Die Häfen sollen digital arbeiten. Sie sollen dem Klima nicht mehr schaden. Schiffe sollen im Hafen Strom vom Land nutzen. Die Ausbildung für Berufe rund ums Meer soll bleiben.

Fachkräfte im Tourismus halten, Mitarbeiterwohnungen fördern

Die SPD will dem Fachkräftemangel in Hotels, Gaststätten und Freizeitbetrieben begegnen. Dazu sollen gute Bezahlung, Kinderbetreuung und ein Förderprogramm für Wohnungen von Beschäftigten in Tourismusorten beitragen.

Hotels und Restaurants finden zu wenig Personal. Die SPD will das ändern. Die Beschäftigten sollen gut bezahlt werden. Es soll Geld für Wohnungen für Beschäftigte in Urlaubsorten geben. Auch gute Kinderbetreuung soll helfen.

Tourismus nachhaltig und ganzjährig ausbauen

Die SPD will, dass Urlaub in Schleswig-Holstein das ganze Jahr über stattfindet, und setzt dabei auf Qualität und Schonung der Natur. Geplant sind mehr Binnenland- und Fahrradtourismus, digitale Angebote, Barrierefreiheit und eine Lenkung der Besucherströme.

Die SPD will Urlaub im Land das ganze Jahr fördern. Der Tourismus soll die Natur schonen. Auch Orte ohne Küste sollen mehr Gäste bekommen. Es soll bessere Radwege-Angebote und weniger Hindernisse für alle geben. Digitale Technik soll Besucher besser verteilen.

SPD: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SSW

Programm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

UN-Nachhaltigkeitsziele und Gemeinwohl-Ökonomie verfolgen

Der SSW will die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umsetzen und sieht in der Gemeinwohl-Ökonomie einen Ansatz, der dabei helfen kann. Wirtschaftliches Handeln soll sich aus Sicht der Partei am Wohl von Mensch und Umwelt ausrichten und nicht allein am Gewinn.

Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für eine bessere Welt. Der SSW will diese Ziele umsetzen. Die Wirtschaft soll nicht nur auf Gewinn achten. Sie soll auch gut für Menschen und Umwelt sein.

Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand halten

Der SSW will weitere Privatisierungen in der Grundversorgung verhindern. Kreiskrankenhäuser und Sparkassen sollen öffentlich bleiben, die Energieversorgung soll möglichst wieder öffentlich werden.

Strom, Wasser, Wärme, Busse und Müllabfuhr sind wichtig für alle. Der SSW will, dass der Staat dafür zuständig bleibt. Private Firmen sollen diese Aufgaben nicht übernehmen. Auch Krankenhäuser der Kreise und Sparkassen sollen öffentlich bleiben.

Strukturhilfen sichern, Forschung und maritime Wirtschaft fördern

Der SSW will regionale Strukturhilfen über 2027 hinaus erhalten und verlangt dafür auch eigene Bundesmittel. Forschung und Entwicklung sowie die maritime Wirtschaft samt Werften sollen stärker gefördert werden.

Schwächere Regionen bekommen Geld von der EU. Diese Hilfe ist bis 2027 sicher. Der SSW will, dass es danach weitergeht. Auch der Bund soll eigenes Geld geben. Forschung und Schiffbau im Land sollen mehr Hilfe bekommen.

Zusammenarbeit mit Hamburg in der Metropolregion ausbauen

Der SSW will enger mit Hamburg und den anderen norddeutschen Ländern kooperieren, etwa bei Landesplanung, Wirtschaftsförderung, Verkehr, Bildung und Häfen. Das soll die Metropolregion wettbewerbsfähiger machen und den Alltag im Hamburger Umland erleichtern.

Schleswig-Holstein soll mehr mit Hamburg zusammenarbeiten. Das gilt für Verkehr, Schulen, Häfen und Planung. Kinder sollen leicht eine Schule im anderen Land besuchen können. Beide Länder sollen gemeinsam Geld für Straßen und Bahnen holen.

Mittelstand, Industrie und maritime Wirtschaft stärken

Der SSW will kleine und mittlere Unternehmen unterstützen, unter anderem durch weniger Bürokratie und faire Wettbewerbsbedingungen. Zugleich setzt er auf eine nachhaltige Industriepolitik, mehr Wissenstransfer aus der Forschung und eine aktive Werftenpolitik.

Der SSW will kleinen und mittleren Firmen helfen. Sie sollen weniger Papierkram haben. Forschung und Firmen sollen enger zusammenarbeiten. Auch Werften sollen Hilfe bekommen. Werften sind Betriebe, die Schiffe bauen.

Tourismusförderung dauerhaft fortführen

Der SSW will das Sonderförderprogramm Tourismus über 2025 hinaus weiterführen. Die Förderung soll auf Nachhaltigkeit, energiesparende Infrastruktur und bessere Erreichbarkeit des Binnenlandes ausgerichtet sein.

Das Land gibt Geld für den Tourismus. Der SSW will, dass das nach 2025 weitergeht. Der Tourismus soll die Umwelt schonen. Urlaubs-Orte im Binnenland sollen besser mit Bus und Bahn erreichbar sein.

Lieferkettenregeln verschärfen

Der SSW will strengere gesetzliche Vorgaben für Unternehmen, die weltweit produzieren und hierzulande verkaufen. Das bestehende Lieferkettengesetz reicht ihm nicht aus. Bei öffentlichen Aufträgen sollen Selbstverpflichtungen zu Menschenrechten und Umweltstandards verlangt werden.

Viele Firmen stellen Waren in anderen Ländern her. Der SSW will dafür strengere Regeln. Die Firmen sollen Menschen-Rechte achten und die Umwelt schützen. Das heutige Gesetz reicht dem SSW nicht. Auch der Staat soll beim Einkaufen darauf achten.

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